Farbmanagement – wieso, weshalb, warum?

Tom Schoener am Oktober 31, 2009

Wenn man sich im Internet auf die Suche nach spannenden Themen macht, dann stößt man nicht selten ganz zufällig auf eine Website, die sich dann sogar für das eigene Ansinnen als äußerst nützlich erweist. Und so bin ich auf der Homepage von Quato gelandet. Das Unternehmen hat sich auf Wide-Gamut-Monitore, Proof-, Photographic-, Layout- und Broadcast-Monitore spezialisiert und bietet zudem Software für das Farbmanagement sowie Mess- und Prüftechnik an. Soviel zum Hintergrund.
Okay, dass ist jetzt an sich nicht sonderlich erwähnenswert, aber beim Durchklicken lande ich schließlich in der Kategorie „Colormanagement“. Neben dem Hinweis auf eine von cleverprinting angebotene Schulung, verbirgt sich dahinter ein so genanntes Tutorial, welches sich dem Thema Colormanagement sehr kleingliedrig annimmt. So wird gleich zu Beginn die Frage nach dem “Wieso” des Farbmanagements gestellt.

Des Weiteren werden in den verschiedenen Punkten die Themen Umgebungslicht, Farbfehler, Messgeräte, Monitorgrundlagen, Kalibrierungsarten und –grundlagen, Farbmanagement mit Adobe, Quark XPress, Freehand oder Brevier, Farbkonvertierungen und schließlich Softproof abgehandelt.

Für einen ersten Überblick ist dieses kleine „Kompendium“ des Colormanagement eine tolle Sache, schließlich befinden sich darunter ein paar sehr praktische Hinweise wie beispielsweise Kalibrierungstipps und die Erklärungen, wie man zum Beispiel RGB-Dateien in den CMYK-Farbraum konvertiert. Also wer sein Wissen zum Thema Colormanagement auffrischen oder erweitern mag – einfach mal reinschauen und durchklicken…


Seit Mitte des Monats werden die deutschen Buchläden vermutlich verstärkt von Eltern pubertierender Kinder frequentiert. In der wohl letzten Hoffnung, die Sprachbarriere zwischen den Generationen einreißen zu können, wird man nach dem so eben gemeinsam von DUDEN-Verlag und dem Hamburger Trendbüro veröffentlichten „Wörterbuch der Szenesprache“ greifen. Nun gut, dass war jetzt ein wenig melodramatisch. Schließlich ist der mit gerade einmal 207 Seiten wohl dünnste DUDEN aller Zeiten nicht einzig ein Wörterbuch der Jugendsprache. Neben dem Wortgebrauch derer, die einmal unsere Rente sichern sollen, findet sich im „Wörterbuch der Szenesprache“, so wie es eigentlich der Titel vermuten lässt, auch das Wortgut der so genannten Trendsetter. Gegliedert ist das Werk in die sechs Bereiche Computertechnologie und Netzwerkkultur, Lifestyle, Partykultur, Schule, Uni und Job sowie Medien und Popkultur.

Die Entstehungsgeschichte des Wörterbuches ist dabei recht genial. Man muss davon ausgehen, dass die so genannten Soziolekte mitunter eine stark abgrenzende Funktion haben. Gerade Jugendsprache hat zum Ziel, sich von der Sprachwelt der Elterngeneration zu unterscheiden. Ein Wörterbuch, welches sich zum Ziel setzt, Jugendsprache aktuell widerzuspiegeln, ist praktisch zum scheitern verurteilt, da es keine kanonisierte Jugendsprache geben kann, sprich, in dem Moment wo Jugendsprache verschriftlicht wird, nimmt man ihr die abgrenzende Funktion. Und Sprache ist zu lebendig, die Jugend zu kreativ, als dass es nicht immer wieder zu neuen Wortschöpfungen kommen würde. Es wäre folglich ein wenig von Erfolg gekröntes Unterfangen, wenn die Redakteure des ehrwürdigen DUDENs sich innerhalb der typischen Aktionsräumen der Jugend auf die Suche nach der Szenesprache gemacht hätten. Das Hamburger Trendbüro und der DUDEN-Verlag sind tatsächlich einen ganz anderen Weg gegangen. Sie haben im Vorfeld ein Projekt im Internet gestartet. Auf www.szenesprachenwiki.de wurden die Mitglieder der Sprachgemeinschaft dazu aufgefordert, die eigenen Wortentdeckungen weiterzugeben und so das Buch aktiv mitzugestalten. Mit anderen Worten sind bei der Entwicklung des Wörterbuches nicht wenige Redakteure auf die Suche gegangen, sondern viele eben auch junge Sprachnutzer haben aktiv an der Entstehung des Wörterbuches teilgenommen. Natürlich hat, wie so oft, auch in diesem Fall eine Elite aus den zahlreichen Vorschlägen ausgewählt. Interessanterweise war es letztlich die Suchmaschine Google, die zur letzten Entscheidungsinstanz wurde. Die Sprachwächter gingen nämlich davon aus, dass ein Wort, wenn es öfters bei Google erscheint, mehr als nur „eine Spaßkonstruktion“ sei. Inwieweit das repräsentativ ist, sei einmal dahin gestellt, aber eine bessere Methode drängt sich nun auch nicht zwingend auf. So macht es durchaus Sinn, sich eben da umzuschauen, wo die sich Jugend am häufigsten sprachlich greifen lässt und Trends der genannten Bereiche als Erstes öffentliche Aufmerksamkeit erhalten – dem Internet.

Ja, und nun steht die Erzeugerfraktion vor Hugendubel & Co Schlange, in der Hoffnung, das ihnen unverständliche Vokabular ihrer unmittelbaren Nachfahren aufdröseln zu können. Wird nicht passieren. Noch bevor man das Buch durchgelesen hat, ist es wahrscheinlich längst schon wieder Schnee von gestern. Wer sich aber für die Kreativität und die Entwicklung innerhalb unserer Sprache interessiert, für den stellt das „Wörterbuch der Szenesprache“ eine interessante Sammlung von interessanten Neologismen dar. Und ein Blick auf www.szenesprachenwiki.de lohnt sich auf jeden Fall.


Egal ob im Web oder im Print: Man braucht stets folgende Grundeinheiten, wenn ein Projekt auf die Beine gestellt werden soll: Schrift, Vektor und Fotos. Natürlich kann man nicht alles komplett selbst erstellen. Außer man hat für das Projekt etwa 3 Jahre zur Verfügung und ist Typograf, Fotograf und Supermann in einem. Also sucht man nach Dateien, die man schnell verwerten kann. So spart man Zeit und und stellt die Weichen für ein professionelles Ergebnis. Folgende Quellen für solche Dateien habe ich bereits selber getestet und für gut befunden:

Schrift: Dafont.com ist ein Archiv für frei herunterladbare Schriften. Navigiert wird nach alphabetischer Reihenfolge, Stil, Autor oder Beliebtheit. Die Schriften sind in Kategorien unterteilt, wodurch die Recherche leichter wird. Und das Beste: Man bekommt eine live Vorschau von jeder einzelnen Schrift und kann sich so seinen eigenen Text anzeigen lassen. Bis zu 50 Schriften können auf einer Seite angezeigt werden.
Weitere Links:
Identifikation von Schriften anhand vom Bild – http://new.myfonts.com/WhatTheFont/
Testet die Lesbarkeit von Schriften im Netz – http://www.typetester.org/

Fotos und Abbildungen: Auf stock.xchng gibts tausende Fotos vom Profi für Lau. stock.xchng ist wahrscheinlich die größte Börse für Fotos, die kostenfrei heruntergeladen werden können. Das Besondere daran ist, dass die Bilder professionell geschossen sind. Dementsprechend kann man sie auch in professionellen Projekten einsetzen. Qualität und Auflösung sind sehr gut und sogar ausreichend für die Gestaltung von Billboards. Ich konnte in meinen Projekten schon einige Materialien von stock.xchng verwenden. Man sollte allerdings die Option “Downloads descending” in der Suchmaske einstellen, da man sonst zu viel Auswahl hat und der Prozess langwierig werden könnte.

Vektor Dateien: Hier bietet DeviantArt Vektor Ressourcen fürs Projekt. Für die Gestaltung eines Logos oder eines Designs setzt man in der Regel Vektorelemente ein. Die dafür benötigten Grundformen selbst zu gestalten nimmt unnötig viel Zeit in Anspruch. Bei Deviantart können alle Formen gefunden werden, die das Herz begehrt und außerdem weitere Anregungen. Also einfach herunterladen und so modifizieren, wie es einem passt!

Das sollte für den Anfang reichen, viel Erfolg!

Wo findet man Ressourcen für ein grafisches Projekt

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Langlebige Digitaldruckfolie mit ultrastarker Haftkraft

Marc-Michael Schoberer am Oktober 28, 2009

Mactac WW100 heißt das Wunderteil und hält dank neuer Technologie sogar 18 Monate auf einer Vielzahl diverser Oberflächenstrukturen.
Vorher betrug die Haltbarkeit gerade einmal 6 Monate.
Das Verkleben und Ablösen mittels Hitzepistole macht sogar lästiges Bohren und Dübeln überflüssig. Und das schon wiederum die Nerven des Werbetechnikers.

Die flexible und stark haftende Folie kann laut Hersteller sowohl mit Lösemitteltinten, als auch mit Eco-Solvent- oder Mid-Solvent-Tinten bedruckt werden.
Das Einsatzgebiet ist vorwiegend der Außenbereich und hier die direkte Verklebung von Oberflächen wie Beton, Kacheln, Hauswände etc.
Verklebung (und Ablösung) läuft mittels Hitzepistole bei Temperaturen um die 450° Grad ab. Beim Anbringen der Folie schmiegt sich diese dann wie eine Art Mantel um die zu beklebende Oberfläche.
Schrauben, Dübeln und andere “Zeitfresser” sind somit Schnee von gestern.

Mehr Infos: Mactac Deutschland GmbH – www.mactac.de


Die Frage nach der Zukunft der Printmedien wird am 25. November im Rahmen des erstmals stattfindenden „Print Media Future Day“ an der Hochschule der Medien (HdM) Stuttgart gestellt. Dabei werden auf dem ganztägigen Symposium die Auswirkungen des Internets auf die Printmedien und darauf basierend der Wandel im Mediennutzungsverhalten in gleicher Weise zur Sprache kommen, wie Überlegungen zu den Folgen crossmedialer Technologie. Ebenso werden auf dem Symposium die neuen Formen der Marktkommunikation für die Druckprodukte diskutiert. Und natürlich bleibt auch die Frage nach den Trends für die wichtigsten Printmediengattungen nicht ungestellt.

Der „Print Media Future Day” wird vom Studiengang Print-Media-Management veranstaltet und richtet sich an die Fach- und Führungskräfte aus Verlagswesen, Print- und Medienproduktion, Publishing, Kreativ- und Produktionsagenturen oder weiteren Mediendienstleistern.

Was erwartet die Teilnehmer? Namhafte Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft werden in ihren Vorträgen die bereits genannten Schwerpunkte thematisieren. So wird der Rektor der HdM, Professor Dr. Alexander W. Roos, gemeinsam mit Professor Bernd Jürgen Matt vom Studiengang Print-Media-Management zu Beginn des Veranstaltungstages zunächst einen „Einblick und Ausblick“ bieten – gemäß dem Credo „ Kompetenzen für crossmediale Prozesse schaffen“. Der „Zukunft Print“ widmet sich dann im Anschluss Manfred Hasenbeck, Geschäftsführender Gesellschafter BurdaYukom Publishing GmbH, München, und Präsident des Europäischen Forum Corporate Publishing. Der Leiter des wissenschaftlichen Instituts für Presseforschung und Medienberatung in Köln, Dr. Andreas Vogel wird auf dem Symposium zum Thema Veränderung des Mediennutzungsverhaltens und die Perspektiven von Zeitschriften im Umfeld digitaler Medien referieren. Zudem wird es eine Vortragsreihe geben, in über Marktveränderungen, Konzepte und Lösungen in den Bereichen Werbedruck, Kataloge sowie Geschäftsdrucksachen gesprochen werden wird. Daneben werden in weiteren Vorträgen Themen wie Content Management oder strategische Unternehmensführung zur Sprache kommen sowie innovative Produkte und Prozesse im Print vorgestellt.

Krönender Abschluss der Veranstaltung wird die Podiumsdiskussion „Printmedien – wohin geht die Reise?” darstellen. Hier werden unter anderem Bernhard Niemela, Geschäftsführer Verlagsgesellschaft Deutscher Drucker, der Herausgeber der Focus Jahrbuchs 2009 „Die Zukunft der Printmedien“ Wolfgang J. Koschnick oder der Geschäftsführer Motor Presse Stuttgart, Dr. Friedrich Wehrle, ihre Meinung über potenzielle Wege in die Zukunft der Printmedien aufzeigen.

Für eine detailliertere Beschreibung der Vorträge und Referenten sei auf die Homepage der HdM verwiesen. Wenn infolge dessen das Interesse geweckt ist, die Anmeldung zum „Print Media Future Day“ ist ab sofort hier möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 195 Euro.


Dabei handelt es sich um eine Meldung vom 23. Februar diesen Jahres. Insgesamt erhielten im Rahmen des Wettbewerbs “Medien.NRW” zwölf Medienprojekte rund acht Millionen Euro Fördermittel. Ziel dieses Wettbewerbs: Die Förderung der Potenziale der Medienbranche in Nordrhein-Westfahlen. Gekürt wurden sowohl Ausbildungskonzepte für den Medienbereich als auch ausgearbeitete Geschäftsmodelle.

Unter den Gewinnern war auch das Projekt  des Verbandes Druck+Medien NRW “Print goes Media”. Geplant ist damit eine landesweite Bildungs- und Innovationsoffensive für konvergente Medien.

Warum ist die ganze Geschichte gerade jetzt interessant?

Am 9. Oktober hat die Eröffnungsveranstaltung von “Print goes Media” in Düsseldorf stattgefunden. Im nun gestarteten dreijährigen Projekt sollen zukunftsrelevante Trends für die Druck- und Medienindustrie aufgedeckt werden, indem jährlich Zukunftsstudien erstellt werden, die die Trends aufgreifen und Handlungsoptionen daraus ableiten. Ziel ist es, zukünftig benötigte Kompetenzen aufzudecken und darauf abzielende Bildungsstragien zu entwickeln. Dazu soll zunächst eine engere Verknüpfung der beruflichen und hochschulischen Bildung angestrebt werden. Neue Bildungsgänge sollen entwickelt und erprobt werden, indem besonders auf die Bedürfnisse von Aus- und Weiterbildungsinteressierten geachtet werden soll. Das Projekt möchte Druck- und Medienunternehmen für die Zukunft wappnen, Fach- und Führungskräfte auf aktuellem Niveau halten und ihre Fähigkeiten für  zukunftsorientierte Anforderungen ausbauen. Außerdem sollen Beschäftigte angesprochen werden, die sich in ihrem Tätigkeitsfeld weiter entwickeln wollen sowie Auszubildende und Studierende, die sich für neue Bildungskonzepte interessieren. Das klingt doch viel versprechend!

Die Resonanz auf den ersten Förderwettbewerb “Medien.NRW” war im übrigen so groß, dass er am 1. Oktober bereits in die zweite Runde gegangen ist. Bis zum 31. Dezember 2009 können interessierte Medienunternehmen und -institutionen aus Nordrhein-Westfalen teilnehmen. Unter folgendem Link gibts den Wettbewerbsaufruf, Bewerbungsbogen und weitere Infos zum Download:

http://www.mbem.nrw.de/unsere-themen-von-a-z/foerderwettbewerb-medien.nrw-52.html


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Lernplakate – von Gutenberg bis van Gogh

Tom Schoener am Oktober 26, 2009

Da wir ja nicht das große Glück haben können, ein Gemälde für den läppischen Preis von 12.800 Euros zu erwerben, dass sich im Nachhinein als ein originaler Da Vinci entpuppt und nun mal glatt knapp das 8.000-fache des Kaufpreises wert ist – so einem Schweizer Kunstsammler geschehen – müssen wir uns mit Geringerem zufrieden geben.
Wir wäre es da zum Beispiel mit dem gesammelten Lebenswerk eines anderen nicht minder berühmten Malermeisters – Vincent van Gogh – und das geballt auf eine Fläche von 100 x 70 Zentimeter. Man sollte glauben, dass Details ein wenig zu kurz kommen könnten, wenn man die sage und schreibe 870 Werke zu einem Plakat komprimiert. Aber der Hersteller verspricht, dass ein superfeines Druckraster dafür sorgt, dass man praktisch keinen Unterschied zu den Bildern in Originalgröße bemerken wird. Sprich, wären Blattläuse auf der Sonnenblume, man würde sie sehen. Okay, ich übertreibe ein ganz klein wenig.
Hervorzuheben sind hier nun zwei weitere Aspekte. Zum einen sind alle Bilder im gleichen Maßstab verkleinert worden und zum anderen sind diese in der genauen Reihefolge ihrer Entstehung angeordnet. Letzteres ist dahingehend nicht verwunderlich, wenn man weiß, wer „Vincent van Gogh – the complete Paintings“ zum Kaufe feilbietet – nämlich Lernplakate.
Der pädagogische Gedanke, der dahinter steht, ist zu vordergründig, als dass man diesen hier nun explizit nennen muss. Anstelle dessen sei natürlich darauf hingewiesen, dass Lernplakate nicht nur für verkappte Kunsthistoriker Plakate mit didaktischem Anspruch auf Lager hat. So wird zum Beispiel der Typofan seine Freude am wirklich sehr puristisch gehaltenen Typografischen Kalender 2010 haben. Mattgrüner Hintergrund, Wochentage sind weiß, die des Wochenendes sind es nicht. Bundesweite Feiertage sind natürlich ebenfalls verzeichnet. Das Ganze im fröhlichen FF-Unit gesetzt – fertig.

Ein weiteres Plakat möchte ich abschließend ebenfalls noch nennen. Es gibt nämlich tatsächlich auch eines, das die 500-jährige Geschichte der Schriftgießerei in Deutschland abbildet. Alle Schriftgießereien werden, inklusive der mehr als 200 Übernahmen, erstmals in einem logischen Stammbaum abgebildet. Anhand der Linienverbindungen erkennt man, wie sich die Schriftgießerei bis zu ihrem abrupten Ende durch den Lichtsatz entwickelt hat. Ein Plakat also ganz im Sinne des Urvaters der beweglichen Lettern – Gutenberg.


Siebdruck im Fokus

Peggy Stuber am Oktober 24, 2009

Ist der Siebdruck noch zeitgemäß? Mit dieser Frage hat sich im Auftrag des bvdm die Hochschule der Medien Stuttgart beschäftigt und eine umfassende Marktanalyse angefertigt. Dazu wurden eine Vielzahl von Druckerei- und Zulieferbetrieben befragt und zudem Experten um Statements gebeten.

Im Einzelnen wird der Siebdruckmarkt insgesamt beleuchtet. Welchen und vor allem wie großen Einfluss haben andere Druckverfahren und die veränderten Marktbedingungen? Inwiefern müssen Unternehmensstrategien überdacht werden?

Die Ergebnisse liegen nun in Broschur vor: „Marktanalyse Siebdruck – Bestandaufnahme, Alleinstellungsmerkmale, Entwicklungen“ zu erwerben über den bvdm zum Preis von 79 Euro für Mitglieder oder 149 Euro für Nichtmitglieder (jeweils zuzüglich MwSt.)

Natürlich wollen wir an dieser Stelle auch die Namen der Autoren nicht verschweigen, sie lauten: Sven Diebold, Tina Jacob, Corinna Schmid und Elf Yener.


“Mach mir doch mal ´n Logo für meinen Laden, du kannst doch so was?! Ich stelle mir da einen grünen Fisch mit lila Hut vor, der an der Angel hängt und…”

Fast alle, die im Grafik- und Webdesign tätig sind, kennen solche Aussagen von Kunden, die sich offenbar selber schaden wollen. Es kommt vor, dass ein Kunde einen guten Designvorschlag abweist und eine Gestaltung entgegen aller Regeln der Kunst verlangt. Nun steht man als Designer vor dem Dilemma: Entweder ein schlechtes Design produzieren, um den Kunden zufrieden zu stellen aber dabei den eigenen Ruf riskieren. Oder ehrlich die eigene Meinung sagen und gegebenenfalls den Kunden enttäuschen und sogar verlieren.

Da ich selbst kürzlich ein ähnliches Erlebenis hatte, habe ich mich mal im Web nach Ratschlägen umgesehen und bin auf folgende Tipps gestoßen:

1. Immer erstmal versuchen, den Kunden von seiner geschmacklosen Idee abzubringen. Dabei damit argumentieren, dass ein Logo für die Allgemeinheit ansprechbar sein sollte!

2. Wenn das nicht funktioniert, den Wunsch des Kunden ausführen, ihm aber die “bessere” Alternative parallel präsentieren. In einigen Fällen siegt die Qualität im direkten Vergleich.

3. Sollte auch das nicht funktionieren hat der schließlich zahlende Kunde gewonnen. Um den eigenen Ruf zu retten sollten im Portfolio dann aber beide Entwürfe aufgeführt werden. Klar, auf diese Weise muss man schon mal den eigenen künstlerischen Anspruch beiseite schieben. Die

Hauptsache ist aber doch, dass man sein Bestes versucht und den Fisch trotzdem an Land gezogen hat!

Oder wir macht Ihr das mit den Fischen?

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DDF Congress in Mainz – mit dem gutenbergblog bares Geld sparen!

Marc-Michael Schoberer am Oktober 22, 2009

ddf congress in mainz



Exklusiv für gutenbergblog-Leser gibt es einen Sonderrabatt von 120 Euro.

Hier nochmals das aktuelle Programm:

09:00-09:30 Anmeldung

09:30 Begrüßung durch Andreas Weber

09:45 – 10:30 Keynote: HP,
“Yes, we Cannes! – Innovative und kreative Kommunikationslösungen mit
Print bei den Filmfestspielen 2009 in Cannes”

10:30 – 11:00 Garry Nelson, Kall Kwik UK,
“How i make Profit with digital print”

11:00 – 11:15 Kaffeepause

11:30-11:50 Dirk Schuster, ORT,
“Vorstellung des Marketing Management Cockpit (MMC)”

11:55 – 12:45 Digitaler Buchdruck,
Pediapress Wikipedia, Küchengötter.de/HP, Bosch-Druck Case

12:45 – 13:15 Benjamin Schiller, Jenomics GmbH,
“W2P mit Java – Opportunities und Challenges”

13:15 – 14:00 Mittagessen

14:00-14:15 Frank Beinhold, Agentur Serviceplan,
Vorstellung des GWA Forum Medienproduktion

14:15 – 14:45 Michael Tritschel, ProPhotoPrint,
“Bildwelten professionell inszenieren” – Wie man Premiumqualität durch
Manufaktur-Anspruch erreichen kann

14. 45 – 15:15 Martin Schreib, PrintPlaza, Stefan Reichhart, Hiflex,
Vorstellung W2P Software und Kundenbeispiel; “Dank Open Source-Technik
immer einen Schritt voraus: Der HIFLEX Webshop im Content Management
System Drupal am Beispiel der PrintPlaza AG”

15:15 – 15:45 Heiner Müller, CGS mit Kunde Schofeld und Darboven
Kaffee,
“Qualitätvolle Printkommunikation in anspruchsvollen Märkten” -
Beispiel: Fast Moving Consumer Goods-Bereich

15:45 – 16:00 Kaffeepause

16:00 – 16:30 Florian Möckel, Geschäftsführer, ENVE Print Services
GmbH,
„Cases im variablen Datendruck”

16:30-17:00 Heiner Stix, KonzeptundForm,
“Print für den Nachwuchs” – Zielführende Innovations-Konzepte für
crossmediale Kundenansprache mit individualisierter Print-, Web- und
E-Mail-Kommunikation-Studierendenwerbung der Universität Halle

17:00- 17:30 In Planung

17:30-17:45 Zusammenfassung

Änderungen vorbehalten.

Der gutenbergblog-Rabatt: Einfach bei der Anmeldung im Kommentarfeld “Blog-Ticket” eingeben und statt 369 Euro, 249 Euro bezahlen.
Mehr zu dieser Veranstaltung hier auf dem gutenbergblog.