Laser Finishing zur Veredelung von Printprodukten

Marc-Michael Schoberer am Juli 3, 2015

Papier mit Lasertechnik ausgestanzt

 

Immer schnellere Durchlaufzeiten und kleinere Auflagen gehören im Digitaldruck bereits zum Alltag. Die Trends der letzten Jahre zeigen, dass die Marktanforderungen an hochwertige und personalisierte Druckerzeugnisse, die Aufmerksamkeit erregen, enorm gestiegen sind. Hier braucht es Geräte, die eine Vielfalt an Materialien bearbeiten können und für die kreative Veredelung von Printprodukten geeignet sind, um eine rasche Umsetzung der Druckaufträge zu gewährleisten. Trotec Lasersysteme bieten nicht nur die Möglichkeit das Geschäftsfeld hinsichtlich der Materialien sondern auch in der Endverarbeitung zu erweitern.

Durch Laser Finishing mittels integriertem Kamerasystem für filigranste Schnitte sind sogar Kleinstauflagen möglich, die vorher unprofitabel gewesen wären. Registergenaue Konturschnitte sowie die Gravur oder Perforation von bedruckten Materialien können vor Ort vorgenommen werden und es ist keine zeitintensive Zusammenarbeit mit einem Partnerunternehmen nötig. Zudem entfallen durch die Laserbearbeitung lange Rüst- und Stillstandzeiten, da keine Stanzformen angefordert werden müssen. → diesen Artikel weiterlesen!


Nudeln aus dem 3D Drucker

Marc-Michael Schoberer am Juni 11, 2015

Spaghetti, Rigatoni, Fusilli, Farfalle oder doch eine ganz eigene Kreation? Und das auf Knopfdruck? Das ist keine weit entfernte Zukunftsvision mehr, sondern bereits greifbare Realität. Das italienische Lebensmittelunternehmen Barilla hat sich zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit dem niederländischen Institut TNO Eindhoven einen 3D-Drucker für Pasta zu entwickeln. Dieser wurde nun zur Weltausstellung 2015 in Mailand präsentiert. Das rund 40 Zentimeter breite Beta-Gerät wirkt unscheinbar von außen, kann jedoch die Küche von morgen revolutionieren.

Nudeln aus dem 3D-Drucker könnten schon mal in Serie gehen. Barilla arbeitet an der Serienreife eines Nudeldruckers.

Mit einem herkömmlichen USB-Stick und einer mit Nudelteig gefüllten Patrone könnten so unzählige Kreationen sofort abrufbereit sein. Die Patronen sollen ähnlich wie Pads bei Kaffeemaschinen einfach nachzubestellen sein. Die Drucker sollen vor allem in Restaurants eingesetzt werden. In ausgewählten Restaurants in Eindhoven werden sogar bereits Lebensmitteldrucker für die Praxis getestet. → diesen Artikel weiterlesen!


Der Katalogdruck

Marc-Michael Schoberer am April 24, 2015

Ja, das waren schon Medienereignisse, damals, als die dicken Wälzer von Neckermann und Quelle von Baur, Schwab und Otto, zweimal im Jahr aus den Rotationspressen liefen. Auf bis zu 1000 Seiten wurden Tausende von Artikeln beworben und der Katalogdruck erreichte unglaubliche Auflagen. Bis zu drei Millionen Stück dieser drei Kilogramm schweren Kataloge wurden verschickt und verschafften der Neckermann AG einen Umsatz von 300 Millionen DM pro Jahr.

Gedruckt wurden diese Ikonen des Wirtschaftswunders anfangs, in den 1950er Jahren, noch im Hochdruck. Bei steigender Auflage gingen die Hersteller beim Katalogdruck aber mehr und mehr zum Tiefdruckverfahren über, das erst bei Auflagen von über 300000 Stück rentabel wird. Im Gegensatz zum Hoch- und Flachdruck, besser bekannt unter der Bezeichnung Offset-Druck, wird im Tiefdruck von einer tiefer geätzten Druckform gedruckt. Winzig kleine, rautenförmige Vertiefungen werden in die Druckform geätzt oder gestochen. Diese sind von den Nachbarnäpfchen durch kleine Stege getrennt und werden von der Druckmaschine mit Farbe gefüllt. Eine Rakel streift die überflüssige Farbe ab und ein Druckzylinder presst das saugfähige, oftmals etwas angefeuchtete Papier, mit großem Druck auf die Druckform. Das Papier saugt die Farbe aus den Näpfchen und fertig ist der Abzug. Dieses Verfahren eignet sich hervorragend dazu im Katalogdruck eine fotorealistische Qualität der Bilder aufs Papier zu bringen.

Betrachtet man einen im Katalogdruck hergestellten Druck durch eine starke Lupe – wie zum Beispiel einem Fadenzähler – sieht man ein fast geschlossenes Bild. Beim Flachdruck und Hochdruck kann man mühelos die Rasterpunkte unterscheiden – beim Tiefdruck laufen die Punkte jedoch zusammen. Dieser Blur-Effekt verbessert ganz entscheidend die Qualität der Abbildungen und darauf kommt es ja an, beim Katalogdruck. → diesen Artikel weiterlesen!


Wie erstelle ich eine Imagebroschüre?

Marc-Michael Schoberer am März 26, 2015

Eine Broschüre ist unwichtig, weil es mittlerweile das Internet gibt? Falsch! Nach wie vor ist die Imagebroschüre ein Aushängeschild für Ihr Unternehmen. Gut gestaltet kann sie Ihre Reputation und Bekanntheit stark verbessern und neue Kunden werben. Doch wie sollte eine wirksame Imagebroschüre gestaltet sein?
Eine Broschüre gliedert sich in zwei Teile: Inhalt und Layout und besteht aus Titelseite, 2. Umschlagsseite, Innenteil, 3. Umschlagsseite und der Rückseite. Jede von Ihnen erfüllt eine spezielle Funktion, um den Leser „bei der Stange zu halten“ und sollte gut durchdacht sein.

Coole Arbeitsplätze auf den richtig tolle Designs - wie beispielsweise eine Imagebroschüre entstehen können. → diesen Artikel weiterlesen!


Oben: Rückseite eines plano gelieferten Aufstellers mit einfacher Rückenstütze.

Unter Paper-Engineering oder Papier-Ingenieurskunst versteht man den handwerklich und gestalterisch kunstvollen Umgang mit Papier oder Pappe. Oft geht es um interessant designte Pop-up-Bücher oder um Kunsthandwerk, bei dem mit Laserstanzungen oder z. B. im Mehrschichtverfahren mit Papieren gearbeitet wird.

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Visitenkartenchaos bei der Hausdruckerei

Marc-Michael Schoberer am Januar 29, 2015

Es gibt Erfahrungen mit Druckereien, von denen muss man einfach berichten. Diesmal hat es mich leider persönlich getroffen. Der Vorteil: Ich kann euch aus erster Hand von meinen Erlebnissen mit einer Hausdruckerei aus der Oberpfalz berichten. Von Service, Toleranz und kundenorientiertem Denken keine Spur.

Was ist passiert?

Für einen meiner Kunden waren wir im Bereich Logoentwicklung, Verpackungsdesign und der Neuentwicklung der Geschäftsausstattung kreativ tätig. Zu jeder professionellen Geschäftsausstattung gehören eben auch die Visitenkarten. Da die Gestaltung der Visitenkarten einige Herausforderungen (Vollflächiges Grau, weißer Balken für Notizen auf der Vorderseite usw.) hatte, habe ich zwei Druckereien angefragt. Zum einen die druckerei24.de – als klassische Online-Druckerei. Mit der Druckerei habe ich bisher immer sehr gute Erfahrungen gemacht. Sowohl mit Printprodukten, als auch mit größeren Mengen POS-Artikel. Zum anderen besagte Druckerei aus der Oberpfalz: Denn ich wollte brillanten Druck, hochwertiges Papier und wollte kein „Risiko“ eingehen.

Ich habe dort direkt einen Kundenberater kontaktiert, um ihm meine Wünsche zu schildern und so schon gleich die richtige Richtung vorzugeben. Es gab mehrere Mails in denen ich meine Wünsche geschildert habe, mit Nachdruck auf die nötige „Wertigkeit“ hingewießen und mich beraten lassen habe. Ich habe bewusst nicht alles vorgegeben, da für mich so ein Prozess auch immer ein Stück weit Test ist. → diesen Artikel weiterlesen!


Oben: Nicht nur der Controller freut sich, wenn er diese Aktions-Losbox sieht, auch das Designer-Herz macht Freudensprünge, weil kompliziere Drucksachen, deren Produktion früher sehr aufwendig war, per Online-Bestellung einfach zu produzieren sind.

 

Stanzen, nuten, vierfarbig drucken und lackieren in einem Tag

Dass Onlinedruckereien simple Drucksachen wie Visitenkarten, Flyer oder Briefbögen schnell und günstig produzieren, ist selbstverständlich geworden. → diesen Artikel weiterlesen!


Es gibt eine Vielzahl hochwertiger Naturpapiere sehr unterschiedlicher Beschaffenheit und Eigenschaften. Es sind Papiere mit verschiedenen markanten und sehr charakteristischen Oberflächenstrukturen. Sie wenden sich einerseits mit ihren unterschiedlichen Färbungen, zarten Tönungen und mit und ohne Wasserzeichen an das Auge und andererseits kann man die Verschiedenartigkeit der Oberflächen auch spüren und betasten. So sind sie natürlich glatt und eben, manchmal rauh oder genarbt, geprägt, dünn oder dick.
Es gibt aber auch Druckarbeiten, bei denen man das Druckbild spüren und fühlen kann weil es ein Relief bildet und ein Relief ist ein aus einer Fläche erhaben herausgearbeitetes Bildwerk. Gemeint sind hier Stahlstichprägedrucke und Thermodrucke.

Visitenkarten oder Grußkarten mit Relief

In beiden Drucktechniken liegt das Druckbild, im Gegensatz zu normalen Akzidenzdrucken im Offset- oder Tiefdruck, als ein erhabenes und fühlbares Relief auf der Oberfläche des Papiers. Dadurch ergeben sich, besonders in Verbindung mit unseren hochwertigen Naturpapieren aus unserer Design Collection ganz besonders auffällige, wertvolle und plastische Druckergebnisse, die gerne für herausragende Briefbogen, Gruß- und Visitenkarten oder Einladungen praktiziert werden. → diesen Artikel weiterlesen!


Duftlacke: wenn die Tanne auf dem Klo geschmückt wird

Peggy Stuber am November 25, 2014

Pünktlich zur Weihnachtszeit haben Duftlackveredelungen Hochkonjunktur. Eigentlich eine schöne Sache – Aromen zu verkapseln und auf Drucksachen zu ziehen, ist ja wie Werbung in der dritten Dimension. Der Kunde rubbelt ein bisschen und fühlt sich als käme das Christkind jeden Moment um die Ecke. Könnte man denken …

Schwierig ist allerdings, dass beispielsweise synthetischer Tannenduft so stark mit Toilettenspray assoziiert wird. Die Emotionen, die damit geweckt werden, haben mit weihnachtlicher Stimmung nicht viel zu tun. Da macht sich Zimtgeruch schon besser. Ist einfach ein bisschen dezenter.

Duftlacke sind ein nettes Gimmick, werden sie sparsam und intelligent platziert. Insgesamt werden sie überbewertet. Zieht die Zielgruppe einen echten Vorteil daraus, die Duftstoffe freizurubbeln? Höchst selten! Synthetische Gerüche, die Menschen dazu bewegen, sich vor Wonne in Drucksachen zu wälzen, sind mir noch nicht begegnet.

Ich lasse mich gern eines Besseren belehren. Wer hat gute Erfahrungen mit Duftlack gemacht?


PRINZ APFEL & SEIN KÖNIGREICH

Marc-Michael Schoberer am November 10, 2014

SPERRT DIE LAUSCHER AUF: NIGELNAGELNEUE PRINZ APFEL SCHMUCKSTÜCKE AB SOFORT ERHÄLTLICH!

Das Land erstrahlt in den buntesten Farben, der Herbstwind säuselt, und die Blätter tanzen – welch ein herrlicher Tag! Von weither ein königliches Rattern und Klappern. Die Räder, sie quietschen, die Karosse scheppert. Über Stock und Stein brettert der Kutscher durch die weite Flur. Näher und näher. Endlich erreicht er die Pforten. Gedränge, die Menge tobt, sehnsüchtig erwartet: Prinz Apfel 2015 ist da, und mit ihm im Gepäck seine exquisite Ware! → diesen Artikel weiterlesen!