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	<title>Gutenberg-Blog - alles rund um Drucken und Medien &#187; Druckvorstufe</title>
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	<description>Der unabhängige Blog für die deutsche Druck- und Medienindustrie</description>
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		<title>Basics: Die Farbbegriffe nach DIN/ISO</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 09:30:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Druckvorstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaldruck]]></category>
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		<description><![CDATA[Farben sind physikalisch betrachtet elektromagnetische Stahlungen unterschiedlicher Wellenlänge (380 nm – 780 nm) die von den menschlichen Augen (Stäbchen + Zäpfchen) aufgenommen und physiologisch betrachtet von den Sinnesorganen als unterschiedliche Farbwahrnehmungen umgewandelt werden. Im 4-Farbdruck (es gibt auch Skalen mit mehr als vier Farben) haben wir es mit den bunten Körperfarben (Druckfarben) Gelb, Blau und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Farben sind physikalisch betrachtet elektromagnetische Stahlungen unterschiedlicher Wellenlänge (380 nm – 780 nm) die von den menschlichen Augen (Stäbchen + Zäpfchen) aufgenommen und physiologisch betrachtet von den Sinnesorganen als unterschiedliche Farbwahrnehmungen umgewandelt werden. </strong></p>
<p>Im 4-Farbdruck (es gibt auch Skalen mit mehr als vier Farben) haben wir es mit den bunten Körperfarben (Druckfarben) Gelb, Blau und Rot und zusätzlich mit Schwarz (4-Farb-Skala) zu tun. Sie wurden 1954 erstmals als Farbskala mit Gelb, Cyan und Magenta in der Norm 16 509 für den Offsetdruck und 16 508 für den Buchdruck veröffentlicht. 1967 folgte die „Europäische Farbskala“ (Europaskala). Sie wurde zwischenzeitlich aber mehrmals überarbeitet und heute in der Norm ISO 2846-1 in farbmetrische Sollwerte festgelegt. In der fachlichen Umgangssprache der Drucker werden aber unterschiedliche Farbbegriffe angewendet und man findet auch in der einschlägigen Fachliteratur verschiedene Bezeichnungen.</p>
<p>Aus diesem Grunde haben wir nachfolgend die Terminologie der Farbbegriffe zum allgemeinen Verständnis übersichtlich tabellarisch geordnet und zusammengefasst.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-2941" title="Farbzusammenstellung_Gutenberg_Blog_Farben" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/04/Bild-15-540x367.png" alt="" width="540" height="367" /></p>
<p><a href="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/04/Tabelle-Farbbegriffe.pdf">Tabelle Farbbegriffe downloaden&#8230;</a></p>
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		<title>Für alle, die langwierige Druckabnahmen kennen</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 16:02:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Druckvorstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="540" height="333" src="http://www.youtube.com/embed/CxTaBD87z7o" frameborder="0" allowFullScreen></iframe></p>
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		<title>Geometrische Schriften brauchbar machen</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/druckvorstufe/geometrische-schriften-brauchbar-machen-2393.html</link>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 10:15:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Drewers Steven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Druckvorstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
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		<description><![CDATA[Für Grafikdesigner sind geometrische oder modulare Schriften ein guter Anhaltspunkt um mit dem Design von Schriften zu beginnen. Adobe Illustrator und andere Programme bieten eine simple Sammlung von Elementen wie Kreisen, Quadraten und Dreiecken, welche kombiniert werden können um ein passables Alphabet auf die Beine zu stellen. Man versucht hierbei die verschiedenen Symbole zu drehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für Grafikdesigner sind geometrische oder modulare Schriften ein guter Anhaltspunkt um mit dem Design von Schriften zu beginnen. Adobe Illustrator und andere Programme bieten eine simple Sammlung von Elementen wie Kreisen, Quadraten und Dreiecken, welche kombiniert werden können um ein passables Alphabet auf die Beine zu stellen. Man versucht hierbei die verschiedenen Symbole zu drehen und verzerren um sie an ein paar wenige simple Regeln anzupassen, die es zu beachten gilt.</strong></p>
<p>Die Intention ein komplettes Alphabet mithilfe von wenigen Formen zu erstellen ist eine gestalterische Herausforderung. Für diejenigen unter Ihnen mit minimalistischen Tendenzen, besteht die Versuchung darin all die ausschmückenden Elemente wie Serifen zu eliminieren und eine einfachere Form zu schaffen. Dank Software wie FontStruct und Font Constructor ist das Zusammenstellen eines Font Sets aus geometrischen Elementen heutzutage einfacher als je zuvor., die beginnen mit Schriftdesign zu experimentieren.<span id="more-2393"></span></p>
<p>Wenn Sie sich mit Schriftdesign auskennen, wissen Sie, dass Latin Schriften nicht einfach nur eine Zusammenstellung modularer Komponenten ist. Eine rein geometrische Lösung mag für kurze Textpassagen Sinn machen, ihre Schwächen offenbaren sich aber sobald man längere Passagen setzt. Eine Schrift die nur mithilfe von geometrischen Regeln zusammengesetzt wurden, kann zum Verlust von Details, sowie der Beziehung zwischen Leerzeichen und Strichstärken führen, die sich über Jahrzehnte entwickelt haben. Zeichen die alleinstehend gut aussehen, können in zusammenhängendem Text irritierend wirken und die Lesbarkeit stören.</p>
<p>Der Versuch exakt die gleichen Regeln auf jeden Buchstaben anzuwenden ist ähnlich dem Versuch 26 erwachsenen Menschen die gleiche Kleidung anzuziehen. Für manche werden die Ärmel viel zu lang sein, während andere Probleme haben überhaupt in die vorgegebene Hose zu passen. Um dieses Problem zu lösen, muss die Reglementierung der man nachgeht für jeden Buchstaben angepasst werden ohne dabei den Blick für das Gesamtkonzept zu verlieren. Wenn Sie Anpassungen für neue Buchstaben durchführen kann es passieren dass diese Änderungen das Gesamtbild zerstören. Das Zusammensetzen verschiedener geometrischer Elemente mag ohne Probleme bei Buchstaben wie „a“, „b“, „c“, „d“ oder „e“ funktionieren, aber versucht man sich an „v“ oder „z“, oder erst an „s“ erkennt man schnell das Dilemma. Als ideale Buchstaben für den Start haben sich Buchstaben wie „a“, „d“, „e“, „i“, „n“, „p“ und „s“ erwiesen, später kann man dann versuchen verschiedene diagonale Lettern wie „v“ oder „x“ hinzuzufügen.</p>
<p>Dieser Artikel soll kein Argument gegen alle geometrischen oder modularen Schriftarten sein sondern vielmehr versuchen Hilfestellung dabei zu geben eben diese lesbarer, effektiver und visuell zusammenhängender zu gestalten.</p>
<p><strong>Balance</strong></p>
<p><a href="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/05/geotype_image1.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-2396" style="margin-left: 20px;" title="Geometrische Schriften" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/05/geotype_image1.gif" alt="" width="500" height="199" /></a></p>
<p>Dies ist ein Beispiel einer Schrift die auf einem strikten Raster aus Quadraten und Kreisen basiert. Viele der Zeichen sehen präsentabel aus, die abgebildeten jedoch wirken ziemlich schwer. Beide Teile der „8“ sind in der Größe identisch, jedoch ist der obere Teil optisch größer. Der obere Teil der „5“ ist quadratisch was ihm einen viel größeren Anteil an Whitespace verschafft als dem unteren Teil. Das lässt die „5“ lächerlich und unstabil erscheinen.<br />
<strong><br />
Breite</strong></p>
<p><a href="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/05/geotype_image2.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-2397" style="margin-left: 20px;" title="Geometrische Schriften" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/05/geotype_image2.gif" alt="" width="500" height="226" /></a></p>
<p>Beim Kopieren und Einfügen modularer Elemente wählt man für gewöhnlich  für jedes Zeichen die gleiche Breite, was jedoch innerhalb verschiedener  Zeichen für unterschiedlich große Whitespaces sorgt. Sehen Sie sich  z.B. das „b“ und das „h“ an. Zwei ziemlich ähnliche Buchstaben, jedoch  wirkt der untere Teil des „h“‘s um einiges größer da dieser mit einem  Quadrat erstellt wurde.</p>
<p><strong>Die Verbindungen</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2398" style="margin-left: 20px;" title="geotype_image3" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/05/geotype_image3.gif" alt="" width="500" height="216" /></p>
<p>An dem Punkt an dem sich zwei Striche treffen oder einander kreuzen sollte die Verbindung etwas klumpig werden. Ein typisches Beispiel ist im oberen Bild zu sehen. Es zeigt einen Kreis der einer vertikalen Linie angefügt wurde um ein „b“ zu erzeugen. Man erkennt eine große Fläche, dort wo die Kurve versucht von der geraden Linie wegzuziehen. Wenn man dies von innen ein wenig trimmt, wird die Kurve jedoch nach unten in die richtige Richtung gedrückt.</p>
<p><strong>Das &#8220;S&#8221;</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2399" style="margin-left: 20px;" title="geotype_image4" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/05/geotype_image4.gif" alt="" width="500" height="220" /></p>
<p>Das „S“ ist einZeichen, dass es einem sehr schwer machen kann. Es beruht auf der perfekten horizontalen und vertikalen Balance von zwei Teilen. Die klassische Methode einfach zwei Halbkreise zu benutzen hinterlässt eine grausame Knickstelle. Diese Verbindungsstelle muss sorgfältig geglättet werden um den Eindruck einer einzigen langen Linie zu erzeugen.</p>
<p><strong>Strichbreite</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2400" style="margin-left: 20px;" title="geotype_image5" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/05/geotype_image5.gif" alt="" width="500" height="333" /></p>
<p>Die horizontalen und vertikalen Linien sollten nicht die gleiche Dicke haben. Wenn dem so wäre, würden die horizontalen schwerer wirken. Das Beispiel zeigt simple kleine Änderungen, die bei monolinearen Schriftarten wie Futura Anwedung finden um die Striche in der Breite gleich wirken zu lassen.</p>
<p><strong>Überschuss</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2401" style="margin-left: 20px;" title="geotype_image6" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/05/geotype_image6.gif" alt="" width="500" height="186" /></p>
<p>Unglücklicherweise funktioniert das Aneinanderreihen von graden und kurvigen Kanten nach Richtlinien nicht. Im Beispiel hat der Kreis die gleiche Höhe wie die Quadrate, wirkt jedoch signifikant kleiner. Um diese optische Täuschung zu kompensieren, muss der Kreis vergrößert werden, sodass er genau so groß wie die Quadrate wirkt.</p>
<p><strong>Abstand</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2402" style="margin-left: 20px;" title="geotype_image7" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/05/geotype_image7.gif" alt="" width="500" height="288" /></p>
<p>Das Setzen des Abstands kann eine große Herausforderung sein und wird nur durch Übung einfacher. Das Beispielbild zeigt runde und eckige Formen die alle die gleiche Entfernung voneinander haben. Jedoch wirkt der Abstand zwischen zwei Quadraten kleiner als der zwischen zwei Kreisen. Durch Vergrößerung des Abstandes zwischen zwei eckigen Formen und Verkleinerung zwischen zwei runden Formen kann man dennoch eine gute Balance erreichen.</p>
<p>Diese Beispiele sind nur ein Grundriss der Probleme die man bewältigen muss wenn man Schriften gestaltet, sollte jedoch Ihre Aufmerksamkeit auf die wichtigsten Fehler ziehen. Ein strikte Reglementierung an die man sich von Anfang an hält kann einige interessante Ideen hervorbringen, aber diese müssen flexibel sein. Diese kleinen Dinge werden nicht nur ihre Arbeit verbessern, sie werden ihre Schriften von denen abgrenzen die täglich wie am Fließband produziert überall auftauchen. Die einfachste Regel, die zugleich auch die wichtigste ist lautet: Trauen Sie Ihrem Auge mehr als dem Raster.</p>
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		<title>Die Druckvorstufe im Digitaldruck</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 13:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Druckvorstufe]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorweg: Voraussetzung für einen hochwertigen Papierabzug ist einehochwertige Vorlage! Minderwertige Fotos lassen sich auch durch hohentechnischen und zeitlichen Aufwand in der Druckvorstufe kaum korrigieren. Wer allerdings in der Druckvorstufe kein konsistentes Colormanagement etabliert, wird auf andere Probleme stoßen: blau- oder rotstichige Bilder trotz einer Testsieger Digitalkamera oder einen verwaschenen Ausdruck beispielsweise. Unabdingbar ist deshalb die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vorweg: Voraussetzung für einen hochwertigen Papierabzug ist einehochwertige Vorlage! Minderwertige Fotos lassen sich auch durch hohentechnischen und zeitlichen Aufwand in der Druckvorstufe kaum korrigieren.</strong></p>
<p>Wer allerdings in der Druckvorstufe kein konsistentes Colormanagement etabliert, wird auf andere Probleme stoßen: blau- oder rotstichige Bilder trotz einer Testsieger <a href="http://www.geizkragen.de/preisvergleich/foto-und-co/digitalkamera/" target="_blank">Digitalkamera</a> oder einen verwaschenen Ausdruck beispielsweise. Unabdingbar ist deshalb die Profilierung der Ein- und Ausgabegeräte mit geeigneten Tools. Für die Digitalkamera bietet sich das Werkzeug SilverFast an – von einem abfotografierten Digitalkamera-Target werden Farbwerte gemessen und mit Referenzwerten verglichen. Am Ende sollte für jedes Gerät ein ICC-Standard-Farbprofil vorliegen. Das Standard CIE LAB-Farbmodell, das sich an der menschlichen Farbwahrnehmung orientiert und Farbe unverwechselbar und mathematisch exakt beschreibt, ist der geräteunabhängige Farbreferenzraum, der die Geräteprofile miteinander vergleichbar macht und Farbkorrekturen erst möglicht. Mit einem „kohärenten“ Farbmanagement kann man sich der Bildbearbeitung widmen. Programme wie Photoshop oder das freie IrfanView bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten, von der einfachen Tonwertkorrektur bis hin zu ausgefeilten Bildmanipulationen. In Bildbearbeitungsprogrammen können aber auch Auflösung und Dateiformat definieren werden.<span id="more-2366"></span></p>
<p>Ausgangsdateiformat sollte das modellabhängige Raw-Format der Digitalkamera sein, wodurch eine höhere Qualität und Flexibilität in der Nachbearbeitung garantiert ist. Für Fotos wird dieses in eine Rastergrafik konvertiert, die durch die große Anzahl darstellbarer Farben feinste Schattierungen und Farbnuancen wiedergeben kann. Das TIF-Format, welches Bilder verlustfrei und unkomprimiert speichert (mit 8 bis 24 Bit Farbtiefe), ist das Standardformat für Bilder hoher Qualität. Sein Nachteil, der große Speicherbedarf, ist der große Vorteil des JPEG-Formats. Dieses komprimiert Bilder verlustbehaftet, woraus kleine Dateigrößen resultieren. Die Verluste bleiben allerdings bei der Dekomprimierung erhalten, zur Speicherung der abschließenden Druckvorlage ist es aber durchaus geeignet. Für Zeichnungen und Bilder mit Text werden hauptsächlich Vektorgrafiken verwendet, da sie frei skalierbar sind.</p>
<p>Im Bildbearbeitungsprogramm wird auch die Druckauflösung (dpi) festgelegt. Damit kein Qualitätsverlust auftritt, sollte diese stets ohne Neuberechnung der Pixelzahl eingestellt werden. Die erforderliche Auflösung für einen Papierabzug hängt ab von der gesuchten Qualität, vom Bildmotiv und von der Größe des Papierabzugs. Ein Schwarzweiß-Motiv mit Schrift wird eine höhere Auflösung benötigen als ein Farbfoto mit feinen Details. Mit einer Auflösung von 300dpi ist man in jedem Fall auf der sicheren Seite, in Einzelfällen findet man auch mit 200dpi das Auslangen.</p>
<p>Aber zu bedenken bleibt, dass nur sehr gute Vorlagen einen gelungenen Druck garantieren können. Interessierte finden hier weitere Informationen und <a href="http://www.handy-blogr.de" target="_blank">Erfahrungsberichte zu Digitalkameras</a>.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Umweltschonend und klimaneutral: Flyerpilot Öko-Druck</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/druckvorstufe/umweltschonend-und-klimaneutral-flyerpilot-oko-druck-2813.html</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 10:51:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Druckvorstufe]]></category>

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		<description><![CDATA[Umweltschutz und Nachhaltigkeit liegen immer mehr Menschen am Herzen. Moderne Online-Druckereien wie Flyerpilot kommen ihrer Verantwortung mit Öko-Druck nach. Broschüren, Flyer, Visitenkarten oder Briefpapier können hier klimaneutral gedruckt werden. Selbstverständlich: Farben und Lacke, die auf nachwachsenden Rohstoffen basieren. Und natürlich Öko-Papier. Fossile Brennstoffe und Wasser werden auf unserem Planet immer knapper. Bereits jetzt zeichnet sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Umweltschutz und Nachhaltigkeit liegen immer mehr Menschen am Herzen. Moderne <a href="http://www.flyerpilot.de/" target="_blank">Online-Druckereien</a> wie Flyerpilot kommen ihrer Verantwortung mit <a href="http://www.flyerpilot.de/oeko-druck.htm" target="_blank">Öko-Druck</a> nach.  Broschüren, Flyer, Visitenkarten oder Briefpapier können hier klimaneutral gedruckt werden. Selbstverständlich: Farben und Lacke, die auf nachwachsenden Rohstoffen basieren. Und natürlich Öko-Papier.</strong></p>
<p><strong></strong>Fossile Brennstoffe und Wasser werden auf unserem Planet immer knapper. Bereits jetzt zeichnet sich die Ressourcenknappheit als das große zukünftige Problem der Menschheit ab. Nur Unternehmen, die dieses verinnerlichen und demnach nachhaltig wirtschaften, werden ihre Kunden langfristig binden können. Für eine Druckerei sollte es daher ein zentrales Ziel geben: Immer mehr Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Printprodukte umweltschonend und damit klimaneutral fertigen zu lassen. Die Online-Druckerei Flyerpilot im bayerischen Sennfeld hat sich den Herausforderungen gestellt und bietet über ihren Kunden bereits seit einiger Zeit die Option <a href="http://www.flyerpilot.de/oeko-druck.htm" target="_blank">Öko-Druck</a> an. Für den Druck werden ausschließlich Farben verwendet, die auf nachwachsenden Rohstoffen basieren. Alle gängigen Drucksachen von Falzflyern bis zu Broschüren gibt es bei Flyerpilot in der Ökovariante auf Öko-Papier. Dieses erkennen Kunden an der gekennzeichneten FSC-Zertifizierung.</p>
<p>Eine Besonderheit zeichnet Flyerpilot aus: Das bayerische Unternehmen beschränkt sich in seiner klimaneutralen Produktion keineswegs nur auf die Prozesse, die im eigenen Haus stattfinden. Alle Zulieferer werden zum Beispiel nach ökologischen, ökonomischen und sozial verträglichen Kriterien ausgewählt. Besonders bei der Abfallwirtschaft arbeitet Flyerpilot zudem ausschließlich mit zertifizierten regionalen Partnern zusammen.<br />
Das Unternehmen aus Sennfeld hat sich als Öko-Druckerei profiliert und räumt dabei mit einem immer noch weit verbreiteten Vorurteil auf: Öko-Druck muss nicht teurer sein als herkömmliche Produktionsweisen. Daher können Kunden bei Flyerpilot alle Printprodukte klimaneutral ohne Aufpreis bestellen. Alle gängigen Drucksachen gehören dazu. Geschäftskunden erklärt das Unternehmen, warum sich das klimaneutrale Drucken ganz besonders lohnt: Natürlich profitiert neben der Umwelt auch das Image der eigenen Firma. Denn:  Ein Unternehmen, das etwa individuelles Öko-Briefpapier einsetzt, setzt natürlich auch ein Zeichen in puncto Umweltschutz.</p>
<p>Die Online-Druckerei Flyerpilot bemüht sich, durch neueste Druckmaschinentechnik, umweltschonende Prozesse und Farben immer „grüner“ zu werden. Maximale Energieersparnis ist das Ziel, für das Öko-Briefpapier wird natürlich FSC-zertifiziertes Umweltpapier verwendet. Hochwertigen Papiere, die selbstverständlich für alle gängigen Laser-und Tintenstrahler geeignet sind. Das Image als umweltfreundliches Unternehmen lässt sich auch durch günstige Öko-Falzflyer  stärken, für die Bilderdruckpapier genutzt wird, das ebenfalls FSC-zertifiziert ist. Hochwertige Produkte, für die Flyerpilot auch in dieser Öko-Variante strahlende Farben und überzeugende Werbewirkung garantiert. Das Gleiche gilt für die Visitenkarten. Hier werden im Öko-Druck ausschließlich mineralölfreie Ökofarben verwendet. Diese Printprodukte sind also der beste Beweis dafür, wie sich Qualitätsbewusstsein und Umweltschutz verbinden lassen.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Die Herstellung von Mailings</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 10:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Druckvorstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Begriff &#8220;Inline-Finishing&#8221; verbirgt sich im Rollenoffsetdruck eine sehr umfangreiche, manchmal aufwendige, aber vor allen Dingen sehr differenzierte Technologie der Weiterverarbeitung der bedruckten Papierbahn zu Fertigprodukten wie z.B. Mailings (Massen-Postsendungen). In der Fachsprache wird manchmal auch von &#8220;Endlosveredelung&#8221; oder &#8220;Web Finishing&#8221; gesprochen. Dazu gehören Produkte, die einerseits eine Falzung aufweisen die über die übliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unter dem Begriff &#8220;Inline-Finishing&#8221; verbirgt sich im Rollenoffsetdruck eine sehr umfangreiche, manchmal aufwendige, aber vor allen Dingen sehr differenzierte Technologie der Weiterverarbeitung der bedruckten Papierbahn zu Fertigprodukten wie z.B. Mailings (Massen-Postsendungen). In der Fachsprache wird manchmal auch von &#8220;Endlosveredelung&#8221; oder &#8220;Web Finishing&#8221; gesprochen. </strong></p>
<p>Dazu gehören Produkte, die einerseits eine Falzung aufweisen die über die übliche Standardfalzung eines Falzapparates hinausgehen, aber zusätzlich eine Veredelung oder Bearbeitung erfahren wie sie heute z.B. für die Produktion von Mailings verlangt werden. Diese Arbeiten können aber nur durch zusätzliche Ausbaustufen im Überbau des Falzwerkes einer Rollenoffsetmaschine produziert werden, oder mit Hilfe von speziellen Zusatzaggregaten, die online mit der Rollenoffsetmaschine verbunden sind. &#8220;Mailings&#8221; (eng. to mail = per Post versenden) sind z.B. typische Produkte, die im Rollenoffsetdruck inline oder online mit zusätzlichen Aggregaten in fast unendlichen Varianten produziert werden. Es sind höherwertige, multifunktionale Produkte wie z.B. personalisierte postversandfähige Kuverts mit einem speziellen Inhalt. Hier wird lackiert, perforiert, gestanzt, aufgeklebt, verleimt, gummiert, angeleimt und Beigaben als Warenproben integriert. Auch Prägungen, Streifleimungen, Duftlackierungen und Aufreissperforationen sind möglich.</p>
<p>Die Herstellung solcher und ähnlicher Produkte verlangt nach einem speziellen Know-how und einem großen kreativen Ideenreichtum, um durch immer neue Produktvarianten der Werbung &#8220;junge&#8221; und auffällige Ideen anzubieten. Solche Druckerzeugnisse müssen beim Empfänger durch ihre besondere Inline-Konfektionierung eine besondere Aufmerksamkeit unter der Flut der übrigen Prospekte, Kataloge und Handzettel erwecken.  Die Personalisierung, Adressierung und Codifizierung spielt dabei heute eine sehr wichtige Rolle, wobei sehr vorteilhaft die   digital gesteuerte Inkjet-Technologie oder Laserdrucker eingesetzt werden. Die Herstellung von Mailings ist eine besondere Spezialität weniger Hersteller, für die sich ein stetig wachsender Markt, nicht nur mit großen, sondern auch mit kleinen und mittleren Auflagen entwickelt hat.</p>
<p><strong>Hinweis:</strong> Empfehlenswert sind die  <strong>„malingtagtage“ in Nürnberg vom 16.06.2010 – 17.06.2010</strong>.<br />
Das ist die<strong> Fachmesse für Direkt-und Dialogmarketing</strong>. Rund 400 Aussteller präsentieren auf der mailingtage Messe Nürnberg ihre Produkte und Dienstleistungen von A wie Adressen, über E wie E-Mail-Marketing, M wie Mobile Marketing bis zu T wie Telefonmarketing oder Z wie Zustellung. Ein umfassendes Vortrgas- und Weiterbildungsangebot, Foren, zahlreiche Praxisworkshops und der Fachkongress ergänzen das Ausstellungsangebot der <a href="http://www.mailingtage.de/de/default.ashx" target="_blank">mailingtage Nürnberg</a>.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Einen fortdruckgerechten Proof für den Offsetdruck  gibt es nicht.</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Druckvorstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Proof]]></category>

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		<description><![CDATA[Das muss jeder Reproide, Hersteller, Produktioner oder Hersteller und vor allen Dingen auch jeder Kunde, der einen Proof bekommt und abzeichnet, wissen. Auch die Hersteller eines der auf dem Markt befindlichen ca. 27 verschiedenen Anlog- und Digital-Proofverfahrens und nicht zuletzt auch die fleißigen Standardisierungs-Spezialisten sollten mit ihren Werbeaussagen und Versprechungen vorsichtiger sein. Allein schon das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das muss jeder Reproide, Hersteller, Produktioner oder Hersteller und vor allen Dingen auch jeder Kunde, der einen Proof bekommt und abzeichnet, wissen. Auch die Hersteller eines der auf dem Markt befindlichen ca. 27 verschiedenen Anlog- und Digital-Proofverfahrens und nicht zuletzt auch die fleißigen Standardisierungs-Spezialisten sollten mit ihren Werbeaussagen und Versprechungen vorsichtiger sein. Allein schon das Wissen um den Problemkreis Proof/Auflagendruck, der sich in erster Linie um Tonwertverschiebungen bzw. Rasterpunktveränderungen dreht, vermeidet bei ehrlichen technischen Werbeaussagen und Angaben viel Ärger, Enttäuschungen und Auseinandersetzung. Ich will versuchen das alles nachfolgend als erfahrener Offsetdrucker begründen.</p>
<p>Im Offsetdruck heißt die Devise für die drucktechnische Übertragung von Druckfarbe von der Druckform über das Gummituch auf die Oberfläche von Papier: So viel Druck wie notwendig, aber so wenig wie möglich. „Küssend“ drucken, sagte mein alter Lehrmeister, was heute übersetzt „Kiss-Print-Einstellung“ heißt. Aber was heißt das eigentlich konkret und wie hoch ist eigentlich die genaue Druckkraft in der Praxis an der Bogen- oder Rollenoffset- Druckmaschine,  die in der allgemeinen fachlichen Umgangssprache auch „Druckspannung“, „Beistellung“ oder „Pressung“ bezeichnet wird?  Ist sie in allen Druckwerken einer Mehrfarben-Maschine gleich hoch? Drucke ich auf einer kleinformatigen Maschine mit kleinem Zylinderumfang in der Druckzone mit weniger Druckkraft als auf einer Maschine mit großen Zylinderdurchmesser oder umgekehrt?  Welche Unterschiede bestehen diesbezüglich zwischen den Bogen- und Rollenmaschinen, denn auch der Rollenoffsetdruck braucht eine Antwort auf die Frage nach den mechanischen Kräfte im Druck und deren Einfluss auf Tonwertverschiebungen oder Punktverbreiterung.  Auch ergeben sich Fragen  nach der  Verhaltensweise der elastischen Gummitücher die sich in der Druckzone durch die auftretenden physikalischen Druckkräfte unterschiedlich eindrücken oder zusammendrücken oder vielleicht auch eine Wulst bilden.  Braucht das Papier A  aufgrund seiner Oberflächenstruktur, seiner Rauhigkeit oder Glätte, seines Volumens, seiner Kompressibilität oder seines Farbannahmevermögens mehr Druckkraft als das Papier B?  Wie hoch werden die Druckkräfte und in welchen Dimensionen verändern sie sich, wenn ich gezwungen bin, durch Touch Screen oder Knopfdruck, oder vielleicht auch an alten Maschinen noch  mit einem Steck- oder Schraubenschlüssel sowie durch Veränderung des Aufzugs mehr Druck zu geben wenn es nicht ausdruckt,  oder die Farbe vielleicht nicht richtig „anlegt“? Kann ich mit einem konventionellen harten Gummituch vom Lieferanten A  mit weniger Druckkraft arbeiten als mit einem luftgepolsterten weichen Tuch vom Lieferanten B? Welchen Einfluss nehmen auf die notwendige Druckkraft im Druckspalt die verschiedenen Oberflächenstrukturen von Gummitüchern, wie Gummi-Deckplattenhärte, Schliffbild und Prägestrukturen? Sehr viel fachliche Information und viele Lehrmeinungen werden vermittelt über die richtige Zylinderabwicklung an Offsetmaschinen, über die notwendigen Maßnahmen und richtigen Korrekturen zur Erzielung der richtigen Drucklbildlänge bei unterschiedlicher Materialstärke und über die Unterschiede zwischen den sogenannten Schmitzringläufern und den Nichtschmitzringläufern. Viele fachliche Informationen werden auch vermittelt über das Messen der Aufzugdicke mit Lineal oder Fühllehre, mit einer Mikrometerschraube oder mit einer Zylinder-Meßuhr. Im Zusammenhang mit der ewigen Diskussion über die Punktverbreiterung und Tonwertverschiebungen und den völlig ungelösten Problemen mit den immer größer werdenden Unterschieden zwischen Proof/Andruck und Auflagendruck braucht der Offsetdrucker objektive Angaben und Messmethoden über die mechanischen Druckkräfte mit denen die feinsten Rasterpunkte von der Druckform über den mit einem Gummituch bespannten Gummidrucktuch auf die Oberfläche des Papiers gelangen. In der vollklimatisierten Druckvorstufe läßt  sich am Schreibtisch auf dem  Bildschirm  ohne jegliche Kraftanstrengung mit Hilfe der Maus das Bild bearbeiten,  vielleicht standardisieren, kalibrieren, farbmanagen und anhand von Kurven und Software-Programmen im RGB-Farbenraum „herumtanzen“. Aber trotzdem kommt ein fortdruckgerechter Proof nicht heraus, denn die drucktechnischen Bedingungen, unter den später gedruckt wird sind nicht bekannt und können auch nicht objektiv ermittelt werden. Die technischen Möglichkeiten mit Hilfe von Toner oder Tinten einen Proof mit und ohne Raster herzustellen sind fast nicht mehr zu überblicken und die Ergebnisse entsprechend zahlreich und fern jeder Druckpraxis. Nach neuesten Martkübersichten sind es immerhin stolze 27 analoge und digitale Proof- Systeme  die alle vorgeben, fortdruckgerechte Ergebnisse zu präsentieren. Von Standardisierung wird auch nicht mehr gesprochen.    Aber was kann der Offsetdrucker an der Maschine machen, wenn 4 Farbschichten aus dem CMYK-Farbenraum naß-in-naß aufeinander kommen und die dafür notwendigen mechanischen Druckkräfte subjektiv nur über den Daumen gepeilt werden können nach der Formel: So viel Druck wie notwendig aber so wenig wie möglich?! Mit exaktem Prüfen und Messen hat das aber nichts tun. In keinem Maschinenprospekt oder Maschinenbuch der verschiedenen Hersteller wird über den ganzen Problemkreis „Druck“ oder „Druckkraft“ ein einziges  Wort verloren. Alles dreht sich nur um die Automatisierung, um Programmierung und Voreinstellung der Maschine, um Ökonomie und leichtes und einfaches arbeiten sowie um den schnellen und sicheren Lauf der Bogen vom Anleger bis zur Auslage. Der hier angesprochene und so wichtige Problemkreis „Druckkraft“ fällt schlicht und einfach unter den Tisch. Er ist auch  in keiner Fachzeitschrift Gegenstand einer Diskussion oder eines Fachbeitrages. Müsste an unseren  Offsetmaschinen nicht endlich auch eine Möglichkeit geschaffen werden, die Druckkraft genau messbar und steuerbar zu machen? Denn  die Druckkraft ist für eine exakte Rasterpunktübertragung und zur Lösung der ständig strittigen und ungelösten Probleme mit Tonwertverschiebungen, Punktveränderungen und Druckkennlinien eine sehr wichtige, aber in der Praxis leider nicht definierbare, objektiv messbare und deshalb auch nicht genau steuerbare Größe. Liegen hier nicht auch die eigentlichen Ursache für das Scheitern und Fehlen einer wirklichen und ganz genauen Standardisierung des Fortdrucks? Ein Proof der mit dem Fortdruck wirklich genau übereinstimmt ist eine unerfüllbare Wunschvorstellung. Die diesbezüglichen Unterschiede sind nach wie vor mehr oder weniger groß. Durch die Tatsache, dass es immer mehr neue Methoden gibt, farbige „schöne“ Bilder durch Spritzen und Tonern von färbenden Substanzen auf ein speziell beschichtetes Proof-Material zu übertragen, werden sie  immer größer. Die Offsetdrucker sollten sich von der Druckvorstufe und ihren digitalen Möglichkeiten der Bildbearbeitung am Bildschirm nicht widerstandslos etwas  vormachen und Sand in die Augen streuen lassen. Es wird heute im Bogen- und Rollenoffsetdruck heute hervorragend gedruckt und es wurde ein sehr hohes Qualitätsniveau erreicht. Aber trotzdem: Die Druckkraft mit der   gedruckt wird, ist eine für den Drucker nicht definierbare Größe. Deshalb kann es auch keinen fortdruckgerechten Proof geben.<br />
<strong><br />
Auf jeder Zigarrettenpackung steht, dass Rauchen gesundheitgefährdend ist. Auf jedem Proof sollte in gleicher Weise stehen, dass das Ergebnis nicht fortdruckgerecht erstellt werden konnte&#8230;</strong></p>
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		<title>„Preis der Preise“ für Schriftdesign von Dan Reynolds</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 14:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schoener</dc:creator>
				<category><![CDATA[Druckvorstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Award]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Designpreis]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 12. Februar 2010 wurden im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der internationalen Messe Ambiente in Frankfurt a.M. die Gewinner des Designpreises der Bundesrepublik Deutschland gekürt. Einen der zehn Gold-Awards wurde an die Linotype-Schrift Malabar von Dan Reynolds verliehen. Das Besondere und damit Erwähnenswerte daran ist, dass in der Geschichte des renommiertesten Designpreises Deutschlands mit dieser Auszeichnung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 12. Februar 2010 wurden im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der internationalen Messe Ambiente in Frankfurt a.M. die Gewinner des Designpreises der Bundesrepublik Deutschland gekürt. Einen der zehn Gold-Awards wurde an die Linotype-Schrift Malabar von Dan Reynolds verliehen. </strong></p>
<p>Das Besondere und damit Erwähnenswerte daran ist, dass in der Geschichte des renommiertesten Designpreises Deutschlands mit dieser Auszeichnung erst zum zweiten Mal ein Schriftdesign bedacht wurde. Und so lobt Jurymitglied Robert Klanten den Entwurf: &#8220;Linotype ist mit der Malabar eine ebenso zeitgemäße wie zeitlose Schrift gelungen, die durch überragende typografische Qualität der Buchstaben und einzelnen Schriftschnitte sowie durch eine perfekte Harmonie der Schriftschnitte miteinander besticht.“</p>
<p>Die Auszeichnung wirkt besonders schwer, da der Designpreis der Bundesrepublik Deutschland aufgrund seiner hohen Anforderungen die höchste offizielle deutsche Auszeichnung für den Bereich Design ist. Die Teilnahme an dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ausgelobten Preis ist nur den Unternehmen möglich, die bereits zuvor eine nationale oder internationale Auszeichnung erhalten haben. Nicht zuletzt wird er auch als der „Preis der Preise“ genannt.</p>
<p>In diesem Sinne: Glückwunsch an Linotype und natürlich Dan Reynolds.</p>
<p>Die 45 Gold- und Silber-Gewinner des Designpreises 2010 finden Sie auf der <a href="http://www.german-design-council.de/deutscher-designpreis/designpreis-2010/gewinner.html" target="_blank">Homepage von Designpreis Deutschland 2010.</a></p>
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		<title>Crashkurs in InDesign CS4</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 10:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schoener</dc:creator>
				<category><![CDATA[Druckvorstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[InDesign]]></category>
		<category><![CDATA[PDF]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Tipp für alle jene, die sich gerade für den Umstieg auf die CS4 Version des Desktop-Publishing-Progamms InDesign entschieden haben bzw. die derzeit noch auf der Suche nach Argumenten für einen Wechsel von CS3 zu CS4 sind. Auf der Homepage von Cleverprinting findet sich ein achtseitiger Schnellkurs des InDesign-Experten Günter Schuler, der alles, was neu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Tipp für alle jene, die sich gerade für den Umstieg auf die CS4 Version des Desktop-Publishing-Progamms InDesign entschieden haben bzw. die derzeit noch auf der Suche nach Argumenten für einen Wechsel von CS3 zu CS4 sind.<br />
Auf der Homepage von <a href="http://www.cleverprinting.de/newsletter1208_3.html" target="_blank">Cleverprinting</a> findet sich ein achtseitiger Schnellkurs des InDesign-Experten Günter Schuler, der alles, was neu und interessant an der Software ist, vorstellt. Kurz, aber gut und vor allem mit praktischen Tipps erklärt der Autor die neuen Features und Funktionen, wie Preflight, variable Textelemente, Cross Media Publishing oder wie man mit Kuler arbeitet. Fokus seiner Analyse der aktuellen Version liegt dabei insbesondere auf den neuen Funktionen, die für die alltägliche Satz- und Layoutarbeit relevant und notwendig sein könnten.<br />
Der Testbericht hat schon fast eher den Charakter einer Schnellumschulung von InDesign CS3 zur aktuellen Version. Also wer wissen will, ob sich ein Update lohnt, sollte ein Blick in das PDF werfen.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Sonderfarben</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Steinbrenner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Druckvorstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Color Management]]></category>
		<category><![CDATA[HKS]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderfarben]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Sonderfarben gelingt es Farben darzustellen, die außerhalb des Farbumfangs des Vier- oder Mehrfarbendrucks liegen. Sonderfarben sind Volltöne, d.h. sie werden nicht durch die Skalenfarben CMYK aufgebaut. Zur Definition von Sonderfarben werden Farbfächer verwendet. Weit verbreitet sind die HKS- und die Pantone Farbfächer. HKS steht für die Druckfarbenhersteller Hostmann-Steinberg, Kast + Ehinger und H. Schmincke. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/hks-k-farbfaecher-large.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1499" title="hks-k-farbfaecher" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/hks-k-farbfaecher-large.jpg" alt="hks-k-farbfaecher" width="540" height="300" /></a></p>
<p>Mit Sonderfarben gelingt es Farben darzustellen, die außerhalb des Farbumfangs des Vier- oder Mehrfarbendrucks liegen. Sonderfarben sind Volltöne, d.h. sie werden nicht durch die Skalenfarben CMYK aufgebaut.</p>
<p>Zur Definition von Sonderfarben werden Farbfächer verwendet. Weit verbreitet sind die HKS- und die Pantone Farbfächer. HKS steht für die Druckfarbenhersteller Hostmann-Steinberg, Kast + Ehinger und H. Schmincke. Den HKS Farbfächer gibt es für verschiedene Papiersorten, welche jeweils durch die entsprechenden Buchstaben kenntlich gemacht sind, zum Beispiel:<br />
den HKS N (Naturpapier),<br />
den HKS K (Kunstdruckpapier),<br />
den HKS Ek (Endlosdruck auf Kunstdruckpapier)und<br />
den HKS Z (Zeitungspapier)</p>
<p>Durch die Verwendung von Color-Matching Systemen können Sonderfarben auch durch Skalenfarben aufgebaut werden. Oftmals stehen CMYK-Werte im Fächer selbst abgedruckt, wodurch ein Aufbau durch Skalenfarben möglich ist. Alternativ kann man die Sonderfarbe auch im Photoshop in der Farbpalette auswählen und die Farbwerte mittels Farbmischer abfragen. Allerdings ist der Farbeindruck oftmals nicht identisch im Vergleich zur Sonderfarbe &#8211; gerade wenn diese außerhalb des Skalenbereichs liegt.</p>
<p>Sonderfarben werden häufig auch Schmuckfarben genannt und werden in der Praxis hauptsächlich im Verpackungsdruck eingesetzt (Milka-Lila, Zott-Rot).</p>
<p>Auch Farbtöne, die mit Skalenfarben erreicht werden könnten werden häufig als Sonderfarbe gedruckt, wenn enge Toleranzen in den Farbwerten gefordert sind. Viele bekannte Unternehmen benutzen Sonderfarben für das Unternehmenslogo (Telekom, Bosch, Sparkassen usw.). Mit der fertig vorgemischten Sonderfarbe ist ein konstantes und stabiles Druckergebnisse leichter zu erreichen, als mit dem Zusammendruck mehrerer Farben, welcher stets der Produktionsschwankung unterliegt.</p>
<p>Letztendlich müssen das Auge und der Geldbeutel entscheiden – durch die Farbfächer hat der Kunde und der Drucker allerdings ein verbindliches Referenzwerkzeug für die Abmusterung an der Maschine in der Hand.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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