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	<title>Gutenberg-Blog - alles rund um Drucken und Medien &#187; Verarbeitung</title>
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	<description>Der unabhängige Blog für die deutsche Druck- und Medienindustrie</description>
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		<title>UV-Lackierungen, Öldrucklack, Dispersionslack und Co</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 09:21:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer nicht lackieren kann ist „gelackmeiert“! „Gelackmeiert“ ist eine scherzhafte Kontamination aus „lackieren“. Gelackmeiert zu sein,  heißt so viel wie der Betrogene sein und auch im Nachteil sein. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass derjenige, der heute im modernen Offsetdruck nicht lackieren kann, im scharfen Wettbewerb wirklich den kürzeren zieht. Es steigen nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Wer nicht lackieren kann ist „gelackmeiert“!</h2>
<p>„Gelackmeiert“ ist eine scherzhafte Kontamination aus „lackieren“. Gelackmeiert zu sein,  heißt so viel wie der Betrogene sein und auch im Nachteil sein. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass derjenige, der heute im modernen Offsetdruck nicht lackieren kann, im scharfen Wettbewerb wirklich den kürzeren zieht. Es steigen nicht nur die Anforderungen hinsichtlich der allgemeinen Druckqualität bezüglich Detailreichtum, Bildschärfe, Kontrast, Tonwertumfang und Ausdruckskraft und natürlich auch was die Qualitätskonstanz innerhalb der gesamten Auflage betrifft. Die elektrostatischen Digitaldrucker versuchen den Markt der heutigen Wegwerfgesellschaft mit ihrer „Gut-genug-Qualität“ zu beeinflussen, weil bei diesen Verfahren der Gestaltung der Druckprodukte gewisse Grenzen gesetzt sind. Das betrifft einerseits die Auswahl nur einer sehr beschränkten Anwendung von Papier- und Kartonqualitäten (vorwiegend nur bestimmte und „lizensierte“ Naturpapiere) und andererseits besteht auch keine Möglichkeit des Lackierens. Aber der Markt erwartet neben einer weiter steigenden Druckqualität auch die Möglichkeit und Praktizierung einer der vielen Möglichkeiten einer Oberflächenveredelung durch Lack. Gut genug ist keineswegs im modernen Offsetdruck gut genug. Nicht zuletzt deshalb, hat sich das Gebiet der Druckveredelung durch eine Lackierung im Laufe der Zeit zu einem fast eigenständigen Fachgebiet entwickelt dem sich mehr und mehr  die Druckmaschinenhersteller auch für das kleinere Druckformat zuwenden. Hier möchte ich ganz kurz in Stichworten auf die vielen Möglichkeiten einer Drucklackierung aufmerksam machen.</p>
<div id="attachment_3344" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-3344" title="Gutenberg Blog_Lackierungen_Druck_Druckerei_Lack" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Fotolia_27576973_XS.jpg" alt="" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Foto: fotolia</p></div>
<p><span id="more-3343"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>1. Die Drucklackierung mit Öldrucklacken</h2>
<p>Dies ist wohl die einfachste und auch älteste Lackiermethode. Hier wird ein oxidativ trocknender Firnisdrucklack über das Farbwerk wie eine Druckfarbe übertragen. Hier kann  eine Spotlackierung nur auf das Druckbild, also ohne Beeinträchtigung der eigentlichen Papiercharakteristik übertragen werden, aber auch eine Vollflächen-Lackierung und für ganz besondere Effekte (je nach Papiercharakter Glanz-Matt- oder Matt-Glanz-Abstufungen) eine sogenannte Schattenlackierung. Dabei kann eine gerasterte Druckplatte entsprechend der Druckbildanteile aufgedruckt werden. Übrigens heißt Drucklackierung nicht allein nur „Glanz“ oder „Matt“ zur Erzielung von grafischen Effekten sondern es gibt auch die Möglichkeit von Schutzlackierung für die verschiedensten Anforderungen. Die entsprechende Auswahl an Lacktypen ist sehr groß. Diese Technik kann jeder Bogenoffsetdrucker beherrschen und bedarf keinerlei weiteren technischen Unterweisungen.</p>
<h2>2. Drucklackierung mit  UV-Lacken</h2>
<p>Hier sind  Einrichtungen und Installationen zum Trocknen solcher Lacke erforderlich. Denn hier geht es um eine Härtung durch Vernetzen der flüssigen Bindemittelbestandteile nach Einwirkung von UV-Strahlen in Sekunden- bruchteilen. UV-Lacke bestehen aus 100%ig polymerisierbaren Bindemitelbestandteilen und Fotointiatoren. UV-Lacke zeichnen sich aus durch einen besonders hohen Glanz in Verbindung mit hohen mechanischen Schutz, auch gegen chemische Einwirkungen. Die UV-Lackierung wird auch im Rollenoffsetdruck und Siebdruck mit der Möglichkeit besonders hoher auftragender Schichtdicke praktiziert. Auch UV-Mattlackierungen sind möglich. Für Lebensmittelverpackungen sind UV-Lackierungen wegen der Geruchsbildung nicht zu empfehlen. Alles in allem eine Technik für besondere Anwendungsbereiche und für erfahrender Spezialisten. Es gibt Druckereien die sich mit Hilfe der UV-Lackierung und gleichzeitig des mehrfarbigen UV-Druckes einen besonderen Markt erschlossen haben. So sind solche Betriebe z.B. in der Lage, schwierige Bedruckstoffe, wie Folien oder Kunststoffe im Offsetdruck problemlos zu bedrucken.</p>
<h2>3. Drucklackierung mit Dispersionslacken</h2>
<p>Die Lackierung mit wässrigen Dispersionslacken ist eine Technik, die sich in den letzten Jahren sehr stark durchgesetzt hat. Am Anfang wurde zunächst nur von einem „Wasserkastenlack“ gesprochen, weil die wässrige Dispersion mühsam über ein Feuchtwerk mit textilbezogenen Feuchtwalzen verarbeitet wurde. Auch eine zusätzliche Einrichtung zum Trocknen war nicht notwendig, weil der Lack nach der Obertragung auf den Bedruckstoff sofort trocken war. Heute  bieten die Druckmaschinenhersteller eine entsprechende Technik zur Übertragung des Lackes an. Eine herrausragende Rolle spielt dabei für die Inline-Veredelung sogenannte Lackmodule , mit denen der Lackauftrag  sowohl als Zweiwalzen-Auftragwerk erfolgen kann aber wahlweise auch über Kammerrakel mit einer Rasterwalze. Wichtig ist gleichzeitig natürlich auch  die notwendige Trocknungstechnik, am besten in einem verlängerten Ausleger.   Der rasante Erfolg des Lackierens mit einem Dispersionslack ist nicht allein zurückzuführen auf die Entwicklung von zuverlässigen Lackmodulen zur Lackübertragung, sondern es ist ein optimales Zusammenspiel zwischen Maschine, Lackchemie und Trocknungstechnik.<br />
Die Basis der Dispersionslacke sind verschiedene Polymerdispersionen. dabei handelt es sich um modifizierte Acrylate, die je nach Molekülaufbaue als „hart“ oder „weiche“ bezeichnet werden können. Dispersionen sind grob-disperse Teilchen, die milchig-trüb erscheinen. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil sind die wasserlöslichen Harze, die über Salzbildung mit Ammoniak wasserlöslich gemacht werden. Als Lösemittel wird im allgemeinen nur Wasser eingesetzt. Als Additive bezeichnet man diverse Zusatzstoffe, die die verschiednen Eigenschaften, wie Oberflächenspannung, Bentzung, Gleichfähigkeit, Scheuerfestigkeit, Filmbildung u.a. beeinflussen. Im Gegensatz zum klassischen „alten“ öldrucklack, der wie eine Druckfarbe oxidativ trocknen muß, läuft der Trocknungsprozess beim Dispersionslack rein physikalisch ab. Dies erfolgt durch Wegschlagen in den Bedruckstoff aber vor allen Dingen des im Lack enthaltenen Lösemittelwassers. Dabei rücken die Dispersionsteilchen so nah aneinander, dass ein hoher Kapillardruck entsteht, wodurch die Grenzflächen verschmelzen und die Filmbildung einsetzt.<br />
Um eine gute Trocknung und einen sauberen glatten Film- bzw. Lackverlauf zu erreichen, empfiehlt es sich, eine Maschine mit einer entsprechend langen Trockenstrecke zu bevorzugen. Damit kann die volle Maschinengeschwindigkeit  ausgefahren werden ohne Gefahr zu laufen, dass ein Ablegen auftritt, ein Orangenhauteffekt des Lackes oder ein Krakulieren. Solche Probleme stehen oft in direktem Zusammenhang mit einer zu schnellen Trocknung mit zu hoher Trocknungsenergie. Auch ein höherer Glanz ist mit einer Auslegerverlängerung verbunden.<br />
Zu einer guten Trockung gehört auch eine entsprechende Absaugung in der Auslage und eine Bodenabsaugung die die Entstehung eines sogenannten „Waschkücheneffektes“ vermeidet. Als Faustregel gilt, dass mindestens die Luftmenge aus der Maschine wieder abgesaugt werden, die durch den Trockner eingeblasen wird. Natürlich kann man auch bei älteren Maschinen, die nicht mit entsprechenden Trocknungsanlagen ausgerüstet sind, mit Dispersionslacken lackieren, allerdings dabei mit etwas geringerer Maschinengeschwindigkeit und vielleicht auch mit einem etwas geringeren Glanz.</p>
<p><strong>Hier auch die Anforderungsprofile für Dispersionslacke:</strong></p>
<h2>Lackfilm</h2>
<ul>
<li>Glanz</li>
<li>Scheuerfestigkeit</li>
<li>Blockfest (nass + trocken)</li>
<li>Elastizität (Nut-u.Rillfähigkeit)</li>
<li>Heisssiegelfest</li>
<li>Geruchsfreiheit</li>
<li>Verklebbarkeit</li>
<li>Gleitfähigkeit</li>
<li>klare Filme</li>
<li>folienprägbar</li>
<li>hohe Filmhaftung</li>
<li>recyclefähig</li>
</ul>
<h2>Verarbeitung</h2>
<ul>
<li>kein Ablegen im Stapel</li>
<li>kein Verblocken</li>
<li>kein Antrocknen im Lackwerk</li>
<li>geringe Schaumbildung</li>
<li>gute Benetzung des Untergrunds</li>
<li>Pumpbarkeit</li>
<li>möglichst kein Pudereinsatz</li>
<li>niedriger Verbrauch</li>
<li>wenig Geruch</li>
<li>gute Reinigungsmöglichkeit</li>
</ul>
<h2>Flüssiger Lack</h2>
<ul>
<li>hoher Festkörperanteil</li>
<li>Einstellung der Viskosität auf das Lackauftragsaggregat</li>
<li>Viskositätsstabilität</li>
<li>möglichst Frostbeständigkeit</li>
<li>Filmbildung auch bei tiefer Temperatur</li>
<li>Kennzeichnungsfrei</li>
<li>biologisch abbaubar</li>
<li>richtige Oberflächenspannung</li>
<li>keine  organischen Lösemittel</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aufgrund der unterschiedliche und zahlreichen Anforderungsprofile ist es wichtig, dem Lackhersteller die gewünschten oder notwendigen Eigenschaften des einzusetzenden Lackes zu nennen, da die Lacke entsprechend eingestellt werden können. Falls dem Lack während der Verarbeitung vielleicht auch Additive zugegeben werden müssen, sollte auch dann der Lackhersteller konsultiert werden.</p>
<h2>4. Kombinationslackierung</h2>
<p>Die gute Bogen- und Rollenoffsetdruckerei Vetters in 01471 Radeburg/Sachsen praktiziert eine Kombinationslackierung und nennt sie  „Drip-Offlackierung“. Auf Anfrage teilte man mir mit, dass bei dieser Lackiertechnik   mit konventionellen Druckfarben gedruckt wird. Im letzten Farbwerk der Offsetmaschine wird erst ein spezieller Öldruck-Mattlack partiell auf die gewünschten  Flächen aufgedruckt und im folgenden Lackwerk der Maschine läuft abschließend vollflächig ein Hochglanz-Dispersionslack. Dieser perlt an den vorher matt lackierten Stellen ab und der Matteffekt bleibt erhalten. „Drip Off“ heißt also so viel wie „abtröpfeln“. Durch die Oberflächenbeschaffenheit und den Kontrast zwischen matten und glänzenden Teilflächen entstehen so interessante optische Effekte. Wer weitere technische Informationen und Einzelheiten erfahren möchte, setze sich in Verbindung mit <a title="Kombinationslackierung / Gutenberg Blog-Anfrage" href="mailto:sebastian.ihle@druckerei-vetters.de" target="_blank">sebastian.ihle@druckerei-vetters.de</a> in Verbindung. Sicherlich kann man auch Muster bekommen.</p>
<h2>5. Die Drucklackierung im Digitaldruck</h2>
<p>Mir liegt auch eine kleine Musterkollektion (12,5 x 12,5 cm) mit verschiedenen Lackierungen vor die auf einer Canon imagePRESS C1 + gemacht wurden. Es sind dies:</p>
<ul>
<li>Partielle Glanz-/Mattlackierungen</li>
<li>Vofflflächige Matteveredelung</li>
<li>Sicherheitsmarkierungen (Watermarks)</li>
<li>Metalleffekte</li>
</ul>
<p>Weitere Informationen und Muster sind zu bekommen unter<a href="mailto:info@canon.ch" target="_blank"> info@canon.ch</a></p>
<p>Mehr zu diesem Thema erfahrt ihr auch in unserem Beitrag <a title="Druckveredelung: Wissen kompakt" href="http://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/druckveredelung-wissen-kompakt-2853.html" target="_blank">&#8220;Druckveredelung: Wissen kompakt&#8221;</a></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was heißt Umschlagen – Umstülpen – Umdrehen?</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 10:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Flyer]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>

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		<description><![CDATA[Umschlagen Nach erfolgtem Schöndruck, also nach dem erstmaligen Bedrucken der Bogen, können diese für den Widerdruck umschlagen werden. (sie schematische Darstellung) Dabei kann dieselbe Druckform auf die Rückseite abgedruckt werden, so dass man zwei Drucknutzen bekommt, oder es wird nach dem Umschlagen für den Widerdruck eine zweite Druckform eingerichtet. Nach dem Umschlagen kommt der seitliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Umschlagen</strong><br />
Nach erfolgtem Schöndruck, also nach dem erstmaligen Bedrucken der Bogen, können diese für den Widerdruck umschlagen werden. (sie schematische Darstellung) Dabei kann dieselbe Druckform auf die Rückseite abgedruckt werden, so dass man zwei Drucknutzen bekommt, oder es wird nach dem Umschlagen für den Widerdruck eine zweite Druckform eingerichtet. Nach dem Umschlagen kommt der seitliche Anlagepunkt (Seitenmarke, Schiebe-oder Ziehmarke) auf die andere Seite, während die vorderen Anlagepunkte (Vordermarken) B und C sich gegeneinander austauschen. Der Drucker hat lediglich nach dem Umschlagen die Seitenmarke A in der Maschine zu wechseln, während die Vordermarken erhalten bleiben. Die Bogen haben also nur einen Anlagewinkel (W) der in der Regel für eine vielleicht notwendige Weiterverarbeitung genau zu markieren ist.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3370" title="Gutenberg_Druckblog_Weiterverarbeitung_Umschlag_Umstuelpen" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-18-um-10.08.36.png" alt="" width="376" height="664" /></p>
<p><strong>Umstülpen</strong><br />
Nach erfolgtem Schöndruck besteht nach entsprechender Einteilung und Anordnung des Druckbildes auch die Möglichkeit, die Druckbogen zu umstülpen. (siehe schematische Darstellung). Dabei bleibt der seitlich Anlagepunkt A an derselben Papierkante, so dass der Drucker seine Seitenmarke nicht zu wechseln braucht.<br />
Im Gegensatz zum Umschlagen erfolgt aber beim Umstülpen eine Änderung der Vorderanlage in der Weise, dass jetzt  die zweite Längskante des Bogens an die Vordermarken B und C der Bogen-Offsetmaschine angelegt wird. Man bekommt praktisch zwei Anlagewinkel (W 1 und W 2). Für den Schön- und Widerdruck durch Umstülpen der Bogen werden besonders hohe Anforderungen an die Formatgenauigkeit der kürzeren Seite und auch an die Winkelgenauigkeit gestellt.<br />
Genau Markierung der Anlagewinkel ist für die Genauigkeit der Weiterverarbeitung sehr wichtig.</p>
<p><strong>Umdrehen</strong><br />
Beim Umdrehen handelt es sich um das zweimalige Bedrucken der gleichen Bogenseite (siehe Schemazeichnung). Hier werden Seitenanlage und Vorderanlage des Druckbogens gewechselt, ohne dass der Drucker die Seitenmarke (A) und die Vordermarken (B+C) zu verstellen braucht. Man bekommt aber zwei Anlagewinkel (W1+W2). Für die genaue Weiterverarbeitung oder Veredelung der Druckbogen ist eine genaue Markierung der Winkel empfehlenswert.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Schneiden von Papier + Karton</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 09:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
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		<description><![CDATA[Unter Schneiden ist das Trennen  in unterschiedlichen Techniken mittels Messer zu verstehen. Mit Hilfe verschiedener Schneidtechniken werden in der Papierindustrie, aber auch in der Druckerei vor dem Druck und bei der Druckweiterverarbeitung Papier, Karton, Pappe und Druckerzeugnisse wie Broschüren oder Bücher auf eine bestimmte Größe  bzw. auf ein bestimmtes Format gebracht. In der Papierindustrie erfolgt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unter Schneiden ist das Trennen  in unterschiedlichen Techniken mittels Messer zu verstehen. Mit Hilfe verschiedener Schneidtechniken werden in der Papierindustrie, aber auch in der Druckerei vor dem Druck und bei der Druckweiterverarbeitung Papier, Karton, Pappe und Druckerzeugnisse wie Broschüren oder Bücher auf eine bestimmte Größe  bzw. auf ein bestimmtes Format gebracht.</strong></p>
<div id="attachment_3266" class="wp-caption aligncenter" style="width: 442px"><img class="size-full wp-image-3266" title="Papierrollen_Gutenberg Blog_Papier_schneiden" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_20963047_XS.jpg" alt="" width="432" height="278" /><p class="wp-caption-text">© Oli_ok - Fotolia.com</p></div>
<p>In der Papierindustrie erfolgt das Schneiden der Papierrollen (Jumborollen/Tamboure) vorwiegend von  Rollen zu Formatware auf rechnergesteuerte Querschneider. Dabei ist zu unterscheiden zwischen einem Duplex-Querschneider auf dem zwei verschiedene Formate (auch in unterschiedlicher Laufrichtung) gleichzeitig geschnitten werden können, einem Simplex-Querschneider und einem Sortierquerschneider bei dem das Papier beiseitig mit Hilfe eines optischen Systems kontrolliert und fehlerhafte Bogen ausgeschleußt werden. Auf Querschneider erfolgt das Schneiden entweder mit einem rotierenden und einem feststehenden Quermesser (konventionelles System) oder mit zwei rotierenden Messertrommeln (Gleichlaufsystem).<span id="more-3265"></span></p>
<p>In der Druckindustrie werden große Planobogen auf Kleinformate oder Sonderformate  auf Planschneider oder Schnellschneider zugeschnitten. Diese Maschinen arbeiten nach dem Schwingnittprinzip. Das in Zugrichtung geneigte Messer schneidet zuerst an einer Ecke den Stapel ein, und es wird erst im unteren Totpunkt der Schneidbewegung parallel zum Schneidtisch ausgerichtet. Um auch den letzten Bogen des Schneidstapels durchzuschneiden, muss das Messer geringfügig in ein in die Tischebene eingelassenes Material einschneiden. Diese Aufgabe erfüllt die sogenannte Schneidleiste. Sie besteht aus einem speziellen Kunststoff, der zäh, aber nicht zu hart sein darf. Sie muss ausgewechselt werden, wenn der unterste Bogen einer Schneidlage nicht mehr durchgeschnitten sondern nur abgerissen wird. Das kann im Druck zu unerwünschten sogenannten Feldruckstellen führen. Eine grundsätzliche Regel lautet deshalb: Bei jedem Messerwechsel Schneidleiste umdrehen oder auswechseln. Nach vollendetem Schnitt gehen Schneidmesser und Pressbalken, mit dem das Schneidgut durch hydraulischem Druck zusammengepresst wird, in ihre obere Ausgangsposition zurück.</p>
<p>Ein einwandfreier Schnitt wird erreicht durch das Material und  die Schärfe des Messers, den richtigen, materialabhängigen Schliffwinkel und den materialgerechten Preßdruck. Moderne Schnellschneider sind heute oft Bestandteil eines ganzen Systems zur Vorbereitung des Schneidgutes und zur Beschleunigung und Erleichterung der Arbeitsvorgänge wie Heben, Senken, Zählen, Einstapeln, Rütteln , Wiegen und Puffern und nach dem Schneiden zum Entladen und Transportieren.</p>
<p>In der Druckerei gibt es folgende Schneidvarianten auf einem Planschneider (Schnellschneider) vor dem Druck. Sie dienen der Formatanpassung an das mögliche Format der Druckmaschine, einer Verbesserung der Winkelgenauigkeit oder der Schnittqualität wenn z.B. das vom Papiergroßhändler gelieferte Papiers eine Sägekante,(Ursache für Schneidstaub im Druckbild)  Formatdifferenzen oder einen konkaven oder konvexen Hohlschnitt aufweist:</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3383" title="Bildschirmfoto 2012-01-20 um 16.17.40" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2012-01-20-um-16.17.40-540x330.png" alt="" width="540" height="330" /></p>
<p>Halbieren der Bogen mit Durchschnitt der auch als Trennschnitt bezeichnet wird<br />
Halbieren der Bogen mit Durchschnitt und Anschnitt<br />
Halbieren der Bogen mit Gegenschnitt<br />
Halbieren der Bogen mit Gegenschnitt und Anschnitt<br />
Vierteln der Bogen mit Anschnitt<br />
Vierteln der Bogen mit Anschnitt und Gegenschnitt (Rundumschnitt)<br />
Parallelschnitt der Längskanten<br />
Parallelschnitt mit Winkelschnitt<br />
Einfacher Winkelschnitt</p>
<p>Bei der industriellen Buch- und Broschürenfertigung erfolgt das Schneiden bw. Beschneiden von Einzelexemplaren auf einem sogenannten Trimmer oder  es wird das Prinzip eines Dreischneiders (Dreimessermaschine) angewendet. Davon später.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Prima Klima für Druck und Papier</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/papier/prima-klima-druck-papier-3112.html</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 08:07:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn hier über das Klima geschrieben wird, so handelt es sich nicht um einen meteorologischen Diskussionsbeitrag über eine angebliche dramatische Klimaveränderung der Erde und es geht auch nicht um die Frage, ob die Wüsten einstmals grün waren. Auch soll nicht untersucht werden, warum die Tiefdruckgebiete meist von den Azoren kommen und die Hochdruckgebiete die Ostsee-Insel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn hier über das Klima geschrieben wird, so handelt es sich nicht um einen meteorologischen Diskussionsbeitrag über eine angebliche dramatische Klimaveränderung der Erde und es geht auch nicht um die Frage, ob die Wüsten einstmals grün waren. Auch soll nicht untersucht werden, warum die Tiefdruckgebiete meist von den Azoren kommen und die Hochdruckgebiete die Ostsee-Insel Hiddensee bevorzugen.  Vielmehr geht es nachfolgend  um einen kurzen Überblick um die wichtigsten Begriffe und Messinstrumente für das Klima, im Zusammenhang mit dem  Papier, dem  feuchtigkeitsempfindlichen Material des Druckers.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3115" title="Öko-Papier" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/09/Fotolia_870357_S-540x382.jpg" alt="" width="540" height="382" /></strong></p>
<p>Papier ist  hygroskopisch. Darunter versteht man seine Eigenschaft, Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft aufzunehmen aber auch an sie wieder abzugeben. Wird der Bedruckstoff z.B. ohne klimaschützende Verpackung in einen Raum mit bestimmter relativer Feuchtigkeit gebracht, so nimmt er &#8211; je nach Raumklima &#8211; aus der Umgebungsluft Feuchtigkeit auf (Adsorption) oder gibt Feuchtigkeit ab (Desorption), und zwar bis zur Erreichung des Gleichgewichtszustandes. Dabei spielt auch die Temperatur eine nicht unwichtige Rolle. Denn bei Änderung der Raumtemperatur ergibt sich auch eine Änderung der rel. Luftfeuchtigkeit. Als Folge der Nichtbeachtung der Luftfeuchtigkeit und Temperatur können sich mehr oder weniger große Probleme sowohl im Bogendruck  im Rollen-Offsetdruck im Digitaldruck  und auch beim Kopieren ergeben. Im Bogen-Offsetdruck sind  es vor allen Dingen Probleme mit der Flachlage des Papiers wie Verspannungen,  Randwelligkeiten sowie schlechte Laufeigenschaften (z.B.stat.Aufladungen, Adhäsionserscheinungen) und den sich daraus ergebenden negativen Folgeerscheinungen Im Rollen-Offsetdruck sind es besonders z.B. Ausdehnungen der Bahn, Bahnrisse, Fehlklebungen und zusätzliche Makulaturen oder Wellenbildungen.<br />
Die nachfolgenden Ausführungen geben einen kurzen Überblick über die verschiedenen Klimabegriffe und sie geben auch Hinweise auf die verschiedenen Instrumente und Möglichkeiten zum Messen und Prüfen der klimatischen Verhältnisse.<span id="more-3112"></span></p>
<h2>1.Klima-Begriffe</h2>
<p><strong>Absolute Luftfeuchtigkeit</strong><br />
Unter diesem Begriff versteht man diejenige Wassermenge in Gramm, welche in einem Kubikmeter Luft enthalten oder die Wassermenge in Gewichtsprozent, die in einem Papier vorhanden ist.  Physikalisch gesehen ist die absolute Feuchtigkeit das Gewicht des Wasserdampfes in 1 m3 Luft (g/m3). Jeder Temperatur ist ein maximal möglicher Feuchtigkeitsgehalt zugeordnet, der dem Sättigungszustand entspricht.</p>
<p><strong>Maximal mögliche Luftfeuchtigkeit</strong><br />
Darunter versteht man diejenige Wasserdampfmenge, die Luft einer bestimmten Menge bis zur Sättigung aufnehmen kann. Setzt man die absolute Feuchtigkeit zu der maximal möglichen Luftfeuchte ins Verhältnis, ergibt sich die relative Luftfeuchtigkeit (RLF oder rel.F).</p>
<p><strong>Relative Luftfeuchtigkeit</strong><br />
Unter der relativen Luftfeuchtigkeit versteht man also das prozentuale Verhältnis zwischen dem tatsächlichen (absoluten) Wassergehalt und dem maximal möglichen Wassergehalt der Luft bei einer bestimmten Temperatur.</p>
<p>RLF in % = Absolute Luftfeuchtigkeit x 100</p>
<p><strong>Maximal mögliche Luftfeuchtigkeit</strong><br />
Die relative Luftfeuchtigkeit ist  die wichtigste Maß- und Meßgröße für das Raumklima, denn hier wird die Temperaturabhängigkeit der Luftfeuchte berücksichtigt</p>
<p><strong>Gleichgewichtsfeuchtigkeit</strong><br />
Hygroskopische Materialien wie Papier und Karton passen sich in ihrem Feuchtigkeitsgehalt der Umgebungsluft an, sie streben einen Gleichgewichtszustand an. Daher wird die Luft, die sich in einem Papierstapel zwischen den einzelnen Bogen befindet, stets mit dem absoluten Feuchtigkeitsgehalt des Papiers im Gleichgewicht stehen. Die mit einem elektronischen Schwertfühler in einem Papierstapel gemessene Gleichgewichtsfeuchtigkeit gibt also die Beziehung zwischen der Feuchtigkeit im Material und jener der Umgebungsluft wieder.</p>
<p><strong>Hysteres</strong><br />
Der Ausdruck Hysterese stammt aus dem Griechischen und bedeutet das Zurückbleiben einer Wirkung hinter der sie verursachenden, veränderlichen physikalischen Größe. Aufgrund der hygroskopischen Eigenschaft von Papier kann es zu einer Feuchtigkeitsaufnahme oder auch Feuchtigkeitsabgabe kommen. Dabei ist es nicht gleich, ob ein Papier durch ein Befeuchten (Absorption) oder durch Trocknen (Desorption) auf seine Endfeuchte gebracht wird. Bei gleichem absoluten Wassergehalt stellen sich in beiden Fällen verschiedene relative Luftfeuchtigkeiten ein. Dieser Sachverhalt wird als Hysterese bezeichnet.</p>
<p><strong>Der Einfluß der Temperatur</strong><br />
Die relative Luftfeuchtigkeit wird von der Temperatur entscheidend beeinflusst. Die relative Luftfeuchtigkeit und die Temperatur sind so eng miteinander verbunden, dass sich die relative Luftfeuchtigkeit sofort ändert, sobald auch die Temperatur einer Schwankung bzw. Änderung unterworfen wird. Sinkt die Temperatur, dann steigt die relative.Luftfeuchtigkeit, umgekehrt nimmt die relative.Luftfeuchtigkeit ab, sobald die Temperatur steigt &#8211; gleicher Wassergehalt der Luft vorausgesetzt . Das bedeutet, dass ein Konstanthalten der rel.Luftfeuchtigkeit bei steigender oder sinkender Raumtemperatur nur dann möglich ist, wenn gleichzeitig be- oder entfeuchtet wird.</p>
<p>Tabelle: Veränderung der relativen Luftfeuchtigkeit in Abhängigkeit von der<br />
Temperatur<br />
_______________________________________________________<br />
Temp.    Relative Luftfeuchtigkeit (RLF) in Prozent (%) bei gleichbleibender<br />
°C    absoluter Luftfeuchtigkeit.<br />
________________________________________________________<br />
10    64    73    82    94<br />
12    55    65    73    82    92    98<br />
14    49    59    65    73    82    87    97<br />
16    43    55    57    65    78    87    93    97<br />
18    38    45    50    57    64    70    75    83    85    95<br />
20    34    40    45    50    56    62    67    73    76    84<br />
22    30    35    40    45    50    55    60    65    70    75<br />
24    27    32    35    40    45    50    54    67    62    68<br />
26    25    28    32    37    40    45    47    53    55    60<br />
28    22    26    28    32    36    42    43    46    50    55<br />
30    20    23    26    29    33    38    39    43    45    50<br />
________________________________________________________</p>
<p>Bei Erhöhung der Temperatur verringert sich die rel.Luftfeuchtigkeit. Umgekehrt kommt es zu einer Erhöhung, wenn die Temperatur abgesenkt wird. (Siehe Tabelle) Senkt sich  z.B. die Raumtemperatur in den Wintermonaten weil die Heizung zum Wochenende gedrosselt wurde, kommt es zu mehr oder weniger starken Anstieg der rel.Luftfeuchttigkeit. Das kann verbunden mit einer Feuchtigkeitsaufnahme durch das Papier und mit einer Randwelligkeit.<br />
Aber nicht nur die Temperatur des Raumes, sondern auch die Temperatur der Papierstapel sollte in den Wintermonaten überwacht werden, bevor das Papier ausgepackt wird. Wird z.B. ein im Winter stark unterkühlter Papierstapel oder eine entsprechend kalte Papierrolle  ausgepackt und in die wärmere Druckerei gefahren, kommt es zu einem Niederschlag von Kondensfeuchtigkeit die sofort von den Randzonen des Stapels oder von den oberen lagen des Rollenpapiers aufgenommen wird. Es kommt zu einer Randwelligkeit und die oberen Lagen der Rolle fallen als Makulatur an.</p>
<p>Bei einem erwärmten Stapel wird umgekehrt die unmittelbare Umgebungsluft erwärmt. Dort sinkt die rel.Luftfeuchtigkeit der unmittelbar den Stapel umgebende Luft und die Randzonen geben feuchtigkeit ab. es treten Verspannungen auf. Darum ist es wichtig, nicht nur die Raumtemperatur, sondern auch die Stapeltemperatur vor dem Auspacken zu messen.</p>
<p>Beschädigungen von Rieseinschlägen oder Palettenumhüllungen sind nach dem Messen wieder zu verkleben. Im verpackten Zustand kann bei wasserdampfdichter Verpackung kein Feuchtigkeitsaustausch stattfinden. Das ist besonders im Winter wichtig, wenn Papier in unterkühltem Zustand angeliefert wird. Erst eine Temperaturangleichung vornehmen ! Die Zeit für einen solche Angleichung ist natürlich abhängig vom Größenlumen der Palette und von der Höhe der Temperaturdifferenz wischen Raum und Unterkühlung.</p>
<h2>2. Geräte zur Klimamessung</h2>
<p><strong>Thermohygrograph</strong><br />
Zur laufenden Kontrolle der rel.Luftfeuchtigkeit und Temperatur dienen registrierende Thermohygrographen. (siehe Abbildung) Damit werden Feuchtigkeit und Temperatur auf Diagrammscheiben über einen längeren Zeitraum aufgezeichnet. So besteht auch nachträglich die Möglichkeit festzustellen, welche Klimabedingen während der Nachtzeit z.B. geherrscht haben. Klimaaufschreibungen sind auch wichtige Dokumente wenn es um die Behandlung von Papier–Reklamationen geht. Eine regelmäßige Eichung solcher Geräte mit Hilfe eines Aspirationspsychrometers ist wichtig.<br />
Eine wesentlich bessere und komfortablere Methode der Klimaaufzeichnung ist der Einsatz eines sogenannten Datenloggers. Der Logger kann ohne Interface direkt über ein Schnittstellenkabel programmiert und ausgelesen werden. Eine Software erlaubt eine umfassende Datenanalyse über Tabellendarstellung, Kurvengrafik und Zoom-Funktion.</p>
<p><strong>Schwertfühler(Stechhygrometer)</strong><br />
Sie dienen der Messung der Feuchtigkeit des Papiers im Stapel. Sie arbeiten wie ein Haarhygrometer. Heute werden aber fast vorwiegend die wesentlich genauer und auch schneller messende elektronisch arbeitende Schwertfühter<br />
verwendet. (siehe Abbildung)</p>
<p><strong>Aspirationspsychrometer</strong><br />
Das Aspirationspsychromter ist ein meteorologisch genaues Kontrollgerät zur Messung von Temperatur und Feuchtigkeit. Es kann deshalb auch als Eichgerät für andere Messinstrumente verwendet werden. Es enthält zwei Quecksilber-Glasthermometer, wovon eines für die Messung befeuchtet wird. Mit einem eingebauten Ventilator (Federwerkantrieb) wird ein Luftstrom von ca. 2m/s erzeugt. Dieser strömt gleichmäßig an den beiden Quecksilbersäulen vorbei. Dabei entsteht am feuchten Thermometer eine Verdunstungstemperatur (Verdunstungskälte) und an der trockenen Quecksilbersäule eine normale trockene Temperatur. Aus beiden Temperaturwerten, d.h. aus der Temperaturdifferenz, wird dann mit Hilfe einer Psychrometertabelle die meteorologisch genaue rel. Luftfeuchtigkeit ermittelt. (siehe Abbildung)</p>
<p><strong>Haarhygrometer</strong><br />
Einfache Haarhygrometer sind in Druckereibetrieben zur Messung der Raumfeuchtigkeit und auch zur Messung der Gleichgewichtsfeuchtigkeit mit einem Schwertfühler leider immer noch vereinzelt anzutreffen. Solche Geräte messen aber nicht in der heute notwendigen und geforderten Genauigkeit und Schnelligkeit. Sie sollten also gegen moderne elektronische Geräte ausgetauscht werden. Das Messprinzip von Haarhygrometer beruht auf den hygroskopischen Eigenschaften von speziellen Haaren und deren damit verbundenen Längenänderung. Diese Längenänderung durch Feuchtigkeitsabgabe und &#8211; aufnahme wird über ein Hebelsystem auf einen Zeiger übertragen. Die rel. Luftfeuchtigkeit in % wird direkt auf einer Skala übertragen  und kann dort abgelesen werden. Eine ständige Eichung solcher Geräte ist unbedingt notwendig.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Auf den Punkt gebracht: Die wichtigsten Falzarten</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/verarbeitung/auf-den-punkt-gebracht-die-wichtigsten-falzarten-1755.html</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 08:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Falzarten]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufgrund der verschiedenen Falzmaschinentypen und ihrer Falzwerkanordnungen können sehr unterschiedliche Falzarten ausgeführt werden. Diese lassen sich wie folgt gliedern: 1. Kreuzbruchfalzungen Asymmetrische Kreuzbruchfalzungen Wenn im ersten Falzwerk im Verhältnis 1/3 zu 2/3 zur längeren Bogenseite gefalzt wird, können damit 12- oder 24-seitige Falzbogen gefalzt werden. Symmetrische Kreuzbruchfalzungen Hierbei erfolgt grundsätzlich eine fortgesetzte Halbierung durch Falzung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aufgrund der verschiedenen Falzmaschinentypen und ihrer Falzwerkanordnungen können sehr unterschiedliche Falzarten ausgeführt werden. Diese lassen sich wie folgt gliedern:</strong></p>
<p><strong>1. Kreuzbruchfalzungen</strong><br />
Asymmetrische Kreuzbruchfalzungen<br />
Wenn im ersten Falzwerk im Verhältnis 1/3 zu 2/3 zur längeren Bogenseite gefalzt wird, können damit 12- oder 24-seitige Falzbogen gefalzt werden.</p>
<p>Symmetrische Kreuzbruchfalzungen<br />
Hierbei erfolgt grundsätzlich eine fortgesetzte Halbierung durch Falzung der längeren Seite, wobei 2, 3 und 4 Falzbrüche für 8-, 16- und 32seitige Falzbogen ausgeführt werden können.</p>
<p><strong>2. Parallelfalzungen</strong><br />
Parallelmittenfalz<br />
Hier wird das Falzprodukt in jeder Tasche der Falzmaschine auf die Hälfte der jeweiligen Einlauflänge gefalzt. Es erfolgt also eine fortgesetzte Halbierung durch parallele Falzbrüche</p>
<p>Fensterfalz<br />
Der Zweibruchfensterfalz weist beidseitig eingefalzte Klappen auf.</p>
<p>Leporello-oder Zickzackfalzungen<br />
Hier wird der Bogen im Zickzack gefalzt, wobei zwei oder mehrere Parallelfalzbrüche in wechselnder Richtung in gleichen oder abgestuften Abständen ausgeführt werden.</p>
<p>Wickelfalz<br />
Beim Wickelfalz wird der Bogen in gleicher Richtung mit zwei oder mehreren Falzbrüchen aufgewickelt um das innere Blatt gefalzt. Der Wickelfalz kann auch mit dem Leporellofalz kombiniert werden.</p>
<p><strong>3. Kombinationsfalzungen</strong><br />
Bei den Kombinationsfalzungen werden Parallel- und Kreuzbrüche mieinander kombiniert.</p>
<p><strong>4. Greiffalz</strong><br />
Das ist eine Falzart, bei der der hintere, vorstehende Bogenteil des Falzbogens zum automatischen Öffnen der Falzbogen dient.</p>
<p><strong>5. Lagenfalz</strong><br />
Falzart, bei der &#8211; je nach vorliegender Papierstärke &#8211; mehrere Bogen gemeinsam gefalzt werden</p>
<h5>Übrigens &#8211; <a href="http://www.flyerpilot.de" target="_blank">Flyer günstig drucken</a> könnt ihr bei flyerpilot.</h5>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Druckveredelung: Wissen kompakt</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 08:52:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Heiß und kalt, matt und glänzend, hoch und tief, flockig und glatt, Gold und Silber, Weiß und farbig, changierend und irisierend, Inline und Offline. Eine Orientierungshilfe&#8230; Selbst gestandene Fachleute der Druck- und Papierindustrie  aber auch die zahlreichen Gestalter von Printmedien in den Design-Agenturen haben durch die Weiterentwicklung der Techniken und Materialien heute kaum noch einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heiß und kalt, matt und glänzend, hoch und tief, flockig und glatt, Gold und Silber, Weiß und farbig, changierend und irisierend, Inline und Offline. Eine Orientierungshilfe&#8230;</strong></p>
<p><strong> </strong>Selbst gestandene Fachleute der Druck- und Papierindustrie  aber auch die zahlreichen Gestalter von Printmedien in den Design-Agenturen haben durch die Weiterentwicklung der Techniken und Materialien heute kaum noch einen Überblick über die zahlreichen Möglichkeiten der Druck- und Papierveredelung. Besonders in den letzten Jahren haben sich eine ganze Reihe von neuen Möglichkeiten aufgetan, um aus einen standardisierten, gewöhnlichen und „langweiligen“ 4-Farbdruck mit Normdruckfarben, durch eine der zahlreichen zusätzlichen Veredelungsmethoden ein ungewöhnliches und schön anzuschauendes Design- bzw. Printprodukt zu machen.</p>
<p>Eye-Catcher, Hingucker sind  gefragt, auffällige visuelle Elemente die man anfassen und auch fühlen kann.</p>
<p><strong>1. Die Druckveredelung im Siebdruck</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-2858" title="Kreye Siebdruck-Veredelung_Gutenberg Blog_Druckveredelung" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/02/Kreye-Siebdruck-Veredelung-540x404.jpg" alt="" width="540" height="404" /><br />
<span id="more-2853"></span><br />
Hier greife ich zurück auf die sehr überzeugenden Druckbeispiele der Kreye Siebdruck GmbH aus Koblenz. Der Siebdruck (Durchdruck/Serigraphie) ist ja das Druckverfahren mit den meisten Möglichkeiten einer Druckveredelung, nicht nur auf Papier und Karton, sondern auch auf Materialien die in den anderen Druckverfahren nicht bedruckt werden können wie z.B. Kunststofffolien, Textilien usw. Seine Stärke ist die dicke und dadurch besonders deckende und auftragende Lack- und Farbschicht in Verbindung mit der Möglichkeit, kleine Auflagen zu drucken und auch ganz spezielle Farben und Lacke einsetzen zu können die in den anderen Druckverfahren nicht verarbeitet werden können.</p>
<p>Hier einen Überblick:</p>
<ul>
<li>Strukturlack-Druck</li>
</ul>
<ul>
<li>Matt- und glänzende UV-Lackierung</li>
</ul>
<ul>
<li>Schwarzlicht-Reflexions-Lack-Druck (Strahlt unter UV-Licht)</li>
</ul>
<ul>
<li>Wassermal-Farben-Druck</li>
</ul>
<ul>
<li>Nachleucht-Farben-Druck (Phosphoreszenz in abgedunkelter Umgebung)</li>
</ul>
<ul>
<li>Rubbel-Farben-Druck</li>
</ul>
<ul>
<li>Thermofarben-Druck</li>
</ul>
<ul>
<li>Duftstoffveredelung</li>
</ul>
<ul>
<li>Reliefdruck (Wassertropfenlacke)</li>
</ul>
<ul>
<li>Nassklebegummierung</li>
</ul>
<ul>
<li>Glimmerdruck</li>
</ul>
<ul>
<li>Domierung (3.Dimension mit Gießharz)</li>
</ul>
<ul>
<li>Metallic-Effektfarben-Druck</li>
</ul>
<ul>
<li>Iriodin-Farben-Druck</li>
</ul>
<ul>
<li>Anti-Rutschlack-Druck</li>
</ul>
<ul>
<li>Deckender Farbdruck</li>
</ul>
<p><strong>Vorteil:</strong> Kleine Auflagen auch in kleinem Format möglich. Einfache Druckformherstellung. Eine sehr gute Mustermappe (Eindrucksvolle Druckmuster) von Kreye Siebdruck,Koblenz, gibt´s hier:<br />
<a href="www.kreye-siebdruck.de" target="_blank">www.kreye-siebdruck.de</a></p>
<p><!-- BEGIN PARTNER PROGRAM - DO NOT CHANGE THE PARAMETERS OF THE HYPERLINK --><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=583367&amp;site=7774&amp;type=b24&amp;bnb=24" target="_blank"><br />
<img src="http://banners.webmasterplan.com/view.asp?ref=583367&amp;site=7774&amp;b=24" border="0" alt="Zalando Lounge" width="300" height="250" /></a></p>
<p><!-- END PARTNER PROGRAM --></p>
<p><strong>2. Druckveredelung im Bogen-Offsetdruck</strong></p>
<p><strong> </strong>Glänzende oder matte Drucklackierung vollflächig oder partiell (Spotlackierung) nur auf bestimmte Bereiche ohne UV-oder IR-Trocknung mit einem normalen Drucklack der oxydativ trocknen muss. Das ist die einfachste Methode für alle Offsetmaschinen, auch für kleine Einfarben-Maschinen. Es gibt einen guten Glanz (kein Hochglanz) und die Scheuerfestigkeit der Druckarbeit wird verbessert. Der Lack ist allerdings anfällig für eine Vergilbung.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-2855" title="KBA Offset-Veredelung_Gutenberg Blog_Druckveredelung" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/02/KBA-Offset-Veredelung-540x404.jpg" alt="" width="540" height="404" /><br />
Die jetzt nachfolgenden Offset-Veredelungsmethoden sind wesentlich aufwendiger zu praktizieren. Sie wurden alle entnommen dem „The Coating Sample Guide“ von KBA Koenig&amp; Bauer AG. In dieser hervorragenden Präsentation befinden zu jeder der aufgeführten Methode die entsprechenden Druckmuster sowie genaue technische Informationen über die eingesetzten KBA Rapida Maschinenkonfigurationen und auch detaillierte Angaben über die jeweils verwendeten Materialien wie Lacke, Farben, Gummitücher, Druckform sowie die eingesetzten Bedruckstoffe. KBA hat mit dieser aufwendigen Broschüre eine einmalig gute technische Information geschaffen. Es gibt keine bessere Fachliteratur über die Druckveredelung von Papier + Druck als die aufwendigen Druckmuster von <a href="http://www.kba.com" target="_blank">KBA Koenig&amp; Bauer</a>. Zu allen Mustern werden die entsprechenden technischen Angaben über deren Herstellung gemacht ergänzt durch Schemazeichnungen der jeweiligen Maschinenkonfiguration:</p>
<ul>
<li>Glänzende oder matte Drucklackierung mit UV-Trocknung</li>
</ul>
<ul>
<li>Hybrideffekt, fein mit Drucklack + UV-Lack</li>
</ul>
<ul>
<li>Hybrideffekt, grob mit Drucklack und UV-Lack glänzend</li>
</ul>
<ul>
<li>Hybrideffekt, seidenmatt mit Überdrucklack + UV-Lack glänzend</li>
</ul>
<ul>
<li>UV-Mattlack + UV-Glanzlack</li>
</ul>
<ul>
<li>Drip-off-Effekte mit Effektlack + Hochglanzlack</li>
</ul>
<ul>
<li>Soft Touch-Effekte mit speziellem Dispersionslack</li>
</ul>
<ul>
<li>Gentle-Touch-Effekte mit speziellem Dispersionslack</li>
</ul>
<ul>
<li>Primer, glänzend auf Dispersionsbasis + Spot UV-Glanzlack</li>
</ul>
<ul>
<li>Primer, matt + Spot UV-Lack mit Primer auf Dispersionbasis und UV-Hochglanzlack</li>
</ul>
<ul>
<li>Primer, glänzend+vollflächig UV-Glanz</li>
</ul>
<ul>
<li>Primer, glänzend + Spot, UV, matt</li>
</ul>
<ul>
<li>Duftlackierung auf Dispersionsbasis</li>
</ul>
<ul>
<li>Metalleffektlack auf Dispersionsbasis (verschiedene Bronzetöne möglich)</li>
</ul>
<ul>
<li>Metalure*  Effektlack auf Dispersionsbasis</li>
</ul>
<ul>
<li>Metal FX-Technologie* auf Etikettenpapier</li>
</ul>
<ul>
<li>Spezial FX-dreidimensionale Effekte mit MetalFX UV-Silber+Offsetfähiger UV-Lack und UV-Lack glänzend</li>
</ul>
<ul>
<li>MetalFX-Technologie mit Perlglanzlack, UV-Silber, UV-Sonderfarbe + UV-Prozessfarben + UV-Perlglanzlack</li>
</ul>
<ul>
<li>UV-Deckweiß auf metallisierten Bedruckstoffen (Chromolux-Alu, gussgestrichen)</li>
</ul>
<ul>
<li>Hybridveredelung und Stanzen, mit Hybrid-Prozessfarben, UV-Mattlack+ Drucklack Grobstruktur+ UV-Lack glänzend+ IOC-Stanzblech</li>
</ul>
<ul>
<li>Kaltfolie/Hybrid/UV-Lack</li>
</ul>
<ul>
<li>Perlglanz / Hybrid / UV-Lack</li>
</ul>
<p><!-- BEGIN PARTNER PROGRAM - DO NOT CHANGE THE PARAMETERS OF THE HYPERLINK --><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=583367&amp;site=8574&amp;type=b42&amp;bnb=42" target="_blank"><br />
<img src="http://banners.webmasterplan.com/view.asp?ref=583367&amp;site=8574&amp;b=42" border="0" alt="Stylische Designfolien für dein Tablet" width="250" height="250" /></a></p>
<p><!-- END PARTNER PROGRAM --></p>
<p><strong>3. Der Offset-Kalt-Folien-Transfer</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-2854" title="R700HP_3997_CI8" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/02/R700HP_3997_CI8-540x676.jpg" alt="" width="540" height="676" /></p>
<p><strong> </strong>Eine erste Offsetdruckmaschine die umgebaut wurde für die Übertragung von Metallic-Folien auf dem kalten Wege, wurde bereits vor vielen Jahren aufgestellt bei der heutigen OFT GmbH in Neuss. Sie waren die Vorreiter und „Erfinder“ für den kalten Folien-Transfer im Offsetdruck. Dabei wird zunächst im ersten Druckwerk eine spezielle Goldunterdruckfarbe aufgedruckt auf der die dünne Metallic-Folie von der Rolle aufgetragen und zum Haften gebracht wurde. Auch heute wird dort nach wie vor die „kalte“ Druckveredelung praktiziert.<br />
Zwischenzeitlich wurde diese Technik sowohl von Heidelberg wie auch von Roland nachgebaut und angeboten. Die kalte Folienübertragung auf Druckbogen kann deshalb heute auf folgenden Maschinen-Modulen praktiziert werden:</p>
<ul>
<li>FoilStar-Modul für Heidelberg Speedmaster</li>
</ul>
<ul>
<li>Roland 700 HiPrint mit Inline Foiler Prindor</li>
</ul>
<p>Eine ganze  Reihe dieser Maschinen stehen voll in der Praxis und praktizieren die Druckveredelung in großen Formaten und Auflagen<br />
<strong><br />
Technische Einzelheiten unter:</strong></p>
<p><a href="http://www.manroland.com" target="_blank">www.manroland.com</a><br />
<a href="http://www.heidelberg.com" target="_blank">www.heidelberg.com</a><br />
<a href="http://" target="_blank">www.oft-coldfoil.com</a></p>
<p><strong>4.  Die Veredelungen mit Folien (Folienkaschierung)</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-2856" title="Achilles Veredelung_Gutenberg Blog" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/02/Achilles-Veredelung-540x404.jpg" alt="" width="540" height="404" /></p>
<p>Eine Druck- und Papierveredelung mit Folien (Acetat oder Polypropylen) bietet sich an für Ringmappen, Register, Schuber, Präsentationsboxen, Schachteln und Mappen jeglicher Art. Hier liegt eine ausführliche Präsentation von Achilles vor. Die Highlights aus der Welt der Veredelung sind hier:</p>
<ul>
<li>UV-Lackierungen, hochglänzend, abriebfest, feuchtigkeitsbeständig</li>
</ul>
<ul>
<li>Prägefoliendruck (Heißfolienprägungen in Gold und Silber, als Hologramm und metallisierende Folien</li>
</ul>
<ul>
<li>Mattfolien (normal + kratzfest)</li>
</ul>
<ul>
<li>Relieflack + Strukturlack</li>
</ul>
<ul>
<li>Spoteffekte (Dreidimensionale Überraschungseffekte)</li>
</ul>
<ul>
<li>Lackstrukturen (z.B. Lackierung mit Grobleinenstruktur)</li>
</ul>
<ul>
<li>Silberfolie (Spiegelglänzend)</li>
</ul>
<ul>
<li>Polyleinfolien mit zahlreichen Strukturen</li>
</ul>
<p>Auch hier unser Tipp: Am besten die Musterpräsentation (sie nennt sich Infoflip) von Achilles anfordern. So lässt sich das Aussehen und die optische und haptische Wirkung der verschiedenen Veredelungstechniken sehr gut beurteilen.</p>
<p><a href="http://www.achilles.de" target="_blank">www.achilles.de</a></p>
<p><strong>5. Die Druckveredelung im Digitaldruck</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-2861" title="Canon_Gutenberg Blog_Druckveredelung" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/02/Bild-11-540x296.png" alt="" width="540" height="296" /></p>
<p>Nicht nur die traditionellen Druckverfahren bieten viele Veredelungsmöglichkeiten, sondern auch die zukunftsträchtigen Digitaldruckverfahren haben erkannt, dass es mit dem Drucken allein nicht getan ist, sondern unbedingt auch Veredelungsmöglichkeiten geben muss. Hier habe ich von Canon die „Musterkollektion imagePRESS C 1+“ im Format von 12,5 x 12,5 cm mit folgenden Veredelungsvarianten vorliegen:</p>
<ul>
<li>Matt- und Glanzlackierung vollflächig und partiell</li>
</ul>
<ul>
<li>Partielle Glanz/Matt-Lackierung auf verschiedenen Papieren</li>
</ul>
<ul>
<li>Sicherheitsmarkierungen (Wasserzeichen)</li>
</ul>
<p>In Zukunft wird es sicherlich weitere Varianten geben und dabei auch in größerem Format.<br />
<strong><br />
Weitere Informationen unter: </strong><a href="http://www.canon.ch/weltneuheit" target="_blank"><br />
www.canon.ch/weltneuheit<br />
</a></p>
<p><strong>6. Der Prägefoliendruck (Heißfoliendruck / Trockenprägedruck)</strong></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-large wp-image-2857" title="Look+Feel Prägefolien_Gutenberg Blog_Veredelung" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/02/Look+Feel-Prägefolien-540x404.jpg" alt="" width="540" height="404" /><br />
</strong></p>
<p>Der Arbeitskreis Prägefolien Druck e.V. hat ein sehr schönes kleines Musterbuch mit dem Titel: „Look+Feel“ herausgebracht. Es ist also ein Seh- und Fühlbuch zum Thema Prägefoliendruck mit allen Mustern und Informationen. Was gezeigt wird:</p>
<ul>
<li>Blindprägung (Hochprägung ohne und Farbe und Hitze)</li>
</ul>
<ul>
<li>Prägefoliendruck mit Struktur</li>
</ul>
<ul>
<li>Prägefoliendruck mit Relief</li>
</ul>
<ul>
<li>Prägefoliendruck mit Microstruktur (besonderer Effekt ist die kybernetische Wirkung durch die Lichtbrechung)</li>
</ul>
<ul>
<li>Prägefoliendruk als Variogramm (Holografie-Effekt)</li>
</ul>
<ul>
<li>3D-Hologramm/2D/3D-Hologramm</li>
</ul>
<ul>
<li>Endloshologramm</li>
</ul>
<p>Das wunderschöne kleine Musterbuch zeigt nicht nur Arbeitsmuster, sondern gibt auch genau Auskunft über die Herstellung und Beschaffenheit der notwendigen Prägewerkzeuge und  es macht auch Angaben über die verschiedenen verfügbaren Prägefolien (von metallisiert bis Diffraction-Prägefolie).</p>
<p>Weitere Informationen:<br />
<a href="http://www.look-and-feel.net" target="_blank">www.look-and-feel.net</a></p>
<p><strong>7. Veredelungen im industriellen Tiefdruck / Flexodruck</strong></p>
<p>Für den Tiefdruck werden für die Druckveredelung nicht nur  spezielle Lacke angeboten, sondern auch Effektpigmente (z.B. Iriodin) die in lösemittel- und wasser basierenden Systemen eingesetzt werden können:</p>
<ul>
<li>Silberweiß, Perlglanz von glitzernd über hochglänzend bis seidig glänzend</li>
</ul>
<ul>
<li>Interferenz, changierende und irisierende Farbeffekte</li>
</ul>
<ul>
<li>Goldglanz/Metallglanz, Farbeffekte mit gold- und Metallglanz</li>
</ul>
<ul>
<li>Multicolor-Effekt, Ineinander fließende Farbwechsel</li>
</ul>
<ul>
<li>Silberweiß, Glitzernd, stark reflektierend</li>
</ul>
<ul>
<li>Interferenz, Glitzernd, farbintensiv und reflektierend</li>
</ul>
<p><strong>Weitere technische Informationen und Farbmuster unter:</strong><br />
<a href="http://www.merck-pigments.com" target="_blank">www.merck-pigments.com</a></p>
<p><strong>Anmerkung: Die Ergebnisse einer Oberflächenveredelung können nur so gut sein wie das zu bedruckende oder zu veredelnde Papier. Deshalb sind gute Papiere und guter Karton mit einer glatten und wolkenfreier Oberfläche essentiell.</strong><br />
Auch auf dem Gutenberg Blog:<strong> <a href="http://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/metal-lab-the-cold-foil-think-tank-2574.html" target="_self">Metal Lab &#8211; Cold Foil Think Tank</a><br />
</strong></p>
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		<title>Witzig und hilfreich: Der Papiergewichtrechner</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 08:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
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		<category><![CDATA[kostenlos]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
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		<category><![CDATA[Trendscout]]></category>

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		<description><![CDATA[Genau wir ihr auch, durchstöbere ich regelmäßig das Netz nach interessanten Meldungen aus dem Bereich Druck, Design und Medien. Heute habe ich den Papiergewichtrechner entdeckt und den kann ich euch natürlich nicht vorenthalten. Die Auswahl an Papieren unterschiedlichster Grammaturen und Formate ist riesig. Wer schon vor dem Druck wissen will, welches Gewicht das fertige Druckerzeugnis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Genau wir ihr auch, durchstöbere ich regelmäßig das Netz nach interessanten Meldungen aus dem Bereich Druck, Design und Medien. Heute habe ich den Papiergewichtrechner entdeckt und den kann ich euch natürlich nicht vorenthalten. </strong></p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2648" title="Papiergewichtrechner" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/10/rechner.png" alt="" width="500" height="295" /><br />
Die Auswahl an Papieren unterschiedlichster Grammaturen und Formate ist riesig. Wer schon vor dem Druck wissen will, welches Gewicht das fertige Druckerzeugnis haben wird, z. B. um das Porto kalkulieren zu können, kann das jetzt noch bequemer online berechnen.<br />
Er berechnet nach Eingabe des Formats, Grammatur und Anzahl der Seiten das Einzelgewicht der Drucksache.<br />
Es gibt sogar die Möglichkeit, das Gewicht einer ganzen Auflage zu bestimmen.</p>
<p>Das Design ist für einen kostenlosen Rechner ziemlich gut, die praktischen Schieberegler machen auch Spaß!<br />
Besonders toll- der Rechner ist kostenlos. Also: Ausprobieren!<br />
<a href=" http://papiergewichtrechner.de" target="_blank"></p>
<p>http://papiergewichtrechner.de</a></p>
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		<title>Metal-Lab &#8211; The Cold Foil Think Tank</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 10:23:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elena Jakob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Kaltfolientransfer]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Namen metal-lab steht eine interaktive Plattform für Designer rund um das Thema  Kaltfolientransfer zur Verfügung. Initiatoren dieser Website sind die Leonhard Kurz Stiftung, die g.a.s. Unternehmenskommunikation GmbH sowie die Firma Gräfe Druck &#38; Veredlung. Der Kaltfolientransfer bietet ganz neue Gestaltungsvarianten, als bei anderen Veredelungstechniken. Ohne Stempel oder Prägewerkzeuge können aufgerasterte Halbtöne, kleinste Schriftgrade, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unter dem Namen metal-lab steht eine interaktive Plattform für Designer rund um das Thema  Kaltfolientransfer zur Verfügung. Initiatoren dieser Website sind die Leonhard Kurz Stiftung, die g.a.s. Unternehmenskommunikation GmbH sowie die Firma Gräfe Druck &amp; Veredlung.</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2577" title="metal-lab-front" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/10/metal-lab-front.jpg" alt="" width="540" height="259" /></p>
<p>Der Kaltfolientransfer bietet ganz neue Gestaltungsvarianten, als bei anderen Veredelungstechniken. Ohne Stempel oder Prägewerkzeuge können aufgerasterte Halbtöne, kleinste Schriftgrade, feine Linien, aber auch große Flächen metallisiert werden. Durch die guten Möglichkeiten zu überdrucken realisiert man undenkbar viele Farbnuancen.<span id="more-2574"></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2576" title="metal-lab-1" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/10/metal-lab-1.jpg" alt="" width="540" height="259" /></p>
<p>Resümee: Mit Kaltfolientransfer können sich brilliante und interessante Effekte erzielen lassen. Optisch lässt sich so ein <a href="http://www.flyerpilot.de/flyer/uebersicht.htm" target="_blank">Flyer</a>, Folder,<br />
Magazin-Cover aufpeppen, wichtiges hervorheben und eine neue Form der Präsentation finden.</p>
<p>Ein 16-seitiger Folder zeigt anhand von Arbeitsbeispielen den Einsatz der Kaltfolientechnologie und kann per Email auf der Website bestellt werden.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2575" title="metal-lab-2" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/10/metal-lab-2.jpg" alt="" width="540" height="259" /></p>
<p>Tja, also ich bin schon im Besitz eines Metal-Lab-Gucker-Katalogs und bin schon gespannt wie ein Flitzebogen auf die nächste Ausgabe.</p>
<p>Da diese Technologie sowohl bei Gestaltern als auch bei Druckereien noch nicht sehr bekannt sind, bietet <a href="http://www.metal-lab.de" target="_blank">www.metal-lab.de</a> ein Erprobungsfeld, als auch eine Präsentationsmöglichkeit. Zudem kann man auch im Forum Fragen stellen und Anregungen platzieren.<br />
Man erhält von der kompetenten Metal-Lab Redaktion  Infos zur Gestaltung, Reinzeichnung und zum Druck.</p>
<p>Das neue METAL-LAB 2 wird jetzt im Herbst 2010 erscheinen. Erstellt ein paar extravagante Werke und sendet sie ein, vielleicht habt ihr das Glück und seid in der dritten Ausgabe dabei, wenn es wieder heißt: <strong>&#8220;POLISH UP YOUR IDEAS&#8221;</strong></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Falzkleben und Falzbefeuchten im Rollenoffsetdruck</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/falzkleben-falzbefeuchten-rollenoffsetdruck-2318.html</link>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 08:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Offset]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenoffset]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Falzkleben in einer Rollenoffset-Druckmaschine, auch als &#8220;rotatives Falzkleben&#8221; bezeichnet, gehört zu den häufigsten und darum auch wichtigsten Möglichkeiten im Bereich der Druckweiterverarbeitung. Um den vielfältigen Ansprüchen an die Technik der Leimübertragung und auch den hohen Anforderungen an die Qualität einer Falzklebung zu entsprechen, haben sich im Laufe der Entwicklung eine Reihe von Systemen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Falzkleben in einer Rollenoffset-Druckmaschine, auch als &#8220;rotatives Falzkleben&#8221; bezeichnet, gehört zu den häufigsten und darum auch wichtigsten Möglichkeiten im Bereich der Druckweiterverarbeitung. Um den vielfältigen Ansprüchen an die Technik der Leimübertragung und auch den hohen Anforderungen an die Qualität einer Falzklebung zu entsprechen, haben sich im Laufe der Entwicklung eine Reihe von Systemen und Möglichkeiten entwickelt.</strong></p>
<p>Die Anforderungen bestehen darin, daß unter Berücksichtigung hoher und auch wechselnder Verarbeitungsgeschwindigkeiten der bedruckten Papierbahn, der Druckbilddichte, d.h. der mehr oder weniger geschlossenen Farbschicht und der sehr unterschiedlichen Papierqualitäten, mit ihren sehr differenzierten Saugfähigkeiten, eine möglichst sehr dünne, gleichmäßige und sich nicht verbreiternden Leimspur passergenau von hoher Haltbarkeit übertragen wird. Das stellt sowohl hohe Anforderungen an die Technik der Leimübertragung als auch an den Klebstoff.<br />
Denn nur eine Verankerung in der Druckfarbe bzw. der Papieroberfläche führt zu einer sicheren und festenVerklebung. Längsklebung Zur Standardausrüstung einer 16-Seiten Rollenoffset-Druckmaschine gehört bereits eine Längsklebeeinrichtung für intermittierende Falzklebung für Druckprodukte von 8-, 12-, 16- und 2&#215;8-Seiten im Format A4. Bei der Längsklebung im Kontakt zwischen Bahn und Auftragskopf erfolgt die Übertragung der Leimspur praktisch durch den Sog, den die Bahn im Kontakt auf die etwa 0,5 bis 1,0 mm Düsenöffnung ausübt.</p>
<p>Dabei werden heute  Leimunterbrechungen von 15 mm am Cut-off bei einer Geschwindigkeit bis zu 18 m/sec. erreicht. Querleimung Das marktgängigste Druckprodukt als vielfältiger Werbeträger ist ein Druckprodukt mit 8 Seiten im Format A4. Solche Arbeiten werden heute nahezu ausschließlich mit Falzklebung auf Maschinen mit liegendem Format gedruckt, wobei eine passergenaue, sehr schmale, quer zur Laufrichtung liegende Beleimung erfolgt.Es gibt aber auch Druckereibetriebe, die bereits in der Lage sind, im liegenden Druckformat 32 Seiten A4 im Falz zu verkleben. Das bedeutet, dass dabei sieben Leimstriche quer zur Bahn aufgebracht und passergenau zueinander koordiniert werden müssen. Sie weisen jeweils eine exakte Aneinanderreihung von Löchern mit einem Durchmesser von 0,8mm und 0,5 mm Tiefe auf. Unter Spannung umschließt die Papierbahn bei der Produktion das zylindrische Leimaggregat, und es kommt durch die Fliehkraft und durch die physikalischen Gesetze der Kohäsion und Adhäsion zu einer Übertragung einer dünnen, punktierten Leimspur.  Diese moderne Technik wird als &#8220;Querleimung&#8221; bezeichnet. Die dafür notwendigen  Querleimwerke sind rotierende Systeme ( z.B. OPIMATIC Querleimwerke) für schnellaufender Papierbahnen sowohl im Rollenoffset- als auch im Tiefdruck. Sie erfolgt in Falzapparaten der Offset-Rotationsmaschine auf bedruckte Papierbahnen an papierbezogen vorbestimmten Stellen durch einen quer zur Laufrichtung liegenden punktierten Leimstreifen.</p>
<p>Die Querleimung läßt sich heute also den vielfältigsten und auch laufend steigenden. Anforderungen des Rollenoffsetdrucks anpassen.  Falzbefeuchtung Bei der sogenannten &#8220;Falzbefeuchtung&#8221; handelt es sich um ein System, das unter der Bezeichnung &#8220;Softjet&#8221; ein neues, von Planatol entwickeltes, Auftragesystem darstellt, mit dem die Möglichkeit besteht, die Biegesteifigkeit des Papiers herabzusetzen. Dadurch wird sowohl eine bessere Falzgenauigkeit als auch ein glatteres Aufliegen der Falzprodukte erreicht. Bei zunehmend anspruchsvoller werdenden Druckerzeugnissen mit seitenübergreifenden Layouts (Panoramadruck) ist das Falzbefeuchten eine wichtige technische Unterstützung, um Rollenoffsetarbeiten auf ein hohea Qualitätsniveau zu stellen</p>
<p><em>Literatur: Wolfgang Walenski:&#8221;Der Rollenoffsetdruck&#8221;  Fachschriften-Verlag,Fellbach</em></p>
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		<title>Erlebniswelten schaffen durch Prägefoliendruck</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/folienpraegung-praegefoliendruck-druckveredelung-2214.html</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 08:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Schaetzler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Heutige Marken und Produkte, so unterschiedlich sie auch sein mögen, haben eines gemeinsam: Der Kampf um Beliebtheit und Präsenz am Markt ist für sie alle hart und schwer. Die Konkurrenz steigt stetig, das Produkt allein vermag nicht mehr zu überzeugen. Strenge Kontrollen und Auflagen schaffen Produkte, welche allesamt meist qualitativ hochwertig sind. Wie sich also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heutige Marken und Produkte, so unterschiedlich sie auch sein mögen, haben eines gemeinsam: Der Kampf um Beliebtheit und Präsenz am Markt ist für sie alle hart und schwer. Die Konkurrenz steigt stetig, das Produkt allein vermag nicht mehr zu überzeugen. Strenge Kontrollen und Auflagen schaffen Produkte, welche allesamt meist qualitativ hochwertig sind. Wie sich also vom Rest abheben und sich als einzigartiges Gut am Markt platzieren?</strong></p>
<p>Das Zauberwort heißt Druckveredelung. Eine ansprechende, sinnlich erfahrbare Präsentationsweise schafft Marktwert, hebt sich von anderen ab und bringt damit den entscheidenden Erfolg. Ein Produkt wird damit zu einem intensiven Erlebnis, neben dem eigentlichen Inhalt ist schon die bloße Verpackung ein sinnliches und reizvolles Erlebnis. Gerade der Prägefoliendruck schafft mittels Verformungen und verschiedenartigsten Materialien Sinneserlebnisse der besonderen Art. Unter Zuhilfenahme eines Stempels werden beim Prägefoliendruck verschiedene Motive in Oberflächen „gedrückt“. Unterschiedliche Prägefolien, welche sich durch Erhitzen mit dem Bedruckstoff verbinden, sorgen für kreative und individuelle Effekte. Je nach Grad der Verformung unterscheidet man dabei zwischen mehreren Verfahren: Planprägung, Strukturprägung, Micro-Embossing und Reliefprägung. Durch Kombination verschiedener Methoden ergeben sich weitere einmalige Effekte.</p>
<p>Das Spiel aus Schatten und Licht, Glanz und Mattheit, planen und mehrdimensionalen Flächen schafft Aufmerksamkeit. Botschaften wie Eleganz oder Modernität können dank eines ansprechenden Äußeren transportiert und einfach mit Marken und Produkten in Verbindung gebracht werden. Egal ob bei exklusiven Buchcovern oder Kunstreproduktionen: Prägefoliendrucke finden in nahezu allen Bereichen Anwendungsmöglichkeiten. Visuelle Effekte werden mit haptischen, also erfühlbaren Eigenschaften verbunden und schaffen ein kreatives, stilvolles und einzigartiges Produkt.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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