<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Gutenberg-Blog - alles rund um Drucken und Medien</title>
	<atom:link href="http://www.gutenbergblog.de/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.gutenbergblog.de</link>
	<description>Der unabhängige Blog für die deutsche Druck- und Medienindustrie</description>
	<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 08:01:45 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=</generator>
		<item>
		<title>typoversity2: Für den Typo-Nachwuchs aus Deutschland!</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/gestaltung-design-typoversity2-3581.html</link>
		<comments>http://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/gestaltung-design-typoversity2-3581.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 May 2012 07:54:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Fonts]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gutenbergblog.de/?p=3581</guid>
		<description><![CDATA[Wie steht es um den typografischen Nachwuchs in Deutschland? Wie gehen die Studierenden mit Typografie um? Wie sieht die typografische Ausbildung in Deutschland und anderswo aus? Diese Fragen werden in typoversity2 beantwortet. Der neue Band knüpft an die erfolgreiche Erstausgabe an und gibt einen Überblick über die typografische Ausbildung an deutschen Hochschulen. typoversity2 wird herausragende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie steht es um den typografischen Nachwuchs in Deutschland?<br />
</strong><strong>Wie gehen die Studierenden mit Typografie um?<br />
</strong><strong>Wie sieht die typografische Ausbildung in Deutschland und anderswo aus?</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3582" title="typoversity2_logo" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/05/typoversity2_logo-540x405.jpg" alt="" width="540" height="405" /><span id="more-3581"></span></p>
<p>Diese Fragen werden in typoversity2 beantwortet. Der neue Band knüpft an die erfolgreiche Erstausgabe an und gibt einen Überblick über die typografische Ausbildung an deutschen Hochschulen. typoversity2 wird herausragende typografische Arbeiten von Studierenden zeigen. In Interviews und redaktionellen Beiträgen kommen auch Lehrende von nationalen und internationalen Hochschulen zu Wort. Gesucht werden Abschlussarbeiten (Bachelor/Master/PhD/Diplom) mit dem Schwerpunkt »Typografie«.</p>
<p>Die innovativsten Projekte werden von einer Jury ausgewählt und präsentiert. Noch könnt ihr eure Produkte einreichen und Ruhm und Ehre ernten!</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3583" title="typoversity1_image" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/05/typoversity1_image-540x405.jpg" alt="" width="540" height="405" /></p>
<p>Eingereicht werden können Projekte, die nicht älter als Januar 2010 sind. Einsendeschluss ist der 31.07.2012.</p>
<p>Die Teilnahme/Veröffentlichung ist komplett kostenlos. Sollte Eure Arbeit ausgewählt werden, erhaltet Ihr ein kostenloses Belegexemplar.</p>
<p>Jeder, der ein Projekt einreicht, versichert bei der Einreichung, dass die Arbeit frei von Rechten Dritter ist. Das Urheberrecht liegt beim Übermittler. Der Norman Beckmann Verlag &amp; Design erhält die Erlaubnis das Projekt kostenfrei in dem Buch »typoversity2« und zu Promotionszwecken zu veröffentlichen.</p>
<p>Das Buch wird herausgegeben von Patrick Marc Sommer und Andrea Schmidt und wird beim Verlag NBVD aus Hamburg erscheinen. Fragen zum Projekt bitte ausschließlich per Email an mail@typoversity.com.</p>
<p><a title="Mehr Infos zu Typoversity" href="http://www.typoversity.com/" target="_blank">http://www.typoversity.com/</a></p>
<p><strong>Übrigens: Natürlich verlosen wir auch wieder 2 Exemplare auf dem Gutenberg Blog!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/gestaltung-design-typoversity2-3581.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Geschichte von Gutenberg</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/tipps-tricks/die-geschichte-von-gutenberg-3571.html</link>
		<comments>http://www.gutenbergblog.de/tipps-tricks/die-geschichte-von-gutenberg-3571.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 14:08:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Druckerei]]></category>
		<category><![CDATA[Druckgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gutenbergblog.de/?p=3571</guid>
		<description><![CDATA[Auf den Spuren von Gutenbergs Werk In Zeiten in denen man vorrangig mit E-Readern, Tablet-PCs und Smartphones zu tun hat, gibt es jedoch Momente in denen man lieber ein „richtiges“ Buch in den Händen halten möchte, anstatt auf ein Display zu schauen. Doch lieber den Geruch von Druckerschwärze wahrnimmt. Eine Wand voller Bücher übt auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Auf den Spuren von Gutenbergs Werk</h2>
<p>In Zeiten in denen man vorrangig mit E-Readern, Tablet-PCs und Smartphones zu tun hat, gibt es jedoch Momente in denen man lieber ein „richtiges“ Buch in den Händen halten möchte, anstatt auf ein Display zu schauen. Doch lieber den Geruch von Druckerschwärze wahrnimmt. Eine Wand voller Bücher übt auch im noch so technischen Zeitalter eine gewisse Faszination aus und hat etwas Vertrautes an sich.</p>
<div id="attachment_3572" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-3572" title="578878_web_R_by_Dieter Schütz_pixelio.de" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/05/578878_web_R_by_Dieter-Schütz_pixelio.de_.jpg" alt="" width="400" height="303" /><p class="wp-caption-text">Copyright: Dieter Schütz, pixelio.de</p></div>
<p>Johannes Gensfleisch, so hieß Gutenberg mit bürgerlichem Namen, wurde als Sohn einer Krämerstochter und eines wohlhabenden Kaufmanns in Mainz geboren. Damals hatten nur wenige das Privileg lesen und schreiben erlernen zu dürfen. Als Sohn des Kaufmanns Gensfleisch war ihm dieses Privileg gegeben. Sein Elternhaus, der Hof zum Gutenberg, wurde der spätere Namensgeber Johannes‘. Ebenso wie das Privileg lesen und schreiben zu lernen, lernte Gutenberg auch die lateinische Sprache – die Sprache der Gebildeten.<span id="more-3571"></span></p>
<h2>Das Mittelalter – kein Zeitalter für Individuen</h2>
<p>Im Mittelalter sah man weniger den Menschen als Individuum, als seine erbrachte Leistung. Es war also besonders wichtig, was ein Mensch leistete und nicht wer er als Person war. Auch stand man zu dieser Zeit neuen Ideen eher skeptisch gegenüber. War es doch so, dass Andersdenkende häufig Verfolgung ja sogar die Verbrennung als Ketzer und Hexen zu fürchten hatten. Die katholische Kirche hatte hier die Oberhand und war erster Meinungsgeber. Im Laufe der Zeit wandelte sich diese Einstellung, was auch Gutenberg später dienlich und ein Meilenstein in der Druckgeschichte werden sollte.</p>
<p>Nach seinem Studium 1434 wandelte sich die Haltung der Menschen.</p>
<p>http://youtu.be/hdp4DwTrxZo</p>
<p>Im Zeitalter des Humanismus sollte jedem Bürger das Recht auf eigene Bildung gewährt werden. Doch wie soll Bildung für jedermann zur Verfügung gestellt werden, wenn man nicht über die notwendigen Lehrschriften verfügt? Die bis dahin handschriftlich vervielfältigten Bücher und Schriften konnten hier nicht mehr ausreichend nachproduziert werden.</p>
<p>Gutenberg ahnte, dass wenn er nicht eine zündende Idee hatte, ihm vielleicht jemand anderes zuvorkommen würde. Sicher war Gutenberg nicht der Einzige, der über mögliche Vervielfältigungsweisen nachdachte. Auch verfügten unter anderem die Chinesen über Wege und Mittel, Ihre Schriften zu kopieren.</p>
<h2>Gutenberg als friedlicher Revolutionär</h2>
<p>Damit Gutenberg seinen heute bekannten Buchdruck mit beweglichen Metalllettern realisieren konnte, war noch einiges an Arbeit und so manche Erfindung notwendig. So musste er eine eigene Druckerschwärze entwickeln. Diese bestand aus einer Mischung aus Lampenruß, Firnes und Eiweiß. Ein eigens entwickeltes Gießinstrument machte es erst möglich Formen gleicher Buchstaben als Resultat zu erzielen.</p>
<div id="attachment_3574" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-3574" title="578876_web_R_by_Dieter Schütz_pixelio.de" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/05/578876_web_R_by_Dieter-Schütz_pixelio.de_.jpg" alt="" width="300" height="400" /><p class="wp-caption-text">Copyright: Dieter Schütz, pixelio.de</p></div>
<p>Gutenberg war vielleicht nicht der Einzige, der sich mit der Vervielfältigung von Büchern und Schriften befasste, aber mit Sicherheit einer der bahnbrechendsten Erfinder der Druckgeschichte. Er trug dazu bei, das Buch und die Wissensvermittlung – so wie wir sie heute kennen – überhaupt erst zu ermöglichen. Für viele namhafte Autoren und Vertreter der Buchbranche ist Gutenberg auch eine Art (friedlicher) Revolutionär. Er machte es möglich, dass möglichst viele Menschen die Chance erhielten, sich mit seinem Buchdruckverfahren eigene Bildung aneignen konnten.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gutenbergblog.de/tipps-tricks/die-geschichte-von-gutenberg-3571.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Flyerpilot 5.0 ist da. Der neue Online-Shop der Druckerei</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/flyerpilot-5-0-3561.html</link>
		<comments>http://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/flyerpilot-5-0-3561.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 May 2012 12:27:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gutenbergblog.de/?p=3561</guid>
		<description><![CDATA[Alles Neue macht der Mai: Die fränkische Online-Druckerei Flyerpilot hat einen neuen Shop, der Stammkunden und neugierige Besucher begeistern wird. Nach dem Relaunch erfreut Flyerpilot 5.0 durch einen stylishen Look, tolle Features und die nochmals verbesserte Nutzerfreundlichkeit für Produktauswahl und Bestellprozess. Kein Wunder, dass das Unternehmen zu den Top 5 der deutschen Online-Druckereien gehört. Wir hatten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alles Neue macht der Mai: Die fränkische <a title="Flyer drucken bei der Online-Druckerei Flyerpilot" href="http://www.flyerpilot.de/flyer.htm" target="_blank">Online-Druckerei Flyerpilot</a> hat einen neuen Shop, der Stammkunden und neugierige Besucher begeistern wird. Nach dem Relaunch erfreut Flyerpilot 5.0 durch einen stylishen Look, tolle Features und die nochmals verbesserte Nutzerfreundlichkeit für Produktauswahl und Bestellprozess. Kein Wunder, dass das Unternehmen zu den Top 5 der deutschen Online-Druckereien gehört. Wir hatten ja schon kürzlich über den <a title="Flyerpilot 5.0 kommt: Online-Druckerei sorgt für Rätselraten" href="http://www.gutenbergblog.de/tipps-tricks/online-druckerei-flyerpilot-5-0-3483.html" target="_blank">Launch</a> spekuliert.</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3562" title="Flyerpilot_Relaunch" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Flyerpilot_Relaunch-540x244.jpg" alt="" width="540" height="244" /><span id="more-3561"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit ihrem neuen Web-Auftritt beendet die Online-Druckerei auch das große Rätselraten, das für Fans und Besucher des <a title="Flyerpilot auf Facebook" href="http://www.facebook.com/online.druckerei)" target="_blank">Facebook-Profils</a> vor drei Wochen begonnen hatte. „Der Bart muss ab&#8230;“ verkündete das Unternehmen mit Sitz im unterfränkischen Kreis Schweinfurt dort geheimnisvoll. Dazu wurde eine fesche blonde Lady mit Oberlippenbart präsentiert.  Passend zum Relaunch und Flyerpilot 5.0 können Facebook-Freunde nun kräftig rasieren, die Aktion wird von einigen Gewinnspielen umrahmt. Motto: „Rasieren und gewinnen!“</p>
<p>Flyerpilot 5.0 heißt der neue Online-Shop der Druckerei. Im neuen Look wird mit einer erhöhten Bedienfreundlichkeit geglänzt, bewegte Bilder und Audiofiles kommen ins Spiel.  In jeder Kategorie können sich Kunden in Zukunft von einem Druck-Experten zu diversen Produkten beraten lassen. Innovative Audiofiles und Webvideos in HD-Qualität präsentieren Nutzern die Drucksachen anschaulich aus nächster Nähe und übermitteln neben der Beschaffenheit des Materials auch nützliche Infos.</p>
<p>Ein schönes Feature, mit dem Relaunch hat Flyerpilot dazu noch viele weitere Neuerungen eingebaut. Der neue Online-Shop Flyerpilot 5.0 glänzt nun mit einer Schnellauswahl, mit der ganz einfach zwischen Top-Seller, Öko-Produkt, Premium-Produkt oder dem 24h-Service gewählt werden kann. Im neuen Online-Gestaltungstool stehen Kunden nun noch mehr Schriften und Funktionen zur Verfügung. Ein Glanzlicht: Auch freie Formate können genutzt werden. Flyerpilot-Kunden sind damit nicht mehr an die üblichen Standartformate gebunden, Wunschmaße können auch ganz individuell eingegeben werden.</p>
<p>Im Relaunch-Prozess hat Flyerpilot auch die Interessen von Wiederverkäufern bedacht. Der Versand mit neutraler Verpackung kann ganz einfach per Klick festgelegt werden. Als nützliches, dazu passendes Feature kann die Versandoption „per Nachnahme“ gewählt werden: Wenn Endkunden die Lieferungen bezahlen sollen, dann addiert Flyerpilot die gewünschte Marge auf die Rechnung und erstattet dem Wiederverkäufer die Differenz nach Zahlungseingang.</p>
<p>Eine runde Sache, dieser Relaunch und der neue Shop Flyerpilot 5.0. Auch, weil die fränkische Online-Druckerei die Wünsche ihrer Kunden erfüllt hat. Rund 7.000 Kunden hat das Unternehmen nach eigenen Angaben im Vorfeld nach ihrer Meinung befragt. Eine gute Basis, auf der das Portal auf die Bedürfnisse der Kunden hin konzipiert und gestaltet werden konnte. Das Resultat wird sicher viele Besucher begeistern. Ein neuer Web-Auftritt, der viel mehr bietet als eine einfache grafische Auffrischung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/flyerpilot-5-0-3561.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wann erscheint die letzte gedruckte Tageszeitung?</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/trendscout/wann-erscheint-die-letzte-gedruckte-tageszeitung-3529.html</link>
		<comments>http://www.gutenbergblog.de/trendscout/wann-erscheint-die-letzte-gedruckte-tageszeitung-3529.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 May 2012 09:16:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Backs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Trendscout]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gutenbergblog.de/?p=3529</guid>
		<description><![CDATA[Print stirbt? Ein Besuch im IZM wirft viele Fragen auf! Das Ende der gedruckten Tageszeitung, es ist für viele Experten beschlossene Sache. 2034 oder 2035? Allein der genaue Zeitpunkt sei noch offen. Erstaunlich genau, diese Prognosen. Eines steht fest: Das endgültige Aus der Printmedien wird die mediale Zeitenwende so früh nicht bringen. Während sich Formate [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Print stirbt? Ein Besuch im IZM wirft viele Fragen auf!</h2>
<p><strong>Das Ende der gedruckten Tageszeitung, es ist für viele Experten beschlossene Sache. 2034 oder 2035? Allein der genaue Zeitpunkt sei noch offen. Erstaunlich genau, diese Prognosen. Eines steht fest: Das endgültige Aus der Printmedien wird die mediale Zeitenwende so früh nicht bringen. Während sich Formate und Auflagen ändern, leiden die großen Verlagshäuser im Prozess der allgemeinen Vernetzung und machen oft die Rechnung ohne den selbstbestimmten Leser. Dabei ist die Koexistenz gedruckter und digitaler Massenmedien längst Realität, und wird es auch noch lange bleiben. </strong></p>
<div id="attachment_3533" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3533" title="Print stirbt" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/05/IZM_1_Hinschläger-540x718.jpg" alt="" width="520" height="718" /><p class="wp-caption-text">Foto: Peter Hinschläger/ Stadt Aachen</p></div>
<p>&nbsp;<br />
<span id="more-3529"></span><br />
Oskar von Forckenbeck muss ein belesener Mann gewesen sein. Davon ist zumindest auszugehen. Schließlich war der zeitweilige Bürgermeister der nordrhein-westfälischen Stadt Rheine im 19. Jahrhundert ein passionierter Sammler von Tageszeitungen. Seine private Sammlung von 80.000 Exemplaren wurde bereits 1886 erstmals in Aachen ausgestellt, seit 1931 ist sie fester Bestandteil im <a title="Informationen zum Internationalen Zeitungsmuseum" href="http://www.izm.de" target="_blank">Internationalen Zeitungsmuseum</a> (IZM), das seinen Standort im „Großen Haus von Aachen“ in Deutschlands westlichster Großstadt hat.</p>
<h2>Interaktiv: Wie läuft Leserbeteiligung?</h2>
<p>Aktive Leser, die gab es bereits zu Forckenbecks Zeiten und auch im darauf folgenden Jahrhundert. Auf Papier, denn Social Media war noch nicht erfunden, statt Kommentarfunktionen im Blog gab es den klassischen Block, für persönliche Notizen. Vorläufer des Web 2.0? Das war vor allem der allseits beliebte Leserbrief, der nicht die Meinung der Redaktion wiedergeben musste. Wer heute das IZM durchforstet oder im riesigen <a title="Das große Online-Archiv liefert tollte Informationen" href="http://www.izmarchiv.de/" target="_blank">Online-Archiv</a>  blättert, der landet zwangsläufig bei Themen wie diesen.</p>
<div id="attachment_3530" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3530" title="IZM_2_Hinschläger" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/05/IZM_2_Hinschläger-540x360.jpg" alt="" width="520" height="360" /><p class="wp-caption-text">Foto: Peter Hinschläger/ Stadt Aachen</p></div>
<p>Gerade das macht den medienpädagogischen Wert dieses Museums aus, das zurzeit den Umbau eines historischen Gebäudes zum Multimedia-Tempel erlebt. Bereits im Juli 2011 fand die offizielle Eröffnung des umgestalteten Bauwerks statt, der Förderverein mit Meike Thüllen möchte ab August 2012 sein komplettes Programm anbieten können. Hier liegt der große Reiz eines Besuchs im IZM, das Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp zur Neueröffnung als „Teil des Gedächtnisses unserer Zivilisation“ bezeichnete: Auch Einzelbesucher können aus der Mediengeschichte für die Zukunft der Informationsgesellschaft lernen: Jeden Sonntag finden in Aachen von 14 – 15 Uhr Führungen statt, der Preis dafür ist im Eintrittsgeld enthalten.</p>
<h2>Ist Print wirklich tot?</h2>
<p>Wann wird die letzte Tageszeitung auf Papier gedruckt? An diese Frage wagen sich vor diesem Hintergrund zurzeit vor allem mutige Wissenschaftler und um Profilierung ringende Nachwuchskräfte in zumeist brancheninternen Diskussionen. Nicht selten werden hierzu Marktanalysen US-amerikanischer Unternehmensberatungen in Deutsche übersetzt, die Ergebnisse mehr oder weniger 1:1 auf die europäische Situation übertragen.</p>
<div id="attachment_3531" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3531" title="IZM_3_Hinschläger" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/05/IZM_3_Hinschläger-540x932.jpg" alt="" width="520" height="932" /><p class="wp-caption-text">Foto: Peter Hinschläger/ Stadt Aachen</p></div>
<p>Klaus Meier hat sich immerhin die Mühe einer eigenen Excel-Berechnung gemacht. Statistiker werden den <a title="Informationen zum Journalisten Klaus Meier" href="http://journalistiklehrbuch.wordpress.com/2012/03/06/statistisch-berechnet-im-jahr-2034-erscheint-die-letzte-gedruckte-tageszeitung/" target="_blank">Journalistik-Professor</a>  bereits dafür müde belächeln, der Inhalt der Tabelle birgt aber den eigentlichen Diskussionsstoff: Mit den sinkenden Auflagenzahlen gedruckter Tageszeitungen  in Deutschland aus den letzten zwanzig Jahren hat Meier errechnet, dass exakt 2034 Feierabend ist. Eine sehr willkürliche Analyse, schließlich ist der Verlauf des Zeitungssterbens alles andere als linear, eine Unmenge von Einflussfaktoren wie technische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen kommen ins Spiel.</p>
<h2>Was macht der selbstbestimmte Leser?</h2>
<p>An dieser Stelle kurz ein paar persönliche Anmerkungen: Der Autor dieser Zeilen hat seine ersten Schritte als Redakteur vor zwanzig Jahren gemacht, in einer kleinen Zeitungsredaktion des Ruhrgebiets. Die Ausgabe des nächsten Tages musste ich als junger Student auf Papier planen, mithilfe eines sogenannten Seitenspiegels. Fotos durfte ich mit einem Schneidegerät bearbeiten, eintüten und bis 17 Uhr per Kurier in ein Pressehaus bzw. die Druckerei schicken. Danach ging an Wochentagen gar nichts mehr, der Luxus heutiger Redaktionsprogramme und Schnittstellen lag in weiter Ferne.</p>
<p>Vor dem Hintergrund dieser rasanten Entwicklungen möchte ich mir die Prognose zur letzten gedruckten Tageszeitung einfach nicht anmaßen. Die Medienlandschaft des Jahres 2012, sie lag 1992 jenseits der Vorstellungskraft. Wer will also heute sagen, wie es 2032 aussehen  wird? In der brancheninternen Diskussion wird zudem vor allem einer außer Acht gelassen: der selbstbestimmte Leser, der in der Informationsgesellschaft eine Fülle von Medien und Kommunikationswegen zur Verfügung hat und längst selbst zum Produzenten geworden ist. Die Koexistenz gedruckter und digitaler Medien ist seit den nuller Jahren Realität geworden, warum sollte sich das bald ändern?</p>
<h2>Abschließend daher einige Fragen und Denkanstöße:</h2>
<p>- Die letzten Tageszeitung? Geht es dabei wirklich um die Frage „Print oder Online?“ Oder stirbt an Ende ein ganzes Format, unabhängig von Druckerzeugnissen und Lesegeräten?</p>
<p>-  Do you read me? Birk Grüling hat im Gutenbergblog aufgezeigt, wie populär Fachzeitschriften im<a title="Do you read me!? Ein Beitrag über die Wertigkeit von Print" href="http://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/do-you-read-me-berlin-mark-kiessling-jessica-reitz-3437.html" target="_blank"> Print-Format</a> sind. Sind Print-Magazine mit regionalen Themen die Tageszeitungen der Zukunft?</p>
<p>-  Reizüberflutung: Der Mensch des 3. Jahrtausends ist ihr ausgesetzt, die Verkürzung von Information und Kommunikation ist via Smartphone für viele Menschen Alltag. Wer kann vor diesem Hintergrund bereits heute sagen, dass sich zusätzlich relativ „neue“ Endgeräte wie etwa das iPad von Apple wirklich auf dem Markt behaupten?</p>
<p>- Die Verschmelzung der Formate: In zehn Jahren werden internetfähige Fernseher Standard sein. Welchen Platz haben dann noch Tablets, auf die klassische Verlage mit der Devise „Online first“ in ihren Modellen der Zukunft setzen?</p>
<p>- Qualität. Wer definiert die Überlegenheit von Online-Medien gegenüber Print-Medien? Kann ein tragbarer Computer das haptische Erlebnis eines Qualitätsmagazins bieten?</p>
<p>Fragen, die sich für die Zukunft unserer Medienwelten und die Druckbranche stellen. Wer sich damit beschäftigt, dem sei ein Ausflug nach Aachen empfohlen.</p>
<p><strong>Internationales Zeitungsmuseum (IZM)</strong></p>
<p>Pontstr. 13<br />
52062 Aachen<br />
Tel. +49 241 432 4910<br />
<a href="mailto:izm@mail.aachen.de">izm@mail.aachen.de</a></p>
<p>Öffnungszeiten:</p>
<p>Di – So 10 – 18 Uhr<br />
Mo geschlossen</p>
<p>Öffentliche Führung:<br />
Sonntags 14 – 15 Uhr</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gutenbergblog.de/trendscout/wann-erscheint-die-letzte-gedruckte-tageszeitung-3529.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Papierratgeber</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/papier/papierratgeber-3518.html</link>
		<comments>http://www.gutenbergblog.de/papier/papierratgeber-3518.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 13:30:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gutenbergblog.de/?p=3518</guid>
		<description><![CDATA[Orientierungs- und Entscheidungshilfen für Papier Es gibt ein wahres Meer unterschiedlicher Papiere, Kartons und Pappen für die sogenannte grafische Anwendung und für Verpackungszwecke in kleinen und großen Formaten und Rollen. Diese Produktgruppen haben in der deutschen Papierindustrie mengenmäßig immerhin einen Anteil von 88 % (19,8 Mio.t).  Sie bedienen damit fast alle Ansprüche für die vielfältigsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Orientierungs- und Entscheidungshilfen für Papier</h2>
<p><strong>Es gibt ein wahres Meer unterschiedlicher Papiere, Kartons und Pappen für die sogenannte grafische Anwendung und für Verpackungszwecke in kleinen und großen Formaten und Rollen. Diese Produktgruppen haben in der deutschen Papierindustrie mengenmäßig immerhin einen Anteil von 88 % (19,8 Mio.t).  Sie bedienen damit fast alle Ansprüche für die vielfältigsten Anwendungen und Bedürfnisse. Sie wurden entwickelt für alle Techniken des Druckens mit pastösen und flüssigen Druckfarben in den klassischen Druckverfahren im Bogen und von der Rolle, für die zahlreichen Möglichkeiten der Veredelung und für die Druck-Weiterverarbeitung. Eine Flut von unterschiedlichen Papieren gibt es aber auch für den ein- und mehrfarbigen Digitaldruck,  der mit Trockentoner, Flüssigtoner oder mit Tinten druckt. In jedem Supermarkt, in jedem Schreibwarengeschäft und bei der Post liegen die bunten A4-Pakete mit irgendeinem der vielen Umweltlogos für die einfache elektrostatische Kopie oder  den Bürodruck  mit Lasertechnologie oder mit Tinten. Wir freuen uns, den Papierratgeber präsentieren zu dürfen.</strong><span id="more-3518"></span></p>
<p>Papier und Karton sind aber auch ein unverzichtbares aber nicht messbares Design- und Kommunikationselement. Unser Papierratgeber hat viele Infos für euch. Papier bringt in Form von Akten und Dokumenten  übrigens auch eine  dauerhafte und sehr langlebige Botschaft. Denn Papier hat eine deutliche höhere Lebenserwartung als die modernen auf Magnetismus basierenden digitalen Datenspeicher. Heute ist Papier aber mehr ein wesentlicher Kreativfaktor und ein wichtiges, sehr kurzfristiges Marketinginstrument. Wenn es um farbige Papiere geht, so wird Farbe vielfach sogar auch neu definiert. Farbige Papiere sollen klar sein, angenehm, natürlich, unaufdringlich, perfekt, gepflegt, unaufdringlich, hochwertig und anspruchsvoll. Papier und Karton helfen verkaufen, sie sind Imagebildend und verfügen über vielerlei Schutzfunktionen wenn es um die Verpackung geht. Papier kann heute manchmal sogar auch ohne Reproduktion und Druck  Aufmerksamkeit erwecken.</p>
<p>Die Papierhersteller und auch der Papiergroßhandel treiben einen großen Aufwand, damit Papierentscheider, Produktioner, Designer und Drucker aus der Flut und dem Dickicht der deutschen und   der gesamten Europäischen Produktion an weißen, superweißen, „schönweißen“ oder „extraweißen“ und farbigen Papieren die richtige Auswahl treffen  können. Dabei geht es nicht allein nur um die vielen technischen Daten, um die Normung und Standardisierung eines Produktes, um die lieferbaren Formate, Flächengewichte und Mengen.  Denn Papier spricht in sehr starkem Maße  die Sinne, die Emotionen, an. Haptik und Optik sind zur Beurteilung einer bestimmten Papierqualität keine messbare Größe. Deshalb muss man sich Papier genau und bei unterschiedlicher Beleuchtung ansehen,  auch fühlen, anfassen, hören (Papier hat auch einen Klang). Papier kann ausgesprochen lappig, aber auch steif und hart sein, schmutzig aussehen aber auch übertrieben blendend weiss. In der Durchsicht kann Papier absichtlich sehr transparent oder ungewollt störend wolkig wirken. In der Aufsicht aber vielleicht angenehm und gleichmäßig ruhig, oder aber durch  ausdrucksstarke Strukturen und Prägungen bewusst unruhig. Papier kann anschmiegsam, kuschelich, flauschig oder  störrisch hart sein. Eine bestimmte Farbe kann hässlich aussehen oder aber sehr subtil und den Betrachter  begeisternd. Im Druck haben wir es mit der „langweiligen“, genormten und standardisierten 4-Farb-Skala nach DIN/ISO mit Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz zu tun. Der Papierhersteller spricht dagegen bei seinen farbigen Papieren von ganzen Farbwelten und Color Systemen. Sie geben den vielen Nuancen zur Verständigung nur eine Nummer oder man spricht  von fast nicht vorstellbaren Nuancen wie pearl frost, metallic kiwi, magic wine oder sparkling space.  Matt ist nicht gleich matt, sondern silk oder halbmatt und Glanz ist nicht immer angenehm glänzend, sondern vielleicht sogar unangenehm und aufdringlich speckig. Alle diese emotionalen Faktoren lassen sich aus technischen Werten und Labordaten  nicht wortreich beschreiben und nur sehr dürftig herauslesen. Auch der  digitale Bildschirm eines Computers mit seinen angeblich grenzenlosen, weltweiten Möglichkeiten der Kommunikation, stößt hier an seine Grenzen und kann nicht helfen.</p>
<p>Aber die unendlich vielen aufwendigen dünnen und dicken, großen und kleinen aussagenkräftigen und manchmal auch sehr aufwendigen Papierkollektionen mit unbedruckten und vielfach auch gut bedruckten Muster der Hersteller und Großhändler,  erleichtern das Suchen nach einem bestimmten Papier oder Karton. Auch unser Papierratgeber kann weiterhelfen.Sie sind im Hinblick auf die unendliche Vielfalt an weißen und farbigen und gußgestrichenen, gestrichenen und ungestrichenen, an transparenten und geprägten Papieren und Kartons eine wichtige, unentbehrliche Orientierungs- und Entscheidungshilfe. Kollektionen und Anwendungsbeispiele beantworten die einfachen Fragen: Wie ist ein Papier? Wann welches Papier? Sie können   eine wahre Fundgrube für unbekannte, schöne und seltene Qualitäten sein. „Papier Bibel“ nennt z.B. der Papiergroßhändler Fischer-Papier aus der Schweiz seine Kollektion. Sympathisch dick und handlich soll sie täglich griffbereit „gelesen“ werden. 228 verschiedene Papiermuster aus allen Qualitätsbereichen sind hier ohne großen buchbinderischen Aufwand im Format von 12 x 19 cm  stramm gebunden und übersichtlich durchnummeriert.</p>
<p>Jeder Papierlieferant ist sicherlich bereit, zusätzlich auch sogenannte Dummys anzufertigen. Das sind z.B. unbedruckte Bücher und Broschüren, die auch als Blindexemplare bezeichnet werden. Auch das ist eine Hilfestellung und meist kostenlose Serviceleistung für die Auswahl eines Papiers.</p>
<p>In zwangloser Folge möchte ich in den nachfolgenden Wochen und Monaten die Kollektionen und Mustermappen der Papierhersteller  und Feinpapiergroßhändler vorstellen und beschreiben, um damit Anregungen zu geben, solche Unterlagen kostenlos anzufordern um sie in der Praxis anzuwenden.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gutenbergblog.de/papier/papierratgeber-3518.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Flyerpilot 5.0 kommt: Online-Druckerei sorgt für Rätselraten</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/tipps-tricks/online-druckerei-flyerpilot-5-0-3483.html</link>
		<comments>http://www.gutenbergblog.de/tipps-tricks/online-druckerei-flyerpilot-5-0-3483.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 12:57:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gutenbergblog.de/?p=3483</guid>
		<description><![CDATA[Geheimnisvoll gibt sich in diesen Tagen die Online-Druckerei Flyerpilot. Fans und Besucher des Facebook-Profils rätseln aktuell, was die Druck-Spezialisten aus Franken ihren Kunden in naher Zukunft präsentieren werden. „Der Bart muss ab&#8230; flyerpilot 5.0 kommt!“ verkündet das neue Titelbild, das seit dem 5. April online ist.Umrahmt wird das ganze noch von weiteren Gewinnspielen. Ganz aktuell: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Geheimnisvoll gibt sich in diesen Tagen die Online-Druckerei Flyerpilot. Fans und Besucher des Facebook-Profils rätseln aktuell, was die Druck-Spezialisten aus Franken ihren Kunden in naher Zukunft präsentieren werden. „Der Bart muss ab&#8230; flyerpilot 5.0 kommt!“ verkündet das neue <a title="Facebook-Fanpage der Online-Druckerei Flyerpilot" href="http://www.facebook.com/online.druckerei" target="_blank">Titelbild</a></strong><strong>, das seit dem 5. April online ist.</strong><strong>Umrahmt wird das ganze noch von weiteren Gewinnspielen. Ganz aktuell: Ab kommender Woche könnt ihr einer Dame beim rasieren helfen <img src='http://www.gutenbergblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </strong></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-large wp-image-3484" title="Flyerpilot50_Gutenberg_Blog" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/04/Flyerpilot50-540x199.jpg" alt="" width="540" height="199" /></strong></p>
<p><span id="more-3483"></span></p>
<p>Für Überraschungen ist die Online-Druckerei mit Sitz im unterfränkischen Kreis Schweinfurt immer wieder gut. Wir erinnern uns ein Jahr zurück: Vor knapp zwölf Monaten ging das Unternehmen in der allgemeinen Debatte um den Atomausstieg mit gutem Beispiel voran: Am 1. Mai 2011 konnte Flyerpilot verkünden, dass es als vermutlich erste Online-Druckerei in Deutschland zu 100 Prozent atomstromfrei produziert und seinen Strom komplett aus Wasserkraft bezieht.</p>
<p>Nun macht Flyerpilot seine Kunden also wieder neugierig. Flyerpilot 5.0? Klingt gut, doch was verbirgt sich dahinter? Verraten wollen das die Druck-Spezialisten in diesen Tagen noch nicht, gelüftet werden soll das Geheimnis aber schon bald. Stammkunden und Freunde von Öko-Druck werden mit regelmäßigen Besuchen auf der Website der <a title="Flyer von der Online-Druckerei Flyerpilot" href="http://www.flyerpilot.de/flyer.htm" target="_blank">Online-Druckerei</a> also schnell merken, welche neuen Features Flyerpilot in Zukunft bereit hält.</p>
<p>Vielfältig ist die Angebotspalette ohnehin, denn Online-Druckereien haben durch die Erfolge der letzten Jahre die Zahl ihrer Produkte mehr und mehr erweitert. Neben Klassikern wie <a title="Flyer" href="http://www.flyerpilot.de/flyer.htm" target="_blank">Flyer</a> und Visitenkarten hat sich Flyerpilot in den letzten Jahren vor allem durch sein umfangreiches Portfolio an Werbetechnik-Produkten und mit dem Schwerpunkt Öko-Druck einen Namen gemacht.</p>
<p>Gerade der Öko-Druck gehört zu den Spezialitäten von Flyerpilot, das Thema Umweltschutz hat für die Online-Druckerei Priorität. Atomstromfrei läuft die komplette Produktion nun seit zwölf Monaten, ein großer Teil der Druckerzeugnisse kann zudem klimaneutral produziert werden. Für den Öko-Druck werden ausschließlich Farben verwendet, die auf nachwachsenden Rohstoffen basieren.  Das Beste: Am Preis ändert sich im Öko-Druck im Vergleich zum herkömmlichen Verfahren nichts. Druckereien, die auf  neueste Druckmaschinentechnik und umweltschonende Prozesse setzen, können ihre Erzeugnisse klimaneutral ohne Aufpreis anbieten.</p>
<p>Sind wir gespannt, was dabei herauskommt, wenn die Lady endlich rasiert ist!</p>
<p><a rel="author" href="https://profiles.google.com/101907938533732043947">Über Marc-Michael Schoberer</a></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gutenbergblog.de/tipps-tricks/online-druckerei-flyerpilot-5-0-3483.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>ON-TYPE: Texte zur Typografie. Sonderausstellung im Gutenberg-Museum bis zum 6. Mai 2012</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/on-type-texte-zur-typografie-3476.html</link>
		<comments>http://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/on-type-texte-zur-typografie-3476.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 06:46:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Backs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Fonts]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Typografie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gutenbergblog.de/?p=3476</guid>
		<description><![CDATA[Klassiker der Typografiegeschichte des 20. Jahrhunderts und aktuelle Beispiele, auch aus eigenen Beständen, präsentiert die Ausstellung „ON-TYPE: Texte zur Typografie“ noch bis zum 6. Mai im Mainzer Gutenberg-Museum.  Dabei  können Besucher aktiv werden und ihren eigenen Katalog zur Ausstellung zusammenstellen. &#160; Auf vielfältigen Wegen vermittelt die Sonderausstellung Einblicke in die faszinierende Welt der Typografie, nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Klassiker der Typografiegeschichte des 20. Jahrhunderts und aktuelle Beispiele, auch aus eigenen Beständen, präsentiert die Ausstellung „ON-TYPE: Texte zur Typografie“ noch bis zum 6. Mai im Mainzer Gutenberg-Museum.  Dabei  können Besucher aktiv werden und ihren eigenen Katalog zur Ausstellung zusammenstellen.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_3477" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3477" title="On-Type_GutenbergMuseum1" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/04/On-Type_GutenbergMuseum1-540x362.jpg" alt="" width="520" height="355" /><p class="wp-caption-text">Foto: Gutenberg-Museum</p></div>
<p><span id="more-3476"></span>&nbsp;</p>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Auf vielfältigen Wegen vermittelt die Sonderausstellung Einblicke in die faszinierende Welt der Typografie, nicht nur Drucker, Designer und Sprachwissenschaftler sind angesprochen. Schließlich ist die geschriebene Sprache für (fast) alle von uns allgegenwärtig.  In Massenmedien auf Papier oder (mobilen) Computern, in Literatur, Lernmaterialien, auf Landkarten und Werbeanzeigen – gelesen wird täglich, vom morgendlichen Wecker bis zur Nachtruhe. Dabei sammelt jeder Leser rund um die Uhr eine Menge Erfahrungen mit den Schriftarten, jeder Schreibende hat auf seinem Computer Zugang zu einem großen Repertoire von Typen.</p>
<p>Die Ausstellung „ON-TYPE: Texte zur Typografie“ präsentiert in Mainz Thesen, Manifeste und Standortbestimmungen zur Typografie des 20. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum. Gezeigt werden Schriftmuster und Typo-Insider-Magazine, wichtige Protagonisten und Diskurse der Typografiegeschichte, aber auch hitzige Diskussionen: zum Beispiel über „deutsche Schrift“, den „modernen Menschen“, Lesbarkeit, Kleinschreibung oder die Folgen der Digitalisierung.</p>
<p>Erste Eindrücke vermittelt dieser Trailer zur Ausstellung:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><object width="540" height="300"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qwsgOvYx31g?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="540" height="300" src="http://www.youtube.com/v/qwsgOvYx31g?version=3&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Auf hellen, minimalistisch gestalteten Wandpaneelen bietet „ON-TYPE: Texte zur Typografie“  besonders prägnante Zitate und Schriftbeispiele auf Abreißzetteln an. Mit ihnen kann sich jeder Besucher seinen eigenen Katalog zusammenstellen.</p>
<div id="attachment_3478" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3478" title="On-Type_GutenbergMuseum2" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/04/On-Type_GutenbergMuseum2-540x362.jpg" alt="" width="520" height="355" /><p class="wp-caption-text">Foto: Gutenberg-Museum</p></div>
<p>Passend zur Ausstellung ist im März mit „Texte zur Typografie. Positionen zur Schrift“ von Petra Eisele und Isabel Naegele eine edel illustrierte Sammlung in Wort und Bild im <a title="Informationen Texte zur Typographie" href="http://niggli.ch/index.htm">Niggli-Verlag</a> erschienen. Format: 23,5 x 31 cm. Auf 240 Seiten mit 100 Abbildungen wird der Kosmos der Schriftzeichen beleuchtet. Besucher und Typographie-Liebhaber können hier also ihr Wissen vertiefen. Ausgewählte Textauszüge und Originalabdrucke der Texte aus Büchern und Zeitschriften werden in diesem Werk im Maßstab 1:1 zur Verfügung gestellt. Angesprochen werden:  „Besserwisser, Bibliophile, Blogger, Buchstabensammler, Designkritiker, Lehrende, Germanisten, Gestalter, Kunsthistoriker, Leser, Pädagogen, Schriftliebhaber, Studierende, Theoretiker, Typo-Laien und Typo-Nerds.“ Das klingt ja nach einer ziemlich großen Zielgruppe.</p>
<p><strong>Weitere Infos:</strong> <a title="Informationen zum Gutenberg Museum" href="http://www.gutenberg-museum.de/">www.gutenberg-museum.de</a> und <a title="ON-Type Typographie" href="http://www.on-type.de/">www.on-type.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/on-type-texte-zur-typografie-3476.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Interview mit Intro-Geschäftsführer Matthias Hörstmann für gutenbergblog</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/trendscout/intro-matthias-horstmann-3468.html</link>
		<comments>http://www.gutenbergblog.de/trendscout/intro-matthias-horstmann-3468.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 07:44:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birk Grueling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Trendscout]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gutenbergblog.de/?p=3468</guid>
		<description><![CDATA[Als Druck- und Medienblog beschäftigen wir uns heute mit dem Medium &#8220;Musik&#8221;. Viel Spaß dabei! Wie habt ihr mit Intro angefangen? Matthias Hörstmann: Der Ursprung und Antrieb zum Start vom Intro ist einfach zu erklären: Ich wollte mich und meine Begeisterung als leidenschaftlicher Musik-Fan möglichst vielen Menschen mitteilen – und habe dafür neben meiner Tätigkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als Druck- und Medienblog beschäftigen wir uns heute mit dem Medium &#8220;Musik&#8221;. Viel Spaß dabei!</strong></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-large wp-image-3469" title="Gutenberg Blog_Matthias Hörstmann" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/03/MH_191211-195-540x674.jpg" alt="" width="540" height="674" /><br />
</strong></p>
<p><strong>Wie habt ihr mit Intro angefangen?</strong></p>
<p><strong>Matthias Hörstmann:</strong> Der Ursprung und Antrieb zum Start vom Intro ist einfach zu erklären: Ich wollte mich und meine Begeisterung als leidenschaftlicher Musik-Fan möglichst vielen Menschen mitteilen – und habe dafür neben meiner Tätigkeit als DJ und Konzert-Booker/Veranstalter im Landkreis Osnabrück nach einem weiteren &#8220;Sprachrohr&#8221; gesucht.Das erklärt auch die ungewöhnliche Idee für den Start eines kostenlosen &#8220;Fanzine&#8221; – denn so konnte ich direkt viel mehr Leser/Musik-Interessenten/Gleichgesinnte erreichen! Der Name &#8220;Intro&#8221; steht bezeichnenderweise für das Ursprungs-Vorhaben &#8220;neue Musik vorzustellen&#8221; (engl.: &#8220;to introduce&#8221;), statt mit dem Prinzip journalistischer Überheblichkeit andere &#8220;belehren&#8221; zu wollen.<span id="more-3468"></span></p>
<p><strong>Gab es damals schon langfristige Pläne?</strong></p>
<p><strong>Matthias Hörstmann:</strong> Das sich alles so erfolgreich entwickelt hat, war keinesfalls absehbar. In den ersten Jahren wurde Intro vielfach belächelt. Dies hat mir zusätzlichen Antrieb und einen noch stärkeren Glauben und Willen gegeben, nicht aufzugeben, sondern zu kämpfen und an der Berufung und Vision festzuhalten. In jedem Fall war ich damals in gewisser Weise glücklicher und stolzer, als es mir bewusst war. Nur so ist zu erklären, wie ich die enormen Strapazen und finanziellen Risiken auf mich genommen habe. Ich habe einfach nur gemacht, war buchstäblich &#8220;BESESSEN &amp; GETRIEBEN&#8221;! Eins steht fest: Ohne die große Bereitschaft zur ehrenamtlichen/unentgeltlichen Mitarbeit – nach dem Motto: &#8220;just for fun&#8221; – und den Antrieb, &#8220;aus purer Lust und Leidenschaft&#8221; mit Gleichgesinnten etwas auf die Beine zu stellen, einfach nur &#8220;mitmachen/mitgestalten&#8221; und die eigene Begeisterung/Euphorie (mit)teilen zu wollen, ohne dafür die klassischen Voraussetzungen/Qualitäten/Referenzen erfüllen zu müssen, um sich erst damit für einen &#8220;normalen&#8221; und entsprechend bezahlten Job (egal ob als Autor, Redakteur, Anzeigenverkäufer oder Vertriebshelfer) qualifiziert zu haben, hätte es Intro nicht gegeben.</p>
<p><strong>Was waren aus deiner Sicht die Meilensteine in der Entwicklung des Intro?</strong></p>
<p><strong>Matthias Hörstmann:</strong> Generell kann die &#8220;Intro-Geschichte/Evolution&#8221; in drei &#8220;Episoden/Entwicklungsphasen&#8221; mit direktem Bezug auf die jeweiligen Standorte dargestellt werden:</p>
<p>1991-94: &#8220;Frühphase: Hobby zum Beruf gemacht&#8221; &#8211; &#8220;Homestory auf dem Bauernhof&#8221; (inkl. lustiger Anekdoten, die zu legendären Ereignissen wurden),</p>
<p>1995-99: &#8220;Professionalisierungs- und Etablierungs-Phase&#8221; &#8211; Bezug des ersten &#8220;echten&#8221; Büros mit Festanstellungen in der &#8220;Großstadt&#8221; Osnabrück,</p>
<p>2000-12: &#8220;Expansionsphase&#8221; &#8211; Intro zieht in die Metropolen (erst Köln, dann auch Berlin) und behauptet dort seine Position als &#8220;Marktführer und Meinungsmacher&#8221;. Aus den zahlreichen Aktivitäten und Verlags-Nebengeschäften entwickeln sich erfolgreiche Projekte zu eigenständigen Geschäften/Gesellschaften mit schillernden Marken – wie z.B. das Fußballmagazin &#8220;11 FREUNDE&#8221; (Einstieg in 2002), &#8220;MELT! Festival&#8221; (2004), &#8220;MELT! Booking&#8221; (2007), die Kreativagentur &#8220;GEMEINSAME SACHE&#8221; (2008) und das &#8220;BERLIN FESTIVAL“ (2009), die allesamt im letzten Jahr unter dem gemeinsamen &#8220;Dach&#8221; einer Unternehmensgruppe als &#8220;Kompetenznetzwerk für Popkultur&#8221; vereint wurden.</p>
<p><strong>Welche Dinge sind gescheitert und welche Dinge würdest du als große Erfolge bezeichnen?</strong></p>
<p><strong>Matthias Hörstmann:</strong> Es war ein langer steiniger Weg zum Erfolg. Das kann ich mit Fug und Recht sagen. Die ersten fünf Jahre habe ich gar nicht realisiert, welch große Risiken hinsichtlich wirtschaftlichen und körperlichen Existenzerhaltes man eingegangen ist. Niemand hatte mir und dem Intro damals zugetraut, dass es überhaupt so lange überleben würde, geschweige denn eine führende Rolle am Zeitschriftenmarkt übernehmen würde. Aber es hat geklappt! Erfolg führt zu Wachstum und Geschäft, was an sich ja nicht schlecht ist, aber zwangsläufig leider immer auch Schattenseiten mit sich bringt. In meiner ständigen Getriebenheit habe ich erst spät die schmerzhafte Erkenntnis machen müssen, dass Erfolg auch Neid und Missgunst im harten Geschäftsalltag mit sich bringt, was leider oft auch Macht- und Überlebenskampf bedeutet, den die Marktwirtschaft mit ihrem Prinzip des &#8220;Verdrängungs-Wettbewerbs&#8221; abverlangt, wenn man langfristig im harten Business bestehen will. Dies einzusehen und die Spielregeln anzunehmen – und dabei gleichzeitig seinen eigenen Idealen treu zu bleiben –, ist eine schwierige Gratwanderung, die ich beständig mit der richtigen Balance zu meistern versuche.</p>
<p><strong>Wie wichtig ist dabei denn der Faktor „Beruf als Berufung“?</strong></p>
<p><strong>Matthias Hörstmann:</strong> Generell aber ist das Prinzip der &#8220;Selbstverwirklichung&#8221; etwas für mich sehr schönes. Die positive Erfahrung und zugleich große Bestätigung, dass man dafür belohnt werden kann, wenn man nur stark genug an eine Sache glaubt, sie mit der nötigen Ausdauer und Willensstärke verfolgt, sich auch nicht von Rückschlägen beirren lässt und schließlich andere von der eigenen Idee und Überzeugung anstecken und mitreißen kann. Eines ist sicher: Alleine hätte ich all das niemals erleben und erreichen können! Ich bin mir bewusst, welch großes Glück ich dabei hatte – aber auch, welch großes Privileg es ist, wenn man ein &#8220;Hobby&#8221; zu einem erfolgreichen Beruf machen und davon sogar &#8220;eine Familie ernähren&#8221; kann.</p>
<p><strong>Warum habt ihr überlebt? Immerhin gilt &#8220;gratis&#8221; ja nicht gerade als Erfolgsmodell und Mitbewerber wie das unclesally*s mussten schon aufgeben.</strong></p>
<p><strong>Matthias Hörstmann:</strong> Die kostenlose Verbreitung von Intro war und ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal, der sogenannte &#8220;USP&#8221; und ein Novum am Markt. Wo erhält man denn bitteschön sonst noch derartige Qualität ohne dafür zahlen zu müssen? Wir haben es gewagt und geschafft, dem allgemein verbreiteten schlechten Ansehen und Ruf von Gratis-Medien (&#8220;kost’ nix – taugt nix!&#8221;) mit dem dafür erforderlichen Mut zu begegnen und zu dementieren. Darauf bin ich stolz.  Wir haben das auch immer als Manifestation unserer Unabhängigkeit gesehen und kommen auch aus einer DIY-Tradition, die Anfang der Neunziger weit verbreitet war. Und wir hielten den Schritt, plötzlich Geld dafür zu verlangen, nie für den richtigen. Und wir haben an abschreckenden Beispielen wie dem Untergang der &#8220;Frontpage&#8221; (die Älteren erinnern sich&#8230;) gesehen, dass es nicht so einfach ist. Dass es bei uns eine vermeintlich größere Abhängigkeit zu den Anzeigen-/Werbeerlösen gibt, als bei den Wettbewerbstiteln am Kiosk, ist ein immer noch weit verbreiteter Irrglaube. Ein vielleicht noch entscheidenderer Unterschied zu den Wettbewerbern ist aber sicherlich, dass wir uns mit dem über die Jahre stetig gewachsenen Team, ständig weiter entwickelt haben und dabei immer wieder neue Herausforderungen gesucht, gefunden und gestellt haben. Die Intro-Entwicklung gleicht dem Prinzip eines Evolutions-Prozesses mit ständiger Verpuppung in Form von neuen Marken und Geschäften, die Teil einer immer größer werdenden Familie wurden.</p>
<p><strong>Trotzdem ist ja gerade der Musikmarkt extrem eingebrochen.</strong></p>
<p><strong>Matthias Hörstmann:</strong> Dass die CD-Verkäufe sinken, ist ja keine neue Erkenntnis. Insofern spielt das für uns keine große Rolle, auch wenn der Anteil des Invest aus der Musikindustrie in Intro immer weiter sinkt. Intro hat sich bereits 1998 in einem umfassenden Relaunch deutlich breiter aufgestellt und ist eher &#8220;general interest&#8221; für jungen Lifestyle oder – besser – Popkultur als Ganzes: Musik, Film, Mode, Technik, Games, Kunst, Design sowie auch allgemeinere, sozialpolitische Themen und übergreifende Reportagen. Das hat uns rückwirkend betrachtet vielleicht sogar gerettet, da wir eben nicht &#8220;nur&#8221; als Musikmagazin wahrgenommen werden – auch wenn unser Schwerpunkt natürlich noch immer Musik ist und bleiben wird. Der Markt der Musikmagazine ist vermutlich ein schwieriger in Zeiten sinkender Print-Budgets. Weil die Annahme, dass man ebenjenen Konsument besser im Netz erreichen kann, weit verbreitet ist. Na klar kann man dort Musik hören und sogar sehen. Aber die journalistische Auseinandersetzung mit musikalischen und popkulturellen Entwicklungen auf durchaus hohem Niveau lässt sich via Print nach wie vor besser kommunizieren und konsumieren. Auch hier hat Intro einen Sonderstatus. Zum einen, weil wir seit jeher kostenlos erscheinen und sowohl unsere Auflage wie auch Auslagestellen selbst bestimmen können, zum anderen, weil wir den Konsument traditionell eben nicht zur Kasse bitten. Deshalb hat Intro eine andere Akzeptanz oder Wahrnehmung bei Lesern und Kunden – sowie auch eine höhere Reichweite.   Vielleicht hat Intro auch deshalb die &#8220;Printkrise&#8221; nicht so hart getroffen wie andere Magazine, weil wir vergleichsweise ungefährliche Umsatzrückgänge in 2009 / 2010 gehabt haben – und mittlerweile sogar wieder eine positive Tendenz aka Wachstum.</p>
<p><strong>Wofür steht die Marke &#8220;Intro&#8221; aus deiner Sicht heute?</strong></p>
<p><strong>Matthias Hörstmann:</strong> Intro ist es gelungen, sich langsam, aber behutsam und kontinuierlich – quasi &#8220;aus sich selbst heraus&#8221; – zu einer &#8220;Marke mit Profil&#8221; weiter zu entwickeln, hat sich dabei immer wieder &#8220;neu erfunden&#8221; und sich den Status eines anerkannten und wichtigen &#8220;Meinungsmacher-Organs in Sachen Popkultur&#8221; (als Medium/Organ und Initiator/Events) erarbeiten und diese bis heute bewahren können. Dies ist umso beachtlicher, wenn man bedenkt dass Intro ein kostenloser Titel ist und wenn man sich die anderen Gratis-Titel anschaut. Nicht vergessen darf man, dass Intro nie nur Magazin bzw. Verlag war, sondern sich über die Jahre viele zusätzliche Standbeine geschaffen hat, zum Beispiel im Bereich Konzerte und Events. Da macht es dann auch die Summe der einzelnen Teile.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Wie hoch ist der ungefähre Anteil des Umsatzes durch das Heft bzw. </strong><a href="http://intro.de/"><strong>intro.de</strong></a><strong>?</strong></p>
<p><strong>Matthias Hörstmann:</strong> In der Rückschau war vom Rekordergebnis in 2006 ein stetiger Umsatzrückgang zu verzeichnen, der in 2010 seinen Tiefpunkt erreichte. Seit letztem Jahr verzeichnen wir wieder deutlich gestiegene Umsätze, was aber insbesondere auf das Erschließen neuer Geschäftsfelder (Advertorials, Corporate Publishing etc.) und den Aufschwung im Digitalmarkt (Website, Apps etc.) zurückzuführen ist. Vom klassischen Anzeigengeschäft könnten wir bei weitem nicht mehr kostendeckend arbeiten. Der Fortbestand des Magazins war nicht wirklich gefährdet, weil Intro eben nicht nur ein Magazin ist. Natürlich soll das nicht bedeuten, dass wir Intro als ständiges &#8220;Zuschussgeschäft&#8221; sehen, aber wir sind etwas unabhängiger von reinen Ad Sales.</p>
<p><strong>Welche Schritte macht ihr, um euch für die Zukunft aufzustellen? </strong></p>
<p><strong>Matthias Hörstmann:</strong> Wir leben bekanntlich in einer immer schnelleren Zeit des Wandels und Umbruchs. Dies gilt insbesondere für die Kommunikation, Mediennutzung und die Distribution von Musik. Durch die vielen attraktiven Möglichkeiten, die das digitale Medien-Zeitalter und das Internet bieten, hat sich alles völlig gewandelt. Darauf müssen zwangsläufig auch alle Anbieter reagieren, die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkennen und entsprechend handeln, um den sich ständig verändernden und sehr individuellen Bedürfnissen mit medium-/formatgerechten journalistischen Angeboten auch weiterhin gerecht zu werden. Ich sehe es als echte Herausforderung und große Chance, die das neue Medien-Zeitalter mit sich bringt. Deshalb haben wir uns schon sehr früh darum bemüht, neben dem monatlichen Printmagazin, auch die digitalen Kommunikationsformate (eigene Website seit 1996, wöchentlicher Newsletter seit 1997, individualisierte Angebote mit User-Profil und Foren seit 2000 und seit letztem Jahr auch mobile Angebote/Service Website, iPhone- sowie iPad-App und Präsenz innerhalb der sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter etc.) für tagesaktuelle Berichterstattung und individualisierte Service- und Infotainment-Angebote zu nutzen. Somit sind wir für die Zukunft gut aufgestellt und profitieren auch hier davon, schon früh den nötigen Mut zur Investition in &#8220;neue Medien&#8221; bewiesen zu haben. Wenngleich auch wir bis heute noch nicht die erforderlichen Umsatzerlöse aus dem digitalen Geschäft erwirtschaften konnten, um kostendeckend zu arbeiten, bin ich dennoch sehr zuversichtlich, dass uns dies in absehbarer Zeit gelingen wird.</p>
<p><strong>Bleibt die Intro langfristig als Printmagazin bestehen?</strong><strong> </strong></p>
<p><strong>Matthias Hörstmann:</strong> Wir sind grundsätzlich immer in Bewegung, geben uns nie mit dem Erreichten zufrieden, haben immer neue Ideen und Pläne, sind ständig auf der Suche nach Lösungen, wie/wo/was noch besser werden kann. Konkreter: Die Intro-iPad-App läuft bereits seit einem Jahr sehr erfolgreich im App Store und wird stetig ausgebaut. Der Umstieg auf eine wöchentliche Erscheinungsweise unserer iPad-Ausgabe, unsere mobile Website sowie die Priorisierung unserer Web- und Social-Media-Angebote trägt unserem Motto &#8220;Digital First&#8221; Rechnung. Mittelfristig wird es unsere Inhalte auch für Android basierte Endgeräte geben. Neben redaktionellen Inhalten und Bewegtbildformaten werden wir in Zukunft auch flächendeckendes Musikstreaming anbieten. Intro entwickelt sich somit zunehmend zu einem digitalen Mediendienstleister, wobei einen unserer Schwerpunkte der mobile Bereich darstellt. Externe Medien haben bereits Interesse an unseren Technologien und Dienstleistungen bekundet.</p>
<p>Somit sind wir für die Zukunft gut aufgestellt und profitieren auch hier davon, schon früh den nötigen Mut zur Investition in &#8220;neue Medien&#8221; bewiesen zu haben. Wenngleich auch wir bis heute noch nicht die erforderlichen Umsatzerlöse aus dem digitalen Geschäft erwirtschaften konnten, bin ich dennoch zuversichtlich, dass uns dies in absehbarer Zeit gelingen wird.</p>
<p><strong>Trotzdem glaubst du auch noch an Print?</strong></p>
<p><strong>Matthias Hörstmann:</strong> Ja, Ich bin davon überzeugt, dass es auch in Zukunft erfolgreiche Printmedien (egal ob Magazine oder Zeitungen) geben wird – allerdings mit anderer Funktion als bisher und nur in funktionierender Kombination mit digitalen Formaten. Medien werden immer mehr zu Marken, die formatübergreifende Kommunikation und Dialoge mit ihren Lesern/Usern in allen Lebenslagen bieten müssen, um sich damit langfristig am schnelllebigen Markt behaupten zu können!</p>
<p><strong>Gibt es Pläne für weitere neue Magazine wie zuletzt die Aufnahme eines deutschen Ablegers des &#8220;Sneakerfreakers&#8221;? Oder werden eher andere Sparten des Intro Verlags ausgebaut?</strong></p>
<p><strong>Matthias Hörstmann:</strong> Wie bereits beschrieben, wird der digitale Bereich immer weiter ausgebaut werden. Eines unserer aktuellen Magazin-Projekte ist Bolzen, das es vor Jahren bereits als Printausgabe gegeben hat. Bolzen (bolzen-online.de) ist DAS Online-Magazin für Freizeitfußball, zeigt wo die besten Kneipen fürs Rudelgucken zu finden sind, wo man selbst kicken kann und vieles mehr. Wir haben natürlich noch so manch andere Idee in petto, und auch 2012 darf man von uns noch die eine oder andere Überraschung erwarten – aber es soll ja spannend bleiben, deshalb wird hier nicht alles verraten.</p>
<p><strong>Watch out for us – da geht was!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gutenbergblog.de/trendscout/intro-matthias-horstmann-3468.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von der Halbwertszeit der Medien, Vergangenem und Verblassendem</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/druckvorstufe/halbwertszeit-der-medien-3462.html</link>
		<comments>http://www.gutenbergblog.de/druckvorstufe/halbwertszeit-der-medien-3462.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 09:36:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Ruppert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Druckvorstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gutenbergblog.de/?p=3462</guid>
		<description><![CDATA[Noch immer hallen sie nach, die „Extrablatt!“-Rufe der Zeitungsjungen. Ob beim jüngsten Front-Bericht, dem letzten Postkutschenraub oder dem legendären Untergang der Titanic – sie waren stets dabei. Und mit den Rufen das begehrte Druckwerk, voll an wertvollen Informationen und die einzige informelle Verbindung zur Außenwelt. Wer nicht schnell genug war, ging leer aus. Isoliert. Informationslos. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch immer hallen sie nach, die „Extrablatt!“-Rufe der Zeitungsjungen. Ob beim jüngsten Front-Bericht, dem letzten Postkutschenraub oder dem legendären Untergang der Titanic – sie waren stets dabei. Und mit den Rufen das begehrte Druckwerk, voll an wertvollen Informationen und die einzige informelle Verbindung zur Außenwelt. Wer nicht schnell genug war, ging leer aus. Isoliert. Informationslos.</p>
<p>Begehrt waren nicht nur die Extrablätter; auch die Tageszeitungen erfreuten sich reger Beliebtheit und wer es sich leisten konnte, oder zumindest wollte, verbrachte keinen Morgen ohne seine geliebte Zeitung. Jahrelang. Jahrhundertelang.<br />
Auch wenn die Auflagen mittlerweile vielerorts stark reduziert wurden, so ist die Zeitung an sich immer noch omnipräsent. Auf dem Frühstückstisch, im Wartezimmer, in der U-Bahn – quasi überall. Den Jahrhunderten zum Trotz. Ihre Aufgabe ist noch dieselbe wie eh und je, lediglich ihr Stellenwert in der Gesellschaft musste Einbußen erfahren. Die Zeitung ist eben nicht mehr  der einzige Informationsquell und –zugegeben– nicht der aktuellste, doch ihre Vorreiterrolle und ihr ewiger Erfolg bleiben unbestritten.</p>
<p><div id="attachment_3464" class="wp-caption aligncenter" style="width: 513px"><img src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/03/1.jpg" alt="" title="Halbwertzeiten der Medien_Gutenberg Blog" width="503" height="376" class="size-full wp-image-3464" /><p class="wp-caption-text">Oliver Gutknecht - www.webworld-lahr.de</p></div><span id="more-3462"></span></p>
<p>Anders gestaltet es sich dagegen beim altbewährten Radio. Seine Erfindung war revolutionär, sein Markteintritt zu Beginn noch stockend, sein späterer Markterfolg jedoch überwältigend. Jahrelang musste für ein Radio oft mehr als nur ein Monatsgehalt aufgewendet werden, bis dann der berühmte Volksempfänger zu einem „Spottpreis“  von heute ca. 300 Euro zu haben war. Und spätestens in den 80er Jahren konnte man nahezu in jedem deutschen Haushalt mindestens ein Radio finden – und das in zentraler Rolle. Familien versammelten sich um ihr Radiogerät um die Nachrichten zu hören, Fußballreportagen zu lauschen oder einfach den Abend zu genießen. Jugendliche versuchten am Radio die neuesten Trends auszumachen und keinen Hit zu verpassen. Das Radio, es hatte Kultstatus und einen enormen Einfluss. Das zeigte sich auch in diversen Liedtexten der Radiozeit-Ikonen. Wollte man eine Stadt auf Rock’n’Roll aufbauen, so musste man dazu einfach Radio hören. Das Empfangsgerät schaffte es zu seinen Hochzeiten sogar in die Hauptrolle mancher Songs, wie in Queens „Radio Ga Ga“, einer Hommage an den fulminanten Einfluss des Radios selbst.</p>
<p>Doch selbst Freddie Mercury &#038; Co warnten schon in diesem Lied das Radio davor, kein Hintergrundgeräusch zu werden. Doch nun, rund 30 Jahre später, was ist das Radio da, nüchtern betrachtet, noch mehr als ein Hintergrundgeräusch? Natürlich ist es ganz schön beim Autofahren oder beim Kochen, doch abends siegt nun einmal doch der Fernseher. Hintergrunduntermalung eben. Die zentrale Rolle des Radios, sie währte. Jahrelang. Jahrzehntelang. Aber auch nicht länger. </p>
<p>Und ähnlich erging es einst groß angepriesenen „neuen Medien“ wie dem Teletext oder gar dem Bildschirmtext. Ersterer ist ganz nett, doch als eigenständiges Medium wurde er nie angesehen. Letzterer, welcher nie mehr als eine bloße Randbemerkung in den großen Teilen der Bevölkerung wurde, ist bereits seit 2001 eingestellt. Abgeschaltet. </p>
<p>Wer schulpflichtige Kinder hat, wird entsetzt feststellen, dass sie womöglich schon nicht mehr wissen, was VHS-Kassetten sind. Was waren sie einst für eine Revolution, haben sich durchgesetzt gegen Video 2000 oder Beta-Kassetten  und den Markt revolutioniert. Kompatible Player und Rekorder hielten Einzug in unzählige Wohnzimmer und die Filmindustrie jubelte obgleich des Riesenumsatzes mit ihren Filmkassetten. Erstmals war es möglich, selbst das Programm zu bestimmen und unabhängig von Sendezeiten, ja sogar von Empfang, seinen Wunschfilm zu sehen. So begann der Siegeszug der VHS-Kassette. Jahrelang. Aber absolut nicht länger. Damals noch unvorstellbar, dass irgendetwas je diese Supertechnik in den Schatten stellen oder gar in Vergessenheit geraten lassen könnte.<br />
Doch nun sehen wir uns eben keine VHS-Kassetten mehr an, wir schauen DVDs. Oder gar Blue-Rays.</p>
<p>Und wer hat nicht einst mit Audiokassetten seine Lieblingslieder aufgenommen? Wer es tat, wird wohl mittlerweile auch CDs benutzen, oder gar den PC.</p>
<p>Und doch scheint vor uns gerade das mächtigste Medium seinen unnachahmlichen Siegeszug  zu beschreiten. Eine zweite Zeitung möglicherweise. Oder eben viel mehr.<br />
Doch auch das kommt nicht von ungefähr, das Internet ist, abgesehen von seinen unzähligen Neuerungen, Nutzungsmöglichkeiten und Vorteilen, auch eine Komposition aus Vergangenem. Die Wirkung von Überschriften und Bildern konnte die Zeitung lange Zeit austesten, der Effekt von Audio- und Filmdateien ist ebenfalls schon längst bekannt und selbst Kleinigkeiten sind vertraut, so ähneln Bedienelemente bei Videos oder ähnlichem doch den uns vertrauten VHS-Rekorder-Zeichen.<br />
Doch Radio und VHS machten es eindrucksvoll vor: wenn man sich nichts Besseres vorstellen kann, heißt das nicht, dass dies niemand anderes kann. Die Welt dreht sich eben stetig weiter.<br />
Dass das Internet eine höhere Halbwertszeit als Vergangenes besitzt, muss es erst noch zeigen. Auch wenn ein Verfall nicht in Sicht ist, die Welt dreht sich eben stetig. Ewig.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gutenbergblog.de/druckvorstufe/halbwertszeit-der-medien-3462.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nachhaltige Medienproduktion: Sonderschau „Media Mundo @ drupa“ im Rahmen der Messe vom 3. bis 16. Mai 2012</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/veranstaltungen/nachhaltige-medienproduktion-3452.html</link>
		<comments>http://www.gutenbergblog.de/veranstaltungen/nachhaltige-medienproduktion-3452.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 09:26:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Backs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Druckvorstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gutenbergblog.de/?p=3452</guid>
		<description><![CDATA[Das Motto „one world – one drupa“ hat die internationale Leitmesse der Druck- und Medienindustrie vom 3. bis 16. Mai 2012 in Düsseldorf. Ein wichtiges Themenfeld: Die nachhaltige Medienproduktion. Auf einer Fläche von 200m² ist dazu die Sonderschau „Media Mundo @ drupa“ zu erleben. Ein großer Name präsentiert sich am Rhein mit neuen Steuerleuten: Aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Motto „one world – one drupa“ hat die internationale Leitmesse der Druck- und Medienindustrie vom 3. bis 16. Mai 2012 in Düsseldorf. Ein wichtiges Themenfeld: Die nachhaltige Medienproduktion. Auf einer Fläche von 200m² ist dazu die Sonderschau „Media Mundo @ drupa“ zu erleben. Ein großer Name präsentiert sich am Rhein mit neuen Steuerleuten: Aus der Manroland AG wurde die Manroland Web Systems und Manroland Sheetfed Systems.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_3453" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3453" title="drupa2012_Motiv1" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/03/drupa2012_Motiv1-540x308.jpg" alt="" width="520" height="308" /><p class="wp-caption-text">Foto: renetillmann.com / Messe Duesseldorf</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die Brancheninitiative <a title="Media Mundo" href="http://www.mediamundo.biz/" target="_blank">Media Mundo</a> ist als Kooperationspartner mit der Umsetzung der Sonderschau „Nachhaltigkeit“ während der drupa 2012 beauftragt worden. Während der zwei Messewochen in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt werden für diesen Bereich Live-Diskussionen sowie spannende Präsentationen von Experten und Branchengrößen angekündigt. Eine wechselnde Themenausstellung mit zahlreichen Partnern der Initiative Media Mundo sowie führenden Unternehmen und Organisationen informiert das Fachpublikum. Besonderes Augenmerk soll dabei auf Dialog und Partizipation liegen: Vorträge werden live ins Netz gestreamt, Interaktivität wird im Chat mit den Referenten und Partizipation per <a title="Twitter-Account Media Mundo - mehr Informationen" href="https://twitter.com/#!/Media_Mundo" target="_blank">Twitter </a>geboten sein.<span id="more-3452"></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_3456" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3456" title="drupa2012_Motiv2" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/03/drupa2012_Motiv2-540x360.jpg" alt="" width="520" height="360" /><p class="wp-caption-text">Foto: renetillmann.com / Messe Duesseldorf</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>„Das grundlegende Konzept, das eine Themenausstellung von Anbietern hervorragender Produkte und Dienstleistungen mit einer richtungsweisenden Veranstaltungsreihe verbindet, erlaubt es, eines der wichtigsten und zukunftsorientierten Themen der Medienindustrie authentisch und facettenreich zu präsentieren“, kommentiert Rüdiger Maaß, Geschäftsführer des Fachverbandes Medienproduktioner e.V. (f:mp.) und Mitinitiator der Brancheninitiative Media Mundo.</p>
<p>Das Themenspektrum der Sonderschau umfasst alle relevanten Nachhaltigkeitsaspekte der Druck- und Papierindustrien:</p>
<p><strong>- Nachhaltige Forstwirtschaft und Papier</strong></p>
<p><strong>- Energie, Energieeffizienz und Klimawandel</strong></p>
<p><strong>- Recycling und Materialeffizienz</strong></p>
<p><strong>- Prozessoptimierung und nachhaltige Unternehmensführung</strong></p>
<p><strong>- Nachhaltige Produktgestaltung</strong></p>
<p><strong>- Druck als soziales Medium</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_3454" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3454" title="drupa2012_Motiv3" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/03/drupa2012_Motiv3-540x379.jpg" alt="" width="520" height="379" /><p class="wp-caption-text">Foto: renetillmann.com / Messe Duesseldorf</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die wichtigsten aktuellen Trends und Highlights dokumentiert zudem der 4. Media <a title="Kongresss zur nachhaltigen Medienproduktion" href="http://www.mediamundo.biz/kongress/kongress2012" target="_blank">Mundo-Kongress zur nachhaltigen Medienproduktion</a>, der als Navigationskongress zur drupa bereits am 20. und 21. März 2012 in der Messestadt Düsseldorf stattfindet. Motto: „Re-Evolution now!“</p>
<h2>Manroland auf der drupa: Komplettes Portfolio für Zeitungs- und Heatsetproduktion</h2>
<p>Auf der drupa 2012 wird sich auch Manroland präsentieren. Der Druckmaschinenhersteller musste im November den Insolvenzantrag stellen, Unternehmensteile wurden im Laufe des Verfahrens von der Possehl-Gruppe und der britischen Langley Group übernommen. Unter dem neuen Firmennamen Manroland Web Systems GmbH sollen in Düsseldorf hochproduktive Lösungen für die industrielle Produktion von Zeitungen, Magazinen und Werbedrucksachen von der Rolle sowie innovative Produkte aus den Bereichen Printnet und Printservices vorgestellt werden. In Halle 6 der Düsseldorfer Messe stellt das Unternehmen gemeinsam mit der Manroland Sheetfed Systems GmbH, der Bogenoffsetsparte der ehemaligen Manroland AG, die neuesten Entwicklungen vor.</p>
<p>Die Manroland Web Systems GmbH wurde im Februar 2012 gegründet. Sie baut unter dem Dach der Possehl-Gruppe Rollendruckmaschinen für den Zeitungs- und Magazindruck. Geschäftsführer ist Uwe Lüders, der zugleich dem Vorstand der Possehl Gruppe vorsitzt. In der Manroland Web Systems GmbH arbeiten rund 1.500 Mitarbeiter am Standort Augsburg und in den Märkten. Zudem sollen die Kapazitäten des Manroland-Standorts in Plauen durch einen langfristigen Liefervertrag für Komponenten genutzt werden.</p>
<p>„Wir bauen nicht nur großformatige Illustrations- und Zeitungsdruckmaschinen“, erklärt Peter Kuisle für das Unternehmen. „Vielmehr können unsere Kunden auf ein umfassendes Leistungsspektrum von Neumaschinen und ein ganzheitliches Beratungs-, Service- und Retrofitangebot bis hin zu prozessrelevanten Verbrauchskomponenten zurückgreifen. Für den Zeitungsdruck reicht das Angebot nach wie vor von der einfachbreiten Hochleistungsrolle Cromoman im Einfachumfang bis hin zur 24-Seiten-Baureihe Colorman, XXL.“</p>
<div id="attachment_3455" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3455" title="drupa2012_Motiv4" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/03/drupa2012_Motiv4-540x352.jpg" alt="" width="520" height="352" /><p class="wp-caption-text">Foto: renetillmann.com / Messe Duesseldorf</p></div>
<p><strong>Weitere Informationen: <a title="Informationen zur drupa" href="http://www.drupa.de" target="_blank">www.drupa.de</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gutenbergblog.de/veranstaltungen/nachhaltige-medienproduktion-3452.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

