Web2Print ­- Vorteile für Unternehmen

4c media am März 30, 2009

Vielen Lesern dieses Blog‐Eintrags wird der Begriff „Web‐to‐Print“ sicherlich bekannt vorkommen. Kaum ein Begriff schwirrt derart oft durch die Fachpresse wie „Web‐to‐Print“. Während Digitaldrucker 1 von einer „Crossmedia‐Killerapplikation“ sprechen, hat es manchen eingesessenen Offsetdrucker den Angstschweiß auf die Stirn getrieben.

Unter „Web‐to‐Print“ versteht man die servergestützte Online‐Erzeugung von Druckvorlagen via Internet. Verständlicher ausgedrückt: der Kunde bestellt seine individuell selbst zusammengestellten Drucksachen im Internet, mittels Webbrowser oder einer speziellen Software. Der Server der Druckerei erzeugt die Druckdaten und gibt den Auftrag in die Produktion. Dabei spielt das Druckmedium an sich kaum eine Rolle. Es ist eine fast unüberschaubare Zahl an Anbietern auf dem Markt, die über „Web‐to‐Print“ individuelle Postkarten, T‐Shirts, Fotobücher, Kalender, Mauspads, Bücher, Diplomarbeiten usw. anbieten. Und das äußerst preiswert und schnell.

Welchen Vorteil 2bietet „Web‐to‐Print“ für Unternehmen?

  • Da der Kunde (egal ob Business‐2‐Business oder Business‐2‐Customer) den Inhalt selbst verfasst und korrigiert, werden die Kosten drastisch gesenkt. So entfallen z. B. die Korrektur‐ und Prüfphasen (Lektorat, Satz, Preflight, Proof) in der Druckerei. Die Druckdaten werden vom Server erzeugt und bis zum eintreffen des Druckjobs an der Maschine ist kein menschliches Eingreifen notwendig. Zusammengefasst wird der komplette Prepress‐Bereich der Druckerei übersprungen.
  • Durch das Internet verfügt die Druckerei über ein enormes Einzugsgebiet. Limitierender Faktor ist lediglich die Postzustellung des Kundenauftrages.
  • Kunden profitieren von der Schnelligkeit, Aktualität und können ohne spezielle Kenntnisse ihre Druckvorlagen gestalten, wodurch das Medium Print weiten Teilen der Gesellschaft zugänglich wird.
  • Kaufmännische Prozesse können vom „Web‐to‐Print“ System im Hintergrund abgearbeitet werden, z. B. Rechnungs‐ und Lieferscheinerstellung.
  • Speziell zugeschnittene „Web‐to‐Print“ Systeme binden Großkunden an das Unternehmen.
  • Mittels Business‐to‐Business können freie Kapazitäten optimale genutzt werden, oder eigene Überkapazitäten einfach ausgelagert werden.

Fakt ist, das „Web‐to‐Print“ auch in der Zukunft eine wichtige Rolle im Printbereich spielen wird. Die Digitaldrucksysteme werden immer leistungsfähiger und die Vielfalt der Bedruckstoffe nimmt stetig zu. Wer allerdings an die Investition in eine „Web‐to‐Print“ Lösung denkt sollte genau wissen was er benötigt und wie das Projekt umgesetzt werden soll. Die Zahl der Systemanbieter ist groß und viele halten nicht das, was sie versprechen. Der bvdm 3und zipcon consulting 4sind auf jeden Fall ein guter Ansprechpartner.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, sodass „Web‐to‐Print“ auch ihre „Crossmedia‐Killerapplikation“ wird und Ihnen den Angstschweiß auf der Stirn erspart bleibt.


Wirtschaftskrise gleich Medienkrise?

Tom Schoener am März 25, 2009

Man hatte schon immer das Gefühl, nun ist es amtlich: das Internet hat im letzten Jahr die Printmedien als Hauptquelle für Nachrichtenangebote verdrängt. Dies geht zumindest aus dem US-Medien-Jahresbericht 2009 des Pew Research Centers hervor. Der zunehmende Verlust an Relevanz von Zeitungen und Magazinen ist dabei keineswegs ein amerikanisches Phänomen. Auch in Deutschland zeichnet sich ein Zeitungssterben ab. Betrachtet man die momentane Situation in der hiesigen Medienlandschaft, sind optimistischere Prognosen kaum zu erwarten. Denn auch hier werden die Auswirkungen der Wirtschaftskrise und dem damit einhergehenden einstürzenden Werbemarkt unübersehbar. So könnte sich das Jahr 2009 für die Verlage “zum schlimmsten Jahr überhaupt” entwickeln.

Die Tendenz geht klar in Richtung webbasierte Nachrichtenquelle. Denn trotz des weiterhin bestehenden Bedürfnisses der Menschen nach Information, schwindet die Bereitschaft der Verbraucher, für diese Nachrichten auch zu zahlen. Damit wird die Wirtschaftskrise gewissermaßen zum Beschleuniger eines sich ohnehin abzeichnenden Medienwandels. Die Online-Angebote sind die großen Gewinner der aktuellen Entwicklung. In puncto Aktualität und Schnelligkeit gibt es ohnehin kein besseres Medium. Welche Auswirkungen dies für den Qualitätsjournalismus letztendlich hat, sei an dieser Stelle einmal dahingestellt.

(Quelle: pressetext deutschland vom 19.03.2009)


Umfangreich wie die Anzahl der gefundenen Websites, je nach Schreibweise, sind die Möglichkeiten, den Begriff web-to-print zu verwenden.

Web to Print im Branchenfokus
Softwarehersteller, Technologieberater, Mediendienstleister und Content-Anbieter benutzen ihn ebenso wie Vertriebsportale, Webeagenturen, Drucksystemhersteller und Internetfirmen. Der Bundesverband Druck und Medien lädt jährlich zum Web to Print Forum, einem Branchentreff für die Druck- und Medienindustrie ein.

Web to Print und Medien
Bei aller Vielfalt: bei web to print geht es immer ums Publizieren. Die Anzahl der Inhalte, die veröffentlicht wird, steigt. Neben dem klassischen Medium Print ist die Nutzung von elektronischen Medien (on- und offline) selbstverständlich geworden.
Der Einsatz von traditionellen und neuen Medien ist vielfältig. Marketing und Werbung, Organisation und Dokumentation, Fachveröffentlichungen, Journale und Literatur sind die Einsatzfelder für gedruckte, aber auch elektronische Medien.
Mit der Publikationsmöglichkeit im Internet werden gedruckte von elektronischen Medien teilweise verdrängt, in vielen Fällen aber auch ergänzt. Dadurch sind neue, meist aufwändige Prozesse bei der Aufbereitung der Inhalte für unterschiedliche Medien entstanden.

Web to Print und Internet
Das World Wide Web ermöglicht, neben der Kommunikation, in immer stärkerem Maße Interaktion. Immer häufiger werden Geschäftsprozesse (Bestellung, Auftragsbestätigung, Bezahlung usw.) über das Internet abgewickelt. Shopsysteme ermöglichen Privat- und Geschäftsleuten neue Einkaufsmöglichkeiten, Content-Systeme stellen Inhalte zum Download bereit.
Mit der Generation Web 2.0 erschließen sich neue Kommunikationswelten: Der Zugriff auf zentrale Datenarchive, automatisierter Datenaustausch, die Zusammenarbeit von Partnern innerhalb und außerhalb von Wertschöpfungsketten sind internetbasiert, schnell, kostengünstig und korrekt möglich.

Web to Print und Geschäftsprozesse
Web to Print umfasst die webbasierte Abbildung von Geschäftsprozessen bei Erstellung und Verteilung von gedruckten und elektronischen Medien.
Der Produktionsprozess umfasst Entwurf, Text und Bild, Layout, Korrektur, Druckform, Formatierung elektronische Medien, Druck, Weiterverarbeitung, Komplettierung, Lieferung.
Der Prozess Informationsbereitstellung betrifft produktionstechnische Parameter, Templates, Workflows, Content-Datenbanken,
Der Prozesse der kaufmännischen Abwicklung enthält Angebot, Auftrag, Rechnung, Bezahlung.

Web to Print und Anwendungen
Der Einsatz von Web to Print Technologien ist vielfältig. Er reicht, je nach Anforderung, von der Bestellaufnahme von Standarddrucksachen im Web bis zu komplexen Redaktions-, Produktions- und Logistiksystemen.
Beispiele dafür sind: Zentrales Drucksachenmanagement für Konzerne, Zentrale Werbemittelproduktion für Handelshäuser, Katalogerstellung,


Web2Print

4c media am März 24, 2009

Web2Print – ein Wandel in der Druckindustrie

Auf ein Minimum heruntergebrochen sieht der Workflow des Web2Print wie folgt aus: Man öffnet die Internetseite des jeweiligen Online-Druckanbieters, wählt aus dessen Vorlagen die gewünschte aus, füllt diese mit den eigenen Inhalten, noch einen letzten Blick auf die Voransicht dessen, was man gerade fabriziert hat, klickt auf den Bestellbutton – fertig. Das klingt jetzt recht einfach und natürlich ist der Workflow durchaus komplexer – das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Web2Print gerade für kleinere Unternehmen eine gute Option in puncto Erstellung individueller Druckdokumente darstellt. Es verfügt bekanntermaßen nicht jede Firma über einen eigenen Grafiker oder Layouter, der Visitenkarten, Anzeigen, Aufkleber, Flyer, Geschäftsberichte und was eben alles noch dazu gehört, dem Corporate Design entsprechend entwirft und gestaltet. Damit ist Web2Print eine einfach umsetzbare, kostengünstige und schnelle Alternative, um individuelle Druckdokumente zu realisieren.

In gleicher Weise profitieren natürlich auch mittelständige und größere Unternehmen von der Optimierung des Druck-Workflows. Denn letztlich bedeutet Web2Print für jeden Kunden eine deutliche Kostenreduktion, insbesondere was die Vorstufenkosten betrifft. Da zudem die Transportkosten entfallen und so bis zu 40 Prozent der Gesamtkosten eingespart werden können, ist Web2Print bereits aus wirtschaftlicher Perspektive ein sinnvolles Tool. Doch dies ist keineswegs der einzige Vorteil der sich hier aufzeigen lässt. Nicht minder relevant ist der Faktor Zeit. Man bedenke nur den Aufwand, dem man regelmäßig bei Korrekturabsprachen unterworfen ist. Hinzu kommt dann auch noch die Dauer des Transports vom Kunden zur Druckerei und retour. Dies alles entfällt, wenn man den Weg über das Internet nutzt.

Nun läge die Vermutung nah, dass kostengünstig und schnell Abstriche bei der Qualität bedeuten würden. Das Gegenteil ist der Fall, denn Fehlerquellen wie die falsche Typografie, schlecht skalierte Logos, unkompatible Bildelemente oder Farbkombinationen lassen sich mittels Web2Print ausschließen.

Im Ergebnis stellt Web2Print eine schnellere, effektivere, kostengünstigere und qualitativ sicherere Möglichkeit dar, individuelle Druckvorlagen zu erzeugen – und das 24 Stunden am Tag. Die Tendenz weg von der klassischen Auftragsabwicklung hin zu Web2Print-Dienstleistung ist spätestens seit 2008 deutlich erkennbar, so dass in näherer Zukunft wohl mehr als ein Drittel aller Druckaufträge online realisiert werden.


Der Überfieger Web to Print

flyerpilot am März 16, 2009

Web-to-Print schafft Kundenbindung

bvdm-Fachveranstaltung in Mainz stellte aktuelle Entwicklungen vor
Das Sechste Web-to-Print Forum in Mainz am 28. und 29. Oktober zeigte: Web-to-Print hat die Phase der Gründerzeit längst genommen und sich zu einer ausgereiften, globalen Anwendung in der Wertschöpfungskette der Druckproduktion entwickelt. Praxisbeispiele aus verschiedenen Branchen machten klar, dass sowohl im Geschäft mit den BtB-Kunden, als auch mit den Endkunden Web-to-Print-Lösungen für Druckereien und Dienstleister nicht mehr wegzudenken sind.

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