Mobile Printing Anwendung von Pressio veröffentlicht

Marc-Michael Schoberer am Februar 28, 2010

Drucksachen lassen sich nun auch mobil kalkulieren und bestellen. Einen entsprechend für Smartphones optimierten Shop zeigt die Digitaldruckerei Pressio aus Varel. Übersichtlich werden alle Druckoption auf dem Bildschirm dargestellt und lassen sich bequem auswählen. Auf die Bestellung lässt sich gleich mobil abwickeln.

iphone_pressio_mobile

Das Internet wird dank internetfähiger Handys mobiler und die technischen Möglichkeiten eröffnen auch dem Onlinehandel neue Vertriebswege. Durch immer günstigere Tarife gewinnt »Mobile Commerce« an Fahrt und Kunden entdecken die Vorteile des mobilen Einkaufens für sich. Entsprechende Mobilfunkgeräte gibt es schon lange, doch erst mit den Smartphones und Geräten wie dem Iphone wird der Durchbruch gelingen. Größere Bildschirme und intuitivere Benutzerführung erleichtern den Zugang, sodass auch neue Zielgruppen erschlossen werden, die bisher keinen Zugang zum klassischen Internet hatten.

Ebay setzte den Trend zum Mobile Commerce, doch es gibt mittlerweile auch viele andere Dienstleistungen, die bequem von unterwegs abgewickelt werden können. Ein Beispiel dafür ist das Angebot der Druckerei Pressio. Seit 2005 werden Druckprodukte über einen innovativen Ein-Seiten-Shop vertrieben. Dieses Konzept der online Druckkosten-Kalkulation wurde nun auf das Mobiltelefon übertragen. So kann z. B. eine Werbeagentur im Gespräch mit einem ihrer Kunden vor Ort über ein internetfähiges Mobiltelefon die Druckkosten für ein Printprojekt berechnen.
Ist der Kunde mit dem ermittelten Angebot einverstanden, kann auch der Auftrag innerhalb weniger Sekunden direkt über das Handy abgewickelt werden. Die Druckvorlage kann dann z. B. per E-Mail zugesendet werden.

Das Angebot von Pressio zeigt, wie einfach sich auch komplexe Dienstleistungen mobil vermarkten und sich neue Kundenkreise erschließen lassen. Besonders für schnell abzuwickelnde oder kurzfristige Dienstleistungen bietet sich der mobile Vertriebsweg an. Den Online-Rechner findet ihr zum ausprobieren bei http://m.pressio.de

Viel Spaß!


Logodesign Basics: Teil 3

Manuel Kniepe am Februar 27, 2010

Teil 3: Visuelle Wahrnehmung und Wirkung eines Logos

Hallo Leser und Leserinnen!

Nachdem wir uns beim letzten Mal um den technischen Hintergrund eines Logos gekümmert haben, wollen wir uns in dieser dritten Stufe nun der Wahrnehmung des Logos widmen. Dabei spielen nicht nur offensichtliche Elemente des Logos eine Rolle, sondern auch die Aspekte, die eher unbewusst wahrgenommen werden bzw. die Assoziationen, die eine Gestaltung beim Rezepienten auslöst.
Das Logo ist das Gesicht und Aushängeschild einer Firma. Als solches muss man natürlich besonders darauf achten, dass die gewünschte Zielgruppe adressiert ist und dass die richtigen Assoziationen geweckt werden. Wenn ein Logo keine oder nur geringe Emotionen und Assoziationen schaffen kann, ist das allerdings noch immer nicht so schlimm, als würde das Logo falsche und unerwünschte Verbindungen schaffen. Daher kommen wir gleich am Ende des Artikels auch noch zu ein paar kleinen Tips, wie man Logos im Feldversuch an Publikum testen kann.

Dabei darf man aber auch nicht vergessen, dass ein Logo sich auch unabhängig von der eigentlichen Form und Aussage am Markt und in den Köpfen der Gesellschaft verändern kann, wenn diese nicht mehr das Logo an sich, sondern die damit verbundenen Erwartungen und Erfahrungen in den Vordergrund rücken. Ein gutes Beispiel dafür ist „Apple“: Sieht man mal von der Namensfindung des Unternehmens und des Redesigns ab, hat das heutige Logo des angebissenen Apfels eigentlich nichts mit der Herstellung und Vermarktung von Computern zu tun. Wohl eher könnte man an einen Obsthändler oder einen Apfelverkäufer denken. Wir, die wir aber Erfahrungen mit diesem Logo haben, wissen und erwarten dadurch, dass es um Computer, Technik und Design geht, wenn wir das Apfellogo wahrnehmen. Es ist durch die Etablierung am Markt und schlussendlich in den Köpfen der Menschen ein Selbstläufer geworden. Ein Logo das nun keinerlei Hilfsobjekte mehr benötigt (Firmenname, Claim, weitere Bildelemente, etc.) sondern vollkommen eigenständig wirkt und die gesamte Marke „Apple“ in einem einzigen Bildelement transportiert.

Logodesign_Logos entwerfen

Logodesign_schlechtes Logo




















Wie teste ich aber nun eigentlich die Eigenschaften eines Logos? Dazu hier ein einziger aber wundervoller Tip:
Familie, Freunde, Bekannte und Leute auf der Straße fragen! Zeigt man diesen Personen das Logo und stellt dazu die richtigen Fragen, kann man sehr erfolgreich herausfinden ob und wie das Logo wirkt.
Fragen wären zum Beispiel: Welche Branche / Dienstleistung wird mit dem Logo verbunden? Wird das Logo als „schön“ empfunden? Weckt es positive oder negative Assoziationen? Passt das Logo zur erwähnten Firma? Kann das Logo nach einer Sekunde Betrachtung schon gedanklich und visuell rekapituliert werden? Würde man dem Logo vertrauen?

Im Teil 4 werden wir tiefer auf die jeweiligen gestalterischen Ansprüche des Logos eingehen und ähnlich wie im Teil 2 eine Art Checkliste abhandeln, an der man sich beim Logodesign orientieren kann.

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Wie wichtig Praxiserfahrung gerade auch für die akademische Ausbildung ist, verdeutlicht der neue Weg, den die Stuttgarter Hochschule der Medien ab dem kommenden Sommersemester einschlägt.

In diesem Zusammenhang erklärt Studiendekan Ulrich Huse: “Uns ist der intensive Austausch mit Branchenexperten wichtig, um so die Qualität der Ausbildung und damit die Berufschancen unserer Studierenden zu sichern.” Seit mehr als 30 Jahren bildet der Studiengang Mediapublishing den Nachwuchs für die Buch- und Presseverlage aus.

Ab dem kommenden Sommersemester wird die Hochschulausbildung des Studiengangs nun durch sieben Vertreter aus dem deutschen Verlagswesen unterstützt. Die Praktiker haben die Aufgabe, die fünf Professoren des Studiengangs bei der Entwicklung der Studieninhalte zu beraten. Mitglieder des Beirats sind Wolfgang Michael Hanke (Random House, München), Heinrich Riethmüller (Osiandersche Buchhandlung, Tübingen), Gabriele Schmidt (Pons, Stuttgart) und Matthias Ulmer (Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart) für den herstellenden und verbreitenden Buchhandel sowie Christine Bechtle-Kobarg (Bechtle Graphische Betriebe, Esslingen), Stephan Bourauel (Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger, Stuttgart) und Hartmut Staiger (Südwest Presse, Ulm) für die Presseverlage.

Sie sollen dabei helfen, die Lehre an die sich stetig wandelnden Anforderungen des beruflichen Alltags anzupassen und so eine praxisbezogene Ausbildung von qualifizierten Nachwuchskräften für die Verlagsbranche zu gewährleisten.


Das Bedrucken von Transparentpapier

Wolfgang Walenski am Februar 25, 2010

Transparentpapiere sind interessante, abwechslungsreiche, schöne und vor allen Dingen auch universelle Papiere. Sie lassen sich verarbeiten auf allen marküblichen Kopierern, sie sind geeignet für Arbeiten mit Tusche, Tuschefüller, Blei-,Farb- und Filzstiften und sie können auch eingesetzt werden auf Kopierer, Laser- und Inkjetdrucker. Transparentpapiere lassen sich selbstverständlich schneiden, stanzen, bohren, falzen, rillen und sogar mit einer Heißfolienprägung versehen. Besonders interessante Effekte lassen sich mit Filigranstanzungen erzielen. Auch eine Drucklackierung lässt sich aufbringen und selbstverständlich können auch die verschiedenen Bindetechniken praktiziert werden.

Die vielen auf dem Markt befindlichen weißen und farbigen Transparentpapiere findet man in aufwendigen Geschäftsberichten, für mehrfarbige Glückwunschkarten und Einladungen, für ansprechende Speisekarten und sogar für repräsentative Visitenkarten. Transparentpapiere bieten Raum für fast jede kreative Idee, um sich aus der Vielzahl anderer standardisierter Druckerzeugnisse durch ihre besondere charakteristische Beschaffenheit herauszuheben und auf sich aufmerksam zu machen.
Die schöne, ruhige und gleichmäßige Transparenz und andere Eigenschaften solcher Papiere ergeben sich durch die Verwendung besonders ausgesuchter Zellstoffe in Verbindung mit der Bearbeitung der Fasern durch die sogenannte Mahlung in einem Refiner. Dabei wird ganz gezielt eine Veränderung der Faserform vorgenommen. Für transparente Papiere erfolgt dabei weniger ein Schneiden oder Kürzen der Fasern, sondern vielmehr ein Quetschen. Das führt zu einer wesentlichen Vergrößerung der Faseroberfläche, verbunden mit einer Zunahme der gewünschten Lichtdurchlässigkeit d.h. der Transparenz, bei gleichzeitger Abnahme des Weißgrades…weiterlesen! → diesen Artikel weiterlesen!


Berlin lädt ein: „Vom Punkt zum Bild“

Andrea Becke am Februar 24, 2010

Berlin lädt vom 29. Januar 2010 bis 11. April 2010 zur Ausstellung „Vom Punkt zum Bild“ im Museum für Kommunikation in Berlin.

Diese Ausstellung befasst sich sowohl mit Geschichte als auch mit Bedeutung der Bildproduktion im Druckbereich. Darin inkludiert sind Themenbereiche von manuell-künstlerischen Vorläufern der modernen Reproduktionstechniken wie zum Beispiel Holzschnitte oder Kupferstiche sowie moderne Technik. Geschichtlich gesehen geht es von der Lithografie bis zur elektronischen Bildverarbeitung. Ein Hauptaugenmerk der Ausstellung liegt dabei auf der entscheidenden Rolle des Rasterpunktes und dessen Einfluss auf die heutige Druckerei.

Die Ausstellung bietet regelmäßig Fachführungen durch die Ausstellung, welche der Homepage des Museums zu entnehmen sind.

Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind:

Dienstag 9.00–20.00 Uhr
Mittwoch bis Freitag 9.00–17.00 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen 10.00–18.00 Uhr
Der reguläre Eintritt liegt bei 3,00 EUR pro Person (Gruppen- und Ermäßigtenpreise vorhanden).

Viel Spaß beim Eintauchen in eine Zeitreise aus der Vergangenheit bis heute.

(Quelle: http://www.mfk-berlin.de/typo3temp/pics/99df6443f7.jpg)




DDF, das DigitaldruckForum läutet das Jahr 2010 mit einer Ankündigung ein: Noch mehr relevante Informationen, interessante Anregungen, noch mehr neue Ideen und lohnende Begegnungen.

Das ist doch mal eine Aussage. Wir sind auf jeden Fall gespannt und freuen uns nach dieser Kampfansage umso mehr unseren Gutenberg-Blog Lesern einen Exklusiv-Rabatt von 25% für die Veranstaltungen des DDF anbieten zu können. Gebt hierzu bei der Anmeldung zu einer Veranstaltung des DDF das Kennwort “GutenbergBlog” an und schon könnt ihr tüchtig darauf los sparen.

Wie ihr wisst, erfahrt ihr die aktuellsten Neuigkeiten zum digitalen Drucken auf dem Gutenberg-Blog! Wem das nicht genügt und wer auf keinen Fall etwas verpassen möchte, für den ist die DDF/Value Membership wie geschaffen. Mit dieser Mitgliedschaft erhaltet ihr aktuelle Studien aus dem Hause Value, die Fachlektüre Value Joural sowie ein Ehrenticket für eines der DDF/Value Events.
Natürlich gilt auch hier unser genialer Gutenberg Blog Rabatt!

Einen wertvollen Eventtipp liefere ich euch gleich noch mit. Am 18.05. 2010 findet der 4. DDF Congress in Mainz unter dem Motto “Ideas for Profit” statt. Ich kann euch diesen Congress absolut empfehlen; die DDF-Events sind immer interessant, spannend und voll gepackt mit Wissen. Wissen, das auch wirklich in der Praxis greift.
Das Schwerpunktthema für 2010 lautet: “Kommunikation mit System”. Und das dürfe für uns alle wichtig sein.
Die wichtigsten Daten im Überblick:

DDF Congress “Ideas for Profit”

Thema: “Kommunikation mit System!”
Datum: 18. Mai 2010
Beginn: 09.30 Uhr
Ende: ca. 17 Uhr
Ort: Erbacher Hof, Mainz

Die Anmeldung http://www.digitaldruck-forum.org/ddf-congress/mai-2010/ zum Vorzugspreis läuft ab jetzt!
Ladet euch jetzt das aktuelle Programm herunter: DDF-Congress_Programm_Mai 2010

Frühbucherpreis bis 15. März:
EUR 229,00 zzgl. MwSt.
(Ersparnis EUR 140,00 gegenüber Normalpreis)

Seid dabei und erfahrt aus erster Hand wie durch „Kommunikation mit System” erfolgreich innovative Druckdienstleistungen vermarktet werden können.


Ausstellung: 100 Jahre Kiepenheuer-Verlage (1910-2010)

Marc-Michael Schoberer am Februar 22, 2010

Verlagsgeschichten im deutsch-deutschen Spannungsfeld

Museum für Druckkunst Leipzig
28. Februar – 9. Mai 2010, Eröffnung: 26. Februar 2010, 19 Uhr

1910 von Gustav Kiepenheuer gegründet, avancierte der Verlag in der Weimarer Republik mit Autoren wie Anna Seghers, Bertolt Brecht, Georg Kaiser und Joseph Roth zu einem kulturellen Leitverlag des Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit. Die Teilung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg spaltete auch den Verlag. Eine spannende Geschichte erzählt die parallele Entstehung und Entwicklung des Gustav Kiepenheuer-Verlags in Weimar und Kiepenheuer & Witsch (KiWi) in Köln.
Der KiWi-Verlag war in der DDR kaum bekannt, obwohl die Bücher seiner berühmten Hausautoren Heinrich Böll, Gabriel Garcia Márquez oder J.D. Salinger als Lizenztitel geradezu Kultstatus genossen. Hingegen avancierte der im Westen längst vergessene, von der Verlegerwitwe Noa Kiepenheuer weitergeführte Weimarer Privatverlag in den 1970er Jahren zum Zentrum der Leipziger „Verlagsgruppe Gustav Kiepenheuer“, dem u.a. die Verlage List, Dieterich und Insel angehörten.
Hundert Jahre nach der Gründung sind die beiden im geteilten Deutschland mehr oder weniger feindlichen Brüder in großen Verlagsgruppen aufgegangen. Gustav Kiepenheuer gehört zum Aufbau-Verlag und seit Anfang 2003 befindet sich in Leipzig nur noch das Archivgut, das im Staatsarchiv Leipzig verwahrt wird. Kiepenheuer & Witsch gehört zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, das Verlagsarchiv wurde mit dem Kölner Stadtarchiv 2009 vom Erdboden verschluckt.
Die Ausstellung ist in zehn Themenbereiche gegliedert, die die wechselvolle Geschichte der Kiepenheuer-Verlage vom Kaiserreich bis zur Auflösung in der Nachwendezeit nachzeichnen. Sie bietet Einblicke in das Wirken der beiden Verlegerpersönlichkeiten Gustav Kiepenheuer sowie Joseph Caspar Witsch und stellt legendäre Lektoren und auch Schriftsteller vor, die die Kiepenheuer-Geschichte auf besondere Weise prägten.
Die Ausstellung ist das Ergebnis einer Kooperation des Museums mit der Buchwissenschaft der Universität Leipzig, dem Staatsarchiv Leipzig, der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig sowie der Pavillon-Presse Weimar und wird u.a. gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Kiepenheuer_Druckkunst in Leipzig

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 10-17 Uhr, So 11-17 Uhr, samstags geschlossen
Sonderöffnungszeit zur Leipziger Buchmesse am Samstag, 20. März 2010, 11 bis 17 Uhr
Schließtage: 2. und 4. April 2010 (Karfreitag und Ostersonntag)

Führungen:
Jeden Sonntag, 12 Uhr (außer 4. April, dafür 5. April 2010).

Informationen und Begleitprogramm:
www.druckkunst-museum.de


Porto mit Herz – Wohlfahrtsmarken 2010

Tom Schoener am Februar 21, 2010

Früher, als man sich noch die Zeit nahm, einen Brief zu schreiben, also, damit wir uns richtig verstehen, einen auf Papier, ging man zur Post und erwarb sich die zum Versenden der Zeilen notwendige Briefmarke. Gut, diese Zeiten gehören wohl eher der Vergangenheit an. Aber die Briefmarke als solche hat durchaus heute noch ihren optischen Reiz.

Der Einfallsreichtum hinsichtlich der Motivik dieser Postwertzeichen hat diese seit jeher zu Kunst- und Sammelobjekten werden lassen. Keine Ausnahme werden hier wohl auch die Wohlfahrtsmarken 2010 sein. Gut die Thematik der Serie, nämlich Obst, ist jetzt nicht zwingend als einzigartig zu bezeichnen – die Umsetzung allerdings schon. Erstmals seit dem 2. Januar 2010 ist es in Deutschland möglich, Briefmarken zu erhalten, die neben Auge auch den Geruchssinn ansprechen werden. Käufer und Empfänger einer Marke dieser Sonderreihe werden je nach Motiv entweder ein Apfel-, ein Erdbeer-, Zitronen oder Heidelbeerduft um die Nase wehen.

Bevor die aufwendige Produktion jedoch umgesetzt werden konnte, mussten zunächst verschiedene Test vollzogen werden. So wurden z.B. die Duftproben der Obstsorten sowie die Aufbringungsverfahren untersucht. Natürlich musste auch geprüft werden, ob sich die auf diese Weise hergestellten Briefmarken für den postalischen Einsatz eignen und ob die Duftmarken gesundheitlich unbedenklich seien. Eine weitere Herausforderung war zudem die Haltbarkeit des Duftes, damit dieser nicht bereits nach kurzer Zeit verfliegt. Um dem entgegenzuwirken, wurde auf die Marken der Sonderreihe ein Höchstmaß an Duftstoffen aufgebracht.

Herausgeber der Wohlfahrtsmarken ist das Bundesfinanzministerium, welches die Sonderreihe am 7. Januar 2010 im Schloss Bellevue an den Bundespräsidenten Prof. Dr. Horst Köhler, dem Schirmherrn des Sozialwerkes Wohlfahrtsmarken, übergeben hat.

Erhältlich sind die Duftmarken natürlich bei der Post, bei allen Einrichtungen der Wohlfahrtsverbände und auf www.wohlfahrtsmarken.de.

Der durch den Verkauf der Marken entstehende Erlös kommt den Wohlfahrtsverbänden AWO, Caritas, Diakonie, DRK, Paritätischer Wohlfahrtsverband und Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland zugute. Wem also bisher kein guter Grund eingefallen ist, sich wieder einmal an seinen Schreibtisch zu setzen, die Gedanken zu sammeln und einem lieben Menschen mal einen Brief (wie gesagt, den auf Papier ;) ) zu schreiben, vielleicht ist es ja dieser…


Ein Füllhorn von manroland: expressis verbis-Edition 2010

Wolfgang Walenski am Februar 20, 2010

manroland hat ein riesiges Füllhorn prall gefüllt und jetzt der Öffentlichkeit angeboten. Aus 52 globalen Quellen wurden die Ergebnisse, Untersuchungen, Statistiken,Grafiken und Befragungen zum Thema:“ Wie geht es weiter mit Print“ zusammengetragen, ausgewertet, analysiert und kommentiert.

manroland bietet mit dieser hervorragenden expressis-verbis-Edition 2010 mehr als nur ein Hilfsmittel zu dringenden Fragen der Druckindustrie.

Wie geht es weiter, auf welche technische Veränderung haben sich die Menschen der Druck- und Medienwelt einzustellen und was muss getan werden um die Krise zu meistern ?
Wie steht´s um die Zeitung und Verpackung? Wo liegen die Wachstumsmärkte? Bleiben Papier und Karton die Favoriten der Zukunft? Profitiert der Versandhandel vom Internet? Sind sinkende Werbeeinnahmen nur ein Phänomen der Printmedien? Haben Zeitschriften eine Zukunft? Macht lesen glücklich? Wie sieht der neue Konsumententypus aus? Wo auf der Welt können junge Menschen der Polygraphie studieren? Werbedrucke und Bücherdruck auf neuen Wegen! Grün ist mehr als die 5.Farbe. usw. usw.
Das sind hier nur ganz wenige Stichworte aus dem sehr umfangreichen Inhaltsverzeichnis. Sie machen aber deutlich, dass wir es hier mit einer Arbeit zu tun haben, mit der sich alle Menschen der Druck- und Werbeindustrie nicht nur flüchtig, sondern sehr intensiv beschäftigen sollen und müssen.
Eigentlich werden alle wichtigen Fragen gestellt und auch beantwortet. Gratulation und einen kräftigen symbolischen Händedruck zu dieser gewaltigen Arbeit !!

Darf ich trotz aller begeisternden Euphorie doch noch etwas „meckern“ ? Es ist zwar, entsprechend des Impressums, im Bogenoffsetdruck auf einem hochwertigen und hochweißen Papier gedruckt worden. Aber ein gestrichenes Papier mit etwas mehr Glanz und Glätte währe das berühmte“ Tüpfelchen auf dem i“gewesen. Und die guten Repros hätten das auch wirklich verdient. Vielleicht ist auf Grund der Nachfrage eine Nachauflage erforderlich, bei der dann noch etwas optimiert werden kann.


100 Quadratmeter Deutschland

„Wir sind Deutschland“, tönte es vor ein paar Jahren durch die deutsche Medienlandschaft. Kontroverse Kampagne damals und will man sich ernsthaft mit der Thematik auseinandersetzen, stellt sich u.a. auch die Frage: Was ist Deutschland überhaupt?

Keine Ahnung, ob dies in irgendeiner Form in den Überlegungen des Nürnberger Künstlers und Fotografs Uwe Niklas eine Rolle spielte, als er mit den Arbeiten zu seiner Ausstellung “100 Quadratmeter Deutschland” begonnen hatte. Auf jeden Fall zeigen seine Bilder eine ganz besondere Perspektive auf Orte, die entweder kulturell, historisch politisch oder geografisch in irgendeiner Form für Deutschland stehen. Zu sehen sind dabei Ausschnitte bedeutender und interessanter Schauplätze wie der Zugspitze oder dem einstigen Palast der Republik, aber auch ein Quadratmeter vom Sudhaus Weihenstephan, der ersten Braustätte der Welt.

Vom 18. Januar bis Ende Juni 2010 können die Bilder in Fulda betrachtet werden. Einzigartig ist nicht nur das Konzept der Ausstellung, sondern auch der Ort, an dem die Bilder zu sehen sind. “100 Quadratmeter Deutschland” findet man auf dem Bauzaun der Großbaustelle Uniplatz. So wird eine innerstädtische Großbaustelle zu einem Kunsterlebnis – Open Air sozusagen und hier klingt bereits eine der großen Herausforderungen für den Aussteller an – die Wetterbedingungen. Sonne, Regen und Wind tragen in der Regel nicht dazu bei, die Qualität der Bilder zu bewahren. Um dem künstlerischen Anspruch gerecht zu werden, haben die Aussteller mit der Firma Epson zusammengearbeitet. „ Auf einem speziellen Großformat-Drucker, dem Epson Stylus Pro GS6000 wurden die Bilder erstellt. Der Drucker ist in der Lage auf speziellen Bedruckstoffen für den Außenbereich zu arbeiten und druckt mit besonderen Tinten, die UV- und Wasser-resistent sind. Gleichzeitig stellt der Drucker die erforderliche Qualität für künstlerische Projekte sicher“, erklärt Ausstellungsmacher Walter Rammler.

“100 Quadratmeter Deutschland” ist nicht das erste Kunstprojekt unter freiem Himmel, mit dem Epson zeigt, dass künstlerische Qualität und Druck auch unter schwierigeren Außenbedingungen möglich sein können. “Gezeigt haben wir dies bereits unter extremen Bedingungen in der Wüste Dubais mit einem Ausstellungsprojekt von Ralf Baumgarten. In Fulda – in zentraler Lage in Deutschland – kann sich nun jeder selbst von der Qualität unserer Drucke überzeugen”, erklärt Frank Schenk, Senior Business Manager Professional Graphics & Photo bei Epson Deutschland.

Wer nun mehr über die Hintergründe der Ausstellung in Fulda oder etwas über den Künstler erfahren möchte und sich darüber hinaus für die Bilder interessiert, der findet diese und weitere Informationen auf www.rammler.com/100qm.