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	<title>Gutenberg-Blog - alles rund um Drucken und Medien &#187; Tipps &amp; Tricks</title>
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	<description>Der unabhängige Blog für die deutsche Druck- und Medienindustrie</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 10:00:20 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Besonders edel: Neue Ausgabe des Printmagazins TypoJournal zum Thema „Wandel“</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/besonders-edel-neue-ausgabe-des-printmagazins-typojournal-3373.html</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 08:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Backs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
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		<description><![CDATA[„Nichts ist beständiger als der Wandel“ heißt eine bekannte Lebensweisheit, die oft Philosoph Heraklit zugeschrieben wird.  Gültigkeit hat diese auch für Schrift, Sprache und Typografie. Den Phänomenen der Veränderung im Laufe der Jahrzehnte widmet die Fachzeitschrift TypoJournal nun gleich ihre komplette Ausgabe 3.  Prädikat: Besonders edel. 112 durchgehend farbige Seiten im DIN A4-Format bietet die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Nichts ist beständiger als der Wandel“ heißt eine bekannte Lebensweisheit, die oft Philosoph Heraklit zugeschrieben wird.  Gültigkeit hat diese auch für Schrift, Sprache und Typografie. Den Phänomenen der Veränderung im Laufe der Jahrzehnte widmet die Fachzeitschrift TypoJournal nun gleich ihre komplette Ausgabe 3.  Prädikat: Besonders edel. </strong></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3374" title="Gutenberg_Druckblog_TypoJournal_Ausgabe3" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/01/TypoJournal_Ausgabe3-540x359.jpg" alt="" width="540" height="359" /><span id="more-3373"></span></p>
<p>112 durchgehend farbige Seiten im DIN A4-Format bietet die dritte Ausgabe der Zeitschrift TypoJournal von Herausgeber und Autor Ralf Herrmann, der gleichzeitig auch Gründer der Community <a href="http://www.typografie.info/2/" target="_blank">Typografie.info</a> ist.  „Wandel“ lautet der schlichte wie bedeutsame Titel dieses Werks, das nun erhältlich ist. Für Designer, Drucker und Sprachwissenschaftler ist die Lektüre nicht nur ein ästhetischer und optischer Genuss.  Autoren wie der Linguist Rudi Keller, Herausgeber Ralf Herrmann, Martin Z. Schröder oder Kathrin van der Merwe behandeln das Themenfeld im Bereich von Schrift und Typografie fachkundig und unterhaltsam, vertiefen es dabei unter vielfältigen Gesichtspunkten. Kapitel zu Corporate Design, Papiernormen, Landkarten, Buchdruck, Sprachforschung und dem Phänomen „Eszett“ gehören dazu.</p>
<p>„Ist die deutsche Sprache vom Verfall bedroht?“ , fragt Sprachwissenschaftler Prof. Dr. Rudi Keller gleich zu Beginn des neuen Print-Magazins, der Leser nähert sich dem Thema damit zunächst aus Sichtweise des Germanisten. Mit Anglizismen, Beispielen aus der Werbesprache und den Auswirkungen diverser Rechtschreibreformen analysiert Keller die Veränderungen der geschriebenen und gesprochenen Sprache in der jüngeren Vergangenheit. Spannend auch: Mit Nadine Roßa und Herausgeber Ralf Herrmann behandeln gleich zwei Autoren das gerade wieder besonders aktuelle „Eszett“. Herrmanns Thema ist das „Großbuchstaben-Eszett“. Ein ganz spezielles Phänomen, das Sprachwissenschaftler wie Typografie-Experten gleichermaßen fasziniert. Schließlich scheinen die Alphabete in Deutschland und Österreich nicht wirklich komplett, mit ihren 30 Kleinbuchstaben, denen nur 29 Großbuchstaben zur Seite stehen. In der aktuellen Diskussion ist in Zeiten von mobilen Computern und Augmented Reality auch das Thema „Landkarte und Reiseführer“, Ralf Herrmann behandelt es unter der Überschrift „Sie haben Ihr Ziel erreicht. Das Ende des Kartenlesens.“</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3375" title="Gutenberg_Druckblog_TypoJournal_Ausgabe3_ß" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/01/TypoJournal_Ausgabe3_ß-540x359.jpg" alt="" width="540" height="359" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Artikel der 3. Ausgabe im Überblick:</strong><br />
- Ist die deutsche Sprache vom Verfall bedroht? &#8211; Prof. Dr. Rudi Keller<br />
- Schriftmuster im Wandel. Henning Krause<br />
- Bleisatz und Buchdruck im 21. Jahrhundert. Martin Z. Schröder<br />
- Der Antiqua-Fraktur-Streit im 21. Jahrhundert. Ralf Herrmann<br />
- Eine Kursive für die Fraktur. Joshua Krämer<br />
- Die Berliner Verkehrsbetriebe im Wandel der Zeit. Lars Krüger<br />
- Das Eszett, eine scharfe Type. Nadine Roßa<br />
- Das Eszett kommt endlich groß heraus. Ralf Herrmann<br />
- Corporate Design im Umbruch. Kathrin van der Merwe<br />
- Papiernormen: Raumnot und Weltformat. Thomas Maier<br />
- Das typografische Manifest. Emanuelle Typographique<br />
- Sie haben Ihr Ziel erreicht. Das Ende des Kartenlesens. Ralf Herrmann<br />
- Fingerübungen bei marke.6 in Weimar. Severin Wucher</p>
<p>Als Vorgeschmack auf die Print-Version könnt Ihr <a href="http://issuu.com/fonts.info/docs/typojournal3-vorschau?mode=window&amp;background" target="_blank">hier</a> ein wenig in einer verkürzten Online-Variante des Magazins blättern. Ausgabe 3 zum Thema „Wandel“ kann wie das TypoJournal Nummer 2 (Thema: „Wayfinding und Lesbarkeit“) in diesem <a href="http://www.fonts.info/store/index.php/de/drucksachen.html" target="_blank">Shop</a> online bestellt werden.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Als die Schwarze Kunst farbig wurde: Sonderausstellung im Museum für Druckkunst Leipzig ab dem 3. Februar</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 09:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Backs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die gute, alte Ansichtskarte war auch einmal ein boomendes Massenmedium. Vor mehr als 100 Jahren. Mit Design und Farbgestaltung wurde bereits damals gepunktet. So zu sehen im Museum für Druckkunst Leipzig. Vom 3. Februar bis 13. Mai 2012 zeigt es die Sonderausstellung „Von der Lithografie zum Offsetdruck. Die Leipziger Kunstanstalt Carl Garte und die Sammlung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die gute, alte Ansichtskarte war auch einmal ein boomendes Massenmedium. Vor mehr als 100 Jahren. Mit Design und Farbgestaltung wurde bereits damals gepunktet. So zu sehen im Museum für Druckkunst Leipzig. Vom 3. Februar bis 13. Mai 2012 zeigt es die Sonderausstellung „Von der Lithografie zum Offsetdruck. Die Leipziger Kunstanstalt Carl Garte und die Sammlung Hans Garte.“</strong></p>
<p>Einen rasanten Wandel erlebten der Flachdruck und die Lithografen mit der Industrialisierung und dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Damals kam Farbe ins Spiel, für die ehemals „Schwarze Kunst“ eröffneten sich ganz neue Möglichkeiten. Frühe Ansichtskarten wie Exemplare zur Leipziger Messe aus dem Jahr 1910 zeigen den Besuchern der neuen Leipziger Ausstellung, dass die Ergebnisse des frühen Mehrfarbdrucks bereits erstaunlich vielfältig und farbenprächtig waren. Welche technischen Voraussetzungen dazu notwendig waren, zeigt das Museum für Druckkunst Leipzig in der Sonderausstellung „Von der Lithografie zum Offsetdruck. Die Leipziger Kunstanstalt Carl Garte und die Sammlung Hans Garte“ vom 3. Februar bis 13. Mai 2012.</p>
<div id="attachment_3326" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3326" title="Lithografie_Ansichtskarte_L" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Lithografie_Ansichtskarte_L-540x349.jpg" alt="" width="520" height="340" /><p class="wp-caption-text"> Ansichtskarte Leipziger Messe, um 1910 © Sammlung G. Stumpp, Stuttgart.</p></div><span id="more-3325"></span></p>
<p>Die zweiteilige Ausstellung beleuchtet zunächst die Ansichtskartenproduktion der Leipziger Kunstanstalt Carl Garte um 1900. Das damals sehr populäre Massenmedium <a href="http://ansichtskarten-lexikon.de/Verlag-Kunstanstalt-Carl-Garte-Leipzig-CGL-CGL-123.html" target="_blank">Ansichtskarte</a> veranschaulicht, wie wichtig Design und Farbgestaltung waren, um auf diesem hart umkämpften Markt zu bestehen. Dargestellt wird zudem die technische Experimentierfreude zu Beginn des Mehrfarbdrucks für Massenauflagen. Ausgewählte Exponate illustrieren die damals vorherrschende Drucktechnik der Chromo-Lithografie, die bald auch mit anderen Techniken kombiniert wurde.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<p><div id="attachment_3328" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3328" title="Lithografie_Zeitschriftenco" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Lithografie_Zeitschriftenco-540x748.jpg" alt="" width="520" height="748" /><p class="wp-caption-text">Zeitschriftencover 1934 © Int. Senefelder-Stiftung Offenbach.</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Der zweite Teil der Ausstellung widmet sich dem Offsetdruck, in den die Kunstanstalt Garte ab 1912 als einer der ersten Betriebe in Deutschland investierte. In der Frühphase wurde diese Drucktechnik noch nicht im Buch- und Zeitungsdruck genutzt, sondern vor allem für Ansichtskarten, Plakate, Reklame und Verpackungen. Diese Anwendungsbereiche des frühen Offsetdrucks werden in der Ausstellung durch farbenfrohe Originale aus der Sammlung Hans Garte dokumentiert. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Deutschen Zeitungsmuseum Wadgassen, der Internationalen Senefelder-Stiftung Offenbach und dem Sammler Gerhard Stumpp, Stuttgart.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_3327" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3327" title="Lithografie_Werbung_Schnell" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Lithografie_Werbung_Schnell-540x756.jpg" alt="" width="520" height="756" /><p class="wp-caption-text">Werbung Schnellpresse © Int. Senefelder-Stiftung Offenbach.</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>In seiner Dauerausstellung zeigt das Museum für Druckkunst Leipzig historische Drucktechniken mit dem Schwerpunkt Buchdruck. In der Sonderausstellung wird der Fokus nun auf den farbigen Illustrationsdruck gelegt. Wie der Buchdruck hat dieser in Leipzig eine lange Tradition; so wurde beispielsweise die erste deutsche Offsetdruckmaschine 1907 in Leipzig in Betrieb genommen.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<p>Mo-Fr 10-17 Uhr, So 11-17 Uhr, samstags geschlossen.</p>
<p>Sonderöffnungszeiten während der Buchmesse: Samstag, 17.3. von 11-17 Uhr geöffnet. Schließtage während der Laufzeit: 6., 7.,8. April und 1. Mai. Ostermontag (9.4.) geöffnet.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Innovative Plakatwerbung</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/innovative-plakatwerbung-3310.html</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 09:15:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birk Grueling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufwendige Zeitungskampagnen, TV-Spots oder Google-Adsense &#8211; all diese Dinge haben nichts an dem Status der Plakatwerbung geändert. Immer noch bezahlen Unternehmen viel Geld für diese überdimensionale Werbeform. Damit das auch so bleibt, gibt man sich in der Druckindustrie viel Mühe bei der Suche nach innovativen Ideen. „Print wirkt“ mit dieser Kampagne wird seit Jahren für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aufwendige Zeitungskampagnen, TV-Spots oder Google-Adsense &#8211; all diese Dinge haben nichts an dem Status der Plakatwerbung geändert. Immer noch bezahlen Unternehmen viel Geld für diese überdimensionale Werbeform. Damit das auch so bleibt, gibt man sich in der Druckindustrie viel Mühe bei der Suche nach innovativen Ideen.</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3313" title="Innovative Plakatwerbung_Gutenberg_Blog_Druck_Medien" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/2.jpg" alt="" width="400" height="400" /></p>
<p>„Print wirkt“ mit dieser Kampagne wird seit Jahren für Anzeigen in Printmedien geworben. Dieser griffige Slogan würde bei der Plakatwerbung wohl noch besser passen. Laut einer Studie des Fachverbands Aussenwerbung e.V ist der Einfluss von Plakaten auf den Absatz fünf Mal höher als der durchschnittliche Anteil im Media-Mix. Plakate erzielen damit den höchsten Return-on-Investment Wert aller klassischen Medien. Kein Wunder, das   kaum eine Media-Mix-Kampagne ohne diese Werbeform auskommt. Doch bei aller positiven Zahlen will eine solche Stellung auch verteidigt werden und das geht bekanntlich am besten mit Kreativität und Innovation. Wie das aussehen kann, zeigen zwei Beispiele aus den letzten Jahren.<span id="more-3310"></span></p>
<h2>Plakate mit Tiefenwirkung</h2>
<p>Dreidimensional ist nicht nur die Zukunft im Kino, sondern vielleicht auch bei der Werbeanzeige. Dank einer Erfindung am Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik in Freiburg könnte das 3D-Plakat bald Teil des Straßenbildes werden. Clou dabei: die Bildansicht ändert sich je nach Blickwinkel des Betrachters. Vergleichbar ist das Ganze mit den Wackelbildern, wie man sie von Postkarten kennt. Statt der Rillenfolie verwenden die Forscher jedoch ein Linsenarray, das aus mehr 250.000 Einzellinsen von nur zwei Millimeter Durchmesser besteht. Damit bleiben die Plakatmotive auch aus großer Entfernung noch gut erkennbar. Das Verfahren dazu ist einfach genial. Die Linsenfolie wird zuerst auf ein Plakatpapier geklebt und dann mit dem Bild bedruckt. Dafür hat man in Freiburg eine spezielle Software entwickelt. Anhand des 3D-Modells des Motivs berechnet das Programm für jede einzelne Linse ein Abbildung des gesamten Bildes. Am Ende liefert das Display 30.000 Betrachtungswinkel auf die dargestellte Szene. Diese Methode ist leider noch etwas aufwendig. Pro Quadratmeter wird nämlich eine Datenmenge belichetet, die sonst einem ganzen Kinofilm entspricht. Trotz der aufwendigen Leistung sollen die ersten <a title="Plakate" href="http://www.flyerpilot.de/plakate/uebersicht.htm" target="_blank">Plakate</a> mit dieser Technologie bald auf der Straße zu sehen sein.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3312" title="Innovative Plakatwerbung_Gutenberg_Blog_Druck_Medien_MAN" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/man-540x385.jpg" alt="" width="540" height="385" /></p>
<h2>Schnupperwerbung</h2>
<p>Schnupperabos oder Schnupperpreise kennen wir alle, seit letzten Jahr ist auch die Schnupperwerbung dazugekommen. 2000 parfümierte Plakate haben im vergangenden August für Hundefutter geworben. Die Idee dahinter ist simpel und gut: Wenn der Vierbeiner an dem Plakat schnuppert, liest das Herrchen automatisch die Werbung. Wer über solche Aktionen nur den Kopf schüttelt und über eine mögliche Geruchsbelästigung durch Hundefuttergestank in der Innenstadt schimpfen möchte, kann beruhigt sein. Der Duft war nur für Hunde wahrnehmbar, kaum für Menschen.<br />
<strong>Egal ob nun in 3D oder mit Geruch &#8211;  durch solche guten Ideen lassen sich auch alte Medien wie Plakate ordentlich aufmöbeln.</strong></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Prinz Apfel lässt grüßen!</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 09:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe ein wirklich geniales, total süßes und einfach tolles Produkt entdeckt, von dem ich euch berichten muss. Ihr werdet es lieben, weil man bei jeder Seite merkt, dass auch die Macher dahinter ihr Produkt vergöttern! Es war einmal in einem fernen Land&#8230; In einem nicht allzu entfernten Land, lebt seit noch nicht allzu geraumer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich habe ein wirklich geniales, total süßes und einfach tolles Produkt entdeckt, von dem ich euch berichten muss. Ihr werdet es lieben, weil man bei jeder Seite merkt, dass auch die Macher dahinter ihr Produkt vergöttern! Es war einmal in einem fernen Land&#8230;</strong></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-large wp-image-3276" title="prinzapfel2012_kalender1" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/prinzapfel2012_kalender1-540x371.jpg" alt="" width="540" height="371" /></strong></p>
<p>In einem nicht allzu entfernten Land, lebt seit noch nicht allzu geraumer Zeit ein Prinz, der stolz den Namen Prinz Apfel trägt. Dieser Prinz vertreibt sich aufgrund seiner durchaus aktiven Natur gern die Zeit. Zu seinen Aufgaben zählen, neben dem Beschützen des Wohlergehens seiner geliebten Mitmenschen, das Zählen der Wolken zwischen zwei und drei Uhr des Nachmittages sowie das Lauschen des Regens oder Sammeln gar lustiger Worte.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3281" title="prinzapfel2012_kalender6" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/prinzapfel2012_kalender6-540x371.jpg" alt="" width="540" height="371" /><span id="more-3270"></span></p>
<p>Der Tag eines Prinzen ist lang. Und während er einmal wieder beschäftigt ist mit dem blank polieren seiner frisch geernteten Lieblingsäpfel, muss er die Zeit übersehen haben – und gleichwohl eine wahrlich unverzeihliche Tat folgte. So hat es sich zugetragen, dass er in seinem königlichen Stress den Ehrentag seiner holden Maid übersah! Welch eine Schandtat! Diese zog sich sogleich samt Hausdrachen zurück in ihre Gemächer und ließ ihre Majestät ratlos am Hofe zurück.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3280" title="prinzapfel2012_kalender5" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/prinzapfel2012_kalender5-540x371.jpg" alt="" width="540" height="371" /></p>
<p>Ihre Durchlaucht wünschte sich seine Tat wäre ungeschehen. Doch nun musste er eine Lösung finden. Der Prinz tüftelte und berechnete. Dachte und skizzierte. Knobelte und kombinierte – viele  Erdumdrehungen lang. Nächte wurden zum Tag, Tage wurden zur Nacht. . Und so hat es sich zugetragen, dass ihre Durchlaucht eine einfache, doch gleich auch königliche Lösung für sein unverzeihliches Verhalten entwickelte: Den <a title="Taschenkalender" href="http://www.prinzapfel.com" target="_blank">Prinz Apfel Taschenkalender</a>!</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3283" title="prinzapfel2012_kalender8" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/prinzapfel2012_kalender8-540x371.jpg" alt="" width="540" height="371" /></p>
<p>Und ab diesem Tage an vergaß er weder den Ehrentag seiner Liebsten, noch den der geliebten Mutter, noch eher lästige Pflichten wie Zahnarztbesuche. Gleichwohl ward das zarte Augenlicht der  holden Meid durch die Farbenpracht des Kalenders wahrlich entzückt. Sie verzieh ihrem Prinzen noch am gleichen Tage und seitdem planen sie gemeinsam und erfreuen sich des Lebens. Und die Moral von der Geschicht: vergiss deine Termine nicht! Hier geht´s direkt zum <a title="Terminplaner" href="http://www.prinzapfel.com" target="_blank">Königreich</a>&#8230;</p>
<p><strong>Ist das nicht herrlich?! Ich liebe den Prinzen und verneige mich auf´s tiefste!</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3277" title="prinzapfel2012_kalender2" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/prinzapfel2012_kalender2-540x371.jpg" alt="" width="540" height="371" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schneller, weiter… teurer?</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/tipps-tricks/schneller-weiter-teurer-bezahlsysteme-3212.html</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 08:27:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Ruppert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Bezahlmodelle für Online-Zeitungen zaubern Web-Usern die Sorgenfalten auf die Stirn, während die großen Medienkonzerne munter nach der Musterlösung suchen. Egal, ob auf Arbeit, in der Schule oder abends vor dem TV: Fragen haben wir täglich. Interessante Fragen, spannende Fragen, ja selbst lästige Fragen begegnen uns jeden Tag zuhauf. Wie gut, dass es da doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neue Bezahlmodelle für Online-Zeitungen zaubern Web-Usern die Sorgenfalten auf die Stirn, während die großen Medienkonzerne munter nach der Musterlösung suchen. </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_3231" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3231" title="Chromeman Sprinter" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_21634710_S-540x763.jpg" alt="" width="520" height="763" /><p class="wp-caption-text">© rudall30 - Fotolia.com</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Egal, ob auf Arbeit, in der Schule oder abends vor dem TV: Fragen haben wir täglich. Interessante Fragen, spannende Fragen, ja selbst lästige Fragen begegnen uns jeden Tag zuhauf. Wie gut, dass es da doch die Patentlösung gibt: PC an, rein ins weltweite Netz und schon wird uns die Antwort bequem per Suchmaschine auf dem Silbertablett serviert. Kostenlos.<br />
Haben wir dann noch Bedarf an Wissen oder den neuesten Neuigkeiten, bleiben wir ganz einfach vor dem PC sitzen und surfen bequem durch die Weiten des Internets. Hier ein Zeitungsartikel, da ein Kommentar.  Kostenlos.<br />
Doch genau damit soll jetzt Schluss sein: Neue Online-Bezahlmodelle sollen das El Dorado für Internetnutzer nur noch gegen Wegzoll passierbar machen. Die Vielfalt der frei genießbaren Artikel soll drastisch eingeschränkt werden. Der Grund hierfür liegt auf der Hand: fleißige Verfasser schreiben Artikel um Artikel, tausende Leute lesen diese – und niemand bezahlt dafür.<br />
Will man nun also weiter wie bisher surfen und mal hier, mal da eine Welle reiten, so könnte das zukünftig ziemlich teuer werden. Und „teuer“ ist ein Wort, welches von den Web-Usern stets gar nicht gerne gehört wird. Doch so sehr Surfer ihre Wellen auch lieben, so gefährlich sind doch zu viele, zu hohe Wellen: zwar zeigt uns eine Suchmaschine zigtausende Infos über ein gewünschtes Thema an, doch sortiert sie diese nicht nach Informationsgehalt. Somit surfen wir oft unnütz, vergeuden Zeit mit schlechten oder schlicht unpassenden Artikeln und beginnen, Berichte und Informationen lediglich zu überfliegen. Wer kann schon von sich behaupten, dass er stets die aufgerufenen Artikel gründlich von A bis Z liest? Und hierin birgt sich die Gefahr des grenzenlosen Internets samt seiner Informationswelle: Verlust von Aufmerksamkeit, Feinfühligkeit und dem Augenmerk fürs Wesentliche.<span id="more-3212"></span><br />
Genau diese Gefahr bietet allerdings den Ansatzpunkt für die Bezahlmodelle. Ein Surfer, dem nur die besten Wellen präsentiert werden, ist wohl durchaus bereit, dafür zu bezahlen. Statt der bislang gewohnten Quantität an Informationen und dem damit verbundenen Aufwand, die wertvollsten herauszufiltern, müsste man ihm also geballte Qualität bieten. Die Medienbranche kann dem Internet zu einem neuen Look verhelfen, wenn sie denn nur genügend Qualität mitbringt und ihre Artikel mit fundiertem Wissen und rhetorischen Prachtstücken ausschmückt.<br />
Leider scheint es gerade in Amerika zur Mode geworden zu sein, viel Zeit auf der Suche nach dem geeigneten Bezahlsystem zu verbringen und dabei das zu Bezahlende zu vergessen. Etliche Bezahlmodelle wurden ausprobiert, verworfen, überarbeitet und wieder verworfen. Zahllose Experten wurden befragt, bezahlt und ohne Ergebnis wieder gehen gelassen. Gespart wurde oft nur an einer Stelle: der Redaktion. Dass das tödlich für eine Zeitung, vielleicht sogar für eine ganze Branche ausgehen kann, muss hier nicht extra erwähnt werden. Freilich bleibt vielen Zeitungen nichts anderes übrig, als einen Sparkurs zu fahren, fallen doch zunehmend Einnahmequellen wie Kleinanzeigen oder Annoncen weg. Doch wenn dieser Sparkurs in erster Linie am Herzstück einer Zeitung, ihren Redakteuren, zur Anwendung kommt, drängt sich einem schnell die alte Wendung vom zu Tode sparen auf.<br />
Denn auch hier kann wieder nur gelten: Qualität ist die Chance. Ob für „kleine“ Zeitungen, regionale Zeitungen oder Fachzeitschriften: Qualität ist die Chance. In einer Gesellschaft, in der vieles umsonst ist, ist die einzige Möglichkeit, sich abzuheben, herauszuragen.<br />
Auch Surfer mit dem Meer genau vor der Haustür nehmen Strapazen auf sich, um zu besseren Wellen zu gelangen. Ihr Ziel bei einem Flug in die Karibik ist nicht die Karibik, sondern die Wellen, die sie dort vorfinden. Das Ziel der Medien auf dem Weg ins Internet sollte also nicht das Internet selbst sein, sondern die Art, wie sie darin vertreten sind, was darin von ihnen zu finden ist. Auch kleinere Zeitungen können also den Weg ins Internet getrost wagen, wenn sie qualitativ dafür gerüstet sind.<br />
Doch wie rüstet sich eine vergleichsweise kleine Zeitung nun für den Kampf gegen eine derart erdrückende Anzahl von Konkurrenten?<br />
Bei einem Blick in die Waffenkammer springt einem die größte Trumpfkarte kleinerer, regionaler Zeitungen sofort ins Auge. Eine Waffe, die auf keinem Schlachtfeld im Cyberspace errungen werden kann: regionale Verbundenheit. Gerade in kleineren bis mittelgroßen Städten und ländlicheren Gegenden ist die Zeitung immer noch das Informationsmedium Nummer 1. Logisch, der Spielbericht des Lieblingsclubs aus dem Heimatort findet sich ja auch nicht im Internet. Auch das Dorffest wird dort nicht angekündigt. Selbst die Trunkenheitsfahrt des Nachbarn wird nur selten den Weg in die Weiten des Internets finden und so ist es doch die morgendliche Zeitung, die den Leser mit all diesen Informationen versorgt. Und er dankt es ihr. Täglich.<br />
So wichtig also die Besinnung auf die Region ist, so wichtig sind doch auch gelegentliche Blicke über den Tellerrand hinaus. Der Euro ist in Gefahr, das wissen alle – doch nur die wenigsten kennen die Details. Keiner schlägt sich gerne zum Frühstückskaffee durch einen Artikel voller Hiobsbotschaften, Fremdwörter und Schachtelsätze. Eine klare, verständliche und erklärende Sprache könnte hier der Schlüssel zum Erfolg sein. Damit das Lesen nicht nur Information bringt, sondern auch wieder Spaß macht.</p>
<p>Spaß für Jung und Alt. Denn auch die junge Generation liest Zeitung. Zugegeben, nicht immer aus reinem Interesse. Manchmal auch nur, weil die Zeitung einfach gerade auf dem Frühstückstisch liegt. Damit sie dort nicht liegenbleibt, muss sie Lust auf mehr machen. Interessant sein, vielleicht sogar ein wenig spannend. Eine „junge Seite“, am liebsten gleich mehrere. Jung sind ja nicht nur ABC-Schützen, sondern auch Teenager oder Junggebliebene. Alle wollen ihr eigenes Angebot. Wer die „Generation GameBoy“ als lesefaul bezeichnet, der muss ihr auch Lesestoff anbieten. Es ist ein Leichtes, zu monieren, dass die Jugend von heute nicht mehr liest. Doch diese Kraft sollte besser verwendet werden, um sie zum Lesen zu bewegen. Denn wer jung keine Zeitung liest, wird sie alt auch nicht mehr lesen wollen.</p>
<p>Das Lesen-Wollen ist ja schließlich das Entscheidende. Man will auch keine Artikel lesen, die beim Surfen am Tag zuvor sowieso schon ins Auge stachen. Zumindest nicht, wenn sie genau so kurz sind. Ein Artikel, welchen man schon gelesen hat, erscheint hingegen erweitert um Hintergrundinformationen, Erfahrungsberichte oder historische Daten gleich in einem völlig anderen Licht. Ist es nicht das, was wir täglich von unserer Zeitung fordern? Mehr Informationen, mehr Wissen? Schlicht: Qualität?</p>
<p>Die Tatsache, dass Millionen von Menschen jeden Tag online nach News suchen und dort mit tausenden Angeboten überschüttet werden, bietet für einen Anbieter, der Qualität feilbietet, weitaus mehr Chancen als Gefahren. Qualität wird honoriert. Und es war noch nie vorher so leicht, eine derart große Anzahl an Klienten in derart kurzer Zeit zu erreichen.<br />
Dem spielen auch die „E-Books“ in die Karten; ein schon totgesagter Trend, der jetzt wohl mehr als nur seine Renaissance feiert. Denn mit diesen handlichen, digitalen Begleitern ändert sich nicht nur die Art und Weise des Lesens, sondern auch die Mobilität. Wer früher keine Zeitung zur Hand hatte, kann sie jetzt bequem auf seinem E-Book überall hin ohne lästiges Falten oder Zusammenknüllen mitnehmen. Vorbei die Zeiten, zu denen man am Frühstückstisch oder in der U-Bahn lesen musste. Von nun an kann immer gelesen werden, ohne Blättern, geräuschfrei und blitzschnell. Dafür muss nicht einmal der Weg zum Kiosk auf sich genommen werden.</p>
<p>Die Weichen für den nächsten Schritt im digitalen Zeitalter stehen also gut, es bleibt lediglich abzuwarten, mit welcher Verspätung und welcher Ladung der Zug sie passiert. Denn das Entscheidende ist nicht der Zug, sondern seine Ladung.</p>
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		<title>Farbenblindheit</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 10:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Prüfen sie die Farbtüchtigkeit ihrer Augen! Dieser Artikel mag zwar nicht unbedingt auf den ersten Blick in das Themenraster des Gutenberg Druckblogs passen. Farbenblindheit ist jedoch ein Problem, dass man gerade im Druckbereich nicht vernachlässigen sollte. 1. Die Rot-Grün-Sehschwäche Trotz der überall fleißig durchgeführten Standardisierung des mehrfarbigen Offset- und Digitaldrucks, kommt es nach wie vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Prüfen sie die Farbtüchtigkeit ihrer Augen!</h2>
<p><strong>Dieser Artikel mag zwar nicht unbedingt auf den ersten Blick in das Themenraster des Gutenberg Druckblogs passen. Farbenblindheit ist jedoch ein Problem, dass man gerade im Druckbereich nicht vernachlässigen sollte.</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3198" title="Gutenberg Druckblog_Farbblindheit" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Bildschirmfoto-2011-11-07-um-10.01.14-540x511.png" alt="" width="540" height="511" /><span id="more-3197"></span></p>
<h2>1. Die Rot-Grün-Sehschwäche</h2>
<p>Trotz der überall fleißig durchgeführten Standardisierung des mehrfarbigen Offset- und Digitaldrucks, kommt es nach wie vor zu unterschiedlichen subjektiven Beurteilungen und Bewertungen von mehrfarbigen drucktechnischen Ergebnissen. Die vielen messtechnischen Möglichkeiten  und auch ein Farbmanagement schaffen es  nicht, dass das ewige Thema:  „Unterschiede zwischen Andruck/Proof und Auflagendruck“ endgültig  der Vergangenheit angehört. Ganz im Gegenteil: angesichts der zahllosen digitalen Proofsysteme und der unterschiedlichen Farbwiedergabe auf den PC-Bildschirmen der Druck-Vorstufe, sind die Unstimmigkeiten sogar noch größer geworden. Denn im Druck haben wir es zu tun mit der subtraktiven Farbmischung (Körperfarben /CMYK)  und  im anderen mit einer additiven Farbmischung (Lichtfarben/ RGB). Es treffen also bei der Herstellung von farbigen Druckprodukten  zwei völlig unterschiedliche Farbwelten an- und aufeinander. Das möchte ich aber nachfolgend hier nicht näher vertiefen. Bei meiner digitalen Kamera ist es übrigens zwischen dem leuchtenden, strahlende und  kontrastreichen  Farbbild auf dem Sucherfeld und auf meinem späteren „schlappen“ Ausdruck mit Tintentröpfchen auf Papier nicht anders, besonders dann, wenn auch noch eine „seelenlose“ übliche und wolkige  0815-Qualität genommen wird.</p>
<p>Mir geht es in dem nachfolgenden kleinen Beitrag aber  nicht um die Unterschiede zwischen Auflagendruck und Proof, sondern um den Hinweis auf eine vielleicht  vorhandene Sehschwäche, mit der manche Erdenbürger &#8211; vielleicht sogar Drucker, Produktioner, Designer und „Werbewelpen“ &#8211; belastet sind. Sie kann generell zu einer Beeinträchtigung des Sehens und Beurteilens von Farben führen. Ich meine die  Farbblindheit (Achromatopsie), wie sie umgangssprachlich genannt wird. Im Vordergrund (ca.5% der Bevölkerung) steht dabei die Rot-Grün-Sehschwäche. Sie kann angeboren sein, sich aber auch später erst ergeben oder auch verstärken. Ob eine solche Schwäche vorliegt, lässt sich an unserem Testbild feststellen. Erkennen sie die Zahl 74 ? Dann ist mit ihren Augen alles in Ordnung. Nicht so häufig ist übrigen eine Gelb-Blau-Sehschwäche und eine vollständige Farbblindheit. Dafür gibt es weitere Testbilder bei den Augenärzten oder bei bestimmten Optikern.</p>
<h2>2. Der Graue Star</h2>
<p>Im Zusammenhang mit der Farbblindheit möchte ich außerdem auf eine mögliche Trübung der Augen hinweisen. Ich meine damit den „Grauen Star“  der anfänglich klaren  Augenlinse, die bei jedem Menschen im Laufe seines  Lebens früher oder später (schon ab dem 40.Lebensjahr !) sowohl hinsichtlich der Intensität als auch in unterschiedlichen Färbungen auftritt und damit das farbige Sehen mehr oder weniger stark beeinflussen kann. Diese Trübung des menschlichen Auges ist nämlich  verbunden mit einer zunächst unmerkliche Änderung des allgemeinen Sehvermögens,   der Intensität der Farben (Verblassen der Farben), der Nuancierung  (Farbveränderungen) und sie wirkt sich  auch aus hinsichtlich der Beurteilung der z.B. von  Papierweiß. Denn die Trübung der Augenlinse zeigt Grautöne in unterschiedlicher Stärke und rötlich-gelbe Nuancierungen. Natürlich liegt es auf der Hand, dass der grau-gebliche Schleier, der sich auf die Linse des menschlichen Auges legt, das farbliche Sehen mehr oder weniger stark beeinflusst. Die Intensität der Trübung kann von einem Augenarzt objektiv gemessen werden. Sie spielt  z.B.  für Autofahrer eine wichtige Rolle, besonders was das Fahren in Dunkelheit anbetrifft.  Die Beeinflussung auf das farbige Sehen    durch die mehr oder weniger starke Trübung („Grauer Star“) der Augenlinse ist dagegen  ein noch wenig untersuchtes Gebiet. Diesbezüglich besteht also noch Informationsbedarf. Wer also öfter mit der Bewertung seines farblichen Sehens beim Abstimmen eines mehrfarbigen Bogens an der Druckmaschine oder bei der Beurteilung eines farbigen Proofs zu tun hat, sollte vielleicht auch mal zur schmerzlosen Kontrolle seiner Augen einen Augenarzt aufsuchen. Es könnte der Graue Star sein !!</p>
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		<title>Nicht nur für Kinderaugen: Bilderbücher, die begeistern</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 09:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Backs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bilderbücher sind ein spannendes Feld für Designer und Illustratoren, kleine und große Leser sorgen im Buchhandel für gewaltige Umsätze. Wir stellen zwei Projekte vor,  die uns besonders gut gefallen: „Schlafplatz gesucht!“ von Maria Bogade erscheint im Januar 2012. „Dolph der Elch“ von Andreas und Christian Gödde entsteht gerade. Beachtlich war der Umsatzanteil von Kinder- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bilderbücher sind ein spannendes Feld für Designer und Illustratoren, kleine und große Leser sorgen im Buchhandel für gewaltige Umsätze. Wir stellen zwei Projekte vor,  die uns besonders gut gefallen: „Schlafplatz gesucht!“ von Maria Bogade erscheint im Januar 2012. „Dolph der Elch“ von Andreas und Christian Gödde entsteht gerade.</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3184" title="Tolle Kinderbücher_Gutenberg_Druckblog" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/10/Kinderbuch1_Schlafplatz-540x540.jpg" alt="" width="540" height="540" /></p>
<p><span id="more-3180"></span></p>
<p>Beachtlich war der Umsatzanteil von Kinder- und Jugendbüchern auf dem Buchmarkt schon immer. Gerade jetzt, in den Zeiten des medialen Wandels, spricht hier die Rolle der Bilderbücher Bände: Mit stattlichen 17, 2 Prozent beziffert der deutsche Buchhandel den Anteil dieser kunstvoll illustrierten Werke am Umsatz von Kinderbüchern in der Zeit von August 2010 bis Juli 2011. Das ist tatsächlich gewaltig. Denn: Allein der deutsche Buchmarkt vermeldete im Jahr 2010 einen Gesamtumsatz von weit über 9 Milliarden Euro. Ein attraktives Berufsfeld für Grafikdesigner, auf dem mit Können und kreativen Konzepten einiges möglich ist. Im deutschsprachigen Raum sind viele Künstler aktiv, die ihren ganz eigenen Weg mit Erfolg gehen. Oder gerade damit begonnen haben. Mit dem neuen Bilderbuch von Maria Bogade und einem „Work in Progress“ der Brüder Andreas &amp; Christian Gödde stellen wir hier zwei Projekte vor:</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3183" title="Kinderbuch2_Schlafplatz" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/10/Kinderbuch2_Schlafplatz-540x270.jpg" alt="" width="540" height="270" /></p>
<p>Im baden-württembergischen Ludwigsburg ist <a title="Kinderbücher" href="http://www.mariabogade.com" target="_blank">Maria Bogade</a> zuhause. Die junge Illustratorin veröffentlichte mit der Bebilderung von Werken wie  „Wee Granny`s Magic Bag“ oder „Getting Dressed“ bisher vor allem im englischsprachigen Raum. Im Januar 2012 erscheint nun „Schlafplatz gesucht!“ im Schweizer Verlag <a href="http://www.bohem.ch/" target="_blank">Bohem Press</a>.  Der Buchverlag mit Sitz in Zürich hat sich auf Bilder- und Kinderbücher spezialisiert. Die Story: „Schlafplatz gesucht!“ erzählt die Geschichte zweier Freunde, Paul und Bruno, die alles miteinander teilen. Nur das Bett nicht, denn dieses ist für den großen Bären Bruno einfach zu klein. Gemeinsam machen die beiden sich auf die Suche nach einem Schlafplatz, der groß genug und ganz still ist. Damit beginnt eine fantastische Reise. Eine wunderbare Geschichte, wie wir an den Bildern sehen, die uns die Künstlerin vorab zur Verfügung gestellt hat.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3182" title="Kinderbuch3_Schlafplatz" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/10/Kinderbuch3_Schlafplatz-540x270.jpg" alt="" width="540" height="270" /></p>
<p>Für Maria Bogade hat das neue Werk einen ganz besonderen Stellenwert: Es ist das erste Buch, bei dem Text, Illustration und Satz komplett von ihr selbst übernommen wurden. Bisher war sie zumeist allein für die Bilder zuständig. „Das Buch ist digital illustriert, wobei ich immer Texturen und Scans von Aquarellhintergründen verwende, um den Bildern eine gewisse Haptik zu verleihen“, erklärt die zweifache Mutter ihre Arbeitsweise. Ihr Diplom im Studiengang Audiovisuelle Medien hatte Maria Bogade im Jahr 2007 an der Hochschule der Medien in Stuttgart gemacht und danach zunächst als Freelancerin im Bereich 3D-Animation gearbeitet. Die Vorliebe für das Erzählen eigener Geschichten brachte sie zur Kinderbuch-Illustration, hier kombiniert sie eben mit Vorliebe traditionelle und digitale Medien.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3181" title="Kinderbuch4_elch-kinderbuch_titelentwurf_Gutenberg_Druckblog" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/10/Kinderbuch4_elch-kinderbuch_titelentwurf-540x405.jpg" alt="" width="540" height="405" /></p>
<p>Ganz anders, aber nicht weniger spannend sieht es aktuell in der Produktion der Brüder Andreas und Christian Gödde aus. „Dolph der Elch“  ist der Titel ihres Kinderbuchs, das gerade entsteht. Zusehen können wir dabei alle, der Prozess dieses fantasievollen Werks könnt Ihr im <a href="http://elchkinderbuch.wordpress.com/" target="_blank">Blog</a> verfolgen. Der Besuch bringt Freude, neben lustigen Bildern aus dem Kinderelchbuch gibt es News und Geschichten rund um die nordischen Hirsche, Kühe und Kälber. Lustig: Auch „Dolph der Elch“ hat einen besten Freund mit dem Namen Bruno. Kein Bär, sondern ein kleiner Vogel.  Als den „Versuch, ein Kinderbuch auf den Büchermarkt zu bringen“ beschreiben die Göddes ihr Projekt. Und geben sich dabei ziemlich bescheiden: „Wir wissen, dass wir beide halbwegs lesbar texten und dass einer von uns (Christian) passabel zeichnen kann. Zudem verfügen wir über Fantasie und die lebendige Erinnerung, wie es war, mit Kinderaugen die Welt zu erkunden“, heißt es im Blog. Das sehen wir, und werden öfter mal reinklicken. Und schauen, wie es weitergeht, mit  „Dolph der Elch“.</p>
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		<title>Individuelle Kalender: Blickkontakt an 365 Tagen im Jahr</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/tipps-tricks/individuelle-kalender-blickkontakt-an-365-tagen-im-jahr-3216.html</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 07:01:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Jahresendspurt hat bereits begonnen, für 2012 geben Unternehmen ihren Kunden attraktive Werbemittel und gute Wünsche auf den Weg. Viele Blickkontakte an 365 Tagen im Jahr garantieren Kalender für Tisch und Wände. Die Online-Druckerei Flyerpilot bietet individuell bedruckbare Exemplare in vielen Ausführungen. iphone, Blackberry, Outlook und Co. gehören zum Alltag,  das Ende der klassischen Kalender [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Jahresendspurt hat bereits begonnen, für 2012 geben Unternehmen ihren Kunden attraktive Werbemittel und gute Wünsche auf den Weg. Viele Blickkontakte an 365 Tagen im Jahr garantieren Kalender für Tisch und Wände. Die Online-Druckerei Flyerpilot bietet individuell bedruckbare Exemplare in vielen Ausführungen.</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3219" title="Kalender von Flyerpilot" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Bildschirmfoto-2011-11-11-um-09.00.41.png" alt="" width="270" height="478" />iphone, Blackberry, Outlook und Co. gehören zum Alltag,  das Ende der klassischen Kalender wird in diesen schnelllebigen Zeiten gerne mal prophezeit. Tatsächlich sind die Zeitplaner aus Pappe und Papier aber Evergreens, der Digitaldruck macht sie für Unternehmen noch viel interessanter als sie es in vergangenen Zeiten waren. Die Digitaltechnik samt Bildbearbeitung, Design und Druck ermöglicht heute die umkomplizierte Planung und Produktion von personalisierten Kalendern, auch in bereits sehr kleinen Auflagen.<br />
Die Online-Druckerei Flyerpilot etwa bietet verschiedene Varianten dieses klassischen und beliebten Werbemittels, das bei Kunden immer auf positive Resonanz stößt. Denn: Ein unverzichtbares Hilfsmittel ist ein Kalender in jedem Büro.Veranstaltungen müssen geplant, Termine eingetragen und Urlaubstage festgelegt werden. Der <a title="Tischkalender" href="http://www.flyerpilot.de/tischkalender.htm" target="_blank">Tischkalender</a> zum Beispiel ist ein nützlicher Hingucker auf jedem Schreibtisch. Er besitzt eine große Werbefläche am Fuß und am Kopf, die vollfarbig bedruckt werden kann.  Auf diesem Weg befinden sich Unternehmen mit Logo und Werbebotschaft jederzeit im Blickfeld des Kunden. Ebenso beim <a title="Tischquerkalender" href="http://www.flyerpilot.de/tischquerkalender22.htm" target="_blank">Tischquerkalender</a>. Diese Organisationshilfe liegt stabil auf dem Schreibtisch und bietet jede Menge Platz für Notizen und Termine, aber natürlich auch eine große Werbefläche für ein individuelles Druckmotiv.   Vielfältige Veredelungsmöglichkeiten bietet auch ein Posterkalender , die Kalender-Variante für die Bürowand. Gerade diese großformatigen Wandplaner sind besonders übersichtlich und praktisch. Im Arbeitsalltag reicht ein Blick an die Wand, und die wichtigsten Termine werden innerhalb von kurzer Zeit erfasst. Zudem sind besonders diese Wandkalender bestens geeignet, um ein Unternehmen mit wirkungsvollen Bildern in Szene zu setzen. Die Organisationstalente können in den Formaten von DIN A1 quer (841 x 594 mm) oder 70 x 100 cm produziert werden. Ein bewährter Klassiker an der Wand ist ebenfalls bei Flyerpilot erhältlich: Der 3-Monats-Kalender mit Datumsschieber. Beliebt und unvewüstlich. Nicht nur Kunden, auch Mitarbeiter freuen sich zur Weihnachtszeit über Kalender dieser Art, als Präsent und als Ausstattung für ihre Büros. Unternehmen können das eigene Image mit diesen individuellen Planern also zugleich nach außen und innen stärken.</p>
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		<title>Design-Wettbewerb: Einsendeschluss für Paperworld Card Award am 31. Oktober 2011</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 06:27:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Backs</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer verschickt heute noch Glückwunschkarten mit der Post? Twitter, Facebook, SMS und Email sind doch viel schneller! Eine mögliche Antwort: „Aber eben auch nicht so stilvoll und schön.“ Im Rahmen der Fachmesse Paperworld 2012 läuft bereits der 9. Design-Wettbewerb für Glückwunschkarten. Motto: „Zeig`s uns!“ Einsendeschluss: 31. Oktober 2011. Gruß- und Glückwunschkarten verändern sich in unserer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer verschickt heute noch Glückwunschkarten mit der Post? Twitter, Facebook, SMS  und Email sind doch viel schneller! Eine mögliche Antwort: „Aber eben auch nicht so stilvoll und schön.“ Im Rahmen der Fachmesse Paperworld 2012 läuft bereits der 9.  Design-Wettbewerb für Glückwunschkarten. Motto: „Zeig`s uns!“ Einsendeschluss: 31. Oktober 2011.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-large wp-image-3121" title="Paperworld_Grusskarten_Plakat" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/09/Paperworld_Grusskarten_Plakat-540x339.jpg" alt="" width="540" height="339" /><br />
</strong></p>
<p><span id="more-3118"></span></p>
<p>Gruß- und Glückwunschkarten verändern sich in unserer schnelllebigen, oft viel zu hektischen Zeit, ganz besondere Qualitäten sind gefragt. Über Design, Haptik und Wertigkeit können wir heute anderen Menschen auf dem Postweg eine besondere Freude machen, Wertschätzung zum Ausdruck bringen. Die Arbeitsgemeinschaft der Hersteller und Verleger von Glückwunschkarten  (A.V.G.) bietet jungen Designern zusammen mit der Messe Frankfurt seit Jahren einen besonderen Anreiz, ihr Können auf diesem Gebiet zu zeigen.  „Zeig‘s uns!“ ist das Motto des 9. Paperworld Card Award. Teilnehmen können alle Studenten und Studentinnen an Hoch-, Fach- und Berufsfachschulen für Kunst, Gestaltung und Kommunikation sowie Auszubildende kreativer Berufe.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3119" title="Paperworld_Grusskarten_Cafe" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/09/Paperworld_Grusskarten_Cafe-540x436.jpg" alt="Foto: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Petra Welzel" width="540" height="436" /></p>
<p>Eingesendet werden können die individuellen Entwürfe der Designer in Formaten bis DIN A4 als Originale in diesem Jahr bis zum 31. Oktober, Gruppenarbeiten sind im Wettbewerb nicht zugelassen. Die kompletten Teilnahmebedingungen und das <a href="http://www.avgcard.de/avg_kartenwettbewerb_2010/avg_Designwettbewerb_teilnahme.html">Anmeldeformular</a> findet Ihr hier. <a href="http://www.avgcard.de/avg_kartenwettbewerb_2010/avg_Designwettbewerb_teilnahme.html"></a> Spannend wird es im November 2011: Dann werden die von einer Fachjury ausgewählten Teilnehmer informiert, dass sie dabei sind und ihre Arbeiten während der <a href="http://paperworld.messefrankfurt.com/frankfurt/de/aussteller/willkommen.html" target="_blank">Paperworld</a> vom 28. bis 31. Januar 2012 im Café Card präsentieren können. Bis Mitte Januar haben die Designer Zeit, hierfür eine Kollektion mit weiteren Entwürfen zusammenzustellen. Im Café Card fällt die Entscheidung: Die Besucher wählen mit Stimmkarten während der vier Messetage drei Preisträger, die am 31. Januar in einer Feierstunde mit Geldprämien ausgezeichnet werden. Der Preis ist heiß: 1.500 Euro gibt es für den 1. Platz, 1.000 bzw. 500 für die Plätze 2 und 3.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3120" title="Paperworld_Grusskarten" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/09/Paperworld_Grusskarten-540x358.jpg" alt="Foto: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Petra Welzel" width="540" height="358" /></p>
<p>Rund 50.000 Fachbesucher werden auf der Paperworld, einer der wichtigsten Branchen-Messen  im Bereich Papier, <a href="http://www.ratgeberzentrale.de/rubriken/gesundheit-wellness-ernaehrung/artikel/schlank-im-buero.html" target="_blank">Bürobedarf</a> und Schreibwaren, Ende Januar in Frankfurt am Main erwartet. In diesen Jahr zeigten dort 1.890 Aussteller aus 71 Ländern ihre Neuheiten und Produkt-Highlights.</p>
<p>Bewerber im <strong>Paperworld Card Award </strong>senden ihre Entwürfe bis zum 31. Oktober 2011 an:<br />
AVG Kartenwettbewerb 2011/2012<br />
„zeig‘s uns“<br />
c/o Klaus Hanfstingl Verlag GmbH<br />
Breitenbachstraße 6<br />
82538 Geretsried</p>
<p><strong> </strong></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Prima Klima für Druck und Papier</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 08:07:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn hier über das Klima geschrieben wird, so handelt es sich nicht um einen meteorologischen Diskussionsbeitrag über eine angebliche dramatische Klimaveränderung der Erde und es geht auch nicht um die Frage, ob die Wüsten einstmals grün waren. Auch soll nicht untersucht werden, warum die Tiefdruckgebiete meist von den Azoren kommen und die Hochdruckgebiete die Ostsee-Insel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn hier über das Klima geschrieben wird, so handelt es sich nicht um einen meteorologischen Diskussionsbeitrag über eine angebliche dramatische Klimaveränderung der Erde und es geht auch nicht um die Frage, ob die Wüsten einstmals grün waren. Auch soll nicht untersucht werden, warum die Tiefdruckgebiete meist von den Azoren kommen und die Hochdruckgebiete die Ostsee-Insel Hiddensee bevorzugen.  Vielmehr geht es nachfolgend  um einen kurzen Überblick um die wichtigsten Begriffe und Messinstrumente für das Klima, im Zusammenhang mit dem  Papier, dem  feuchtigkeitsempfindlichen Material des Druckers.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3115" title="Öko-Papier" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/09/Fotolia_870357_S-540x382.jpg" alt="" width="540" height="382" /></strong></p>
<p>Papier ist  hygroskopisch. Darunter versteht man seine Eigenschaft, Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft aufzunehmen aber auch an sie wieder abzugeben. Wird der Bedruckstoff z.B. ohne klimaschützende Verpackung in einen Raum mit bestimmter relativer Feuchtigkeit gebracht, so nimmt er &#8211; je nach Raumklima &#8211; aus der Umgebungsluft Feuchtigkeit auf (Adsorption) oder gibt Feuchtigkeit ab (Desorption), und zwar bis zur Erreichung des Gleichgewichtszustandes. Dabei spielt auch die Temperatur eine nicht unwichtige Rolle. Denn bei Änderung der Raumtemperatur ergibt sich auch eine Änderung der rel. Luftfeuchtigkeit. Als Folge der Nichtbeachtung der Luftfeuchtigkeit und Temperatur können sich mehr oder weniger große Probleme sowohl im Bogendruck  im Rollen-Offsetdruck im Digitaldruck  und auch beim Kopieren ergeben. Im Bogen-Offsetdruck sind  es vor allen Dingen Probleme mit der Flachlage des Papiers wie Verspannungen,  Randwelligkeiten sowie schlechte Laufeigenschaften (z.B.stat.Aufladungen, Adhäsionserscheinungen) und den sich daraus ergebenden negativen Folgeerscheinungen Im Rollen-Offsetdruck sind es besonders z.B. Ausdehnungen der Bahn, Bahnrisse, Fehlklebungen und zusätzliche Makulaturen oder Wellenbildungen.<br />
Die nachfolgenden Ausführungen geben einen kurzen Überblick über die verschiedenen Klimabegriffe und sie geben auch Hinweise auf die verschiedenen Instrumente und Möglichkeiten zum Messen und Prüfen der klimatischen Verhältnisse.<span id="more-3112"></span></p>
<h2>1.Klima-Begriffe</h2>
<p><strong>Absolute Luftfeuchtigkeit</strong><br />
Unter diesem Begriff versteht man diejenige Wassermenge in Gramm, welche in einem Kubikmeter Luft enthalten oder die Wassermenge in Gewichtsprozent, die in einem Papier vorhanden ist.  Physikalisch gesehen ist die absolute Feuchtigkeit das Gewicht des Wasserdampfes in 1 m3 Luft (g/m3). Jeder Temperatur ist ein maximal möglicher Feuchtigkeitsgehalt zugeordnet, der dem Sättigungszustand entspricht.</p>
<p><strong>Maximal mögliche Luftfeuchtigkeit</strong><br />
Darunter versteht man diejenige Wasserdampfmenge, die Luft einer bestimmten Menge bis zur Sättigung aufnehmen kann. Setzt man die absolute Feuchtigkeit zu der maximal möglichen Luftfeuchte ins Verhältnis, ergibt sich die relative Luftfeuchtigkeit (RLF oder rel.F).</p>
<p><strong>Relative Luftfeuchtigkeit</strong><br />
Unter der relativen Luftfeuchtigkeit versteht man also das prozentuale Verhältnis zwischen dem tatsächlichen (absoluten) Wassergehalt und dem maximal möglichen Wassergehalt der Luft bei einer bestimmten Temperatur.</p>
<p>RLF in % = Absolute Luftfeuchtigkeit x 100</p>
<p><strong>Maximal mögliche Luftfeuchtigkeit</strong><br />
Die relative Luftfeuchtigkeit ist  die wichtigste Maß- und Meßgröße für das Raumklima, denn hier wird die Temperaturabhängigkeit der Luftfeuchte berücksichtigt</p>
<p><strong>Gleichgewichtsfeuchtigkeit</strong><br />
Hygroskopische Materialien wie Papier und Karton passen sich in ihrem Feuchtigkeitsgehalt der Umgebungsluft an, sie streben einen Gleichgewichtszustand an. Daher wird die Luft, die sich in einem Papierstapel zwischen den einzelnen Bogen befindet, stets mit dem absoluten Feuchtigkeitsgehalt des Papiers im Gleichgewicht stehen. Die mit einem elektronischen Schwertfühler in einem Papierstapel gemessene Gleichgewichtsfeuchtigkeit gibt also die Beziehung zwischen der Feuchtigkeit im Material und jener der Umgebungsluft wieder.</p>
<p><strong>Hysteres</strong><br />
Der Ausdruck Hysterese stammt aus dem Griechischen und bedeutet das Zurückbleiben einer Wirkung hinter der sie verursachenden, veränderlichen physikalischen Größe. Aufgrund der hygroskopischen Eigenschaft von Papier kann es zu einer Feuchtigkeitsaufnahme oder auch Feuchtigkeitsabgabe kommen. Dabei ist es nicht gleich, ob ein Papier durch ein Befeuchten (Absorption) oder durch Trocknen (Desorption) auf seine Endfeuchte gebracht wird. Bei gleichem absoluten Wassergehalt stellen sich in beiden Fällen verschiedene relative Luftfeuchtigkeiten ein. Dieser Sachverhalt wird als Hysterese bezeichnet.</p>
<p><strong>Der Einfluß der Temperatur</strong><br />
Die relative Luftfeuchtigkeit wird von der Temperatur entscheidend beeinflusst. Die relative Luftfeuchtigkeit und die Temperatur sind so eng miteinander verbunden, dass sich die relative Luftfeuchtigkeit sofort ändert, sobald auch die Temperatur einer Schwankung bzw. Änderung unterworfen wird. Sinkt die Temperatur, dann steigt die relative.Luftfeuchtigkeit, umgekehrt nimmt die relative.Luftfeuchtigkeit ab, sobald die Temperatur steigt &#8211; gleicher Wassergehalt der Luft vorausgesetzt . Das bedeutet, dass ein Konstanthalten der rel.Luftfeuchtigkeit bei steigender oder sinkender Raumtemperatur nur dann möglich ist, wenn gleichzeitig be- oder entfeuchtet wird.</p>
<p>Tabelle: Veränderung der relativen Luftfeuchtigkeit in Abhängigkeit von der<br />
Temperatur<br />
_______________________________________________________<br />
Temp.    Relative Luftfeuchtigkeit (RLF) in Prozent (%) bei gleichbleibender<br />
°C    absoluter Luftfeuchtigkeit.<br />
________________________________________________________<br />
10    64    73    82    94<br />
12    55    65    73    82    92    98<br />
14    49    59    65    73    82    87    97<br />
16    43    55    57    65    78    87    93    97<br />
18    38    45    50    57    64    70    75    83    85    95<br />
20    34    40    45    50    56    62    67    73    76    84<br />
22    30    35    40    45    50    55    60    65    70    75<br />
24    27    32    35    40    45    50    54    67    62    68<br />
26    25    28    32    37    40    45    47    53    55    60<br />
28    22    26    28    32    36    42    43    46    50    55<br />
30    20    23    26    29    33    38    39    43    45    50<br />
________________________________________________________</p>
<p>Bei Erhöhung der Temperatur verringert sich die rel.Luftfeuchtigkeit. Umgekehrt kommt es zu einer Erhöhung, wenn die Temperatur abgesenkt wird. (Siehe Tabelle) Senkt sich  z.B. die Raumtemperatur in den Wintermonaten weil die Heizung zum Wochenende gedrosselt wurde, kommt es zu mehr oder weniger starken Anstieg der rel.Luftfeuchttigkeit. Das kann verbunden mit einer Feuchtigkeitsaufnahme durch das Papier und mit einer Randwelligkeit.<br />
Aber nicht nur die Temperatur des Raumes, sondern auch die Temperatur der Papierstapel sollte in den Wintermonaten überwacht werden, bevor das Papier ausgepackt wird. Wird z.B. ein im Winter stark unterkühlter Papierstapel oder eine entsprechend kalte Papierrolle  ausgepackt und in die wärmere Druckerei gefahren, kommt es zu einem Niederschlag von Kondensfeuchtigkeit die sofort von den Randzonen des Stapels oder von den oberen lagen des Rollenpapiers aufgenommen wird. Es kommt zu einer Randwelligkeit und die oberen Lagen der Rolle fallen als Makulatur an.</p>
<p>Bei einem erwärmten Stapel wird umgekehrt die unmittelbare Umgebungsluft erwärmt. Dort sinkt die rel.Luftfeuchtigkeit der unmittelbar den Stapel umgebende Luft und die Randzonen geben feuchtigkeit ab. es treten Verspannungen auf. Darum ist es wichtig, nicht nur die Raumtemperatur, sondern auch die Stapeltemperatur vor dem Auspacken zu messen.</p>
<p>Beschädigungen von Rieseinschlägen oder Palettenumhüllungen sind nach dem Messen wieder zu verkleben. Im verpackten Zustand kann bei wasserdampfdichter Verpackung kein Feuchtigkeitsaustausch stattfinden. Das ist besonders im Winter wichtig, wenn Papier in unterkühltem Zustand angeliefert wird. Erst eine Temperaturangleichung vornehmen ! Die Zeit für einen solche Angleichung ist natürlich abhängig vom Größenlumen der Palette und von der Höhe der Temperaturdifferenz wischen Raum und Unterkühlung.</p>
<h2>2. Geräte zur Klimamessung</h2>
<p><strong>Thermohygrograph</strong><br />
Zur laufenden Kontrolle der rel.Luftfeuchtigkeit und Temperatur dienen registrierende Thermohygrographen. (siehe Abbildung) Damit werden Feuchtigkeit und Temperatur auf Diagrammscheiben über einen längeren Zeitraum aufgezeichnet. So besteht auch nachträglich die Möglichkeit festzustellen, welche Klimabedingen während der Nachtzeit z.B. geherrscht haben. Klimaaufschreibungen sind auch wichtige Dokumente wenn es um die Behandlung von Papier–Reklamationen geht. Eine regelmäßige Eichung solcher Geräte mit Hilfe eines Aspirationspsychrometers ist wichtig.<br />
Eine wesentlich bessere und komfortablere Methode der Klimaaufzeichnung ist der Einsatz eines sogenannten Datenloggers. Der Logger kann ohne Interface direkt über ein Schnittstellenkabel programmiert und ausgelesen werden. Eine Software erlaubt eine umfassende Datenanalyse über Tabellendarstellung, Kurvengrafik und Zoom-Funktion.</p>
<p><strong>Schwertfühler(Stechhygrometer)</strong><br />
Sie dienen der Messung der Feuchtigkeit des Papiers im Stapel. Sie arbeiten wie ein Haarhygrometer. Heute werden aber fast vorwiegend die wesentlich genauer und auch schneller messende elektronisch arbeitende Schwertfühter<br />
verwendet. (siehe Abbildung)</p>
<p><strong>Aspirationspsychrometer</strong><br />
Das Aspirationspsychromter ist ein meteorologisch genaues Kontrollgerät zur Messung von Temperatur und Feuchtigkeit. Es kann deshalb auch als Eichgerät für andere Messinstrumente verwendet werden. Es enthält zwei Quecksilber-Glasthermometer, wovon eines für die Messung befeuchtet wird. Mit einem eingebauten Ventilator (Federwerkantrieb) wird ein Luftstrom von ca. 2m/s erzeugt. Dieser strömt gleichmäßig an den beiden Quecksilbersäulen vorbei. Dabei entsteht am feuchten Thermometer eine Verdunstungstemperatur (Verdunstungskälte) und an der trockenen Quecksilbersäule eine normale trockene Temperatur. Aus beiden Temperaturwerten, d.h. aus der Temperaturdifferenz, wird dann mit Hilfe einer Psychrometertabelle die meteorologisch genaue rel. Luftfeuchtigkeit ermittelt. (siehe Abbildung)</p>
<p><strong>Haarhygrometer</strong><br />
Einfache Haarhygrometer sind in Druckereibetrieben zur Messung der Raumfeuchtigkeit und auch zur Messung der Gleichgewichtsfeuchtigkeit mit einem Schwertfühler leider immer noch vereinzelt anzutreffen. Solche Geräte messen aber nicht in der heute notwendigen und geforderten Genauigkeit und Schnelligkeit. Sie sollten also gegen moderne elektronische Geräte ausgetauscht werden. Das Messprinzip von Haarhygrometer beruht auf den hygroskopischen Eigenschaften von speziellen Haaren und deren damit verbundenen Längenänderung. Diese Längenänderung durch Feuchtigkeitsabgabe und &#8211; aufnahme wird über ein Hebelsystem auf einen Zeiger übertragen. Die rel. Luftfeuchtigkeit in % wird direkt auf einer Skala übertragen  und kann dort abgelesen werden. Eine ständige Eichung solcher Geräte ist unbedingt notwendig.</p>
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