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	<title>Gutenberg-Blog - alles rund um Drucken und Medien &#187; Produktionstechnik</title>
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	<description>Der unabhängige Blog für die deutsche Druck- und Medienindustrie</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 10:00:20 +0000</lastBuildDate>
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		<title>UV-Lackierungen, Öldrucklack, Dispersionslack und Co</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 09:21:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer nicht lackieren kann ist „gelackmeiert“! „Gelackmeiert“ ist eine scherzhafte Kontamination aus „lackieren“. Gelackmeiert zu sein,  heißt so viel wie der Betrogene sein und auch im Nachteil sein. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass derjenige, der heute im modernen Offsetdruck nicht lackieren kann, im scharfen Wettbewerb wirklich den kürzeren zieht. Es steigen nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Wer nicht lackieren kann ist „gelackmeiert“!</h2>
<p>„Gelackmeiert“ ist eine scherzhafte Kontamination aus „lackieren“. Gelackmeiert zu sein,  heißt so viel wie der Betrogene sein und auch im Nachteil sein. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass derjenige, der heute im modernen Offsetdruck nicht lackieren kann, im scharfen Wettbewerb wirklich den kürzeren zieht. Es steigen nicht nur die Anforderungen hinsichtlich der allgemeinen Druckqualität bezüglich Detailreichtum, Bildschärfe, Kontrast, Tonwertumfang und Ausdruckskraft und natürlich auch was die Qualitätskonstanz innerhalb der gesamten Auflage betrifft. Die elektrostatischen Digitaldrucker versuchen den Markt der heutigen Wegwerfgesellschaft mit ihrer „Gut-genug-Qualität“ zu beeinflussen, weil bei diesen Verfahren der Gestaltung der Druckprodukte gewisse Grenzen gesetzt sind. Das betrifft einerseits die Auswahl nur einer sehr beschränkten Anwendung von Papier- und Kartonqualitäten (vorwiegend nur bestimmte und „lizensierte“ Naturpapiere) und andererseits besteht auch keine Möglichkeit des Lackierens. Aber der Markt erwartet neben einer weiter steigenden Druckqualität auch die Möglichkeit und Praktizierung einer der vielen Möglichkeiten einer Oberflächenveredelung durch Lack. Gut genug ist keineswegs im modernen Offsetdruck gut genug. Nicht zuletzt deshalb, hat sich das Gebiet der Druckveredelung durch eine Lackierung im Laufe der Zeit zu einem fast eigenständigen Fachgebiet entwickelt dem sich mehr und mehr  die Druckmaschinenhersteller auch für das kleinere Druckformat zuwenden. Hier möchte ich ganz kurz in Stichworten auf die vielen Möglichkeiten einer Drucklackierung aufmerksam machen.</p>
<div id="attachment_3344" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-3344" title="Gutenberg Blog_Lackierungen_Druck_Druckerei_Lack" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Fotolia_27576973_XS.jpg" alt="" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Foto: fotolia</p></div>
<p><span id="more-3343"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>1. Die Drucklackierung mit Öldrucklacken</h2>
<p>Dies ist wohl die einfachste und auch älteste Lackiermethode. Hier wird ein oxidativ trocknender Firnisdrucklack über das Farbwerk wie eine Druckfarbe übertragen. Hier kann  eine Spotlackierung nur auf das Druckbild, also ohne Beeinträchtigung der eigentlichen Papiercharakteristik übertragen werden, aber auch eine Vollflächen-Lackierung und für ganz besondere Effekte (je nach Papiercharakter Glanz-Matt- oder Matt-Glanz-Abstufungen) eine sogenannte Schattenlackierung. Dabei kann eine gerasterte Druckplatte entsprechend der Druckbildanteile aufgedruckt werden. Übrigens heißt Drucklackierung nicht allein nur „Glanz“ oder „Matt“ zur Erzielung von grafischen Effekten sondern es gibt auch die Möglichkeit von Schutzlackierung für die verschiedensten Anforderungen. Die entsprechende Auswahl an Lacktypen ist sehr groß. Diese Technik kann jeder Bogenoffsetdrucker beherrschen und bedarf keinerlei weiteren technischen Unterweisungen.</p>
<h2>2. Drucklackierung mit  UV-Lacken</h2>
<p>Hier sind  Einrichtungen und Installationen zum Trocknen solcher Lacke erforderlich. Denn hier geht es um eine Härtung durch Vernetzen der flüssigen Bindemittelbestandteile nach Einwirkung von UV-Strahlen in Sekunden- bruchteilen. UV-Lacke bestehen aus 100%ig polymerisierbaren Bindemitelbestandteilen und Fotointiatoren. UV-Lacke zeichnen sich aus durch einen besonders hohen Glanz in Verbindung mit hohen mechanischen Schutz, auch gegen chemische Einwirkungen. Die UV-Lackierung wird auch im Rollenoffsetdruck und Siebdruck mit der Möglichkeit besonders hoher auftragender Schichtdicke praktiziert. Auch UV-Mattlackierungen sind möglich. Für Lebensmittelverpackungen sind UV-Lackierungen wegen der Geruchsbildung nicht zu empfehlen. Alles in allem eine Technik für besondere Anwendungsbereiche und für erfahrender Spezialisten. Es gibt Druckereien die sich mit Hilfe der UV-Lackierung und gleichzeitig des mehrfarbigen UV-Druckes einen besonderen Markt erschlossen haben. So sind solche Betriebe z.B. in der Lage, schwierige Bedruckstoffe, wie Folien oder Kunststoffe im Offsetdruck problemlos zu bedrucken.</p>
<h2>3. Drucklackierung mit Dispersionslacken</h2>
<p>Die Lackierung mit wässrigen Dispersionslacken ist eine Technik, die sich in den letzten Jahren sehr stark durchgesetzt hat. Am Anfang wurde zunächst nur von einem „Wasserkastenlack“ gesprochen, weil die wässrige Dispersion mühsam über ein Feuchtwerk mit textilbezogenen Feuchtwalzen verarbeitet wurde. Auch eine zusätzliche Einrichtung zum Trocknen war nicht notwendig, weil der Lack nach der Obertragung auf den Bedruckstoff sofort trocken war. Heute  bieten die Druckmaschinenhersteller eine entsprechende Technik zur Übertragung des Lackes an. Eine herrausragende Rolle spielt dabei für die Inline-Veredelung sogenannte Lackmodule , mit denen der Lackauftrag  sowohl als Zweiwalzen-Auftragwerk erfolgen kann aber wahlweise auch über Kammerrakel mit einer Rasterwalze. Wichtig ist gleichzeitig natürlich auch  die notwendige Trocknungstechnik, am besten in einem verlängerten Ausleger.   Der rasante Erfolg des Lackierens mit einem Dispersionslack ist nicht allein zurückzuführen auf die Entwicklung von zuverlässigen Lackmodulen zur Lackübertragung, sondern es ist ein optimales Zusammenspiel zwischen Maschine, Lackchemie und Trocknungstechnik.<br />
Die Basis der Dispersionslacke sind verschiedene Polymerdispersionen. dabei handelt es sich um modifizierte Acrylate, die je nach Molekülaufbaue als „hart“ oder „weiche“ bezeichnet werden können. Dispersionen sind grob-disperse Teilchen, die milchig-trüb erscheinen. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil sind die wasserlöslichen Harze, die über Salzbildung mit Ammoniak wasserlöslich gemacht werden. Als Lösemittel wird im allgemeinen nur Wasser eingesetzt. Als Additive bezeichnet man diverse Zusatzstoffe, die die verschiednen Eigenschaften, wie Oberflächenspannung, Bentzung, Gleichfähigkeit, Scheuerfestigkeit, Filmbildung u.a. beeinflussen. Im Gegensatz zum klassischen „alten“ öldrucklack, der wie eine Druckfarbe oxidativ trocknen muß, läuft der Trocknungsprozess beim Dispersionslack rein physikalisch ab. Dies erfolgt durch Wegschlagen in den Bedruckstoff aber vor allen Dingen des im Lack enthaltenen Lösemittelwassers. Dabei rücken die Dispersionsteilchen so nah aneinander, dass ein hoher Kapillardruck entsteht, wodurch die Grenzflächen verschmelzen und die Filmbildung einsetzt.<br />
Um eine gute Trocknung und einen sauberen glatten Film- bzw. Lackverlauf zu erreichen, empfiehlt es sich, eine Maschine mit einer entsprechend langen Trockenstrecke zu bevorzugen. Damit kann die volle Maschinengeschwindigkeit  ausgefahren werden ohne Gefahr zu laufen, dass ein Ablegen auftritt, ein Orangenhauteffekt des Lackes oder ein Krakulieren. Solche Probleme stehen oft in direktem Zusammenhang mit einer zu schnellen Trocknung mit zu hoher Trocknungsenergie. Auch ein höherer Glanz ist mit einer Auslegerverlängerung verbunden.<br />
Zu einer guten Trockung gehört auch eine entsprechende Absaugung in der Auslage und eine Bodenabsaugung die die Entstehung eines sogenannten „Waschkücheneffektes“ vermeidet. Als Faustregel gilt, dass mindestens die Luftmenge aus der Maschine wieder abgesaugt werden, die durch den Trockner eingeblasen wird. Natürlich kann man auch bei älteren Maschinen, die nicht mit entsprechenden Trocknungsanlagen ausgerüstet sind, mit Dispersionslacken lackieren, allerdings dabei mit etwas geringerer Maschinengeschwindigkeit und vielleicht auch mit einem etwas geringeren Glanz.</p>
<p><strong>Hier auch die Anforderungsprofile für Dispersionslacke:</strong></p>
<h2>Lackfilm</h2>
<ul>
<li>Glanz</li>
<li>Scheuerfestigkeit</li>
<li>Blockfest (nass + trocken)</li>
<li>Elastizität (Nut-u.Rillfähigkeit)</li>
<li>Heisssiegelfest</li>
<li>Geruchsfreiheit</li>
<li>Verklebbarkeit</li>
<li>Gleitfähigkeit</li>
<li>klare Filme</li>
<li>folienprägbar</li>
<li>hohe Filmhaftung</li>
<li>recyclefähig</li>
</ul>
<h2>Verarbeitung</h2>
<ul>
<li>kein Ablegen im Stapel</li>
<li>kein Verblocken</li>
<li>kein Antrocknen im Lackwerk</li>
<li>geringe Schaumbildung</li>
<li>gute Benetzung des Untergrunds</li>
<li>Pumpbarkeit</li>
<li>möglichst kein Pudereinsatz</li>
<li>niedriger Verbrauch</li>
<li>wenig Geruch</li>
<li>gute Reinigungsmöglichkeit</li>
</ul>
<h2>Flüssiger Lack</h2>
<ul>
<li>hoher Festkörperanteil</li>
<li>Einstellung der Viskosität auf das Lackauftragsaggregat</li>
<li>Viskositätsstabilität</li>
<li>möglichst Frostbeständigkeit</li>
<li>Filmbildung auch bei tiefer Temperatur</li>
<li>Kennzeichnungsfrei</li>
<li>biologisch abbaubar</li>
<li>richtige Oberflächenspannung</li>
<li>keine  organischen Lösemittel</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aufgrund der unterschiedliche und zahlreichen Anforderungsprofile ist es wichtig, dem Lackhersteller die gewünschten oder notwendigen Eigenschaften des einzusetzenden Lackes zu nennen, da die Lacke entsprechend eingestellt werden können. Falls dem Lack während der Verarbeitung vielleicht auch Additive zugegeben werden müssen, sollte auch dann der Lackhersteller konsultiert werden.</p>
<h2>4. Kombinationslackierung</h2>
<p>Die gute Bogen- und Rollenoffsetdruckerei Vetters in 01471 Radeburg/Sachsen praktiziert eine Kombinationslackierung und nennt sie  „Drip-Offlackierung“. Auf Anfrage teilte man mir mit, dass bei dieser Lackiertechnik   mit konventionellen Druckfarben gedruckt wird. Im letzten Farbwerk der Offsetmaschine wird erst ein spezieller Öldruck-Mattlack partiell auf die gewünschten  Flächen aufgedruckt und im folgenden Lackwerk der Maschine läuft abschließend vollflächig ein Hochglanz-Dispersionslack. Dieser perlt an den vorher matt lackierten Stellen ab und der Matteffekt bleibt erhalten. „Drip Off“ heißt also so viel wie „abtröpfeln“. Durch die Oberflächenbeschaffenheit und den Kontrast zwischen matten und glänzenden Teilflächen entstehen so interessante optische Effekte. Wer weitere technische Informationen und Einzelheiten erfahren möchte, setze sich in Verbindung mit <a title="Kombinationslackierung / Gutenberg Blog-Anfrage" href="mailto:sebastian.ihle@druckerei-vetters.de" target="_blank">sebastian.ihle@druckerei-vetters.de</a> in Verbindung. Sicherlich kann man auch Muster bekommen.</p>
<h2>5. Die Drucklackierung im Digitaldruck</h2>
<p>Mir liegt auch eine kleine Musterkollektion (12,5 x 12,5 cm) mit verschiedenen Lackierungen vor die auf einer Canon imagePRESS C1 + gemacht wurden. Es sind dies:</p>
<ul>
<li>Partielle Glanz-/Mattlackierungen</li>
<li>Vofflflächige Matteveredelung</li>
<li>Sicherheitsmarkierungen (Watermarks)</li>
<li>Metalleffekte</li>
</ul>
<p>Weitere Informationen und Muster sind zu bekommen unter<a href="mailto:info@canon.ch" target="_blank"> info@canon.ch</a></p>
<p>Mehr zu diesem Thema erfahrt ihr auch in unserem Beitrag <a title="Druckveredelung: Wissen kompakt" href="http://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/druckveredelung-wissen-kompakt-2853.html" target="_blank">&#8220;Druckveredelung: Wissen kompakt&#8221;</a></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Als die Schwarze Kunst farbig wurde: Sonderausstellung im Museum für Druckkunst Leipzig ab dem 3. Februar</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 09:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Backs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die gute, alte Ansichtskarte war auch einmal ein boomendes Massenmedium. Vor mehr als 100 Jahren. Mit Design und Farbgestaltung wurde bereits damals gepunktet. So zu sehen im Museum für Druckkunst Leipzig. Vom 3. Februar bis 13. Mai 2012 zeigt es die Sonderausstellung „Von der Lithografie zum Offsetdruck. Die Leipziger Kunstanstalt Carl Garte und die Sammlung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die gute, alte Ansichtskarte war auch einmal ein boomendes Massenmedium. Vor mehr als 100 Jahren. Mit Design und Farbgestaltung wurde bereits damals gepunktet. So zu sehen im Museum für Druckkunst Leipzig. Vom 3. Februar bis 13. Mai 2012 zeigt es die Sonderausstellung „Von der Lithografie zum Offsetdruck. Die Leipziger Kunstanstalt Carl Garte und die Sammlung Hans Garte.“</strong></p>
<p>Einen rasanten Wandel erlebten der Flachdruck und die Lithografen mit der Industrialisierung und dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Damals kam Farbe ins Spiel, für die ehemals „Schwarze Kunst“ eröffneten sich ganz neue Möglichkeiten. Frühe Ansichtskarten wie Exemplare zur Leipziger Messe aus dem Jahr 1910 zeigen den Besuchern der neuen Leipziger Ausstellung, dass die Ergebnisse des frühen Mehrfarbdrucks bereits erstaunlich vielfältig und farbenprächtig waren. Welche technischen Voraussetzungen dazu notwendig waren, zeigt das Museum für Druckkunst Leipzig in der Sonderausstellung „Von der Lithografie zum Offsetdruck. Die Leipziger Kunstanstalt Carl Garte und die Sammlung Hans Garte“ vom 3. Februar bis 13. Mai 2012.</p>
<div id="attachment_3326" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3326" title="Lithografie_Ansichtskarte_L" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Lithografie_Ansichtskarte_L-540x349.jpg" alt="" width="520" height="340" /><p class="wp-caption-text"> Ansichtskarte Leipziger Messe, um 1910 © Sammlung G. Stumpp, Stuttgart.</p></div><span id="more-3325"></span></p>
<p>Die zweiteilige Ausstellung beleuchtet zunächst die Ansichtskartenproduktion der Leipziger Kunstanstalt Carl Garte um 1900. Das damals sehr populäre Massenmedium <a href="http://ansichtskarten-lexikon.de/Verlag-Kunstanstalt-Carl-Garte-Leipzig-CGL-CGL-123.html" target="_blank">Ansichtskarte</a> veranschaulicht, wie wichtig Design und Farbgestaltung waren, um auf diesem hart umkämpften Markt zu bestehen. Dargestellt wird zudem die technische Experimentierfreude zu Beginn des Mehrfarbdrucks für Massenauflagen. Ausgewählte Exponate illustrieren die damals vorherrschende Drucktechnik der Chromo-Lithografie, die bald auch mit anderen Techniken kombiniert wurde.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<p><div id="attachment_3328" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3328" title="Lithografie_Zeitschriftenco" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Lithografie_Zeitschriftenco-540x748.jpg" alt="" width="520" height="748" /><p class="wp-caption-text">Zeitschriftencover 1934 © Int. Senefelder-Stiftung Offenbach.</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Der zweite Teil der Ausstellung widmet sich dem Offsetdruck, in den die Kunstanstalt Garte ab 1912 als einer der ersten Betriebe in Deutschland investierte. In der Frühphase wurde diese Drucktechnik noch nicht im Buch- und Zeitungsdruck genutzt, sondern vor allem für Ansichtskarten, Plakate, Reklame und Verpackungen. Diese Anwendungsbereiche des frühen Offsetdrucks werden in der Ausstellung durch farbenfrohe Originale aus der Sammlung Hans Garte dokumentiert. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Deutschen Zeitungsmuseum Wadgassen, der Internationalen Senefelder-Stiftung Offenbach und dem Sammler Gerhard Stumpp, Stuttgart.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_3327" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3327" title="Lithografie_Werbung_Schnell" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Lithografie_Werbung_Schnell-540x756.jpg" alt="" width="520" height="756" /><p class="wp-caption-text">Werbung Schnellpresse © Int. Senefelder-Stiftung Offenbach.</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>In seiner Dauerausstellung zeigt das Museum für Druckkunst Leipzig historische Drucktechniken mit dem Schwerpunkt Buchdruck. In der Sonderausstellung wird der Fokus nun auf den farbigen Illustrationsdruck gelegt. Wie der Buchdruck hat dieser in Leipzig eine lange Tradition; so wurde beispielsweise die erste deutsche Offsetdruckmaschine 1907 in Leipzig in Betrieb genommen.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<p>Mo-Fr 10-17 Uhr, So 11-17 Uhr, samstags geschlossen.</p>
<p>Sonderöffnungszeiten während der Buchmesse: Samstag, 17.3. von 11-17 Uhr geöffnet. Schließtage während der Laufzeit: 6., 7.,8. April und 1. Mai. Ostermontag (9.4.) geöffnet.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Die Erotik der Druckbranche &#8211; Edle Geschäftsausstattung aus dem Hause Wolf</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 07:42:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
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		<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Eindruck ist wichtig und auch der zweite und dritte… Wer kennt das nicht, wenn man sich neuen Kunden vorstellt oder bereits bestehende pflegen möchte, das man nicht umhin kommt sich eine zum Image passende, aussagekräftige Geschäftsausstattung zuzulegen? Es verschafft einem vor allem auch die Sicherheit und das gute Gefühl auch hier, die Qualität, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><em>Der erste Eindruck ist wichtig und auch der zweite und dritte…</em></h2>
<p>Wer kennt das nicht, wenn man sich neuen Kunden vorstellt oder bereits bestehende pflegen möchte, das man nicht umhin kommt sich eine zum Image passende, aussagekräftige Geschäftsausstattung zuzulegen? Es verschafft einem vor allem auch die Sicherheit und das gute Gefühl auch hier, die Qualität, die man seinen Kunden liefert über die eigene Geschäftsausstattung kommunizieren zu können.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3150" title="Gutenberg_Druckblog_Erotik_der_Druckbranche" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/10/Bild-26-540x270.png" alt="" width="540" height="270" /></p>
<p>Genau aus diesem Grund bietet das Familienunternehmen Wolf Manufaktur  nun ab sofort eine Musterbox mit einer Vielzahl verschiedener Design – Zusammenstellungen an. Mit fast 100 Jahren Erfahrung in der Druckbranche, weiß das Unternehmen ganz genau, was sich Kunden von ihren Geschäftsunterlagen wünschen. Wir ihr wisst, mag ich es eigentlich nicht, werblich zu berichten. Aber diese Musterbox ist wirklich sehenswert und macht Lust&#8230;</p>
<p><em>„Es ist die Liebe zum Papier, die es uns ermöglicht, täglich schöne Dinge herzustellen und uns und unsere Kunden dabei zu begeistern … “</em>, so heißt es auf den Webseiten der Wolf Manufaktur und genau das spiegelt auch die aktuelle Musterbox wieder. Insgesamt findet man darin 8 Veredelungstechniken auf  11 Feinstpapieren und hat somit über 30 verschiedene Kombinationsvarianten zur Auswahl, mit denen man seiner Kreativität im Geschäftsalltag freien Lauf lassen kann. Ja, Druckveredelung kann wirklich erotisch sein <img src='http://www.gutenbergblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3151" title="Gutenberg Druckblog_Druckveredelung" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/10/Bild-25-540x284.png" alt="" width="540" height="284" /></p>
<p>Bewährte Techniken, als auch moderne Trends, wie beispielsweise Letterpress bzw. das Bostonstyle Verfahren, finden hier gleichermaßen ihren Platz und man kann sich vorab so einen präzisen Eindruck darüber verschaffen, wie die Technik später auf dem Papier aussieht und auch wie sie sich anfühlen wird.</p>
<p>So kann man edle Karten zu festlichen Anlässen ebenso gekonnt in Szene setzen, wie Briefpapiere, Visitenkarten, Flyer und vieles mehr.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3149" title="Gutenberg_Druckblog_Musterbox" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/10/Bild-27-540x270.png" alt="" width="540" height="270" /></p>
<p>Wer sich diese edle <a href="http://www.wolf-manufaktur.de/muster-bestellen/" target="_blank">Musterbox</a> nicht entgehen lassen möchte, der kann sie auf der Webseite ordern: Den Preis von 89€ erhält man bei der ersten Bestellung übrigens wieder gut geschrieben.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hybrid-Belichter</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/digitaldruck/hybrid-belichter-3189.html</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 14:39:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitaldruck]]></category>
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		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Für die Zukunft ausgerichtet dank Hybrid-Belichter Nach der erfolgreich beendeten Labelexpo zeigt man sich bei der Firma Lüscher sehr positive gestimmt. Denn hier verzeichnete man so viele Besucher am firmeneigenen Stand wie noch nie zuvor und das bereits am ersten Tag. Seine Zufriedenheit drückt auch Anton Tanner, COO der Lüscher AG Maschinenbau so aus: „Speziell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Für die Zukunft ausgerichtet dank Hybrid-Belichter</h2>
<p>Nach der erfolgreich beendeten Labelexpo zeigt man sich bei der Firma Lüscher sehr positive gestimmt. Denn hier verzeichnete man so viele Besucher am firmeneigenen Stand wie noch nie zuvor und das bereits am ersten Tag. Seine Zufriedenheit drückt auch Anton Tanner, COO der Lüscher AG Maschinenbau so aus: „Speziell freuen wir uns über die Bestätigung, dass unsere Neuentwicklungen den Bedürfnissen des Marktes sehr entsprechen“. Dabei standen vor Allem einzigartige Technologien wie der Hybrid-Belichter Mulit-DX im zentralen Fokus. Denn diese ermöglicht die Druckformherstellung für alle Druckverfahren, viel Offset-, Flexo-, Sieb- und Buchdruck in nur einem einzigen Belichter. Dies fand gerade bei den Etikettendruckern positive Resonanz, da diese Hybridtechnologie somit eine sehr flexible und wirtschaftliche Lösung darstellt. Diese Votum wurde dann auch von der Jury der „Deutschen Druckindustrie“ bestätigt, die den Multi-DX aus dem Hause Lüscher für den Innovationspreis 2011 als einen der Finalisten nominierte.</p>
<div id="attachment_3205" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3205" title="Hybrid-Belichter_Gutenberg_Blog" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_1246072_S-540x378.jpg" alt=" © Ralf Kabelitz - Fotolia.com" width="520" height="378" /><p class="wp-caption-text"> ©Ralf Kabelitz - Fotolia.com</p></div>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p><span id="more-3189"></span></p>
<h2>Eine Hybrid-Belichter Erfolgsgeschichte</h2>
<p>Mit hybriden Belichtungssystemen verschafft man sich bei Lüscher einen echten Wettbewerbsvorteil, denn mit dem Multi-DX und dem Hybrid-Belichter XPose! Flex reagiert die Firma auf die veränderten Bedürfnisse der Druckbranche. Da der Multi-DX beispielsweise als weltweit einziges Gerät in praktisch allen Druckverfahren eingesetzt werden kann, sind endlose Anwendungsbereiche denkbar. Sowohl der Industrie- als auch der Verpackungsdruck sind vorstellbar. <a title="Werbeschilder" href="http://www.digitaldruck-fabrik.de/werbeschilder/" target="_blank">Werbeschilder</a>, Etiketten, Spielzeuge, Sportartikel und Displayelemente sind nur einige praktische Beispiele, bei deren Herstellung der Multi-DX zum Einsatz kommen könnte, wie ein Sprecher der Firma erklärte. Mit diesem Fokus auf multiple Belichtungssysteme stellt man bei Lüscher also die Weichen für die Zukunft, wobei die Direktbelichtung die Wettbewerbsfähigkeit signifikant erhöht. Bei Verpackungen, in denen Sicherheitsmerkmale gewünscht werden, kommt zudem der Hybridbelichter XPose! zum Einsatz, welcher sich für Anwendungen im Sicherheitsdruck bestens eignet. Dabei werden gerade Hersteller von Ausweisen, Banknoten, aber auch der Pharmabereich als Zielpublikum anvisiert. Gerade da es sich bei jeglichem Sicherheits- und Banknotendruck um einen der schwierigsten Disziplinen mit den im Druck zudem höchsten Qualitätsanforderungen handelt, konnte sich die Lüscher AG mit ihren Produkten hier als Spitzenreiter durchsetzen.</p>
<div id="attachment_3206" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3206" title="Gutenberg Blog_Digitaldruck" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/iStock_000012932713Medium-540x358.jpg" alt="© Hlinkazsolt" width="520" height="358" /><p class="wp-caption-text">© Hlinkazsolt</p></div>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p>Doch nicht allein die innovativen und einzigartigen Produkte der Firma sind die Erfolgsgaranten für Lüscher. Anstatt dessen trägt auch die strategische Neuausrichtung des Unternehmens entscheidend zu dessen Erfolg bei. So sind kundennahe Strukturen und innovative Partnerschaften ebenso ein Teil der beeindruckenden und anhaltenden Erfolgsgeschichte wie auch der Ausbau der Kundenbetreuung international und das gerade auf Märkten wie Asien. Die Kundenausbildung wurde durch das firmeneigene Trainingscenter mit Akademie zudem optimiert, welches außerdem umfassende Testmöglichkeiten bietet. Letztendlich mache es sich bezahlt, den Fokus auf die Vielfalt der Produkte der Druckbranche zu legen und dabei eng mit dem Kunden verbunden zu sein, so das Erfolgsrezept bei Lüscher.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Künstlerische Positionen im Hochdruck</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 08:12:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
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		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Museum für Druckkunst Leipzig 26. August bis 30. Oktober 2011 Eröffnung: 25. August 2011, 19 Uhr Mit der neuen Ausstellung „Künstlerische Positionen im Hochdruck“ zeigt das Museum für Druckkunst ab 26. August die Vielfalt künstlerischer Handschriften im Hochdruck heute. Die  Ausstellung findet im Rahmen des Kooperationsprojektes Hochdruck in Leipzig 2011 statt. Mit Werken von mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Museum für Druckkunst Leipzig<br />
26. August bis 30. Oktober 2011<br />
Eröffnung: 25. August 2011, 19 Uhr</p>
<div id="attachment_3083" class="wp-caption aligncenter" style="width: 520px"><img class="size-large wp-image-3083" title="Plakat_Hochdruck" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/08/Plakat_Hochdruck-540x758.jpg" alt="" width="510" height="748" /><p class="wp-caption-text">© Christoph Ruckhäberle </p></div>
<p></strong></p>
<p><span id="more-3081"></span></p>
<p>Mit der neuen Ausstellung „Künstlerische Positionen im Hochdruck“ zeigt das Museum für Druckkunst ab 26. August die Vielfalt künstlerischer Handschriften im Hochdruck heute. Die  Ausstellung findet im Rahmen des Kooperationsprojektes <strong>Hochdruck in Leipzig 2011</strong> statt.</p>
<p>Mit Werken von mehr als 30 nationalen und internationalen Künstlern gibt die Ausstellung einen Einblick in verschiedene künstlerische Positionen der letzten 20 Jahre. Großformatige Arbeiten, die Kombination verschiedener Techniken und eine vielfältige Farbgestaltung zeigen den Facettenreichtum der Hochdrucktechnik. Die Themen reichen von klassischen Illustrationen über Landschaften bis zu Architekturen und abstrakten Formen.</p>
<p>Präsentiert werden Arbeiten u.a. von Brian Curling, Christine Ebersbach, Johannes Eckardt, Patrick Fauck, Per Kirkeby, Sylvie Ringer, Christoph Ruckhäberle, Jan Vičar, Frank Wahle, Georges Wenger, Robert Würth und Uta Zaumseil.</p>
<div id="attachment_3082" class="wp-caption aligncenter" style="width: 520px"><img class="size-large wp-image-3082" title="Zaumseil_Palazzo Labia_2001" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/08/Zaumseil_Palazzo-Labia_2001-540x191.jpg" alt="" width="510" height="181" /><p class="wp-caption-text">© Uta Zaumseil </p></div>
<p>Acht der in der Ausstellung vertretenen Künstler nehmen vom 1. bis 26. August 2011 an einem Arbeitstreffen teil, um an neuen grafischen Werken im Hochruckverfahren zu arbeiten.<br />
Sie nutzen die Werkstätten von Thomas Siemon, der Galerie Hoch+Partner sowie des Museums für Druckkunst, um ihre Bildideen im Hochdruck umzusetzen.</p>
<p>&gt;Hochdruck in Leipzig 2011&lt; ist das Kooperationsprojekt verschiedener Leipziger Institutionen, die einen engen Bezug zur Hochdrucktechnik aufweisen. Mit Ausstellungen, Work- shops, Vorträgen und pädagogischen Angeboten zeigt das Projekt Einblicke in die Techniken des Hochdrucks von seinen Anfängen bis hin zu zeitgenössischen künstlerischen Positionen.</p>
<p>Partner des Projekts sind neben dem Museum für Druckkunst: Galerie Hoch+Partner, Bund Bildender Künstler Leipzig e. V., Museum der bildenden Künste, Stadtgeschichtliches Museum, Hochschule für Grafik und Buchkunst und edition carpe plumbum.</p>
<p>Infos unter: <a href="http://www.hochdruck-leipzig.de " target="_blank">www.hochdruck-leipzig.de </a></p>
<p>Am 25. August 2011 eröffnet die Galerie der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig um 17 Uhr parallel die Ausstellung „Hochdruck an der HGB“.</p>
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		<title>e*facts selber drucken. Hier das Rezept!</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/efacts-selber-drucken-rezept-3043.html</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 09:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie wissen nicht was e•facts sind? e•facts sind exklusive Effekte die im wasserlosen Offsetdruck auf nichtsaugfähigen (nicht wegschlagende) Bedruckstoffen unter Anwendung der UV-Trocknung  in höchster Druckqualität mehrfarbig gedruckt werden. Zu diesen Materialien gehören eine Vielzahl von Produkten aus Papier und Kunststoffen, die über eine meist glänzende effektvolle, changierende, irisierende, metallisch reflektierende, weiße, farbige, transparente, geprägte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sie wissen nicht was e•facts sind? e•facts sind exklusive Effekte die im wasserlosen Offsetdruck auf nichtsaugfähigen (nicht wegschlagende) Bedruckstoffen unter Anwendung der UV-Trocknung  in höchster Druckqualität mehrfarbig gedruckt werden. Zu diesen Materialien gehören eine Vielzahl von Produkten aus Papier und Kunststoffen, die über eine meist glänzende effektvolle, changierende, irisierende, metallisch reflektierende, weiße, farbige, transparente, geprägte oder auch hologramm- und perlmutähnliche Oberfläche verfügen. <span id="more-3043"></span></strong></p>
<p>Jeder Feinpapier-Großhändler verfügt über eine Kollektion die eine Vielzahl solcher außergewöhnlichen Bedruckstoffe zur Ansicht und Auswahl beinhaltet. Aber jeder &#8220;normale&#8221; Offsetdrucker und auch jeder Digitaldrucker wird sich sträuben, solche Produkte zu bedrucken, weil einwandfreie Ergebnisse, besonders hinsichtlich der Farbtrocknung und der Kratzfestigkeit der Druckfarbe auf der Materialoberfläche mit einem sehr hohen Risiko verbunden ist. Es gibt aber in Deutschland einen feinen schwäbischen Offsetdrucker, der sich mit seiner modernsten Vorstufe und Druck- Technik auf das Bedrucken  solcher Materialien spezialisiert hat und Druckbeispiele höchster Qualität vorzeigen kann. Fordern sie seinen kostenlosen Musterfächer mit 17 verschiedenen e•facts unter www. hdruck.com an. Es lohnt sich wirklich. Aus diesem Grunde möchte ich Ihnen nachfolgend diesen außergewöhnlichen Betrieb und seine Technik kurz vorstellen und sie dazu animieren, dort auch mal e•facts drucken zu lassen. Denn woanders bekommen sie solche herausragenden Druckerzeugnisse nicht.</p>
<p>Die  Herrmann Druck + Media GmbH ist ansässig im schwäbischen Sonnenbühl. Um diesen beachtenswerten Offset-Betrieb zu erreichen, fährt man  von Reutlingen kommend nur wenige Kilometer eine herrliche Serpentinenstraße bergauf durch einen dichten Wald und erreicht das weite, lichte Hochplateau der schwäbischen Alb. Dort liegt  Sonnenbühl mit  einem weiten Blick über diese beeindruckende Landschaft. Viel mehr noch als die herrliche Natur hat mich aber die Drucktechnik und das Know-how interessiert mit der Herrmann effektvolle Druckprodukte in hoher Qualität auf drucktechnisch nicht ganz einfachen Materialien realisiert die andere Offsetdrucker nicht bedrucken können. Man schützt stolz seine unverwechselbaren Qualitätserzeugnisse deshalb auch mit dem Logo e•facts® was so viel heißt wie ”Exklusiv-Effekte”. Der Kreativität und den Einsatzmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Sie reichen von A = Aufkleber bis Z = Zertifikate. Hier tut sich sozusagen ein wahres Eldorado für Designer, Produktioner, Hersteller und Agenturen auf.</p>
<p>Die Voraussetzungen für die Produktion der Qualitätsprodukte die sich aus der Masse der üblichen 08/15 Arbeiten auf einfachem Papier des Offsetdruckes und noch viel mehr der Digitaldrucke mit Trocken- und Flüssigtoner herausheben ruht bei der Herrmann Druck + Media GmbH auf 4 Säulen:</p>
<p>1. Die Druckvorstufe (Mac, PC, Scanner, Server, RIP viel Software usw.)<br />
2. Die Offset-Waterless-Drucktechnik mit Presstek + Toray im handlichen, kompakten und preisgünstigen A3-Format mit Heidelberger Druckmaschinen<br />
3. Das UV- Quickstart® -System von Kühnast Strahlungstechnik®<br />
4. Das langjährig erarbeitete Know &#8211; how der Druckfachleute</p>
<p>Die Druckvorstufe ist ausgestattet mit allem Soft- und Hardware- Komfort der heute notwendig ist, um Layout- und Grafik-Programme zu bewältigen und eine   problemlose und schnelle Datenübernahme, Bildbearbeitung und Digital-Proofherstellung sicherzustellen. Die Datenaufbereitung erfolgt genau wie für den konventionellen Offsetdruck. Zur Kompensierung des Punktzuwaches beim UV-Druck wird bei der Belichtung der Druckplatten ein auf die jeweilige UV-Offsetmaschine abgestimmtes Korrektur-Profil mit den Job-Daten verrechnet. Dadurch werden die Tonwerte des UV-Drucks dem konventionellen Offsetdruck angeglichen. Der Kontrolle dient ein vorab erstellter Digital-Proof.  Im Bereich der Druckvorstufe installierte man schon frühzeitig  zur Direktbebilderung  (CtP) von UV-Waterless-Druckplatten (Pearl-dry-Platten) eine PRESSTEK Anlage. Hier liegt u.a. das ”Geheimnis” für die Tatsache, dass die Druckergebnisse von Herrmann durch ihre  hervorragende Passergenauigkeit und durch einen bestechenden Detailreichtum auffallen. Es wird nämlich grundsätzlich ohne Mehraufwand und ohne technische Probleme im feinsten 80er Raster (200 lpi)  gearbeitet. Deshalb kann man diesen, im Gegensatz zu einem oft verwendeten 60er-Raster, mit bloßem Auge nicht sehen.</p>
<p>Die Drucktechnik ist das eigentliche Herzstück für die e•facts-Produktion. Es besteht für den UV-Druck aus zwei   Heidelberger Bogenoffset-Druckmaschinen mit folgenden technischen Details:<br />
____________________________________________________________________<br />
UV-Offsetdruck            Heidelberger Printmaster    Heidelberger GTO<br />
5-Farben                         2-Farben<br />
____________________________________________________________________<br />
Maximales Druckbogenformat        520 x 360 mm            520 x 360 mm<br />
Minimales Druckbogenformat         180 x 105 mm            180 x 105 mm<br />
Größte bedruckbare Fläche              340 x 505 mm            340 x 505 mm<br />
Greiferrand                                                 8 &#8211; 10 mm            8 &#8211; 10 mm<br />
Bedruckstoffstärke                             0,08 &#8211; 0,40 mm        0,08 &#8211; 0,40 mm<br />
Anzahl der Druckwerke                              5                2<br />
Anzahl der Farbwerke                       Waterless-Technologie    Alcolor<br />
Farbwerktemperierung                         ca. 10 &#8211; 40° C.            nein<br />
Wendungsmöglichkeit                 nach dem 1. Druckwerk    nein<br />
Farbfernsteuerung mit Speicherung    ja, CPC Classic Center    nein<br />
Farbdaten-Übernahme aus Digitaldaten    ja, CIP 32            nein<br />
UV-Inline-Lackierwerk                nach dem 5. Druckwerk    nach dem 2.Druckwerk<br />
UV- Quickstart-Zwischentrocknung    variabel einsetzbar        nein<br />
UV-Quickstart-Trockner                           mit  Kühlung        mit Kühlung<br />
________________________________________________________________________________</p>
<p>Mit dieser Drucktechnik besteht die Möglichkeit, alle exklusiven Effekte auf den verschiedensten nichtsaugenden Effekt-Materialien problemlos zu erreichen. Dabei geht es nicht nur um den wasserlosen 4-Farbdruck, sondern auch um  Sonderfarben, Hausfarben oder jedwede Metallic-Nuancen. Aber auch partielle Deckweiß-Aufdrucke sind möglich sowie mit Hilfe eines Inline-Lackierwerkes oder über ein Farbwerk auch Matt- und Glanzlackierungen als volle Fläche, als Spotlackierung und auch gerasterte UV-Lackierungen. Ideale drucktechnische Vorteile schafft hier  die Waterless-Technologie mit ihrer überlegenen physikalischen Eigenschaften für Druckqualität bezüglich Glanz, Brillanz, maximaler Lichbeständigkeit und guter chemisches Resistenz. Wenn man sich die Druckergebnisse der vielen Druckmuster des Muster-Fächers von Herrmann und auch seine anderen Kataloge anschaut, kann das überragende Ergebnis hinsichtlich der Wiedergabe feinster Details nur das Ergebnis der wasserlosen Technik bei gleichzeitiger Anwendung eines 80er Rasters sein. Denn es wird mit unverfälschter, ”echter” Druckfarbe gedruckt und nicht mit einer mehr oder weniger stark verwässerten d.h. emulgierten Druckfarbe wie es im konventionellen Offsetdruck der Fall sein kann.<br />
.<br />
Natürlich ist die Praktizierung der UV-Trocknung durch Anwendung  des modernen UV-Quickstart®-Systems von Künast Strahlungstechnik® als Zwischen- und/ oder Endtrocknung zur Erzielung von exklusiven Farb- und Lack Effekten auf nichtsaugenden Materialien eine unverzichtbare Voraussetzung. Es gibt keine Trocknungs- oder Haftprobleme der Druckfarbe auf  der Oberfläche. Sie ist sofort durchgehärtet und es zeigt sich  eine sehr gute Kratzfestigkeit. Obwohl  die UV-Technik diese und auch noch viele andere Vorteile für die Erzeugung von Druckprodukten bringt, ist der Einsatz in Deutschland noch verhältnismäßig gering. In der Etikettenproduktion  (Labeldruck) wird mit über 90 % mit UV-Trocknung gedruckt.  Im Offsetdruck liegt der Anteil  lediglich bei ca. 2 %. Herrmann setzt für seine Produktion die Kühnast UV-Technik ein. Bei dieser energiesparenden Strahlungstechnik ist kein Vorheizen der Lampen notwendig und auch bei Stillstand erfolgt eine sofortige Abschaltung. Dabei wird die Lampe vom Druck-an-Signal gesteuert, d.h. bei Druck-Ab wird sie komplett ausgeschaltet. Eine Zündung erfolgt mit Beginn des Fortdrucks innerhalb einer Sekunde. Das System arbeitet sowohl ohne Shutter (Verschluß) als auch ohne Wasser mit einem ECS- ( ECS = Extrem Cooling System) Luftkühlungssystem.</p>
<p>Im Know-how der Druckvorstufe und  des Druckens sind alle jahrelange Erfahrungen gebündelt die notwendig waren um heute das Equipment der Maschinen der Maschinenperipherie sowie von Farbe, Lack und sonstige Druckhilfsmittel so einzusetzen, dass auch wirklich herausragende und jederzeit nachvollziehbare Qualitätsergebnisse herauskommen. Bereits 1994 begann bei Herrmann die Produktion von UV-Drucken im kompakten A3 &#8211; Format. Anfangs war es der Druck von speziellen Wertmarken-Systemen auf Selbstklebefolien für den Außenbereich. Know-how heißt heute die richtige und einheitliche Steuerung des gesamten Workflow-Systems bis zur CtP-Belichtung. Know-how heißt die Auswahl der richtigen Druckfarbe, des geeigneten Glanz- oder Mattlackes und deren Viskosität in Abstimmung mit dem Bedruckstoff und Festlegung der nicht unwichtigen Druckreihenfolge Welche Lackmenge kann gefahren werden und wo und wann kann am besten welcher Lack gedruckt werden ? Welches Deckweiß bringt die beste Deckung und reicht ein einmaliger Aufdruck aus? Nicht unwichtig sind die richtigen Gummitücher und das für den UV-Druck geeignete Walzenmaterial. Know-how heißt berührungslose Kontrolle der Farbwerktemperatur und Temperatursteuerung und auch Kontrolle und Steuerung der Strahlungsenergie der UV-Lampen um damit die Wärmezufuhr zur Vermeidung von Rollneigungen und Dimensionsveränderungen  auf den Bedruckstoff abzustimmen. Know-how heißt aber auch zu wissen, mit welcher Energiezufuhr die eigentliche Durchhärtung als auch die kratzfeste Verbindung von UV-Farbe und UV-Lack mit der Oberfläche der oft sehr unterschiedlichen Material-Eigenschaften  am besten ist.</p>
<p><strong>e•facts Partner-Konzept</strong><br />
Das was ich hier (leider nur sehr knapp) beschrieben habe, ist keine  übliche fachjournalistische Lobhudelei. Auf die Möglichkeit, bei Herrmann einen kostenlosen Fächer mit vergleichbaren Druckmuster auf 17 verschiedene Effektmaterialien anzufordern hatte ich bereits aufmerksam gemacht.  Darüber hinaus bietet Herrmann aber auch ein e•facts Partner-Konzept an,  das mit dem Erwerb eines  umfangreichen UV-Kompendiums verbunden ist und die Möglichkeit  zur Teilnahme an einem ganztätigen Starter-WorkShop im Hause Herrmann beinhaltet Für Hersteller, Produktioner, Werbeagenturen und Designer bietet sich hier die hervorragende Möglichkeit, eine Menge wertvolles Grundwissen über Effektmaterial, Offset UV-Druck mit Waterless-Technologie sowie Effekte mit Deckweiß und UV-Lack zu erwerben. Ein typisch großzügiges schwäbisches Angebot.</p>
<p>Weitere Informationen unter:<br />
www.hdruck.com</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>3D – Drucker</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/3d-drucker-3029.html</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 08:11:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birk Grueling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Druckmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Druckindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Viel Potential, nicht nur für Spielereien Davon träumen Architekten und Designer schon lange: die Mini-Modellfabrik für den eigenen Schreibtisch. Ein 3D-Drucker, der jedes am PC entworfene Modell in kürzester Zeit herstellt. Die Vorstellung ist verlockend, statt nur Fotos oder banales Papier nutzt der 3D-Drucker Materialien wie Glas und Plastik, um Modelle dreidimensional zu formen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Viel Potential, nicht nur für Spielereien</h2>
<p><strong>Davon träumen Architekten und Designer schon lange: die Mini-Modellfabrik für den eigenen Schreibtisch. Ein 3D-Drucker, der jedes am PC entworfene Modell in kürzester Zeit herstellt.</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3031" title="Gutenberg_Blog_Druckblog_3D-Druck" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/06/Gutenberg_Blog_Druckblog_3D-Druck-540x405.jpg" alt="" width="540" height="405" /></p>
<p><span id="more-3029"></span></p>
<p>Die Vorstellung ist verlockend, statt nur Fotos oder banales Papier nutzt der 3D-Drucker Materialien wie Glas und Plastik, um Modelle dreidimensional zu formen und quasi ausdrucken. In einzelnen Architekturbüros und großen Designschmieden steht schon ein solcher Zauberkasten, für den Heimbedarf sind die meisten aktuellen Modelle mit rund 60.000 Euro etwas zu teuer. Doch Experten halten es durchaus für möglich, dass in mehreren Jahren 3D-Drucker für den Privatgebrauch massentauglich genug sind. Die Möglichkeiten sind dabei kaum auszudenken, statt Ersatzteile im Internet zu bestellen, würde ein digitaler 3D-Scan ausreichen und schon kann man sich das Teil bequem am eigenen Schreibtisch ausdrucken. Händler könnten so einen großen Teil ihre Waren online und platzsparend verkaufen. Sogar weniger Verpackung und weniger weggeworfene Geräte versprechen die Anhänger der neuen Technologie. Ähnlich wie im Musik- oder Filmgeschäft müssten mit den neuen Möglichkeiten die Händler jedoch ihre Geschäftsmodelle anpassen. Wie das möglicherweise aussehen könnte, zeigt ein Beispiel von zwei Designerinnen in den USA.</p>
<p><strong>Der gedruckte Bikini</strong><br />
Die beiden Frauen haben einen Bikini entworfen, der nicht per Nähmaschine zusammengenäht, sondern ausdruckt wird. Für die Idee haben sich Jenna Fizel und Mary Haung nicht nur einen teuren 3D-Drucker angeschafft, sondern auch noch eine eigene Software programmiert. Hergestellt wird der Zweiteiler aus verschieden großen Nylon Plättchen, die mit kleinen, fast unsichtbaren Federn zusammengehalten werden. Je nach Rundung des Körpers variiert auch die Größe, Anzahl der Plättchen und die daraus resultierende Druckvorlage, die digital an den 3D-Drucker gesendet wird. Mit diesem Verfahren haben die beiden Kreativen, die eigentlich Screendesignerinnen sind, das erste bezahlbare und komplett ausgedruckt Kleidungsstück geschaffen, allerdings kosten Oberteil und Höschen zusammen immer noch rund 600 Dollar. In Zukunft soll der Preis noch sinken, versprechen die Macher, außerdem arbeiten sie gerade an einer Kompatibilität zu 3D-Körperscanner, um wirklich individuelle Bikinis anzubieten. Einen Schritt weiter ist man da schon in Wien.</p>
<div id="attachment_3030" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><img class="size-large wp-image-3030" title="Kappe_Rad_klein" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/06/Kappe_Rad_klein-540x394.jpg" alt="" width="540" height="394" /><p class="wp-caption-text">Copyright by www.federdesign.de</p></div>
<p><strong>Der derzeit kleinste 3D-Drucker kommt aus Wien</strong><br />
Bisher waren 3D-Drucker große Maschinen, die Wiener Studenten Marko Hatzenbicher und Klaus Stadlmann könnten diesem Fakt ein Ende setzen. Immerhin haben sie den kleinsten 3D-Drucker der Welt entworfen. Der schwarze Kasten ist dabei nicht nur extrem handlich, sondern mit auch 1200 Euro vergleichsweise erschwinglich. Bei einer Massenproduktion wäre sogar ein Preis um die 900 Euro möglich. In dem kleinen 3D-Drucker wird übrigens Kunstharz verarbeitet und mit LED-Beamer intensiv gehärtet. Jeder Schicht misst dabei nur ein zwanzigstel Millimeter und das hochauflösende Endprodukt ist sogar biologisch abbaubar.<br />
All diese technische Tüfteleien sind bestimmt noch nicht der Weisheit letzter Schuss, aber man erinnere sich nur an die Anfänge der Tinten- und Laserdrucker.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Trends 2011: Atomstromfreies und klimaneutrales Drucken</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/trends-2011-atomstromfreies-klimaneutrales-drucken-2996.html</link>
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		<pubDate>Sat, 21 May 2011 12:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Backs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Printing Green]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Druckerei]]></category>
		<category><![CDATA[Druckindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Green-IT]]></category>
		<category><![CDATA[Trendscout]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Ausstieg aus der Atom-Energie ist ein großes Thema des Jahres, die Mehrheit der Deutschen will ihn. Klar, dass die atomstromfreie Produktion wie auch der klimaneutrale Druck in der Branche diskutiert wird. Bis 2022 müssen Unternehmen dabei gar nicht warten. Die Online-Druckerei Flyerpilot in Franken gehört zu denen, die bereits komplett atomstromfrei produzieren. Vermutlich als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Ausstieg  aus der Atom-Energie ist ein großes Thema des Jahres, die Mehrheit der Deutschen will ihn. Klar, dass die atomstromfreie Produktion wie auch der klimaneutrale Druck in der Branche diskutiert wird. Bis 2022 müssen Unternehmen dabei gar nicht warten. Die Online-Druckerei Flyerpilot in Franken gehört zu denen, die bereits komplett atomstromfrei produzieren. Vermutlich als erste Online-Druckerei überhaupt.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-large wp-image-2997" title="Atomstromfrei_Ausgestrahlt_Gutenberg_Blog" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/05/Atomstromfrei_Ausgestrahlt-540x413.jpg" alt="" width="540" height="413" /></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Ihren Energieversorger können sich die meisten Unternehmen in Deutschland selbst aussuchen. In der Debatte um den Atom-Ausstieg geht die <a href="http://www.flyerpilot.de" target="_blank">Druckerei Flyerpilot</a> im unterfränkischen Kreis Schweinfurt mit gutem Beispiel voran: Als vermutlich erste Online-Druckerei überhaupt in Deutschland arbeitet das Unternehmen nun seit dem 1. Mai 2011 zu 100 Prozent atomstromfrei und bezieht seinen Strom komplett aus Wasserkraft.</p>
<p>Das ist möglich, weil sich die Franken für einen regionalen Energieversorger als Stromlieferanten enstchieden haben. Der betreibt in der Nähe der Druckerei ein Wasserkraftwerk, zur Erzeugung des grünen Stroms dient das natürliche Gefälle des Mains. Die Druckerei selbst geht in puncto Nachhaltigkeit noch weiter: Papierschneideabfälle werden konsequent recycelt und eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Firmendach liefert 80KW umweltfreundlichen Strom. Zudem will man auch künftig in den Ausbau ökologischer Prozesse investieren. Der Plan: Im Gegenzug verzichtet man bewusst auf großflächige Anzeigenkampagnen, Stadionwerbung und Sponsoring. Ein guter Ansatz, wenn man diese Ideen auch wirklich weitertreibt.<br />
<img class="aligncenter size-large wp-image-2998" title="Atomstromfrei_Flyerpilot" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/05/Atomstromfrei_Flyerpilot-540x330.jpg" alt="" width="540" height="330" /></p>
<p>Atomstromfreier Druck und klimaneutrale Produktion sind aktuell und in Zukunft wichtige Instrumente der Kundenbindung. Schließlich zeichnet sich die Ressourcenknappheit als das große zukünftige Problem der Menschheit ab. Nur Unternehmen, die dieses verinnerlichen und demnach nachhaltig wirtschaften, werden ihre Kunden langfristig binden können. Immer mehr Druckunternehmen übernehmen daher Verantwortung, setzen auf Nachhaltigkeit und bieten klimaneutral gedruckte Produkte an. Ein starker Trend, in den Ausbau ökologischer Prozesse wird dabei viel investiert.</p>
<p>Für den Öko-Druck werden ausschließlich Farben verwendet, die auf nachwachsenden Rohstoffen basieren. Diese Farben enthalten anders als konventionelle Druckfarben kein Mineralöl. Sein Anteil wird hier durch pflanzliche Öle ersetzt, die biologisch abbaubar sind. Gängige Drucksachen wie Broschüren, Flyer, Visitenkarten oder Briefpapier werden dabei von den meisten Unternehmen in Varianten auf Öko-Papier angeboten. Erkennbar ist das für den Kunden häufig an der FSC-Zertifizierung. <a href="http://www.fsc-deutschland.de/" target="_blank">FSC</a> steht für Forest Stewardship Council, eine Zertifizierung für nachhaltig produzierte Holzprodukte. Produkte zertifizierter Anbieter dürfen mit diesem offiziellen FSC-Logo bedruckt werden. Gleiches gilt für PEFC (nachhaltige Waldbewirtschaftung) oder den Blauen Engel (Recyclingpapier).</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-2999" title="Atomstromfrei_FSC_Logo" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/05/Atomstromfrei_FSC_Logo-540x607.jpg" alt="" width="540" height="607" /></p>
<p>Der Prozess einer klimaneutralen Produktion reicht natürlich weit über die verwendeten Materialien und Rohstoffe hinaus. Auch Zulieferer können nach ökologischen Kriterien ausgewählt werden.  Und im Energieverbrauch lässt sich die Umweltbilanz mit Green IT und Wärmerückgewinnung deutlich verbesseren. Etwa durch den Einbau von Wärmepumpen. Mit der Rückgewinnung der Prozesswärme kann die in den Druckmaschinen entstehende Wärme für die Warmwasserversorgung und zum Heizen verwendet werden. Investitionen, die sich für ein Unternehmen auf die Dauer gesehen rechnen. Und Kunden können durch den besonderen Service von Zeugnissen ebenfalls profitieren: So können die CO2-Werte oft individuell für die gedruckten Produkte berechnet werden, ein Emissionszertifikat wird häufig zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Einen interessanten Artikel über alle gängigen <a href="http://www.gutenbergblog.de/papier/wegweiser-papier-oeko-papier-umweltpapier-2755.html" target="_self">ÖKO-Labels</a> im Papierbereich, findet ihr hier.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Druckveredelung: Wissen kompakt</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/druckveredelung-wissen-kompakt-2853.html</link>
		<comments>http://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/druckveredelung-wissen-kompakt-2853.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 08:52:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Heiß und kalt, matt und glänzend, hoch und tief, flockig und glatt, Gold und Silber, Weiß und farbig, changierend und irisierend, Inline und Offline. Eine Orientierungshilfe&#8230; Selbst gestandene Fachleute der Druck- und Papierindustrie  aber auch die zahlreichen Gestalter von Printmedien in den Design-Agenturen haben durch die Weiterentwicklung der Techniken und Materialien heute kaum noch einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heiß und kalt, matt und glänzend, hoch und tief, flockig und glatt, Gold und Silber, Weiß und farbig, changierend und irisierend, Inline und Offline. Eine Orientierungshilfe&#8230;</strong></p>
<p><strong> </strong>Selbst gestandene Fachleute der Druck- und Papierindustrie  aber auch die zahlreichen Gestalter von Printmedien in den Design-Agenturen haben durch die Weiterentwicklung der Techniken und Materialien heute kaum noch einen Überblick über die zahlreichen Möglichkeiten der Druck- und Papierveredelung. Besonders in den letzten Jahren haben sich eine ganze Reihe von neuen Möglichkeiten aufgetan, um aus einen standardisierten, gewöhnlichen und „langweiligen“ 4-Farbdruck mit Normdruckfarben, durch eine der zahlreichen zusätzlichen Veredelungsmethoden ein ungewöhnliches und schön anzuschauendes Design- bzw. Printprodukt zu machen.</p>
<p>Eye-Catcher, Hingucker sind  gefragt, auffällige visuelle Elemente die man anfassen und auch fühlen kann.</p>
<p><strong>1. Die Druckveredelung im Siebdruck</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-2858" title="Kreye Siebdruck-Veredelung_Gutenberg Blog_Druckveredelung" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/02/Kreye-Siebdruck-Veredelung-540x404.jpg" alt="" width="540" height="404" /><br />
<span id="more-2853"></span><br />
Hier greife ich zurück auf die sehr überzeugenden Druckbeispiele der Kreye Siebdruck GmbH aus Koblenz. Der Siebdruck (Durchdruck/Serigraphie) ist ja das Druckverfahren mit den meisten Möglichkeiten einer Druckveredelung, nicht nur auf Papier und Karton, sondern auch auf Materialien die in den anderen Druckverfahren nicht bedruckt werden können wie z.B. Kunststofffolien, Textilien usw. Seine Stärke ist die dicke und dadurch besonders deckende und auftragende Lack- und Farbschicht in Verbindung mit der Möglichkeit, kleine Auflagen zu drucken und auch ganz spezielle Farben und Lacke einsetzen zu können die in den anderen Druckverfahren nicht verarbeitet werden können.</p>
<p>Hier einen Überblick:</p>
<ul>
<li>Strukturlack-Druck</li>
</ul>
<ul>
<li>Matt- und glänzende UV-Lackierung</li>
</ul>
<ul>
<li>Schwarzlicht-Reflexions-Lack-Druck (Strahlt unter UV-Licht)</li>
</ul>
<ul>
<li>Wassermal-Farben-Druck</li>
</ul>
<ul>
<li>Nachleucht-Farben-Druck (Phosphoreszenz in abgedunkelter Umgebung)</li>
</ul>
<ul>
<li>Rubbel-Farben-Druck</li>
</ul>
<ul>
<li>Thermofarben-Druck</li>
</ul>
<ul>
<li>Duftstoffveredelung</li>
</ul>
<ul>
<li>Reliefdruck (Wassertropfenlacke)</li>
</ul>
<ul>
<li>Nassklebegummierung</li>
</ul>
<ul>
<li>Glimmerdruck</li>
</ul>
<ul>
<li>Domierung (3.Dimension mit Gießharz)</li>
</ul>
<ul>
<li>Metallic-Effektfarben-Druck</li>
</ul>
<ul>
<li>Iriodin-Farben-Druck</li>
</ul>
<ul>
<li>Anti-Rutschlack-Druck</li>
</ul>
<ul>
<li>Deckender Farbdruck</li>
</ul>
<p><strong>Vorteil:</strong> Kleine Auflagen auch in kleinem Format möglich. Einfache Druckformherstellung. Eine sehr gute Mustermappe (Eindrucksvolle Druckmuster) von Kreye Siebdruck,Koblenz, gibt´s hier:<br />
<a href="www.kreye-siebdruck.de" target="_blank">www.kreye-siebdruck.de</a></p>
<p><!-- BEGIN PARTNER PROGRAM - DO NOT CHANGE THE PARAMETERS OF THE HYPERLINK --><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=583367&amp;site=7774&amp;type=b24&amp;bnb=24" target="_blank"><br />
<img src="http://banners.webmasterplan.com/view.asp?ref=583367&amp;site=7774&amp;b=24" border="0" alt="Zalando Lounge" width="300" height="250" /></a></p>
<p><!-- END PARTNER PROGRAM --></p>
<p><strong>2. Druckveredelung im Bogen-Offsetdruck</strong></p>
<p><strong> </strong>Glänzende oder matte Drucklackierung vollflächig oder partiell (Spotlackierung) nur auf bestimmte Bereiche ohne UV-oder IR-Trocknung mit einem normalen Drucklack der oxydativ trocknen muss. Das ist die einfachste Methode für alle Offsetmaschinen, auch für kleine Einfarben-Maschinen. Es gibt einen guten Glanz (kein Hochglanz) und die Scheuerfestigkeit der Druckarbeit wird verbessert. Der Lack ist allerdings anfällig für eine Vergilbung.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-2855" title="KBA Offset-Veredelung_Gutenberg Blog_Druckveredelung" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/02/KBA-Offset-Veredelung-540x404.jpg" alt="" width="540" height="404" /><br />
Die jetzt nachfolgenden Offset-Veredelungsmethoden sind wesentlich aufwendiger zu praktizieren. Sie wurden alle entnommen dem „The Coating Sample Guide“ von KBA Koenig&amp; Bauer AG. In dieser hervorragenden Präsentation befinden zu jeder der aufgeführten Methode die entsprechenden Druckmuster sowie genaue technische Informationen über die eingesetzten KBA Rapida Maschinenkonfigurationen und auch detaillierte Angaben über die jeweils verwendeten Materialien wie Lacke, Farben, Gummitücher, Druckform sowie die eingesetzten Bedruckstoffe. KBA hat mit dieser aufwendigen Broschüre eine einmalig gute technische Information geschaffen. Es gibt keine bessere Fachliteratur über die Druckveredelung von Papier + Druck als die aufwendigen Druckmuster von <a href="http://www.kba.com" target="_blank">KBA Koenig&amp; Bauer</a>. Zu allen Mustern werden die entsprechenden technischen Angaben über deren Herstellung gemacht ergänzt durch Schemazeichnungen der jeweiligen Maschinenkonfiguration:</p>
<ul>
<li>Glänzende oder matte Drucklackierung mit UV-Trocknung</li>
</ul>
<ul>
<li>Hybrideffekt, fein mit Drucklack + UV-Lack</li>
</ul>
<ul>
<li>Hybrideffekt, grob mit Drucklack und UV-Lack glänzend</li>
</ul>
<ul>
<li>Hybrideffekt, seidenmatt mit Überdrucklack + UV-Lack glänzend</li>
</ul>
<ul>
<li>UV-Mattlack + UV-Glanzlack</li>
</ul>
<ul>
<li>Drip-off-Effekte mit Effektlack + Hochglanzlack</li>
</ul>
<ul>
<li>Soft Touch-Effekte mit speziellem Dispersionslack</li>
</ul>
<ul>
<li>Gentle-Touch-Effekte mit speziellem Dispersionslack</li>
</ul>
<ul>
<li>Primer, glänzend auf Dispersionsbasis + Spot UV-Glanzlack</li>
</ul>
<ul>
<li>Primer, matt + Spot UV-Lack mit Primer auf Dispersionbasis und UV-Hochglanzlack</li>
</ul>
<ul>
<li>Primer, glänzend+vollflächig UV-Glanz</li>
</ul>
<ul>
<li>Primer, glänzend + Spot, UV, matt</li>
</ul>
<ul>
<li>Duftlackierung auf Dispersionsbasis</li>
</ul>
<ul>
<li>Metalleffektlack auf Dispersionsbasis (verschiedene Bronzetöne möglich)</li>
</ul>
<ul>
<li>Metalure*  Effektlack auf Dispersionsbasis</li>
</ul>
<ul>
<li>Metal FX-Technologie* auf Etikettenpapier</li>
</ul>
<ul>
<li>Spezial FX-dreidimensionale Effekte mit MetalFX UV-Silber+Offsetfähiger UV-Lack und UV-Lack glänzend</li>
</ul>
<ul>
<li>MetalFX-Technologie mit Perlglanzlack, UV-Silber, UV-Sonderfarbe + UV-Prozessfarben + UV-Perlglanzlack</li>
</ul>
<ul>
<li>UV-Deckweiß auf metallisierten Bedruckstoffen (Chromolux-Alu, gussgestrichen)</li>
</ul>
<ul>
<li>Hybridveredelung und Stanzen, mit Hybrid-Prozessfarben, UV-Mattlack+ Drucklack Grobstruktur+ UV-Lack glänzend+ IOC-Stanzblech</li>
</ul>
<ul>
<li>Kaltfolie/Hybrid/UV-Lack</li>
</ul>
<ul>
<li>Perlglanz / Hybrid / UV-Lack</li>
</ul>
<p><!-- BEGIN PARTNER PROGRAM - DO NOT CHANGE THE PARAMETERS OF THE HYPERLINK --><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=583367&amp;site=8574&amp;type=b42&amp;bnb=42" target="_blank"><br />
<img src="http://banners.webmasterplan.com/view.asp?ref=583367&amp;site=8574&amp;b=42" border="0" alt="Stylische Designfolien für dein Tablet" width="250" height="250" /></a></p>
<p><!-- END PARTNER PROGRAM --></p>
<p><strong>3. Der Offset-Kalt-Folien-Transfer</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-2854" title="R700HP_3997_CI8" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/02/R700HP_3997_CI8-540x676.jpg" alt="" width="540" height="676" /></p>
<p><strong> </strong>Eine erste Offsetdruckmaschine die umgebaut wurde für die Übertragung von Metallic-Folien auf dem kalten Wege, wurde bereits vor vielen Jahren aufgestellt bei der heutigen OFT GmbH in Neuss. Sie waren die Vorreiter und „Erfinder“ für den kalten Folien-Transfer im Offsetdruck. Dabei wird zunächst im ersten Druckwerk eine spezielle Goldunterdruckfarbe aufgedruckt auf der die dünne Metallic-Folie von der Rolle aufgetragen und zum Haften gebracht wurde. Auch heute wird dort nach wie vor die „kalte“ Druckveredelung praktiziert.<br />
Zwischenzeitlich wurde diese Technik sowohl von Heidelberg wie auch von Roland nachgebaut und angeboten. Die kalte Folienübertragung auf Druckbogen kann deshalb heute auf folgenden Maschinen-Modulen praktiziert werden:</p>
<ul>
<li>FoilStar-Modul für Heidelberg Speedmaster</li>
</ul>
<ul>
<li>Roland 700 HiPrint mit Inline Foiler Prindor</li>
</ul>
<p>Eine ganze  Reihe dieser Maschinen stehen voll in der Praxis und praktizieren die Druckveredelung in großen Formaten und Auflagen<br />
<strong><br />
Technische Einzelheiten unter:</strong></p>
<p><a href="http://www.manroland.com" target="_blank">www.manroland.com</a><br />
<a href="http://www.heidelberg.com" target="_blank">www.heidelberg.com</a><br />
<a href="http://" target="_blank">www.oft-coldfoil.com</a></p>
<p><strong>4.  Die Veredelungen mit Folien (Folienkaschierung)</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-2856" title="Achilles Veredelung_Gutenberg Blog" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/02/Achilles-Veredelung-540x404.jpg" alt="" width="540" height="404" /></p>
<p>Eine Druck- und Papierveredelung mit Folien (Acetat oder Polypropylen) bietet sich an für Ringmappen, Register, Schuber, Präsentationsboxen, Schachteln und Mappen jeglicher Art. Hier liegt eine ausführliche Präsentation von Achilles vor. Die Highlights aus der Welt der Veredelung sind hier:</p>
<ul>
<li>UV-Lackierungen, hochglänzend, abriebfest, feuchtigkeitsbeständig</li>
</ul>
<ul>
<li>Prägefoliendruck (Heißfolienprägungen in Gold und Silber, als Hologramm und metallisierende Folien</li>
</ul>
<ul>
<li>Mattfolien (normal + kratzfest)</li>
</ul>
<ul>
<li>Relieflack + Strukturlack</li>
</ul>
<ul>
<li>Spoteffekte (Dreidimensionale Überraschungseffekte)</li>
</ul>
<ul>
<li>Lackstrukturen (z.B. Lackierung mit Grobleinenstruktur)</li>
</ul>
<ul>
<li>Silberfolie (Spiegelglänzend)</li>
</ul>
<ul>
<li>Polyleinfolien mit zahlreichen Strukturen</li>
</ul>
<p>Auch hier unser Tipp: Am besten die Musterpräsentation (sie nennt sich Infoflip) von Achilles anfordern. So lässt sich das Aussehen und die optische und haptische Wirkung der verschiedenen Veredelungstechniken sehr gut beurteilen.</p>
<p><a href="http://www.achilles.de" target="_blank">www.achilles.de</a></p>
<p><strong>5. Die Druckveredelung im Digitaldruck</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-2861" title="Canon_Gutenberg Blog_Druckveredelung" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/02/Bild-11-540x296.png" alt="" width="540" height="296" /></p>
<p>Nicht nur die traditionellen Druckverfahren bieten viele Veredelungsmöglichkeiten, sondern auch die zukunftsträchtigen Digitaldruckverfahren haben erkannt, dass es mit dem Drucken allein nicht getan ist, sondern unbedingt auch Veredelungsmöglichkeiten geben muss. Hier habe ich von Canon die „Musterkollektion imagePRESS C 1+“ im Format von 12,5 x 12,5 cm mit folgenden Veredelungsvarianten vorliegen:</p>
<ul>
<li>Matt- und Glanzlackierung vollflächig und partiell</li>
</ul>
<ul>
<li>Partielle Glanz/Matt-Lackierung auf verschiedenen Papieren</li>
</ul>
<ul>
<li>Sicherheitsmarkierungen (Wasserzeichen)</li>
</ul>
<p>In Zukunft wird es sicherlich weitere Varianten geben und dabei auch in größerem Format.<br />
<strong><br />
Weitere Informationen unter: </strong><a href="http://www.canon.ch/weltneuheit" target="_blank"><br />
www.canon.ch/weltneuheit<br />
</a></p>
<p><strong>6. Der Prägefoliendruck (Heißfoliendruck / Trockenprägedruck)</strong></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-large wp-image-2857" title="Look+Feel Prägefolien_Gutenberg Blog_Veredelung" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/02/Look+Feel-Prägefolien-540x404.jpg" alt="" width="540" height="404" /><br />
</strong></p>
<p>Der Arbeitskreis Prägefolien Druck e.V. hat ein sehr schönes kleines Musterbuch mit dem Titel: „Look+Feel“ herausgebracht. Es ist also ein Seh- und Fühlbuch zum Thema Prägefoliendruck mit allen Mustern und Informationen. Was gezeigt wird:</p>
<ul>
<li>Blindprägung (Hochprägung ohne und Farbe und Hitze)</li>
</ul>
<ul>
<li>Prägefoliendruck mit Struktur</li>
</ul>
<ul>
<li>Prägefoliendruck mit Relief</li>
</ul>
<ul>
<li>Prägefoliendruck mit Microstruktur (besonderer Effekt ist die kybernetische Wirkung durch die Lichtbrechung)</li>
</ul>
<ul>
<li>Prägefoliendruk als Variogramm (Holografie-Effekt)</li>
</ul>
<ul>
<li>3D-Hologramm/2D/3D-Hologramm</li>
</ul>
<ul>
<li>Endloshologramm</li>
</ul>
<p>Das wunderschöne kleine Musterbuch zeigt nicht nur Arbeitsmuster, sondern gibt auch genau Auskunft über die Herstellung und Beschaffenheit der notwendigen Prägewerkzeuge und  es macht auch Angaben über die verschiedenen verfügbaren Prägefolien (von metallisiert bis Diffraction-Prägefolie).</p>
<p>Weitere Informationen:<br />
<a href="http://www.look-and-feel.net" target="_blank">www.look-and-feel.net</a></p>
<p><strong>7. Veredelungen im industriellen Tiefdruck / Flexodruck</strong></p>
<p>Für den Tiefdruck werden für die Druckveredelung nicht nur  spezielle Lacke angeboten, sondern auch Effektpigmente (z.B. Iriodin) die in lösemittel- und wasser basierenden Systemen eingesetzt werden können:</p>
<ul>
<li>Silberweiß, Perlglanz von glitzernd über hochglänzend bis seidig glänzend</li>
</ul>
<ul>
<li>Interferenz, changierende und irisierende Farbeffekte</li>
</ul>
<ul>
<li>Goldglanz/Metallglanz, Farbeffekte mit gold- und Metallglanz</li>
</ul>
<ul>
<li>Multicolor-Effekt, Ineinander fließende Farbwechsel</li>
</ul>
<ul>
<li>Silberweiß, Glitzernd, stark reflektierend</li>
</ul>
<ul>
<li>Interferenz, Glitzernd, farbintensiv und reflektierend</li>
</ul>
<p><strong>Weitere technische Informationen und Farbmuster unter:</strong><br />
<a href="http://www.merck-pigments.com" target="_blank">www.merck-pigments.com</a></p>
<p><strong>Anmerkung: Die Ergebnisse einer Oberflächenveredelung können nur so gut sein wie das zu bedruckende oder zu veredelnde Papier. Deshalb sind gute Papiere und guter Karton mit einer glatten und wolkenfreier Oberfläche essentiell.</strong><br />
Auch auf dem Gutenberg Blog:<strong> <a href="http://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/metal-lab-the-cold-foil-think-tank-2574.html" target="_self">Metal Lab &#8211; Cold Foil Think Tank</a><br />
</strong></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/druckveredelung-wissen-kompakt-2853.html/feed</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Für Printprojekte mit grüner Seele</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/fur-printprojekte-mit-gruner-seele-2833.html</link>
		<comments>http://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/fur-printprojekte-mit-gruner-seele-2833.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 13:36:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Printing Green]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Green-IT]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Arjowiggins Graphic bietet seinen Online-Service seit Kurzem auch in deutscher Sprache. Mit neuen Website informiert der Konzern nicht nur über umweltfreundliche Wege der Papierstellung, sondern bietet auch einen Umwelt-Rechner zur Planung von nachhaltigen Printprojekten an. Früher in der Schule war Umweltpapier eine echte Qual, die Tinte verwischte darauf und die graue Farbe war alles andere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Arjowiggins Graphic bietet seinen Online-Service seit Kurzem auch in deutscher Sprache. Mit neuen Website informiert der Konzern nicht nur über umweltfreundliche Wege der Papierstellung, sondern bietet auch einen Umwelt-Rechner zur Planung von nachhaltigen Printprojekten an.</strong></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-large wp-image-2834" title="Arjowiggins_Gutenberg Blog" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/02/Screenshot-website-540x300.jpg" alt="" width="540" height="300" /></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><span id="more-2833"></span></p>
<p>Früher in der Schule war Umweltpapier eine echte Qual, die Tinte verwischte darauf und die graue Farbe war alles andere als schön anzusehen. Diese Zeiten sind schon lange vorbei, auch dank Herstellern wie Arjowiggins Graphic kann umweltfreundliches Papier inzwischen auch für Hochglanzprodukte verwendet werden. Der Schlüssel zur umweltbewussten Produktion von Printprodukten ist dabei nicht nur die Verwendung von Altpapier, sondern auch die Reduzierung von Chemikalien, Wasser und Energie während der Herstellung. So verbraucht 100 Prozent recyceltes Papier in der Herstellung fünfmal weniger Energie, zweimal weniger Wasser und erzeugt 45 Prozent weniger Kohlendioxid gegenüber einer normalen Papierherstellung. Auf sein Papier zu achten, ist also durchaus sinnvoll. Wie viel die Umstellung der Papiersorten der Natur wirklich bringt, kann man mit dem Umweltrechner von Arjowiggins Graphic ausrechnen. Man wählt einfach Grammatur, Seitenzahl, Papiersorte und andere Komponenten aus und das Ergebnis zeigt, wie viel Ressourcen eingespart wurden.</p>
<p><strong>Keine reine Werbeseite, sondern gezielte Aufklärung</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2835" title="Umweltrechner_Gutenberg Blog" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/02/Umweltrechner.jpg" alt="" width="150" height="360" />Doch dem Papierhersteller geht es nicht nur die Kommunikation der eigenen Leistungen, sondern auch Information und Aufklärung. So gibt es zahlreiche interessante Texte zum Thema Papierrecycling, Umweltschutz oder nachhaltige Produktionsprozesse. Für diese besondere Arbeit bekam das Unternehmen im letzten Jahr deshalb auch den Kommunikationspreis des EU-Umweltzeichens. Eine große Auszeichnung für Arjowiggins Graphic, die erneuert die umweltfreundliche Arbeit des innovativen Unternehmens unterstreicht. So war es der belgische Papierhersteller, der 2009 erstmals in Europa gestrichen, hochweißes Papier aus 100 Prozent recyceltem Material. Inzwischen vertraut sogar das Louvre in Paris auf die umweltfreundlichen Produkte.</p>
<p>Mehr gibt´s hier:<br />
<a href="http://www.arjowigginsgraphic.de" target="_blank">www.arjowigginsgraphic.de</a></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/fur-printprojekte-mit-gruner-seele-2833.html/feed</wfw:commentRss>
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		</item>
	</channel>
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