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	<title>Gutenberg-Blog - alles rund um Drucken und Medien &#187; Trendscout</title>
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	<description>Der unabhängige Blog für die deutsche Druck- und Medienindustrie</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 10:00:20 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Street Art: Und dennoch sind wir frei!</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 08:48:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Ruppert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Suche der nordafrikanischen Revolutionäre nach einer Stimme, die nie verhallt, mündet in eine Kunst, die nie ruht: Street Art. &#160; Egal, ob Ägypten, Lybien oder Tunesien. Sie alle haben gehofft, gebetet und gekämpft. Stunde um Stunde. Tag für Tag. Woche um Woche. Sie haben gelitten, wurden geschlagen, haben sich aufgerafft und schließlich gesiegt. Doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Suche der nordafrikanischen Revolutionäre nach einer Stimme, die nie verhallt, mündet in eine Kunst, die nie ruht: Street Art.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_3302" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-3302 " title="Gutenberg_Blog_Street_Art" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/01_marayah.jpg" alt="" width="500" height="334" /><p class="wp-caption-text">Yehia El Alaily www.marayah.com</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong>Egal, ob Ägypten, Lybien oder Tunesien. Sie alle haben gehofft, gebetet und gekämpft. Stunde um Stunde. Tag für Tag. Woche um Woche. Sie haben gelitten, wurden geschlagen, haben sich aufgerafft und schließlich gesiegt.<br />
Doch selbst in den Siegestaumel mischten sich die ersten Spuren von Unsicherheit, welche sich auch schnell bewahrheiten sollten. Längst ist Ernüchterung eingekehrt: Militärräte verbreiten propagandistische Stimmung gegen die Helden der Revolution und regieren eisern; Meinungsfreiheit war wohl nur ein Wunschtraum und die aufgeflammte Hoffnung erlosch schnell wieder. Doch aus dieser Asche der Hoffnung steigt nun ein Phoenix empor: Street Art.<span id="more-3301"></span></p>
<p>Des Nachts, wenn die Laternen die Städte in verheißungsvolles Glühen versetzen, fallen sie über die einst so kahlen Wände der Städte her. Wo einst kahler, grauer Beton war, lassen sie einzigartige Kunstwerke entstehen. Nicht eins oder zwei – Tausende. Wo Propaganda und Druck die Sprache verstummen lassen wollen, entstehen Botschaften, die heimlich still und leise appellieren.<br />
Zur Mittagszeit, wenn die Sonne im Zenit steht und erbarmungslos auf die leergefegten Straßen der Metropolen niederbrennt, kommen sie hervor und verwandelndie Öde mit ihrem eigenen Zauber: die Street Art Künstler. Ein Zauber, der so noch vor wenigen Monaten undenkbar erschien.</p>
<div id="attachment_3303" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-3303" title="Gutenberg_Druckblog_Street_Art" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/03_marayah.jpg" alt="" width="500" height="334" /><p class="wp-caption-text">Yehia El Alaily www.marayah.com</p></div>
<p>Grau. Eng. Kalt. Bedrückend. So konnte man das Stadtbild noch vor den Revolutionen beschreiben. Doch dass diese nicht vergebens waren fällt bei einem Gang durch jedwede Metropole der Revoluzzer-Länder auf. An den Wänden prangen Botschaften, Zeichnungen, gar kleine und große Kunstwerke. Vorbei die Zeit der Tristesse und des sterilen Stadtbilds. Vielfalt heißt die neue Devise in den Staaten, die so lange für Freiheit kämpfen mussten. Und eben diese Freiheit ist es jetzt, die sich auf den Wänden widerspiegelt. Die Menschen, die so lange unterdrückt wurden und verstummen mussten, sind es jetzt, die sich die Freiheit nehmen und ihr Umfeld auch visuell mitgestalten. Ganz im Sinne der Demokratie, die sie anstreben.</p>
<p>Die Motive sind dabei weitreichend und vielfältig: von bunt und farbenfroh über bewaffnete Comicfiguren  bis hin zu mahnenden, bedrohlich wirkenden Objekten. Nur eines haben sie alle gemeinsam: einen Sinn. Eine Botschaft, die sie an jeden Passanten weitergeben wollen. Da gibt es die Botschaften, die nach Mehr streben. Nach dem Mehr an Meinungsfreiheit, dem Mehr an Demokratie. Die Botschaften, die die Revolution verkünden und die Hoffnung auf Veränderung ausdrücken. Die Botschaften, die hoffnungsvoll in die Zukunft blicken und den Ausbruch aus der Diktatur verkünden, aber auch die Botschaften, die eine schwarze Zukunft aufzeigen – kontrolliert, isoliert, diktiert. Botschaften, die von den Passanten aufgenommen werden. Teils mit Wohlwollen und Genugtuung, teils mit Unverständnis und Ablehnung. Doch diese Ablehnung ist nicht einmal unwillkommen, schafft sie doch die Grundlage für eine Diskussion über die Kunst, ja über Systeme allgemein. Und Diskussionen sind wiederum die Grundlage der Meinungsbildung, dem Grundbaustein der Demokratie.</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<div id="attachment_3304" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-3304 " title="Gutenberg_Designblog_Street_Art" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/04_marayah.jpg" alt="" width="500" height="334" /><p class="wp-caption-text">Yehia El Alaily www.marayah.com</p></div>
<p>Street Art ist also, gerade in den nordafrikanischen Ländern, eine Kunst, die weit mehr umfasst, als Kunststile, Zeichnungen oder einfache Botschaften. Sie umfasst alles, wofür gekämpft wurde: Individualität, Freiheit, Selbstbestimmung und Demokratie. Diese Kunstform versteht es &#8211; wohl wie keine Zweite &#8211; zu provozieren, zu attackieren und doch zu mobilisieren. Sie wird nicht versteckt hinter Schranken der Museen oder des Privateigentums, sie ist frei zugänglich. Mehr noch, es ist fast unmöglich, nichts von ihr mitzubekommen. Auch für die Obrigkeit, die so lange die Augen verschlossen hielt vor den Wünschen des Volkes. Viele englische Texte richten sich gerade an die feinen Herren; viele Comicfiguren zielen gerade auf die, die in ihrer Villa Walt Disney Filme schauten, während sich das Volk zu Tode schuftete.</p>
<p>Diese Kunstform lässt also eine völlig neue Kunstszene mit ungeahntem Ausmaß und immensen Möglichkeiten entstehen. Die junge Generation versteckt sich nicht, sondern verkündet ihre Wünsche und Ideale, ihre Aufrufe und Appelle, über ein diesen Ländern bisher unbekanntes Medium: Street Art. Längst haben sich Künstler ihre Namen gemacht und ihre neuen Werke werden mit Spannung erwartet, um deren Sinn zu diskutieren und den erneuten Streich gegen die Obrigkeit zu feiern. Denn dort, wo Taten nicht den gewünschten Effekt hatten und Worte noch gerne ignoriert werden, dringen die Botschaften an den Wänden zu allen vor. Dort sprechen die Bilder die Sprache der Revolution und rufen in Erinnerung, wofür gekämpft wurde und wird. Dort ist Kunst mehr als Impression, Expression oder Kreativität: sie ist Lebensinhalt und die Parole zum Durchhalten.</p>
<div id="attachment_3305" class="wp-caption aligncenter" style="width: 437px"><img class="size-full wp-image-3305" title="Gutenberg_Blog_Design_Kunst_Art_Streetart" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/05_marayah.jpg" alt="" width="427" height="640" /><p class="wp-caption-text">Yehia El Alaily www.marayah.com</p></div>
<p>Als einstiges Kind der Revolution übernimmt Street Art mehr und mehr die Rolle des Anstifters, des Initiators. Desjenigen, der den Menschen den Weg zeigt und desjenigen, der so viele Individuen miteinander verbindet und ihnen Tag für Tag ihr gemeinsames Ziel vor Augen hält. Die Rolle desjenigen, der immer wieder verkündet: Und dennoch sind wir frei!</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Streetart &#8211; Zwischen Guerilla-Aktion und Massenkunst</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 07:38:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birk Grueling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
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		<description><![CDATA[Früher war Street-Art eine künstlerische Protestform, quasi eine geklebte und gesprayte Revolution. Heute geben Kunstliebhaber viel Geld für den Besitzer der  eigentlich so öffentlichen Kunstform aus. Ein Name ist mit dem Aufstieg zu einem popkulturellen Massenphänomen untrennbar verbunden &#8211; Banksy. Es ist schon verrückt. Eigentlich will Street Art kostenlos und für jeden zugänglich sein. Kunst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Früher war Street-Art eine künstlerische Protestform, quasi eine geklebte und gesprayte Revolution. Heute geben Kunstliebhaber viel Geld für den Besitzer der  eigentlich so öffentlichen Kunstform aus. Ein Name ist mit dem Aufstieg zu einem popkulturellen Massenphänomen untrennbar verbunden &#8211; Banksy.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_3167" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3167" title="01BANKSY RAT STENCIL 2002" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/10/01BANKSY-RAT-STENCIL-2002-540x303.jpg" alt="" width="520" height="295" /><p class="wp-caption-text">BANKSY RAT STENCIL 2002 - Banksy Rattenbild (c) Alamodefilm </p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong><br />
<span id="more-3165"></span></p>
<p>Es ist schon verrückt. Eigentlich will Street Art kostenlos und für jeden zugänglich sein. Kunst erlebbar machen, außerhalb der normalen Orte der Kunstvermittlung wie Museen oder Galerien, ist ihr Ziel. Laut dem Wiener Institut für Graffitiforschung (ja, das gibt es wirklich) umspannt der Begriff Streetart alles von dem kleinen Proteststicker an den Laternenmasten, über gesprühte Schablonenbilder bis hin öffentlichen Protestkunst. Doch eigentlich ist Street Art längst kein Untergrund mehr, etwas Schuld daran hat der Londoner Street &#8211; Art &#8211; Veteran Banksy. Seine Werke sprüht der, liebevoll als „Zorro der Straßenkunst“ bezeichnet, Brite mit Hilfe von Schablonen an Wände überall auf der Welt. Mal sind es englische Bobbies im Zungenkuss vertieft oder Ratten, die die Stadt mit Farbe bekleckern. Seine Motivation dafür beschrieb der Künstler gegenüber dem Guardian einmal so: „Du kannst die halbe Stadt besitzen, wenn nur dein Name draufsteht.“</p>
<div id="attachment_3168" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3168" title="02BANKSY STUDIO INTERVIEW WIDE" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/10/02BANKSY-STUDIO-INTERVIEW-WIDE-540x303.jpg" alt="" width="520" height="295" /><p class="wp-caption-text">BANKSY STUDIO INTERVIEW WIDE - &quot;Banksy bei dem für den Film aufgenommenen Interview in einem Studio&quot; (c) Alamodefilm </p></div>
<p><strong>Große Inszenierung des Unerkannten</strong><br />
Das hat der Künstler, der aus der Graffiti-Szene von Bristol stammt, definitiv mehr als geschafft. Seine Kunstwerke werden nicht nur regelmäßig ausgestellt, sondern sind, so weit noch an der Wand, wahre Touristenmagneten. Gleichzeitig gehen seine zu verkaufenden Kunstwerke mal schnell für über 800.000 Dollar über den Auktionstisch. Klar, dass dem selbst zur Marke gewordenen Künstler häufig der Buyout und Verrat der Street Art Szene vorgeworfen wird. Vielleicht auch, weil Banksy die Selbstinszenierung so lieb und exzessiv betreibt. Doch nicht nur unenttarnte Brite hat den Sprung in die Galerien der Welt geschafft. Zum Beispiel stammt das Plakat „Hope“, das Barack Obama in den USA-Farben rot, blau und weiß, zeigt von Street Art Künstler Shepard Fairey. Seit dem US-Wahlkampf 2008 ist dieses Bild weltbekannt. Die Liste ähnlicher Beispiele ist lang, kaum eine Kunstmesse oder hippe Galerie kommt heute noch ohne Street Art-Werke aus. Ein Umstand, der vielleicht auch an der visuellen Wirksamkeit der Kunstform liegt.</p>
<div id="attachment_3172" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3172" title="06BANKSY BALLOONS, PALESTINE 2005" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/10/06BANKSY-BALLOONS-PALESTINE-2005-540x303.jpg" alt="" width="520" height="295" /><p class="wp-caption-text">BANKSY BALLOONS, PALESTINE 2005 - &quot;Banksy malt sein berühmt gewordenes Luftballonbild an die israelische Mauer in der West Bank / Palästina 2005&quot; (c) Alamodefilm</p></div>
<p><strong>Kreativkanal für Grafiker</strong></p>
<p>Viele der Künstler sind nämlich selbst Grafiker und Mediengestalter aller Art, die sonst mit Werbung und Layouts für Aufmerksamkeit sorgen. Street Art ist für sie ein Kanal der Enge der Werbekunden und ihrer Briefings zu entfliehen und sich einmal kreativ auszutoben. Die Möglichkeiten sich auszutoben sind dabei schier unbegrenzt.</p>
<div id="attachment_3171" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3171" title="05ELEPHANT - BARELY LEGAL 2006" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/10/05ELEPHANT-BARELY-LEGAL-2006-540x303.jpg" alt="" width="520" height="295" /><p class="wp-caption-text">ELEPHANT - BARELY LEGAL 2006 - &quot;Der ganzkörperbemalte Elefant auf der Barely Legal Ausstellung von Banksy in L.A. im Jahr 2006&quot; (c) Alamodefilm </p></div>
<p><strong>Interessante Beispiele für Street Art findet man unter:</strong><br />
<a href="http://german-street-art.blogspot.com/" target="_blank">http://german-street-art.blogspot.com/</a><br />
<a href="http://www.berlinpiraten.de/" target="_blank">http://www.berlinpiraten.de/</a><br />
<a href="http://streetart.antville.org/" target="_blank">http://streetart.antville.org/</a><br />
Oder eben auf der Seite von Banksy höchstpersönlich: <a href="http://www.banksy.co.uk/" target="_blank">http://www.banksy.co.uk/</a></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;EAT! Design with Food&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 08:18:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Trendscout]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Designkalender für 2012 &#8220;EAT! Design with Food&#8221; zeigt Design und Kunst für und aus Essbarem. Die neueste Ausgabe aus der Kalenderreihe von EIGA präsentiert insgesamt 54 Designer, Künstler und Architekten, die visuelle Strömungen und besondere gestalterische Lösungen aus dem Umfeld von Essen, Trinken und Ernährung zeigen. Ob Produkt-, Grafik- oder Interiordesign, ob Architekturprojekt oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Designkalender für 2012 &#8220;EAT! Design with Food&#8221; zeigt Design und Kunst für und aus Essbarem. Die neueste Ausgabe aus der Kalenderreihe von EIGA präsentiert insgesamt 54 Designer, Künstler und Architekten, die visuelle Strömungen und besondere gestalterische Lösungen aus dem Umfeld von Essen, Trinken und Ernährung zeigen.</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3161" title="Food_Design_Kalender_Gutenberg" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/10/17-540x359.jpg" alt="" width="540" height="359" /></p>
<p><span id="more-3157"></span></p>
<p>Ob Produkt-, Grafik- oder Interiordesign, ob Architekturprojekt oder freie Kunst. Die versammelten Arbeiten informieren über Zeitgenössisches aus der Szene und liefern viel Inspiration und Anregungen. Kulinarische Kunstinstallationen und -Happenings, interessante Produkte, konzeptionelle Food-Fotografie, Brand- und Grafik-Design rund um das Thema Esskultur. Ein wesentliches Kriterium für die Auswahl der Projekte war, dass sie den Pfad des guten, künstlerischen Geschmacks nicht verlassen; denn mit Essen spielt man nicht.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3160" title="EAT_Designkalender_Gutenberg_Blog" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/10/13-540x359.jpg" alt="" width="540" height="359" /></p>
<p>Wie schon in den vergangenen fünf weit beachteten und mehrfach ausgezeichneten Designkalendern von EIGA Design spielen auch in diesem Projekt eine individuell gestaltete, experimentelle Typografie und zeitgemäßes Grafik Design eine zentrale Rolle für das Design.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3159" title="Designkalender_Gutenberg_Blog_2" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/10/4-540x359.jpg" alt="" width="540" height="359" /></p>
<p>Das Kalenderprojekt wird auch 2011 von der Hamburger Designagentur EIGA initiiert und vom Verlag NBVD verlegt. Unterstützung findet des Designkalenderprojekt, wie in den Vorjahren, durch namhafte Partner aus Druck und Veredelung.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3158" title="Designkalender_Gutenberg_Blog_1" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/10/10-540x359.jpg" alt="" width="540" height="359" /></p>
<p>Der Kalender ist u.a. direkt beim Verlag unter <a href="http://www.nbvd-shop.de" target="_blank">http://www.nbvd-shop.de</a>, über Amazon sowie im gut sortierten Buchhandel für 17 EUR erhältlich.</p>
<p>Links:<a href="http://www.nbvd-shop.de" target="_blank"></a><br />
<a href="http://www.eiga.de" target="_blank">www.eiga.de</a></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>E-Book &#8211; Revolution oder Blase?</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 08:09:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birk Grueling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Trendscout]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[E-Books werden den Buchmarkt revolutionieren. Das verkünden jedenfalls viele Leitmedien. Doch was ist wirklich dran an den digitalen Büchern und braucht man als Autor bald wirklich keine Verlage mehr? So hoffnungsvoll die Zeitungsverlage auf iPad und Co setzen, so angstvoll blicken die Buchhändler auf die E-Books. Immerhin könnten sie direkt und digital verlegt, das Geschäftsmodell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>E-Books werden den Buchmarkt revolutionieren. Das verkünden jedenfalls viele Leitmedien. Doch was ist wirklich dran an den digitalen Büchern und braucht man als Autor bald wirklich keine Verlage mehr?</strong></p>
<p>So hoffnungsvoll die Zeitungsverlage auf iPad und Co setzen, so angstvoll blicken die Buchhändler auf die E-Books. Immerhin könnten sie direkt und digital verlegt, das Geschäftsmodell einer gesamten Branche revolutionieren. Doch wie steht es denn eigentlich um das E-Book? Immerhin versammeln sich unter diesem Begriff jede Art von digitaler Publikation, von dem schnöden PDF-Dokument bis hin zum multimedial gestalteten Buchevent. So ist die Qualität vieler E-Books auf den Marktplätzen von Amazon und Co auch eher zweifelhaft. Eine Worddatei wird lieblos umgewandelt und vielleicht noch etwas bebildert, schon ist das elektronische Buch fertig und kann für Preise von 99 cent bis 2,99 Euro verramscht werden. Wirklich gut aufbereitete multimediale Bücher sind eher die Seltenheit, auch weil sich die aufwendige Produktion mit Sprechern und Designer nicht rechnet. Doch ist der E-Bookmarkt deshalb eine Blase?<span id="more-3097"></span></p>
<p><strong>Mehr Digitales als Gedrucktes</strong><br />
Anfang des Jahres hat in den USA der Verkauf der elektronischen Bücher den der normalen Bücher erstmals überholt. Amazon teilte mit, dass auf 100 normale Bücher rund 105 E-Books kämen. Diese Nachricht beunruhigte vor allem die deutschen Verlage, deren Angebot an digitalen Bücher bisher sehr überschaubar ist. Und das obwohl Experten inzwischen mit stark steigenden Nachfrage auch in Europa rechnen. Zu den Fans der E-Books im Vorreiterland USA zählen dabei nicht nur die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sondern auch die zahlungskräftige Generation 55+, die sich in steigendem Maße auch mit iPads und anderen Tablets beschäftigt. Von dieser Entwicklung profitieren erstaunlicher ausnahmsweise die Autoren. Galt lange Bücherschreiben als brotlose Kunst und die Verträge mit den Verlag eher als Selbstausbeutung, gibt es heute nie dagewesene  Chancen für den Selbstverlag. Früher war das ja eher die letzte Möglichkeit, wenn man für die eigenen Geschichten keinen Abnehmer fand.</p>
<p><strong>Millionen mit Vampirromanen</strong><br />
In den Medien als Paradebeispiel für die digitale Revolution des Buchmarktes gehandelt, wird dabei Amanda Hocking. Die 26-jährige Altenpflegerin aus Austin fand für ihre seichten Vampir- und Liebesgeschichten acht Jahre lang keinen Verlag und lud sie dann eher aus Frust bei Amazon in die Kindle-Plattform hoch. Verkauf, Inkasso und Präsentation laufen über den Versandhändler und dafür kassiert er rund 30 Prozent der Umsätze. Die restlichen 70 Prozent gehen an den Autor, ein Anteil von dem selbst Bestsellerautoren wie Ken Follett oder Joy Fiedling meilenweit entfernt sind. Elf Bücher bietet Amanda Hocking inzwischen über den E-Book-Shop von Amazon an. Heute ist die Autorin mehrfache Millionärin und das mit dem Verkauf von Büchern für rund fünf Dollar. Über 900.000 Bücher verkaufte sie allein im letzten Jahr. In Deutschland sind solche Zahlen noch Zukunftsmusik, aber immerhin erklärt Sachbuchautor Markus Albers in medium Magazin, dass seine Experimente mit E-Books im Selbstvertrieb ökonomisch auf dasselbe wie bei einem normalen Verlag hinauslaufen würden. Ein gutes Zeichen!?</p>
<p><strong>Ein amerikanischer Blog über den Selbstverlag und seinen wirtschaftlichen Erfolg:</strong><br />
<a href="http://jakonrath.blogspot.com/" target="_blank">http://jakonrath.blogspot.com/</a></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Sneaker als Kunstobjekt</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/trendscout/sneaker-als-kunstobjekt-3071.html</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 07:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birk Grueling</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir lieben Sneaker! Wir tragen sie in allen Lebenslagen, wir erinnern uns an unseren ersten Sneaker lieber als an unseren ersten Lederschuh. Manche von uns campen sogar vor Schuhläden, um an ein besonderes Modell zu kommen und manche geben über 1000 Euro bei eBay für getragene Turnschuhe aus. Sneaker sind eben mehr als nur Schuhe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir lieben Sneaker! Wir tragen sie in allen Lebenslagen, wir erinnern uns an unseren ersten Sneaker lieber als an unseren ersten Lederschuh. Manche von uns campen sogar vor Schuhläden, um an ein besonderes Modell zu kommen und manche geben über 1000 Euro bei eBay für getragene Turnschuhe aus. Sneaker sind eben mehr als nur Schuhe, sie sind Kunstobjekte.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><object width="540" height="300"><param name="allowfullscreen" value="true"/><param name="allowscriptaccess" value="always"/><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=23540914&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=1&amp;loop=0"/><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=23540914&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=1&amp;loop=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="540" height="300"></embed></object>
<p><a href="http://www.gutenbergblog.de/23540914">Sneakerpedia Launch Announcement</a> from <a href="http://www.gutenbergblog.de/user5173572">Sneakerpedia</a> on <a href="http://www.gutenbergblog.de/">Vimeo</a>.</p>
<p><span id="more-3071"></span></p>
<p>Jemand, der ähnlich über Schuhe denkt, ist der Fotograf Gerrit Starczewski. In seinem Projekt „Dancing Shoes“ fotografiert er die Schuhe von Musikern bei Konzerten. Warum er damit anfing, lässt sich wohl am besten mit dem Leitzitat seines Bildbandes „Dancing Shoes“ erklären: „Das Wichtigste bei einem Mann sind die Schuhe, Gerrit, Sie müssen glänzen und frisch gewichst sein. Dann noch Zuckerwasser in die Haare und du hast automatisch Erfolg bei den Damen, da ist es nebensächlich, wie du tanzt.“ Dieses Zitat stammt von seinem Großvater und hat sein Schaffen sehr einbeeinflusst. Während andere Fotografen im Fotograben vor der Bühne fleißig auf die Gesichter halten, interessiert sich Starczewski für die Schuhe der Musiker. „Gesichter langweilen mich, Schuhe zeigen den Musiker nicht direkt, aber offenbaren trotzdem vieles über den Menschen dahinter.“ So finden sich in dem Bildband die Sneaker von Oasis, N.E.R.D und The Roots oder die zugegeben wenig appetitlichen Füße von Beth Dito.</p>
<p><em>Das Buch „Dancing Shoes“ ist 2009 im edel Verlag erschienen und kostet 19,95 Euro.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em><img class="aligncenter size-large wp-image-3072" title="dancing shoes_TITEL05.indd" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/08/Cover_Dancing-Shoes-540x412.jpg" alt="" width="540" height="412" /></em></p>
<p>Den Sneaker als Kunstform widmet sich auch das Buch „Art &amp; Sole“, ein Werk übrigens das nicht nur den Sneakerhead erfreuen wird. Denn im ersten Teil des Kunstbuches werden die Sneakerentwürfe von Künstler vorgestellt. Wer vorher dachte Schuhe seien nur zum Tragen, wird ungläubig den Kopf schütteln, immerhin haben bekannte Künstler wie Sean D‘Anconia, John Wisdub oder Jon Maeda bereits eigene Turnschuhkollektionen mitgestaltet. Noch skurriler wird es im hinteren Teil des Buches: Hier gibt es echte Kunstwerke zu sehen, aufwendige Skulpturen, Sneaker aus Papierschnitten oder Ölgemälde. Ohne Frage Kunstfans sollte hier mal einen Blick drauf werfen.</p>
<p><em>Art and Sole: Contemporary Sneaker Art &amp; Design gibt es für 19,95 bei Amazon.</em></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-3073" title="art_sole_sneakers_als_kunstobjekt" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/08/art_sole.jpg" alt="" width="480" height="483" /></strong></p>
<p>Natürlich hat nicht nur die Kunstszene den Sneaker als Kunstobjekt für sich entdeckt, sondern auch die Turnschuhindustrie. Seit Jahren werden immer wieder bekannte Künstler gebeten ihre Ideen auf Sneaker zu bannen. Immer ganz vorne dabei ist Converse, so gibt es gestrickte Chucks: „Sneakersnstuff x Converse Lovikka All Star“ in Zusammenarbeit mit der schwedischen Kultmarke Aittamaa. Zuletzt entwarf auch der Stardesigner Missoni eigene Chucks. Wer selbst unter die Sneakerdesigner gehen will, kann das bei Nike-ID tun. Nur der Grundschuh wird online vorgegeben, Beschriftung, Muster und Colorways können völlig selbst gemacht werden. Auf seine persönlichen Schuhe muss man allerdings sechs Wochen warten und er ist mit 120 Euro auch nicht ganz billig.</p>
<p>Wer tiefer in die Welt der exotischen Sneaker eintauchen will, sollte einmal das New Yorker Portal <a href="http://www.Sneakerpedia.com " target="_blank">Sneakerpedia.com </a>besuchen, hier entsteht das größte virtuelle Turnschuh-Archiv der Welt. Jeder Sneakerhead kann dort die Fotos seines Lieblingsssneakers hochladen und das Verzeichnis füllen… Es gibt bereits mehr als 1500 Einträge, fein säuberlich sortiert nach Farben, Typ und Material.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Berlin Haushoch: Mein Block, mein Viertel, mein Magazin</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/trendscout/mein-block-mein-viertel-mein-magazin-berlin-haushoch-2888.html</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 08:48:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birk Grueling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Trendscout]]></category>
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		<description><![CDATA[Berlin ist geradezu ein Puzzle aus Bezirken. Marzahn, Wedding, Kreuzberg oder Mitte, jeder Einzelne lebt seine Tempo und atmet scheinbar seine eigene Luft. Um dieses Leben genau einzufangen, gründeten drei Designerinnen ein sehr spannendes Magazinprojekt namens „Berlin Haushoch“. Stadtmagazine gibt es in Berlin gefühlte 1000 Stück. Doch wirklich die Menschen und ihre Lebensräume einzufangen, schaffen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin ist geradezu ein Puzzle aus Bezirken. Marzahn, Wedding, Kreuzberg oder Mitte, jeder Einzelne lebt seine Tempo und atmet scheinbar seine eigene Luft. Um dieses Leben genau einzufangen, gründeten drei Designerinnen ein sehr spannendes Magazinprojekt namens „Berlin Haushoch“.</strong></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-large wp-image-2890" title="Gutenberg Blog_Berlin_Haushoch_Magazin" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/03/magazin-10-540x321.jpg" alt="" width="540" height="321" /></strong><br />
<span id="more-2888"></span></p>
<p><strong></strong>Stadtmagazine gibt es in Berlin gefühlte 1000 Stück. Doch wirklich die Menschen und ihre Lebensräume einzufangen, schaffen die meisten nicht. Dafür sind sie zu sehr Veranstaltungsblättchen, Gastroführer oder vermeintliches Szenemagazin. Um der Vielfalt der Hauptstadt gerecht zu werden, haben Alexandra Bald, Ana Lessing und Esra Rotthoff deshalb ihr eigenes Magazin gegründet. Veranstaltungen oder neue Läden findet man im „Berlin Haushoch Magazin“ nicht. Es sind die Menschen, die es den drei Frauen angetan haben. So sind es unaufgeregte und sehr persönliche Porträts, die fernab von irgendwelchen Klischees hier gezeichnet werden.</p>
<p><strong>Leben und Arbeiten im Kiez</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2889" title="Gutenberg Blog_Berlin_Haushoch_Magazin:Charlottenburg" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/03/Cover-Charlottenburg.jpg" alt="" width="472" height="546" /></p>
<p>Um die Atmosphäre und persönlichen Geschichten der Viertel einzufangen, ziehen die drei jungen Blattmacherinnen immer für ein Jahr in die jeweiligen Bezirke. Über Monate lernen sie so die Bewohner kennen und tauchen hautnah in ihre Lebenswelt ein. Daraus entstehen dann Fotostrecken und Geschichten, die das Ganze zu einer eigenen Kunstform werden lassen. Das Low-Budget-Magazin wird übrigens ausschließlich über Spenden finanziert und enthält keine Anzeigen. Die Büros wurden bisher von Wohnungsbaugesellschaften oder Privatleuten mietfrei gesponsert und  Helfer verzichteten auf ihr Honorar. Mit ihrer Idee eroberten die drei so bereits Marzahn, Wedding und Charlottenburg, an der aktuellen Ausgabe Mitte wird noch gearbeitet. Auch die restlichen der 23 Bezirke Berlins sollen noch folgen.</p>
<p><strong>Für Ruhm und Ehre</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-2891" title="Gutenberg Blog_Berlin_Haushoch_Magazin" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/03/magazin-12-540x321.jpg" alt="" width="540" height="321" /></p>
<p>Geldverdienen wollen und können die drei Blattmacherinnen mit ihrem Magazin nicht. Ihnen geht es auch eher um ihre künstlerische Freiheit im eigenen Projekt. Ihren Lebensunterhalt bestreiten sie darum als freie Designerinnen für Magazine und Agenturen. Referenzen genug haben sie sich durch „Haushoch Berlin“ geschaffen, immerhin gab es für diese Idee schon einige Auszeichnungen, darunter renommierte wie der Reddot 2006, 2008 und 2009 oder dem IF Gold Award im Bereich Print Media 2009.</p>
<p><em>Eigentlich ist die Idee auch außerhalb von Berlin wirklich interessant. Mal angenommen, Magazinmacher würden ein Jahr lang in einem kleinen bayerischen Dorf in der Provinz leben. Wie dieses Magazin wohl aussehen würde?</em></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Thesen auf der Brust. Die T-Shirt-Zeitung.</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 10:43:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birk Grueling</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass Printprodukte mit Kreativität und Mut der Medienkrise entkommen können, haben bereits zahlreiche Beispiele gezeigt. Eine der wohl witzigsten Ideen dieser Tage stammt aus Schweden. Dort verbindet die „T-Post“ als erstes Medium zum Anziehen Fashion, Reportagen und Illustration. Eine Zeitung als T-Shirt? Die Idee klingt verrückt. Doch Erfinder Peter Lundgren will nicht nur T-Shirts verkaufen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Dass Printprodukte mit Kreativität und Mut der Medienkrise entkommen können, haben bereits zahlreiche Beispiele gezeigt. Eine der wohl witzigsten Ideen dieser Tage stammt aus Schweden. Dort verbindet die „T-Post“ als erstes Medium zum Anziehen Fashion, Reportagen und Illustration.</strong></p>
<p><strong><img class="size-large wp-image-2784 aligncenter" title="T-Post-Zeitung" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/01/60_saint_criminal_high1-540x720.jpg" alt="" width="540" height="720" /></strong></p>
<p><span id="more-2781"></span><br />
Eine Zeitung als T-Shirt? Die Idee klingt verrückt. Doch Erfinder Peter Lundgren will nicht nur T-Shirts verkaufen, sondern sieht das Magazin auch als echten Journalismus. Er und sein Team wollen sich den Geschichten widmen, die sonst keine Zeitung bringt. Alle fünf Wochen erscheint derzeit die T-Post: Auf der Innenseite des T-Shirts gibt es den Leitartikel auf Englisch und auf der Vorderseite findet man als Titelbild eine Illustration. Für diese wird in jeder Ausgabe ein neuer Designer beauftragt, der zu dem jeweiligen Thema eine passendes Bild entwirft. So erhält jede Ausgabe ein ganz einiges Design, mal quietschbunt und mal im dezenten schwarz-weiß. So individuell die Gestaltung, so individuell sind auch die Storys. So berichtet das Magazin in seiner aktuellen Ausgabe über eine Pizzeria in New York, die wegen Steuerhinterziehung für Obdachlose backen muss. Die Storys sind auf der einen Seite herrlich absurd und thematisieren trotzdem gesellschaftsrelevante Themen.<br />
<strong><br />
T-Post wird in 50 Ländern gelesen</strong><br />
Nur eine Voraussetzung muss eine Geschichte erfüllen. Sie soll auch für internationale Leserschaft interessant sein. Denn die inzwischen über 2.5000 Abonnenten der T-Post kommen aus 50 verschiedenen Ländern überall auf der Welt.  Angefangen hat die T-Post und ihrer Macher 2004 mit gerade einmal fünf T-Shirts, doch schon bald fand das „Kommunikationsexperiment“, wie die Macher sich selbst verstehen, reißenden Absatz. Die Träger des T-Shirts bekommen immerhin ein sehr exklusives Produkt, denn zu kaufen gibt es die T-Post an keinem Kiosk, die Zeitung zum Anziehen erhält man nur als Abonnent. Das Abo kostet pro Ausgabe 19 Euro plus 7 Euro Versand. Nachbestellt werden können die T-Shirts nicht. Diese Individualität hat einige weitere positive Nebeneffekte, wie die Macher auf ihrer Homepage versprechen.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-2783" title="pack_door_high" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/01/pack_door_high-540x767.jpg" alt="" width="540" height="767" /><strong><br />
Statement an die Welt und Gesprächseinstieg</strong><br />
Zum einen sagen die Kleidungstücke von T-Post nicht nur etwas über den Designer und den Träger aus, sondern das T-Shirt erzählt auch noch etwas über die Welt, so das Versprechen. Auch für Singles scheint sich ein Abo zu lohnen, denn die T-Post ist ein wahrer Kommunikationsanreger. „Hübsches T-Shirt“ sei ein Standardkompliment für den Träger, so Lundgren. Um Gesprächsstoff muss man sich nach diesem Einstieg keine Sorgen mehr machen, immerhin ist die Geschichte hinter dem Shirt garantiert nicht langweilig.</p>
<p>Mehr Infos zum Magazin und zum Abo gibt es unter <a href="http://www.tpostmag.com" target="_blank">www.tpostmag.com</a></p>
<p><strong>Erklärvideo:</strong><br />
<iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="540" height="329" src="http://www.youtube.com/embed/vIFjwrUjDUQ" frameborder="0" allowFullScreen></iframe></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Neuartige Bindung selbst gemacht! Klimaschutz von zu Hause aus</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 09:35:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Klimaschutz in den eigenen vier Wänden. Ein Selbstversuch.&#8221; heißt die Diplomarbeit von Anke Stöppel, die an der FH Aachen im Fachbereich Gestaltung entstanden ist. Die Autorin sammelte über 300 Tipps, wie jeder einzelne von uns das Klima schützen kann. Wir finden die Idee so genial, dass wir einen Beitrag verfassen MUSSTEN. Da jeder an einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Klimaschutz in den eigenen vier Wänden. Ein Selbstversuch.&#8221; heißt die Diplomarbeit von Anke Stöppel, die an der FH Aachen im Fachbereich Gestaltung entstanden ist. Die Autorin sammelte über 300 Tipps, wie jeder einzelne von uns das Klima schützen kann. Wir finden die Idee so genial, dass wir einen Beitrag verfassen MUSSTEN.</strong></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-2598" title="Klimaschutz zu Hause" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/10/Hand_mit_Cutter.jpg" alt="" width="550" height="451" /></strong></p>
<p>Da jeder an einer anderen Stelle beginnt, klimafreundlich zu handeln, sollte auch ihre Diplomarbeit flexibel gestaltet sein. Es entstanden neun einzelne Hefte mit Klebebindung, die mit Hilfe von Buchbinderschrauben zu einem Buch verbunden werden können. Löst man die Buchbinderschrauben, so kann man die einzelnen Kapitel umsortieren und sich eine eigene Reihenfolge zusammenstellen. So beginnt die junge Mutter mit dem Kapitel &#8220;Kleidung und Ernährung&#8221;, während der arme Student im Kapitel &#8220;Energie&#8221; Sparmöglichkeiten findet, die auch der Haushaltskasse zu Gute kommen. Auf diese Weise entstand ein individueller Farbcode auf dem Buchrücken.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2595" title="Neuartige Bindung zum selbermachen" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/10/Diplomarbeit_einzelne_Hefte.jpg" alt="" width="550" height="349" /></p>
<p>Diese neuartige Bindung stieß bei vielen Verlagen auf Ablehnung. Daher lässt die Autorin ihr Buch nun als ganz normales Paperback-Buch bei Books on demand produzieren und vertraut darauf, dass ihre Leser den Rest erledigen: Löcher bohren für die Buchbinderschrauben, das Buch in neun Hefte zerschneiden, Umschläge basteln usw</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2597" title="Klimaschutz-Bindung" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/10/Buch_geoeffnet.jpg" alt="" width="550" height="349" /></p>
<p><strong>Alle Informationen rund ums Buch findet man auf <a href="http://www.klimaschutz-selbstversuch.de" target="_blank">www.klimaschutz-selbstversuch.de</a></strong></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Thermal Art: Unsichtbare Bilder</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 11:40:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Trendscout]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer Gruppe von Leuten ist es gelungen, außergewöhnliche Kunst zu bieten. Denn zum ersten Mal hat man mit einer Wärmebildkamera Thermalbilder und -videos gestaltet. Gearbeitet wird nur mit heiß und kalt ,d.h im Realbild sind die Bilder der Künstler meistens komplett unsichtbar. Erst in der Wärmebildkamera sieht man, was man gerade gesprayt, gezeichnet oder gemalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer Gruppe von Leuten ist es gelungen, außergewöhnliche Kunst zu bieten. Denn zum ersten Mal hat man mit einer  Wärmebildkamera Thermalbilder und -videos gestaltet. Gearbeitet wird nur mit heiß und kalt ,d.h im Realbild sind die Bilder der Künstler meistens komplett  unsichtbar. Erst in der Wärmebildkamera sieht man, was man gerade  gesprayt, gezeichnet oder gemalt hat. Bei den Aktionen benutzen die Künstler z.B.  Eisspray, kaltes und heißes Wasser oder auch nur die Finger. Benutzt werden keinerlei Farbfilter oder  Effekte. Alle Bilder sind echt! Und das finden wir richtig cool!</p>
<p>Auf <a href="http://www.invisible-paintings.com" target="_blank">invisible-paintings.com</a> ist alles zusammengefasst, was bisher mit Thermal Art entstanden ist. Mit Wasser zu Malen ist noch relativ dankbar, da man hier ein paar Minuten Zeit hat bevor nichts mehr zu sehen ist. Eisspray verflüchtigt sich dagegen sehr schnell und man hat nur wenige Sekunden. Der Erfolg, ein Bild in der Kamera zu sehen, hängt stark vom Wetter und der Temperatur der Oberflächen ab. Hat man den Dreh mal raus und ein bisschen Übung, dann stehen einem ungeahnte Möglichkeiten offen, denn man kann malen und zeichnen wo man will und was man will. Verwirrte Passanten sind zusätzlich garantiert.</p>
<p><object id="waves" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="530" height="322" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="align" value="absmiddle" /><param name="flashvars" value="autoplay=false" /><param name="src" value="http://content.shareifyoulike.com/testo_593.swf" /><embed id="waves" type="application/x-shockwave-flash" width="520" height="322" src="http://content.shareifyoulike.com/testo_593.swf" flashvars="autoplay=false" align="absmiddle"></embed></object></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Trends 2010 – Top 10 der Internet-Themen</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/trendscout/top-10-internet-trends-2010-2446.html</link>
		<comments>http://www.gutenbergblog.de/trendscout/top-10-internet-trends-2010-2446.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 08:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schoener</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trendscout]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Top 10]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>

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		<description><![CDATA[Was wären wir nur, wenn sich nicht irgendwer erbarmen würde, uns die neuesten Trends aus den verschiedensten Bereichen zu offenbaren. Dabei stellt sich mitunter die Frage, ob ein Trend nur ein Trend ist, weil irgendwer gesagt hat, dass es sich dabei um einen solchen handeln würde. Oder wie ist es sonst zu erklären, dass Leggins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was wären wir nur, wenn sich nicht irgendwer erbarmen würde, uns die neuesten Trends aus den verschiedensten Bereichen zu offenbaren. Dabei stellt sich mitunter die Frage, ob ein Trend nur ein Trend ist, weil irgendwer gesagt hat, dass es sich dabei um einen solchen handeln würde. Oder wie ist es sonst zu erklären, dass Leggins und Lila&#8230; – ich schweife ab. Wie dem auch sei. Auf jeden Fall ist dieser „irgendwer“ in unserem hier nun vorgestellten Fall der Internet-Dienstleister <a href="http://blog.namics.com/2010/05/top-10-internet-4.html" target="_blank">namics</a>, der wie in den letzten Jahren unserer Dekade die Internet-Trends auch für 2010 beim Namen kennt und auf der Swiss IT Acadamy am 6. Mai vertreten durch Marcel Albertin und Jürg Stuker nun vorgestellt hat. Herausgekommen ist dabei eine mehr als 100 Seiten umfassende Präsentation, die hier als immerhin 27,7 MB schweres <a href="http://blog.namics.com/2010/IT-Academy_Namics_Top-10-Internet-Trends_6Mai2010.pdf" target="_blank">PDF</a> nachzulesen ist.</p>
<p><strong>Die Trends 2010:</strong></p>
<p>1.	Real-Time Web<br />
2.	NoSQL<br />
3.	Augmented Reality<br />
4.	HTML5<br />
5.	Location Sharing<br />
6.	Identity 2.x<br />
7.	Phone to Platform<br />
8.	Social Media Monitoring<br />
9.	Prediction Markets<br />
10.	Tablets</p>
<p>Zugegeben, das ist schon eine recht technische Orientierung bei den Themen des Jahres 2010. Wer Lust und Muse hat, sich ein wenig in die Materie zu vertiefen, der findet im PDF ausführliche Beschreibungen zu den einzelnen Punkten.</p>
<p>Nun kann man sich unter Umständen an dieser Stelle fragen, was zum Geier haben eigentlich Internet-Trends auf einem Fachblog für Druck- und Medientechnik zu suchen? Da für Unternehmen egal welcher Branche das Internet eine noch stärker an Bedeutung gewinnende Plattform der Präsentation darstellt, sollte man sich schon ein wenig über die Entwicklungen informieren. Schließlich will und muss man die verschiedenen zur Verfügung stehenden Kanäle beispielsweise für die Kommunikation mit dem Kunden bestmöglich nutzen, um sich von der Konkurrenz abzugrenzen. Ob man dann jeden Trend mitmachen muss, dass steht wie immer auf einem ganz anderen Blatt Papier.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
	</channel>
</rss>

