Re:design[net]WORK AWARD

Stefanie Schaetzler am April 17, 2010

In diesem Jahr wurde zum ersten Mal, im Zuge der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen der Slowakei und Österreich 2007-2013 der EU-weite Designwettbewerb Re:design[net]WORK AWARD ausgeschrieben. Alle Designer und solche die es werden wollen, aber noch die Unibank drücken, in der EU hauptberuflich angestellt oder freiberuflich tätig sind, waren berechtigt, am Wettbewerb teilzunehmen.

Re:design[net]WORK
Das Projekt Re:design[net]WORK beschäftigt sich intensiv mit ReUse und der Herstellung von ReUse-Produkten. Nachhaltigkeit und die Produktion umweltfreundlicher Produkte stehen im Vordergrund. Im ReUse-Bereich stecken bisher unbeachtete Potenziale welche genutzt werden wollen. Die Idee: Aus Abfallprodukten, die in immer größeren Mengen vorhanden sind, Kultprodukte zu schaffen. ReUse-Design lautet hierbei das neue Stichwort. Die grenzüberschreitenden Initiative setzt sich stark für ReUse-Methoden ein, um so auch neue Beschäftigungsfelder auf den Arbeitsmärkten in der Slowakei und in Österreich zu schaffen. Potenziale die hier gesehen werden, liegen vor allem im Bereich:

• Materialbeschaffung für ReUse-Design-Produkte
• Design von ReUse-Design-Produkten
• Produktion/Vertrieb von ReUse-Design-Produkten

Re:design{net]WORK AWARD
Auch der Re:design{net]WORK AWARD beschäftigt sich mit Abfallprodukten. Gesucht wurden kreative und innovative Ideen, Modelle, Entwürfe und Skizzen aus Abfallprodukten, die sich in Folge auch in größeren Mengen produzieren ließen. Die Möglichkeit der industriellen Herstellung musste bei diesen Ideen auf jeden Fall gegeben sein. Bei den Kategorien, in welchen Ideen gesucht waren, handelte es sich um die Bereiche

• Mobilität und öffentlicher Raum
• Haushalt und Wohnen
• Accessoires, Schmuck and More

Ein Preisgeld in Höhe von € 3000,- versüßte die Ideenfindung. Einsendeschluss war der 31. März, Mitte April 2010 wird eine Jury in Wien tagen und den/die glückliche/n GewinnerIn wählen. Doch der Preis ist noch weitaus größer: Neben dem Preisgeld erwartet den/die Designer des Gewinnerbeitrags noch ein erheblich verlockenderes Angebot: Die Produktionsumsetzung. In einem sozialwirtschaftlichen Betrieb in der Slowakei und/oder in Österreich wird der Gewinner-Entwurf seriell hergestellt! Wer nun genaueres zum Projekt erfahren möchte bzw. in weiterer Folge etwas über den/die GewinnerIn erfahren möchte, kann sich unter http://www.redesign-network.eu/ informieren.