Weihnachtsgeschenk 2.0: Der Adventskalender 2.0

Tom Schoener am November 30, 2009

Adventskalender 2.0
Auch wenn bisher nicht viel, abgesehen von den pompös dekorierten Konsumtempeln, darauf hinzudeuten scheint – ja wirklich, in nicht einmal vier Wochen ist Weihnachten. Zu den Ritualen, die sich in dieser Zeit besonderer Beliebtheit erfreuen, gehört zweifelsohne das morgendliche aus dem Bett springen und noch halb verschlafen zum Adventskalender stolpern. Traditionell verbirgt sich hinter einem der Türchen ein weihnachtlich geformtes Stückchen Schokolade. Aber für uns gestandene Erwachsene ist das doch nichts mehr. Eine ganz neue Form von Adventskalender findet sich auf einer Website, die bezeichnender Weise auch noch den Namen nikolaus.com trägt. Hier kann man nämlich, nachdem man sich registriert hat, aus verschiedenen Kalendervorlagen wählen die, wie die Betreiber der Website zugeben, „erbarmungslos kitschig“ sind. Dass das Absicht ist, steht wohl außer Frage, schließlich geht es ja in erster Linie um den Inhalt. So kann man zum Beispiel PDFs, Songs, eigene Texte und Gedichte, coole Links oder ein Bild hochladen und so hinter dem jeweiligen Türchen verbergen. Nun muss man dem Begünstigten nur noch den Link zum Kalender per E-Mail schicken, das war es dann auch schon.

Wer also tatsächlich versäumt hat, den obligatorischen Adventskalender zu basteln, dem wird diese digitale Ausgabe wohl aus der Patsche helfen. Schließlich kann man den Kalender auch noch auf den letzten Drücker erstellen und die „virtuelle Schokolade“ überall in die Welt verschicken. Anders als bei seinem analogen Pendant muss man sich auch keine Sorgen machen, dass ein Türchen vor seiner Zeit geöffnet wird, dass ist erst zum richtigen Datum möglich. So kann man also auch noch nach dem Verschicken die Türchen füllen, falls man nun doch in Zeitnot geraten ist.

Kleinen Tipp noch nebenher. Auf Webkrauts.de wird es auch in diesem Jahr den Adventskalender der besonderen Art geben. Vom 1. bis zum 24. Dezember finden sich hier jeden Tag ein neuer Beitrag mit hilfreichen Tipps und Tricks zu den Themen Barrierefreiheit, Print-CSS, Bildbearbeitung oder Projektmanagement. Zudem sollen noch kleinere Tools vorgestellt werden. Wer die Kalender aus den letzten vier Jahren kennt, weiß, dass es sich auch 2009 lohnen wird, verschlafen aus dem Bett zu springen und zum Kalender, nein zum Rechner zu stolpern.


HdM Hochschule der Medien: Das Studienangebot steigt!

Marc-Michael Schoberer am November 27, 2009

Foto: HdM Stuttgart

Foto: HdM Stuttgart

Es tut sich etwas in Stuttgart. Genauer gesagt an der HdM, der Hochschule der Medien. Denn um künftig noch mehr Studienplätze zur Verfügung zu stellen, werden zahlreiche Studiengänge ausgebaut.

Speziell handelt es sich hier um die Studiengänge Medienwirtschaft, Audiovisuelle Medien, Druck- und Medientechnologie sowie Werbung und Marktkommunikation.
Mit dieser Erweiterung können insgesamt 72 Studienplätze pro Semester zusätzlich geschaffen werden.
Aktuell bekommt im Schnitt nur jeder 32. Bewerber für den Studiengang “Werbung” auch tatsächlich eine Zusage. Die neuen Plätze werden für eine Entlastung sorgen.

Möglich gemacht hat diesen Ausbau das Förderprogramm “2012″ des Landes Baden-Württemberg.
Das Programm wurde konzipiert um den Schülern und Schülerinnen der doppelten Abiturjahrgänge ein ausreichendes Studienplatzangebot anbieten zu können.
Insgesamt könnten durch 2012 ca. 16.000 zusätzliche Studienplätze angeboten werden. 264 davon alleine an der Hochschule der Medien in Stuttgart.

Mehr Informationen über das Studienplatzangebot der HdM.


Die Schweizer Unternehmensgruppe Müller Martini gehört weltweit zu den größten Herstellern von Systemen für die Druck-Weiterverarbeitung. Auf der Print 09, die im September in Chicago stattgefunden hatte, präsentierten Müller Martini mittels Live-Demonstrationen ihre neusten Lösungen für den schmalbahnigen Rollenoffsetdruck und die Weiterverarbeitung.

US-Premiere hatte im Rahmen der Print 09 dann die platzsparende Zusammentragmaschine 3696, die das breiteste Produktsortiment in ihrer Leistungsklasse verarbeitet und bei einer Geschwindigkeit von 12.000 Takten in der Stunde sehr prozesssicher arbeitet.

Ebenfalls erstmals auf dem amerikanischen Markt vorgestellt, wurde der robuste Dreischneider Orbit für Klebebindelinien. Bei einer Geschwindigkeit von 7.200 Takten in der Stunde schneidet die Maschine Produkte bis zu einer Dicke von 80 Millimetern.

Eine weitere innovative Entwicklung des Unternehmens ist zudem die neue Technologie Book Data Center (BDC). Mit dieser können alle relevanten Produktdaten eingelesen werden, was die Effizienz von Klebebindern und damit die Produktivität in der Buchbinderei erhöht.


HD-Wallpapers: Mal so richtig genial!

Tom Schoener am November 22, 2009

HD-Wallpapers

Wenn man mehr oder weniger jeden Tag am Rechner sitzt, dann verlangt es einem früher oder später nach visueller Abwechslung – sprich, wenn man nicht gerade frischverliebt ist, im Urlaub war oder das schönste Kind aller Zeiten in die Welt gesetzt hat, so dass das jeweilige Geschehnis hinreichend ist, um daraus sein neues Bildschirmmotiv zu gewinnen, dann benötigt man andere Quellen.
Natürlich ist das Internet auch im Hinblick so genannter Wallpapers eine unerschöpfliche Fundgrube. Man gibt einfach einen bestimmten Bereich, sagen wir Simpsons, plus Wallpaper in die Suchmaske der jeweiligen Suchmaschine ein und stößt prompt auf eine riesige Auswahl potentieller Desktophintergründe. Wenn man ein bisschen länger recherchiert, lassen sich sogar zahlreiche Grafik-Designer finden, die ihre Kunst ebenfalls als Wallpaper zum Download anbieten. Das Problem bei einer solch riesigen Auswahl ist jedoch, dass viele richtig gute Seite in diesem Überangebot untergehen und daher gar nicht erst gefunden werden. Daher heute mein Tipp für jeden, der auf der Suche nach einem wirklich hochqualitativen Hintergrund für seinen Rechner ist – zixpk.
Fragt mich bitte nicht, was dies bedeuten soll, aber die Auswahl bietet für jeden etwas. Von Grafiken und Illustrationen über wirklich sehenswerte Naturaufnahmen bis hin zu überaus originellen Bildern. Herunterladen kann man sich die Downloads in den unterschiedlichsten Formaten. Also wem mal wieder nach ein wenig Abwechslung auf seinem Desktop zumute ist, einfach mal reinschauen, ich möchte garantieren, dass hier jedes etwas findet, dass ihm die notwendige visuelle Abwechslung auf den Schirm bringt.


Papierhersteller - M-real Zanders

Die M-real Zanders GmbH hat in diesem Monat eine besondere Ehrung erfahren. Die Redaktion des Deutschen Standards und ein Gremium der renommiertesten Markenexperten Deutschlands haben die Marke Zanders zu einer der Marken des Jahrhunderts gewählt. Am 15. Oktober 2009 wurde der Preis an den Geschäftführer der M-real Zanders GmbH, Heikki Husso, persönlich übergeben. Damit wird der Spezialpapierhersteller in das von Dr. Florian Langenscheidt herausgegebene Buch „Marken des Jahrhunderts“ aufgenommen. M-real Zanders ist dabei in guter Gesellschaft, denn auch Marken wie Mercedes, Haribo oder die Deutsche Bank gehören zu den insgesamt 250 Produkten „Made in Germany“, die für das Buch ausgewählt wurden.

„Marken des Jahrhunderts“ ist längst ein Standardwerk der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Neben der deutschen Ausgabe, die in den deutschen Botschaften, Auslandhandelskammern oder Goethe-Instituten weltweit verteilt werden, gibt es englische und chinesische Sonderausgaben. Aber unabhängig der Sprache, eines ist allen Büchern gemein – sie sind mit den Spezialpapieren von M-real Zanders produziert worden.

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Uno Roto Extra White – Neues gestrichenes Papier für den Tiefdruck

Marc-Michael Schoberer am November 17, 2009

Burgo Group - Papier, nicht nur für den Tiefdruck.

Was wie eine neue Zahnpasta für extra weiße Zähne klingt, ist in Wirklichkeit ein neues Papier des italienischen Herstellers Burgo Group.

Das neue Papier wurde speziell für den Einsatz im Bereich des Tiefdrucks entwickelt.
Damit reagiert auch die Burgo Group auf den zunehmenden Trend der Verlagsbranche, Papier mit extrem hohem Weißgrad einzusetzen.

Uno Roto Extra White brilliert laut Hersteller außerdem mit hervorragenden Druckeigenschaften, optimaler Farbwiedergabe und einer guten Opazität.
Das Tiefdruckpapier ist speziell für den Druck von Zeitschriften, Katalogen und Beilagen geeignet.

Erhältlich ist es in zwei Ausführungen – glänzend und seidenmatt. Grammaturen zwischen 54 und 90 Gramm pro Quadratmeter sind möglich.
Auf Wunsch gibt es das Papier auch mit PEFC-Zertifizierung.


Verzeiht dieses lausige Wortspiel, manchmal kann ich nicht anders. Aber kommen wir zum eigentlichen Kern dieser Nachricht, die schließlich über ein neues Bilderdruckpapier aus dem Hause ArjoWiggins berichten will. Und jenes, man könnte es ahnen, trägt den Namen „Maine“.

Angeboten wird das Papier in den Varianten Gloss und Satimat – jeweils in den Grammaturen von 100 bis 350 Gramm pro Quadratmeter. Ganz im Sinne des immer stärker werdenden ökologischen Geistes setzt sich „Maine“ dabei zu 40 Prozent aus FSC-zertifizierten und zu 60 Prozent aus recyceltem Papier zusammen.

Aufgrund seiner hohen Weiße und Bildwiedergabe ist das Papier bestens für alle Einsatzgebiete mit vielen Abbildungen, wie zum Beispiel bei Magazinen, geeignet. Problemlos können die „Maine“-Papiere auch im Digital-, Offset-, Sieb- und Buchdruck verarbeitet werden. Zudem ist das Papier für HP Indigo-Maschine zertifiziert. Interesse? Für den Vertrieb von „Maine“ ist antalis verantwortlich.


Symposium für Nachhaltigkeit in der Fedrigoni-Lounge in Berlin-Mitte

Marc-Michael Schoberer am November 13, 2009

Drei Unternehmen aus der Medienbranche stellen sich ihrer nachhaltigen Verantwortung

Am Abend des 5. November fand der Auftakt einer neuen Reihe von Informationsveranstaltungen für Mediendienstleister im exklusiven Showroom der Fedrigoni Deutschland statt. In Kooperation mit dem Druckhaus Berlin-Mitte und einem Gastreferenten der Stuttgarter Agentur, Star Publishing, stand das Thema Nachhaltigkeit in der Medienindustrie im Mittelpunkt. Das Interesse war groß und hat die Besucher aus Verlagen, Agenturen, Industrie und Druckereien gleichermaßen bewegt. In prägnanten und aufschlussreichen Vorträgen über die Möglichkeiten einer umweltschonenden Medienproduktion konnten die Gastgeber ihr Engagement für den Klima- und Umweltschutz eindrucksvoll präsentieren.

Dieter Ebert, Umweltbeauftragter im Druckhaus Berlin-Mitte, führte zu Beginn des Abends unkonventionell seinen Zuhörern die Notwendigkeit vor Augen, jetzt etwas für die Umwelt und die Zukunft unseres Planeten zu tun. Am Beispiel des seit Jahren für den Umweltschutz engagierten Druckhaus Berlin-Mitte zeigte er welche Möglichkeiten hierzu in der Printproduktion bestehen. Gespannt darf man auf die Eröffnung des „Informationszentrums für nachhaltige Printproduktion“ (INAP) sein, die von Dieter Ebert für Februar 2010 angekündigt wurde.

Benjamin Hillscher, von Star Publishing aus Böblingen, erläuterte das Konzept seines Hauses, auch international agierende Unternehmen für eine umweltschonende und nachhaltige Markenkommunikation zu interessieren. Er zeigte bestehende Hindernisse und Lösungsansätze auf, mit denen besonders Agenturen ihre Kunden für das Thema gewinnen können.

Annette Tauschl, von Fedrigoni Deutschland aus München, präsentierte welche Maßnahmen der italienische Feinpapierhersteller zum Schutz der Umwelt umgesetzt hat und welche Papiere von Fedrigoni mit FSC-Zertifizierung angeboten werden. Besonders stolz ist man bei Fedrigoni auf die Produktpalette Freelife, die mit dem Ecolabel ausgezeichnet wurde, FSC-zertifiziert ist und fast 50% Recyclingfasern enthält.

Im Anschluss an die Vorträge gab es am italienischen Buffet die Möglichkeit für einen regen Austausch und die Planung von konkreten umweltschonenden Printprojekten. Ein gelungener Abend, der sicher nachhaltige Auswirkungen auf die Projektplanungen der Teilnehmer haben wird und der Lust auf mehr Veranstaltungen im „Fedrigoni Showroom“ und im „Informationszentrum für nachhaltige Printproduktion“ des Druckhaus Berlin-Mitte machte.

Symposium der Nachhaltigkeit in Berlin


material trends award 2010

Marc-Michael Schoberer am November 12, 2009

material Trends award 2010

Es geht um innovative Ideen!
Es geht um intelligente Materialien!
Es geht um Leichtbauweise!
Es geht um zukunftsweisende Veränderungen!

Junge Designer und Architekten können im Rahmen der Hannover Messe 2010 ihre Kreativität und ihren Ideenreichtum unter Beweis stellen.
Der von IF veranstaltete material TRENDS award belohnt die bahnbrechenden Neuerungen und Vorschläge mit einem Gesamtpreisgeld von 5000 Euro.

Alle Beiträge der Nachwuchsdesigner werden in einer Sondershow auf der Hannover Messe präsentiert und natürlich eingehend von einer renommierten
Fachjury bewertet.

Studenten und junge Designer sind aufgerufen ihre kreativen Ideen zu diesen Themen zu präsentieren:

In Kategorie “01.
Verbundwerkstoffe” steht das immer spannender werdende Thema innovativer Materialien im Mittelpunkt. Verbundwerkstoffe bestehen aus zwei oder mehr Materialien, die in Kombination neue, veränderte Eigenschaften entwickeln. Im Verpackungsbereich schon sehr populär, wächst die Bedeutung von Verbundwerkstoffen auch in der Textilindustrie – ein willkommenes Experimentierfeld für innovative studentische Ideen.

Kategorie “02.
Leichtbauweise” fokussiert eine immer beliebter werdende Konstruktionsphilosophie, die maximale Gewichtseinsparung zum Ziel hat. Da die Leichtbauweise besonders Rohstoff sparend ist, wird sie vor allem im Flugzeug- und Fahrzeugbau, aber auch beim Bau von Gebäuden eingesetzt.

Zugelassen zum Design Nachwuchswettbewerb sind sowohl Team- als auch Einzelarbeiten. Die Teilnehmer können unbegrenzt viele Beiträge einreichen. Die Teilnahme ist kostenfrei und kann bis zum 26.Januar 2010 durchgeführt werden. Das Anmeldeformular und die Teilnahmebedingungen stehen online auf der Website www.ifdesign.de zur Verfügung.

Quelle: iF International Forum Design GmbH

Aus dem Hause Xerox kommt eine neue Technologie, die nicht nur einen Durchbruch in der Drucktechnik darstellt, sondern auch die Weite des Feldes verdeutlicht, in dem sich Unternehmen innerhalb der Druckbranche bewegen. Den Forschern aus dem Xerox Research Centre in Kanada ist es gelungen, eine leitfähige mit Silber angereicherte Spezialtinte zu entwickeln.

Diese Erfindung ermöglicht nun eine kostengünstige Herstellung von elektronischen Leiterbahnen, die auf eine Veilzahl von Materialien aufgetragen, um genauer zu sein, aufgedruckt werden können. Mit anderen Worten lassen sich künftig Schaltkreise und damit Informationen auf Papier, Plastik, Stoff u.a. äußerst preisgünstig auftragen.
Das wiederum bedeutet konkret, es sind leichtere und flexiblere E-Book-Reader, intelligente Sensoren und Solarzellen oder sogar elektrische Kleidungsstücke denkbar. RFID auf Basis von “einfacher” Tinte? Keine blanke Theorie mehr!

Aktuell klingt das alles noch wenig vorstellbar, aber mit dieser neuen Silbertinte ließen sich beispielsweise Pillendosen bedrucken und diese können dann feststellen, wie viele Pillen der Patient entnommen hat. Vergleichbares war bisher nur mit Siliziumchips möglich.
Problem: Wie immer – die deutlich höheren Kosten, die bis dato eine Massenfertigung ausschließen. Zudem ist die Herstellung der Siliziumchips wesentlich aufwendiger, da sie aus drei Komponenten, nämlich Leiter, Halbleiter und einem dielektrischen Element bestehen.
Die neuartige Tinte vereint diese drei Komponenten gewissermaßen, so dass sich Schaltkreise künftig wie ein Dokument drucken lassen.