Die Papierindustrie ist optimistisch
Wolfgang Walenski am März 2, 2010
Die deutsche Papierindustrie sieht nach zweistelligen Geschäftseinbrüchen im vergangenen Jahr Licht am Ende des Tunnels. Inzwischen sei die Talsohle durchschritten, die Auftragslage habe sich deutlich verbessert.
So der Präsident des Verbandes Deutscher Papierfabriken, Dr. Wolfgang Palm, auf der Jahrespressekonferenz seines Verbandes. 2009 war der Umsatz um 16 Prozent auf 12,5 Milliarden Euro gefallen. Produktion und Absatz rutschten um 8 % auf ein Volumen von 21 Millionen Tonnen. Besonders der schwache Zeitschriften- und Zeitungsmarkt drückte 2009 auf die Erlöse der Papierproduzenten. Das Absatzminus bezifferte Palm auf 14 Prozent. Mit einem Volumen von 21 Millionen Tonnen bleibt Deutschland weltweit der viertgrößte Papierhersteller. 43 Prozent der Erzeugung verkaufen deutsche Papierhersteller im Ausland, der Marktanteil in Europa konnte auf 24 % ausgebaut werden.








