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	<title>Gutenberg-Blog - alles rund um Drucken und Medien &#187; Offsetdruck</title>
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	<description>Der unabhängige Blog für die deutsche Druck- und Medienindustrie</description>
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		<title>Druckgeschichte: Die alte Selbstbeschichtung von Druckplatten für den Offsetdruck</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Druckgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Erfolgsgeschichte des Offsetdrucks ist auch eine Geschichte seiner Druckformherstellung. Sie war zunächst geprägt durch einige wenige manuelle Techniken die vom Steindruck übernommen wurden, dann aber durch eine Vielzahl verschiedener fotomechanische Übertragungsverfahren, für die sich in der Fachsprache der Obergriff „Offsetkopie“ etablierte. Dabei wurden zunächst Zinkplatten, dann aber in erster Linie Aluminiumplatten verwendet. Nach dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Erfolgsgeschichte des Offsetdrucks ist auch eine Geschichte seiner Druckformherstellung. Sie war zunächst geprägt durch einige wenige manuelle Techniken die vom Steindruck übernommen wurden, dann aber durch eine Vielzahl verschiedener fotomechanische Übertragungsverfahren, für die sich in der Fachsprache der Obergriff „Offsetkopie“ etablierte. Dabei wurden zunächst Zinkplatten, dann aber in erster Linie Aluminiumplatten verwendet.</strong><br />
Nach dem 2. Weltkrieg gab es 6 Firmen die für die Offsetkopie konfektionierte Kopierlösungen anboten die meistens gebrauchsfertig waren oder vor Verwendung durch Zugabe einer Chromierung, wie z.B. Ammonium-Bichromat, lichtempfindlich gemacht werden musste. Die Platten wurden nach der Beschichtung und der sich anschließenden Belichtung entweder mit Säure oder mit Wasser entwickelt.</p>
<p>Ein sehr wichtiger Arbeitsgang der Offsetkopie war in der Vergangenheit das Beschichten der Platten. Das erfolgte in einer Horizontal- oder Vertikal- Schleuder in der Weise, dass auf die Mitte der mehr oder weniger schnell rotierenden Platte die Kopierlösung in gleichmäßigem Fluss aufgegossen wurde. Von dort aus verteilte sich die Schicht durch die Zentrifugalkraft fast gleichmäßig auf die ganze Platte. Das Aufgießen wurde unterbrochen, wenn die sich kreisförmig ausbreitende Schicht zwei Ränder der Platte erreicht hatte. Das Aufgießen der Schicht erfolgte entweder mit einem Porzellantopf, mit einer Glasmensur und später dann auch mit   einem Beschichtungsautomaten bei dem die erforderliche Schichtmenge voreingestellt werden konnte. Man rechnete für 1 m2 Platte ca. 150-200 ccm Kopierlösung. Eingesetzt wurden sowohl Horizontal- als auch Vertikalschleudern. Dabei war die Trocknung der Schicht von besonderer Bedeutung. Nach etwa 10 Minuten sollte die Platte bei ca. 35 °C gleichmäßig getrocknet sein.</p>
<p>Die Selbstbeschichtung wurde allmählich durch vorbeschichtete Platten abgelöst und damit die Automatisierung der Offsetkopie eingeleitet. Die erste vorbeschichtete Platte kam am 21.Mai 1949 durch die damalige Firma Kalle &amp; Co, Wiesbaden heraus. Es war die „Ozasol Druckforlie MA-Positiv. 1950 folgte die „Ozasol Druckfolie MD-Positiv“, 1951 die „Ozasol-Druckfolie M-Negativ“, 1956 die „Ozasol N1“ . Der weitere Siegeszug ließ sich nicht mehr aufhalten.</p>
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		<title>Farbenblindheit</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 10:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Prüfen sie die Farbtüchtigkeit ihrer Augen! Dieser Artikel mag zwar nicht unbedingt auf den ersten Blick in das Themenraster des Gutenberg Druckblogs passen. Farbenblindheit ist jedoch ein Problem, dass man gerade im Druckbereich nicht vernachlässigen sollte. 1. Die Rot-Grün-Sehschwäche Trotz der überall fleißig durchgeführten Standardisierung des mehrfarbigen Offset- und Digitaldrucks, kommt es nach wie vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Prüfen sie die Farbtüchtigkeit ihrer Augen!</h2>
<p><strong>Dieser Artikel mag zwar nicht unbedingt auf den ersten Blick in das Themenraster des Gutenberg Druckblogs passen. Farbenblindheit ist jedoch ein Problem, dass man gerade im Druckbereich nicht vernachlässigen sollte.</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3198" title="Gutenberg Druckblog_Farbblindheit" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Bildschirmfoto-2011-11-07-um-10.01.14-540x511.png" alt="" width="540" height="511" /><span id="more-3197"></span></p>
<h2>1. Die Rot-Grün-Sehschwäche</h2>
<p>Trotz der überall fleißig durchgeführten Standardisierung des mehrfarbigen Offset- und Digitaldrucks, kommt es nach wie vor zu unterschiedlichen subjektiven Beurteilungen und Bewertungen von mehrfarbigen drucktechnischen Ergebnissen. Die vielen messtechnischen Möglichkeiten  und auch ein Farbmanagement schaffen es  nicht, dass das ewige Thema:  „Unterschiede zwischen Andruck/Proof und Auflagendruck“ endgültig  der Vergangenheit angehört. Ganz im Gegenteil: angesichts der zahllosen digitalen Proofsysteme und der unterschiedlichen Farbwiedergabe auf den PC-Bildschirmen der Druck-Vorstufe, sind die Unstimmigkeiten sogar noch größer geworden. Denn im Druck haben wir es zu tun mit der subtraktiven Farbmischung (Körperfarben /CMYK)  und  im anderen mit einer additiven Farbmischung (Lichtfarben/ RGB). Es treffen also bei der Herstellung von farbigen Druckprodukten  zwei völlig unterschiedliche Farbwelten an- und aufeinander. Das möchte ich aber nachfolgend hier nicht näher vertiefen. Bei meiner digitalen Kamera ist es übrigens zwischen dem leuchtenden, strahlende und  kontrastreichen  Farbbild auf dem Sucherfeld und auf meinem späteren „schlappen“ Ausdruck mit Tintentröpfchen auf Papier nicht anders, besonders dann, wenn auch noch eine „seelenlose“ übliche und wolkige  0815-Qualität genommen wird.</p>
<p>Mir geht es in dem nachfolgenden kleinen Beitrag aber  nicht um die Unterschiede zwischen Auflagendruck und Proof, sondern um den Hinweis auf eine vielleicht  vorhandene Sehschwäche, mit der manche Erdenbürger &#8211; vielleicht sogar Drucker, Produktioner, Designer und „Werbewelpen“ &#8211; belastet sind. Sie kann generell zu einer Beeinträchtigung des Sehens und Beurteilens von Farben führen. Ich meine die  Farbblindheit (Achromatopsie), wie sie umgangssprachlich genannt wird. Im Vordergrund (ca.5% der Bevölkerung) steht dabei die Rot-Grün-Sehschwäche. Sie kann angeboren sein, sich aber auch später erst ergeben oder auch verstärken. Ob eine solche Schwäche vorliegt, lässt sich an unserem Testbild feststellen. Erkennen sie die Zahl 74 ? Dann ist mit ihren Augen alles in Ordnung. Nicht so häufig ist übrigen eine Gelb-Blau-Sehschwäche und eine vollständige Farbblindheit. Dafür gibt es weitere Testbilder bei den Augenärzten oder bei bestimmten Optikern.</p>
<h2>2. Der Graue Star</h2>
<p>Im Zusammenhang mit der Farbblindheit möchte ich außerdem auf eine mögliche Trübung der Augen hinweisen. Ich meine damit den „Grauen Star“  der anfänglich klaren  Augenlinse, die bei jedem Menschen im Laufe seines  Lebens früher oder später (schon ab dem 40.Lebensjahr !) sowohl hinsichtlich der Intensität als auch in unterschiedlichen Färbungen auftritt und damit das farbige Sehen mehr oder weniger stark beeinflussen kann. Diese Trübung des menschlichen Auges ist nämlich  verbunden mit einer zunächst unmerkliche Änderung des allgemeinen Sehvermögens,   der Intensität der Farben (Verblassen der Farben), der Nuancierung  (Farbveränderungen) und sie wirkt sich  auch aus hinsichtlich der Beurteilung der z.B. von  Papierweiß. Denn die Trübung der Augenlinse zeigt Grautöne in unterschiedlicher Stärke und rötlich-gelbe Nuancierungen. Natürlich liegt es auf der Hand, dass der grau-gebliche Schleier, der sich auf die Linse des menschlichen Auges legt, das farbliche Sehen mehr oder weniger stark beeinflusst. Die Intensität der Trübung kann von einem Augenarzt objektiv gemessen werden. Sie spielt  z.B.  für Autofahrer eine wichtige Rolle, besonders was das Fahren in Dunkelheit anbetrifft.  Die Beeinflussung auf das farbige Sehen    durch die mehr oder weniger starke Trübung („Grauer Star“) der Augenlinse ist dagegen  ein noch wenig untersuchtes Gebiet. Diesbezüglich besteht also noch Informationsbedarf. Wer also öfter mit der Bewertung seines farblichen Sehens beim Abstimmen eines mehrfarbigen Bogens an der Druckmaschine oder bei der Beurteilung eines farbigen Proofs zu tun hat, sollte vielleicht auch mal zur schmerzlosen Kontrolle seiner Augen einen Augenarzt aufsuchen. Es könnte der Graue Star sein !!</p>
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		<title>e*facts selber drucken. Hier das Rezept!</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/efacts-selber-drucken-rezept-3043.html</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 09:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie wissen nicht was e•facts sind? e•facts sind exklusive Effekte die im wasserlosen Offsetdruck auf nichtsaugfähigen (nicht wegschlagende) Bedruckstoffen unter Anwendung der UV-Trocknung  in höchster Druckqualität mehrfarbig gedruckt werden. Zu diesen Materialien gehören eine Vielzahl von Produkten aus Papier und Kunststoffen, die über eine meist glänzende effektvolle, changierende, irisierende, metallisch reflektierende, weiße, farbige, transparente, geprägte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sie wissen nicht was e•facts sind? e•facts sind exklusive Effekte die im wasserlosen Offsetdruck auf nichtsaugfähigen (nicht wegschlagende) Bedruckstoffen unter Anwendung der UV-Trocknung  in höchster Druckqualität mehrfarbig gedruckt werden. Zu diesen Materialien gehören eine Vielzahl von Produkten aus Papier und Kunststoffen, die über eine meist glänzende effektvolle, changierende, irisierende, metallisch reflektierende, weiße, farbige, transparente, geprägte oder auch hologramm- und perlmutähnliche Oberfläche verfügen. <span id="more-3043"></span></strong></p>
<p>Jeder Feinpapier-Großhändler verfügt über eine Kollektion die eine Vielzahl solcher außergewöhnlichen Bedruckstoffe zur Ansicht und Auswahl beinhaltet. Aber jeder &#8220;normale&#8221; Offsetdrucker und auch jeder Digitaldrucker wird sich sträuben, solche Produkte zu bedrucken, weil einwandfreie Ergebnisse, besonders hinsichtlich der Farbtrocknung und der Kratzfestigkeit der Druckfarbe auf der Materialoberfläche mit einem sehr hohen Risiko verbunden ist. Es gibt aber in Deutschland einen feinen schwäbischen Offsetdrucker, der sich mit seiner modernsten Vorstufe und Druck- Technik auf das Bedrucken  solcher Materialien spezialisiert hat und Druckbeispiele höchster Qualität vorzeigen kann. Fordern sie seinen kostenlosen Musterfächer mit 17 verschiedenen e•facts unter www. hdruck.com an. Es lohnt sich wirklich. Aus diesem Grunde möchte ich Ihnen nachfolgend diesen außergewöhnlichen Betrieb und seine Technik kurz vorstellen und sie dazu animieren, dort auch mal e•facts drucken zu lassen. Denn woanders bekommen sie solche herausragenden Druckerzeugnisse nicht.</p>
<p>Die  Herrmann Druck + Media GmbH ist ansässig im schwäbischen Sonnenbühl. Um diesen beachtenswerten Offset-Betrieb zu erreichen, fährt man  von Reutlingen kommend nur wenige Kilometer eine herrliche Serpentinenstraße bergauf durch einen dichten Wald und erreicht das weite, lichte Hochplateau der schwäbischen Alb. Dort liegt  Sonnenbühl mit  einem weiten Blick über diese beeindruckende Landschaft. Viel mehr noch als die herrliche Natur hat mich aber die Drucktechnik und das Know-how interessiert mit der Herrmann effektvolle Druckprodukte in hoher Qualität auf drucktechnisch nicht ganz einfachen Materialien realisiert die andere Offsetdrucker nicht bedrucken können. Man schützt stolz seine unverwechselbaren Qualitätserzeugnisse deshalb auch mit dem Logo e•facts® was so viel heißt wie ”Exklusiv-Effekte”. Der Kreativität und den Einsatzmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Sie reichen von A = Aufkleber bis Z = Zertifikate. Hier tut sich sozusagen ein wahres Eldorado für Designer, Produktioner, Hersteller und Agenturen auf.</p>
<p>Die Voraussetzungen für die Produktion der Qualitätsprodukte die sich aus der Masse der üblichen 08/15 Arbeiten auf einfachem Papier des Offsetdruckes und noch viel mehr der Digitaldrucke mit Trocken- und Flüssigtoner herausheben ruht bei der Herrmann Druck + Media GmbH auf 4 Säulen:</p>
<p>1. Die Druckvorstufe (Mac, PC, Scanner, Server, RIP viel Software usw.)<br />
2. Die Offset-Waterless-Drucktechnik mit Presstek + Toray im handlichen, kompakten und preisgünstigen A3-Format mit Heidelberger Druckmaschinen<br />
3. Das UV- Quickstart® -System von Kühnast Strahlungstechnik®<br />
4. Das langjährig erarbeitete Know &#8211; how der Druckfachleute</p>
<p>Die Druckvorstufe ist ausgestattet mit allem Soft- und Hardware- Komfort der heute notwendig ist, um Layout- und Grafik-Programme zu bewältigen und eine   problemlose und schnelle Datenübernahme, Bildbearbeitung und Digital-Proofherstellung sicherzustellen. Die Datenaufbereitung erfolgt genau wie für den konventionellen Offsetdruck. Zur Kompensierung des Punktzuwaches beim UV-Druck wird bei der Belichtung der Druckplatten ein auf die jeweilige UV-Offsetmaschine abgestimmtes Korrektur-Profil mit den Job-Daten verrechnet. Dadurch werden die Tonwerte des UV-Drucks dem konventionellen Offsetdruck angeglichen. Der Kontrolle dient ein vorab erstellter Digital-Proof.  Im Bereich der Druckvorstufe installierte man schon frühzeitig  zur Direktbebilderung  (CtP) von UV-Waterless-Druckplatten (Pearl-dry-Platten) eine PRESSTEK Anlage. Hier liegt u.a. das ”Geheimnis” für die Tatsache, dass die Druckergebnisse von Herrmann durch ihre  hervorragende Passergenauigkeit und durch einen bestechenden Detailreichtum auffallen. Es wird nämlich grundsätzlich ohne Mehraufwand und ohne technische Probleme im feinsten 80er Raster (200 lpi)  gearbeitet. Deshalb kann man diesen, im Gegensatz zu einem oft verwendeten 60er-Raster, mit bloßem Auge nicht sehen.</p>
<p>Die Drucktechnik ist das eigentliche Herzstück für die e•facts-Produktion. Es besteht für den UV-Druck aus zwei   Heidelberger Bogenoffset-Druckmaschinen mit folgenden technischen Details:<br />
____________________________________________________________________<br />
UV-Offsetdruck            Heidelberger Printmaster    Heidelberger GTO<br />
5-Farben                         2-Farben<br />
____________________________________________________________________<br />
Maximales Druckbogenformat        520 x 360 mm            520 x 360 mm<br />
Minimales Druckbogenformat         180 x 105 mm            180 x 105 mm<br />
Größte bedruckbare Fläche              340 x 505 mm            340 x 505 mm<br />
Greiferrand                                                 8 &#8211; 10 mm            8 &#8211; 10 mm<br />
Bedruckstoffstärke                             0,08 &#8211; 0,40 mm        0,08 &#8211; 0,40 mm<br />
Anzahl der Druckwerke                              5                2<br />
Anzahl der Farbwerke                       Waterless-Technologie    Alcolor<br />
Farbwerktemperierung                         ca. 10 &#8211; 40° C.            nein<br />
Wendungsmöglichkeit                 nach dem 1. Druckwerk    nein<br />
Farbfernsteuerung mit Speicherung    ja, CPC Classic Center    nein<br />
Farbdaten-Übernahme aus Digitaldaten    ja, CIP 32            nein<br />
UV-Inline-Lackierwerk                nach dem 5. Druckwerk    nach dem 2.Druckwerk<br />
UV- Quickstart-Zwischentrocknung    variabel einsetzbar        nein<br />
UV-Quickstart-Trockner                           mit  Kühlung        mit Kühlung<br />
________________________________________________________________________________</p>
<p>Mit dieser Drucktechnik besteht die Möglichkeit, alle exklusiven Effekte auf den verschiedensten nichtsaugenden Effekt-Materialien problemlos zu erreichen. Dabei geht es nicht nur um den wasserlosen 4-Farbdruck, sondern auch um  Sonderfarben, Hausfarben oder jedwede Metallic-Nuancen. Aber auch partielle Deckweiß-Aufdrucke sind möglich sowie mit Hilfe eines Inline-Lackierwerkes oder über ein Farbwerk auch Matt- und Glanzlackierungen als volle Fläche, als Spotlackierung und auch gerasterte UV-Lackierungen. Ideale drucktechnische Vorteile schafft hier  die Waterless-Technologie mit ihrer überlegenen physikalischen Eigenschaften für Druckqualität bezüglich Glanz, Brillanz, maximaler Lichbeständigkeit und guter chemisches Resistenz. Wenn man sich die Druckergebnisse der vielen Druckmuster des Muster-Fächers von Herrmann und auch seine anderen Kataloge anschaut, kann das überragende Ergebnis hinsichtlich der Wiedergabe feinster Details nur das Ergebnis der wasserlosen Technik bei gleichzeitiger Anwendung eines 80er Rasters sein. Denn es wird mit unverfälschter, ”echter” Druckfarbe gedruckt und nicht mit einer mehr oder weniger stark verwässerten d.h. emulgierten Druckfarbe wie es im konventionellen Offsetdruck der Fall sein kann.<br />
.<br />
Natürlich ist die Praktizierung der UV-Trocknung durch Anwendung  des modernen UV-Quickstart®-Systems von Künast Strahlungstechnik® als Zwischen- und/ oder Endtrocknung zur Erzielung von exklusiven Farb- und Lack Effekten auf nichtsaugenden Materialien eine unverzichtbare Voraussetzung. Es gibt keine Trocknungs- oder Haftprobleme der Druckfarbe auf  der Oberfläche. Sie ist sofort durchgehärtet und es zeigt sich  eine sehr gute Kratzfestigkeit. Obwohl  die UV-Technik diese und auch noch viele andere Vorteile für die Erzeugung von Druckprodukten bringt, ist der Einsatz in Deutschland noch verhältnismäßig gering. In der Etikettenproduktion  (Labeldruck) wird mit über 90 % mit UV-Trocknung gedruckt.  Im Offsetdruck liegt der Anteil  lediglich bei ca. 2 %. Herrmann setzt für seine Produktion die Kühnast UV-Technik ein. Bei dieser energiesparenden Strahlungstechnik ist kein Vorheizen der Lampen notwendig und auch bei Stillstand erfolgt eine sofortige Abschaltung. Dabei wird die Lampe vom Druck-an-Signal gesteuert, d.h. bei Druck-Ab wird sie komplett ausgeschaltet. Eine Zündung erfolgt mit Beginn des Fortdrucks innerhalb einer Sekunde. Das System arbeitet sowohl ohne Shutter (Verschluß) als auch ohne Wasser mit einem ECS- ( ECS = Extrem Cooling System) Luftkühlungssystem.</p>
<p>Im Know-how der Druckvorstufe und  des Druckens sind alle jahrelange Erfahrungen gebündelt die notwendig waren um heute das Equipment der Maschinen der Maschinenperipherie sowie von Farbe, Lack und sonstige Druckhilfsmittel so einzusetzen, dass auch wirklich herausragende und jederzeit nachvollziehbare Qualitätsergebnisse herauskommen. Bereits 1994 begann bei Herrmann die Produktion von UV-Drucken im kompakten A3 &#8211; Format. Anfangs war es der Druck von speziellen Wertmarken-Systemen auf Selbstklebefolien für den Außenbereich. Know-how heißt heute die richtige und einheitliche Steuerung des gesamten Workflow-Systems bis zur CtP-Belichtung. Know-how heißt die Auswahl der richtigen Druckfarbe, des geeigneten Glanz- oder Mattlackes und deren Viskosität in Abstimmung mit dem Bedruckstoff und Festlegung der nicht unwichtigen Druckreihenfolge Welche Lackmenge kann gefahren werden und wo und wann kann am besten welcher Lack gedruckt werden ? Welches Deckweiß bringt die beste Deckung und reicht ein einmaliger Aufdruck aus? Nicht unwichtig sind die richtigen Gummitücher und das für den UV-Druck geeignete Walzenmaterial. Know-how heißt berührungslose Kontrolle der Farbwerktemperatur und Temperatursteuerung und auch Kontrolle und Steuerung der Strahlungsenergie der UV-Lampen um damit die Wärmezufuhr zur Vermeidung von Rollneigungen und Dimensionsveränderungen  auf den Bedruckstoff abzustimmen. Know-how heißt aber auch zu wissen, mit welcher Energiezufuhr die eigentliche Durchhärtung als auch die kratzfeste Verbindung von UV-Farbe und UV-Lack mit der Oberfläche der oft sehr unterschiedlichen Material-Eigenschaften  am besten ist.</p>
<p><strong>e•facts Partner-Konzept</strong><br />
Das was ich hier (leider nur sehr knapp) beschrieben habe, ist keine  übliche fachjournalistische Lobhudelei. Auf die Möglichkeit, bei Herrmann einen kostenlosen Fächer mit vergleichbaren Druckmuster auf 17 verschiedene Effektmaterialien anzufordern hatte ich bereits aufmerksam gemacht.  Darüber hinaus bietet Herrmann aber auch ein e•facts Partner-Konzept an,  das mit dem Erwerb eines  umfangreichen UV-Kompendiums verbunden ist und die Möglichkeit  zur Teilnahme an einem ganztätigen Starter-WorkShop im Hause Herrmann beinhaltet Für Hersteller, Produktioner, Werbeagenturen und Designer bietet sich hier die hervorragende Möglichkeit, eine Menge wertvolles Grundwissen über Effektmaterial, Offset UV-Druck mit Waterless-Technologie sowie Effekte mit Deckweiß und UV-Lack zu erwerben. Ein typisch großzügiges schwäbisches Angebot.</p>
<p>Weitere Informationen unter:<br />
www.hdruck.com</p>
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		</item>
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		<title>WorldSkills 2011 – Die besten Drucker fliegen nach London</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 09:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Backs</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
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		<category><![CDATA[Druck]]></category>
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		<category><![CDATA[Messe]]></category>

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		<description><![CDATA[Platz 3 und Bronze holte Stefan Groß für die deutschen Drucker bei den letzten Berufsweltmeisterschaften 2009 in Calgary/ Kanada. 2011 locken vom 5. bis 8. Oktober die 41. WorldSkills in London. Rund 1.200 Teilnehmer aus mehr als 50 Ländern werden dort erwartet. Das Ziel für die aktuell jüngsten Auszubildenden der Drucktechnik: Die WorldSkills 2013 und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Platz 3 und Bronze holte Stefan Groß für die deutschen Drucker bei den letzten Berufsweltmeisterschaften 2009 in Calgary/ Kanada. 2011 locken vom 5. bis 8. Oktober die 41. WorldSkills in London. Rund 1.200 Teilnehmer aus mehr als 50 Ländern werden dort erwartet. Das Ziel für die aktuell jüngsten Auszubildenden der Drucktechnik: Die WorldSkills 2013 und ein Heimspiel in Leipzig.</strong></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-large wp-image-2883" title="WorldSkills_London2011" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/03/WorldSkills_LogoLondon2011-540x626.jpg" alt="" width="540" height="626" /></strong></p>
<p><span id="more-2877"></span></p>
<p>In insgesamt 50 Disziplinen messen sich die Nachwuchskräfte bei den WorldSkills. Die Berufsweltmeisterschaften sind mit so unterschiedlichen Berufsfeldern wie Mobile Robotik, Möbelschreiner oder Landschaftsgärtner der größte Berufswettbewerb der Welt. Einen aussagekräftigen internationalen Vergleich stellen die Titelkämpfe auf jeden Fall dar: Im direkten Duell der nationalen Meister zeigt sich, auf welchem Level sich die einzelnen Länder befinden. Die Drucktechnik ist an den vier Oktobertagen in London zum vierten Mal dabei, im <a href="http://www.worldskillslondon2011.com/skill-categories/information-and-communications-technology/offset-printing" target="_blank">Bogenoffsetdruck</a> treffen die Besten der Welt aufeinander.</p>
<p>Wer die deutschen Farben in London vertritt, das wird sich im Juli im Bundeswettbwerb entscheiden. Der Ausscheidungswettbewerb für die WorldSkills findet dann erneut im Print Media Center der Heidelberger Druckmaschinen AG statt. Aktuell können sich alle Auszubildenden für den Beruf des Drucktechnikers mit Schwerpunkt in der Fachrichtung Flachdruck, Bogen um die Teilnahme bewerben. Die Bedingungen: Die Auszubildenden sind im dritten Ausbildungsjahr und der Notendurchschnitt in Theorie und Praxis entspricht mindestens der Note Gut.</p>
<p>Die Bewerbungsunterlagen für die <a href="http://www.skillsgermany.de/was_ist_worldskills_germany/index.htm" target="_blank">WorldSkills Germany</a> erhalten die Auszubildenden im Frühjahr 2011 über ihre Berufsschulen. Eingeladen werden die besten acht Bewerber, Organisator und Ansprechpartner für den Wettbewerb in Deutschland ist Andreas Gembe von der Heidelberger Druckmaschinen AG. In Heidelberg müssen die besten Nachwuchsdrucker eine nicht bekannte Druckvorlage möglichst korrekt und sauber drucken, voraussichtlich auf einer Speedmaster SM 52-4. Neben dem Endergebnis wird die Fachjury auch den Verbrauch an Druckbogen und die Dauer der Einrichte- und Fortdruckzeit beurteilen.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-2882" title="WorldSkills_Aktionsfoto" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/03/WorldSkills_Aktionsfoto-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></p>
<p>Die Heidelberger Druckmaschinen AG und ihre Vetriebsorganisationen in Deutschland und England unterstützen die 41. WorldSkill in London erneut auch als Sponsor. Das Unternehmen wird für die Berufsweltmeisterschaften 2011 mehrere Heidelberg Speedmaster Maschinen und eine komplette Ausstattung in der Druckvorstufe zur Verfügung stellen. Druck-Experte Karl Kowalczyk war für das Unternehmen bei den letzten WorldSkills in Calgary vor Ort. Im Interview mit WorldSkills TV erklärt er die Anforderungen und den Wettbewerb:</p>
<p><object width="540" height="320"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/UvwUIxGqfHw?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/UvwUIxGqfHw?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="540" height="320"></embed></object><br />
Auszubildende, die mit dem Beruf des Druckers gerade erst begonnen haben, können den Juli 2013 im Blick behalten. Dann finden die 42. WorldSkills in Leipzig statt. Unter der Leitung des Marketingexperten und Großevent-Spezialisten Dr. Claus Andresen hat ein kleines Team bereits mit den Vorbereitungen der Titelkämpfe begonnen.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/worldskills-2011-%e2%80%93-die-besten-drucker-fliegen-nach-london-2877.html/feed</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Ab dem 1. August 2011 gibt es keine Drucker mehr!</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/ab-dem-1-august-2011-gibt-es-keine-drucker-mehr-2790.html</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 13:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab August 2011 gelten neue Ausbildungsordnungen der Druckindustrie sowie der Papier und Kunststoff verarbeitenden Industrie. Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) und die Gewerkschaft Verdi haben unter dem Dach des Zentralfachausschusses Berufsbildung Druck und Medien (ZFA) auf ihrer Tagung in Leipzig neue Berufsnamen beschlossen. Drucker =   Medientechnologe Druck Siebdrucker =  Medientechnologe Siebdruck Buchbinder = [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ab August 2011 gelten neue Ausbildungsordnungen der Druckindustrie sowie der Papier und Kunststoff verarbeitenden Industrie.<br />
</strong>Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) und die Gewerkschaft Verdi haben unter dem Dach des Zentralfachausschusses Berufsbildung Druck und Medien (ZFA) auf ihrer Tagung in Leipzig neue Berufsnamen beschlossen.<strong> </strong></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-large wp-image-2791" title="Wer? Was? Wo?" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/01/Fotolia_19879592_S-540x358.jpg" alt="" width="540" height="358" /><span id="more-2790"></span></strong></p>
<p><strong>Drucker =   Medientechnologe Druck<br />
Siebdrucker =  Medientechnologe Siebdruck<br />
Buchbinder = Medientechnologe Druckverarbeiter<br />
Flexografen (Flexodrucker) = Mediengestalter Flexografie<br />
Verpackungsmittelmechaniker = Packmitteltechnologe für den Verpackungsmittelmechaniker</strong></p>
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<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong>Auch gegenüber den bisherigen Ausbildungsordnungen soll es weit reichende Veränderungen geben. Nicht nur technische Neuerungen in der Branche finden in den neuen Verordnungen Berücksichtigung, sondern auch die vielfältigen Spezialisierungsmöglichkeiten.</p>
<p>Neu ist auch der Verzicht auf die Fachrichtungen. Bisher gibt es in der Ausbildungsordnung zum Drucker die vier Fachrichtungen Flachdruck, Hochdruck, Tiefdruck und Digitaldruck. Ersetzt werden sollen sie durch Berufsprofile für die Bereiche Bogenoffsetdruck, Akzidenz-Rollenoffsetdruck, Zeitungsdruck, Formulardruck, Illustrationstiefdruck, Tapendruck, Dekortiefdruck, Verpackungsdruck, Etiketten-Rollendruck, Flexodruck, Digitaldruck, großformatiger Digitaldruck und künstlerische Druckverfahren.</p>
<p><!-- END PARTNER PROGRAM --></p>
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<p>Der gute alte Schriftsetzer ist nicht etwa durch das Hantieren mit gesundheitsschädlichem Blei seiner Schriften ausgestorben, sondern durch die technische Entwicklung vom Fotosatz zur Digitalisierung. Sind jetzt die Drucker dran?</p>
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</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wasserloser Offsetdruck: Es geht auch umweltfreundlich!</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/wasserloser-offsetdruck-es-geht-auch-umweltfreundlich-2676.html</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 09:15:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum wasserloser Offsetdruck? Der Offsetdruck ist ein Flachdruckverfahren. Dabei befinden sich die druckenden und nichtdruckenden Partien der Druckform in einer Ebene. Die druckenden Stellen sind farbführend, während die nichtdruckenden farbabweisend sind. Diese Wechselwirkung ist auf grenzflächenphysikalische Phänomene zurückzuführen. Die druckenden Zeichnungselemente der Flachdruckform zeigen ein hydrophobes, also ein wasserabstoßendes und damit ein oleophiles Verhalten im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warum wasserloser Offsetdruck?</strong></p>
<p>Der Offsetdruck ist ein Flachdruckverfahren. Dabei befinden sich die druckenden und nichtdruckenden Partien der Druckform in einer Ebene. Die druckenden Stellen sind farbführend, während die nichtdruckenden farbabweisend sind.<br />
Diese Wechselwirkung ist auf grenzflächenphysikalische Phänomene zurückzuführen. Die druckenden Zeichnungselemente der Flachdruckform zeigen ein hydrophobes, also ein wasserabstoßendes und damit ein oleophiles Verhalten im Gegensatz zu den nichtdruckenden Partien, die hydrophile und damit oleophobe Eigenschaften aufweisen. Der eigentliche Druckprozess vollzieht sich im Offsetdruck dadurch, dass zuerst die nichtdruckenden Stellen der Druckform mit Hilfe eines Feuchtwerkes mit einem dünnen Feuchtigkeitschleier überzogen werden. Unmittelbar danach erfolgt die Einfärbung der druckenden Stellen mit Hilfe des Farbwerkes.<br />
Bei diesem Einfärbungsvorgang rollen die sogenannten Farbauftragswalzen auch über den Feuchtigkeitsschleier hinweg. Dass führt dazu, dass die Druckfarbe im Laufe der Zeit mehr oder weniger Feuchtmittel aufnimmt; sie emulgiert mehr oder weniger stark. Diese hier nur ganz kurz angedeuteten unkontrollierbaren physikalischen und chemischen Grenzflächenprobleme im Zusammenhang mit einem wässrigen sauren Feuchtmittel sind es aber, die dem Offsetdruck sowohl im Bogen- als auch im Rollenoffsetdruck manchmal nicht unerhebliche und auch verschiedene Schwierigkeiten bereiten.<span id="more-2676"></span></p>
<p>Unter den heutigen Erkenntnissen betrachtet, stellt das Feuchtmittel auch ein ökologisches Problem dar. Denn es wird nicht mit klarem Leitungswasser gedruckt, sondern mit verschiedenen, bedenklichen chemischen Zusätzen und auch mit einem Anteil an Isopropanol.<br />
Isopropanol ist als organische Verbindung und kann als Vorläuferschadstoff für die Entstehung von Ozon unter Einfluss von Sonnenstrahlen bezeichnet werden. In der Schweiz haben deshalb die Offsetdrucker bereits eine nicht unerhebliche Abgabe für die Verwendung von flüchtigen organischen Verbindungen zu bezahlen. In Deutschland ist langfristig nicht auszuschließen, dass gesetzliche Auflagen sogar zu einem Verbot von schnellflüchtigen Lösungsmitteln führen&#8230;</p>
<p>Es hat deshalb zu keiner Zeit an Versuchen gefehlt, sich aus unterschiedlichen Gründen von der „Geisel Feuchtmittel&#8221; im Offsetdruck zu befreien, zumal es für den Drucker, im Gegensatz zur Druckfarbe, keinerlei Möglichkeit einer objektiven Kontrolle der richtigen Feuchtmittelmenge für die Einhaltung einer guten Farbe-Wasser-Balance gibt.</p>
<p>Schon der Mit-Erfinder des indirekten Flachdruckverfahrens und große deutsche Offsetpionier Caspar Hermann (1871-1934) hat Versuche mit wasserlosem Offsetdruck gemacht. Es wird vermutet, dass er in die Druckfarbe bestimmte Präparate „gemixt&#8221; hat die sicherstellten, dass auch ohne Feuchtung die nichtdrucken Partien der Flachdruckplatte Farbe annehmen. Erst 1967 stellte die damalige 3MCompany auf der DRUPA erstmals eine spezielle Druckplatte vor, bei der die nichtdruckenden Partien eine Oberfläche hatte, die eine stark farbabweisende Silikonschicht hatte.</p>
<p>Heute stehen für den wasserlosen Offsetdruck in erster Linie Platten der Firmen Toray (Japan) und Presstek (USA) zur Verfügung. Es besteht die Möglichkeit der externen analogen und digitalen Bebilderung mit anschließender manuellen oder maschinellen analogen Entwicklung. Die interne direkte digitale Bebilderung in der Offsetmaschine (CTP = Computer to Press) in Verbindung mit dem wasserlosen Offsetdruck kann heute bereits schon an einigen Bogenoffset-Druckmaschinen praktiziert werden.</p>
<p>Der wasserlose Offsetdruck ist also nicht einfach nur eine „Umsteigertechnik&#8221; von nass auf trocken, sondern es ist die modernste „Einsteigertechnik&#8221; in den Offset-Digitaldruck. Die Platten bieten ideale Voraussetzung für die thermische, integrierte Bildaufzeichnung in der Offsetmaschine. In allen Fällen erfolgt bei der Bildaufzeichnung die Entfernung der auf der Oberfläche liegen den farbabstoßenden Silikonschicht und damit ein Freilegen der farbführenden Photopolymerschicht. Die druckenden Elemente liegen damit um etwa 2 my vertieft. Das führt zu der Möglichkeit, mehr Farbe als bei den konventionellen Nassoffset-Platten auf das Papier zu übertragen. Die Druckqualität ist „knackiger&#8221; kontrastreicher und leuchtender. In Verbindung mit unseren matten und glänzenden ikono-Qualitäten, aber auch den spiegelglänzenden Oberflächen von Chromlux läßt sich ohne Übertreibung sagen, dass mit Hilfe der wasserlosen Offsettechnik eine fotografische Qualität erreicht wird. Das Auflösungsvermögen liegt bei bis zu 4000 dpi. damit sind auch beste Voraussetzungen gegeben für die Verwendung eines frequenzmodulierten Rasters. Im übrigen haben Farb-Dichtemessungen auch ergeben, dass mit wasserlosen Platten mit einer geringeren Tonwertzunahme gerechnet werden kann.</p>
<p><strong>Welche Papiere für den wasserlosen Offsetdruck?</strong><br />
Der wasserlose Offsetdruck braucht keine Spezialpapiere, wie es noch vor 20 Jahre der Fall war. Denn die heute zur Anwendung kommenden Druckfarben haben sich der wasserlosen Technik angepasst und die Druckmaschinen sind weitgehend auch so ausgerüstet, dass eine relativ gute und konstante Temperierung der Farbwerke möglich ist.</p>
<p>Wer die Vorteile des ökologischen wasserlosen Offsetdrucks voll ausgeschöpfen möchte und gleichzeitig dabei hohe Druckqualität erzielen möchte, sollte auch gute Papiere eingesetzen. Dabei kann es sich um matt und glänzend gestrichenen Qualitäten handeln, aber auch um die vielen Naturpapiere mit ihren aufeinander abgestimmten Farben und unverwechselbaren Oberflächenstrukturen.</p>
<p>Der wasserlose Offsetdruck kann seine Stärken aber auch voll beweisen, wenn es um das Bedrucken von feuchtigkeitsempfindlichem Transparentpapiere geht. Bei diesen nichtsaugenden Materialien wird durch die Abwesenheit von jeglichem Feuchtmittel, der oxidative Trocknungsprozess der Druckfarben wesentlich verbessert, ja fast garantiert Es tritt also keine Trocknungsverzögerung oder gar -Verhinderung auf wie es im Naßoffsetdruck beobachtet wird, wenn mit zu viel saurem Feuchtmittel gedruckt wird, oder bei wenig Zeichnungsbild der Farbverbrauch zu gering ist und dadurch die Druckfarbe zu viel Wasser aufnimmt, d.h. stark emulgiert.</p>
<p>Wasserloser Offsetdruck heißt also schnelle sichere Trocknung der Druckfarbe in Verbindung mit einer optimalen Haftung mit der Oberfläche des Papiers. Im übrigen ist der wasserlose Offsetdruck auch eine ideale Technik für das Drucken von Gold- Silber- und Iriodin-Druckfarben, weil diese Metallicfarben unter dem Einfluss des meist sauren Feuchtmittels möchte, sollte auch gute Papiere eingesetzen. Dabei kann es sich um matt und besonders „leiden&#8221; können und ihren schönen metallischen Charakter und ihre Brillanz einbüßen.</p>
<p>Der wasserlose Offsetdruck hat sich im Laufe der Zeit, fast heimlich still und leise aber auch stetig, zu einem Verfahren entwickelt das einen sehr rentablen und stabilen Nischenmarkt für Spezialprodukte und für Druckerzeugnisse höchster Qualität bedient. Durch die moderne Technik der integrierten digitalen Druckformbebilderung in der Offsetmaschine (CtP / DI), durch die zunehmende Präsenz von Offsetmaschinen mit DI-Technik und mit der Weiterentwicklung von Offsetmaschinen mit Kurzfarbwerken &#8211; auch für den Zeitungsdruck- hat sich wasserlose Offsetdruck aus der Nische heraus für die Zukunft als ein ausgesprochen interessanter Wachstummarkt entwickelt. Welch hohe Druckqualität der Zeitungsdruck z.B. erreicht hat, kann man sich tagtäglich beim Kölner Stadt-Anzeigen ansehen. Dort wird hervorragend farbig gedruckt. Die Bilder haben auf dem rauhen Zeitungsdruckpapier fast fotografische Qualität.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Falzkleben und Falzbefeuchten im Rollenoffsetdruck</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/falzkleben-falzbefeuchten-rollenoffsetdruck-2318.html</link>
		<comments>http://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/falzkleben-falzbefeuchten-rollenoffsetdruck-2318.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 May 2010 08:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Offset]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenoffset]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Falzkleben in einer Rollenoffset-Druckmaschine, auch als &#8220;rotatives Falzkleben&#8221; bezeichnet, gehört zu den häufigsten und darum auch wichtigsten Möglichkeiten im Bereich der Druckweiterverarbeitung. Um den vielfältigen Ansprüchen an die Technik der Leimübertragung und auch den hohen Anforderungen an die Qualität einer Falzklebung zu entsprechen, haben sich im Laufe der Entwicklung eine Reihe von Systemen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Falzkleben in einer Rollenoffset-Druckmaschine, auch als &#8220;rotatives Falzkleben&#8221; bezeichnet, gehört zu den häufigsten und darum auch wichtigsten Möglichkeiten im Bereich der Druckweiterverarbeitung. Um den vielfältigen Ansprüchen an die Technik der Leimübertragung und auch den hohen Anforderungen an die Qualität einer Falzklebung zu entsprechen, haben sich im Laufe der Entwicklung eine Reihe von Systemen und Möglichkeiten entwickelt.</strong></p>
<p>Die Anforderungen bestehen darin, daß unter Berücksichtigung hoher und auch wechselnder Verarbeitungsgeschwindigkeiten der bedruckten Papierbahn, der Druckbilddichte, d.h. der mehr oder weniger geschlossenen Farbschicht und der sehr unterschiedlichen Papierqualitäten, mit ihren sehr differenzierten Saugfähigkeiten, eine möglichst sehr dünne, gleichmäßige und sich nicht verbreiternden Leimspur passergenau von hoher Haltbarkeit übertragen wird. Das stellt sowohl hohe Anforderungen an die Technik der Leimübertragung als auch an den Klebstoff.<br />
Denn nur eine Verankerung in der Druckfarbe bzw. der Papieroberfläche führt zu einer sicheren und festenVerklebung. Längsklebung Zur Standardausrüstung einer 16-Seiten Rollenoffset-Druckmaschine gehört bereits eine Längsklebeeinrichtung für intermittierende Falzklebung für Druckprodukte von 8-, 12-, 16- und 2&#215;8-Seiten im Format A4. Bei der Längsklebung im Kontakt zwischen Bahn und Auftragskopf erfolgt die Übertragung der Leimspur praktisch durch den Sog, den die Bahn im Kontakt auf die etwa 0,5 bis 1,0 mm Düsenöffnung ausübt.</p>
<p>Dabei werden heute  Leimunterbrechungen von 15 mm am Cut-off bei einer Geschwindigkeit bis zu 18 m/sec. erreicht. Querleimung Das marktgängigste Druckprodukt als vielfältiger Werbeträger ist ein Druckprodukt mit 8 Seiten im Format A4. Solche Arbeiten werden heute nahezu ausschließlich mit Falzklebung auf Maschinen mit liegendem Format gedruckt, wobei eine passergenaue, sehr schmale, quer zur Laufrichtung liegende Beleimung erfolgt.Es gibt aber auch Druckereibetriebe, die bereits in der Lage sind, im liegenden Druckformat 32 Seiten A4 im Falz zu verkleben. Das bedeutet, dass dabei sieben Leimstriche quer zur Bahn aufgebracht und passergenau zueinander koordiniert werden müssen. Sie weisen jeweils eine exakte Aneinanderreihung von Löchern mit einem Durchmesser von 0,8mm und 0,5 mm Tiefe auf. Unter Spannung umschließt die Papierbahn bei der Produktion das zylindrische Leimaggregat, und es kommt durch die Fliehkraft und durch die physikalischen Gesetze der Kohäsion und Adhäsion zu einer Übertragung einer dünnen, punktierten Leimspur.  Diese moderne Technik wird als &#8220;Querleimung&#8221; bezeichnet. Die dafür notwendigen  Querleimwerke sind rotierende Systeme ( z.B. OPIMATIC Querleimwerke) für schnellaufender Papierbahnen sowohl im Rollenoffset- als auch im Tiefdruck. Sie erfolgt in Falzapparaten der Offset-Rotationsmaschine auf bedruckte Papierbahnen an papierbezogen vorbestimmten Stellen durch einen quer zur Laufrichtung liegenden punktierten Leimstreifen.</p>
<p>Die Querleimung läßt sich heute also den vielfältigsten und auch laufend steigenden. Anforderungen des Rollenoffsetdrucks anpassen.  Falzbefeuchtung Bei der sogenannten &#8220;Falzbefeuchtung&#8221; handelt es sich um ein System, das unter der Bezeichnung &#8220;Softjet&#8221; ein neues, von Planatol entwickeltes, Auftragesystem darstellt, mit dem die Möglichkeit besteht, die Biegesteifigkeit des Papiers herabzusetzen. Dadurch wird sowohl eine bessere Falzgenauigkeit als auch ein glatteres Aufliegen der Falzprodukte erreicht. Bei zunehmend anspruchsvoller werdenden Druckerzeugnissen mit seitenübergreifenden Layouts (Panoramadruck) ist das Falzbefeuchten eine wichtige technische Unterstützung, um Rollenoffsetarbeiten auf ein hohea Qualitätsniveau zu stellen</p>
<p><em>Literatur: Wolfgang Walenski:&#8221;Der Rollenoffsetdruck&#8221;  Fachschriften-Verlag,Fellbach</em></p>
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		<title>Apenberg + Partner mit düsterer Prognose für die deutsche Druckindustrie</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/apenberg-partner-mit-dusterer-prognose-fur-die-deutsche-druckindustrie-2302.html</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schoener</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitaldruck]]></category>
		<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Trendscout]]></category>
		<category><![CDATA[Apenberg + Partner]]></category>
		<category><![CDATA[Druckindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Internetdruckereien]]></category>
		<category><![CDATA[Prognose]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft der Druckbranche]]></category>

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		<description><![CDATA[Regelmäßig treffen sich Entscheider der Druckindustrie mit den Hamburger Unternehmensberatern Apenberg + Partner, um in dieser Runde über Trends und Strategien zu diskutieren. 40 Manager, Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder aus den Bereichen Weiterverarbeitung, Akzidenzdruck, Etikettendruck und aus der grafischen Weiterverarbeitung kamen nach Stuttgart, um sich mit der Zukunft der Druckbranche auseinanderzusetzen. An Michael Apenberg, Geschäftführer von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Regelmäßig treffen sich Entscheider der Druckindustrie mit den Hamburger Unternehmensberatern Apenberg + Partner, um in dieser Runde über Trends und Strategien zu diskutieren. 40 Manager, Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder aus den Bereichen Weiterverarbeitung, Akzidenzdruck, Etikettendruck und aus der grafischen Weiterverarbeitung kamen nach Stuttgart, um sich mit der Zukunft der Druckbranche auseinanderzusetzen.</strong></p>
<p>An Michael Apenberg, Geschäftführer von Apenberg + Partner, war es an diesem Tag, die Entwicklungen der kommenden Jahre aufzuzeigen. Und die Prognose der Unternehmensberater ist zunächst erst einmal wenig erfreulich. Um drei Milliarden Euro, so die Einschätzung von Apenberg + Partner, wird das Volumen für Druckleistungen auf dem deutschen Markt in den kommenden fünf Jahren geringer werden.</p>
<p>Gründe für diese rückläufige Branchenentwicklung sind nach Meinung der Berater ein verändertes Kommunikationsverhalten, die stete Verdrängung durch digitale Medien und das bei der Beschaffung von Werbemitteln zunehmend versucht wird, Redundanzen zu vermeiden. Des einen Leid ist in der Regel eines anderen Freud und so gibt es auch hier Gewinner innerhalb der Branche. Zu nennen sind an erster Stelle die Internetdruckereien, der Digitaldruck und Web-to-Print. Gerade die Internetdruckereien schaffen es gegen den Trend der Branche, ihre Umsätze jährlich zu verdoppeln. Allerdings ist wird diese Entwicklung früher oder später beendet sein, da der Großteil der Branchenleistungen, so die Einschätzung der Berater, für den Workflow einer Internetdruckerei eher ungeeignet sind. Das prognostizierte Marktpotenzial für Internetdruckereien läge daher bei rund fünf Milliarden Euro.</p>
<p>Aus der Einschätzung von Apenberg + Partner wird deutlich, dass die Druckindustrie vor einem Strukturwandel steht. So wird es in den nächsten fünf Jahren zu einer weiteren Konzentration der Unternehmen kommen. Gemäß der Prognose der Hamburger Unternehmensberater werden etwa 3.500 Firmen aufgeben oder fusionieren. Erstmalig betroffen sind diesmal auch Zeitungsdruckereien. Hierzu erklärt Michael Apenberg: &#8220;Die meisten Zeitungsverlage produzieren im Vergleich zu ihren Kollegen aus dem Heatset-Rollenoffset viel zu teuer, so dass die Neuinvestition in eine Druckmaschine nach alten und festgefahrenen Kosten- und Tarifstrukturen keinen Sinn ergibt.&#8221;</p>
<p>Nach der Krise ist vor der Krise, oder wie muss man diese düsteren Prognosen deuten? Fakt ist, dass es auch in den nächsten Jahren für die Druckindustrie nicht einfach werden wird. Zu groß sind die Veränderungen im Mediennutzungsverhalten der Menschen, zu verführerisch die neuen technologischen Möglichkeiten. iPad &amp; Co. stehen natürlich in Konkurrenz zu den tradierten Kommunikationsmitteln. Dies muss von der Branche heute erkannt werden, um so früh wie möglich darauf reagieren zu können.</p>
<p><strong>Es heißt also wieder: &#8220;<a href="http://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/nicht-jammern-service-verbessern-690.html" target="_blank">Nicht jammern, Service verbessern</a> und nah am Kunden sein!&#8221;</strong></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Der lithographische Klatschdruck</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/der-lithographische-klatschdruck-2287.html</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Druckgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Klatschdrucke, auch Abklatschdrucke genannt, hatten für den Lithographen zur Anfertigung einer mehrfarbigen Lithographie (Chromolithographien) auf Stein, oder von Zink- und Aluminiumplatten nach vorhandenen Vorlagen eine wichtige Funktion. In unserer heutigen Fachsprache würde man sagen, dass Klatschdrucke die Voraussetzung waren für die Herstellung und für den Flachdruck von manuell hergestellten lithographischen Farbauszügen. Denn sie gaben dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Klatschdrucke, auch Abklatschdrucke genannt, hatten für den Lithographen zur Anfertigung einer  mehrfarbigen Lithographie (Chromolithographien) auf Stein, oder von Zink- und Aluminiumplatten nach vorhandenen Vorlagen eine wichtige Funktion. In unserer heutigen Fachsprache würde man sagen, dass Klatschdrucke die Voraussetzung waren  für die Herstellung und für den Flachdruck von manuell hergestellten lithographischen Farbauszügen. </strong></p>
<p>Denn sie gaben dem Lithographen für eine möglichst orginalgetreue drucktechnische Wiedergabe der mehrfarbigen Original-Bildvorlage,   in Feder-, Pinsel-, Punktier-,  Spritz- oder Kreidenmanier oder auch als Federzeichnung,  genaue Anhaltspunkte für die vielen Einzelheiten,  Konturen, Farbbegrenzungen und Umrisse, über die verschiedenen Farben,  deren Farbnuancierungen, Tonwerte, Verläufe, Schattierungen und sonstige Details der Vorlage. Ergänzt wurden diese Einzelheiten dann auch noch durch mehrere Passerkreuze und durch einen Farbbalken.</p>
<p>Die Anfertigung von Klatschdrucken setzte voraus, dass sich der Lithograph von der zu lithographierenden Vorlage zunächst eine genaue Konturenzeichnung  anfertigte.  Das erfolgte nach verschiedenen Techniken mit Bleistift oder lithographischer Tusche unter bevorzugter Verwendung eines Transparentpapiers oder eines durchsichtig gemachten Papiers. Bei besonderen Arbeiten wurde manchmal auch eine Gelatinepause  auf einem speziellen Gelatinepapier mit einer Graviernadel angefertigt. Danach erfolgte die Übertragung dieser Konturenzeichnung auf Stein, Aluminium oder Zink und man bekam die Konturenpaltte, die auch als Hauptplatte bezeichnet wurden. Davon wurden Abzüge auf einen so genannten Konturenkarton gemacht. Es war ein „undehnbarer“   standfester Kartonbogen der zusätzlich auch noch mit Zaponlack eingestrichen oder auf beiden Seiten vollflächig auf einer Steindruckmaschine mit Deckweiss bedruckt wurde, damit eine gute Standfestigkeit und Registergenauigkeit gegeben war. Denn es musste eine sehr gute Passergenauigkeit bei mehrfarbigen Arbeiten gewährleistet sein.</p>
<p>Nach dem Abdruck von der Konturen- oder Hauptplatte auf den Konturenkarton, der mit knapper Farbgebung vorgenommen werden musste,   erfolgte mit schwingenden Bewegungen des Bogens das manuelle Einpudern mit feinst-gepulvertem Rötel (man findet deshalb in der Literatur auch die Bezeichnung „Rötelpause“) Berliner Blau oder Terra di Siena. Der Überschuss wurde durch Klopfen auf der Rückseite des Bogens entfernt. Danach wurden die eingepuderten Bogen zur Übertragung standgerecht auf die Oberfläche eines vorbereiteten Lithographiesteins einer Zink- oder Aluminiumplatte gelegt und  unter Druck auf einer Steindruckpresse abgezogen.</p>
<p>Damit bekam der Lithograph durch die nichtdruckenden Puderkonturen genaue Anhaltspunkte und Vorgaben für das Lithographieren.  Das Puder wurde nach Abschluss der Arbeiten durch das sich anschließende Ätzen und Gummieren entfernt. Die Anzahl solcher Klatschdrucke richtete sich nach der Anzahl der zu druckenden Farben.</p>
<p><strong>Alte Patente für die Herstellung von Klatschdrucken:</strong><br />
DRP Nr. 47 939 ab 3.Juni 1888 von R.&amp;E. Arnold, Leipzig<br />
DRP Nr. 130 685 ab 20.Juni 1901  von H. u.R.Wilke, Berlin<br />
DRP Nr. 299 993 ab 18. November 1916 von R.Fiedler, Chemnitz<br />
________________________________________________________<br />
<strong>Literatur:</strong><br />
Hanns Eggen/Heinz Kraus: „Einführung in die Lithographie“, Eggen Fachbuchreihe, Hannover, 5.Auflage 1968<br />
Friedrich Hesse:“Die Chromolithgraphie“  Wilhelm Knapp Verlag ,Halle (Saale). 1906<br />
Prof.Karl Albert: „Lexikon der graphischen  Techniken“ Wilhelm Knapp Verlag, Halle (Saale) 1927</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>FOGRA-Symposium Digitaldruck trifft Offset</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/fogra-symposium-digitaldruck-trifft-offset-2280.html</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 13:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitaldruck]]></category>
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		<category><![CDATA[Druck]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Fogra Forschungsgesellschaft Druck e.V. veranstaltet am 17. und 18. Juni 2010 in München ihr zweites Digitaldruck-Symposium. Namhafte Praktiker, Wissenschaftler und Hersteller werden in 18 Vorträgen über neue Erkenntnisse und Entwicklungen dieses Bereichs der Druckindustrie berichten. Das Symposium richtet sich an alle Unternehmen, die bereits digital drucken oder ihr Produktspektrum durch den Digitaldruck ergänzen möchten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Fogra Forschungsgesellschaft Druck e.V. veranstaltet am 17. und 18. Juni 2010 in München ihr zweites Digitaldruck-Symposium. Namhafte Praktiker, Wissenschaftler und Hersteller werden in 18 Vorträgen über neue Erkenntnisse und Entwicklungen dieses Bereichs der Druckindustrie berichten. Das Symposium richtet sich an alle Unternehmen, die bereits digital drucken oder ihr Produktspektrum durch den Digitaldruck ergänzen möchten und einen Einstieg in die noch junge Technologie in Erwägung ziehen. Es soll aufzeigen, wie digitale Drucksysteme sinnvoll in eine konventionelle Druckumgebung integriert werden können. </strong></p>
<p><strong>Hier die Schwerpunkthemen:</strong></p>
<p>* Technologie und Märkte des Digitaldrucks<br />
* Digitaldruck und Offsetdruck aus einer Hand<br />
* Was kann der Digitaldruck – und was nicht ?<br />
* Logistik und strategische Ausrichtung der Unternehmen<br />
* Qualitätssicherung im Digitaldruck<br />
* Zukunftsaussichten</p>
<p><strong>Ort des Symposiums:</strong> Konferenzzentrum Sheraton München, Arabellapark<br />
<strong>Anmeldung:</strong> <a href="http://www.fogra.org" target="_blank">www.fogra.org</a></p>
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