Wie erstelle ich eine Imagebroschüre?

Marc-Michael Schoberer am März 26, 2015

Eine Broschüre ist unwichtig, weil es mittlerweile das Internet gibt? Falsch! Nach wie vor ist die Imagebroschüre ein Aushängeschild für Ihr Unternehmen. Gut gestaltet kann sie Ihre Reputation und Bekanntheit stark verbessern und neue Kunden werben. Doch wie sollte eine wirksame Imagebroschüre gestaltet sein?
Eine Broschüre gliedert sich in zwei Teile: Inhalt und Layout und besteht aus Titelseite, 2. Umschlagsseite, Innenteil, 3. Umschlagsseite und der Rückseite. Jede von Ihnen erfüllt eine spezielle Funktion, um den Leser „bei der Stange zu halten“ und sollte gut durchdacht sein.

Coole Arbeitsplätze auf den richtig tolle Designs - wie beispielsweise eine Imagebroschüre entstehen können. → diesen Artikel weiterlesen!


Oben: Rückseite eines plano gelieferten Aufstellers mit einfacher Rückenstütze.

Unter Paper-Engineering oder Papier-Ingenieurskunst versteht man den handwerklich und gestalterisch kunstvollen Umgang mit Papier oder Pappe. Oft geht es um interessant designte Pop-up-Bücher oder um Kunsthandwerk, bei dem mit Laserstanzungen oder z. B. im Mehrschichtverfahren mit Papieren gearbeitet wird.

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Der Katalogdruck

Marc-Michael Schoberer am Februar 5, 2015

Ja, das waren schon Medienereignisse, damals, als die dicken Wälzer von Neckermann und Quelle von Baur, Schwab und Otto, zweimal im Jahr aus den Rotationspressen liefen. Auf bis zu 1000 Seiten wurden Tausende von Artikeln beworben und der Katalogdruck erreichte unglaubliche Auflagen. Bis zu drei Millionen Stück dieser drei Kilogramm schweren Kataloge wurden verschickt und verschafften der Neckermann AG einen Umsatz von 300 Millionen DM pro Jahr.

Gedruckt wurden diese Ikonen des Wirtschaftswunders anfangs, in den 1950er Jahren, noch im Hochdruck. Bei steigender Auflage gingen die Hersteller beim Katalogdruck aber mehr und mehr zum Tiefdruckverfahren über, das erst bei Auflagen von über 300000 Stück rentabel wird. Im Gegensatz zum Hoch- und Flachdruck, besser bekannt unter der Bezeichnung Offset-Druck, wird im Tiefdruck von einer tiefer geätzten Druckform gedruckt. Winzig kleine, rautenförmige Vertiefungen werden in die Druckform geätzt oder gestochen. Diese sind von den Nachbarnäpfchen durch kleine Stege getrennt und werden von der Druckmaschine mit Farbe gefüllt. Eine Rakel streift die überflüssige Farbe ab und ein Druckzylinder presst das saugfähige, oftmals etwas angefeuchtete Papier, mit großem Druck auf die Druckform. Das Papier saugt die Farbe aus den Näpfchen und fertig ist der Abzug. Dieses Verfahren eignet sich hervorragend dazu im Katalogdruck eine fotorealistische Qualität der Bilder aufs Papier zu bringen.

Betrachtet man einen im Katalogdruck hergestellten Druck durch eine starke Lupe – wie zum Beispiel einem Fadenzähler – sieht man ein fast geschlossenes Bild. Beim Flachdruck und Hochdruck kann man mühelos die Rasterpunkte unterscheiden – beim Tiefdruck laufen die Punkte jedoch zusammen. Dieser Blur-Effekt verbessert ganz entscheidend die Qualität der Abbildungen und darauf kommt es ja an, beim Katalogdruck. → diesen Artikel weiterlesen!


Visitenkartenchaos bei der Hausdruckerei

Marc-Michael Schoberer am Januar 29, 2015

Es gibt Erfahrungen mit Druckereien, von denen muss man einfach berichten. Diesmal hat es mich leider persönlich getroffen. Der Vorteil: Ich kann euch aus erster Hand von meinen Erlebnissen mit einer Hausdruckerei aus der Oberpfalz berichten. Von Service, Toleranz und kundenorientiertem Denken keine Spur.

Was ist passiert?

Für einen meiner Kunden waren wir im Bereich Logoentwicklung, Verpackungsdesign und der Neuentwicklung der Geschäftsausstattung kreativ tätig. Zu jeder professionellen Geschäftsausstattung gehören eben auch die Visitenkarten. Da die Gestaltung der Visitenkarten einige Herausforderungen (Vollflächiges Grau, weißer Balken für Notizen auf der Vorderseite usw.) hatte, habe ich zwei Druckereien angefragt. Zum einen die druckerei24.de – als klassische Online-Druckerei. Mit der Druckerei habe ich bisher immer sehr gute Erfahrungen gemacht. Sowohl mit Printprodukten, als auch mit größeren Mengen POS-Artikel. Zum anderen besagte Druckerei aus der Oberpfalz: Denn ich wollte brillanten Druck, hochwertiges Papier und wollte kein “Risiko” eingehen.

Ich habe dort direkt einen Kundenberater kontaktiert, um ihm meine Wünsche zu schildern und so schon gleich die richtige Richtung vorzugeben. Es gab mehrere Mails in denen ich meine Wünsche geschildert habe, mit Nachdruck auf die nötige “Wertigkeit” hingewießen und mich beraten lassen habe. Ich habe bewusst nicht alles vorgegeben, da für mich so ein Prozess auch immer ein Stück weit Test ist. → diesen Artikel weiterlesen!


Oben: Nicht nur der Controller freut sich, wenn er diese Aktions-Losbox sieht, auch das Designer-Herz macht Freudensprünge, weil kompliziere Drucksachen, deren Produktion früher sehr aufwendig war, per Online-Bestellung einfach zu produzieren sind.

 

Stanzen, nuten, vierfarbig drucken und lackieren in einem Tag

Dass Onlinedruckereien simple Drucksachen wie Visitenkarten, Flyer oder Briefbögen schnell und günstig produzieren, ist selbstverständlich geworden. → diesen Artikel weiterlesen!


Es gibt eine Vielzahl hochwertiger Naturpapiere sehr unterschiedlicher Beschaffenheit und Eigenschaften. Es sind Papiere mit verschiedenen markanten und sehr charakteristischen Oberflächenstrukturen. Sie wenden sich einerseits mit ihren unterschiedlichen Färbungen, zarten Tönungen und mit und ohne Wasserzeichen an das Auge und andererseits kann man die Verschiedenartigkeit der Oberflächen auch spüren und betasten. So sind sie natürlich glatt und eben, manchmal rauh oder genarbt, geprägt, dünn oder dick.
Es gibt aber auch Druckarbeiten, bei denen man das Druckbild spüren und fühlen kann weil es ein Relief bildet und ein Relief ist ein aus einer Fläche erhaben herausgearbeitetes Bildwerk. Gemeint sind hier Stahlstichprägedrucke und Thermodrucke.

Visitenkarten oder Grußkarten mit Relief

In beiden Drucktechniken liegt das Druckbild, im Gegensatz zu normalen Akzidenzdrucken im Offset- oder Tiefdruck, als ein erhabenes und fühlbares Relief auf der Oberfläche des Papiers. Dadurch ergeben sich, besonders in Verbindung mit unseren hochwertigen Naturpapieren aus unserer Design Collection ganz besonders auffällige, wertvolle und plastische Druckergebnisse, die gerne für herausragende Briefbogen, Gruß- und Visitenkarten oder Einladungen praktiziert werden. → diesen Artikel weiterlesen!


Duftlacke: wenn die Tanne auf dem Klo geschmückt wird

Peggy Stuber am November 25, 2014

Pünktlich zur Weihnachtszeit haben Duftlackveredelungen Hochkonjunktur. Eigentlich eine schöne Sache – Aromen zu verkapseln und auf Drucksachen zu ziehen, ist ja wie Werbung in der dritten Dimension. Der Kunde rubbelt ein bisschen und fühlt sich als käme das Christkind jeden Moment um die Ecke. Könnte man denken …

Schwierig ist allerdings, dass beispielsweise synthetischer Tannenduft so stark mit Toilettenspray assoziiert wird. Die Emotionen, die damit geweckt werden, haben mit weihnachtlicher Stimmung nicht viel zu tun. Da macht sich Zimtgeruch schon besser. Ist einfach ein bisschen dezenter.

Duftlacke sind ein nettes Gimmick, werden sie sparsam und intelligent platziert. Insgesamt werden sie überbewertet. Zieht die Zielgruppe einen echten Vorteil daraus, die Duftstoffe freizurubbeln? Höchst selten! Synthetische Gerüche, die Menschen dazu bewegen, sich vor Wonne in Drucksachen zu wälzen, sind mir noch nicht begegnet.

Ich lasse mich gern eines Besseren belehren. Wer hat gute Erfahrungen mit Duftlack gemacht?


PRINZ APFEL & SEIN KÖNIGREICH

Marc-Michael Schoberer am November 10, 2014

SPERRT DIE LAUSCHER AUF: NIGELNAGELNEUE PRINZ APFEL SCHMUCKSTÜCKE AB SOFORT ERHÄLTLICH!

Das Land erstrahlt in den buntesten Farben, der Herbstwind säuselt, und die Blätter tanzen – welch ein herrlicher Tag! Von weither ein königliches Rattern und Klappern. Die Räder, sie quietschen, die Karosse scheppert. Über Stock und Stein brettert der Kutscher durch die weite Flur. Näher und näher. Endlich erreicht er die Pforten. Gedränge, die Menge tobt, sehnsüchtig erwartet: Prinz Apfel 2015 ist da, und mit ihm im Gepäck seine exquisite Ware! → diesen Artikel weiterlesen!


Lithografie – die Geschichte des Steindrucks

Marc-Michael Schoberer am September 18, 2014

Einführung zur Lithografie

Als in Frankreich um das Jahr 1803 zunehmend die Drucktechnik eingesetzt und weiterentwickelt wurde, suchte der Jurastudent Alois Senefelder (1771 – 1834) nach Wegen, seine eigenen Theaterstücke qualitativ hochwertig und gleichzeitig preiswert zu vervielfältigen. Zu dieser Zeit waren Druckkosten immens hoch, also suchte er nach einer günstigen Alternative. Er nutzte den Effekt, dass sich Fette und Wasser abstoßen. Das Druckbild brachte er spiegelverkehrt auf eine völlig flache Steinplatte auf und bestrich diese mit fetthaltiger Tusche oder Kreide. Danach wurde der Stein mit Wasser und fetthaltiger Farbe behandelt. Die Farbe haftete nur auf den fettigen Partien von den wässrigen wurde sie abgestoßen. Im Laufe der Zeit kristallisierte sich der Begriff Lithografie hieraus, welcher aus dem Griechischen so viel wie „Stein“ bedeutet. Lithografie ist somit ein Steindruckverfahren auch als Flachdruckverfahren bekannt. Vor allem im 19. Jahrhundert fand dieses Druckverfahren seine Anwendung im Druck farbiger Druck-Erzeugnisse.

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Basics: Die Farbbegriffe nach DIN/ISO

Wolfgang Walenski am September 14, 2014

Farben sind physikalisch betrachtet elektromagnetische Stahlungen unterschiedlicher Wellenlänge (380 nm – 780 nm) die von den menschlichen Augen (Stäbchen + Zäpfchen) aufgenommen und physiologisch betrachtet von den Sinnesorganen als unterschiedliche Farbwahrnehmungen umgewandelt werden.

Im 4-Farbdruck (es gibt auch Skalen mit mehr als vier Farben) haben wir es mit den bunten Körperfarben (Druckfarben) Gelb, Blau und Rot und zusätzlich mit Schwarz (4-Farb-Skala) zu tun. Sie wurden 1954 erstmals als Farbskala mit Gelb, Cyan und Magenta in der Norm 16 509 für den Offsetdruck und 16 508 für den Buchdruck veröffentlicht. 1967 folgte die „Europäische Farbskala“ (Europaskala). Sie wurde zwischenzeitlich aber mehrmals überarbeitet und heute in der Norm ISO 2846-1 in farbmetrische Sollwerte festgelegt. In der fachlichen Umgangssprache der Drucker werden aber unterschiedliche Farbbegriffe angewendet und man findet auch in der einschlägigen Fachliteratur verschiedene Bezeichnungen.

Aus diesem Grunde haben wir nachfolgend die Terminologie der Farbbegriffe zum allgemeinen Verständnis übersichtlich tabellarisch geordnet und zusammengefasst.

Tabelle Farbbegriffe downloaden…


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