Visitenkarten entwerfen

Marc-Michael Schoberer am Dezember 20, 2009

Visitenkarten entwerfen ist keine Zauberei.
Visitenkarten entwerfen kann jeder. Theoretisch. Auf relativ begrenztem Raum ein paar Daten unterzubringen, das klingt ja wirklich nicht schwer. Tatsächlich ist es gar nicht soviel Aufwand, eine Karte zu entwerfen, die die Spam-Karten der Autokäuferlegionen um Längen schlägt.
Man nehme Name, Titel, Berufsbezeichnung, Kontaktdaten (Adresse, Telefon, Homepage …) und kombiniere das Ganze idealerweise mit dem klassischen Scheckkartenformat (ISO 7810) und Karton von 300g/m². Soweit die Basics.
In der Praxis nimmt die Gestaltung beim Visitenkarten entwerfen natürlich den meisten Raum ein. Die Visitenkarte ist nicht ohne Grund sprichwörtlich geworden. Der erste Eindruck ist nun mal sehr wichtig, eben „eindrücklich“. Es ist absolut der falsche Moment für Geiz und Sparsamkeit und genau der richtige Zeitpunkt, sich ein paar Gedanken über den eigenen Auftritt zu machen.
Für Do-it-yourself-Freaks eignet sich ein Contest im Visitenkarten entwerfen. Dazu spannt man am besten den kompletten Freundeskreis ein. Da kommen Ideen zusammen mit denen man niemals gerechnet hätte. Zum Schluss wirft man die besten und kreativsten Ideen zusammen. Wenn man dann noch die Weniger-ist-mehr-Meßlatte anlegt, erhält man ein einzigartiges und gutes Endprodukt.
Natürlich hat nicht jeder Lust kreativ zu sein. Visitenkarten entwerfen natürlich auch Profis … Werbeagenturen, Druckereien, Freelancer. Druckereien bieten den Entwurf von Visitenkarten nach Vorlagen oft auch kostenlos an, wenn man gleichzeitig eine entsprechende Menge bestellt. Ein individuelles Produkt entsteht dabei nicht, aber eine gute Basis.