Bald nun ist Weihnachtszeit! Und hier ein kreatives Geschenk…
Tom Schoener am November 3, 2009
Der klassische Weihnachtskalender ist gefüllt mit Naschwerk oder kleinem Spiddelkram. Aus dem Alter wachsen wohl leider die meisten irgendwann einmal heraus. Dies liegt primär darin, dass mit der Zeit der Inhalt seinen Reiz zusehends verliert. Jetzt könnte man sich die Frage stellen, was hinter dem Türchen verborgen sein müsste, damit unsereins das Aufstehen kaum noch Erwarten kann. Die Antworten darauf sind mannigfaltig. Eine ziemlich gute hat der Verlag Hermann Schmidt gefunden und einen Adventskalender auf den Markt gebracht, der anstelle von Schokolade FreeFonts und anstelle von Glitzerbildchen Linkempfehlungen verborgen hält. Erstaunlich ist die Assoziationskette, wie man auf die Idee des Typo-Adventskalenders gekommen ist. Weihnachten wird auch als X-Mas bezeichnet. X ist wiederum der 24. Buchstabe des Alphabets, sprich es gibt genauso viele Buchstaben wie ein Adventskalender Türchen hat. Nicht nur mit dem Inhalt durchbricht der Verlag Hermann Schmidt das klassische Muster eines Adventskalenders sondern auch numerisch. Und so wird der Kalender glatt um zwei extra Türchen aufgestockt. Bis zum zweiten Feiertag kann man jeden Morgen zum Kalender eilen und eine neue Schrift entdecken, die man sich gratis aus dem Netz laden kann. Den Typografischen Adventskalender gibt es einmal in von Judith Schalansky gestaltet und einmal in der von Geum-Hee Hong.
Schöne Idee. Jetzt kann Weihnachten kommen.









[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Spiegelei, HarderOnline erwähnt. HarderOnline sagte: Vergessen Sie herkömmliche #Adventskalender. Hier kommt der typographische Kalender für die Vorweihnachtszeit: http://bit.ly/1AduLv [...]
…schade das es diesen Kalender nicht mehr gibt, wäre genau das richtige für meine Freundin gewesen, die Mediengestalter lernt.