Fotokunst: BLICKFANG – DEUTSCHLANDS BESTE FOTOGRAFEN 2010

Marc-Michael Schoberer am Juli 21, 2010

Das Jahrbuch „BLICKFANG – Deutschlands beste Fotografen“ geht mit der Ausgabe für 2010 an den Start und präsentiert auch in diesem Jahr wieder den Status-Quo der professionellen Fotografie in Deutschland.

Nach dem Erfolg der letzten Ausgaben wurde das Projekt weiter optimiert und erscheint nun in einem edlen Leineneinband, frischem Design und in einem großzügigeren Format. Alphabetisch geordnet zeigt das aufwendig produzierte Kompendium eine umfangreiche und hochkarätige Auswahl der besten Fotografen Deutschlands (mit unterschiedlichen Schwerpunkten).
Auf insgesamt 704 Seiten präsentieren sich diese mit ihren Arbeiten und einer Kurzbeschreibung.

→ diesen Artikel weiterlesen!


Angebote als Freelancer effektiv schreiben

Drewers Steven am Juli 7, 2010

Gerade wegen der vielen verschiedenen Aspekte eines Design-Projektes, kann es anders als in anderen Branchen sehr schwierig sein ein Angebot für ein eben solches zu schreiben. Wenn Ihr Angebot nicht sorgfältig erstellt wird, kann es zu Missverständnissen und unglücklichen Kunden führen (nicht zu vergessen der Kummer den man sich selbst bereitet). Das gleiche gilt für Rechnungen. Wenn nicht klar ist wofür Ihre Kunden bezahlen, können Sie die Zahlung hinauszögern oder anfechten.

Es gibt zwei Hauptfaktoren die bei der Erstellung eines Angebotes zu beachten sind: Erstens, Sie haben es mit Menschen zu tun die zum Zeitpunkt des Angebotes noch nicht Ihre Kunden sind; und zweitens, Sie haben es mit Kunden zu tun, von denen Sie hoffen, dass sie Ihnen weitere Aufträge einbringen. Dieser Artikel bietet einige Tips, die auf diesen beiden Prinzipien basieren, um Designern zu helfen kreative und effektive Angebote zu verfassen.


Die Grundlagen

Ein Angebot sollte einige Basisinformationen über Ihr Unternehmen (Kontaktinformationen), den voraussichtlichen Kunden, und die Tatsache, dass es sich um ein Angebot handelt, enthalten.

→ diesen Artikel weiterlesen!


Wettbewerb: Hunger nach Solidarität

Marc-Michael Schoberer am Juni 23, 2010

Plakatwettbewerb für Auszubildende und Studierende in Grafikdesign

Der Solidaritätsdienst-international e.V. (SODI) sucht Plakatbeiträge junger Erwachsener zum Titel „Hunger nach Solidarität“. In einem Wettbewerb werden die 15 besten Beiträge ermittelt. Die Vorauswahl wird in einer Ausstellung veröffentlicht, die Gewinnerplakate an öffentlichen Haltestellen im Raum Berlin gehängt.

Die Berliner Nichtregierungsorganisation SODI wirft in ihrem Wettbewerb die Frage der globalen Gerechtigkeit auf und sucht Beiträge, die das Thema kritisch betrachten und dabei die Widersprüche im kleinen oder großen Zusammenhang aufgreifen. Kreativ, überraschend, bissig, ungewöhnlich sollen die Beiträge auf die Welthungersituation aufmerksam machen und die Frage der weltweiten Partnerschaft, Verbundenheit und Verantwortung aufwerfen. Der entwicklungspolitische Verein will damit darauf aufmerksam machen, dass weltweit eine Milliarde Menschen Hunger leiden. Dabei könnten mit den Lebensmitteln, die weltweit produziert werden, zwölf Milliarden Menschen ernährt werden. Die Menge an Brot, die täglich allein in der österreichischen Hauptstadt Wien weggeworfen wird, entspricht dem Tagesbedarf einer Stadt mit 260.000 Einwohnern.

“Es handelt sich um eine Frage der Prioritätensetzung – nicht knapper Staatskassen. Die Weltgemeinschaft vergisst die Armen und Ärmsten. Mit unserem Wettbewerb wollen wir den Verantwortlichen auf die Füße treten. Jungen Kreativen möchten wir die Gelegenheit geben, sich mit Entwicklungspolitik auseinanderzusetzen und ihre Arbeit zu präsentieren”, beschreibt Ettina Zach, Bildungsreferentin bei SODI, die Ziele des Projektes.

Auszubildende und Studierende der Mediengestaltung, Visuellen Kommunikation, des Informationsdesigns und ähnlicher Richtungen sowie freie Kreative bis 35 Jahre können ihre Beiträge bis zum 31. August 2010 als EPS und PDF (X3:2002) Format (A1 bei 300 dpi) bei e.zach[at]sodi.de einreichen. Eine unabhängige Jury, bestehend aus Wilfried Klink (Geschäftsführer Kreation TRIALON Marketing & Kommunikation GmbH), Ralf Mueller von der Haegen (FLMH | Labor für Politik und Kommunikation), Alexander Schudy (Koordinator Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e.V.), Torsten Feltes (Mitglied des SODI-Vorstands), wählen die 15 besten Plakate aus. Sie werden Teil der gleichnamigen Ausstellung sein. Die Gewinnerplakate werden an öffentlichen Haltestellen im Raum Berlin gehängt.

Die Ausschreibung und weitere Informationen gibts unter http://entwickler-netz.de/blog/2010/06/02/hunger-nach-solidaritat/


Veer nimmt zahlreiche neue Schriftarten in die umfangreiche Kollektion auf und gibt die Verleihung von Auszeichnungen an Schriftdesigner bekannt.



Veer, Hersteller und Anbieter preisgünstiger visueller Elemente und designbezogener Produkte, erweitert sein Angebot an preisgünstigen und kunstvoll gestalteten Schriftarten. Auerßdem wurden zahlreiche neue Schriftkollektionen und einzelne, exklusive Schriften ins Portfolio aufgenommen.

TypeTogether, eine zur Nutzung durch Verlage und Unternehmen bestimmte Kollektion qualitativ hochwertiger und detailreicher Schriftarten, wurde um vier Schriften erweitert: Etica, Rue, Edita Small und Skolar. → diesen Artikel weiterlesen!


Es gibt gerade in den Tiefen des Internets Tools und Applikationen von denen es ganz gut ist nichts zu wissen.  Nur ab und zu kommt man in eine Situation, in der man sich wünscht, dass dies anders wäre. Dann wäre man so dankbar, wenn man irgendwann einmal einen Artikel gelesen hätte, in dem genau dieses jetzt so dringend gesuchte Tool vorgestellt wurde.

In diesem Beitrag will ich auf ein Online-Tool hinweisen, was Websites in ein PDF konvertiert. Die Rede ist von pdfcrowd. Natürlich es gibt auch andere Möglichkeiten, eine URL in ein PDF umzuwandeln, aber mit pdfcrowd gelingt dies besonders gut – und einfacher geht es eigentlich auch nicht. Einfach die URL eingeben den „Convert to PDF“-Button drücken und fertig. → diesen Artikel weiterlesen!

Tags: , ,

Geometrische Schriften brauchbar machen

Drewers Steven am Mai 27, 2010

Für Grafikdesigner sind geometrische oder modulare Schriften ein guter Anhaltspunkt um mit dem Design von Schriften zu beginnen. Adobe Illustrator und andere Programme bieten eine simple Sammlung von Elementen wie Kreisen, Quadraten und Dreiecken, welche kombiniert werden können um ein passables Alphabet auf die Beine zu stellen. Man versucht hierbei die verschiedenen Symbole zu drehen und verzerren um sie an ein paar wenige simple Regeln anzupassen, die es zu beachten gilt.

Die Intention ein komplettes Alphabet mithilfe von wenigen Formen zu erstellen ist eine gestalterische Herausforderung. Für diejenigen unter Ihnen mit minimalistischen Tendenzen, besteht die Versuchung darin all die ausschmückenden Elemente wie Serifen zu eliminieren und eine einfachere Form zu schaffen. Dank Software wie FontStruct und Font Constructor ist das Zusammenstellen eines Font Sets aus geometrischen Elementen heutzutage einfacher als je zuvor., die beginnen mit Schriftdesign zu experimentieren. → diesen Artikel weiterlesen!


Digitaler Verpackungsdruck on Demand

Tom Schoener am Mai 26, 2010

Im vergangenen Dezember hat die Hirschmann DCC Packaging GmbH im baden-württembergischen Ostfildern eine Weltpremiere auf dem Sektor des digitalen Verpackungsdrucks in Betrieb genommen. Hierbei handelt es sich um eine Produktionsstraße, die auf der Verpackungsdrucklösung Xerox iGen4 und einer Gallop Endverarbeitungseinheit vom finnischen Hersteller Stora Enso basiert, mit denen Xerox gemeinsam die digitale Produktionsstraße konzipiert hat. Diese umfasst die Module für Lackierung, Stapeln, Transport sowie den Stanzvorgang.

Die neue Verpackungsdrucklösung druckt on Demand. Auf diese Weise werden kürzere Lieferzeiten und kosteneffiziente Bedruckung der jeweiligen Verpackung mit den individuellen Daten ermöglicht. Die neue Technik erlaubt die Personalisierung der Druckerzeugnisse und ist auch bei geringeren Stückzahlen immer noch rentabel. Aufgrund der schnellen Umrüstzeiten ist das Angebot beispielsweise für Pharma- und Lebensmittelbranche, aber auch Marketing- oder Werbeagenturen sowie den Handel spannend. → diesen Artikel weiterlesen!


Die Wahl der Schrift

Drewers Steven am Mai 7, 2010

Typographie ist keine Wissenschaft. Typographie ist eine Kunst. Es gibt diejenigen, die daraus eine Wissenschaft machen; diejenigen, die denken, dass eine immense Auswahl an Schriftarten schon irgendwie ein gute Typographie hervrbringt. Typographie und die Auswahl von Schriftarten sind keine Wissenschaft bestimmt von Axiomen und Regeln.

Bevor wir uns dem Wesentlichen im Bezug auf die Auswahl von Schriften widmen, sollten wir kurz über Verantwortung sprechen. Im Grunde ist die Verantwortung die wir tragen zweiseitig: zuerst einmal sind wir es dem Leser schuldig ihn nicht am Lesegenuss zu hindern, sondern ihn in diesem zu unterstützen; zweitens haben wir eine Verantwortung gegenüber den Schriften die wir benutzen. Gute Schriftarten werden für gute Zwecke gestaltet, aber selbst die Besten eignen sich nicht für jeden Zweck.

Was folgt ist keine Auflistung von Regeln, sondern vielmehr eine Sammlung von Prinzipien. → diesen Artikel weiterlesen!


Am Freitag, den 21. Mai 2010 ist es mal wieder soweit. Zwischen 11:00 – 15:00 Uhr findet an der Hochschule der Medien ein Informationstag zum Master-Studiengang statt.

Die Veranstaltung richtet sich dabei an Studierende und Hochschulabsolventen, die ein Master-Studium anstreben – unabhängig davon, ob sie bereits über Berufserfahrung verfügen oder nicht. Den Interessenten soll an diesem Tag durch diverse Vorträge ein Einblick über das Master-Studium an der HdM vermittelt werden.
Beginn ist wie gesagt um 11:00 Uhr. Nach der obligatorischen Begrüßung der Teilnehmer wird ein Referent des Rektorats allgemeine Informationen zum Master-Studium an der HdM vortragen. Danach finden weitere Panals in den Räumen 011 und 012 statt, in denen die einzelnen Master-Studiengänge der HdM vorgestellt werden. Da immer zwei Veranstaltungen gleichzeitig stattfinden, sollte man sich bereits im Vorfeld darüber im Klaren sein, wo die eigenen Präferenzen liegen. Darüber hinaus haben die Studenten in persönlichen Gesprächen die Möglichkeit, ihre Fragen zum Studium zu stellen und sich auf diese Weise über die Voraussetzungen, Inhalte und natürlich auch über die Zukunftsperspektiven zu informieren.

Wer sich zum Master-Studium für das kommende Wintersemester anmelden möchte – Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2010. Ein Besuch des Masterinfotages im Vorfeld kann hier jedoch auf keinen Fall schaden.

Die genaue Anschrift des Veranstaltungsorts:
Hochschule der Medien
Nobelstraße 10
70569 Stuttgart


Ich muss zugeben, folgendes typografische Fundstück lässt sich nicht zwingend mit dem Attribut neu bezeichnen. Nun wage ich einmal die Behauptung, dass dieses Kleinod nicht nur mir entgangen sein dürfte und weil ich es ganz persönlich ganz hervorragend gemacht finde, möchte ich es den Lesern des Gutenbergblogs auch keineswegs vorenthalten.

Im Juni 2006 hat der Grazer Multimedia Student Philipp Strahl sich auf, wie ich finde, äußert kreative Art und Weise dem Thema Fonts angenommen und einen unterhaltsamen Sachfilm produziert. Zu Beginn des Videos gibt es eine kurze Einführung in die Konstruktion einer Schrift – und wenn man bisher glaubte, dass dies ein eher trockenes Thema sei, so lehrt uns das Filmchen von Philipp Strahl eines besseren.

Dem schließt sich eine Benefiz Gala an, bei denen die Schriften wie auf einer Modenschau präsentiert werden. Auf diese Weise werden im Film die unterschiedlichen Stile innerhalb der Typografie sehr anschaulich erklärt.

Ein kleiner inhaltlicher Fehler hat sich dann wohl doch in den Film eingeschlichen. Bei der Präsentation der Caslon wird scheinbar eine Baskerville verwendet – ein Fehler, der nach Angabe von Philipp Strahl auf eine falsch beschriftete Schriftart zurückzuführen sei und der auf dem Fontblog eine kleine Diskussionslawine heraufbeschworen hat, ohne dass letztlich dabei die Beurteilung des Filmes negativ ausfiel – im Gegenteil. Dem schließe ich mich, wie bereits erwähnt, gerne an. Aber machen Sie sich am besten selbst ein Bild:

Anmerkung: Im Film sind kurz politisch negativ konnotierte Symbole sichtbar, die jedoch nicht dazu verwendet werden, eine politische Meinung auszudrücken. Vielmehr geht es darum zu zeigen, wie ein solcher Missbrauch einer Schrift ein schlechtes Image bewirken kann. Da weder der Urheber oder die Videoplattform YouTube Grund für Zensur sehen, sehen auch wir dafür keine Veranlassung.