„BoD Easy Book“ – Das Auge liest mit. Oder: Bücher einfach selbst herausbringen!
Tom Schoener am Juli 23, 2009
Das Verlagshaus Books on Demand (BoD) war an dieser Stelle bereits schon einmal Thema.
Viele Unser monieren die doch eher laienhaften Gestaltung vieler, der über diese Plattform vertriebenen Bücher. Abhilfe für dieses Problem könnte ein neuer Service sein, den BoD von nun an seinen Kunden anbietet. Mit der neuen Grafiksoftware „BoD Easy Book“ wird potentiellen Publizisten ab sofort die Möglichkeit geboten, schnell und einfach ein personalisiertes Buch zu erstellen. Den Autoren werden mit dieser neuen Anwendung verschiedene Layoutvorlagen angeboten, die andere Grafikprogramme überflüssig machen. Insbesondere eignet sich „BoD Easy Book“ für die Integration sowie Bearbeitung von Bildern oder Illustrationen. Die Vorlagen sind zudem mit zahlreichen Effekten und Elementen ausgestattet, so dass man dem Layout eine individuelle Note verleihen kann.
Kurz zur Erklärung für all´ jene, die sich bisher nicht mit dem Thema „Book-on-Demand“ (hier ist das Publikationsverfahren als solches und nicht das sehr ähnliche klingende Verlagshaus gemeint) auseinandergesetzt haben. Book-on Demand ist wie gesagt ein Druckverfahren, welches insbesondere bei Kleinstauflagen eingesetzt wird. Aufgekommen ist dieses Verfahren in den 1990ern und basiert, wie könnte es auch anders sein, auf der Digitaldrucktechnik. Book-on-Demand ist daher eben auch für die vielen angehenden Buchautoren aller Begabungsklassen spannend, um einmal die Freude zu erfahren, das selbstverfasste Buch in den Händen zu halten. Bücher fühlen!
Wo es einen Markt gibt, finden sich alsbald auch Anbieter, die diese Bedürfnisse bedienen wollen. Einer davon ist nun Books on Demand (und hier ist nun eben das Unternehmen gemeint).
BoD bietet den Autoren und denen die es werden wollen nun eine Plattform, auf der diese ihr Buch „bequem, schnell und kostenlos!“ veröffentlichen können. Gut, kostenlos ist dies nur dann, wenn man sich mit der Standardvariante zufrieden gibt, die allerdings neben der digitalen Druckvorlage immerhin auch den Verkauf im BoD-Buchhandel beinhaltet.
Das eigene Exemplar hat man hier natürlich noch nicht in der Hand.
Der Name dieser Variante der Publikation ist dann doch bezeichnend: BoD Fun. Zunehmend professioneller wird es schließlich mit anderen Paketen, die BoD seinen Kunden anbietet.
So erhält die künftige Erscheinung bereits bei der mit 39 Euro durchaus preislich noch sehr hinnehmbaren BoD Classic-Variante einen Barcode, wird mit ISBN ausgestattet und ist somit flächendeckend im deutschen Buchhandel vertreibbar.
Da aber wohl die wenigsten Autoren zugleich auch noch Meister der Setztechnik sind, bietet das Layoutprogramm „BoD Easy Book“ die Möglichkeit, die selbst veröffentlichen Bücher nun unter gestaltungstechnischem Blickwinkel aufzuwerten.
Schließlich liest das Auge ja mit.









Also ich habe neulich mal meine Urlaubsbilder als Buch binden lassen. War nicht teuer und sieht es toll aus.
Kann ich nur empfehlen!
also wenn ich das richtig verstanden habe, kann hier mein buch drucken lassen, gleich mit einer isbn-nummer versehen lassen und in den handel bringen??
egal was ich schreibe
@romario
Schreib doch mal was!
Find ich auch. Coole Sache. Ob man das Werk jetzt unbedingt veröffentlichen muss, sei dahingestellt. Aber für Geschenke oder als hochwertiges Tagesbuch – find ich cool und auch mal für Laien ist das echt eine simple Sache!
Auch wenn es hier heißt, der Name BoD Fun sei bezeichnend, kann ich wirklich nicht bestätigen.
BoD Fun liefert gute Qualität, solide Möglichkeiten und ein wirklich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für viele ist das sicherlich absolut ausreichend, es muss ja nicht immer highend sein, oder?