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	<title>Gutenberg-Blog - alles rund um Drucken und Medien &#187; Brandaktuell</title>
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	<description>Der unabhängige Blog für die deutsche Druck- und Medienindustrie</description>
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		<title>Papierwelten – die Creative Paper Conference 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Creative Paper Conference geht mittlerweile in die dritte Runde und zeigt Papier in seiner Vielfältigkeit. Man möchte eine einmalige Plattform in Deutschland sein, die die Möglichkeiten des kreativen Schaffens mit Papier in all seinen Facetten zeigt. Ob das gelingt? Ich war 2011 auf der Conference und war ziemlich begeistert! Gezeigt werden faszinierende und kreative [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Creative Paper Conference geht mittlerweile in die dritte Runde und zeigt Papier in seiner Vielfältigkeit. Man möchte eine einmalige Plattform in Deutschland sein, die die Möglichkeiten des kreativen Schaffens mit Papier in all seinen Facetten zeigt. Ob das gelingt? Ich war 2011 auf der Conference und war ziemlich begeistert!</strong></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-3394" title="Gutenberg Druckblog_Creative Papier Conference in München" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/02/CPC2012mitLogo.jpg" alt="" width="500" height="500" /><br />
</strong></p>
<p>Gezeigt werden faszinierende und kreative Neuentwicklungen aus Papier sowie hochkarätige Vorträge beakannter Sprecher und Brancheninsider.<br />
Die Sprecherriege verspricht eine abwechslungsreiche Reise durch die Papierwelten: Mit dabei sind H. P. Becker (New Cat Orange), Mirko Borsche, Marc M. Clormann, Kurt Dornig, Ivica Maksimovic, Max Kühne (Paperlux) und Olaf Kern (eurodruck), Jochen Rädeker (Strichpunkt), die Raffinerie, Schmitz &amp; Wiesner sowie Helder Suffenplan (20first). Damit beleuchtet die CPC Geschäftsberichte und Corporate Designs ebenso wie erstklassigen Buchgestaltung, Verpackungslösungen sowie den Papiereinsatz im Editorial Design, gibt Einblicke in die Kommunikation zwischen Kreation und Produktion, in Herstellungsprozesse und konzeptionelle Entwicklungen hochwertiger Printprodukte.<br />
Die Creative paper Conference findet vom 25. bis 26. Oktober 2012 in München statt und ist eine interessante Inspirationsquelle für neue Materialien und die  kreative Umsetzungen.<br />
<strong>Weitere Informationen findet ihr hier:</strong> <a title="Creative Paper Conference - papierwelten" href="http://www.creative-paper.de" target="_blank">www.creative-paper.de</a></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Druckmaschinenhersteller &#8211; Turnaround vor dem Blackout?</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/druckmaschinenherstelle-turnaround-vor-dem-blackout-3398.html</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 08:13:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Ruppert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie waren jahrelang die Prunkstücke der deutschen Maschinenindustrie. Die Vorzeigekinder. Die Paradeexemplare, stattlich, riesig, stolz: Die Druckmaschinenhersteller. Was mit Gutenbergs Spindelpresse im Jahre 1442 begann, brachten sie zur Perfektion. Aus dem geradezu handlich anmutenden Vorreiter der heutigen Druckmaschinen kreierten sie dreißig Meter lange Kolosse mit bis zu drei Stockwerken Höhe, von oben bis unten ausgefüllt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sie waren jahrelang die Prunkstücke der deutschen Maschinenindustrie. Die Vorzeigekinder. Die Paradeexemplare, stattlich, riesig, stolz: Die Druckmaschinenhersteller.</strong></p>
<div id="attachment_3399" class="wp-caption aligncenter" style="width: 520px"><img class="size-large wp-image-3399" title="Gutenberg_Druckblog_Senefeld.Haus 14 HR" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/02/Offenbach_300-540x360.jpg" alt="" width="510" height="360" /><p class="wp-caption-text">Copyright: Manroland AG</p></div><span id="more-3398"></span></p>
<p>Was mit Gutenbergs Spindelpresse im Jahre 1442 begann, brachten sie zur Perfektion. Aus dem geradezu handlich anmutenden Vorreiter der heutigen Druckmaschinen kreierten sie dreißig Meter lange Kolosse mit bis zu drei Stockwerken Höhe, von oben bis unten ausgefüllt mit genauester Präzision und höchster Funktionalität. Lange Zeit beherrschten deutsche Druckmaschinen unangefochten den Weltmarkt. Heidelberger Druckmaschinen, Manroland oder Koenig &amp; Bauer prägten das Bild nahezu jeder Druckerei, die etwas auf sich hielt.<br />
Doch auch vor dem Prunkstück der deutschen Maschinenindustrie machten die jüngsten Wirtschaftskrisen keinen Halt und so blieb von den zuvor oftmals zweistelligen Wachstumsraten lediglich ein defizitäres Geschäft zurück. Arbeitsplätze, die einst als begehrt und sicher galten, wurden ersatzlos gestrichen, Unternehmen umstrukturiert und schließlich die Tore einiger Standorte für immer geschlossen.<br />
Prominentestes Opfer der Krise: Der einstige Weltmarktführer im Rollenoffsetdruck Manroland. Vom gefeierten Branchenkrösus  zum kriselnden Großunternehmen, vom kriselnden Großunternehmen zum Problemkind und vom Problemkind wiederum ab zum Amtsgericht Augsburg &#8211; Insolvenz. Die Verhandlungen um die Nachfolge der Standorte erwiesen sich als eben so zäh und ernüchternd wie die letzten Jahresbilanzen, doch jetzt ist klar: rund 2200 Arbeitsplätze fallen weg. Definitiv. Ersatzlos.<br />
Viele der Gründe für diese Entwicklung werden wohl noch länger in Kennzahlen und Bilanzen verborgen bleiben, doch der wohl wichtigste liegt auf der Hand: der Internet &#8211; Boom. Zeitungsleser wandern zunehmend ins Internet ab, Auflagen werden stetig reduziert und Maschinen weniger ausgelastet. Internet &#8211; Versandhäuser sorgen für schlechte Auftragslage bei Broschüren und Katalogen. Obendrein revolutioniert das E-Book neuerdings den Buchmarkt und selbst große Verlagshäuser drosseln spürbar den Druckmaschinenverschleiß. Die Leidtragenden: die Druckmaschinenhersteller.</p>
<p><div id="attachment_3400" class="wp-caption aligncenter" style="width: 520px"><img class="size-large wp-image-3400" title="Gutenberg Druckblog_Standort_Augsburg_300" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/02/Standort_Augsburg_300-540x358.jpg" alt="" width="510" height="358" /><p class="wp-caption-text">Copyright: Manroland AG</p></div>
<p>Doch aus diesem Leid könnte sich jetzt eine Chance herauskristallisieren. Einer der größten Konkurrenten schließt seine Tore, das marktspezifische Überangebot könnte sein Ende finden und der Preiskrieg seine Graben etwas weiter entfernt von den Druckmaschinenherstellern aufschlagen. Die Pleite von Manroland eröffnet anderen Unternehmen die Chance, sich im Schatten des großen Blackouts neu aufzustellen und das freigewordene Marktpotenzial in Beschlag zu nehmen, die eigene Stellung auszubauen und einen ganz neuen Kundenstamm zu gewinnen, welcher vorher in weiter Ferne schien. Auch die Serviceleistungen könnten, bei entsprechender Qualifikation, ganz neuen Anlauf erfahren.<br />
Der Aktienkurs eines anderen Druckmaschinenherstellers beispielsweise legte innerhalb von vier Wochen um 30% zu und war somit eine der Goldgruben des Januars. Experten trauen der Aktie sogar noch mehr zu, auch wenn der Verdacht auf weiteren Stellenabbau den Aufstieg der Aktie ein wenig zu lähmen scheint. Doch genau diese Aktie macht es vor, was jetzt in der Krise gefragt ist: Aktionismus. Vom stillen Zuschauen wird wohl noch viel mehr Marktpotenzial freigesetzt und das einzige, was ansteigt, der Bedarf an Insolvenzverwaltern sein. Insofern könnte auch der Februar schon zum vorentscheidenden Monat werden. Wie reagiert der Markt, wie die anderen Marktführer? Wer traut sich was, wer tut was, um dem Abwärtstrend entschieden entgegenzutreten?<br />
Nachdem schon zahlreiche Lichter ausgingen, ist es nun an der Zeit, die Kurve zu kriegen. Vor der vollkommenen Dunkelheit. Ich hoffe.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Berufsstart: Welche Möglichkeiten bietet die Druck- und Medienbranche</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 10:07:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Berufsstart ist für viele junge Menschen ein sehr entscheidender Punkt im Leben. Man hat gerade die Schule verlassen und möchte nun bestmöglich die eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse in seinem zukünftigen Beruf verwirklichen. Diese grundlegenden Kenntnisse und Fähigkeiten zu vertiefen, erreicht man am besten in Form einer Berufsausbildung oder eines Studiums. Das eine schließt jedoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der <a title="Berufsstart" href="http://www.ratgeberzentrale.de/beruf-und-bildung.html" target="_blank">Berufsstart</a> ist für viele junge Menschen ein sehr entscheidender Punkt im Leben. Man hat gerade die Schule verlassen und möchte nun bestmöglich die eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse in seinem zukünftigen Beruf verwirklichen. Diese grundlegenden Kenntnisse und Fähigkeiten zu vertiefen, erreicht man am besten in Form einer Berufsausbildung oder eines Studiums. Das eine schließt jedoch das andere nicht aus, häufig bietet sich hier auch die Möglichkeit im Anschluss an eine Berufsausbildung, ein weiterführendes Studium zu absolvieren. Und auch wenn man sich gegen ein Studium entscheiden sollte, so bietet eine Lehrstelle vielseitige Wege, um erste Berufserfahrungen zu sammeln.</strong></p>
<h2>Berufsstart: In welche Richtung führt mein Weg?</h2>
<p>Auf dem Ausbildungsmarkt gibt es vielschichtige Systeme um bestimmte Bildungswege einzuschlagen. Der Berufsstart verunsichert viele junge Leute, weil sie sich vielleicht einfach noch nicht sicher sind, „wohin“ sie einmal wollen. Eine Berufsberatung kann hier durchaus hilfreich sein, um entsprechend den eigenen Interessen und Fähigkeiten einen passenden Ausbildungsberuf und den Weg aus der Orientierungslosigkeit zu finden. Wenn man sich zumindest für eine spezifische Branche entschieden hat, können auch erste Praktika, falls noch nicht absolviert, ein Gefühl dafür geben, was einem liegt und was eher nicht.</p>
<p>Unter anderem bieten auch Berufsverbände und Fachausschüsse erste wichtige Informationen, wie zum Beispiel der „Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien“. Hier findet man für seinen persönlichen Berufsstart ausführliche Informationen zu den Ausbildungsberufen, aktuellen Neuerungen, sowie Publikationen mit Hilfe derer man sich einen Überblick über das Ausbildungsangebot verschaffen kann.</p>
<h2>Welche Ausbildungsberufe bietet mir die Medien- und Druckbranche?</h2>
<p>Seit August 2011 gibt es eine Neuverordnung und somit eine Umbenennung der Berufe in der Druck- und Medienindustrie. Mit dieser Verordnung soll es eine kompaktere Darstellung der Berufe, aufgrund der Aktualisierung der Ausbildungsinhalte sowie eine Anpassung an strukturelle Entwicklungen, geben.</p>
<p>Der <strong>„Zentral-Fachausschuss Berufsausbildung Druck und Medien“ </strong>bietet einige sehr nützliche und hilfreiche erste Informationsmaterialien zur Berufswahl und den Berufsstart in der Medien- und Druckindustrie. Erstens eine Übersicht der Ausbildungsberufe in der Medien- und Druckindustrie sowie deren Bezeichnungen und Inhalte gemäß der aktuellen Ausbildungsverordnungen.</p>
<h2>Übersicht der Ausbildungsberufe in der Medien- und Druckindustrie</h2>
<p><a href="http://www.zfamedien.de/downloads/Berufe-Uebersicht-ZFA.pdf" target="_blank">http://www.zfamedien.de/downloads/Berufe-Uebersicht-ZFA.pdf</a></p>
<p>Zweitens das „Druck und Medien ABC“ welches Aufschluss über Aktuelles aus der Druck- und Medienindustrie bietet sowie konkrete Informationen über die verschiedenen Ausbildungsberufe und – Wege.</p>
<p>Druck und Medien ABC – Fachliche Information für die Ausbildung in der Druck- und Medienindustrie</p>
<p><a href="http://www.zfamedien.de/druckabc/DuM_58_2011.pdf" target="_blank">http://www.zfamedien.de/druckabc/DuM_58_2011.pdf</a></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Besonders edel: Neue Ausgabe des Printmagazins TypoJournal zum Thema „Wandel“</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/besonders-edel-neue-ausgabe-des-printmagazins-typojournal-3373.html</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 08:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Backs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Nichts ist beständiger als der Wandel“ heißt eine bekannte Lebensweisheit, die oft Philosoph Heraklit zugeschrieben wird.  Gültigkeit hat diese auch für Schrift, Sprache und Typografie. Den Phänomenen der Veränderung im Laufe der Jahrzehnte widmet die Fachzeitschrift TypoJournal nun gleich ihre komplette Ausgabe 3.  Prädikat: Besonders edel. 112 durchgehend farbige Seiten im DIN A4-Format bietet die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Nichts ist beständiger als der Wandel“ heißt eine bekannte Lebensweisheit, die oft Philosoph Heraklit zugeschrieben wird.  Gültigkeit hat diese auch für Schrift, Sprache und Typografie. Den Phänomenen der Veränderung im Laufe der Jahrzehnte widmet die Fachzeitschrift TypoJournal nun gleich ihre komplette Ausgabe 3.  Prädikat: Besonders edel. </strong></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3374" title="Gutenberg_Druckblog_TypoJournal_Ausgabe3" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/01/TypoJournal_Ausgabe3-540x359.jpg" alt="" width="540" height="359" /><span id="more-3373"></span></p>
<p>112 durchgehend farbige Seiten im DIN A4-Format bietet die dritte Ausgabe der Zeitschrift TypoJournal von Herausgeber und Autor Ralf Herrmann, der gleichzeitig auch Gründer der Community <a href="http://www.typografie.info/2/" target="_blank">Typografie.info</a> ist.  „Wandel“ lautet der schlichte wie bedeutsame Titel dieses Werks, das nun erhältlich ist. Für Designer, Drucker und Sprachwissenschaftler ist die Lektüre nicht nur ein ästhetischer und optischer Genuss.  Autoren wie der Linguist Rudi Keller, Herausgeber Ralf Herrmann, Martin Z. Schröder oder Kathrin van der Merwe behandeln das Themenfeld im Bereich von Schrift und Typografie fachkundig und unterhaltsam, vertiefen es dabei unter vielfältigen Gesichtspunkten. Kapitel zu Corporate Design, Papiernormen, Landkarten, Buchdruck, Sprachforschung und dem Phänomen „Eszett“ gehören dazu.</p>
<p>„Ist die deutsche Sprache vom Verfall bedroht?“ , fragt Sprachwissenschaftler Prof. Dr. Rudi Keller gleich zu Beginn des neuen Print-Magazins, der Leser nähert sich dem Thema damit zunächst aus Sichtweise des Germanisten. Mit Anglizismen, Beispielen aus der Werbesprache und den Auswirkungen diverser Rechtschreibreformen analysiert Keller die Veränderungen der geschriebenen und gesprochenen Sprache in der jüngeren Vergangenheit. Spannend auch: Mit Nadine Roßa und Herausgeber Ralf Herrmann behandeln gleich zwei Autoren das gerade wieder besonders aktuelle „Eszett“. Herrmanns Thema ist das „Großbuchstaben-Eszett“. Ein ganz spezielles Phänomen, das Sprachwissenschaftler wie Typografie-Experten gleichermaßen fasziniert. Schließlich scheinen die Alphabete in Deutschland und Österreich nicht wirklich komplett, mit ihren 30 Kleinbuchstaben, denen nur 29 Großbuchstaben zur Seite stehen. In der aktuellen Diskussion ist in Zeiten von mobilen Computern und Augmented Reality auch das Thema „Landkarte und Reiseführer“, Ralf Herrmann behandelt es unter der Überschrift „Sie haben Ihr Ziel erreicht. Das Ende des Kartenlesens.“</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3375" title="Gutenberg_Druckblog_TypoJournal_Ausgabe3_ß" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/01/TypoJournal_Ausgabe3_ß-540x359.jpg" alt="" width="540" height="359" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Artikel der 3. Ausgabe im Überblick:</strong><br />
- Ist die deutsche Sprache vom Verfall bedroht? &#8211; Prof. Dr. Rudi Keller<br />
- Schriftmuster im Wandel. Henning Krause<br />
- Bleisatz und Buchdruck im 21. Jahrhundert. Martin Z. Schröder<br />
- Der Antiqua-Fraktur-Streit im 21. Jahrhundert. Ralf Herrmann<br />
- Eine Kursive für die Fraktur. Joshua Krämer<br />
- Die Berliner Verkehrsbetriebe im Wandel der Zeit. Lars Krüger<br />
- Das Eszett, eine scharfe Type. Nadine Roßa<br />
- Das Eszett kommt endlich groß heraus. Ralf Herrmann<br />
- Corporate Design im Umbruch. Kathrin van der Merwe<br />
- Papiernormen: Raumnot und Weltformat. Thomas Maier<br />
- Das typografische Manifest. Emanuelle Typographique<br />
- Sie haben Ihr Ziel erreicht. Das Ende des Kartenlesens. Ralf Herrmann<br />
- Fingerübungen bei marke.6 in Weimar. Severin Wucher</p>
<p>Als Vorgeschmack auf die Print-Version könnt Ihr <a href="http://issuu.com/fonts.info/docs/typojournal3-vorschau?mode=window&amp;background" target="_blank">hier</a> ein wenig in einer verkürzten Online-Variante des Magazins blättern. Ausgabe 3 zum Thema „Wandel“ kann wie das TypoJournal Nummer 2 (Thema: „Wayfinding und Lesbarkeit“) in diesem <a href="http://www.fonts.info/store/index.php/de/drucksachen.html" target="_blank">Shop</a> online bestellt werden.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Denkmal an die Menschenrechte: Jana Stenzel designt in Düsseldorf eine Stadtbahn für Amnesty</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 16:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Backs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Objekt: Eine fabrikneue Stadtbahn. Länge: 30 Meter, Gewicht: 35 Tonnen. Die Aufgabe: Design von innen und außen, Konzept und Umsetzung. Das klingt nach einem Traum für Kreativkräfte. Aber auch nach einer ganzen Menge Arbeit. In Düsseldorf meisterte Jana Stenzel dieses Mammutprojekt für Amnesty International. „Silberpfeile“ werden die schmucken Stadtbahnwagen der Düsseldorfer Rheinbahn eigentlich genannt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Objekt: Eine fabrikneue Stadtbahn. Länge: 30 Meter, Gewicht: 35 Tonnen. Die Aufgabe: Design von innen und außen, Konzept und Umsetzung. Das klingt nach einem Traum für Kreativkräfte. Aber auch nach einer ganzen Menge Arbeit. In Düsseldorf meisterte Jana Stenzel dieses Mammutprojekt für Amnesty International.</strong></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-large wp-image-3317" title="Gutenberg_Blog_Amnesty_Außendesign_Rheinbahn" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Amnesty_Außendesign_Rheinbahn-540x316.jpg" alt="" width="540" height="316" /><br />
</strong><br />
„Silberpfeile“ werden die schmucken Stadtbahnwagen der Düsseldorfer Rheinbahn eigentlich genannt. Wegen ihrer stylishen Formen und glänzenden Farben. Jetzt leuchtet ein Exemplar davon im gelb-schwarzen Design von Amnesty International. Die Verkehrsbetriebe der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt spendeten der Menschenrechtsorganisation zu ihrem 50. Geburtstag eine fabrikneue Bahn, als „Denkmal an die Menschenrechte“.<span id="more-3316"></span></p>
<p>„Wir schauen nicht weg, wir handeln“. Oder „Weder umsonst, noch kostenlos“. Botschaften wie diese können die Fahrgäste in Düsseldorf seit dem 10. Dezember oft genug gelesen. Infotafeln in der Bahn erzählen in Wort und Bild Geschichten von Menschen wie Rebiya Kadeer. Die gehört in China zur Minderheit der Uiguren, kämpft als politisch verfolgte Aktivistin im Exil für die Rechte ihres unterdrückten Volks. Beim Blick unter die Wagendecke gibt es in der neuen Bahn auch einiges zu entdecken: Jana Stenzel (21) hat hier mit ihrem Konzept 30 Tafeln zu den 30 Artikeln der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte installieren lassen.  Von außen ist der moderne Niederflurwagen ein Eyecatcher, zieht im leuchtenden Gelb-Schwarz von Amnesty die Blicke auf sich.</p>
<p>Alois Anders freut all das besonders. Das Düsseldorfer Amnesty-Mitglied hatte die Idee zu diesem Mammutprojekt, er fragte im Frühjahr bei der Rheinbahn an. „Ein Denkmal, das überall in der Stadt präsent ist, das erschien uns optimal“, so der Düsseldorfer zu seiner Idee. Großes Glück für ihn: Mit Jana Stenzel meldete sich im Juli eine Kommunikationsdesignerin von der Fachhochschule Düsseldorf, auf sie warteten spannende Monate in Konzeption und Umsetzung. Inklusive Millimeterarbeit auf großen und kleinen Flächen. Wir wollten wissen, wie so etwas läuft und haben Jana ein paar Fragen gestellt:</p>
<p><strong>Design einer Straßenbahn, Innen- und Außenflächen. Das ist keine alltägliche Aufgabe. Wie bist Du dazu gekommen?</strong></p>
<p><em>Ich bin bereits seit 2007 Mitglied bei Amnesty International. Im Laufe meiner Tätigkeit als Webadministratorin bei Amnesty Düsseldorf habe ich von der Idee erfahren, ein Denkmal an die Menschenrechte zu errichten. Angedacht war zunächst eine Plakat-Kampagne, die vor allem an U-Bahn und S-Bahn-Stationen Aufmerksamkeit erregen sollte. Die Idee wurde konkreter, als sich nach einer Präsentation die Rheinbahn als potenzieller Werbeträger entpuppte. Daraufhin wurde nach Agenturen geforscht, die die Realisierung hätten übernehmen können. Die haben aber nicht die gewollten Ergebnisse geliefert, das angedachte Projekt lag für einige Monate auf Eis. Am Ende war es ein glücklicher Zufall, dass ich als kürzlich vorgestellte Webadministratorin im Juli 2011 von dem Projekt erfuhr. Ich habe sofort meine Hilfe angeboten und drei Entwürfe der Amnesty-Straßenbahn bei der nächsten Gruppensitzung präsentiert. So hat das Projekt seinen Lauf genommen.</em></p>
<p><em><img class="aligncenter size-large wp-image-3320" title="Gutenberg_Blog_Amnesty_JanaStenzel_AloisAnders" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Amnesty_JanaStenzel_AloisAnders-540x555.jpg" alt="" width="540" height="555" /></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>In der Amnesty-Straßenbahn steckt bestimmt eine Menge Arbeit. Wie lange hast Du für dieses Projekt von der Konzeption bis zur endgültigen Realisierung gebraucht?</strong></p>
<p><em>Die Konzeption begann Mitte Juli 2011, endgültig realisiert wurde der Entwurf Anfang Dezember 2011. Hinter dem Projekt liegt also ca. ein halbes Jahr Arbeit.</em></p>
<p><strong>Wie bist Du bei Deiner Arbeit vorgegangen? Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten bei diesem Projekt?</strong></p>
<p><em>Wichtig bei diesem Projekt war vor allem die Kommunikation zwischen Amnesty Düsseldorf, der Zentrale in Berlin und der Rheinbahn in Düsseldorf. Daher habe ich besonderen Wert auf Transparenz gelegt, den einzelnen Parteien möglichst häufig den aktuellen Stand des Projekts kommuniziert und Feedback eingeholt. Eine große Herausforderung hat für mich die Bahn als zu bedruckende Fläche dargestellt: Einen solchen Körper, und dazu noch einen beweglichen, hatte ich zuvor noch nie bedruckt. Als erster Termin stand also eine Besichtigung der Straßenbahn fest, um sich die zu bedruckenden Flächen in ihren Dimensionen vor Augen zu führen und des Weiteren bereits beklebte Bahnen zu mustern.</em></p>
<p><em><img class="aligncenter size-large wp-image-3319" title="Gutenberg_Blog_Amnesty_Innendesign_Rheinbahn" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Amnesty_Innendesign_Rheinbahn-540x760.jpg" alt="" width="540" height="760" /></em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p><strong>Gab es für Dich in Studium/ Ausbildung bisher eigentlich vergleichbare Herausforderungen, die Dich ähnlich gefordert haben? Ist Printdesign Deine Spezialität? Wo liegen Deine persönlichen Schwerpunkte und Vorlieben?</strong></p>
<p><em>Vergleichbare Herausforderungen, im Sinne von zu gestaltenden Verkehrsmitteln, gab es während meines Studiums bisher nicht. Meine derzeitige Bachelor-Arbeit „flingern mitte“ fordert mich ähnlich: Ich arbeite mit einem Kommilitonen zusammen an einem konkreten Projekt zur Stadtteilaufwertung in Düsseldorf. Vorgesehen ist, einer Spielstraße im Stadtteil Flingern mittels Asphaltfarbe eine neue Identität einzuhauchen. Der Boden und die Sitzbänke der Spielstraße dienen als zu bedruckende Fläche, auf der neben Hüpfspielen wie Himmel &amp; Hölle auch Gesellschaftsspiele wie Mühle, Schach, Dame aufgebracht werden. Zu den Spielen wird es Anleitungen geben und Texte, die den Ort charakterisieren und seine Besonderheiten aufzeigen. Die Umsetzung dieses Projekt soll im Frühjahr 2012 stattfinden, und zwar gemeinsam mit den Bürgern. Weitere Informationen dazu gibt es auf meiner Website www.janastenzel.de. Printdesign, nein, experimentelles Printdesign sehe ich als meine Spezialität an. Es gibt allerhand zu bedruckende Flächen im urbanen Raum, die mich reizen und zukünftig beschäftigen werden.</em></p>
<p><em><img class="aligncenter size-large wp-image-3318" title="Gutenberg_Blog_Amnesty_Entwurf_Rheinbahn" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Amnesty_Entwurf_Rheinbahn-540x348.jpg" alt="" width="540" height="348" /></em></p>
<p><strong>Du hast für Amnesty International auch die Website des Bezirks Düsseldorf neu gestaltet. Wie bist Du dort vorgegangen?</strong></p>
<p><em>Die Website des Bezirks Düsseldorf findet Ihr unter <a href="http://www.amnesty-duesseldorf.de" target="_blank">www.amnesty-duesseldorf.de</a>. Ich habe sie dem Webauftritt von Amnesty International stärker angepasst: Aktuelle Meldungen erscheinen regelmäßig auf der Startseite, es gibt neue Rubriken, die über die Geschichte und Arbeit von Amnesty aufklären, vor allem im Zusammenhang des 50jährigen Jubiläums der Organisation. Dazu finden Besucher dort nun ein größeres Angebot an Bildmaterial, das der ständigen Aktivität und Präsenz von Amnesty International gerechter wird.</em></p>
<p><strong>Was bedeutet Dir persönlich Deine Arbeit für Amnesty International?</strong><br />
<em>Persönlich ist es mir sehr wichtig,  sich für die Anerkennung der Menschenrechte, die ja übrigens erst seit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 offiziell existieren, weltweit einzusetzen. Dieser Einsatz bedeutet für mich keinen Kompromiss, sondern eine Lebensnotwendigkeit. Denn wie Amnesty International bereits titelte: „Ich schütze sie, sie schützen mich.“ So sehe ich mich als mündige Bürgerin in der Verantwortung, das Wissen und die Aufklärung über meine Rechte in die Welt zu tragen, zu kommunizieren und zu teilen. Auch um sich der Rechte bewusst zu sein und sie nicht missen zu müssen. Meiner Meinung nach stellt die aufklärende Tätigkeit bei Amnesty International eine Grundsäule für Freiheit und Gleichheit dar und bedingt letztendlich den Fortschritt. Für Fortschritt setze ich mich gerne ein!</em></p>
<p><strong>Welchen Effekt wird die Amnesty-Straßenbahn Deiner Meinung nach in Düsseldorf haben?</strong><br />
<em>Ich erhoffe mir einen kommunikativen Effekt: ein Verständnis für die Arbeit und den Einsatz von Amnesty International, einen Austausch und eine Diskussion über Menschenrechtsverletzungen.</em></p>
<p><strong>Wo liegen Deine beruflichen Ziele? Welche Projekte wünschst Du Dir für die Zukunft?</strong><br />
<em>Meine beruflichen Ziele liegen zunächst im Bachelor-Abschluss des Kommunikationsdesign-Studiums 2012 an der Fachhochschule Düsseldorf. Im gleichen Jahr beginne ich den Master-Studiengang und möchte 2013 in diesem Zusammenhang meine Auslandserfahrungen erweitern. Ich plane für die Zeit meines Masters (2012-2014) mehrere Praktika in kleinen und großen Werbeagenturen und interessiere mich besonders für die Arbeit des Designers im urbanen Raum.Wie kann z.B. die Kommunikation zwischen Stadt und Bürger verbessert werden? Welche Funktion kann ein Designer in dieser Hinsicht einnehmen? Dementsprechend wünsche ich mir für die Zukunft Projekte, die im urbanen Raum stattfinden und eine Partizipation der Bürger ermöglichen.</em></p>
<p><strong>Vielen Dank, liebe Jana. Der Gutenbergblog wünscht Dir für auf dem Weg zu diesen Zielen alles Gute!</strong></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Street Art: Und dennoch sind wir frei!</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 08:48:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Ruppert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Suche der nordafrikanischen Revolutionäre nach einer Stimme, die nie verhallt, mündet in eine Kunst, die nie ruht: Street Art. &#160; Egal, ob Ägypten, Lybien oder Tunesien. Sie alle haben gehofft, gebetet und gekämpft. Stunde um Stunde. Tag für Tag. Woche um Woche. Sie haben gelitten, wurden geschlagen, haben sich aufgerafft und schließlich gesiegt. Doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Suche der nordafrikanischen Revolutionäre nach einer Stimme, die nie verhallt, mündet in eine Kunst, die nie ruht: Street Art.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_3302" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-3302 " title="Gutenberg_Blog_Street_Art" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/01_marayah.jpg" alt="" width="500" height="334" /><p class="wp-caption-text">Yehia El Alaily www.marayah.com</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong>Egal, ob Ägypten, Lybien oder Tunesien. Sie alle haben gehofft, gebetet und gekämpft. Stunde um Stunde. Tag für Tag. Woche um Woche. Sie haben gelitten, wurden geschlagen, haben sich aufgerafft und schließlich gesiegt.<br />
Doch selbst in den Siegestaumel mischten sich die ersten Spuren von Unsicherheit, welche sich auch schnell bewahrheiten sollten. Längst ist Ernüchterung eingekehrt: Militärräte verbreiten propagandistische Stimmung gegen die Helden der Revolution und regieren eisern; Meinungsfreiheit war wohl nur ein Wunschtraum und die aufgeflammte Hoffnung erlosch schnell wieder. Doch aus dieser Asche der Hoffnung steigt nun ein Phoenix empor: Street Art.<span id="more-3301"></span></p>
<p>Des Nachts, wenn die Laternen die Städte in verheißungsvolles Glühen versetzen, fallen sie über die einst so kahlen Wände der Städte her. Wo einst kahler, grauer Beton war, lassen sie einzigartige Kunstwerke entstehen. Nicht eins oder zwei – Tausende. Wo Propaganda und Druck die Sprache verstummen lassen wollen, entstehen Botschaften, die heimlich still und leise appellieren.<br />
Zur Mittagszeit, wenn die Sonne im Zenit steht und erbarmungslos auf die leergefegten Straßen der Metropolen niederbrennt, kommen sie hervor und verwandelndie Öde mit ihrem eigenen Zauber: die Street Art Künstler. Ein Zauber, der so noch vor wenigen Monaten undenkbar erschien.</p>
<div id="attachment_3303" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-3303" title="Gutenberg_Druckblog_Street_Art" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/03_marayah.jpg" alt="" width="500" height="334" /><p class="wp-caption-text">Yehia El Alaily www.marayah.com</p></div>
<p>Grau. Eng. Kalt. Bedrückend. So konnte man das Stadtbild noch vor den Revolutionen beschreiben. Doch dass diese nicht vergebens waren fällt bei einem Gang durch jedwede Metropole der Revoluzzer-Länder auf. An den Wänden prangen Botschaften, Zeichnungen, gar kleine und große Kunstwerke. Vorbei die Zeit der Tristesse und des sterilen Stadtbilds. Vielfalt heißt die neue Devise in den Staaten, die so lange für Freiheit kämpfen mussten. Und eben diese Freiheit ist es jetzt, die sich auf den Wänden widerspiegelt. Die Menschen, die so lange unterdrückt wurden und verstummen mussten, sind es jetzt, die sich die Freiheit nehmen und ihr Umfeld auch visuell mitgestalten. Ganz im Sinne der Demokratie, die sie anstreben.</p>
<p>Die Motive sind dabei weitreichend und vielfältig: von bunt und farbenfroh über bewaffnete Comicfiguren  bis hin zu mahnenden, bedrohlich wirkenden Objekten. Nur eines haben sie alle gemeinsam: einen Sinn. Eine Botschaft, die sie an jeden Passanten weitergeben wollen. Da gibt es die Botschaften, die nach Mehr streben. Nach dem Mehr an Meinungsfreiheit, dem Mehr an Demokratie. Die Botschaften, die die Revolution verkünden und die Hoffnung auf Veränderung ausdrücken. Die Botschaften, die hoffnungsvoll in die Zukunft blicken und den Ausbruch aus der Diktatur verkünden, aber auch die Botschaften, die eine schwarze Zukunft aufzeigen – kontrolliert, isoliert, diktiert. Botschaften, die von den Passanten aufgenommen werden. Teils mit Wohlwollen und Genugtuung, teils mit Unverständnis und Ablehnung. Doch diese Ablehnung ist nicht einmal unwillkommen, schafft sie doch die Grundlage für eine Diskussion über die Kunst, ja über Systeme allgemein. Und Diskussionen sind wiederum die Grundlage der Meinungsbildung, dem Grundbaustein der Demokratie.</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<div id="attachment_3304" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-3304 " title="Gutenberg_Designblog_Street_Art" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/04_marayah.jpg" alt="" width="500" height="334" /><p class="wp-caption-text">Yehia El Alaily www.marayah.com</p></div>
<p>Street Art ist also, gerade in den nordafrikanischen Ländern, eine Kunst, die weit mehr umfasst, als Kunststile, Zeichnungen oder einfache Botschaften. Sie umfasst alles, wofür gekämpft wurde: Individualität, Freiheit, Selbstbestimmung und Demokratie. Diese Kunstform versteht es &#8211; wohl wie keine Zweite &#8211; zu provozieren, zu attackieren und doch zu mobilisieren. Sie wird nicht versteckt hinter Schranken der Museen oder des Privateigentums, sie ist frei zugänglich. Mehr noch, es ist fast unmöglich, nichts von ihr mitzubekommen. Auch für die Obrigkeit, die so lange die Augen verschlossen hielt vor den Wünschen des Volkes. Viele englische Texte richten sich gerade an die feinen Herren; viele Comicfiguren zielen gerade auf die, die in ihrer Villa Walt Disney Filme schauten, während sich das Volk zu Tode schuftete.</p>
<p>Diese Kunstform lässt also eine völlig neue Kunstszene mit ungeahntem Ausmaß und immensen Möglichkeiten entstehen. Die junge Generation versteckt sich nicht, sondern verkündet ihre Wünsche und Ideale, ihre Aufrufe und Appelle, über ein diesen Ländern bisher unbekanntes Medium: Street Art. Längst haben sich Künstler ihre Namen gemacht und ihre neuen Werke werden mit Spannung erwartet, um deren Sinn zu diskutieren und den erneuten Streich gegen die Obrigkeit zu feiern. Denn dort, wo Taten nicht den gewünschten Effekt hatten und Worte noch gerne ignoriert werden, dringen die Botschaften an den Wänden zu allen vor. Dort sprechen die Bilder die Sprache der Revolution und rufen in Erinnerung, wofür gekämpft wurde und wird. Dort ist Kunst mehr als Impression, Expression oder Kreativität: sie ist Lebensinhalt und die Parole zum Durchhalten.</p>
<div id="attachment_3305" class="wp-caption aligncenter" style="width: 437px"><img class="size-full wp-image-3305" title="Gutenberg_Blog_Design_Kunst_Art_Streetart" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/05_marayah.jpg" alt="" width="427" height="640" /><p class="wp-caption-text">Yehia El Alaily www.marayah.com</p></div>
<p>Als einstiges Kind der Revolution übernimmt Street Art mehr und mehr die Rolle des Anstifters, des Initiators. Desjenigen, der den Menschen den Weg zeigt und desjenigen, der so viele Individuen miteinander verbindet und ihnen Tag für Tag ihr gemeinsames Ziel vor Augen hält. Die Rolle desjenigen, der immer wieder verkündet: Und dennoch sind wir frei!</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Prinz Apfel lässt grüßen!</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 09:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe ein wirklich geniales, total süßes und einfach tolles Produkt entdeckt, von dem ich euch berichten muss. Ihr werdet es lieben, weil man bei jeder Seite merkt, dass auch die Macher dahinter ihr Produkt vergöttern! Es war einmal in einem fernen Land&#8230; In einem nicht allzu entfernten Land, lebt seit noch nicht allzu geraumer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich habe ein wirklich geniales, total süßes und einfach tolles Produkt entdeckt, von dem ich euch berichten muss. Ihr werdet es lieben, weil man bei jeder Seite merkt, dass auch die Macher dahinter ihr Produkt vergöttern! Es war einmal in einem fernen Land&#8230;</strong></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-large wp-image-3276" title="prinzapfel2012_kalender1" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/prinzapfel2012_kalender1-540x371.jpg" alt="" width="540" height="371" /></strong></p>
<p>In einem nicht allzu entfernten Land, lebt seit noch nicht allzu geraumer Zeit ein Prinz, der stolz den Namen Prinz Apfel trägt. Dieser Prinz vertreibt sich aufgrund seiner durchaus aktiven Natur gern die Zeit. Zu seinen Aufgaben zählen, neben dem Beschützen des Wohlergehens seiner geliebten Mitmenschen, das Zählen der Wolken zwischen zwei und drei Uhr des Nachmittages sowie das Lauschen des Regens oder Sammeln gar lustiger Worte.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3281" title="prinzapfel2012_kalender6" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/prinzapfel2012_kalender6-540x371.jpg" alt="" width="540" height="371" /><span id="more-3270"></span></p>
<p>Der Tag eines Prinzen ist lang. Und während er einmal wieder beschäftigt ist mit dem blank polieren seiner frisch geernteten Lieblingsäpfel, muss er die Zeit übersehen haben – und gleichwohl eine wahrlich unverzeihliche Tat folgte. So hat es sich zugetragen, dass er in seinem königlichen Stress den Ehrentag seiner holden Maid übersah! Welch eine Schandtat! Diese zog sich sogleich samt Hausdrachen zurück in ihre Gemächer und ließ ihre Majestät ratlos am Hofe zurück.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3280" title="prinzapfel2012_kalender5" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/prinzapfel2012_kalender5-540x371.jpg" alt="" width="540" height="371" /></p>
<p>Ihre Durchlaucht wünschte sich seine Tat wäre ungeschehen. Doch nun musste er eine Lösung finden. Der Prinz tüftelte und berechnete. Dachte und skizzierte. Knobelte und kombinierte – viele  Erdumdrehungen lang. Nächte wurden zum Tag, Tage wurden zur Nacht. . Und so hat es sich zugetragen, dass ihre Durchlaucht eine einfache, doch gleich auch königliche Lösung für sein unverzeihliches Verhalten entwickelte: Den <a title="Taschenkalender" href="http://www.prinzapfel.com" target="_blank">Prinz Apfel Taschenkalender</a>!</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3283" title="prinzapfel2012_kalender8" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/prinzapfel2012_kalender8-540x371.jpg" alt="" width="540" height="371" /></p>
<p>Und ab diesem Tage an vergaß er weder den Ehrentag seiner Liebsten, noch den der geliebten Mutter, noch eher lästige Pflichten wie Zahnarztbesuche. Gleichwohl ward das zarte Augenlicht der  holden Meid durch die Farbenpracht des Kalenders wahrlich entzückt. Sie verzieh ihrem Prinzen noch am gleichen Tage und seitdem planen sie gemeinsam und erfreuen sich des Lebens. Und die Moral von der Geschicht: vergiss deine Termine nicht! Hier geht´s direkt zum <a title="Terminplaner" href="http://www.prinzapfel.com" target="_blank">Königreich</a>&#8230;</p>
<p><strong>Ist das nicht herrlich?! Ich liebe den Prinzen und verneige mich auf´s tiefste!</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3277" title="prinzapfel2012_kalender2" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/prinzapfel2012_kalender2-540x371.jpg" alt="" width="540" height="371" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Playstation, MacBook und iPad: Adventskalender lockt mit tollen Preisen</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/playstation-macbook-und-ipad-adventskalender-lockt-mit-tollen-preisen-3292.html</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 20:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Jahresendspurt hat begonnen, das Warten auf die Weihnachtszeit versüßen attraktive Adventskalender. Besonders verlockend klingen die Geschenke hinter den 24 Türen der Online-Druckerei Flyerpilot. Auf Facebook bedankt sich das Unternehmen bei seinen Kunden und Fans mit tollen Preisen. Dazu gehören eine Sony Playstation 3, ein MacBook von Apple und ein stylisher iPod. Klingt wirklich toll, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Jahresendspurt hat begonnen, das Warten auf die Weihnachtszeit versüßen attraktive Adventskalender. Besonders verlockend klingen die Geschenke hinter den 24 Türen der Online-Druckerei Flyerpilot. Auf <a href="http://www.facebook.com/online.druckerei" target="_blank">Facebook</a> bedankt sich das Unternehmen bei seinen Kunden und Fans mit tollen Preisen. Dazu gehören eine Sony Playstation 3, ein MacBook von Apple und ein stylisher iPod. </strong></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3293" title="Gutenberg_Druckblog_Adventsaktion" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-02-um-12.17.19.png" alt="" width="513" height="764" /></p>
<p>Klingt wirklich toll, was die Online-Druckerei da nach einem besonders erfolgreichen Jahr zusammengestellt hat. Die Chance auf einen Gewinn hat jeder, neben den Hauptgewinnen winken weitere attraktive Preisen wie Gutscheine und Sterne für das Star Bonus-Konto von Flyerpilot. Wer jetzt bei Facebook Flyerpilot-Fan wird, kann dabei sein. Ihr müsst dann einfach täglich die Facebook-Seite der Druckerei besuchen und das entsprechende Türchen öffnen. Dahinter warten Fragen rund um die Online-Druckerei Flyerpilot auf Euch. Die gilt es zu beantworten, dann seid Ihr im Rennen um den Preis des Tages.<span id="more-3292"></span></p>
<p>Alten und neuen Kunden wird die Beantwortung ganz sicher nicht schwer fallen, schließlich gehört Flyerpilot mit seiner Erfolgsgeschichte seit dem Jahr 2003 zu den bekanntesten Online-Druckereien. Mit vielen Stammkunden, vom Großunternehmen bis zum Privatmann. Das Unternehmen erweitert sein Produktangebot laufend. Eine große Auswahl an Produkten , von klassischen <a href="http://www.flyerpilot.de/flyer/uebersicht.htm" target="_blank">Flyern</a> bis hin zu Kalendern in vielen innovativen Varianten bietet für gewerbliche und private Kunden sehr viel. In diesem Jahr machte Flyerpilot auch als Trendsetter auf sich aufmerksam: Dank Energie aus Wasserkraft gehört das Unternehmen als vermutlich erste Online-Druckerei zu denen, die bereits jetzt komplett atomstromfrei produzieren.</p>
<p>Mit dem Adventskalender und dem Motto „Vorfreude ist die schönste Freude“ will die Online-Druckerei besonders seine Stammkunden belohnen. Daher warten hinter den Tüten auch zusätzliche Sterne für das Star Bonus-Konto. Das ist das Prämien-System von Flyerpilot, für das die Online-Druckerei dem Kunden nach einer Bestellung auf einem persönlichen Profil Sterne gutschreibt.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Plakatwettbewerb für Studenten: Neue Blickwinkel sind gefragt</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 08:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Backs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[gestalten]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Photoshop]]></category>

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		<description><![CDATA[Barrieren sollen verschwinden, vor allem aus den Köpfen. „Studieren mit Behinderung oder chronischer Krankheit“ ist das Thema des 26. Plakatwettbewerbs, den das Deutsche Studentenwerk in diesem Wintersemester für Design-Studierende ausgeschrieben hat. Anmeldung: Bis zum 2. Dezember. Letzte Abgabe: 22. Februar 2012. Der Preis ist heiß: Es geht um insgesamt 5.500 Euro. Sichtbar und unsichtbar sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Barrieren sollen verschwinden, vor allem aus den Köpfen. „Studieren mit Behinderung oder chronischer Krankheit“ ist das Thema des 26. Plakatwettbewerbs, den das Deutsche Studentenwerk in diesem Wintersemester für Design-Studierende ausgeschrieben hat. Anmeldung: Bis zum 2. Dezember. Letzte Abgabe: 22. Februar 2012.  Der Preis ist heiß: Es geht um insgesamt 5.500 Euro.</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3245" title="Plakatwettbewerb_Siegerplak_Gutenberg_Druckblog" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Plakatwettbewerb_Siegerplak-540x720.jpg" alt="" width="540" height="720" /><span id="more-3243"></span></p>
<p>Sichtbar und unsichtbar sind die Barrieren, die Menschen mit Handicaps oder chronischen Krankheiten überwinden müssen. Das Deutsche Studentenwerk hofft für die 26. Auflage seines Plakatwettbewerbs auf Einsendungen kreativer Designer, die diese Barrieren aus dem Umfeld Hochschule und den Köpfen von Lehrenden und Studierenden sichtbar machen. „Entlarvt die kleinen oder großen Vorurteile, die hartnäckigen Klischees über behinderte und chronisch kranke Studierende im Hochschulalltag“ heißt es im Ausschreibungstext. Teilnehmen können Studierende mit den Fächern Grafik-Design, Visuelle Kommunikation oder Kommunikationsdesign, die an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland immatrikuliert sind. Anregungen können die sich direkt auf dem Campus holen , das Studentenwerk stellt eine Liste mit <a href="http://www.studentenwerke.de/adressen/bfb.asp" target="_blank">Ansprechpartnern</a> zur Verfügung.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3244" title="Plakatwettbewerb_Poster_Gutenberg_Druckblog" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Plakatwettbewerb_Posterl-540x763.jpg" alt="" width="540" height="763" /></p>
<p>Den 1. Platz und ein Preisgeld von 2.000 Euro hatte im Frühjahr 2011 Felix Bauer, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, abgesahnt. Unter dem Motto „Alles Liebe?“ wollte das Deutsche Studentenwerk wissen, was Studierende heute für ihr Studium, ihre Hochschule oder ihr Fach empfinden. „It’s Bachelor Weather“ heißt Bauers Siegerplakat. Es stellt eine Vielzahl an Tropfen des Bachelor-Regens dar, in Fünfergruppen aufgereiht. Die Aufschrift „It´s Bachelor Weather“ auf einer tiefschwarzen Wolken zeigt, woher die düstere Stimmung kommt. „Herzblut“ ist der Titel des Plakats von Kerstin Michels (Fachhochschule Trier). Als eine der wenigen unter den insgesamt 240 teilnehmenden Design-Studierenden aus 28 Hochschulen wählte Michels ein traditionelles Liebessymbol wie das Herz. Allerdings auf radikale Weise.</p>
<p>Der Plakatwettbewerb gibt es bereits seit 1987. Gefördert wird er vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, Kooperationspartner ist das <a href="http://www.mfk-berlin.de/" target="_blank">Museum für Kommunikation</a> Berlin. Die Entscheidung hat eine Jury, die mehrheitlich aus Designern besteht.  Im Anschluss an die Preisverleihung geht außerdem eine Ausstellung mit einer Auswahl der 30 besten Plakate für 1 1/2 Jahre auf Tour durch Deutschland. Bestellt werden können die Siegerplakate auch, ein entsprechendes Formular findet Ihr <a href="http://www.studentenwerke.de/pdf/plakatbestellung.pdf" target="_blank">hier</a> .</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Kunst des Lichtdrucks</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/veranstaltungen/die-kunst-des-lichtdrucks-3234.html</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 10:45:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Druckvorstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Originalgrafische Werke von zehn zeitgenössischen KünstlerInnen Museum für Druckkunst Leipzig 23. November 2011 – 22. Januar 2012, Eröffnung: 22. November 2011, 18 Uhr Unter dem Titel „Die Kunst des Lichtdrucks“ zeigt das Museum für Druckkunst Leipzig ab dem 23. November 2011 originalgrafische Werke von zehn zeitgenössischen KünstlerInnen. Die Eröffnung findet am Dienstag, 22. November 2011, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Originalgrafische Werke von zehn zeitgenössischen KünstlerInnen</h2>
<div>
<p><strong>Museum für Druckkunst Leipzig</strong><br />
<strong> 23. November 2011 – 22. Januar 2012, Eröffnung: 22. November 2011, 18 Uhr</strong></p>
<p><strong>Unter dem Titel „Die Kunst des Lichtdrucks“ zeigt das Museum für Druckkunst Leipzig ab dem 23. November 2011 originalgrafische Werke von zehn zeitgenössischen KünstlerInnen. Die Eröffnung findet am Dienstag, 22. November 2011, 18 Uhr statt.</strong></p>
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<div id="attachment_3236" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3236 " title="Lichtdruck_Bettina Francke_2011_(c)Museum für Druckkunst" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Lichtdruck_Bettina-Francke_2011_cMuseum-für-Druckkunst-540x312.jpg" alt="" width="520" height="312" /><p class="wp-caption-text">© Museum für Druckkunst Leipzig</p></div>
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Bereits zum vierten Mal veranstalten der Bund Bildender Künstler Leipzig e. V. und der Lichtdruck-Kunst Leipzig e. V. in diesem Jahr das Lichtdruck-Symposium (17. &#8211; 28.10.2011). Der zweiwöchige Workshop bietet den fünf von einer Jury ausgewählten KünstlerInnen Bettina Francke, Ruth Mairgünther, Marko Raffler, Britta Schulze und Christiane Werner die Möglichkeit, sich intensiv mit der besonderen Technik des Lichtdruckverfahrens auseinanderzusetzen.</p>
<p>Die Ergebnisse des Workshops und weitere aktuelle Arbeiten der KünstlerInnen präsentiert die Ausstellung „Die Kunst des Lichtdrucks“. Ergänzend werden die bisher nicht gezeigten Werke des 3. Leipziger Lichtdruck-Symposiums aus dem Jahr 2010 ausgestellt. Hierbei handelt es sich um Originalgrafiken der KünstlerInnen Franziska Möbius, Robert Pasitka, Karin Pietschmann, Vicky Ritter und Ulrike Schuckmann.</p>
<div id="attachment_3237" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3237 " title="SONY DSC" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Lichtdruckschnellpresse_cMuseum-für-Druckkunst-540x361.jpg" alt="" width="520" height="361" /><p class="wp-caption-text">© Museum für Druckkunst Leipzig</p></div>
<p>Die Ausstellung ist eine Kooperation des Museums für Druckkunst mit dem Bund Bildender Künstler Leipzig e.V. (BBKL e. V.) und dem Lichtdruck-Kunst Leipzig e. V. und wird von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie vom Kulturamt der Stadt Leipzig unterstützt.</p>
<p>Das Lichtdruckverfahren wurde von den Pionieren der Fotografie ab 1850 entwickelt. Hauptsächlich für Faksimiles genutzt, besitzen Lichtdrucke augenscheinlich den ganzen Reichtum ihres Originals, sind von diesen aber kaum zu unterscheiden. Die Fülle an Halbtonwerten und die sehr feine Farbauflösung kennzeichnen das aufwändige Handwerk des Lichtdrucks, das heute nur noch in Leipzig und Kyoto (Japan) gepflegt wird.</p>
<p>Führungen im Lichtdruck-Kunst Leipzig e. V. (Nonnenstraße 38, 04229 Leipzig) 04., 11.12.2011 sowie 15.01.2012, jeweils 14.30 Uhr</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<p>Mo-Fr 10-17 Uhr, So 11-17 Uhr, samstags geschlossen</p>
<p><strong>Weihnachten/Jahreswechsel:</strong></p>
<p>27., 28., 29., 30.12.2011 – geöffnet von 10 bis 17 Uhr 24., 25., 26., 31.12. sowie am 1.1.2012 geschlossen</p>
<p><strong>Infos:</strong> <a href="http://www.druckkunst-museum.de" target="_blank">www.druckkunst-museum.de</a></p>
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