Umweltfreundlich und preiswert Drucken

Tom Schoener am Mai 28, 2009

Nicht zuletzt dem Klimawandel ist es zuzuschreiben, dass die öffentliche Debatte über Umweltschutz in den letzten Jahren zu einem Umdenken in allen Branchen geführt und eine größere Bedeutung gewonnen hat. Nun stehen zahlreiche Fragen im Raum: Wie kann man am besten die wenigen vorhandenen Ressourcen nutzen? Welche Produkte sind nachhaltiger Natur und welche sind ursächlich für einen zusätzlichen CO2- Ausstoß?

Natürlich beschäftigt sich auch die Druckindustrie mit diesem Thema. Verschiedene Druckereien und Anbieter von Druckern und Druckzubehör haben diesen Trend längst erkannt. Bei printl.de findet man beispielsweise ein Zusammenspiel von preisgünstigen und zugleich umweltfreundlichen Druckpatronen. Besonders gut gefällt, dass printl.de die umweltrelevanten Fakten anführt, die im Zusammenhang mit der Herstellung einer Patrone stehen. Damit werden dem User zugleich die Argumente für ein neues Umweltbewusstsein auch in puncto Druck an die Hand gegeben, die bei seinem üblichen Patronenkauf wohl kaum Einfluss auf die Kaufentscheidung genommen haben. 3,5 Liter Erdöl für die Herstellung einer Druckpatrone und ein Zersetzungsprozess von etwa 1000 Jahren, um nur die beiden plakativsten Aspekte wiederzugeben, machen deutlich, dass ein Umdenken unerlässlich ist. Printl.de verspricht auf jeden Fall längere Druckzeiten der Patronen, Recycling und eine Qualität, die den Originalprodukten ebenbürtig bis überlegen sei.

Im Bereich der Toner bei Laserdruckern sei an dieser Stelle pluscart.de als Beispiel angeführt. Hier werden vom Originaltoner der Tank und einige Bauteile entfernt und u.a. mit einem pluscart Tonertank, mit deutlich höherer und schadstoff geprüfter Füllmenge (bis zu 360 Prozent höhere Druckleistung) ersetzt. Daneben werden die Verschleißteile ausgetauscht und an deren Stelle Hochleistungskomponenten verwendet. Folglich erhöht sich die Lebensdauer des Toners und die Umwelt wird damit geschont. Nicht umsonst wurde pluscart.de u.a. mit dem Umweltzeichen „Der Blaue Engel“ ausgezeichnet. Weitere Vorteile neben der bereits erwähnten Steigerung der Druckleistung sind zudem Zeitersparnis, einfache Entsorgung und es werden im Ergebnis auch noch die Kosten gesenkt.

Geld sparen und die Umwelt schonen – printl.de und pluscart.de zeigen, dass dies kein Widerspruch sein muss.


Logos erobern die Welt, wenn …

Peggy Stuber am Mai 27, 2009

Einmalig muss es sein, so heißt es immer, ein Logo muss einmalig sein. Das heißt natürlich nicht, dass es diesen einen Entwurf zwangsläufig nur einmal auf der ganzen Welt geben darf. Anleihen sind gestattet – am besten auf anderen Kontinenten und in anderen Branchen. Doch für den einen Zweck, zur Kennzeichnung eines bestimmten Produktes, eines Unternehmens muss es einmalig sein.

Warum ich das so betone? Schaut Euch doch mal verschiedene Logos an. Ich meine jetzt nicht das McDonalds “M“ oder den „Swoosh“ von Nike.
Ich meine Logos im Alltag, die uns jeden Tag begegnen … der Elektroinstallateur um die Ecke, der Verein der Bäcker – von Einmaligkeit merkt man da nicht viel.

Auch die Wirkung eines guten Logos verpufft leider ziemlich schnell, wenn der Kunde in der nächsten Straße eine ganz ähnliches sieht. Natürlich ist der Kunde König. Wenn er seine Brötchen mit einem „Swoosh“ verkaufen möchte, bitteschön. Über die sich eventuell ergebenden Probleme, das Urheberrecht betreffend, muss man reden. Aber wer partout darauf besteht, bekommt sein „Swoosh“ natürlich.

Obwohl, so ein Bäcker-„Swoosh“ klingt nach einer witzigen Idee …

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Farbverbindliche Digitalproofs

Marc-Michael Schoberer am Mai 27, 2009

Ein Proof ist elementarer Bestandteil eines jeden Druckprozesses.
Oder sollte es zumindest sein, sofern man auf Farbverbindlichkeit Wert legt.

 

Denn eines ist sicher: Nur ein farbverbindlicher Proof verschafft dem Designer Gewissheit, dass das Druckergebnis, seinen und den Vorstellungen des Kunden entsprechen. Und zwar direkt am gedruckten Endprodukt.

Ohne diese “doppelte Absicherung” durch einen Proof, kann das Druckprojekt schnell zum “Lotteriespiel” werden.

 

Nur ein farbverbindlicher Proff liefert dem Drucker auch die nötigen Informationen über die zu verwendenden Farben.

Ohne diese Daten kann er sich lediglich an Standartwerten orientieren. Die Farben am Eingabegerät (Bildschirm) und die, am Ausgabegerät (Drucker) können dann erheblich differieren.

Eventuell fehlerbehaftete Druckdaten, fallen dem Drucker ohne farbverbindlichen Proof meist erst dann auf, wenn sich das Objekt bereits in der Druckmaschine befindet.

Im schlimmsten Fall wird die Fehlerhaftigkeit erst dann offensichtlich, wenn das fertig gedruckte Projekt vor einem liegt.

Reichlich spät, aber das muss nicht sein!

 

Farbverbindliche Proofs sind nicht ganz billig. Im Verhältnis zu den Kosten, die für einen Nachdruck entstehen, jedoch um ein vielfaches günstiger.

Fazit: Also besser bei keinem umfangreicheren Druckprojekt auf einen farbverbindlichen Proof verzichten.


Für mehr Individualität in der Gestaltung

Peggy Stuber am Mai 26, 2009

Zeichnen kann jeder, sag ich. Da wehren sich viele und sagen, oh nein, mein Gekritzel anzuschauen, das lohnt kein bisschen.

Entwürfe per Hand werden immer seltener. Viel schneller hat man sich doch am Rechner ein paar Versatzstücke ausgesucht und schon ist man am basteln, hin und her schieben, Stimmung erzeugen. Das ist ein Scribble im Voraus doch nur ein lästiger Schritt. Oder?

Überlebt sich das Scribbeln durch die moderne Technik? Ich sage: nein.

Nehmt Euch eine Stunde Zeit und lasst die Gedanken schweifen – bevor Ihr anfangt zu arbeiten. Zeit ist tatsächlich Geld, aber eine bessere Arbeit bedeutet mehr Geld und die wird mit Sicherheit abliefern, wer sich vor dem Zusammenbau wirklich Gedanken über sein Motiv gemacht hat.

Zieht auch mal den einen oder anderen handgezeichneten Entwurf in Erwägung. Individualität ist in. Photoshop und Co sind eine große Erleichterung, aber der Stil muss eben doch von Euch kommen.

Also: Greift zu Papier und Bleistift, Kugelschreiber, Filzstift, Edding und zeichnet Eure Gedanken.


Wissen (nicht nur) für Mediengestalter

Peggy Stuber am Mai 24, 2009

Gute Karten für die Prüfung zum Mediengestalter!

Spickzettel sind ja eigentlich nicht die ideale Prüfungsvorbereitung, kommt aber immer noch darauf an, wie man sie benutzt. Spickzettel enthalten schließlich auch eine Menge Wissen, vor allem diese hier.

In der Spickzettelbox vom Verlag Hermann Schmidt Mainz ist komplett versammelt, was in der Prüfung zum Mediengestalter abgefragt wird. 660 Lernkarten fassen kompakt zusammen, was ein angehender Mediengestalter wissen und beherrschen muss. Ob Goldener Schnitt oder JPG-Komprimierung, in dieser Kiste gibt es auf jede Frage eine Antwort in handlichem Format.

Spickzettel funktionieren unkomplizierter als ein dickes Handbuch. Was man noch nicht weiß, steckt man in die Hosentasche, den Rest lässt man einfach Zuhause. Die Spickzettel ermöglichen effektives Lernen mit Erfolgskontrolle. Der Preis von 49,80 Euro ist nicht eben gering, der Wissenszuwachs ist jedoch gewaltig.


Schlagschatten

Marc-Michael Schoberer am Mai 19, 2009

Leider gibt es immer wieder Probleme bei Printprojekten, die als Gestaltungselement einen Schlagschatten aufweisen.
Das Druckergebnis wird häufig unsauber, die Schatten unstrukturiert und nur wenig ansehnlich.

Hier einige Tips, um mögliche potentielle Fehlerquellen zu vermeiden:

Natürlich sollte bei jedem Druckprojekt immer auf die richtige Auflösung geachtet werden, mindenstens 300 dpi (z.B. bei einer Visitenkarte).
Ich empfehle auch Druck-PDF`s (bitte PDF/X-3 – wollen mittlerweile aber fast alle professionellen Online-Druckereien) immer mit dem Acrobat Distiller zu erzeugen.
Viele Fehlerquellen werden dadurch gleich von vorne herein “ausgeblendet”.

Printprojekte, die einen Schlagschatten aufweisen, können dann auch alternativ zu PDF, als hochauflösendes JPG zur Druckerei gesendet werden.
Um eine zu starke Dominanz des Schlagschattens zu vermeiden, gilt es die Transparanz vor dem Druck zu reduzieren.

Und zu guter letzt, wie bei allen Printprojekten:
Unbedingt auf den richtigen Farbmodus achten, RGB-Farbräume vollständig in CYMK konvertieren.

Dann klappt´s auch mit dem Schlagschatten.


Wie wäre es, wenn man sich ohne weiteres die eigene Zeitung erstellen könnte. Gemeint seien hier keineswegs Ausgaben vom Kaliber Hochzeits- und Schülerzeitung, wie sie mit dem Aufkommen von Microsoft Publisher zur Mode wurden. Die Deutsche Post bietet nun einen interessanten Service an, bei dem jeder halbwegs medienaffine User imstande sein sollte, sich seine eigene Zeitung entweder nach den angebotenen Vorlagen oder nach eigenen Vorstellungen selbst zu erstellen. Anders als die traditionelle Publishersoftware, handelt es sich bei „Titelhelden“, so der Name des Desktop Publishing Tools, um eine Webanwendung, die es sogar ermöglicht, dass verschiedenen Redakteure gemeinsam an dem Produkt arbeiten können.

Das fertige Ergebnis kann schließlich als PDF gekauft oder über die Deutsche Post selbst gedruckt und natürlich auch verschickt werden. Die Preise sind jetzt nicht so günstig, als dass diese Variante die Copyshops des Landes in den Ruin treiben werden, aber ab einer bestimmten Abnahmemenge auf jeden Fall eine Option. Wer ein bisschen mehr Aufwand nicht scheut, bestellt sich sein Exemplar als PDF entweder in 72dpi oder 300dpi und lässt sich dies im nächsten Copyshop ausdrucken.

„Titelhelden“ ist eine spannende Webanwendung, welche auf jeden Fall die Möglichkeiten für die Hobbyverleger in uns allen bereichert.


Vom Foto zur Vektorgrafik in sieben Schritten

Peggy Stuber am Mai 17, 2009

Wer online ein Shirt bedrucken lassen möchte, kommt an Spreadshirt eigentlich nicht vorbei. Über die Preise lässt sich streiten, in jedem Fall bringt das Angebot einige wirklich gute Tutorials hervor. Um ein Shirt vernünftig bedrucken oder beflocken zu lassen, muss man den Unterschied zwischen Pixel- und Vektorgrafiken kennen. Egal wie hochauflösend eine fotografische Vorlage ist, man kommt sonst sehr schnell an Gestaltungsgrenzen bzw. bekommt sein Werk von der Spreadshirt-Grafik-Überprüfungsinstanz postwendend zurückgesendet. Hier zum Beispiel ein Tutorial, das sich längst nicht nur für das Erstellen von Spreadshirt-Druckdaten eignet.

Beantwortet wird die Frage, wie erstelle ich aus einem Foto mit Photoshop und Illustrator eine (gut aussehende) Vektordatei. Ich habe die einzelnen Schritte für Euch zusammengefasst. Wer mehr Informationen braucht, findet sie im Tut.

In Photoshop:

  • sauber freistellen
  • Kontraste erhöhen
  • in Graustufen umwandeln
  • auf schwarz/weiß reduzieren
  • Details überprüfen/reduzieren
  • in Pfade umwandeln

Im Illustrator:

  • unnötige Ankerpunkte reduzieren

… speichern!


Exlibris wieder im Kommen

Peggy Stuber am Mai 17, 2009

Ein kleines, längst totgesagtes Druck-Erzeugnis erlebt zwischen Flyern, Broschüren und Visitenkarte seine Wiederauferstehung.
Es gibt offenbar tatsächlich noch Leute, die sich ein Exlibris in das neueste Werk von Sarah Kuttner oder in Richard David Prechts die Bestsellerlisten stürmende Philosophie-Schwarten kleben. Nach dem Krieg scheinbar in Vergessenheit geraten werden diese Kleinode des individuellen Ausdrucks nun wiederentdeckt und neu und faszinierend interpretiert. Vielleicht liegt es an der Wirtschaftskrise? Lesen die Leute jetzt wieder mehr? Markieren sie ihre Bücher, bevor sie sie verleihen?

Wer am Niederrhein lebt, kann sich noch bis zum 14. Juni über die Geschichte des Exlibris informieren und genauso von neueren Exponaten inspirieren lassen. Und Schloss Moyland ist ja sowieso eine Reise wert.


Marketing + Services 2009 + DISPLAY

Marc-Michael Schoberer am Mai 15, 2009

Fachmesse für P.O.S.-Marketing in Frankfurt

08. – 10. Juni 2009

Als Besucher profitieren Sie gleich mehrfach von dieser interessanten Mese.

Eine gelungene Kombination aus Fachvorträgen, Workshops, After-Work-Keynotes und einem Kongress leckt nicht nur Marketingentscheider aus Agenturen, Industrie- und Handelsunternehmen.
Entdecken Sie die verschiedenen Erlebniswelten dieser ausgergewöhnlichen Fachmesse.

Die Ausstellungsschwerpunkte sind in diesem Jahr:

Exhibition + Events: Eventmarketing, Messebau und Ausstellungskonzeption

Promotion + Display: P.O.S.-Marketing und Außenwerbung

Corporate Gifts + Incentives: Merchandising und Werbeartikel

Zu guter letzt einige Fakten: 18.000 qm2 Fläche, 250 Aussteller, ca. 9000 erwartete Besucher, Jahresthema: Brand + Design

Mehr zu Preisen, Programm und Öffnungszeiten unter www.marketing-services.de