Volkssport Design – wir sind Teil der Kreativwirtschaft!

Sebastian M. Hoffmann am September 30, 2009

Das Symposium Volkssport Design ist eine wirklich interessante Veranstaltung der Kunsthochschule Berlin Weißensee KHB, in Kooperation mit der Allianz Deutscher Designer AGD.

Wann?
Am 26. Oktober 2009 von 10:00 bis 18:30 Uhr
im Lichthof des Museums für Kommunikation.

Wo?
Leipziger Str. 16, 10117 Berlin-Mitte

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist jedoch bis 18.10.2009 erforderlich.

Aufgeschnappt – Über diese Veranstaltung:

„Auf der einen Seite ist die Designbranche als Teil der Kreativwirtschaft, Hoffnungsträger für wirtschaftliches Wachstum und Standortfaktor im Wettstreit der Regionen.
Auf der anderen Seite sind die Design-Methoden und Werkzeuge zunehmend Allgemeingut geworden. Der Umgang mit Gestaltungs-Software und die Tätigkeit des Entwerfens sind für die Generation Web 2.0 alltägliche, selbstverständliche Praxis.“

Design soll also von „Jedermann“ machbar sein und sollte somit Volkssport sein. Eigentlich eine geniale Idee, wenn man bedenkt, das die individuelle Kreativität und die Lust am Gestalten in den letzten Jahren mehr und mehr abgenommen hat. Graue Videospiel-Tristess macht sich breit.

Ziel der Veranstaltung ist es, im Dialog zwischen Experten und dem Publikum Lösungsansätze zu finden und verschiedene Blickwinkel der Gestaltungsmöglichkeiten genauer zu beleuchten.

Ein solcher „Austausch“ ist unserer Meinung von extenzieller Bedeutung, gerade wir als “professionelle Macher”, sollten für unsere Berufszweige begeistern.

Auszug aus den Referenten:
Florian A. Schmidt, Dipl.-Designer, KHB
Michael Kubens, einer der Gründer von designenlassen.de
Prof. Torsten Stapelkamp, Dipl. -Designer, Prof. für Kommunikationsdesign
Bastian Unterberg, Dipl.-Informatiker, Unternehmer
Prof. Dr. Walter Scheiffele, Dipl. Designer, Designtheoretiker, KHB
Prof. Stefan Koppelkamm, Dipl. Designer, KHB
Thomas Klein, Dipl. Designer, Creative Director, Metadesign
Malte Christensen, Kommunikationsdesigner, Blogger

Und Design wird zum Volkssport…

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Designhandwerk hat Nachhaltigkeit!

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Die Designbranche feierte am 24. September 2009 im Rahmen der AGD-Jahrestagung am neuen Veranstaltungsort die Vergabe des VIDA Paper Design Awards 2009 powered by Premium Papers & Media. Der VIDA Paper Design Award gilt als Gütesiegel für gutes Design auf Papier und wird von VIDA Paper in Kooperation mit der AGD (Allianz Deutscher Designer) initiiert.
Wir haben berichtet.

Designer, Designagenturen sowie Studierende aller Designbereiche aus ganz Deutschland und darüber hinaus waren erneut dazu aufgerufen, ihre auf ungestrichenen Papieren gedruckten Arbeiten einzureichen und ihre Fähigkeiten von einer hochkarätig besetzten Jury messen und prüfen zu lassen. Die Jury setzte sich aus den AGD-Mitgliedern Sybs Bauer, Professorin Gertrud Nolte, Professor Kurt Weidemann, Dr. Aladdin Jokhosha, Dorothea Hess und der Marketingleiterin von VIDA, Lotta Fonsell, zusammen.

Die Aufnahme der Kategorie „Umwelt“ und die Neuaufnahme des Jurymitglieds Dorothea Hess, die als echte Papierexpertin gilt, zeigen dass der Award eine lebendige Plattform für den Umgang mit dem natürlichem Gestaltungselement „Papier“ ist. Es gab mehr Einsendungen als je zuvor. Gefreut hat natürlich wieder ein guter Anteil an Einsendungen auf VIDA-Papieren. Auch wenn die Einsendungen für die Kategorie Umwelt nur bei ca. 10 % lagen, spielt die Nachhaltigkeit bei vielen, auch ausgezeichneten Arbeiten, eine Rolle. Auffallend war die sehr gute handwerkliche Designleistung bei vielen Einsendungen.

Von den klassischen Kategorien gibt es wieder eine starke Ausgeglichenheit bei Folder/Broschüren, Büchern und Geschäftsausstattungen, den Haupteinsatzgebieten für Naturpapiere. Was auch gezeigt wurde, ist die sehr gute Bedruckbarkeit, egal, ob es sich um Bild, Farbe, Veredelung oder um Text handelt. Die eingereichten Arbeiten haben wieder einmal gezeigt, dass dem Einsatz von Naturpapieren keine Grenzen gesetzt sind, genauso wenig der Kreativität.

Der Höhepunkt des Abends war die Laudatio und das Überreichen der Preise in der versammelten Runde der Mitglieder des AGD´s im neuen Domizil der AGD-Jahresversammlung, dem Puschkinhaus in Mühlhausen/Thüringen. Am meisten überzeugt hat die Jury die Arbeit „Das sinnliche Hebarium der Heilkräuter“ der Designerin Barbara Wendt aus Braunschweig.

Laudatorin Dorothea Hess hob bei „das sinnliche Hebarium der Heilkräuter“ vor, dass es sich um ein „gesamtübergreifendes Konzept, das Papier, Beduftung mit natürlichen Essenzen, Illustrationen, den Inhalt und eine handwerkliche Bindung hervorragend verknüpft. Es weckt durchgehend die Sinne des Betrachters und macht damit passend auf die Kräuterthematik aufmerksam. Der nachhaltige Gedanke ist auch in die Arbeit eingeflossen. Die handfertige Bindung, der Einsatz von feinem, leichtem Japanpapier und das Wachsen der illustrierten Seiten symbolisieren das Streben zum Erhalt der Natur.“

Den erstmals verliehenen VIDA Paper Junior Award erhielt die Studentin Martina Wagner für „Der Störenfried“. Hier wurde in der Laudatio hervorgehoben, dass „alle Kriterien von der Papieraffinität bis hin zur Verarbeitung voll erfüllt wurden. Eine echte Fleißarbeit mit sehr schönen genähten Illustrationen, Japanfalz und dies alles in Handarbeit geschaffen. Die Farbe des Druckträgers ist perfekt ausgewählt und dass Büttenpapier genutzt wurde, zeigt, dass Handwerk Kunst sein kann und in diesem Fall auch ist. Allein der zeitliche Aufwand ist einen Preis wert.“.

Die weiteren Preisträger sind:

„Care affair 3“ von Yvonne Adams und Jens Mennicke vom Designstudio adams & evas design aus Köln.
„100 Jahre Paul-Natrop-Oberschule“ des Berliner Designers Dirk Fehr.
„Revue – Rendite Rocker“ von Andreas Gnass und Sabrina Hahn von U9 visuelle Allianz GmbH aus Darmstadt.

Förderpreise im Rahmen des VIDA Paper Junior Awards erhalten:

„Vom Traumpfad zum Surfboard“
von Helena Dell sowie
„und“ von Denise Henning und Magda Leupold.

Die Urkunden und Preisgelder wurden im Anschluss an die Laudatio gemeinsam von Bernd Pusnik, Premium Papers & Media, und Fredrik Kihlberg, VIDA Paper, an die glücklichen Gewinner überreicht.
Das macht Lust auf mehr VIDA Paper Design Award – 2010 ist es ja zum Glück wieder soweit.

Alle Gewinner und deren Objekte findet man hier:

http://www.vida.se/nyhet-dold-5.aspx?news_key=2923

Quelle: www.markusgalla.de


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Lexmark Eco-Simulator: Tipps zum Klimaschutz

Tom Schoener am September 28, 2009

Green IT ist ein Thema, was in den letzten Jahren doch immer stärker ins Bewusstsein der Menschen kommt. Da kann und will sich selbstverständlich auch die Druckbranche keineswegs verschließen. Besonders interessant ist für jeden Anwender, zu sehen, wo er selbst seinen Beitrag leisten kann, um die Umweltbelastung beim Drucken zu reduzieren.

Lexmark stellt mit dem Eco-Simualtor jetzt ein Tool zur Verfügung, dass jedem die Möglichkeit gibt, die Auswirkungen zu überprüfen, die sein Druckverhalten auf die Umwelt hat. Ein Trugschluss ist hier die Annahme, dass sich die Einsparpotentiale insbesondere beim Stromverbrauch finden lassen. Die Life-Cycle-Analyse von Lexmark hat ergeben, dass insbesondere der Papierverbrauch die dominierende Größe hinsichtlich der durchs Drucken hervorgerufenen Umweltbelastung ist. Ausgehend von der durchschnittlichen Lebensdauer eines Multifunktionsdruckers, liegt der Anteil der Umweltbelastung durch den Papierverbrauch bei weit über 50 Prozent. Der Energieverbrauch fällt da mit einem Anteil von etwa 10 Prozent deutlich geringer ins Gewicht. Auch die Belastung durch Produktion und Recycling ist, obwohl natürlich auch hier weiterhin Potenzial in puncto Umweltfreundlichkeit besteht, vergleichsweise niedrig.

Mit dem Eco-Simulator will Lexmark nun zum einen seine Kunden weiter für das Thema Umwelt sensibilisieren. Inwieweit sich dahinter lediglich eine geschickte Marketingstrategie verbirgt, sei an dieser Stelle einmal hinten angestellt. Zum anderen, und dies ist auf jeden Fall positiv hervorzuheben, schafft es der Eco-Simulator Vergleichsgrößen zu schaffen. So wird zum Beispiel die durch das jeweilige Druckverhalten verbrauchte Menge an Erdöl in Relation zu gefahrenen Kilometern mit einem Auto oder Motorrad gesetzt. Dadurch bekommt der Anwender eine für ihn greifbare Größe vermittelt, die ihm den Grad, der durch sein Drucken bewirkten Umweltbelastung, verstehbar macht.

Für das Verständnis des Nutzers hilft es auf jeden Fall, wenn er vor Augen geführt bekommt, dass sich die Ozonverschmutzung und die Gefahr der Erwärmung um jeweils etwa 20 Prozent verringern, nur weil man zweiseitig druckt. Der Eco-Simulator führt dann noch die Komponenten Nutzungsdauer des Druckers, die WiFi-Funktion sowie die Art der benutzen Patronen ins Feld. Insgesamt lässt sich mit diesem optimierten Druckverhalten sowohl die Menge der verbrauchten erneuerbaren Energien als auch die Ozonverschmutzung auf etwa ein Drittel senken.

Letztlich ist es keineswegs eine Neuigkeit, dass man Ressourcen einsparen kann, wenn man beispielsweise zweiseitig druckt. Aber ab und an muss dies wohl wieder ins Bewusstsein gerückt werden – und das erreicht der Lexmark Eco-Simulator auf jeden Fall. Also künftig im Spardruck und zweiseitig drucken, Hochkapazitätspatronen verwenden, einen Drucker gemeinsam mit mehreren Anwendern beispielsweise über die WiFi-Funktion nutzen, den Drucker nach dem Gebrauch ausschalten und ihn, so er seine Schuldigkeit getan hat, bei dafür vorgesehenen Recycling-Annahmestellen entsorgen.


Wohl dem, der regelmäßig hier auf dem Gutenbergblog vorbeischaut – jetzt gibt es nämlich eine recht kurzfristige Info zum Thema digitaler Breitformat-Druck.

Am Montag, den 28. September veranstaltet „Printweek“, das britische Schwestermagazin von „Druck&Print“, einen Webcast zum Thema „Digitales Breitformat“.
Live ab 16:00 Uhr unserer Zeit, vorherige Registrierung und gute Englischkenntnisse vorausgesetzt, können Interessierte ihre Fragen an die Fachleute in London stellen.
Moderiert wird die Veranstaltung von Printweeks Online-Redakteur Matt Whipp. Sein Kollege Barney Cox wird den Teilnehmern der Online-Konferenz einen Überblick über die Materie geben. Wie digitaler Breitformat-Druck Anwendung in der Praxis findet, davon berichten Stuart Hobbs von Alderson Print Group und Christian Pelegrie von Pelegrie. Interessant dürfte auch die Herstellersicht werden, deren Position Frank Tueckmantel von EFI am Montag vertreten wird.

Also wer sich kurzentschlossen für die Panels interessiert, kann sich auf www.printweek.com/webcast noch schnell und kostenlos anmelden.


40 Kilometer Bücherregal

Tom Schoener am September 27, 2009

Ob man tatsächlich von der größten Revolution des Buchdrucks seit Gutenberg reden kann, sei an dieser Stelle offen gelassen. Das es sich auf jeden Fall um eine neue Etappe des Buchdrucks handeln wird, ist jedoch “möglich”.

Die Rede ist von der Espresso Book Machine (EBM) 2.0, welche von dem amerikanischen Unternehmen On Demand Books entwickelt worden ist. Um es vorweg zu nehmen, nein, diese Maschine ist keine Kombination aus einem Kaffeeautomaten und einer Buchdruckmaschine. Die Komponente „Espresso“ im Namen steht sinnbildlich für die Geschwindigkeit, in der nun Bücher gedruckt und gebunden werden können – nämlich innerhalb von knapp fünf Minuten für 300 Seiten. Noch während des Drucks der Seiten wird ein Farbumschlag des gewünschten Buches hergestellt. Der Papierstoß wird schließlich geleimt, in das Cover gepresst und die Ränder beschnitten. Fertig ist das Buch.

Das Revolutionäre an dieser neuen Buchdruckmaschine ist, dass theoretisch nun kein Buch mehr als vergriffen oder nicht lieferbar gelten muss. Gerade für kleinere Buchhandlungen, die ein kleineres Sortiment und somit kaum Chancen gegenüber den großen Buchhäusern oder Amazon haben, kann die Espresso Book Machine eine interessante Option werden, um sich auf dem Markt zu behaupten, zumal das Gerät kaum mehr als ein High-End-Kopierer kosten soll, wenn es denn in Serie gehen sollte.

In der Londoner Filiale der Buchhandelskette Blackwell steht eine von weltweit drei EBM 2.0, die bis Ende Juli getestet wurden. Da die Bücher identisch mit den Auflagen der klassischen Druckereien sind und den gleichen Preis haben, liegt der Vorteil für den Kunden primär darin, immer das gewünschte Buch zu bekommen, so es als PDF-Vorlage im Angebot beinhaltet ist. Im Frühjahr waren es gut eine halbe Million Titel, mit denen der Hersteller in Großbritannien an den Start ging. Dieses Angebot wurde und wird kontinuierlich erweitert. Ziel von Blackwell ist natürlich, die magische Millionengrenze zu erreichen, was dem Fassungsvermögen von 50 Buchhandlungen entspricht oder anders ausgedrückt: ein 40 Kilometer langes Bücherregal. Mehrheitlich handelt es sich dabei um Werke, für die niemand mehr ein Verlagsrecht besitzt.
Um das Sortiment attraktiver zu machen, spricht Blackwell zudem mit verschiedenen britischen Verlegern. Schließlich ist die englische Buchhandelskette vom Erfolg der High-Speed-Druckmaschine überzeugt und will insgesamt 60 Filialen mit der EMB 2.0 ausstatten.


Am 24. September wurden auf der „Printnight“ in Stuttgart die diesjährigen Gewinner des Innovationspreise der Deutschen Druckindustrie ausgezeichnet. Die Fachjury hat entschieden und nun gilt es nur noch, die Gewinner der Kategorien „Druckprodukte“ und „Marketing“ feierlich zu verkünden. Wer die Preise der verschiedenen Kategorien aus dem Bereich „Technologie“, der dritten Oberkategorie, für sich in Anspruch nehmen darf, haben erneut die Leser der Fachmagazine „Deutscher Drucker“, „Publishing Praxis“ und „Grafische Palette“ gewählt. Und auch diese Gewinner wurden selbstverständlich in Stuttgart gekürt. Bereits zum sechsten Mal wurde dieser Branchenaward für innovative Produkte sowie neue technologische Lösungen nun vergeben und will, so der Veranstalter, „die Attraktivität und Leistungsfähigkeit der Druckindustrie nach innen und nach außen“ verdeutlichen.

Bis zum 15. Mai 2009 konnten sich, je nach Kategorie, praktisch alle Akteure der Druckbranche bewerben – angefangen von Druckereien, Verlagen und Agenturen über Fotostudios bis hin zu Printbuyern mit Niederlassung in Deutschland sowie internationale Zulieferbetriebe.

Die Auswahl für die Juroren war dabei in diesem Jahr so groß wie noch nie. Insgesamt 365 Einsendungen in den 13 verschiedenen Kategorien und Unterkategorien erreichten die Event-Organisatorinnen Claudia Reepel und Laura Giordano von der Deutscher Drucker Verlagsgesellschaft. Das sind 50 mehr als im Vorjahr.

Erstmals gibt es in diesem Jahr einen Gewinner in der Kategorie „Crossmediale Vernetzung Print-Online“. Mit diesem neuen Preis hat der Veranstalter auf den Trend in der Branche reagiert. Schließlich werden Druckprodukte immer mehr Teil einer in verschiedenen Medien angelegten Kommunikation. Honoriert wird mit diesem Preis zum einen, wie innovativ und natürlich erfolgreich ein Printprodukt in die Gesamtkommunikation eingebettet wurde und zum anderen wie gut die konzeptionelle Umsetzung von Print und elektronischen Medien aufeinander abgestimmt wurde.

Wer sich für die einzelnen Kategorien, die Zusammensetzung der Jury, die Gewinner (auch aus dem letzten Jahr) oder weitere Hintergründe interessiert, findet auf www.innovationspreis2009.de die gewünschten Informationen.

Den Gewinnern des Innovationspreises der Deutschen Druckindustrie 2009 seien auf diesem Wege die herzlichsten Glückwünsche übermittelt.


In einer Zeit, in der die Technik immer ausgefeilter, die Geräte immer kleiner werden, hat man ein gewisses Grundverständnis davon, wenn etwas als kompakt bezeichnet wird. Ein A2-Drucker ist da nun nicht unbedingt prototypisch. Aber da nun einmal alles eine Frage der Relation ist, darf man der Neuheit aus dem Hause EPSON dieses Attribut durchaus durchgehen lassen.

Mit dem EPSON Stylus Pro 3880 wurde nun auf der IFA ein Großformatdrucker vorgestellt, der seine Anwendungsgebiete u.a. in den Bereichen Fotografie, Werbedruck, POS, FineArt, 3D-Renderings oder Proofing findet und für Profis beziehungsweise ambitionierte Fotografen konzipiert wurde. Für letztere Gruppe wurde nun ein erweiterter Schwarzweiß-Modus eingeführt, der den Fotografen die Möglichkeit bietet, eigene Modi zu kreieren. Da die Tonwerte frei steuerbar und die Schwarztöne individuell gestaltbar sind, lassen sich Drucke nun tönen.

Und dann sind wir praktisch auch schon bei den Farbtönen. Der EPSON Stylus Pro 3880 arbeitet mit der UltraChrome K3 Vivid Magenta Tinte aus dem eigenen Haus. Das ermöglicht gerade im Magenta- und Blau-Bereich deutlich gesättigtere Farben. Eine neue Tintenrezeptur ist zudem ursächlich für ein neutraleres Grau. Der Drucker verfügt über den Micro Piezo-Druckkopf, der gemeinsam mit der UltraChrome K3 VM Pigmenttinte Ausdrucke erzeugt, die durch eine hohe Farbstabilität, Lichtechtheit und einer exakten Wiedergabe der Farbverläufe bestechen. Insgesamt verfügt der Drucker über acht Patronen, die jeweils einzeln austauschbar sind. So gibt es allein drei unterschiedliche Schwarztinten, die für eine optimale Graubalance sorgen. Trotz der kleinen Abmessungen des Gerätes steht es den weniger kompakten Großformatdruckern von EPSON in puncto Ausstattung in nichts nach. So verfügt der EPSON Stylus Pro 3880 sowohl über eine USB 2.0-Schnittstelle als auch über eine Netzwerkverbindung und ist damit bestens für semiprofessionelle wie für professionelle Fotografen geeignet – aber auch für Proof-Ausgaben.

Kommen wir noch einmal zu dem Beginn dieses Textes und damit auf den Grad der Kompaktheit des Gerätes zurück. 684 x 376 x 257 Millimeter sind die Abmessungen des EPSON Stylus Pro 3880.
Okay, das ist nun doch kompakt für einen Drucker, der bis zu A2+ Breite zu drucken imstande ist.

Erhältlich ist der Nachfolger des preisgekrönten EPSON Stylus Pro 3800 ab Ende Oktober für 1399 Euro.

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vom 12. -14. November in Ludwigsburg
Bereits zum 9. Mal findet die Konferenz für Wirtschaft und Designpraxis, die Face to Face statt.

Themenschwerpunkt aus diese Jahr: Die gelungene – und hoffentlich synergetische – Kommunikation zwischen Profidesignern und potentiellen Auftraggebern. Jährlich wechselt auch das Partnerland für die F2F.
In diesem Jahr ist Frankreich der Companion.
Vive la France!

Diese Konferenz-Länder-Partnerschaft wird auch direkt in den Vortragsrahmen eingebaut. Über 60 deutsche und französische Redner werden über Gestaltungsprozesse, die “gute Kommunikation” und andere interessante Fachthemen referieren.
Und natürlich Rede und Antwort stehen. Im Mittelpunkt folgende Thematik: “in dialogue we trust”.
Gekonnt und ertragreich miteinander reden. Für den besten Redner gibt es erstmals auch einen Preis: Den Face to Face Award.

Interessanter Hintergrundaspekt: Seit 8 Jahren ist die Face to Face die einzige Designkonferenz, bei der Designer und Auftraggeber gemeinsam “auf der Bühne stehen” und sich öffentlich miteinander austauschen (und nicht selten auch beharken).

Weitere Informationen zur Konferenz und Anmeldung unter: www.face-to-face.eu

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Font-Tipp im September: Mouse Deco

Marc-Michael Schoberer am September 22, 2009

Diese wunderschöne Schrift erinnert mich ein bisschen an die 20er Jahre des letzten Jahrhunderts.
Schwungvolle Linien mit einem Hauch extravaganter Eleganz.

Mir persönlich gefällt diese Schrift unglaublich gut und ich kann Sie euch natürlich nicht vorenthalten.
Zudem ist Mouse Deco natürlich wieder kostenlos zu haben.

Mouse Deco by Steve Ferrera

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Standortbestimmung der Druckbranche aus Sicht des VDD

Tom Schoener am September 22, 2009

Im September wird der Verein Deutscher Druckingenieure e.V. (VDD) sein zweites Jahrbuch veröffentlichen. Intention der 182-seitigen Beitragssammlung ist es, die Entwicklung des Medienkonsums und den eingesetzten Techniken kritisch zu betrachten. Die Beiträge der 19 Autoren geben einerseits einen Überblick über den aktuellen Stand von Technik und Forschung und andererseits lassen sie auch die Geschichte der Print- und Medienindustrie nicht außer Acht.

Die Idee, die hinter den Jahrbücher des VDD steht, ist zum einen der Fachöffentlichkeit einen Einblick in die wissenschaftlichen Arbeiten der Mitglieder des Vereins zu ermöglichen und den Druckingenieuren zum anderen eine Plattform für ihre bisher noch nicht publizierten Forschungsberichte und Arbeiten zu geben.
Gemäß dem Motto des Jahrbuches: „Die Print-Medienindustrie, Gestern, Heute und Morgen.“ verspricht der VDD eine Standortbestimmung der Druckbranche aufzeigen zu wollen. Man darf gespannt sein.

Übrigens ist das Jahrbuch 2009 für Mitglieder des VDD kostenlos. Der Rest der Fachöffentlichkeit ist mit 25 Euro dabei.