Aus AOL wird Aol. – die neue Identität

Stefanie Schaetzler am April 21, 2010

AOL – ein Internetunternehmen der frühen Jahre. Ein Unternehmen, welches einem sehr vertraut und gleichzeitig doch kaum mehr beachtet wird. Bevor Google auf der Bildfläche erschien, war AOL ein Gigant. Nach einer gefloppten Fusion mit dem Medienkonzern Time Warner im Jahre 2000 allerdings, ist von diesem Giganten nur noch wenig zu hören.

Seit Dezember letzten Jahres ist das Unternehmen wieder auf Solopfaden unterwegs, Time Warner hat sich von AOL getrennt. Damit einhergehende Einsparungen und Entlassungen waren die Folge – wie auch ein neues visuelles Erscheinungsbild. Vorbei waren die Zeiten des AOL, Aol. trat auf die Bildfläche.

Überholtes und frisches Design
Dreh- und Angelpunkt des neuen Logos ist der veränderte Schriftzug. Aus AOL wurde Aol. Der Schriftzug ist es auch, der die Konstante in den neuen Logos darstellt. Denn die Bilder, welche hinter Aol. gelegt werden, sind eine bunte und frische Mischung aus verschiedensten Motiven und Farben. Die Schlüsselposition des veränderten visuellen Erscheinungsbilder allerdings ist klein und fast unscheinbar: Der Punkt.

Das neue Selbstverständnis
Nicht die Farben oder wechselnden Motive sind es, die ausschlaggebend sind. Nein, es ist der Punkt (Aol.) Der Punkt steht für Selbstbewusstsein und Vollständigkeit. Was vergangen ist, ist vergangen, es wird ein klarer Schlussstrich zur Vorgeschichte gezogen. Man wagt den Neuanfang und sieht positiv in die Zukunft. Das neue Credo des Unternehmens: „Nicht wir sind wichtig, der Inhalt ist es“. Und genau das verinnerlichen die neuen Logos in ihrer Wechselhaftigkeit nur allzu deutlich. Wie sich der Neubeginn für Aol. gestaltet, wird sich zeigen. Ein solider Anfang ist mit dem neuen Erscheinungsbild allemal getan.

Wer genaueres erfahren möchte: Hier das ofizielle Video zur neuen „Aol. – Ära“. Tim Armstrong, CEO und Chairman von Aol. stellt sein frisches und wiederbelebtes Unternehmen vor.


Endlich: Die Weiss-Verordnung ist da !!

Wolfgang Walenski am April 19, 2010

Haben Sie auch ständig Probleme mit den verschiedenen Weisstönen bei unterschiedlichen Papieren? Mal ist es ein Naturweiß oder ein Neutralweiss, manchmal wird auch ein blütenweißes oder schneeweißes Papier angeboten.

Man ärgert mich auch über weiße Papiere die als grün,- rot- oder gelbstichig bezeichnet werden.
Jetzt ist endlich die Weiss-Verordnung da. Das neue Regelwerk wird dem Weisschaos in Europa ein definitives Ende bereiten. Sie tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft. Die angegebenen Richtwerte müssen eingehalten werden. So wird verhindert, dass in ein und demselben Druckerzeugnis verschiedene Papierqualitäten zum Einsatz kommen, deren Weisstöne nicht perfekt zusammenpassen. Die Weissverordnung legt den Grundstein für eine europweite Weissharmonie:

§ 1: Werden in einem Druckobjekt verschiedene Papierqualitäten eingesetzt, ist darauf zu achten, dass die Weisstöne farblich miteinander harmonieren. Mit seinen fünf unterschiedlichen Papieren garantiert ZANDERS medley immer eine perfekte Weissharmonie.

§ 2: Werden in einem Druckerzeugnis Papiere mit unterschiedlichen Oberflächen verwendet, muss ihre Bedruckbarkeit dennoch gleichermaßen optimal sein. Das Papiersortiment von ZANDERS medley sorgt stets für ein homogenes Druckergebnis.

§ 3: Kommen Papiere mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen zum Einsatz, müssen eine gleichmäßig perfekte Bildwiedergabe und Farbbrillanz gewährleistet sein.

§ 4: Beim Einsatz von unterschiedlichen Papieren ist darauf zu achten, dass das haptische Erlebnis bei allen Oberflächen gleich bleibend hochwertig ist.

§ 5: Sollten Feinpapiere in einem Mailing zum Einsatz kommen, müssen sie über ein größtmögliches Volumen verfügen. Mit seinem 1,2- oder 1,7-fachen Volumen ist ZANDERS medley pure volume angenehm griffig und spart Porto- und Papierkosten.

Das Regelwerk der Weiss-Verordnung mit guten Druckbeispielen und ausführlichen Übersichten kann man bekommen unter:

www.zanders.de
www.m-real.com


Museum of Modern Art hat das @-Zeichen gekauft

Stefanie Schaetzler am April 18, 2010

MoMa proudly presents: das @-Zeichen. MoMa steht dabei für das Museum of Modern Art, welches in New York schon Millionen von Menschen begeistert hat. Am 22 März hat das Museum, genauer gesagt die Abteilung für Architektur und Design, nun das @-Zeichen in seine Kollektion aufgenommen.

Kaum fassbar
Zeitgenössische Kunst, Architektur und Design könne unerwartete Erscheinungsformen annehmen, so Paola Antonelli, Senior Kurator der Abteilung für Architektur und Design am MoMa. Weiters sei der physische Besitz eines Objekts keine Voraussetzung mehr für dessen Anschaffung. MoMa beschreitet damit neue, richtunsgweisende Wege: So können sich Kuratoren zukünftig auch Objekte aneignen und anerkennen, welche eigentlich nicht fassbar und damit nicht „zu haben“ sind, bzw. welche allen und jedem zur Verfügung stehen. Dennoch sind auch solch schwer fass- und greifbaren Objekte den Kriterien der MoMa-Kollektionen unterworfen: trotz fehlender physischer Präsenz müssen sie qualitativ hochwertig, relevant und einzigartig sein!

Warum also das @-Zeichen?
Um diese Entscheidung verstehen zu können, präsentiert das MoMa einen geschichtlichen Abriss, der auf die Bedeutung des Zeichens verweist. Lange bevor es im internationalen E-Mail-Verkehr zu einem grundlegen Bestandteil wurde, der Benutzer- und Domainname voneinander trennt, war das @-Zeichen in unterschiedlichen Kulturkreisen bekannt.

Kurze Historie des @-Zeichens
1536: das @-Zeichen wurde von einem italienischen Kaufmann in einem Brief benutzt

Der eigentliche Ursprung des Symbols ist bis dato nicht geklärt, es halten sich allerdings Theorien, wonach die Entstehung des Zeichens im Mittelalter angesiedelt ist. So könnte es sich bei dem Zeichen einerseits um eine handschriftliche Verschmelzung aus den Buchstaben „a“ und „d“ gehandelt haben („ad“ lat. : „zu etwas hin“). Andererseits könnte es auch als Abkürzungszeichen für das Wort „Amphore“ fungiert haben, welches zur damaligen Zeit als Maßeinheit genutzt wurde.

Seit den 1880 Jahren ist das Zeichen schließlich nachweislich auf englischen Schreibmaschinen zu finden. Das „commercial ‚a’“ avancierte zu einem kaufmännischen Wertezeichen, dessen Bedeutung mit unserem „à“ zu vergleichen ist. Während man in Deutschland also z.B. „2 Äpfel à 30 Pfennig“ sagte, hieß es im angelsächsichen Raum „2 apples at 30 pence“ – in Kurzform „3 apples @ 30 Pence“. Da das Zeichen also vermehrt im Handel gebräuchlich wurde, wundert es kaum, dass es seinen Einzug auf Schreibmaschinentastaturen und in späterer Folge auf Computertastaturen feierte.

Ray Tomlinson’s und sein @-Zeichen
Im Jahre 1972 schließlich, im Zuge der Erfindung der E-Mail, war der Ingenieur Ray Tomlinson auf der Suche nach einem relativ unbekannten Zeichen, welches Benutzer- und Rechnername voneinander trennen sollte. Er stieß auf das @-Zeichen und nutze es fortan für sein E-Mail Programm. Neben der symbolischen Prägnanz war das Zeichen auch inhaltlich korrekt: „At“ = „bei“ bot sich an, stand vor dem @-Zeichen ja der Benutzername, nach dem Zeichen der Domainname.

Was hat das Museum of Modern Art nun wirklich erstanden?
Weder Kunst noch Designobjekt, liegt die Bedeutung des Zeichens in seiner weltweiten Nutzung. Obwohl es immateriell und künstlich ist, ist es doch allgegenwärtig. Ein Zeichen, welches vor Kraft strotzt und dessen Bedeutung wir unbewusst tagtäglich akzeptieren und immer wieder aufs neue bestätigen – mit jeder E-Mail, die unseren Postausgang verlässt. Es ist kein Kunstwerk im eigentlichen Sinn – so hat es auch dem MoMa keinen Cent gekostet – und doch kommt keiner umhin, es zu bemerken. Es besitzt das Prädikat sehenswert. Und laut Paola Antonelli vermag es noch viel mehr:

„It has truly become a way of expressing society’s changing technological and social relationships, expressing new forms of behavior and interaction in a new world.”


Der Gutenberg Blog auf Facebook

Marc-Michael Schoberer am April 13, 2010

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Produkte, egal für welchen Sektor, sollen und müssen ansprechen, um beim Kunden Reaktionen zu wecken. Welche im besten Fall zu einem Kauf führen. Oder aber dafür sorgen, dass das Produkt einen festen Platz im Gedächtnis der Menschen einnimmt. Unabhängig vom Inhalt ist dabei bereits die Verpackung ausschlaggebend. Ansprechende Hüllen, welche Lust auf ‚Mehr’ machen, haben die größten Chancen, in den Olymp zu gelangen und damit beim Kunden zu landen.

Eine neue Lösung um dem inneren Kern auch nach Außen hin eine reizvolle und begehrte Optik zu beschaffen, verbirgt sich im Kaltfolientransfer. Dieses Verfahren spricht, geschickt genutzt, sowohl Seh- wie auch Tastsinn an und löst durch ein bestechendes Aussehen und ein wortwörtlich „gutes Gefühl“ den drängenden Impuls aus, diese Sache unbedingt haben zu wollen. Qualität sowie ein positives Lebensgefühl lassen sich durch diese Technik eindrucksvoll darstellen. Marken können sich so platzieren und behaupten.

Beim Kaltfolientransfer bzw. der Kaltfolienveredelung wird ein Druckwerk mit einer Folie, zum Zwecke der Veredelung, beklebt. Der Vorteil zur herkömmlichen Heißfolienprägung liegt darin, dass keine hohen Temperaturen oder zusätzliche Werkzeuge von Nöten sind.

Allerdings sollte der Einsatz diese Technik bewusst geplant werden, um später eventuelle Enttäuschungen zu vermeiden. So sollte man zum einen bedenken, dass Kaltfolien den Helligkeitswert von Metallfarbtönen, abhängig vom Lichteinfall, um ca. 40% verringern. Das Ergebnis wirkt im direkten Vergleich zu Resultaten, welche in Heißfolienprägungen entstanden sind, etwas matter. Aufgrund spezieller Reflexionseigenschaften können zudem visuelle Irritationen entstehen, welche letzten Endes vom Produkt ablenken.

Bei einem bedachten und organisierten Einsatz hingegen, sind Kaltfolien wahre Künstler. So lassen sich feine Linien, Raster und Strukturen hervorragend darstellen. Filigrane Motive können dadurch ohne Schwierigkeiten dargestellt werden. Auch bieten Kaltfolien durch mehrfarbige Überdruckung ein erweitertes Farbspektrum und somit neue Möglichkeiten in der Farbgestaltung.

Sollen Produkte oder Marken also zu einem optisch wie haptisch fassbaren Ereignis avancieren, bieten Kalfolienveredelungen sicher einen innovativen und beeindruckenden Weg, um dies zu erreichen. Solange die Kommunikation zwischen Auftraggeber, Veredeler und Druckerei stimmt, hinterlassen derlei bearbeitete Waren definitiv einen bleibenden Eindruck.


Schneidersöhne wird Papyrus

Wolfgang Walenski am April 7, 2010

Seit 2006 gehört das traditionsreiche Papiergroßandelsunternehmen Schneidersöhne in Ettlingen zum schwedischen Unternehmen Papyrus in Mölndal und da macht es Sinn, europaweit unter einem gemeinsamen Markennahmen aufzutreten.

Damit besteht nicht nur ein einheitliches und europaweit verfügbares Sortiment, sondern auch ein zentraler Einkauf. Darüber hinaus gewährleisten einheitliche Unternehmensrichtlinien sowie eine gemeinsame Beschaffungspolitik – auch unter Umweltaspekten – für alle Kunden die Sicherheit, qualitativ hochwertige und unbedenkliche Produkte bei Papyrus einzukaufen. Die offizielle Umstellung des Namens Schneidersöhne auf Papyrus erfolgt ab 6. April 2010. Außer dem Namen selbst ändert sich nichts. Erstmals nach 10 Jahren kommt jetzt auch die neue überarbeitete Musterkollektion auf den Markt, für die ca. 150 Tonnen Papier verarbeitet wurden. Denn nach wie vor ist die Papierberatung ein sehr wichtiges Verkaufsinstrument.

Papyrus ist als Gesamtunternehmen in 22 europäischen Ländern vertreten und befindet sich von der Marktposition her in Kontinentaleuropa an zweiter Stelle. 2009 wurde ein Umsatz von 1.817 Mio. Euro (-11% zum Vorjahr) erzielt. 2.810 Mitarbeiter kümmern sich um insgesamt 65.000 Kunden.
„Auch 2010 wird die Marktlage herausfordernd bleiben“, so Robert Matzke, der zweite Geschäftsführer.


Unseren 200€-Gutschein hat gewonnen…

Marc-Michael Schoberer am März 10, 2010

Taaaaattaaaaa! Die Gewinnerin unseres 200€ Druck-Gutscheins – sponsored by Flyerpilot und dem Gutenberg Blog – steht fest.

Herzlichen Glückwunsch Diana!
Hier ihr Post: http://spannendes-im-netz.blogspot.com/2010/02/mit-meinem-200-druckgutschein-vom.html

Wir kontaktieren Dich in den nächsten Tagen per E-Mail und wünschen Dir schon jetzt viel Freude mit deinen Druckprodukten.
Halte uns auf dem Laufenden, was du bei Flyerpilot hast drucken lassen.

Wir bedanken uns auch recht herzlich bei allen anderen Teilnehmern und empfehlen, dass Ihr unseren RSS-Feed abonniert und/oder uns auf Twitter verfolgt. So verpasst ihr in Zukunft keine spannende Gewinnaktion vom Gutenberg Blog.

Eure Team Gutenberg Blog!

Hier nochmal der Link zur Verlosung: http://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/jetzt-200-euro-gutschein-gewinnen-1879.html



IPA – das Internationale Phonetische Alphabet

Stefanie Schaetzler am März 10, 2010

Das Internationale Phonetische Alphabet, kurz IPA, ist, wie der Name schon sagt, ein phonetisches Alphabet, also ein Lautschriftsystem, womit nahezu alle Äußerungen menschlicher Sprache darstellbar sind. Vor allem bei der Darstellung von Wörtern und Bezeichnung und deren Aussprache in Wörterbüchern und Lexika hat sich das IPA als sehr hilfreich erwiesen.

Die Idee, ein Transkriptionsalphabet zu entwickeln, womit alle Sprachen der Welt festgehalten werden können, geht auf Otto Jesperse, einen dänischen Linguisten, im Jahr 1886 zurück. Dort hatte er in einem Brief an Paul Passy den Gedanken an solch ein System zum ersten Mal erwähnt. Gemeinsam gründeten die beiden wenig später die International Phonetic Assosiation. Zwei Jahre darauf, im Herbst 1888, wurde schließlich das erste Lautschriftsystem veröffentlicht.

Folgende Grundsätze waren dabei für das Alphabet von Bedeutung: Jeder distinktive, damit unterschiedliche, Laut sollte ein eigenes Zeichen besitzen. Lässt sich ein Laut allerdings in mehreren Sprachen finden, so bedarf es nur eines einzigen Zeichens. Dies trifft auch dann zu, wenn ein Laut zwar gleich, allerdings unterschiedliche Lautschattierungen aufweist. Des Weiteren sollte das Alphabet – wenn möglich- mit so wenig neuen Zeichen wie nur irgend machbar auskommen. Man stützte sich bei der Umsetzung dieses Grundsatzes weitgehend auf Buchstaben des lateinischen und griechischen Alphabets. Natürlich in veränderter Form. Dabei sollen die neuen Formen jeweils denjenigen Laut andeuten, welchen sie repräsentieren. Immer in Anlehnung und damit Ähnlichkeit zum alten Buchstaben. Diakritische Zeichen, also Zeichen welche zu einem Buchstaben gehören und diesem eine besondere Aussprache oder Betonung verleihen (z.B. ` oder ´ ), sollten vermieden werden. Lesbarkeit und Druckbarkeit des Lautschriftsystems sollte durch solche Sonderzeichen nicht beeinflusst oder erschwert werden.

Vor allem beim Zweitspracherwerb helfen Lautschriftsysteme, die richtige Aussprache kennenzulernen und anwenden zu können. Zudem sichern Aussprachewörterbücher vor allem für Nichtmuttersprachler, BerufsprecherInnen und SchauspielerInnen den richtigen Umgang mit Sprache. Für Deutschland ist das wohl meistgenutzte Aussprachewörterbuch der Duden Nr. 6. Unter folgende Adresse kann man sich über momentane Ausspracheregeln und die aktuellste Auflage des Aussprachewörterbuches informieren: http://www.duden.de/produkte/detail.php?isbn=3-411-04066-1


Mobile Printing Anwendung von Pressio veröffentlicht

Marc-Michael Schoberer am Februar 28, 2010

Drucksachen lassen sich nun auch mobil kalkulieren und bestellen. Einen entsprechend für Smartphones optimierten Shop zeigt die Digitaldruckerei Pressio aus Varel. Übersichtlich werden alle Druckoption auf dem Bildschirm dargestellt und lassen sich bequem auswählen. Auf die Bestellung lässt sich gleich mobil abwickeln.

iphone_pressio_mobile

Das Internet wird dank internetfähiger Handys mobiler und die technischen Möglichkeiten eröffnen auch dem Onlinehandel neue Vertriebswege. Durch immer günstigere Tarife gewinnt »Mobile Commerce« an Fahrt und Kunden entdecken die Vorteile des mobilen Einkaufens für sich. Entsprechende Mobilfunkgeräte gibt es schon lange, doch erst mit den Smartphones und Geräten wie dem Iphone wird der Durchbruch gelingen. Größere Bildschirme und intuitivere Benutzerführung erleichtern den Zugang, sodass auch neue Zielgruppen erschlossen werden, die bisher keinen Zugang zum klassischen Internet hatten.

Ebay setzte den Trend zum Mobile Commerce, doch es gibt mittlerweile auch viele andere Dienstleistungen, die bequem von unterwegs abgewickelt werden können. Ein Beispiel dafür ist das Angebot der Druckerei Pressio. Seit 2005 werden Druckprodukte über einen innovativen Ein-Seiten-Shop vertrieben. Dieses Konzept der online Druckkosten-Kalkulation wurde nun auf das Mobiltelefon übertragen. So kann z. B. eine Werbeagentur im Gespräch mit einem ihrer Kunden vor Ort über ein internetfähiges Mobiltelefon die Druckkosten für ein Printprojekt berechnen.
Ist der Kunde mit dem ermittelten Angebot einverstanden, kann auch der Auftrag innerhalb weniger Sekunden direkt über das Handy abgewickelt werden. Die Druckvorlage kann dann z. B. per E-Mail zugesendet werden.

Das Angebot von Pressio zeigt, wie einfach sich auch komplexe Dienstleistungen mobil vermarkten und sich neue Kundenkreise erschließen lassen. Besonders für schnell abzuwickelnde oder kurzfristige Dienstleistungen bietet sich der mobile Vertriebsweg an. Den Online-Rechner findet ihr zum ausprobieren bei http://m.pressio.de

Viel Spaß!


Ein Füllhorn von manroland: expressis verbis-Edition 2010

Wolfgang Walenski am Februar 20, 2010

manroland hat ein riesiges Füllhorn prall gefüllt und jetzt der Öffentlichkeit angeboten. Aus 52 globalen Quellen wurden die Ergebnisse, Untersuchungen, Statistiken,Grafiken und Befragungen zum Thema:“ Wie geht es weiter mit Print“ zusammengetragen, ausgewertet, analysiert und kommentiert.

manroland bietet mit dieser hervorragenden expressis-verbis-Edition 2010 mehr als nur ein Hilfsmittel zu dringenden Fragen der Druckindustrie.

Wie geht es weiter, auf welche technische Veränderung haben sich die Menschen der Druck- und Medienwelt einzustellen und was muss getan werden um die Krise zu meistern ?
Wie steht´s um die Zeitung und Verpackung? Wo liegen die Wachstumsmärkte? Bleiben Papier und Karton die Favoriten der Zukunft? Profitiert der Versandhandel vom Internet? Sind sinkende Werbeeinnahmen nur ein Phänomen der Printmedien? Haben Zeitschriften eine Zukunft? Macht lesen glücklich? Wie sieht der neue Konsumententypus aus? Wo auf der Welt können junge Menschen der Polygraphie studieren? Werbedrucke und Bücherdruck auf neuen Wegen! Grün ist mehr als die 5.Farbe. usw. usw.
Das sind hier nur ganz wenige Stichworte aus dem sehr umfangreichen Inhaltsverzeichnis. Sie machen aber deutlich, dass wir es hier mit einer Arbeit zu tun haben, mit der sich alle Menschen der Druck- und Werbeindustrie nicht nur flüchtig, sondern sehr intensiv beschäftigen sollen und müssen.
Eigentlich werden alle wichtigen Fragen gestellt und auch beantwortet. Gratulation und einen kräftigen symbolischen Händedruck zu dieser gewaltigen Arbeit !!

Darf ich trotz aller begeisternden Euphorie doch noch etwas „meckern“ ? Es ist zwar, entsprechend des Impressums, im Bogenoffsetdruck auf einem hochwertigen und hochweißen Papier gedruckt worden. Aber ein gestrichenes Papier mit etwas mehr Glanz und Glätte währe das berühmte“ Tüpfelchen auf dem i“gewesen. Und die guten Repros hätten das auch wirklich verdient. Vielleicht ist auf Grund der Nachfrage eine Nachauflage erforderlich, bei der dann noch etwas optimiert werden kann.