Auftragsflaute? Dann wartet jetzt ein ganz besonderes Projekt auf Dich, denn Du musst Dich selbst verkaufen – Deine Kreativität, Deine Zuverlässigkeit, Deine rundherum gute Arbeit. Das sagt sich leicht. Wer zu wenige Aufträge hat, kämpft jedoch oft mit seinem Selbstbewusstsein und verkriecht sich gern hinterm eigenen Rechner.

Dabei hilft meist ein einfacher Weg heraus aus der Flaute und der heißt „kreativ bleiben“. Um den Spaß an der Arbeit nicht zu verlieren, suche man sich eigene, gern auch verrückte Non-Profit-Aufgaben und gestalte den Eingangsbereich des Altersheims um die Ecke oder den vor Fehlern strotzenden Flyer des Bäckers mit den besten Brötchen weltweit. Gegen einen Unkostenbeitrag schafft man es so vielleicht sogar in die regionale Presse und der Bäcker freut sich und nimmt den Flyer für 50 Euro (auch nicht mehr als die Unkosten deckend) gern ab.

Frei von Auftraggebern arbeiten zu können, ist ja schließlich ein Privileg. Man kann sich ausprobieren, Trend und Themen und vor allem das eigene Potenzial erkunden. War es eine solche Art von Langeweile, welche die Menschen hinter dem Flickr-Profil wandaaaa dazu trieb, das Photoshop-Programmfenster in 3D nachzubauen?