Direct on garment Druck – der neue, digitale Textildruck!

Marc-Michael Schoberer am November 9, 2009

Der Digital Textildirektdruck bzw. der direct on garment Druck, wird erst seit einigen Jahren von Druckereien in Deutschland verwendet und ist bisher noch nicht so verbreitet wie die gängigen Verfahren.
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T-Shirts digital bedrucken

Diese neue Drucktechnik soll es ermöglichen Textilien mehrfarbig, scharf und in hoher Qualität zu veredeln.
Wurde vor dem Digital Textildirektdruck, besonders bei kleinen und mittleren Auflagen, hauptsächlich mit dem Foliendruck gearbeitet (der wiederum oft die Textilien beeinträchtigt), kann man mit dem direct on garment Druck anspruchsvolle, mehrfarbige Designs in hoher Qualität und detailgenau auf Textilien drucken.

Ähnlich wie beim Siebdruck wird die erhitzte Tinte bei diesem neuen Druckverfahren direkt auf hellen, und dunklen Textilien fixiert. Die Farben dringen dabei punktgenau in die Textilfasern ein. Im Gegensatz zum Sieb- oder Foliendruck können bei diesem digitalen Druckverfahren zum Beispiel Farbverläufe problemlos realisiert werden, ferner ist bei direct on garmet der Farbraum nicht auf nur einige Farben limitiert.

Ein weiterer Vorteil: Die Waschbeständigkeit der bedruckten Textilien wird durch den Druck nicht beeinträchtigt, sodass diese – im Normalfall – problemlos bei bis zu 30 Grad waschbar sind.
Der Digital Textildirektdruck besticht nicht nur durch die hohe Auflösung und Farbintensität der Aufdrucke, sondern auch durch sein Preis-Leistungsverhältnis.
Hohe Vorkosten für Filme oder Siebe entfallen gänzlich.

Bei der Druckdatenaufbereitung für den Druck, sollte man lediglich dauf achten, dass alle Aufdrucke in Originalgröße und in einer Auflösung von mindestens 300dpi angelegt werden.
Dann klappts auch mit dem gestochen scharfen Shirt!