Urteil: Google Images – Bildersuche im Netz
Tom Schoener am Juli 30, 2009
Google Images ist eine fantastische Möglichkeit, Bilder zu einem bestimmten Schlagwort zu finden – und im Gegensatz zu den Bild-Agenturen scheinbar kostenlos. Die Betonung liegt auf scheinbar. Das Landgericht Hamburg hat bereits entschieden, dass auch die Bilder, die man über Google Images gefunden hat, urheberrechtlich geschützt sind. Das heißt, die Verwendung auf der eigenen Website, für Pressemitteilungen oder Broschüren ist nicht zulässig und kann u.U. rechtliche Konsequenzen mit sich bringen.
Auf der sicheren Seite ist man, wenn man auf die etablierten Bildagenturen wie pixelio, iStockfoto, Fotolia oder Shutterstock zurückgreift, die zum Teil sogar kostenlose Bilder zur Verfügung stellen. Allerdings sollte man auch hier die angegebenen Nutzungsrechte beachten. Infos sind meist den entsprechenden Bild hinterlegt. Am besten man informiert sich bei der jeweiligen Agentur über ein individuelles Angebot, welches speziell auf die Art und Weise der Verwendung und der Nutzung angepasst ist. Je nach Quantität, der fürs Internet benötigten Bilder, können dann ein Abo oder eine Flatrate sinnvolle Optionen sein.
Okay, dass kostet Geld, aber man geht einer potentiellen Urheberrechtsverletzung aus dem Weg.
Kostenlos geht es dann aber dennoch. Neben einschlägigen Plattformen, wie eben pixelio, hat nun auch Google Images reagiert. Über „Erweiterte Einstellungen“ kann man unter dem Punkt „Nutzungsrechte“ dann die Suchoption CC-lizensierte Bilder eingeben.








