Alle Jahre VIDA

Tom Schoener am Juni 30, 2009

In Kooperation mit der Allianz Deutscher Designer (AGD) veranstaltet der schwedische Papierkonzern  auch dieses Jahr wieder den VIDA Paper Design Award. Mit diesem Wettbewerb wollen die Veranstalter besonders gelungene Arbeiten in puncto Gestaltung von Büchern, Zeitschriften, Broschüren, Geschäftsberichten und anderen Printobjekten honorieren. Teilnehmen können neben DesigneVIDA Paperrn und Designagenturen auch Studenten aller Designbereiche. Einzige Bedingung, um beim VIDA Paper Design Award 2009 mitmachen zu können, ist die Verwendung von ungestrichenem Papier.

Um der zunehmend an Bedeutung gewinnenden Thematik Ökologie in der Papierherstellung und –verarbeitung Rechnung zu tragen, wurde in diesem Jahr die Zusatzkategorie „Umwelt“ eingeführt. Prämiert werden hier die Entwürfe, die sich explizit mit diesem Thema befasst haben. Aufgrund dessen wurde die bisherige Jury, die sich aus prominenten Mitgliedern des AGD und der Marketingleitung von VIDA Paper zusammensetzt, durch eine Expertin aus dem Bereich Umwelt erweitert. Die Rede ist von der Diplom-Designerin Dorothea Hess, die sich dem Einsatz von Papier unter dem Motto „nachhaltig gestalten“ verschrieben hat. Die Mitbegründerin des Naturtextil-Versandhandel „hess natur“ wird im September gemeinsam mit den übrigen Jurymitgliedern über die eingereichten Arbeiten befinden.

Ebenfalls neu ist in diesem Jahr außerden der speziell für Studenten initiierte VIDA Paper Junior Award. Insgesamt winken Preisgelder in einer Höhe von 10.000 Euro. Die Gewinner werden am 24. September im Rahmen der AGD Jahrestagung bekannt gegeben.

Einsendeschluss ist der 31.August 2009. Anmeldeformulare können hier heruntergeladen werden.


Die Bergische Universität Wuppertal gehört neben der HTWK in Leipzig, der Hochschule der Medien in Stuttgart und der Beuth Hochschule für Technik in Berlin zu den Bildungsstätten in Deutschland, an denen man ein Studium im Bereich der Druckbranche absolvieren kann. Als bisher einziger Studienstandort in Deutschland bietet die Uni Wuppertal eine universitäre Ausbildung zum Bachelor und Masters of Science Druck- und Medientechnologie an. Daneben bietet sich pädagogisch veranlagten jungen Menschen, die sich zudem für Druckereitechnik interessieren, die Möglichkeit, ein Lehramtstudium in diesem Fachbereich zu besuchen.

Ab dem kommenden Wintersemester bietet die Uni Wuppertal nun auch ein duales Studium im Fachbereich Druck- und Medientechnologie an, so dass betriebliche Auszubildende aus der Branche hier nun ihren Bachelor-Abschluss erwerben können.

Der Studiengang, der ursprünglich bereits im letzten Jahr starten sollte, bietet jungen Menschen, die sich gerade zum Drucker, Mediengestalter oder einen vergleichbaren Beruf ausbilden lassen, die Option, neben ihrem Berufsabschluss den Titel „Bachelor of Science Druck- und Medientechnologie“ zu erlangen. Voraussetzung hierfür ist aber neben der Hochschulreife, dass der Interessierte einen Betrieb findet, der an dieser Kooperation teilnimmt und ihn einstellt. Für die teilnehmenden Betriebe bietet eine solche Zusammenarbeit ebenfalls Vorteile. Durch dieses neue, stark praxisbezogene Studienmodell, können sie hochqualifizierte Absolventen gewinnen. Anders als bei den bisherigen Studienabgängern, ist der Praxisbezug deutlich stärker ausgeprägt. In der vorlesungsfreien Zeit sammeln die Studierenden weitere Erfahrungen in ihren Betrieben, mit denen auch alle projektbezogenen Studienleistungen abgestimmt werden.

Das Studium erstreckt sich über einen Zeitraum von acht Semestern, wobei der Studienanteil mit steigender Semesterzahl zunimmt.
Weitere Informationen finden sich auf der Homepage der Wuppertaler Uni. Zudem wird den Interessierten noch ein ausführliches PDF mit Studieninhalten und Anmeldungsmodalitäten bereitgestellt.


direct expo 2009 in Berlin

Marc-Michael Schoberer am Juni 28, 2009

17.09.2009 – 18.09.2009

Diese neue, überregionale Fachmesse beschäftigt sich mit allen Themen und Trends des modernen Dialogmarketings.
Mailings, Newsletter und Dialogmarketing als klassische Instrumente der direkten Kundenansprache, werden hier ebenso näher beleuchtet, wie der crossmediale Einsatz von On- und Offline-Kommunikation.

Im Zeitalter zunehmender Web-to-Print Affinität und kontinuierlichem Ausbau der Marktanteile des Online-Drucks, dürfen natürlich auch diese Themen bei der direct expo 2009 in Berlin nicht fehlen.

Sicherlich eine interessante Messe, die Ihr Potential noch unter Beweis stellen muss.

Infos und Anmeldung unter: http://www.messe-berlin.de


Workshop: PDF Transparenz

Michael Steinbrenner am Juni 26, 2009

Wir haben hier einen tollen Workshop zum Thema “PDF Transparenz” für euch!

Dieser Eintrag behandelt die Themen Transparenz, Überdrucken, Überfüllen und die hierfür relevanten Versionen 1.3 und 1.4 des Portable Document Formats (PDF).

Ladet euch jetzt den aktuellen Workshop als PDF herunter.

Workshop: PDF Transparenz



Printpack 2009 in Nürnberg

Marc-Michael Schoberer am Juni 25, 2009

Die Printpack ist eine Fachmesse für Verpackungsdruck und Packmittelproduktion.

Die Messe findet vom 11.09.2009 – 16.09.2009 am Messezentrum in Nürnberg statt.

Erwartet werden ca. 13000 nationale und internationale Aussteller.
2007 besuchten 33975 Interessierte die Printpack. In diesem Jahr ist trotz der andauernden Konjunkturflaute mit einem ähnlichen Andrang zu rechnen.

Das präsentierte Fachangebot reicht von Verpackungsrecycling, Packhilfsmittel, Arbeits- und Umweltschutztechniken, über Verpackungsdesign, Veredelung, Etikettendruck
und Packmittelproduktion, bis hin zu RFID, automatischen Lagers- und Fördersystemen, sowie dem wirtschaftlichen Materialfluss.

Es dürfte also für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Weitere Rahmendaten der Messe, Informationen zu den Öffnungszeiten und Anmeldung unter: www.printpack.de


Die vier Rendering Intents

Michael Steinbrenner am Juni 25, 2009

Unterschiedliche Ein- und Ausgabemedien haben verschiedene Farbumfänge.
Ein RGB-Farbraum eines Scanners hat z. B. einen deutlich höheren Farbumfang als das CYMK eines Proofdruckers. Bei der Farbraumtransformation muss entschieden werden, unter welchen Gesichtspunkten das RGB des Scanners im CMYK des Proofdrucker abgebildet werden soll.

Des Weiteren muss entschieden werden, wie die eigentlich nicht mehr darstellbaren Farben des Scanner RGB, so wenig sichtbar wie möglich durch das Proofdrucker CMYK ersetzt werden können:

Wahrnehmungsorientiert (perceptual oder fotografisch) gibt das Bild auf dem Proofdrucker so wieder, dass es das Auge als möglichst originalgetreu empfindet.
Absolut heißt, dass das Scanner RGB nach dem kleinsten DeltaE in das Proofdrucker CMYK überführt wird. Der Weißpunkt wird vom Scanner RGB übernommen, d. h. es kann ein Zeitungspapier auf einem Proofdrucker simuliert werden.
➢ Der relativ farbmetrische Rendering Intent überführt den Weißpunkt vom Scanner RGB in das Proofdrucker CMYK, d. h. das Papierweiß wird nicht simuliert.
➢ Bei der sättigungserhaltenden Farbanpassung (Saturation oder Sättigung) wird die Erhaltung einer möglichst hohen Farbsättigung anstelle einer genauen Farbreproduktion bevorzugt.


Design Award der Ziegler Papier AG

Marc-Michael Schoberer am Juni 24, 2009

Die Ziegler Papier AG verleiht den „Zieglers best art & print work 2009“.
Bereits seit 6 Jahren wird dieser fest etablierte Designpreis verliehen.

Die Ausschreibung ist bereits in vollem Gange, Bewerbungen werden jedoch noch gerne entgegen genommen. Einsendeschluss ist der 31.07.2009.
Also hurtig loslegen und kreative sein!

Eingereicht werden kann jedes Papierprodukt, das auf Papier der Ziegler Papier AG realisiert wurde.
Erfahrungsgemäß tummelt sich bei der Ausschreibung ein hochqualifiziertes Teilnehmerfeld.

Ziegler selbst schreibt im internen Pressecenter:
Schon in den letzten Jahren haben die Kreativpapiere der Ziegler Papier AG ihre bemerkenswerten Fähigkeiten im Highend- Bereich der Papierverarbeitung immer wieder demonstriert. Ausgerichtet wird „Ziegler’s best art & print work 09“ mit der Überzeugung, dass eine hervorragende Gesamtleistung aus Design und Produktion (art + print) die exzellente Qualität eines Printproduktes ausmacht.

Der Award richtet sich an kreative Agenturen, Designer, Drucker und Grafiker.
Eine renommierte Jury, bestehend aus Profis der Druck-, Medien- und Designwelt, wird alle Werke sichten und unter dem Fokus technischer und künstlerischer Aspekte bewerten.

Die Preisverleihung findet im Rahmen eines Prämierungsevents im November 2009 in Basel (Schweiz) statt.

Weitere Infos und Anmledung  hier.


An Gutenbergs Erben: Jetzt mitbloggen!

Marc-Michael Schoberer am Juni 23, 2009

Der gutenbergblog sucht kreative, engagierte und zuverlässige Blogger.

Druck-, Design-, und Medienaffinität setzen wir ebenso voraus, wie die Fähigkeit, unsere Leser durch leidenschaftliche Texte zu begeistern.

Jetzt Blogger beim gutenbergblog werden!


ICC Profile

Michael Steinbrenner am Juni 21, 2009

Alle am Reproduktionsprozess beteiligten Ausgabegeräte werden linearisiet, kalibriert und profiliert.
Ein Farbprofil ist die farbmetrische Beschreibung der geräteabhängigen Wiedergabeeigenschaften eines Gerätes in einem geräteunabhängigen Referenzfarbsystem (z. B. CIELab). Die Struktur dieses Profils ist vom International Color Consortium (ICC) festgelegt worden.
Genau genommen ist das Farbprofil eine Tabelle, die RGB-Werten die Normfarbwerte eines Standardfarbraums zuordnet, zum Beispiel L*A*B*, sRGB oder AdobeRGB(1998). Die Kombination aus RGB-Wert und Farbprofil liefert damit die vollständige Information über die tatsächlich gemeinten Farbwerte.
Ziel eines konsequent eingesetzten Color-Managements ist, dass eine Vorlage, die mit irgendeinem Eingabegerät erfasst wurde, an einem beliebigen Ausgabegerät möglichst ähnlich wiedergegeben wird. Colormanagement-Systeme können Geräte wie Scanner, Digitalkameras, Monitore, Drucker sowie Film- und Plattenbelichter aufeinander abstimmen. Die Farbe wird z.B. den Druckbedingungen entsprechend angezeigt.

Wie werden ICC-Profile erstellt?

➢ Zur Erstellung von ICC-Profilen ist eine Profilierungs-Software, ein Spektralphotometer und eine Messvorlage notwendig.
➢ Eingabegeräte wie Scanner und Digital-Kameras werden mit einem IT8-Testchart kalibriert. Zu dieser standardisiert hergestellten Dia- oder Aufsichtsvorlage gehört eine ausgemessene Referenzdatei. Das IT8-Testchart wird gescannt oder fotografiert und in einer definierten Auflösung abgespeichert. Die Profilerzeugungssoftware vergleicht dann die digitalisierte Datei mit der Referenzdatei und berechnet aus den Differenzen das Farbprofil.
➢ Zur Kalibration von Monitoren wird das Spektralphotometer am Monitor befestigt. Mit Hilfe der Profilierungssoftware wird der Farbumfang des Monitors vermessen und in einem weiteren Profil gespeichert.
➢ Für die Profilierung des Proofdruckers wird die IT8-Testchart Referenzdatei auf dem Proofdrucker ausgegeben. Dieser Ausdruck wird mit dem Spektralphotometer vermessen, von der Profilierungssoftware mit der Referenzdatei verglichen und die Differenzen in einem dritten Profil gespeichert.
➢ Die Profilierung der Fortdruckmaschine erfolgt genau wie die des Proofdruckers. Hierbei ist zu beachten, dass der Zwischenschritt beim konventionellen Offsetdruck über die Druckplattenbelichtung ebenfalls kalibriert sein muss. Jede Fortdruckmaschine-Bedruckstoff-Kombination hat ihr eigenes Farbprofil, d. h. es muss für jede Fortdruckmaschine und jedes Papier ein eigenes Profil generiert werden (z. B. 2 Fortdruckmaschinen bedrucken je ein mattes und ein glänzendes Papier = vier Profile).


Das DIN-Format für Newbies

Peggy Stuber am Juni 20, 2009

Die grafische Gestaltung ist in der Regel zweidimensional, Texte, Bilder und grafische Elemente werden auf einer Fläche angeordnet. Für die jeweilige Größe dieser Fläche gibt es ein genormtes Format. Es wird, zumindest hierzulande, in DIN angegeben. Und zwar an erster Stelle die Höhe, dann die Breite.

Ausgegangen wird von dem Format DIN A0 mit der Größe 841 x 1189 mm, alle weiteren Formate betragen jeweils die Hälfte dieses Ausgangsformates, halbe Millimeter werden abgerundet.

Diese Formate geben eine grobe Struktur, natürlich kann man unendlich viele Zwischenformate bilden. Die Arbeit mit den DIN-Formaten erleichtert jedoch die Weiterverarbeitung ziemlich, denn Druckmaschinen und Drucker sind nach ihnen eingerichtet.