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	<title>Gutenberg-Blog - alles rund um Drucken und Medien</title>
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	<description>Der unabhängige Blog für die deutsche Druck- und Medienindustrie</description>
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		<title>Druckmaschinenhersteller &#8211; Turnaround vor dem Blackout?</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 08:13:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Ruppert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie waren jahrelang die Prunkstücke der deutschen Maschinenindustrie. Die Vorzeigekinder. Die Paradeexemplare, stattlich, riesig, stolz: Die Druckmaschinenhersteller. Was mit Gutenbergs Spindelpresse im Jahre 1442 begann, brachten sie zur Perfektion. Aus dem geradezu handlich anmutenden Vorreiter der heutigen Druckmaschinen kreierten sie dreißig Meter lange Kolosse mit bis zu drei Stockwerken Höhe, von oben bis unten ausgefüllt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sie waren jahrelang die Prunkstücke der deutschen Maschinenindustrie. Die Vorzeigekinder. Die Paradeexemplare, stattlich, riesig, stolz: Die Druckmaschinenhersteller.</strong></p>
<div id="attachment_3399" class="wp-caption aligncenter" style="width: 520px"><img class="size-large wp-image-3399" title="Gutenberg_Druckblog_Senefeld.Haus 14 HR" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/02/Offenbach_300-540x360.jpg" alt="" width="510" height="360" /><p class="wp-caption-text">Copyright: Manroland AG</p></div><span id="more-3398"></span></p>
<p>Was mit Gutenbergs Spindelpresse im Jahre 1442 begann, brachten sie zur Perfektion. Aus dem geradezu handlich anmutenden Vorreiter der heutigen Druckmaschinen kreierten sie dreißig Meter lange Kolosse mit bis zu drei Stockwerken Höhe, von oben bis unten ausgefüllt mit genauester Präzision und höchster Funktionalität. Lange Zeit beherrschten deutsche Druckmaschinen unangefochten den Weltmarkt. Heidelberger Druckmaschinen, Manroland oder Koenig &amp; Bauer prägten das Bild nahezu jeder Druckerei, die etwas auf sich hielt.<br />
Doch auch vor dem Prunkstück der deutschen Maschinenindustrie machten die jüngsten Wirtschaftskrisen keinen Halt und so blieb von den zuvor oftmals zweistelligen Wachstumsraten lediglich ein defizitäres Geschäft zurück. Arbeitsplätze, die einst als begehrt und sicher galten, wurden ersatzlos gestrichen, Unternehmen umstrukturiert und schließlich die Tore einiger Standorte für immer geschlossen.<br />
Prominentestes Opfer der Krise: Der einstige Weltmarktführer im Rollenoffsetdruck Manroland. Vom gefeierten Branchenkrösus  zum kriselnden Großunternehmen, vom kriselnden Großunternehmen zum Problemkind und vom Problemkind wiederum ab zum Amtsgericht Augsburg &#8211; Insolvenz. Die Verhandlungen um die Nachfolge der Standorte erwiesen sich als eben so zäh und ernüchternd wie die letzten Jahresbilanzen, doch jetzt ist klar: rund 2200 Arbeitsplätze fallen weg. Definitiv. Ersatzlos.<br />
Viele der Gründe für diese Entwicklung werden wohl noch länger in Kennzahlen und Bilanzen verborgen bleiben, doch der wohl wichtigste liegt auf der Hand: der Internet &#8211; Boom. Zeitungsleser wandern zunehmend ins Internet ab, Auflagen werden stetig reduziert und Maschinen weniger ausgelastet. Internet &#8211; Versandhäuser sorgen für schlechte Auftragslage bei Broschüren und Katalogen. Obendrein revolutioniert das E-Book neuerdings den Buchmarkt und selbst große Verlagshäuser drosseln spürbar den Druckmaschinenverschleiß. Die Leidtragenden: die Druckmaschinenhersteller.</p>
<p><div id="attachment_3400" class="wp-caption aligncenter" style="width: 520px"><img class="size-large wp-image-3400" title="Gutenberg Druckblog_Standort_Augsburg_300" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/02/Standort_Augsburg_300-540x358.jpg" alt="" width="510" height="358" /><p class="wp-caption-text">Copyright: Manroland AG</p></div>
<p>Doch aus diesem Leid könnte sich jetzt eine Chance herauskristallisieren. Einer der größten Konkurrenten schließt seine Tore, das marktspezifische Überangebot könnte sein Ende finden und der Preiskrieg seine Graben etwas weiter entfernt von den Druckmaschinenherstellern aufschlagen. Die Pleite von Manroland eröffnet anderen Unternehmen die Chance, sich im Schatten des großen Blackouts neu aufzustellen und das freigewordene Marktpotenzial in Beschlag zu nehmen, die eigene Stellung auszubauen und einen ganz neuen Kundenstamm zu gewinnen, welcher vorher in weiter Ferne schien. Auch die Serviceleistungen könnten, bei entsprechender Qualifikation, ganz neuen Anlauf erfahren.<br />
Der Aktienkurs eines anderen Druckmaschinenherstellers beispielsweise legte innerhalb von vier Wochen um 30% zu und war somit eine der Goldgruben des Januars. Experten trauen der Aktie sogar noch mehr zu, auch wenn der Verdacht auf weiteren Stellenabbau den Aufstieg der Aktie ein wenig zu lähmen scheint. Doch genau diese Aktie macht es vor, was jetzt in der Krise gefragt ist: Aktionismus. Vom stillen Zuschauen wird wohl noch viel mehr Marktpotenzial freigesetzt und das einzige, was ansteigt, der Bedarf an Insolvenzverwaltern sein. Insofern könnte auch der Februar schon zum vorentscheidenden Monat werden. Wie reagiert der Markt, wie die anderen Marktführer? Wer traut sich was, wer tut was, um dem Abwärtstrend entschieden entgegenzutreten?<br />
Nachdem schon zahlreiche Lichter ausgingen, ist es nun an der Zeit, die Kurve zu kriegen. Vor der vollkommenen Dunkelheit. Ich hoffe.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Druckgeschichte: Die alte Selbstbeschichtung von Druckplatten für den Offsetdruck</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Druckgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Erfolgsgeschichte des Offsetdrucks ist auch eine Geschichte seiner Druckformherstellung. Sie war zunächst geprägt durch einige wenige manuelle Techniken die vom Steindruck übernommen wurden, dann aber durch eine Vielzahl verschiedener fotomechanische Übertragungsverfahren, für die sich in der Fachsprache der Obergriff „Offsetkopie“ etablierte. Dabei wurden zunächst Zinkplatten, dann aber in erster Linie Aluminiumplatten verwendet. Nach dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Erfolgsgeschichte des Offsetdrucks ist auch eine Geschichte seiner Druckformherstellung. Sie war zunächst geprägt durch einige wenige manuelle Techniken die vom Steindruck übernommen wurden, dann aber durch eine Vielzahl verschiedener fotomechanische Übertragungsverfahren, für die sich in der Fachsprache der Obergriff „Offsetkopie“ etablierte. Dabei wurden zunächst Zinkplatten, dann aber in erster Linie Aluminiumplatten verwendet.</strong><br />
Nach dem 2. Weltkrieg gab es 6 Firmen die für die Offsetkopie konfektionierte Kopierlösungen anboten die meistens gebrauchsfertig waren oder vor Verwendung durch Zugabe einer Chromierung, wie z.B. Ammonium-Bichromat, lichtempfindlich gemacht werden musste. Die Platten wurden nach der Beschichtung und der sich anschließenden Belichtung entweder mit Säure oder mit Wasser entwickelt.</p>
<p>Ein sehr wichtiger Arbeitsgang der Offsetkopie war in der Vergangenheit das Beschichten der Platten. Das erfolgte in einer Horizontal- oder Vertikal- Schleuder in der Weise, dass auf die Mitte der mehr oder weniger schnell rotierenden Platte die Kopierlösung in gleichmäßigem Fluss aufgegossen wurde. Von dort aus verteilte sich die Schicht durch die Zentrifugalkraft fast gleichmäßig auf die ganze Platte. Das Aufgießen wurde unterbrochen, wenn die sich kreisförmig ausbreitende Schicht zwei Ränder der Platte erreicht hatte. Das Aufgießen der Schicht erfolgte entweder mit einem Porzellantopf, mit einer Glasmensur und später dann auch mit   einem Beschichtungsautomaten bei dem die erforderliche Schichtmenge voreingestellt werden konnte. Man rechnete für 1 m2 Platte ca. 150-200 ccm Kopierlösung. Eingesetzt wurden sowohl Horizontal- als auch Vertikalschleudern. Dabei war die Trocknung der Schicht von besonderer Bedeutung. Nach etwa 10 Minuten sollte die Platte bei ca. 35 °C gleichmäßig getrocknet sein.</p>
<p>Die Selbstbeschichtung wurde allmählich durch vorbeschichtete Platten abgelöst und damit die Automatisierung der Offsetkopie eingeleitet. Die erste vorbeschichtete Platte kam am 21.Mai 1949 durch die damalige Firma Kalle &amp; Co, Wiesbaden heraus. Es war die „Ozasol Druckforlie MA-Positiv. 1950 folgte die „Ozasol Druckfolie MD-Positiv“, 1951 die „Ozasol-Druckfolie M-Negativ“, 1956 die „Ozasol N1“ . Der weitere Siegeszug ließ sich nicht mehr aufhalten.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Berufsstart: Welche Möglichkeiten bietet die Druck- und Medienbranche</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 10:07:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Berufsstart ist für viele junge Menschen ein sehr entscheidender Punkt im Leben. Man hat gerade die Schule verlassen und möchte nun bestmöglich die eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse in seinem zukünftigen Beruf verwirklichen. Diese grundlegenden Kenntnisse und Fähigkeiten zu vertiefen, erreicht man am besten in Form einer Berufsausbildung oder eines Studiums. Das eine schließt jedoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der <a title="Berufsstart" href="http://www.ratgeberzentrale.de/beruf-und-bildung.html" target="_blank">Berufsstart</a> ist für viele junge Menschen ein sehr entscheidender Punkt im Leben. Man hat gerade die Schule verlassen und möchte nun bestmöglich die eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse in seinem zukünftigen Beruf verwirklichen. Diese grundlegenden Kenntnisse und Fähigkeiten zu vertiefen, erreicht man am besten in Form einer Berufsausbildung oder eines Studiums. Das eine schließt jedoch das andere nicht aus, häufig bietet sich hier auch die Möglichkeit im Anschluss an eine Berufsausbildung, ein weiterführendes Studium zu absolvieren. Und auch wenn man sich gegen ein Studium entscheiden sollte, so bietet eine Lehrstelle vielseitige Wege, um erste Berufserfahrungen zu sammeln.</strong></p>
<h2>Berufsstart: In welche Richtung führt mein Weg?</h2>
<p>Auf dem Ausbildungsmarkt gibt es vielschichtige Systeme um bestimmte Bildungswege einzuschlagen. Der Berufsstart verunsichert viele junge Leute, weil sie sich vielleicht einfach noch nicht sicher sind, „wohin“ sie einmal wollen. Eine Berufsberatung kann hier durchaus hilfreich sein, um entsprechend den eigenen Interessen und Fähigkeiten einen passenden Ausbildungsberuf und den Weg aus der Orientierungslosigkeit zu finden. Wenn man sich zumindest für eine spezifische Branche entschieden hat, können auch erste Praktika, falls noch nicht absolviert, ein Gefühl dafür geben, was einem liegt und was eher nicht.</p>
<p>Unter anderem bieten auch Berufsverbände und Fachausschüsse erste wichtige Informationen, wie zum Beispiel der „Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien“. Hier findet man für seinen persönlichen Berufsstart ausführliche Informationen zu den Ausbildungsberufen, aktuellen Neuerungen, sowie Publikationen mit Hilfe derer man sich einen Überblick über das Ausbildungsangebot verschaffen kann.</p>
<h2>Welche Ausbildungsberufe bietet mir die Medien- und Druckbranche?</h2>
<p>Seit August 2011 gibt es eine Neuverordnung und somit eine Umbenennung der Berufe in der Druck- und Medienindustrie. Mit dieser Verordnung soll es eine kompaktere Darstellung der Berufe, aufgrund der Aktualisierung der Ausbildungsinhalte sowie eine Anpassung an strukturelle Entwicklungen, geben.</p>
<p>Der <strong>„Zentral-Fachausschuss Berufsausbildung Druck und Medien“ </strong>bietet einige sehr nützliche und hilfreiche erste Informationsmaterialien zur Berufswahl und den Berufsstart in der Medien- und Druckindustrie. Erstens eine Übersicht der Ausbildungsberufe in der Medien- und Druckindustrie sowie deren Bezeichnungen und Inhalte gemäß der aktuellen Ausbildungsverordnungen.</p>
<h2>Übersicht der Ausbildungsberufe in der Medien- und Druckindustrie</h2>
<p><a href="http://www.zfamedien.de/downloads/Berufe-Uebersicht-ZFA.pdf" target="_blank">http://www.zfamedien.de/downloads/Berufe-Uebersicht-ZFA.pdf</a></p>
<p>Zweitens das „Druck und Medien ABC“ welches Aufschluss über Aktuelles aus der Druck- und Medienindustrie bietet sowie konkrete Informationen über die verschiedenen Ausbildungsberufe und – Wege.</p>
<p>Druck und Medien ABC – Fachliche Information für die Ausbildung in der Druck- und Medienindustrie</p>
<p><a href="http://www.zfamedien.de/druckabc/DuM_58_2011.pdf" target="_blank">http://www.zfamedien.de/druckabc/DuM_58_2011.pdf</a></p>
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		<title>Besonders edel: Neue Ausgabe des Printmagazins TypoJournal zum Thema „Wandel“</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/besonders-edel-neue-ausgabe-des-printmagazins-typojournal-3373.html</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 08:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Backs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Nichts ist beständiger als der Wandel“ heißt eine bekannte Lebensweisheit, die oft Philosoph Heraklit zugeschrieben wird.  Gültigkeit hat diese auch für Schrift, Sprache und Typografie. Den Phänomenen der Veränderung im Laufe der Jahrzehnte widmet die Fachzeitschrift TypoJournal nun gleich ihre komplette Ausgabe 3.  Prädikat: Besonders edel. 112 durchgehend farbige Seiten im DIN A4-Format bietet die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Nichts ist beständiger als der Wandel“ heißt eine bekannte Lebensweisheit, die oft Philosoph Heraklit zugeschrieben wird.  Gültigkeit hat diese auch für Schrift, Sprache und Typografie. Den Phänomenen der Veränderung im Laufe der Jahrzehnte widmet die Fachzeitschrift TypoJournal nun gleich ihre komplette Ausgabe 3.  Prädikat: Besonders edel. </strong></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3374" title="Gutenberg_Druckblog_TypoJournal_Ausgabe3" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/01/TypoJournal_Ausgabe3-540x359.jpg" alt="" width="540" height="359" /><span id="more-3373"></span></p>
<p>112 durchgehend farbige Seiten im DIN A4-Format bietet die dritte Ausgabe der Zeitschrift TypoJournal von Herausgeber und Autor Ralf Herrmann, der gleichzeitig auch Gründer der Community <a href="http://www.typografie.info/2/" target="_blank">Typografie.info</a> ist.  „Wandel“ lautet der schlichte wie bedeutsame Titel dieses Werks, das nun erhältlich ist. Für Designer, Drucker und Sprachwissenschaftler ist die Lektüre nicht nur ein ästhetischer und optischer Genuss.  Autoren wie der Linguist Rudi Keller, Herausgeber Ralf Herrmann, Martin Z. Schröder oder Kathrin van der Merwe behandeln das Themenfeld im Bereich von Schrift und Typografie fachkundig und unterhaltsam, vertiefen es dabei unter vielfältigen Gesichtspunkten. Kapitel zu Corporate Design, Papiernormen, Landkarten, Buchdruck, Sprachforschung und dem Phänomen „Eszett“ gehören dazu.</p>
<p>„Ist die deutsche Sprache vom Verfall bedroht?“ , fragt Sprachwissenschaftler Prof. Dr. Rudi Keller gleich zu Beginn des neuen Print-Magazins, der Leser nähert sich dem Thema damit zunächst aus Sichtweise des Germanisten. Mit Anglizismen, Beispielen aus der Werbesprache und den Auswirkungen diverser Rechtschreibreformen analysiert Keller die Veränderungen der geschriebenen und gesprochenen Sprache in der jüngeren Vergangenheit. Spannend auch: Mit Nadine Roßa und Herausgeber Ralf Herrmann behandeln gleich zwei Autoren das gerade wieder besonders aktuelle „Eszett“. Herrmanns Thema ist das „Großbuchstaben-Eszett“. Ein ganz spezielles Phänomen, das Sprachwissenschaftler wie Typografie-Experten gleichermaßen fasziniert. Schließlich scheinen die Alphabete in Deutschland und Österreich nicht wirklich komplett, mit ihren 30 Kleinbuchstaben, denen nur 29 Großbuchstaben zur Seite stehen. In der aktuellen Diskussion ist in Zeiten von mobilen Computern und Augmented Reality auch das Thema „Landkarte und Reiseführer“, Ralf Herrmann behandelt es unter der Überschrift „Sie haben Ihr Ziel erreicht. Das Ende des Kartenlesens.“</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3375" title="Gutenberg_Druckblog_TypoJournal_Ausgabe3_ß" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/01/TypoJournal_Ausgabe3_ß-540x359.jpg" alt="" width="540" height="359" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Artikel der 3. Ausgabe im Überblick:</strong><br />
- Ist die deutsche Sprache vom Verfall bedroht? &#8211; Prof. Dr. Rudi Keller<br />
- Schriftmuster im Wandel. Henning Krause<br />
- Bleisatz und Buchdruck im 21. Jahrhundert. Martin Z. Schröder<br />
- Der Antiqua-Fraktur-Streit im 21. Jahrhundert. Ralf Herrmann<br />
- Eine Kursive für die Fraktur. Joshua Krämer<br />
- Die Berliner Verkehrsbetriebe im Wandel der Zeit. Lars Krüger<br />
- Das Eszett, eine scharfe Type. Nadine Roßa<br />
- Das Eszett kommt endlich groß heraus. Ralf Herrmann<br />
- Corporate Design im Umbruch. Kathrin van der Merwe<br />
- Papiernormen: Raumnot und Weltformat. Thomas Maier<br />
- Das typografische Manifest. Emanuelle Typographique<br />
- Sie haben Ihr Ziel erreicht. Das Ende des Kartenlesens. Ralf Herrmann<br />
- Fingerübungen bei marke.6 in Weimar. Severin Wucher</p>
<p>Als Vorgeschmack auf die Print-Version könnt Ihr <a href="http://issuu.com/fonts.info/docs/typojournal3-vorschau?mode=window&amp;background" target="_blank">hier</a> ein wenig in einer verkürzten Online-Variante des Magazins blättern. Ausgabe 3 zum Thema „Wandel“ kann wie das TypoJournal Nummer 2 (Thema: „Wayfinding und Lesbarkeit“) in diesem <a href="http://www.fonts.info/store/index.php/de/drucksachen.html" target="_blank">Shop</a> online bestellt werden.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>UV-Lackierungen, Öldrucklack, Dispersionslack und Co</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/lackierungen-im-druck-uv-lack-oeldrucklack-dispersionslack-3343.html</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 09:21:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer nicht lackieren kann ist „gelackmeiert“! „Gelackmeiert“ ist eine scherzhafte Kontamination aus „lackieren“. Gelackmeiert zu sein,  heißt so viel wie der Betrogene sein und auch im Nachteil sein. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass derjenige, der heute im modernen Offsetdruck nicht lackieren kann, im scharfen Wettbewerb wirklich den kürzeren zieht. Es steigen nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Wer nicht lackieren kann ist „gelackmeiert“!</h2>
<p>„Gelackmeiert“ ist eine scherzhafte Kontamination aus „lackieren“. Gelackmeiert zu sein,  heißt so viel wie der Betrogene sein und auch im Nachteil sein. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass derjenige, der heute im modernen Offsetdruck nicht lackieren kann, im scharfen Wettbewerb wirklich den kürzeren zieht. Es steigen nicht nur die Anforderungen hinsichtlich der allgemeinen Druckqualität bezüglich Detailreichtum, Bildschärfe, Kontrast, Tonwertumfang und Ausdruckskraft und natürlich auch was die Qualitätskonstanz innerhalb der gesamten Auflage betrifft. Die elektrostatischen Digitaldrucker versuchen den Markt der heutigen Wegwerfgesellschaft mit ihrer „Gut-genug-Qualität“ zu beeinflussen, weil bei diesen Verfahren der Gestaltung der Druckprodukte gewisse Grenzen gesetzt sind. Das betrifft einerseits die Auswahl nur einer sehr beschränkten Anwendung von Papier- und Kartonqualitäten (vorwiegend nur bestimmte und „lizensierte“ Naturpapiere) und andererseits besteht auch keine Möglichkeit des Lackierens. Aber der Markt erwartet neben einer weiter steigenden Druckqualität auch die Möglichkeit und Praktizierung einer der vielen Möglichkeiten einer Oberflächenveredelung durch Lack. Gut genug ist keineswegs im modernen Offsetdruck gut genug. Nicht zuletzt deshalb, hat sich das Gebiet der Druckveredelung durch eine Lackierung im Laufe der Zeit zu einem fast eigenständigen Fachgebiet entwickelt dem sich mehr und mehr  die Druckmaschinenhersteller auch für das kleinere Druckformat zuwenden. Hier möchte ich ganz kurz in Stichworten auf die vielen Möglichkeiten einer Drucklackierung aufmerksam machen.</p>
<div id="attachment_3344" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-3344" title="Gutenberg Blog_Lackierungen_Druck_Druckerei_Lack" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Fotolia_27576973_XS.jpg" alt="" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Foto: fotolia</p></div>
<p><span id="more-3343"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>1. Die Drucklackierung mit Öldrucklacken</h2>
<p>Dies ist wohl die einfachste und auch älteste Lackiermethode. Hier wird ein oxidativ trocknender Firnisdrucklack über das Farbwerk wie eine Druckfarbe übertragen. Hier kann  eine Spotlackierung nur auf das Druckbild, also ohne Beeinträchtigung der eigentlichen Papiercharakteristik übertragen werden, aber auch eine Vollflächen-Lackierung und für ganz besondere Effekte (je nach Papiercharakter Glanz-Matt- oder Matt-Glanz-Abstufungen) eine sogenannte Schattenlackierung. Dabei kann eine gerasterte Druckplatte entsprechend der Druckbildanteile aufgedruckt werden. Übrigens heißt Drucklackierung nicht allein nur „Glanz“ oder „Matt“ zur Erzielung von grafischen Effekten sondern es gibt auch die Möglichkeit von Schutzlackierung für die verschiedensten Anforderungen. Die entsprechende Auswahl an Lacktypen ist sehr groß. Diese Technik kann jeder Bogenoffsetdrucker beherrschen und bedarf keinerlei weiteren technischen Unterweisungen.</p>
<h2>2. Drucklackierung mit  UV-Lacken</h2>
<p>Hier sind  Einrichtungen und Installationen zum Trocknen solcher Lacke erforderlich. Denn hier geht es um eine Härtung durch Vernetzen der flüssigen Bindemittelbestandteile nach Einwirkung von UV-Strahlen in Sekunden- bruchteilen. UV-Lacke bestehen aus 100%ig polymerisierbaren Bindemitelbestandteilen und Fotointiatoren. UV-Lacke zeichnen sich aus durch einen besonders hohen Glanz in Verbindung mit hohen mechanischen Schutz, auch gegen chemische Einwirkungen. Die UV-Lackierung wird auch im Rollenoffsetdruck und Siebdruck mit der Möglichkeit besonders hoher auftragender Schichtdicke praktiziert. Auch UV-Mattlackierungen sind möglich. Für Lebensmittelverpackungen sind UV-Lackierungen wegen der Geruchsbildung nicht zu empfehlen. Alles in allem eine Technik für besondere Anwendungsbereiche und für erfahrender Spezialisten. Es gibt Druckereien die sich mit Hilfe der UV-Lackierung und gleichzeitig des mehrfarbigen UV-Druckes einen besonderen Markt erschlossen haben. So sind solche Betriebe z.B. in der Lage, schwierige Bedruckstoffe, wie Folien oder Kunststoffe im Offsetdruck problemlos zu bedrucken.</p>
<h2>3. Drucklackierung mit Dispersionslacken</h2>
<p>Die Lackierung mit wässrigen Dispersionslacken ist eine Technik, die sich in den letzten Jahren sehr stark durchgesetzt hat. Am Anfang wurde zunächst nur von einem „Wasserkastenlack“ gesprochen, weil die wässrige Dispersion mühsam über ein Feuchtwerk mit textilbezogenen Feuchtwalzen verarbeitet wurde. Auch eine zusätzliche Einrichtung zum Trocknen war nicht notwendig, weil der Lack nach der Obertragung auf den Bedruckstoff sofort trocken war. Heute  bieten die Druckmaschinenhersteller eine entsprechende Technik zur Übertragung des Lackes an. Eine herrausragende Rolle spielt dabei für die Inline-Veredelung sogenannte Lackmodule , mit denen der Lackauftrag  sowohl als Zweiwalzen-Auftragwerk erfolgen kann aber wahlweise auch über Kammerrakel mit einer Rasterwalze. Wichtig ist gleichzeitig natürlich auch  die notwendige Trocknungstechnik, am besten in einem verlängerten Ausleger.   Der rasante Erfolg des Lackierens mit einem Dispersionslack ist nicht allein zurückzuführen auf die Entwicklung von zuverlässigen Lackmodulen zur Lackübertragung, sondern es ist ein optimales Zusammenspiel zwischen Maschine, Lackchemie und Trocknungstechnik.<br />
Die Basis der Dispersionslacke sind verschiedene Polymerdispersionen. dabei handelt es sich um modifizierte Acrylate, die je nach Molekülaufbaue als „hart“ oder „weiche“ bezeichnet werden können. Dispersionen sind grob-disperse Teilchen, die milchig-trüb erscheinen. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil sind die wasserlöslichen Harze, die über Salzbildung mit Ammoniak wasserlöslich gemacht werden. Als Lösemittel wird im allgemeinen nur Wasser eingesetzt. Als Additive bezeichnet man diverse Zusatzstoffe, die die verschiednen Eigenschaften, wie Oberflächenspannung, Bentzung, Gleichfähigkeit, Scheuerfestigkeit, Filmbildung u.a. beeinflussen. Im Gegensatz zum klassischen „alten“ öldrucklack, der wie eine Druckfarbe oxidativ trocknen muß, läuft der Trocknungsprozess beim Dispersionslack rein physikalisch ab. Dies erfolgt durch Wegschlagen in den Bedruckstoff aber vor allen Dingen des im Lack enthaltenen Lösemittelwassers. Dabei rücken die Dispersionsteilchen so nah aneinander, dass ein hoher Kapillardruck entsteht, wodurch die Grenzflächen verschmelzen und die Filmbildung einsetzt.<br />
Um eine gute Trocknung und einen sauberen glatten Film- bzw. Lackverlauf zu erreichen, empfiehlt es sich, eine Maschine mit einer entsprechend langen Trockenstrecke zu bevorzugen. Damit kann die volle Maschinengeschwindigkeit  ausgefahren werden ohne Gefahr zu laufen, dass ein Ablegen auftritt, ein Orangenhauteffekt des Lackes oder ein Krakulieren. Solche Probleme stehen oft in direktem Zusammenhang mit einer zu schnellen Trocknung mit zu hoher Trocknungsenergie. Auch ein höherer Glanz ist mit einer Auslegerverlängerung verbunden.<br />
Zu einer guten Trockung gehört auch eine entsprechende Absaugung in der Auslage und eine Bodenabsaugung die die Entstehung eines sogenannten „Waschkücheneffektes“ vermeidet. Als Faustregel gilt, dass mindestens die Luftmenge aus der Maschine wieder abgesaugt werden, die durch den Trockner eingeblasen wird. Natürlich kann man auch bei älteren Maschinen, die nicht mit entsprechenden Trocknungsanlagen ausgerüstet sind, mit Dispersionslacken lackieren, allerdings dabei mit etwas geringerer Maschinengeschwindigkeit und vielleicht auch mit einem etwas geringeren Glanz.</p>
<p><strong>Hier auch die Anforderungsprofile für Dispersionslacke:</strong></p>
<h2>Lackfilm</h2>
<ul>
<li>Glanz</li>
<li>Scheuerfestigkeit</li>
<li>Blockfest (nass + trocken)</li>
<li>Elastizität (Nut-u.Rillfähigkeit)</li>
<li>Heisssiegelfest</li>
<li>Geruchsfreiheit</li>
<li>Verklebbarkeit</li>
<li>Gleitfähigkeit</li>
<li>klare Filme</li>
<li>folienprägbar</li>
<li>hohe Filmhaftung</li>
<li>recyclefähig</li>
</ul>
<h2>Verarbeitung</h2>
<ul>
<li>kein Ablegen im Stapel</li>
<li>kein Verblocken</li>
<li>kein Antrocknen im Lackwerk</li>
<li>geringe Schaumbildung</li>
<li>gute Benetzung des Untergrunds</li>
<li>Pumpbarkeit</li>
<li>möglichst kein Pudereinsatz</li>
<li>niedriger Verbrauch</li>
<li>wenig Geruch</li>
<li>gute Reinigungsmöglichkeit</li>
</ul>
<h2>Flüssiger Lack</h2>
<ul>
<li>hoher Festkörperanteil</li>
<li>Einstellung der Viskosität auf das Lackauftragsaggregat</li>
<li>Viskositätsstabilität</li>
<li>möglichst Frostbeständigkeit</li>
<li>Filmbildung auch bei tiefer Temperatur</li>
<li>Kennzeichnungsfrei</li>
<li>biologisch abbaubar</li>
<li>richtige Oberflächenspannung</li>
<li>keine  organischen Lösemittel</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aufgrund der unterschiedliche und zahlreichen Anforderungsprofile ist es wichtig, dem Lackhersteller die gewünschten oder notwendigen Eigenschaften des einzusetzenden Lackes zu nennen, da die Lacke entsprechend eingestellt werden können. Falls dem Lack während der Verarbeitung vielleicht auch Additive zugegeben werden müssen, sollte auch dann der Lackhersteller konsultiert werden.</p>
<h2>4. Kombinationslackierung</h2>
<p>Die gute Bogen- und Rollenoffsetdruckerei Vetters in 01471 Radeburg/Sachsen praktiziert eine Kombinationslackierung und nennt sie  „Drip-Offlackierung“. Auf Anfrage teilte man mir mit, dass bei dieser Lackiertechnik   mit konventionellen Druckfarben gedruckt wird. Im letzten Farbwerk der Offsetmaschine wird erst ein spezieller Öldruck-Mattlack partiell auf die gewünschten  Flächen aufgedruckt und im folgenden Lackwerk der Maschine läuft abschließend vollflächig ein Hochglanz-Dispersionslack. Dieser perlt an den vorher matt lackierten Stellen ab und der Matteffekt bleibt erhalten. „Drip Off“ heißt also so viel wie „abtröpfeln“. Durch die Oberflächenbeschaffenheit und den Kontrast zwischen matten und glänzenden Teilflächen entstehen so interessante optische Effekte. Wer weitere technische Informationen und Einzelheiten erfahren möchte, setze sich in Verbindung mit <a title="Kombinationslackierung / Gutenberg Blog-Anfrage" href="mailto:sebastian.ihle@druckerei-vetters.de" target="_blank">sebastian.ihle@druckerei-vetters.de</a> in Verbindung. Sicherlich kann man auch Muster bekommen.</p>
<h2>5. Die Drucklackierung im Digitaldruck</h2>
<p>Mir liegt auch eine kleine Musterkollektion (12,5 x 12,5 cm) mit verschiedenen Lackierungen vor die auf einer Canon imagePRESS C1 + gemacht wurden. Es sind dies:</p>
<ul>
<li>Partielle Glanz-/Mattlackierungen</li>
<li>Vofflflächige Matteveredelung</li>
<li>Sicherheitsmarkierungen (Watermarks)</li>
<li>Metalleffekte</li>
</ul>
<p>Weitere Informationen und Muster sind zu bekommen unter<a href="mailto:info@canon.ch" target="_blank"> info@canon.ch</a></p>
<p>Mehr zu diesem Thema erfahrt ihr auch in unserem Beitrag <a title="Druckveredelung: Wissen kompakt" href="http://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/druckveredelung-wissen-kompakt-2853.html" target="_blank">&#8220;Druckveredelung: Wissen kompakt&#8221;</a></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Als die Schwarze Kunst farbig wurde: Sonderausstellung im Museum für Druckkunst Leipzig ab dem 3. Februar</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/als-die-schwarze-kunst-farbig-wurde-sonderausstellung-im-museum-fuer-druckkunst-leipzig-ab-dem-3-februar-3325.html</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 09:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Backs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die gute, alte Ansichtskarte war auch einmal ein boomendes Massenmedium. Vor mehr als 100 Jahren. Mit Design und Farbgestaltung wurde bereits damals gepunktet. So zu sehen im Museum für Druckkunst Leipzig. Vom 3. Februar bis 13. Mai 2012 zeigt es die Sonderausstellung „Von der Lithografie zum Offsetdruck. Die Leipziger Kunstanstalt Carl Garte und die Sammlung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die gute, alte Ansichtskarte war auch einmal ein boomendes Massenmedium. Vor mehr als 100 Jahren. Mit Design und Farbgestaltung wurde bereits damals gepunktet. So zu sehen im Museum für Druckkunst Leipzig. Vom 3. Februar bis 13. Mai 2012 zeigt es die Sonderausstellung „Von der Lithografie zum Offsetdruck. Die Leipziger Kunstanstalt Carl Garte und die Sammlung Hans Garte.“</strong></p>
<p>Einen rasanten Wandel erlebten der Flachdruck und die Lithografen mit der Industrialisierung und dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Damals kam Farbe ins Spiel, für die ehemals „Schwarze Kunst“ eröffneten sich ganz neue Möglichkeiten. Frühe Ansichtskarten wie Exemplare zur Leipziger Messe aus dem Jahr 1910 zeigen den Besuchern der neuen Leipziger Ausstellung, dass die Ergebnisse des frühen Mehrfarbdrucks bereits erstaunlich vielfältig und farbenprächtig waren. Welche technischen Voraussetzungen dazu notwendig waren, zeigt das Museum für Druckkunst Leipzig in der Sonderausstellung „Von der Lithografie zum Offsetdruck. Die Leipziger Kunstanstalt Carl Garte und die Sammlung Hans Garte“ vom 3. Februar bis 13. Mai 2012.</p>
<div id="attachment_3326" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3326" title="Lithografie_Ansichtskarte_L" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Lithografie_Ansichtskarte_L-540x349.jpg" alt="" width="520" height="340" /><p class="wp-caption-text"> Ansichtskarte Leipziger Messe, um 1910 © Sammlung G. Stumpp, Stuttgart.</p></div><span id="more-3325"></span></p>
<p>Die zweiteilige Ausstellung beleuchtet zunächst die Ansichtskartenproduktion der Leipziger Kunstanstalt Carl Garte um 1900. Das damals sehr populäre Massenmedium <a href="http://ansichtskarten-lexikon.de/Verlag-Kunstanstalt-Carl-Garte-Leipzig-CGL-CGL-123.html" target="_blank">Ansichtskarte</a> veranschaulicht, wie wichtig Design und Farbgestaltung waren, um auf diesem hart umkämpften Markt zu bestehen. Dargestellt wird zudem die technische Experimentierfreude zu Beginn des Mehrfarbdrucks für Massenauflagen. Ausgewählte Exponate illustrieren die damals vorherrschende Drucktechnik der Chromo-Lithografie, die bald auch mit anderen Techniken kombiniert wurde.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<p><div id="attachment_3328" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3328" title="Lithografie_Zeitschriftenco" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Lithografie_Zeitschriftenco-540x748.jpg" alt="" width="520" height="748" /><p class="wp-caption-text">Zeitschriftencover 1934 © Int. Senefelder-Stiftung Offenbach.</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Der zweite Teil der Ausstellung widmet sich dem Offsetdruck, in den die Kunstanstalt Garte ab 1912 als einer der ersten Betriebe in Deutschland investierte. In der Frühphase wurde diese Drucktechnik noch nicht im Buch- und Zeitungsdruck genutzt, sondern vor allem für Ansichtskarten, Plakate, Reklame und Verpackungen. Diese Anwendungsbereiche des frühen Offsetdrucks werden in der Ausstellung durch farbenfrohe Originale aus der Sammlung Hans Garte dokumentiert. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Deutschen Zeitungsmuseum Wadgassen, der Internationalen Senefelder-Stiftung Offenbach und dem Sammler Gerhard Stumpp, Stuttgart.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_3327" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3327" title="Lithografie_Werbung_Schnell" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Lithografie_Werbung_Schnell-540x756.jpg" alt="" width="520" height="756" /><p class="wp-caption-text">Werbung Schnellpresse © Int. Senefelder-Stiftung Offenbach.</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>In seiner Dauerausstellung zeigt das Museum für Druckkunst Leipzig historische Drucktechniken mit dem Schwerpunkt Buchdruck. In der Sonderausstellung wird der Fokus nun auf den farbigen Illustrationsdruck gelegt. Wie der Buchdruck hat dieser in Leipzig eine lange Tradition; so wurde beispielsweise die erste deutsche Offsetdruckmaschine 1907 in Leipzig in Betrieb genommen.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<p>Mo-Fr 10-17 Uhr, So 11-17 Uhr, samstags geschlossen.</p>
<p>Sonderöffnungszeiten während der Buchmesse: Samstag, 17.3. von 11-17 Uhr geöffnet. Schließtage während der Laufzeit: 6., 7.,8. April und 1. Mai. Ostermontag (9.4.) geöffnet.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was heißt Umschlagen – Umstülpen – Umdrehen?</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/verarbeitung/umschlagen-umstulpen-umdrehen-falzungen-verarbeitung-2144.html</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 10:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Flyer]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>

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		<description><![CDATA[Umschlagen Nach erfolgtem Schöndruck, also nach dem erstmaligen Bedrucken der Bogen, können diese für den Widerdruck umschlagen werden. (sie schematische Darstellung) Dabei kann dieselbe Druckform auf die Rückseite abgedruckt werden, so dass man zwei Drucknutzen bekommt, oder es wird nach dem Umschlagen für den Widerdruck eine zweite Druckform eingerichtet. Nach dem Umschlagen kommt der seitliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Umschlagen</strong><br />
Nach erfolgtem Schöndruck, also nach dem erstmaligen Bedrucken der Bogen, können diese für den Widerdruck umschlagen werden. (sie schematische Darstellung) Dabei kann dieselbe Druckform auf die Rückseite abgedruckt werden, so dass man zwei Drucknutzen bekommt, oder es wird nach dem Umschlagen für den Widerdruck eine zweite Druckform eingerichtet. Nach dem Umschlagen kommt der seitliche Anlagepunkt (Seitenmarke, Schiebe-oder Ziehmarke) auf die andere Seite, während die vorderen Anlagepunkte (Vordermarken) B und C sich gegeneinander austauschen. Der Drucker hat lediglich nach dem Umschlagen die Seitenmarke A in der Maschine zu wechseln, während die Vordermarken erhalten bleiben. Die Bogen haben also nur einen Anlagewinkel (W) der in der Regel für eine vielleicht notwendige Weiterverarbeitung genau zu markieren ist.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3370" title="Gutenberg_Druckblog_Weiterverarbeitung_Umschlag_Umstuelpen" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-18-um-10.08.36.png" alt="" width="376" height="664" /></p>
<p><strong>Umstülpen</strong><br />
Nach erfolgtem Schöndruck besteht nach entsprechender Einteilung und Anordnung des Druckbildes auch die Möglichkeit, die Druckbogen zu umstülpen. (siehe schematische Darstellung). Dabei bleibt der seitlich Anlagepunkt A an derselben Papierkante, so dass der Drucker seine Seitenmarke nicht zu wechseln braucht.<br />
Im Gegensatz zum Umschlagen erfolgt aber beim Umstülpen eine Änderung der Vorderanlage in der Weise, dass jetzt  die zweite Längskante des Bogens an die Vordermarken B und C der Bogen-Offsetmaschine angelegt wird. Man bekommt praktisch zwei Anlagewinkel (W 1 und W 2). Für den Schön- und Widerdruck durch Umstülpen der Bogen werden besonders hohe Anforderungen an die Formatgenauigkeit der kürzeren Seite und auch an die Winkelgenauigkeit gestellt.<br />
Genau Markierung der Anlagewinkel ist für die Genauigkeit der Weiterverarbeitung sehr wichtig.</p>
<p><strong>Umdrehen</strong><br />
Beim Umdrehen handelt es sich um das zweimalige Bedrucken der gleichen Bogenseite (siehe Schemazeichnung). Hier werden Seitenanlage und Vorderanlage des Druckbogens gewechselt, ohne dass der Drucker die Seitenmarke (A) und die Vordermarken (B+C) zu verstellen braucht. Man bekommt aber zwei Anlagewinkel (W1+W2). Für die genaue Weiterverarbeitung oder Veredelung der Druckbogen ist eine genaue Markierung der Winkel empfehlenswert.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Alles im Blick: Qualität, Service und Umweltschutz</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/web-to-print-2/alles-im-blick-qualitat-service-und-umweltschutz-3354.html</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 15:34:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web-to-Print]]></category>
		<category><![CDATA[Druckereien]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinedruck]]></category>
		<category><![CDATA[Web to Print]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Entwicklung des Internets hat die Gesellschaft verändert – und mit ihr das Druckereiwesen. So schossen in den letzten Jahren einige Online-Druckereien aus dem Boden, die meist günstigere Preise als die traditionellen Druckereien anbieten können. Auch der Bestellvorgang hat sich verändert. Geben Kunden ihre Wünsche direkt online ein, wird bei der Abwicklung der Bestellung Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Entwicklung des Internets hat die Gesellschaft verändert – und mit ihr das Druckereiwesen. So schossen in den letzten Jahren einige Online-Druckereien aus dem Boden, die meist  günstigere Preise als die traditionellen Druckereien anbieten können. Auch der Bestellvorgang hat sich verändert. Geben Kunden ihre Wünsche direkt online ein, wird bei der Abwicklung der Bestellung Zeit gespart. Darüber hinaus erleichtern Vorlagen den Bestellvorgang: Die Kunden können Flyer, Plakate und Co. selbst gestalten und dabei ihren individuellen Vorstellungen Ausdruck verleihen. </strong></p>
<div id="attachment_3362" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><img class="size-large wp-image-3362 " title="Online-Druckereien-als-Alternative-zur-klassischen-Druckerei" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Online-Druckereien-als-Alternative-zur-klassischen-Druckerei1-540x358.jpg" alt="Online-Druckereien als Alternative zur klassischen Druckerei" width="540" height="358" /><p class="wp-caption-text">Online-Druckereien als Alternative zur klassischen Druckerei</p></div>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Eine moderne Online-Druckerei muss nicht nur auf Qualität, sondern auch auf guten Service achten. Schließlich soll durch den virtuellen Bestellvorgang kein Nachteil für die Kunden entstehen. Service-Hotlines, übersichtliche Portale und Kostentransparenz sind wichtige Faktoren, die Vertrauen wecken. Neben der Kundenfreundlichkeit darf aber auch die Umwelt nicht außer Acht gelassen werden. Der Spagat zwischen Qualität, Service und Umwelt stellt viele Online-Druckereien vor Herausforderungen. <span id="more-3354"></span></p>
<h2>Kundenservice</h2>
<p>Die Online-Bestellung soll schließlich nicht auf Kosten der Beratungsleistung gehen. Deshalb stellt zum Beispiel die Online Druckerei <a href="http://www.flyerpilot.de/">Flyerpilot</a> eine Service-Hotline zur Verfügung, die nicht mit Call-Center-Agenten, sondern mit ausgebildeten Fachkräften besetzt ist. Diese Fachkräfte antworten kostenlos auf alle Fragen, die während des Bestellprozesses entstehen. Welches Papier ist am geeignetsten? Wie lange dauert der Versand? Das sind die häufigsten Fragen, die am Telefon besprochen werden.</p>
<h2>Qualitätssicherung</h2>
<p>Damit das fertige Printprodukt den Vorstellungen des Kunden entspricht, werden die Druckdaten bei Flyerpilot automatisch überprüft. Die Qualität sichert darüber hinaus eine moderne Druckmaschine mit Inline-Farbmessung. Diese Maschine stellt während des Drucks sicher, dass die Farbwerte keinen Schwankungen unterliegen. So kann eine hohe Qualität gewährleistet werden &#8211; nicht nur für die gesamte Auflage, sondern auch für die Nachdrucke. Die Printprodukte können durch die spektralfotometrische Farbmessung beliebig oft reproduziert werden.</p>
<h2>Kundenfreundliches Online-Portal</h2>
<p>Das Online-Portal von Flyerpilot wird ständig überarbeitet, um die die Bestellprozesse immer einfacher zu gestalten. Der Kunde soll sich schnell und problemlos auf der Oberfläche der Homepage zurechtfinden und nicht erst lange suchen müssen, um das gewünschte Produkt zu finden und zu bestellen. Die Kosten, die bei einem Auftrag entstehen, sind zu jeder Zeit sichtbar. Versteckte Kosten, die den Preis am Ende in die Höhe treiben, sind deshalb ausgeschlossen. Der Kunde kann sich sogar über seinen aktuellen Auftrag informieren, wenn er unterwegs ist: Dafür sorgt die iPhone App,  die Flyerpilot zur Verfügung stellt.</p>
<h2>Originelle Visitenkarten</h2>
<p>Bei Flyerpilot können alle gängigen Drucksachen bestellt werden. Dabei bietet die Online-Druckerei viele spezielle Druckarten an, um den Wünschen der Kunden entgegenzukommen. Wer auf sein Umweltbewusstsein schon anhand seiner <a href="http://www.flyerpilot.de/visitenkarten/uebersicht.htm">Visitenkarte</a> aufmerksam machen möchte, kann dieses Printprodukt im Öko-Druck bestellen. Dann verwendet Flyerpilot Recyclingpapier und Farben, die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden. Darüber hinaus sind viele Varianten möglich: Wer eine Plastik- oder Klappvisitenkarte braucht, kann auch diese bei der Online-Druckerei bestellen.</p>
<h2>Edle Flyer</h2>
<p>Eine weitere Besonderheit stellt der Premium-Druck dar. Soll der <a href="http://www.flyerpilot.de/flyer.htm">Flyer</a> besonders edel aussehen, bedruckt Flyerpilot Designerpapiere in besonderen Farbkombinationen. Neue Veredelungsmaschinen machen weitere Specials möglich: Flyer in Gold- und Silbermetallicfarben ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Zahlreiche Lackierungs- und Prägemöglichkeiten lassen den Flyer individuell aussehen.</p>
<h2>Plakate für jeden Geschmack</h2>
<p>Auch bei <a href="http://www.flyerpilot.de/plakate/uebersicht.htm">Plakaten</a> stehen verschiedene Konditionen zur Auswahl. Auf Wunsch veredelt Flyerpilot die Plakate mit UV-Lack oder druckt glänzend folienkaschierte Printprodukte. Extravagante Textilposter gehören seit einiger Zeit ebenfalls zur Produktpalette von Flyerpilot. Top-Seller ist jedoch das klassische einseitig bedruckte Plakat.</p>
<h2>Ausgefallene Werbeträger</h2>
<p>Wer keine klassischen Werbeträger, sondern ausgefallene Drucksachen bestellen möchte, kann sein Logo beispielsweise auf Haftnotizen, Aufkleber oder Blöcke drucken lassen. Diese kleinen Helfer im Büroalltag stellen sicher, dass das jeweilige Unternehmen nicht in Vergessenheit gerät. Gestochen scharfe Farben gewährleistet Flyerpilot durch modernste Druckmaschinen und ständige Qualitätskontrollen.</p>
<h2>Druck über Nacht</h2>
<p>Besondere Kunden haben besondere Ansprüche. Wer seine Drucksachen über Nacht benötigt, kann den 24-Stunden-Service von Flyerpilot nutzen. Nicht nur gängige Werbeträger wie Flyer oder Plakate, sondern auch Fassaden- und Brückenbanner können schon am nächsten Tag geliefert werden, wenn die Zeit drängt. Für kleine Auflagen dagegen gibt es den Digitaldruck. Wer nur wenige Bögen Briefpapier, Mappen für die Bewerbung oder Einladungskarten braucht, kann diese Druckart nutzen.</p>
<h2>Umweltschutz</h2>
<p>Flyerpilot achtet bei seinem Herstellungsverfahren auf Umweltverträglichkeit. Bei der Produktion von Falzflyern, Postkarten und Co. wird beispielsweise  kein Atomstrom verwendet. Stattdessen wurde eine Photovoltaik-Anlage installiert. Auch Strom aus Wasserkraftwerken wird genutzt, um die Maschinen am Laufen zu halten. Aber nicht nur die Energiegewinnung, sondern auch das Energiesparen spielt eine Rolle. Pumpen nutzen die Wärme, die beim Drucken entsteht, für die Heizung des Gebäudes. Dadurch können 25.000 Liter Heizöl im Jahr eingespart werden. So leistet Flyerpilot seinen Beitrag zum Umweltschutz – schließlich geht der Erhalt der Ressourcen jeden etwas an.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Denkmal an die Menschenrechte: Jana Stenzel designt in Düsseldorf eine Stadtbahn für Amnesty</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/denkmal-an-die-menschenrechte-jana-stenzel-designt-in-duesseldorf-eine-stadtbahn-amnesty-3316.html</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 16:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Backs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[gestalten]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Trendscout]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Objekt: Eine fabrikneue Stadtbahn. Länge: 30 Meter, Gewicht: 35 Tonnen. Die Aufgabe: Design von innen und außen, Konzept und Umsetzung. Das klingt nach einem Traum für Kreativkräfte. Aber auch nach einer ganzen Menge Arbeit. In Düsseldorf meisterte Jana Stenzel dieses Mammutprojekt für Amnesty International. „Silberpfeile“ werden die schmucken Stadtbahnwagen der Düsseldorfer Rheinbahn eigentlich genannt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Objekt: Eine fabrikneue Stadtbahn. Länge: 30 Meter, Gewicht: 35 Tonnen. Die Aufgabe: Design von innen und außen, Konzept und Umsetzung. Das klingt nach einem Traum für Kreativkräfte. Aber auch nach einer ganzen Menge Arbeit. In Düsseldorf meisterte Jana Stenzel dieses Mammutprojekt für Amnesty International.</strong></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-large wp-image-3317" title="Gutenberg_Blog_Amnesty_Außendesign_Rheinbahn" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Amnesty_Außendesign_Rheinbahn-540x316.jpg" alt="" width="540" height="316" /><br />
</strong><br />
„Silberpfeile“ werden die schmucken Stadtbahnwagen der Düsseldorfer Rheinbahn eigentlich genannt. Wegen ihrer stylishen Formen und glänzenden Farben. Jetzt leuchtet ein Exemplar davon im gelb-schwarzen Design von Amnesty International. Die Verkehrsbetriebe der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt spendeten der Menschenrechtsorganisation zu ihrem 50. Geburtstag eine fabrikneue Bahn, als „Denkmal an die Menschenrechte“.<span id="more-3316"></span></p>
<p>„Wir schauen nicht weg, wir handeln“. Oder „Weder umsonst, noch kostenlos“. Botschaften wie diese können die Fahrgäste in Düsseldorf seit dem 10. Dezember oft genug gelesen. Infotafeln in der Bahn erzählen in Wort und Bild Geschichten von Menschen wie Rebiya Kadeer. Die gehört in China zur Minderheit der Uiguren, kämpft als politisch verfolgte Aktivistin im Exil für die Rechte ihres unterdrückten Volks. Beim Blick unter die Wagendecke gibt es in der neuen Bahn auch einiges zu entdecken: Jana Stenzel (21) hat hier mit ihrem Konzept 30 Tafeln zu den 30 Artikeln der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte installieren lassen.  Von außen ist der moderne Niederflurwagen ein Eyecatcher, zieht im leuchtenden Gelb-Schwarz von Amnesty die Blicke auf sich.</p>
<p>Alois Anders freut all das besonders. Das Düsseldorfer Amnesty-Mitglied hatte die Idee zu diesem Mammutprojekt, er fragte im Frühjahr bei der Rheinbahn an. „Ein Denkmal, das überall in der Stadt präsent ist, das erschien uns optimal“, so der Düsseldorfer zu seiner Idee. Großes Glück für ihn: Mit Jana Stenzel meldete sich im Juli eine Kommunikationsdesignerin von der Fachhochschule Düsseldorf, auf sie warteten spannende Monate in Konzeption und Umsetzung. Inklusive Millimeterarbeit auf großen und kleinen Flächen. Wir wollten wissen, wie so etwas läuft und haben Jana ein paar Fragen gestellt:</p>
<p><strong>Design einer Straßenbahn, Innen- und Außenflächen. Das ist keine alltägliche Aufgabe. Wie bist Du dazu gekommen?</strong></p>
<p><em>Ich bin bereits seit 2007 Mitglied bei Amnesty International. Im Laufe meiner Tätigkeit als Webadministratorin bei Amnesty Düsseldorf habe ich von der Idee erfahren, ein Denkmal an die Menschenrechte zu errichten. Angedacht war zunächst eine Plakat-Kampagne, die vor allem an U-Bahn und S-Bahn-Stationen Aufmerksamkeit erregen sollte. Die Idee wurde konkreter, als sich nach einer Präsentation die Rheinbahn als potenzieller Werbeträger entpuppte. Daraufhin wurde nach Agenturen geforscht, die die Realisierung hätten übernehmen können. Die haben aber nicht die gewollten Ergebnisse geliefert, das angedachte Projekt lag für einige Monate auf Eis. Am Ende war es ein glücklicher Zufall, dass ich als kürzlich vorgestellte Webadministratorin im Juli 2011 von dem Projekt erfuhr. Ich habe sofort meine Hilfe angeboten und drei Entwürfe der Amnesty-Straßenbahn bei der nächsten Gruppensitzung präsentiert. So hat das Projekt seinen Lauf genommen.</em></p>
<p><em><img class="aligncenter size-large wp-image-3320" title="Gutenberg_Blog_Amnesty_JanaStenzel_AloisAnders" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Amnesty_JanaStenzel_AloisAnders-540x555.jpg" alt="" width="540" height="555" /></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>In der Amnesty-Straßenbahn steckt bestimmt eine Menge Arbeit. Wie lange hast Du für dieses Projekt von der Konzeption bis zur endgültigen Realisierung gebraucht?</strong></p>
<p><em>Die Konzeption begann Mitte Juli 2011, endgültig realisiert wurde der Entwurf Anfang Dezember 2011. Hinter dem Projekt liegt also ca. ein halbes Jahr Arbeit.</em></p>
<p><strong>Wie bist Du bei Deiner Arbeit vorgegangen? Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten bei diesem Projekt?</strong></p>
<p><em>Wichtig bei diesem Projekt war vor allem die Kommunikation zwischen Amnesty Düsseldorf, der Zentrale in Berlin und der Rheinbahn in Düsseldorf. Daher habe ich besonderen Wert auf Transparenz gelegt, den einzelnen Parteien möglichst häufig den aktuellen Stand des Projekts kommuniziert und Feedback eingeholt. Eine große Herausforderung hat für mich die Bahn als zu bedruckende Fläche dargestellt: Einen solchen Körper, und dazu noch einen beweglichen, hatte ich zuvor noch nie bedruckt. Als erster Termin stand also eine Besichtigung der Straßenbahn fest, um sich die zu bedruckenden Flächen in ihren Dimensionen vor Augen zu führen und des Weiteren bereits beklebte Bahnen zu mustern.</em></p>
<p><em><img class="aligncenter size-large wp-image-3319" title="Gutenberg_Blog_Amnesty_Innendesign_Rheinbahn" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Amnesty_Innendesign_Rheinbahn-540x760.jpg" alt="" width="540" height="760" /></em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p><strong>Gab es für Dich in Studium/ Ausbildung bisher eigentlich vergleichbare Herausforderungen, die Dich ähnlich gefordert haben? Ist Printdesign Deine Spezialität? Wo liegen Deine persönlichen Schwerpunkte und Vorlieben?</strong></p>
<p><em>Vergleichbare Herausforderungen, im Sinne von zu gestaltenden Verkehrsmitteln, gab es während meines Studiums bisher nicht. Meine derzeitige Bachelor-Arbeit „flingern mitte“ fordert mich ähnlich: Ich arbeite mit einem Kommilitonen zusammen an einem konkreten Projekt zur Stadtteilaufwertung in Düsseldorf. Vorgesehen ist, einer Spielstraße im Stadtteil Flingern mittels Asphaltfarbe eine neue Identität einzuhauchen. Der Boden und die Sitzbänke der Spielstraße dienen als zu bedruckende Fläche, auf der neben Hüpfspielen wie Himmel &amp; Hölle auch Gesellschaftsspiele wie Mühle, Schach, Dame aufgebracht werden. Zu den Spielen wird es Anleitungen geben und Texte, die den Ort charakterisieren und seine Besonderheiten aufzeigen. Die Umsetzung dieses Projekt soll im Frühjahr 2012 stattfinden, und zwar gemeinsam mit den Bürgern. Weitere Informationen dazu gibt es auf meiner Website www.janastenzel.de. Printdesign, nein, experimentelles Printdesign sehe ich als meine Spezialität an. Es gibt allerhand zu bedruckende Flächen im urbanen Raum, die mich reizen und zukünftig beschäftigen werden.</em></p>
<p><em><img class="aligncenter size-large wp-image-3318" title="Gutenberg_Blog_Amnesty_Entwurf_Rheinbahn" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Amnesty_Entwurf_Rheinbahn-540x348.jpg" alt="" width="540" height="348" /></em></p>
<p><strong>Du hast für Amnesty International auch die Website des Bezirks Düsseldorf neu gestaltet. Wie bist Du dort vorgegangen?</strong></p>
<p><em>Die Website des Bezirks Düsseldorf findet Ihr unter <a href="http://www.amnesty-duesseldorf.de" target="_blank">www.amnesty-duesseldorf.de</a>. Ich habe sie dem Webauftritt von Amnesty International stärker angepasst: Aktuelle Meldungen erscheinen regelmäßig auf der Startseite, es gibt neue Rubriken, die über die Geschichte und Arbeit von Amnesty aufklären, vor allem im Zusammenhang des 50jährigen Jubiläums der Organisation. Dazu finden Besucher dort nun ein größeres Angebot an Bildmaterial, das der ständigen Aktivität und Präsenz von Amnesty International gerechter wird.</em></p>
<p><strong>Was bedeutet Dir persönlich Deine Arbeit für Amnesty International?</strong><br />
<em>Persönlich ist es mir sehr wichtig,  sich für die Anerkennung der Menschenrechte, die ja übrigens erst seit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 offiziell existieren, weltweit einzusetzen. Dieser Einsatz bedeutet für mich keinen Kompromiss, sondern eine Lebensnotwendigkeit. Denn wie Amnesty International bereits titelte: „Ich schütze sie, sie schützen mich.“ So sehe ich mich als mündige Bürgerin in der Verantwortung, das Wissen und die Aufklärung über meine Rechte in die Welt zu tragen, zu kommunizieren und zu teilen. Auch um sich der Rechte bewusst zu sein und sie nicht missen zu müssen. Meiner Meinung nach stellt die aufklärende Tätigkeit bei Amnesty International eine Grundsäule für Freiheit und Gleichheit dar und bedingt letztendlich den Fortschritt. Für Fortschritt setze ich mich gerne ein!</em></p>
<p><strong>Welchen Effekt wird die Amnesty-Straßenbahn Deiner Meinung nach in Düsseldorf haben?</strong><br />
<em>Ich erhoffe mir einen kommunikativen Effekt: ein Verständnis für die Arbeit und den Einsatz von Amnesty International, einen Austausch und eine Diskussion über Menschenrechtsverletzungen.</em></p>
<p><strong>Wo liegen Deine beruflichen Ziele? Welche Projekte wünschst Du Dir für die Zukunft?</strong><br />
<em>Meine beruflichen Ziele liegen zunächst im Bachelor-Abschluss des Kommunikationsdesign-Studiums 2012 an der Fachhochschule Düsseldorf. Im gleichen Jahr beginne ich den Master-Studiengang und möchte 2013 in diesem Zusammenhang meine Auslandserfahrungen erweitern. Ich plane für die Zeit meines Masters (2012-2014) mehrere Praktika in kleinen und großen Werbeagenturen und interessiere mich besonders für die Arbeit des Designers im urbanen Raum.Wie kann z.B. die Kommunikation zwischen Stadt und Bürger verbessert werden? Welche Funktion kann ein Designer in dieser Hinsicht einnehmen? Dementsprechend wünsche ich mir für die Zukunft Projekte, die im urbanen Raum stattfinden und eine Partizipation der Bürger ermöglichen.</em></p>
<p><strong>Vielen Dank, liebe Jana. Der Gutenbergblog wünscht Dir für auf dem Weg zu diesen Zielen alles Gute!</strong></p>
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		<title>Innovative Plakatwerbung</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 09:15:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birk Grueling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufwendige Zeitungskampagnen, TV-Spots oder Google-Adsense &#8211; all diese Dinge haben nichts an dem Status der Plakatwerbung geändert. Immer noch bezahlen Unternehmen viel Geld für diese überdimensionale Werbeform. Damit das auch so bleibt, gibt man sich in der Druckindustrie viel Mühe bei der Suche nach innovativen Ideen. „Print wirkt“ mit dieser Kampagne wird seit Jahren für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aufwendige Zeitungskampagnen, TV-Spots oder Google-Adsense &#8211; all diese Dinge haben nichts an dem Status der Plakatwerbung geändert. Immer noch bezahlen Unternehmen viel Geld für diese überdimensionale Werbeform. Damit das auch so bleibt, gibt man sich in der Druckindustrie viel Mühe bei der Suche nach innovativen Ideen.</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3313" title="Innovative Plakatwerbung_Gutenberg_Blog_Druck_Medien" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/2.jpg" alt="" width="400" height="400" /></p>
<p>„Print wirkt“ mit dieser Kampagne wird seit Jahren für Anzeigen in Printmedien geworben. Dieser griffige Slogan würde bei der Plakatwerbung wohl noch besser passen. Laut einer Studie des Fachverbands Aussenwerbung e.V ist der Einfluss von Plakaten auf den Absatz fünf Mal höher als der durchschnittliche Anteil im Media-Mix. Plakate erzielen damit den höchsten Return-on-Investment Wert aller klassischen Medien. Kein Wunder, das   kaum eine Media-Mix-Kampagne ohne diese Werbeform auskommt. Doch bei aller positiven Zahlen will eine solche Stellung auch verteidigt werden und das geht bekanntlich am besten mit Kreativität und Innovation. Wie das aussehen kann, zeigen zwei Beispiele aus den letzten Jahren.<span id="more-3310"></span></p>
<h2>Plakate mit Tiefenwirkung</h2>
<p>Dreidimensional ist nicht nur die Zukunft im Kino, sondern vielleicht auch bei der Werbeanzeige. Dank einer Erfindung am Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik in Freiburg könnte das 3D-Plakat bald Teil des Straßenbildes werden. Clou dabei: die Bildansicht ändert sich je nach Blickwinkel des Betrachters. Vergleichbar ist das Ganze mit den Wackelbildern, wie man sie von Postkarten kennt. Statt der Rillenfolie verwenden die Forscher jedoch ein Linsenarray, das aus mehr 250.000 Einzellinsen von nur zwei Millimeter Durchmesser besteht. Damit bleiben die Plakatmotive auch aus großer Entfernung noch gut erkennbar. Das Verfahren dazu ist einfach genial. Die Linsenfolie wird zuerst auf ein Plakatpapier geklebt und dann mit dem Bild bedruckt. Dafür hat man in Freiburg eine spezielle Software entwickelt. Anhand des 3D-Modells des Motivs berechnet das Programm für jede einzelne Linse ein Abbildung des gesamten Bildes. Am Ende liefert das Display 30.000 Betrachtungswinkel auf die dargestellte Szene. Diese Methode ist leider noch etwas aufwendig. Pro Quadratmeter wird nämlich eine Datenmenge belichetet, die sonst einem ganzen Kinofilm entspricht. Trotz der aufwendigen Leistung sollen die ersten <a title="Plakate" href="http://www.flyerpilot.de/plakate/uebersicht.htm" target="_blank">Plakate</a> mit dieser Technologie bald auf der Straße zu sehen sein.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3312" title="Innovative Plakatwerbung_Gutenberg_Blog_Druck_Medien_MAN" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/man-540x385.jpg" alt="" width="540" height="385" /></p>
<h2>Schnupperwerbung</h2>
<p>Schnupperabos oder Schnupperpreise kennen wir alle, seit letzten Jahr ist auch die Schnupperwerbung dazugekommen. 2000 parfümierte Plakate haben im vergangenden August für Hundefutter geworben. Die Idee dahinter ist simpel und gut: Wenn der Vierbeiner an dem Plakat schnuppert, liest das Herrchen automatisch die Werbung. Wer über solche Aktionen nur den Kopf schüttelt und über eine mögliche Geruchsbelästigung durch Hundefuttergestank in der Innenstadt schimpfen möchte, kann beruhigt sein. Der Duft war nur für Hunde wahrnehmbar, kaum für Menschen.<br />
<strong>Egal ob nun in 3D oder mit Geruch &#8211;  durch solche guten Ideen lassen sich auch alte Medien wie Plakate ordentlich aufmöbeln.</strong></p>
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