Zu Besuch bei Europadruck.com
Marc-Michael Schoberer am Mai 10, 2010
Kürzlich waren wir zu Besuch bei Klaus Wenderoth und Europadruck.com
Europadruck.com ist ein sehr interessantes Druckportal, auf dem man individuelle Druckanfragen einstellen kann. Und das völlig umsonst.
Sie hinterlegen einfach Ihre Anfrage und erhalten innerhalb einer von Ihnen gesetzen Frist ein persönliches Druckangebot. Direkt von der Druckerei. Sie müssen dann lediglich das optimale Angebot auswählen und den Auftrag vergeben.
Der kostenlose Druckereivergleich bietet viele Vorteile:
- kostenlose Druckanfragen
- bis zu 50% günstigere Angebote
- Angebote von Top-Druckereien
Natürlich haben wir es uns in diesem Zusammenhang auch nicht nehmen lassen, Klaus Wenderoth zu interviewen.

Erzählen Sie uns kurz etwas über Ihr Portal?
Gerne! Unsere Aufgabe besteht seit fast 10 Jahren darin, Druckerkunden die optimalen Druckereien für Ihr jeweils aktuelles Druckprojekt zuzuführen.
Heute gibt es Druckereien von EuropaDruck.com in 10 europäischen Ländern und wir generieren jährlich mehr als 10.000 Druckanfragen und Druckaufträge für unsere Partnerdruckereien.
Was ist die größte Herausforderung für Print heute?
Es gibt einige große Herausforderungen, vor denen die Druckindustrie heute steht. Eine davon ist sicherlich die Struktur der Druckereien, von denen in Deutschland mehr als 75 % der Betriebe maximal 20 Mitarbeiter haben.
Gerade dort wurde die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung der Medien zu lange unterschätzt. Statt sich rechtzeitig anzupassen, neue Produkte und Dienstleistungskonzepte zu entwickeln und die neuen Medien für sich zu nutzen, wurde dies zu lange versäumt.
Print muss sich fragen lassen, welche Qualitäten es der Wirtschaft zu bieten hat und die Antworten sollten so gut sein, dass Print auch in Zukunft als wertvoll und nutzbringend von den Agenturen und der Industrie eingestuft wird.
Wo steht Print in 10 Jahren?
Zunächst einmal kann man davon ausgehen, dass es dann rund 2.000 Druckereien weniger in diesem Land geben wird. Die dann noch im Markt verbliebenen Druckereien, werden mit der heutigen “klassischen Druckerei” nicht mehr viel gemeinsam haben. Eine weiter fortschreitende Standardisierung der Produktionsverfahren wird dazu führen, dass Druckerei und Druckereikunde immer weniger direkten, persönlichen Kontakt miteinander haben. Die Geschäftsanbahnung, z.B. über ein Druckportal, wird sicherlich schon aus Gründen der Effizienz weiterhin stark zunehmen. Auch kleinere Druckereien werden sich bis zum Jahr 2010 zumindest bundesweit mit Ihren Aktivitäten ausrichten müssen. Weiterhin könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass bis dahin schon die Hälfte aller Drucksachen über das Internet “gehandelt” wird.
Was halten Sie von Web-to-Print?
Grundsätzlich eine gute Sache. Wer aber als Druckerei heute noch in dieses Thema “einsteigen” möchte, der benötigt zunächst einmal Geld, Zeit und ganz besonders professionelle Kenntnisse der Materie. Die Frage ist dann, wo man sich eigentlich mit dem eigenen, neuen “Web-to-Print-Angebot” im Markt positionieren möchte. Die so genannten “first mover” unter den Druckereien haben diesen Markt im Web schon seit einigen Jahren unter sich aufgeteilt und es wird schwer sein und zumindest wiederum viel Zeit und Geld kosten, diesen Anbietern Ihre Marktanteile streitig zu machen.
Wohin geht der Trend? Die günstige Online-Druckerei, die jedoch auch guten Service bietet? Die kleine Hausdruckerei, die sich spezialisiert hat?
Nun, zunächst einmal kann ja auch die “kleine Hausdruckerei” eine günstige Online-Druckerei sein – oder nicht?
Weiterhin darf man bei all den Preiskämpfen eines nicht vergessen: Der Kunde möchte immer noch einen guten Service und gute Qualität. Diese Erwartungshaltung ist absolut “trendfrei” und zeitlos und das ist auch gut so. Niemand sollte sich wegen der Online-Druckereien “verrückt machen”. Auch dahinter stehen zumeist ganz “normale” Druckereien und es ist abzusehen, dass auch hier eine Marktbereinigung stattfinden wird, denn Deckungsbeiträge sind auch ein Thema für Online-Druckereien.
Kunden sind für Sie …
…Unternehmen und Menschen, denen wir durch unser Angebot Vorteile verschaffen können.
Wie sieht für Sie ein perfekter Tag aus?
Sie meinen einen Arbeitstag? Der sieht in etwa so aus: “Nur” 9 bis 10 Stunden Arbeit und noch ein wenig Zeit für die Familie und einen Spaziergang, hier bei uns, am schönen Ammersee!
Sie könnten die Welt ein bisschen besser machen. Womit würden Sie anfangen?
Ganz spontan würde ich mir etwas mehr Toleranz, Neugier und Offenheit gegenüber anderen Menschen und deren Einstellungen und Ideen wünschen.
Wenn man sich das mal in der Praxis vorstellt, auch und gerade im Geschäftsleben, dann wäre das Leben manchmal um einiges angenehmer.
Warum sollte man Sie unbedingt kennen?
Ob man das nun unbedingt sollte, weiß ich nicht ![]()
Wer allerdings direkt oder indirekt mit Drucksachen zu tun hat, dem sei vielleicht doch einmal der Besuch unseres Portals empfohlen.
Letztendlich haben uns die Drucksacheneinkäufer innerhalb von fast 10 Jahren zum führenden Druckportal in Deutschland gemacht und dass muss doch auch seine Gründe haben, meinen Sie nicht auch?








