Kurzbeitrag: Skia Photography – Fotos der nächsten Generation
Peggy Stuber am Februar 12, 2010
„Wer macht denn schon noch Handabzüge? Das ist doch Technik aus längst vergangener Zeit!“ Das klingt revolutionär? Ist es aber nicht. Nur die echten Enthusiasten stellen sich heute noch in die Dunkelkammer und schwören auf die intensive Sättigung der Farben. Revolutionäre werfen einfach eine Industriedruckmaschine an und erhalten Fotos von beeindruckender Qualität.
Mit der von Dieter Kirchner entwickelten Drucktechnik „Skia Photography“ gibt es eigentlich keinen Grund mehr, sich mit zahlreichen Fotoschalen bewaffnet in die Dunkelheit zu verziehen, denn Skia Photography stellt Reproduktionen, wie wir sie bisher kennen, deutlich in den Schatten. Die Abbildungen sind so naturgetreu, dass die menschliche Wahrnehmungsgrenze erreicht wird. Die liegt nämlich bei einem Bildumfang von 3,0 optischer Dichte, die Skia Photography erreichte Werte bis zu 2,8. Damit erkennt man ohne Hilfsmittel beispielsweise einzelne Barthaare.
Gedruckt wird auf der Heidelberger Speedmaster XL 162 direkt vom Negativ auf normales Offsetpapier. Vermutlich gibt es also bald einen Run auf Fotobücher, weil die neue Qualität die Welt plötzlich ganz verändert aussehen lässt. Außerdem ist die Speedmaster ja auf tausende Bögen pro Stunde ausgelegt und mit dem Druck von Unikaten vollkommen unterfordert.








