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Am Freitag, den 21. Mai 2010 ist es mal wieder soweit. Zwischen 11:00 – 15:00 Uhr findet an der Hochschule der Medien ein Informationstag zum Master-Studiengang statt.

Die Veranstaltung richtet sich dabei an Studierende und Hochschulabsolventen, die ein Master-Studium anstreben – unabhängig davon, ob sie bereits über Berufserfahrung verfügen oder nicht. Den Interessenten soll an diesem Tag durch diverse Vorträge ein Einblick über das Master-Studium an der HdM vermittelt werden.
Beginn ist wie gesagt um 11:00 Uhr. Nach der obligatorischen Begrüßung der Teilnehmer wird ein Referent des Rektorats allgemeine Informationen zum Master-Studium an der HdM vortragen. Danach finden weitere Panals in den Räumen 011 und 012 statt, in denen die einzelnen Master-Studiengänge der HdM vorgestellt werden. Da immer zwei Veranstaltungen gleichzeitig stattfinden, sollte man sich bereits im Vorfeld darüber im Klaren sein, wo die eigenen Präferenzen liegen. Darüber hinaus haben die Studenten in persönlichen Gesprächen die Möglichkeit, ihre Fragen zum Studium zu stellen und sich auf diese Weise über die Voraussetzungen, Inhalte und natürlich auch über die Zukunftsperspektiven zu informieren.

Wer sich zum Master-Studium für das kommende Wintersemester anmelden möchte – Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2010. Ein Besuch des Masterinfotages im Vorfeld kann hier jedoch auf keinen Fall schaden.

Die genaue Anschrift des Veranstaltungsorts:
Hochschule der Medien
Nobelstraße 10
70569 Stuttgart


Die Berliner Ernst-Litfaß-Schule, Oberstufenzentrum Druck- und Medientechnik, will sowohl angehende Fachkräfte in den unterschiedlichsten Medienberufen als auch künftige Studenten bestmöglich auf die Arbeitswelt vorbereiten. Ab August 2010 bietet die Schule zudem Fachkräften die Möglichkeit an, sich weiterzubilden und somit zum staatlich geprüften Techniker bzw. Technikerin für die Druck- und Medientechnik zu qualifizieren.

Innerhalb von dreieinhalb Jahren werden den Teilnehmern Inhalte wie betriebliches Rechnungswesen, Crossmedia-Publishing, Printmedien-Produktion und Weiterverarbeitung sowie Auftrags- und Qualitätsmanagement, Medienrecht, Personalführung und –entwicklung vermittelt. Ziel der Ausbildung ist es, dass sich die Fachkräfte auf diesem Weg zu breit aufgestellten Führungskräften entwickeln, die Aufgaben im mittleren Management übernehmen können.

Die Technikerausbildung an der staatlichen Fachschule ist für alle kostenlos und erfolgt berufsbegleitend über einen Zeitraum von sieben Semestern. Die Veranstaltungen werden in der Regel am Abend, am Wochenende oder als Block durchgeführt. Darüberhinaus gibt es die Möglichkeit auf einer E-Learning-Plattform individuelle Lernzeiten zu wählen und sich dann per Selbststudium weiterzubilden.

Voraussetzung für die Teilnahme ist eine abgeschlossene Berufsausbildung im Bereich Druck und Medien und Minimum ein halbes Jahr praktische Berufserfahrung. Weitere sechs Monate sind zudem im Laufe des Fachschulstudiums vorzuweisen.

Am Ende von ca. 2.400 Stunden Weiterbildung winkt die Qualifikation zum staatlich geprüften Techniker mit der Fachrichtung Druck- und Medientechnik, Schwerpunkt Crossmedia-Publishing. Diese umfassende allgemeine, betriebswirtschaftliche und technische Qualifikation befähigt den Teilnehmer des Kurses, technische Aufgaben unter Berücksichtigung organisatorischer und betriebswirtschaftlicher Zusammenhänge zu lösen.

Bei wem nun die Neugier geweckt wurde, der kann sich auf der Homepage der Ernst-Litfaß-Schule anmelden und erhält zudem weitere Informationen.
Wer noch ein wenig mehr über das genaue Tätigkeitsfeld eines Medien- und Drucktechnikers wissen möchte, dem wird dieses, wenn auch nicht mehr ganz so aktuelle PDF weiterhelfen.


Der Beruf des Setzers ist mit dem Aufkommen des Publizierens am Rechner praktisch ausgestorben. Heute unterstützen Desktop-Publishing-Programme wie QuarkXPress oder Adobe InDesign den Layouter bei seiner Arbeit und nehmen ihm dabei viele der notwendigen aber wenig kreativ anspruchsvollen Arbeitsschritte ab, zu nennen wäre da zum Beispiel der automatische Randausgleich, der Gebrauch von Stilvorlagen und so weiter. Kreativ muss der Layouter aber dennoch sein, gerade wenn es um die Typographie geht, denn es gibt hier ein paar klare Regeln, die es zu beachten gilt und die jeder Layouter beherrschen sollte, nein beherrschen muss.

Günter Schuler, Journalist und Autor hat exklusiv für Cleverprinting eine Reihe zur „richtigen Typografie“ aufgelegt. Und das nicht mal so nebenher in einem kurzen PDF – nein ganze zehn Lektionen mit insgesamt 130 Seiten Typografie Know-how sind es geworden. Und das Beste: Günter Schulers „Typo-Schule“ ist sogar gratis.

Während der gelernte Schriftsetzer im ersten Beitrag der Reihe über wissenschaftliche und traditionelle Komponenten informieren will und hier die wichtigsten Basics verdeutlicht, geht es in den folgenden Beiträgen um Themen wie „Der digitale Setzkasten“, Schrifttechnik, Satzregeln, Satzästhetik oder die Gestaltung mit Schrift. Schuler informiert in seiner Reihe folglich sowohl über handwerkliches Wissen als auch über kreative Prozesse. Damit wird diese Reihe für jeden, der sich mit Typografie beschäftigt, zu einer interessanten Lektüre.

Hier noch einmal alle Lektionen im Überblick:

• Lektion Nr. 1: Historie und Klassifikation: Schriften und Schriftgruppen
• Lektion Nr. 2: Der digitale Setzkasten: Die Zeichen einer Schrift
• Lektion Nr. 3: Schrifttechnik: Was man über Fonts wissen sollte.
• Lektion Nr. 4: Text und Textelemente: Der Umgang mit Schrift(en)
• Lektion Nr. 5: Satzregeln: Typo-Finetuning
• Lektion Nr. 6: Satzästhetik: Welche Programmeinstellungen sind wichtig?
• Lektion Nr. 7: Gestaltung mit Schrift: Schriftgrößen, Spaltenbreiten und der Rest
• Lektion Nr. 8: Typo & Design: Farbkontraste und andere Gestaltungselemente
• Lektion Nr. 9: Layouthilfen: Scribbles, Gestaltungsraster & Co.
• Lektion Nr. 10: Projektabwicklung: Phasen eines Layouts


Wie wichtig Praxiserfahrung gerade auch für die akademische Ausbildung ist, verdeutlicht der neue Weg, den die Stuttgarter Hochschule der Medien ab dem kommenden Sommersemester einschlägt.

In diesem Zusammenhang erklärt Studiendekan Ulrich Huse: “Uns ist der intensive Austausch mit Branchenexperten wichtig, um so die Qualität der Ausbildung und damit die Berufschancen unserer Studierenden zu sichern.” Seit mehr als 30 Jahren bildet der Studiengang Mediapublishing den Nachwuchs für die Buch- und Presseverlage aus.

Ab dem kommenden Sommersemester wird die Hochschulausbildung des Studiengangs nun durch sieben Vertreter aus dem deutschen Verlagswesen unterstützt. Die Praktiker haben die Aufgabe, die fünf Professoren des Studiengangs bei der Entwicklung der Studieninhalte zu beraten. Mitglieder des Beirats sind Wolfgang Michael Hanke (Random House, München), Heinrich Riethmüller (Osiandersche Buchhandlung, Tübingen), Gabriele Schmidt (Pons, Stuttgart) und Matthias Ulmer (Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart) für den herstellenden und verbreitenden Buchhandel sowie Christine Bechtle-Kobarg (Bechtle Graphische Betriebe, Esslingen), Stephan Bourauel (Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger, Stuttgart) und Hartmut Staiger (Südwest Presse, Ulm) für die Presseverlage.

Sie sollen dabei helfen, die Lehre an die sich stetig wandelnden Anforderungen des beruflichen Alltags anzupassen und so eine praxisbezogene Ausbildung von qualifizierten Nachwuchskräften für die Verlagsbranche zu gewährleisten.


Halbton oder Halbwissen?

Tom Schoener am Januar 3, 2010

a) Viertelton
b) Halbton
c) Mittelton
d) Vollton

Was passt nicht in diese Reihe?

Es ist thematisch zu nahe liegend, als dass wir an diesem Thema vorbeikommen könnten. Die Rede ist von einem Projekt, dass Studierende der HTWK in Leipzig ersonnen und umgesetzt haben. Die Studenten der Fakultät Medien haben ein Gesellschaftsspiel mit dem bezeichnenden Titel „Und alle fragen Gutenberg“ entwickelt, dass sich auf unterhaltsame Weise mit Themen und Fragen aus dem Bereich Druck und Medien befasst.

Zur Leipziger Buchmesse im März wurde das Spiel bereits der Öffentlichkeit präsentiert. Darüber hinaus belegte es beim diesjährigen Innovationspreis der deutschen Druckindustrie den ersten Platz in der Kategorie „Absolventenpublikationen und Projektarbeiten“.

„Und alle fragen Gutenberg“ ist eine Projektarbeit von jeweils zwei Drucktechnikern und zwei Verlagsherstellern – Anne Eppenstein, Sandra Blumentritt, Carolin Ulrich und Tobias Herfert. Gemeinsam haben die vier Studenten das Spiel konzipiert und in Kleinserie angefertigt. Vorerst wurden lediglich 200 Stück produziert, so dass bislang einzig Studierende der HTWK das Brettspiel gegen einen empfohlenen Spendenbeitrag von 15 Euro erwerben konnten.

Schade für alle anderen, die sich dann wohl mit ihrem Halbwissen arrangieren müssen.


HdM Hochschule der Medien: Das Studienangebot steigt!

Marc-Michael Schoberer am November 27, 2009

Foto: HdM Stuttgart

Foto: HdM Stuttgart

Es tut sich etwas in Stuttgart. Genauer gesagt an der HdM, der Hochschule der Medien. Denn um künftig noch mehr Studienplätze zur Verfügung zu stellen, werden zahlreiche Studiengänge ausgebaut.

Speziell handelt es sich hier um die Studiengänge Medienwirtschaft, Audiovisuelle Medien, Druck- und Medientechnologie sowie Werbung und Marktkommunikation.
Mit dieser Erweiterung können insgesamt 72 Studienplätze pro Semester zusätzlich geschaffen werden.
Aktuell bekommt im Schnitt nur jeder 32. Bewerber für den Studiengang “Werbung” auch tatsächlich eine Zusage. Die neuen Plätze werden für eine Entlastung sorgen.

Möglich gemacht hat diesen Ausbau das Förderprogramm “2012″ des Landes Baden-Württemberg.
Das Programm wurde konzipiert um den Schülern und Schülerinnen der doppelten Abiturjahrgänge ein ausreichendes Studienplatzangebot anbieten zu können.
Insgesamt könnten durch 2012 ca. 16.000 zusätzliche Studienplätze angeboten werden. 264 davon alleine an der Hochschule der Medien in Stuttgart.

Mehr Informationen über das Studienplatzangebot der HdM.


Dabei handelt es sich um eine Meldung vom 23. Februar diesen Jahres. Insgesamt erhielten im Rahmen des Wettbewerbs “Medien.NRW” zwölf Medienprojekte rund acht Millionen Euro Fördermittel. Ziel dieses Wettbewerbs: Die Förderung der Potenziale der Medienbranche in Nordrhein-Westfahlen. Gekürt wurden sowohl Ausbildungskonzepte für den Medienbereich als auch ausgearbeitete Geschäftsmodelle.

Unter den Gewinnern war auch das Projekt  des Verbandes Druck+Medien NRW “Print goes Media”. Geplant ist damit eine landesweite Bildungs- und Innovationsoffensive für konvergente Medien.

Warum ist die ganze Geschichte gerade jetzt interessant?

Am 9. Oktober hat die Eröffnungsveranstaltung von “Print goes Media” in Düsseldorf stattgefunden. Im nun gestarteten dreijährigen Projekt sollen zukunftsrelevante Trends für die Druck- und Medienindustrie aufgedeckt werden, indem jährlich Zukunftsstudien erstellt werden, die die Trends aufgreifen und Handlungsoptionen daraus ableiten. Ziel ist es, zukünftig benötigte Kompetenzen aufzudecken und darauf abzielende Bildungsstragien zu entwickeln. Dazu soll zunächst eine engere Verknüpfung der beruflichen und hochschulischen Bildung angestrebt werden. Neue Bildungsgänge sollen entwickelt und erprobt werden, indem besonders auf die Bedürfnisse von Aus- und Weiterbildungsinteressierten geachtet werden soll. Das Projekt möchte Druck- und Medienunternehmen für die Zukunft wappnen, Fach- und Führungskräfte auf aktuellem Niveau halten und ihre Fähigkeiten für  zukunftsorientierte Anforderungen ausbauen. Außerdem sollen Beschäftigte angesprochen werden, die sich in ihrem Tätigkeitsfeld weiter entwickeln wollen sowie Auszubildende und Studierende, die sich für neue Bildungskonzepte interessieren. Das klingt doch viel versprechend!

Die Resonanz auf den ersten Förderwettbewerb “Medien.NRW” war im übrigen so groß, dass er am 1. Oktober bereits in die zweite Runde gegangen ist. Bis zum 31. Dezember 2009 können interessierte Medienunternehmen und -institutionen aus Nordrhein-Westfalen teilnehmen. Unter folgendem Link gibts den Wettbewerbsaufruf, Bewerbungsbogen und weitere Infos zum Download:

http://www.mbem.nrw.de/unsere-themen-von-a-z/foerderwettbewerb-medien.nrw-52.html


nrw-medien_print_media


Unglaublich, aber wahr – von den 30 angebotenen Ausbildungsplätzen des Berliner Druckdienstleisters Laserline, werden zehn Prozent unbesetzt bleiben. Nach Laserline-Chef Tomislav Bucec ist der Grund hierfür nicht in erster Linie das fehlende Interesse, sondern vielmehr die mangelhafte Leistungsbereitschaft der Bewerber. Dabei sind die Erwartungen der Ausbilder bei Laserline keineswegs übertrieben. Halbwegs akzeptable Noten und ein Mindestinteresse für das Unternehmen und das Tätigkeitsfeld, in welchem der Bewerber schließlich die nächsten Jahre agieren will. Aber wenn bereits ein schriftliches Anschreiben eine Herausforderung stellt… .
So erklärt die Ausbilderin Jenny Kindlein, dass man schon gar kein fehlerfreies Anschreiben mehr erwartet. Wenn aber auf dem Zeugnis unentschuldigte Fehlzeiten auftauchen, stellt dies ein „absolutes Ausschlusskriterium dar.“ Erstaunliches berichten die Verantwortlichen des Berliner Unternehmens über das Verhalten vieler Bewerber, nachdem sie die erste Hürde genommen haben und zum Einstellungstest und Vorstellungsgespräch eingeladen werden. Gerade einmal die Hälfte der Eingeladenen schafft es pünktlich. Von den übrigen kommen einige sogar gleich gar nicht.

Im Ergebnis bleiben bei Laserline nun also drei Stellen offen. Da haben wohl einige eine gute Chance für eine Ausbildung in einem soliden Beruf liegen lassen.
Vielleicht einfach mal initiativ bewerben?!


Stellenausschreibung: Werkstattleiter Typografie für Uni Kassel

Marc-Michael Schoberer am September 14, 2009

Eine neue berufliche Herausforderung bietet ganz aktuell die Uni Kassel an.
Inklusive: Die Möglichkeit, jungen, wissbegierigen, nach Erfolg strebenden Menschen, Wissen zu vermitteln und diese auf dem Weg nach ganz oben zu formen.
Gesucht wird: Werkstattleiter für Typografie (Direkt-Link)

Auszug aus dem Stellenangebot:

Gesucht wird eine kreative Persönlichkeit, die über ein breites gestalterisches Spektrum verfügt und in der Lage ist, theoretische und praktische Grundlagen der Typografie für Printmedien (inkl. Druckvorstufe) und Typografie für Digitale Medien engagiert zu vermitteln.

Dazu gehören Schriftgeschichte [Kalligraphie, Bleisatz, Fotosatz], Micro- und Macrotypografie, Schrift- und Zeichenentwicklung, die Durchführung von Lehrveranstaltungen sowie die Unterstützung von Studierenden und Lehrenden bei Projekten und Examensarbeiten.

Die Studienwerkstatt Typografie ist offen für alle Studiengänge der Kunsthochschule.

Voraussetzungen:
Hochschulabschluss mit Schwerpunkt Typografie; pädagogische Begabung und hohe Motivation zu lehren.
Möglichst mehrjährige Berufserfahrung sowie Lehrerfahrung sind erwünscht.

Und – oh Wunder, es gibt sie noch. Auch in der heutigen Zeit!
 Diese Stelle ist unbefristet und in Vollzeit.

Bewerbungsfrist für die ausgeschriebene Stelle: 21.09.2009

Trackback-Link: http://www.fontblog.de/kh-kassel-sucht-werkstattleiter-typografie


Für all´ jene, die sich in der Fachrichtung Druck- und Medientechnik zum „staatlich geprüften Techniker“ oder zum „staatlich geprüften Gestalter“ in der Fachrichtung Werbe- und Mediengestaltung ausbilden lassen wollen, gibt es frohe Kunde aus Frankfurt am Main, denn die Gutenbergschule hat für diese Fortbildungsstudiengänge noch freie Plätze gemeldet. Die Fachschule “Druck- und Medientechnik“ bietet sowohl das Voll- (2 Jahre) als auch das Teilzeitstudium (4 Jahre) an. Los geht es Ende August, gleich nach den Sommerferien.

Weitere Informationen über Zulassungsvoraussetzungen, Aufnahmebedingungen, Lehrinhalte, Finanzierung und Kontaktdaten gibt es auf der Homepage der Gutenbergschule in Frankfurt am Main.