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	<title>Gutenberg-Blog - alles rund um Drucken und Medien &#187; Druck</title>
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	<description>Der unabhängige Blog für die deutsche Druck- und Medienindustrie</description>
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		<title>Druckmaschinenhersteller &#8211; Turnaround vor dem Blackout?</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 08:13:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Ruppert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie waren jahrelang die Prunkstücke der deutschen Maschinenindustrie. Die Vorzeigekinder. Die Paradeexemplare, stattlich, riesig, stolz: Die Druckmaschinenhersteller. Was mit Gutenbergs Spindelpresse im Jahre 1442 begann, brachten sie zur Perfektion. Aus dem geradezu handlich anmutenden Vorreiter der heutigen Druckmaschinen kreierten sie dreißig Meter lange Kolosse mit bis zu drei Stockwerken Höhe, von oben bis unten ausgefüllt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sie waren jahrelang die Prunkstücke der deutschen Maschinenindustrie. Die Vorzeigekinder. Die Paradeexemplare, stattlich, riesig, stolz: Die Druckmaschinenhersteller.</strong></p>
<div id="attachment_3399" class="wp-caption aligncenter" style="width: 520px"><img class="size-large wp-image-3399" title="Gutenberg_Druckblog_Senefeld.Haus 14 HR" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/02/Offenbach_300-540x360.jpg" alt="" width="510" height="360" /><p class="wp-caption-text">Copyright: Manroland AG</p></div><span id="more-3398"></span></p>
<p>Was mit Gutenbergs Spindelpresse im Jahre 1442 begann, brachten sie zur Perfektion. Aus dem geradezu handlich anmutenden Vorreiter der heutigen Druckmaschinen kreierten sie dreißig Meter lange Kolosse mit bis zu drei Stockwerken Höhe, von oben bis unten ausgefüllt mit genauester Präzision und höchster Funktionalität. Lange Zeit beherrschten deutsche Druckmaschinen unangefochten den Weltmarkt. Heidelberger Druckmaschinen, Manroland oder Koenig &amp; Bauer prägten das Bild nahezu jeder Druckerei, die etwas auf sich hielt.<br />
Doch auch vor dem Prunkstück der deutschen Maschinenindustrie machten die jüngsten Wirtschaftskrisen keinen Halt und so blieb von den zuvor oftmals zweistelligen Wachstumsraten lediglich ein defizitäres Geschäft zurück. Arbeitsplätze, die einst als begehrt und sicher galten, wurden ersatzlos gestrichen, Unternehmen umstrukturiert und schließlich die Tore einiger Standorte für immer geschlossen.<br />
Prominentestes Opfer der Krise: Der einstige Weltmarktführer im Rollenoffsetdruck Manroland. Vom gefeierten Branchenkrösus  zum kriselnden Großunternehmen, vom kriselnden Großunternehmen zum Problemkind und vom Problemkind wiederum ab zum Amtsgericht Augsburg &#8211; Insolvenz. Die Verhandlungen um die Nachfolge der Standorte erwiesen sich als eben so zäh und ernüchternd wie die letzten Jahresbilanzen, doch jetzt ist klar: rund 2200 Arbeitsplätze fallen weg. Definitiv. Ersatzlos.<br />
Viele der Gründe für diese Entwicklung werden wohl noch länger in Kennzahlen und Bilanzen verborgen bleiben, doch der wohl wichtigste liegt auf der Hand: der Internet &#8211; Boom. Zeitungsleser wandern zunehmend ins Internet ab, Auflagen werden stetig reduziert und Maschinen weniger ausgelastet. Internet &#8211; Versandhäuser sorgen für schlechte Auftragslage bei Broschüren und Katalogen. Obendrein revolutioniert das E-Book neuerdings den Buchmarkt und selbst große Verlagshäuser drosseln spürbar den Druckmaschinenverschleiß. Die Leidtragenden: die Druckmaschinenhersteller.</p>
<p><div id="attachment_3400" class="wp-caption aligncenter" style="width: 520px"><img class="size-large wp-image-3400" title="Gutenberg Druckblog_Standort_Augsburg_300" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/02/Standort_Augsburg_300-540x358.jpg" alt="" width="510" height="358" /><p class="wp-caption-text">Copyright: Manroland AG</p></div>
<p>Doch aus diesem Leid könnte sich jetzt eine Chance herauskristallisieren. Einer der größten Konkurrenten schließt seine Tore, das marktspezifische Überangebot könnte sein Ende finden und der Preiskrieg seine Graben etwas weiter entfernt von den Druckmaschinenherstellern aufschlagen. Die Pleite von Manroland eröffnet anderen Unternehmen die Chance, sich im Schatten des großen Blackouts neu aufzustellen und das freigewordene Marktpotenzial in Beschlag zu nehmen, die eigene Stellung auszubauen und einen ganz neuen Kundenstamm zu gewinnen, welcher vorher in weiter Ferne schien. Auch die Serviceleistungen könnten, bei entsprechender Qualifikation, ganz neuen Anlauf erfahren.<br />
Der Aktienkurs eines anderen Druckmaschinenherstellers beispielsweise legte innerhalb von vier Wochen um 30% zu und war somit eine der Goldgruben des Januars. Experten trauen der Aktie sogar noch mehr zu, auch wenn der Verdacht auf weiteren Stellenabbau den Aufstieg der Aktie ein wenig zu lähmen scheint. Doch genau diese Aktie macht es vor, was jetzt in der Krise gefragt ist: Aktionismus. Vom stillen Zuschauen wird wohl noch viel mehr Marktpotenzial freigesetzt und das einzige, was ansteigt, der Bedarf an Insolvenzverwaltern sein. Insofern könnte auch der Februar schon zum vorentscheidenden Monat werden. Wie reagiert der Markt, wie die anderen Marktführer? Wer traut sich was, wer tut was, um dem Abwärtstrend entschieden entgegenzutreten?<br />
Nachdem schon zahlreiche Lichter ausgingen, ist es nun an der Zeit, die Kurve zu kriegen. Vor der vollkommenen Dunkelheit. Ich hoffe.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Berufsstart: Welche Möglichkeiten bietet die Druck- und Medienbranche</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 10:07:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Berufsstart ist für viele junge Menschen ein sehr entscheidender Punkt im Leben. Man hat gerade die Schule verlassen und möchte nun bestmöglich die eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse in seinem zukünftigen Beruf verwirklichen. Diese grundlegenden Kenntnisse und Fähigkeiten zu vertiefen, erreicht man am besten in Form einer Berufsausbildung oder eines Studiums. Das eine schließt jedoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der <a title="Berufsstart" href="http://www.ratgeberzentrale.de/beruf-und-bildung.html" target="_blank">Berufsstart</a> ist für viele junge Menschen ein sehr entscheidender Punkt im Leben. Man hat gerade die Schule verlassen und möchte nun bestmöglich die eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse in seinem zukünftigen Beruf verwirklichen. Diese grundlegenden Kenntnisse und Fähigkeiten zu vertiefen, erreicht man am besten in Form einer Berufsausbildung oder eines Studiums. Das eine schließt jedoch das andere nicht aus, häufig bietet sich hier auch die Möglichkeit im Anschluss an eine Berufsausbildung, ein weiterführendes Studium zu absolvieren. Und auch wenn man sich gegen ein Studium entscheiden sollte, so bietet eine Lehrstelle vielseitige Wege, um erste Berufserfahrungen zu sammeln.</strong></p>
<h2>Berufsstart: In welche Richtung führt mein Weg?</h2>
<p>Auf dem Ausbildungsmarkt gibt es vielschichtige Systeme um bestimmte Bildungswege einzuschlagen. Der Berufsstart verunsichert viele junge Leute, weil sie sich vielleicht einfach noch nicht sicher sind, „wohin“ sie einmal wollen. Eine Berufsberatung kann hier durchaus hilfreich sein, um entsprechend den eigenen Interessen und Fähigkeiten einen passenden Ausbildungsberuf und den Weg aus der Orientierungslosigkeit zu finden. Wenn man sich zumindest für eine spezifische Branche entschieden hat, können auch erste Praktika, falls noch nicht absolviert, ein Gefühl dafür geben, was einem liegt und was eher nicht.</p>
<p>Unter anderem bieten auch Berufsverbände und Fachausschüsse erste wichtige Informationen, wie zum Beispiel der „Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien“. Hier findet man für seinen persönlichen Berufsstart ausführliche Informationen zu den Ausbildungsberufen, aktuellen Neuerungen, sowie Publikationen mit Hilfe derer man sich einen Überblick über das Ausbildungsangebot verschaffen kann.</p>
<h2>Welche Ausbildungsberufe bietet mir die Medien- und Druckbranche?</h2>
<p>Seit August 2011 gibt es eine Neuverordnung und somit eine Umbenennung der Berufe in der Druck- und Medienindustrie. Mit dieser Verordnung soll es eine kompaktere Darstellung der Berufe, aufgrund der Aktualisierung der Ausbildungsinhalte sowie eine Anpassung an strukturelle Entwicklungen, geben.</p>
<p>Der <strong>„Zentral-Fachausschuss Berufsausbildung Druck und Medien“ </strong>bietet einige sehr nützliche und hilfreiche erste Informationsmaterialien zur Berufswahl und den Berufsstart in der Medien- und Druckindustrie. Erstens eine Übersicht der Ausbildungsberufe in der Medien- und Druckindustrie sowie deren Bezeichnungen und Inhalte gemäß der aktuellen Ausbildungsverordnungen.</p>
<h2>Übersicht der Ausbildungsberufe in der Medien- und Druckindustrie</h2>
<p><a href="http://www.zfamedien.de/downloads/Berufe-Uebersicht-ZFA.pdf" target="_blank">http://www.zfamedien.de/downloads/Berufe-Uebersicht-ZFA.pdf</a></p>
<p>Zweitens das „Druck und Medien ABC“ welches Aufschluss über Aktuelles aus der Druck- und Medienindustrie bietet sowie konkrete Informationen über die verschiedenen Ausbildungsberufe und – Wege.</p>
<p>Druck und Medien ABC – Fachliche Information für die Ausbildung in der Druck- und Medienindustrie</p>
<p><a href="http://www.zfamedien.de/druckabc/DuM_58_2011.pdf" target="_blank">http://www.zfamedien.de/druckabc/DuM_58_2011.pdf</a></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Besonders edel: Neue Ausgabe des Printmagazins TypoJournal zum Thema „Wandel“</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/besonders-edel-neue-ausgabe-des-printmagazins-typojournal-3373.html</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 08:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Backs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Nichts ist beständiger als der Wandel“ heißt eine bekannte Lebensweisheit, die oft Philosoph Heraklit zugeschrieben wird.  Gültigkeit hat diese auch für Schrift, Sprache und Typografie. Den Phänomenen der Veränderung im Laufe der Jahrzehnte widmet die Fachzeitschrift TypoJournal nun gleich ihre komplette Ausgabe 3.  Prädikat: Besonders edel. 112 durchgehend farbige Seiten im DIN A4-Format bietet die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Nichts ist beständiger als der Wandel“ heißt eine bekannte Lebensweisheit, die oft Philosoph Heraklit zugeschrieben wird.  Gültigkeit hat diese auch für Schrift, Sprache und Typografie. Den Phänomenen der Veränderung im Laufe der Jahrzehnte widmet die Fachzeitschrift TypoJournal nun gleich ihre komplette Ausgabe 3.  Prädikat: Besonders edel. </strong></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3374" title="Gutenberg_Druckblog_TypoJournal_Ausgabe3" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/01/TypoJournal_Ausgabe3-540x359.jpg" alt="" width="540" height="359" /><span id="more-3373"></span></p>
<p>112 durchgehend farbige Seiten im DIN A4-Format bietet die dritte Ausgabe der Zeitschrift TypoJournal von Herausgeber und Autor Ralf Herrmann, der gleichzeitig auch Gründer der Community <a href="http://www.typografie.info/2/" target="_blank">Typografie.info</a> ist.  „Wandel“ lautet der schlichte wie bedeutsame Titel dieses Werks, das nun erhältlich ist. Für Designer, Drucker und Sprachwissenschaftler ist die Lektüre nicht nur ein ästhetischer und optischer Genuss.  Autoren wie der Linguist Rudi Keller, Herausgeber Ralf Herrmann, Martin Z. Schröder oder Kathrin van der Merwe behandeln das Themenfeld im Bereich von Schrift und Typografie fachkundig und unterhaltsam, vertiefen es dabei unter vielfältigen Gesichtspunkten. Kapitel zu Corporate Design, Papiernormen, Landkarten, Buchdruck, Sprachforschung und dem Phänomen „Eszett“ gehören dazu.</p>
<p>„Ist die deutsche Sprache vom Verfall bedroht?“ , fragt Sprachwissenschaftler Prof. Dr. Rudi Keller gleich zu Beginn des neuen Print-Magazins, der Leser nähert sich dem Thema damit zunächst aus Sichtweise des Germanisten. Mit Anglizismen, Beispielen aus der Werbesprache und den Auswirkungen diverser Rechtschreibreformen analysiert Keller die Veränderungen der geschriebenen und gesprochenen Sprache in der jüngeren Vergangenheit. Spannend auch: Mit Nadine Roßa und Herausgeber Ralf Herrmann behandeln gleich zwei Autoren das gerade wieder besonders aktuelle „Eszett“. Herrmanns Thema ist das „Großbuchstaben-Eszett“. Ein ganz spezielles Phänomen, das Sprachwissenschaftler wie Typografie-Experten gleichermaßen fasziniert. Schließlich scheinen die Alphabete in Deutschland und Österreich nicht wirklich komplett, mit ihren 30 Kleinbuchstaben, denen nur 29 Großbuchstaben zur Seite stehen. In der aktuellen Diskussion ist in Zeiten von mobilen Computern und Augmented Reality auch das Thema „Landkarte und Reiseführer“, Ralf Herrmann behandelt es unter der Überschrift „Sie haben Ihr Ziel erreicht. Das Ende des Kartenlesens.“</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3375" title="Gutenberg_Druckblog_TypoJournal_Ausgabe3_ß" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/01/TypoJournal_Ausgabe3_ß-540x359.jpg" alt="" width="540" height="359" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Artikel der 3. Ausgabe im Überblick:</strong><br />
- Ist die deutsche Sprache vom Verfall bedroht? &#8211; Prof. Dr. Rudi Keller<br />
- Schriftmuster im Wandel. Henning Krause<br />
- Bleisatz und Buchdruck im 21. Jahrhundert. Martin Z. Schröder<br />
- Der Antiqua-Fraktur-Streit im 21. Jahrhundert. Ralf Herrmann<br />
- Eine Kursive für die Fraktur. Joshua Krämer<br />
- Die Berliner Verkehrsbetriebe im Wandel der Zeit. Lars Krüger<br />
- Das Eszett, eine scharfe Type. Nadine Roßa<br />
- Das Eszett kommt endlich groß heraus. Ralf Herrmann<br />
- Corporate Design im Umbruch. Kathrin van der Merwe<br />
- Papiernormen: Raumnot und Weltformat. Thomas Maier<br />
- Das typografische Manifest. Emanuelle Typographique<br />
- Sie haben Ihr Ziel erreicht. Das Ende des Kartenlesens. Ralf Herrmann<br />
- Fingerübungen bei marke.6 in Weimar. Severin Wucher</p>
<p>Als Vorgeschmack auf die Print-Version könnt Ihr <a href="http://issuu.com/fonts.info/docs/typojournal3-vorschau?mode=window&amp;background" target="_blank">hier</a> ein wenig in einer verkürzten Online-Variante des Magazins blättern. Ausgabe 3 zum Thema „Wandel“ kann wie das TypoJournal Nummer 2 (Thema: „Wayfinding und Lesbarkeit“) in diesem <a href="http://www.fonts.info/store/index.php/de/drucksachen.html" target="_blank">Shop</a> online bestellt werden.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>UV-Lackierungen, Öldrucklack, Dispersionslack und Co</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/lackierungen-im-druck-uv-lack-oeldrucklack-dispersionslack-3343.html</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 09:21:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer nicht lackieren kann ist „gelackmeiert“! „Gelackmeiert“ ist eine scherzhafte Kontamination aus „lackieren“. Gelackmeiert zu sein,  heißt so viel wie der Betrogene sein und auch im Nachteil sein. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass derjenige, der heute im modernen Offsetdruck nicht lackieren kann, im scharfen Wettbewerb wirklich den kürzeren zieht. Es steigen nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Wer nicht lackieren kann ist „gelackmeiert“!</h2>
<p>„Gelackmeiert“ ist eine scherzhafte Kontamination aus „lackieren“. Gelackmeiert zu sein,  heißt so viel wie der Betrogene sein und auch im Nachteil sein. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass derjenige, der heute im modernen Offsetdruck nicht lackieren kann, im scharfen Wettbewerb wirklich den kürzeren zieht. Es steigen nicht nur die Anforderungen hinsichtlich der allgemeinen Druckqualität bezüglich Detailreichtum, Bildschärfe, Kontrast, Tonwertumfang und Ausdruckskraft und natürlich auch was die Qualitätskonstanz innerhalb der gesamten Auflage betrifft. Die elektrostatischen Digitaldrucker versuchen den Markt der heutigen Wegwerfgesellschaft mit ihrer „Gut-genug-Qualität“ zu beeinflussen, weil bei diesen Verfahren der Gestaltung der Druckprodukte gewisse Grenzen gesetzt sind. Das betrifft einerseits die Auswahl nur einer sehr beschränkten Anwendung von Papier- und Kartonqualitäten (vorwiegend nur bestimmte und „lizensierte“ Naturpapiere) und andererseits besteht auch keine Möglichkeit des Lackierens. Aber der Markt erwartet neben einer weiter steigenden Druckqualität auch die Möglichkeit und Praktizierung einer der vielen Möglichkeiten einer Oberflächenveredelung durch Lack. Gut genug ist keineswegs im modernen Offsetdruck gut genug. Nicht zuletzt deshalb, hat sich das Gebiet der Druckveredelung durch eine Lackierung im Laufe der Zeit zu einem fast eigenständigen Fachgebiet entwickelt dem sich mehr und mehr  die Druckmaschinenhersteller auch für das kleinere Druckformat zuwenden. Hier möchte ich ganz kurz in Stichworten auf die vielen Möglichkeiten einer Drucklackierung aufmerksam machen.</p>
<div id="attachment_3344" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-3344" title="Gutenberg Blog_Lackierungen_Druck_Druckerei_Lack" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Fotolia_27576973_XS.jpg" alt="" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Foto: fotolia</p></div>
<p><span id="more-3343"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>1. Die Drucklackierung mit Öldrucklacken</h2>
<p>Dies ist wohl die einfachste und auch älteste Lackiermethode. Hier wird ein oxidativ trocknender Firnisdrucklack über das Farbwerk wie eine Druckfarbe übertragen. Hier kann  eine Spotlackierung nur auf das Druckbild, also ohne Beeinträchtigung der eigentlichen Papiercharakteristik übertragen werden, aber auch eine Vollflächen-Lackierung und für ganz besondere Effekte (je nach Papiercharakter Glanz-Matt- oder Matt-Glanz-Abstufungen) eine sogenannte Schattenlackierung. Dabei kann eine gerasterte Druckplatte entsprechend der Druckbildanteile aufgedruckt werden. Übrigens heißt Drucklackierung nicht allein nur „Glanz“ oder „Matt“ zur Erzielung von grafischen Effekten sondern es gibt auch die Möglichkeit von Schutzlackierung für die verschiedensten Anforderungen. Die entsprechende Auswahl an Lacktypen ist sehr groß. Diese Technik kann jeder Bogenoffsetdrucker beherrschen und bedarf keinerlei weiteren technischen Unterweisungen.</p>
<h2>2. Drucklackierung mit  UV-Lacken</h2>
<p>Hier sind  Einrichtungen und Installationen zum Trocknen solcher Lacke erforderlich. Denn hier geht es um eine Härtung durch Vernetzen der flüssigen Bindemittelbestandteile nach Einwirkung von UV-Strahlen in Sekunden- bruchteilen. UV-Lacke bestehen aus 100%ig polymerisierbaren Bindemitelbestandteilen und Fotointiatoren. UV-Lacke zeichnen sich aus durch einen besonders hohen Glanz in Verbindung mit hohen mechanischen Schutz, auch gegen chemische Einwirkungen. Die UV-Lackierung wird auch im Rollenoffsetdruck und Siebdruck mit der Möglichkeit besonders hoher auftragender Schichtdicke praktiziert. Auch UV-Mattlackierungen sind möglich. Für Lebensmittelverpackungen sind UV-Lackierungen wegen der Geruchsbildung nicht zu empfehlen. Alles in allem eine Technik für besondere Anwendungsbereiche und für erfahrender Spezialisten. Es gibt Druckereien die sich mit Hilfe der UV-Lackierung und gleichzeitig des mehrfarbigen UV-Druckes einen besonderen Markt erschlossen haben. So sind solche Betriebe z.B. in der Lage, schwierige Bedruckstoffe, wie Folien oder Kunststoffe im Offsetdruck problemlos zu bedrucken.</p>
<h2>3. Drucklackierung mit Dispersionslacken</h2>
<p>Die Lackierung mit wässrigen Dispersionslacken ist eine Technik, die sich in den letzten Jahren sehr stark durchgesetzt hat. Am Anfang wurde zunächst nur von einem „Wasserkastenlack“ gesprochen, weil die wässrige Dispersion mühsam über ein Feuchtwerk mit textilbezogenen Feuchtwalzen verarbeitet wurde. Auch eine zusätzliche Einrichtung zum Trocknen war nicht notwendig, weil der Lack nach der Obertragung auf den Bedruckstoff sofort trocken war. Heute  bieten die Druckmaschinenhersteller eine entsprechende Technik zur Übertragung des Lackes an. Eine herrausragende Rolle spielt dabei für die Inline-Veredelung sogenannte Lackmodule , mit denen der Lackauftrag  sowohl als Zweiwalzen-Auftragwerk erfolgen kann aber wahlweise auch über Kammerrakel mit einer Rasterwalze. Wichtig ist gleichzeitig natürlich auch  die notwendige Trocknungstechnik, am besten in einem verlängerten Ausleger.   Der rasante Erfolg des Lackierens mit einem Dispersionslack ist nicht allein zurückzuführen auf die Entwicklung von zuverlässigen Lackmodulen zur Lackübertragung, sondern es ist ein optimales Zusammenspiel zwischen Maschine, Lackchemie und Trocknungstechnik.<br />
Die Basis der Dispersionslacke sind verschiedene Polymerdispersionen. dabei handelt es sich um modifizierte Acrylate, die je nach Molekülaufbaue als „hart“ oder „weiche“ bezeichnet werden können. Dispersionen sind grob-disperse Teilchen, die milchig-trüb erscheinen. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil sind die wasserlöslichen Harze, die über Salzbildung mit Ammoniak wasserlöslich gemacht werden. Als Lösemittel wird im allgemeinen nur Wasser eingesetzt. Als Additive bezeichnet man diverse Zusatzstoffe, die die verschiednen Eigenschaften, wie Oberflächenspannung, Bentzung, Gleichfähigkeit, Scheuerfestigkeit, Filmbildung u.a. beeinflussen. Im Gegensatz zum klassischen „alten“ öldrucklack, der wie eine Druckfarbe oxidativ trocknen muß, läuft der Trocknungsprozess beim Dispersionslack rein physikalisch ab. Dies erfolgt durch Wegschlagen in den Bedruckstoff aber vor allen Dingen des im Lack enthaltenen Lösemittelwassers. Dabei rücken die Dispersionsteilchen so nah aneinander, dass ein hoher Kapillardruck entsteht, wodurch die Grenzflächen verschmelzen und die Filmbildung einsetzt.<br />
Um eine gute Trocknung und einen sauberen glatten Film- bzw. Lackverlauf zu erreichen, empfiehlt es sich, eine Maschine mit einer entsprechend langen Trockenstrecke zu bevorzugen. Damit kann die volle Maschinengeschwindigkeit  ausgefahren werden ohne Gefahr zu laufen, dass ein Ablegen auftritt, ein Orangenhauteffekt des Lackes oder ein Krakulieren. Solche Probleme stehen oft in direktem Zusammenhang mit einer zu schnellen Trocknung mit zu hoher Trocknungsenergie. Auch ein höherer Glanz ist mit einer Auslegerverlängerung verbunden.<br />
Zu einer guten Trockung gehört auch eine entsprechende Absaugung in der Auslage und eine Bodenabsaugung die die Entstehung eines sogenannten „Waschkücheneffektes“ vermeidet. Als Faustregel gilt, dass mindestens die Luftmenge aus der Maschine wieder abgesaugt werden, die durch den Trockner eingeblasen wird. Natürlich kann man auch bei älteren Maschinen, die nicht mit entsprechenden Trocknungsanlagen ausgerüstet sind, mit Dispersionslacken lackieren, allerdings dabei mit etwas geringerer Maschinengeschwindigkeit und vielleicht auch mit einem etwas geringeren Glanz.</p>
<p><strong>Hier auch die Anforderungsprofile für Dispersionslacke:</strong></p>
<h2>Lackfilm</h2>
<ul>
<li>Glanz</li>
<li>Scheuerfestigkeit</li>
<li>Blockfest (nass + trocken)</li>
<li>Elastizität (Nut-u.Rillfähigkeit)</li>
<li>Heisssiegelfest</li>
<li>Geruchsfreiheit</li>
<li>Verklebbarkeit</li>
<li>Gleitfähigkeit</li>
<li>klare Filme</li>
<li>folienprägbar</li>
<li>hohe Filmhaftung</li>
<li>recyclefähig</li>
</ul>
<h2>Verarbeitung</h2>
<ul>
<li>kein Ablegen im Stapel</li>
<li>kein Verblocken</li>
<li>kein Antrocknen im Lackwerk</li>
<li>geringe Schaumbildung</li>
<li>gute Benetzung des Untergrunds</li>
<li>Pumpbarkeit</li>
<li>möglichst kein Pudereinsatz</li>
<li>niedriger Verbrauch</li>
<li>wenig Geruch</li>
<li>gute Reinigungsmöglichkeit</li>
</ul>
<h2>Flüssiger Lack</h2>
<ul>
<li>hoher Festkörperanteil</li>
<li>Einstellung der Viskosität auf das Lackauftragsaggregat</li>
<li>Viskositätsstabilität</li>
<li>möglichst Frostbeständigkeit</li>
<li>Filmbildung auch bei tiefer Temperatur</li>
<li>Kennzeichnungsfrei</li>
<li>biologisch abbaubar</li>
<li>richtige Oberflächenspannung</li>
<li>keine  organischen Lösemittel</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aufgrund der unterschiedliche und zahlreichen Anforderungsprofile ist es wichtig, dem Lackhersteller die gewünschten oder notwendigen Eigenschaften des einzusetzenden Lackes zu nennen, da die Lacke entsprechend eingestellt werden können. Falls dem Lack während der Verarbeitung vielleicht auch Additive zugegeben werden müssen, sollte auch dann der Lackhersteller konsultiert werden.</p>
<h2>4. Kombinationslackierung</h2>
<p>Die gute Bogen- und Rollenoffsetdruckerei Vetters in 01471 Radeburg/Sachsen praktiziert eine Kombinationslackierung und nennt sie  „Drip-Offlackierung“. Auf Anfrage teilte man mir mit, dass bei dieser Lackiertechnik   mit konventionellen Druckfarben gedruckt wird. Im letzten Farbwerk der Offsetmaschine wird erst ein spezieller Öldruck-Mattlack partiell auf die gewünschten  Flächen aufgedruckt und im folgenden Lackwerk der Maschine läuft abschließend vollflächig ein Hochglanz-Dispersionslack. Dieser perlt an den vorher matt lackierten Stellen ab und der Matteffekt bleibt erhalten. „Drip Off“ heißt also so viel wie „abtröpfeln“. Durch die Oberflächenbeschaffenheit und den Kontrast zwischen matten und glänzenden Teilflächen entstehen so interessante optische Effekte. Wer weitere technische Informationen und Einzelheiten erfahren möchte, setze sich in Verbindung mit <a title="Kombinationslackierung / Gutenberg Blog-Anfrage" href="mailto:sebastian.ihle@druckerei-vetters.de" target="_blank">sebastian.ihle@druckerei-vetters.de</a> in Verbindung. Sicherlich kann man auch Muster bekommen.</p>
<h2>5. Die Drucklackierung im Digitaldruck</h2>
<p>Mir liegt auch eine kleine Musterkollektion (12,5 x 12,5 cm) mit verschiedenen Lackierungen vor die auf einer Canon imagePRESS C1 + gemacht wurden. Es sind dies:</p>
<ul>
<li>Partielle Glanz-/Mattlackierungen</li>
<li>Vofflflächige Matteveredelung</li>
<li>Sicherheitsmarkierungen (Watermarks)</li>
<li>Metalleffekte</li>
</ul>
<p>Weitere Informationen und Muster sind zu bekommen unter<a href="mailto:info@canon.ch" target="_blank"> info@canon.ch</a></p>
<p>Mehr zu diesem Thema erfahrt ihr auch in unserem Beitrag <a title="Druckveredelung: Wissen kompakt" href="http://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/druckveredelung-wissen-kompakt-2853.html" target="_blank">&#8220;Druckveredelung: Wissen kompakt&#8221;</a></p>
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		<title>Das Schneiden von Papier + Karton</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 09:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter Schneiden ist das Trennen  in unterschiedlichen Techniken mittels Messer zu verstehen. Mit Hilfe verschiedener Schneidtechniken werden in der Papierindustrie, aber auch in der Druckerei vor dem Druck und bei der Druckweiterverarbeitung Papier, Karton, Pappe und Druckerzeugnisse wie Broschüren oder Bücher auf eine bestimmte Größe  bzw. auf ein bestimmtes Format gebracht. In der Papierindustrie erfolgt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unter Schneiden ist das Trennen  in unterschiedlichen Techniken mittels Messer zu verstehen. Mit Hilfe verschiedener Schneidtechniken werden in der Papierindustrie, aber auch in der Druckerei vor dem Druck und bei der Druckweiterverarbeitung Papier, Karton, Pappe und Druckerzeugnisse wie Broschüren oder Bücher auf eine bestimmte Größe  bzw. auf ein bestimmtes Format gebracht.</strong></p>
<div id="attachment_3266" class="wp-caption aligncenter" style="width: 442px"><img class="size-full wp-image-3266" title="Papierrollen_Gutenberg Blog_Papier_schneiden" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_20963047_XS.jpg" alt="" width="432" height="278" /><p class="wp-caption-text">© Oli_ok - Fotolia.com</p></div>
<p>In der Papierindustrie erfolgt das Schneiden der Papierrollen (Jumborollen/Tamboure) vorwiegend von  Rollen zu Formatware auf rechnergesteuerte Querschneider. Dabei ist zu unterscheiden zwischen einem Duplex-Querschneider auf dem zwei verschiedene Formate (auch in unterschiedlicher Laufrichtung) gleichzeitig geschnitten werden können, einem Simplex-Querschneider und einem Sortierquerschneider bei dem das Papier beiseitig mit Hilfe eines optischen Systems kontrolliert und fehlerhafte Bogen ausgeschleußt werden. Auf Querschneider erfolgt das Schneiden entweder mit einem rotierenden und einem feststehenden Quermesser (konventionelles System) oder mit zwei rotierenden Messertrommeln (Gleichlaufsystem).<span id="more-3265"></span></p>
<p>In der Druckindustrie werden große Planobogen auf Kleinformate oder Sonderformate  auf Planschneider oder Schnellschneider zugeschnitten. Diese Maschinen arbeiten nach dem Schwingnittprinzip. Das in Zugrichtung geneigte Messer schneidet zuerst an einer Ecke den Stapel ein, und es wird erst im unteren Totpunkt der Schneidbewegung parallel zum Schneidtisch ausgerichtet. Um auch den letzten Bogen des Schneidstapels durchzuschneiden, muss das Messer geringfügig in ein in die Tischebene eingelassenes Material einschneiden. Diese Aufgabe erfüllt die sogenannte Schneidleiste. Sie besteht aus einem speziellen Kunststoff, der zäh, aber nicht zu hart sein darf. Sie muss ausgewechselt werden, wenn der unterste Bogen einer Schneidlage nicht mehr durchgeschnitten sondern nur abgerissen wird. Das kann im Druck zu unerwünschten sogenannten Feldruckstellen führen. Eine grundsätzliche Regel lautet deshalb: Bei jedem Messerwechsel Schneidleiste umdrehen oder auswechseln. Nach vollendetem Schnitt gehen Schneidmesser und Pressbalken, mit dem das Schneidgut durch hydraulischem Druck zusammengepresst wird, in ihre obere Ausgangsposition zurück.</p>
<p>Ein einwandfreier Schnitt wird erreicht durch das Material und  die Schärfe des Messers, den richtigen, materialabhängigen Schliffwinkel und den materialgerechten Preßdruck. Moderne Schnellschneider sind heute oft Bestandteil eines ganzen Systems zur Vorbereitung des Schneidgutes und zur Beschleunigung und Erleichterung der Arbeitsvorgänge wie Heben, Senken, Zählen, Einstapeln, Rütteln , Wiegen und Puffern und nach dem Schneiden zum Entladen und Transportieren.</p>
<p>In der Druckerei gibt es folgende Schneidvarianten auf einem Planschneider (Schnellschneider) vor dem Druck. Sie dienen der Formatanpassung an das mögliche Format der Druckmaschine, einer Verbesserung der Winkelgenauigkeit oder der Schnittqualität wenn z.B. das vom Papiergroßhändler gelieferte Papiers eine Sägekante,(Ursache für Schneidstaub im Druckbild)  Formatdifferenzen oder einen konkaven oder konvexen Hohlschnitt aufweist:</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3383" title="Bildschirmfoto 2012-01-20 um 16.17.40" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2012-01-20-um-16.17.40-540x330.png" alt="" width="540" height="330" /></p>
<p>Halbieren der Bogen mit Durchschnitt der auch als Trennschnitt bezeichnet wird<br />
Halbieren der Bogen mit Durchschnitt und Anschnitt<br />
Halbieren der Bogen mit Gegenschnitt<br />
Halbieren der Bogen mit Gegenschnitt und Anschnitt<br />
Vierteln der Bogen mit Anschnitt<br />
Vierteln der Bogen mit Anschnitt und Gegenschnitt (Rundumschnitt)<br />
Parallelschnitt der Längskanten<br />
Parallelschnitt mit Winkelschnitt<br />
Einfacher Winkelschnitt</p>
<p>Bei der industriellen Buch- und Broschürenfertigung erfolgt das Schneiden bw. Beschneiden von Einzelexemplaren auf einem sogenannten Trimmer oder  es wird das Prinzip eines Dreischneiders (Dreimessermaschine) angewendet. Davon später.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Marktchancen Web-to-Print für Druckdienstleister</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/web-to-print-2/marktchancen-web-to-print-fur-druckdienstleister-3225.html</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 09:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ira Melaschuk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web-to-Print]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Web to Print]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Druckereien gehen Online-Projekte zunächst mit großer Begeisterung an – die Ernüchterung stellt sich aber oft nach kurzer Zeit ein. Der Markt ist in ständiger Bewegung, was heute noch eine Marktnische war, ist drei Monate später oft schon keine mehr. Und die Anforderungen an den technischen und personellen Aufwand sind höher als erwartet. Offene Webportale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Viele Druckereien gehen Online-Projekte zunächst mit großer Begeisterung an – die Ernüchterung stellt sich aber oft nach kurzer Zeit ein. Der Markt ist in ständiger Bewegung, was heute noch eine Marktnische war, ist drei Monate später oft schon keine mehr. Und die Anforderungen an den technischen und personellen Aufwand sind höher als erwartet.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img class="size-large wp-image-3228 aligncenter" title="Marktchancen Web-to-Print für Druckdienstleister_Gutenberg_Druckblog" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/marktchancen_abb-540x382.png" alt="" width="540" height="382" /><br />
</strong></p>
<p><strong>Offene Webportale</strong></p>
<p>Der Betrieb eines offenen Webportals (engl. Open Shop) ist eine Möglichkeit, um als Druckerei im Web präsent zu sein. Hier sieht man sich der starken Konkurrenz durch die sogenannten „Druckfabriken“ ausgesetzt, die den Markt der Standarddrucksachen beherrschen; niedrige Preise und kurze Lieferzeiten entstehen durch hohe Automatisierung der Produktion und Bereithalten von Überkapazitäten. Die viel beschworenen „Marktnischen“ sind naturgemäß nur für Wenige eine Option. Was wäre der Markt, wenn er hauptsächlich aus Nischen bestehen würde? Ein Bienenstock vermutlich und auch dort gibt es nur eine Königin und keine tausend. <span id="more-3225"></span></p>
<p>In den letzten Jahren haben einige Druckereien die interessante Erfahrung gemacht, dass das Webangebot eine „Sprungbrettfunktion“ hat. Dazu ein Beispiel: Eine Rollenoffsetdruckerei bietet auf ihrem Webportal die komplexe Kalkulation der Produkte an mit der anschließenden Bestell- und Uploadmöglichkeit der fertigen Druckdaten. Ziel war, mit Hilfe des Portals täglich viele Aufträge automatisiert zu generieren. Tatsächlich sind daraus nur wenige Aufträge pro Monat geworden; dennoch ist das Webangebot ein Erfolg. Die Kunden nutzen die Kalkulation im Shop und fragen dann per Mail oder Telefon an. So wurden im letzten Jahr aus 600 Angeboten rund 150 Aufträge; mehrere Hundert Mustermappen wurden verschickt.</p>
<p>In einem anderen Fall wurde ein Werbemittel-Portal für Mehrmarken-Autohändler in einem Gemeinschaftsprojekt von einer Druckerei und einer Agentur betrieben. Statt vieler Bestellungen, die über das Portal eingehen sollten, stellte sich der Erfolg anders ein: Die Kunden waren weniger an den – qualitativ hochwertigen – Standard-Werbemitteln interessiert, sondern vielmehr an komplexeren und beratungsintensiveren Produkten. Das Portal wurde somit hauptsächlich zu einem Vorzeigeprojekt und Anknüpfungspunkt für die Kundenakquise.</p>
<p><strong>Diese Erfahrungen zeigen, dass Druckdienstleister einen offenen Webshop nicht als „Insel“ betreiben, sondern in ihre Vertriebsstruktur integrieren und zusätzlich für die Verkaufsunterstützung nutzen sollten.</strong></p>
<p>Dafür spricht auch der zu beobachtende Trend bei Druckereien, sich als Betreiber ihres Webshops nicht mehr geheim zu halten. Druckereien präsentieren sich und ihr Know-how häufiger offen auf den Homepages – dazu gehören standardisierter Druck, hochwertige Bildreproduktion, Farbmanagement, Datenprüfung, Veredelung oder Logistik.</p>
<p><strong>Geschlossene Webportale</strong></p>
<p>Viele Druckereien wählen den Weg, ihren Unternehmenskunden geschlossene Webportale (engl. Closed Shops) anzubieten, in denen meist firmenindividuelle Werbemittel und Drucksachen für die Geschäftsausstattung bestellt werden können.</p>
<p>Druckereien machen bei der Kundengewinnung die Erfahrung, dass das Hauptproblem darin besteht, Kunden die Abläufe und die Vorteile der Web-to-Print-Lösung zu verdeutlichen. Das gelingt am besten mit einer praktischen Demonstration. Hatte der Kunde noch keine Erfahrung mit Web-to-Print, ist es gut, ein einfaches Beispiel mit Visitenkarten zu wählen. Kunden müssen „erfahren“, dass die Arbeitsbelastung verringert werden kann und die Produktion einfacher und schneller geht. Auch die Kostenersparnis kann ein Thema sein. Diese Anforderungen habe ich für meine Arbeit aufgegriffen und speziell einen Workshop für Vertriebsmitarbeiter von Mediendienstleister entwickelt. Das Programm finden Sie hier: <a href="http://www.melaschuk-medien.de/pdfs/w2p_workshop_mediendl.pdf" target="_blank">http://www.melaschuk-medien.de/pdfs/w2p_workshop_mediendl.pdf</a>.</p>
<p>Druckdienstleister sollten auch die Erweiterungs-Möglichkeiten ihrer Auftragssysteme in Betracht ziehen, die z. B. von Alphagraph, Heidelberg, Printplus oder Lector angeboten werden. In geschlossenen, login-geschützten Bereichen können sich Bestandskunden Übersichten zu Angeboten, Aufträgen oder Lagerständen verschaffen, Wiederholbestellungen auslösen, Lagerbestände abrufen, Anfragen stellen. Es gibt hier gute Resonanzen von Druckerei-Stammkunden, die diesen zusätzlichen Kundenservice positiv aufnehmen.</p>
<p><strong>Das Marketing zählt</strong></p>
<p>Das Marketing ist einer der elementarsten Aspekte, um mit Webportalen, ob offen oder geschlossen, im Markt bestehen zu können. Für offene Webshops sind vor allem die Suchmaschinen-Optimierung und das Suchmaschinen-Marketing wichtige Faktoren für den Verkaufserfolg. Bei geschlossenen Webportalen hingegen kommt es auf den Vertrieb an, der in der Lage sein muss, Webportale zu verkaufen.</p>
<p>An einer Online-Präsenz führt für Druckdienstleister sicher kein Weg vorbei. Beginnen sollte man mit einem überschaubaren, gut definiertem Projekt – um sich dann schrittweise weiterzuentwickeln.</p>
<p>Ein Beitrag von Ira Melaschuk, <a title="Web-to-Print" href="http://www.melaschuk-medien.de" target="_blank">http://www.melaschuk-medien.de</a></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Die Kunst des Lichtdrucks</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 10:45:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Druckvorstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Originalgrafische Werke von zehn zeitgenössischen KünstlerInnen Museum für Druckkunst Leipzig 23. November 2011 – 22. Januar 2012, Eröffnung: 22. November 2011, 18 Uhr Unter dem Titel „Die Kunst des Lichtdrucks“ zeigt das Museum für Druckkunst Leipzig ab dem 23. November 2011 originalgrafische Werke von zehn zeitgenössischen KünstlerInnen. Die Eröffnung findet am Dienstag, 22. November 2011, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Originalgrafische Werke von zehn zeitgenössischen KünstlerInnen</h2>
<div>
<p><strong>Museum für Druckkunst Leipzig</strong><br />
<strong> 23. November 2011 – 22. Januar 2012, Eröffnung: 22. November 2011, 18 Uhr</strong></p>
<p><strong>Unter dem Titel „Die Kunst des Lichtdrucks“ zeigt das Museum für Druckkunst Leipzig ab dem 23. November 2011 originalgrafische Werke von zehn zeitgenössischen KünstlerInnen. Die Eröffnung findet am Dienstag, 22. November 2011, 18 Uhr statt.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_3236" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3236 " title="Lichtdruck_Bettina Francke_2011_(c)Museum für Druckkunst" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Lichtdruck_Bettina-Francke_2011_cMuseum-für-Druckkunst-540x312.jpg" alt="" width="520" height="312" /><p class="wp-caption-text">© Museum für Druckkunst Leipzig</p></div>
<p></strong><strong> </strong><strong> </strong><strong> </strong><br />
<span id="more-3234"></span><br />
Bereits zum vierten Mal veranstalten der Bund Bildender Künstler Leipzig e. V. und der Lichtdruck-Kunst Leipzig e. V. in diesem Jahr das Lichtdruck-Symposium (17. &#8211; 28.10.2011). Der zweiwöchige Workshop bietet den fünf von einer Jury ausgewählten KünstlerInnen Bettina Francke, Ruth Mairgünther, Marko Raffler, Britta Schulze und Christiane Werner die Möglichkeit, sich intensiv mit der besonderen Technik des Lichtdruckverfahrens auseinanderzusetzen.</p>
<p>Die Ergebnisse des Workshops und weitere aktuelle Arbeiten der KünstlerInnen präsentiert die Ausstellung „Die Kunst des Lichtdrucks“. Ergänzend werden die bisher nicht gezeigten Werke des 3. Leipziger Lichtdruck-Symposiums aus dem Jahr 2010 ausgestellt. Hierbei handelt es sich um Originalgrafiken der KünstlerInnen Franziska Möbius, Robert Pasitka, Karin Pietschmann, Vicky Ritter und Ulrike Schuckmann.</p>
<div id="attachment_3237" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3237 " title="SONY DSC" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Lichtdruckschnellpresse_cMuseum-für-Druckkunst-540x361.jpg" alt="" width="520" height="361" /><p class="wp-caption-text">© Museum für Druckkunst Leipzig</p></div>
<p>Die Ausstellung ist eine Kooperation des Museums für Druckkunst mit dem Bund Bildender Künstler Leipzig e.V. (BBKL e. V.) und dem Lichtdruck-Kunst Leipzig e. V. und wird von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie vom Kulturamt der Stadt Leipzig unterstützt.</p>
<p>Das Lichtdruckverfahren wurde von den Pionieren der Fotografie ab 1850 entwickelt. Hauptsächlich für Faksimiles genutzt, besitzen Lichtdrucke augenscheinlich den ganzen Reichtum ihres Originals, sind von diesen aber kaum zu unterscheiden. Die Fülle an Halbtonwerten und die sehr feine Farbauflösung kennzeichnen das aufwändige Handwerk des Lichtdrucks, das heute nur noch in Leipzig und Kyoto (Japan) gepflegt wird.</p>
<p>Führungen im Lichtdruck-Kunst Leipzig e. V. (Nonnenstraße 38, 04229 Leipzig) 04., 11.12.2011 sowie 15.01.2012, jeweils 14.30 Uhr</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>
<p>Mo-Fr 10-17 Uhr, So 11-17 Uhr, samstags geschlossen</p>
<p><strong>Weihnachten/Jahreswechsel:</strong></p>
<p>27., 28., 29., 30.12.2011 – geöffnet von 10 bis 17 Uhr 24., 25., 26., 31.12. sowie am 1.1.2012 geschlossen</p>
<p><strong>Infos:</strong> <a href="http://www.druckkunst-museum.de" target="_blank">www.druckkunst-museum.de</a></p>
</div>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Farbenblindheit</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/farbenblindheit-3197.html</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 10:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaldruck]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Prüfen sie die Farbtüchtigkeit ihrer Augen! Dieser Artikel mag zwar nicht unbedingt auf den ersten Blick in das Themenraster des Gutenberg Druckblogs passen. Farbenblindheit ist jedoch ein Problem, dass man gerade im Druckbereich nicht vernachlässigen sollte. 1. Die Rot-Grün-Sehschwäche Trotz der überall fleißig durchgeführten Standardisierung des mehrfarbigen Offset- und Digitaldrucks, kommt es nach wie vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Prüfen sie die Farbtüchtigkeit ihrer Augen!</h2>
<p><strong>Dieser Artikel mag zwar nicht unbedingt auf den ersten Blick in das Themenraster des Gutenberg Druckblogs passen. Farbenblindheit ist jedoch ein Problem, dass man gerade im Druckbereich nicht vernachlässigen sollte.</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3198" title="Gutenberg Druckblog_Farbblindheit" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Bildschirmfoto-2011-11-07-um-10.01.14-540x511.png" alt="" width="540" height="511" /><span id="more-3197"></span></p>
<h2>1. Die Rot-Grün-Sehschwäche</h2>
<p>Trotz der überall fleißig durchgeführten Standardisierung des mehrfarbigen Offset- und Digitaldrucks, kommt es nach wie vor zu unterschiedlichen subjektiven Beurteilungen und Bewertungen von mehrfarbigen drucktechnischen Ergebnissen. Die vielen messtechnischen Möglichkeiten  und auch ein Farbmanagement schaffen es  nicht, dass das ewige Thema:  „Unterschiede zwischen Andruck/Proof und Auflagendruck“ endgültig  der Vergangenheit angehört. Ganz im Gegenteil: angesichts der zahllosen digitalen Proofsysteme und der unterschiedlichen Farbwiedergabe auf den PC-Bildschirmen der Druck-Vorstufe, sind die Unstimmigkeiten sogar noch größer geworden. Denn im Druck haben wir es zu tun mit der subtraktiven Farbmischung (Körperfarben /CMYK)  und  im anderen mit einer additiven Farbmischung (Lichtfarben/ RGB). Es treffen also bei der Herstellung von farbigen Druckprodukten  zwei völlig unterschiedliche Farbwelten an- und aufeinander. Das möchte ich aber nachfolgend hier nicht näher vertiefen. Bei meiner digitalen Kamera ist es übrigens zwischen dem leuchtenden, strahlende und  kontrastreichen  Farbbild auf dem Sucherfeld und auf meinem späteren „schlappen“ Ausdruck mit Tintentröpfchen auf Papier nicht anders, besonders dann, wenn auch noch eine „seelenlose“ übliche und wolkige  0815-Qualität genommen wird.</p>
<p>Mir geht es in dem nachfolgenden kleinen Beitrag aber  nicht um die Unterschiede zwischen Auflagendruck und Proof, sondern um den Hinweis auf eine vielleicht  vorhandene Sehschwäche, mit der manche Erdenbürger &#8211; vielleicht sogar Drucker, Produktioner, Designer und „Werbewelpen“ &#8211; belastet sind. Sie kann generell zu einer Beeinträchtigung des Sehens und Beurteilens von Farben führen. Ich meine die  Farbblindheit (Achromatopsie), wie sie umgangssprachlich genannt wird. Im Vordergrund (ca.5% der Bevölkerung) steht dabei die Rot-Grün-Sehschwäche. Sie kann angeboren sein, sich aber auch später erst ergeben oder auch verstärken. Ob eine solche Schwäche vorliegt, lässt sich an unserem Testbild feststellen. Erkennen sie die Zahl 74 ? Dann ist mit ihren Augen alles in Ordnung. Nicht so häufig ist übrigen eine Gelb-Blau-Sehschwäche und eine vollständige Farbblindheit. Dafür gibt es weitere Testbilder bei den Augenärzten oder bei bestimmten Optikern.</p>
<h2>2. Der Graue Star</h2>
<p>Im Zusammenhang mit der Farbblindheit möchte ich außerdem auf eine mögliche Trübung der Augen hinweisen. Ich meine damit den „Grauen Star“  der anfänglich klaren  Augenlinse, die bei jedem Menschen im Laufe seines  Lebens früher oder später (schon ab dem 40.Lebensjahr !) sowohl hinsichtlich der Intensität als auch in unterschiedlichen Färbungen auftritt und damit das farbige Sehen mehr oder weniger stark beeinflussen kann. Diese Trübung des menschlichen Auges ist nämlich  verbunden mit einer zunächst unmerkliche Änderung des allgemeinen Sehvermögens,   der Intensität der Farben (Verblassen der Farben), der Nuancierung  (Farbveränderungen) und sie wirkt sich  auch aus hinsichtlich der Beurteilung der z.B. von  Papierweiß. Denn die Trübung der Augenlinse zeigt Grautöne in unterschiedlicher Stärke und rötlich-gelbe Nuancierungen. Natürlich liegt es auf der Hand, dass der grau-gebliche Schleier, der sich auf die Linse des menschlichen Auges legt, das farbliche Sehen mehr oder weniger stark beeinflusst. Die Intensität der Trübung kann von einem Augenarzt objektiv gemessen werden. Sie spielt  z.B.  für Autofahrer eine wichtige Rolle, besonders was das Fahren in Dunkelheit anbetrifft.  Die Beeinflussung auf das farbige Sehen    durch die mehr oder weniger starke Trübung („Grauer Star“) der Augenlinse ist dagegen  ein noch wenig untersuchtes Gebiet. Diesbezüglich besteht also noch Informationsbedarf. Wer also öfter mit der Bewertung seines farblichen Sehens beim Abstimmen eines mehrfarbigen Bogens an der Druckmaschine oder bei der Beurteilung eines farbigen Proofs zu tun hat, sollte vielleicht auch mal zur schmerzlosen Kontrolle seiner Augen einen Augenarzt aufsuchen. Es könnte der Graue Star sein !!</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tage der Typographie. Runde 13.</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/tage-der-typographie-runde-13-3137.html</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 09:29:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Schrift]]></category>
		<category><![CDATA[Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Typografie]]></category>

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		<description><![CDATA[GLÜCK &#8211; die 13. Tage der Typographie Gelegenheit zu Austausch, Weiterbildung und Umsetzung kreativer Ideen, wird es auch auf den diesjährigen Typotagen wie zu Hauf geben. Designer, Grafiker, Fachkräfte aus Druck und Medien sowie alle Interessierten sind herzlich zu diesem wirklich tollen Event eingeladen. Die Tage der Typographie finden vom 11. &#8211; 13. November 2011 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>GLÜCK &#8211; die 13. Tage der Typographie</h2>
<p><strong>Gelegenheit zu Austausch, Weiterbildung und Umsetzung kreativer Ideen, wird es auch auf den diesjährigen Typotagen wie zu Hauf geben. Designer, Grafiker, Fachkräfte aus Druck und Medien sowie alle Interessierten sind herzlich zu diesem wirklich tollen Event eingeladen. Die Tage der Typographie finden vom 11. &#8211; 13. November 2011 in Düsseldorf statt.</strong><br />
<strong>Veranstalter sind auch in diesem Jahr wieder die Akademie für Druck und Medien NRW in &#8220;Koproduktion&#8221; mit TYPOSITION.</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/10/glueck.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-3144" title="Tage der Typographie_Gutenberg Blog_Druckblog_Medienblog" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/10/glueck-540x273.png" alt="" width="540" height="273" /></a><br />
</strong><br />
<span id="more-3137"></span></p>
<p><strong>Gehen wir nochmals auf das Motto der 13. Typotage ein. GLÜCK!</strong></p>
<p>Dieses Thema steht vor allem bei den renommierten Fachreferenten im Mittelpunkt.<br />
Am Freitag referieren Uta Schneider (Stiftung Buchkunst), Andrea Schmidt (Verlagshaus J. Frank | Berlin) und Sipho Mabona (Origamikünstler) über herausragende Buchgestaltung, die Kunst des Papierfaltens sowie &#8211; und hier sind wir beim Thema &#8211; chinesische Glücksbringer.</p>
<p>Samstag und Sonntag werden dann Dieter Mayer (STRUKTIV), Petra Beiße (Petra Beiße Handlettering Studio), Eike König (Hort) sowie Tanja Huckenbeck und Peter Reichard (TYPOSITION.) in Workshops gemeinsam mit den Teilnehmern Weinetiketten entwerfen, die eigene Handschrift einsetzen, mit Schwarz und Weiß gestalten und ein Logo für die eigene »Glückstadt« entwickeln.</p>
<p><strong>Wirklich toll:</strong> Die Workshops sollen möglichst analog stattfinden und so den kreativen Denkprozess der Teilnehmer fördern.  <em>&#8220;Es geht nicht um die technisch-perfekte Umsetzung&#8221;</em>, so Peter Reichard.</p>
<p>Natürlich geht es auch bei den 13. Tagen der Typographie nicht nur um das Ergebnis, sondern vor allem auch um das gemeinsame Netzwerken. Gemeinsames Essen und Party laden dazu ein.</p>
<p><strong>Was kostet der Spaß:</strong><br />
180 Euro für Studenten, Azubis und Erwerbslose (155 Euro bei Mitgliedschaft im VDM NRW)<br />
405 Euro für Vollverdiener (360 Euro bei Mitgliedschaft im VDM NRW)</p>
<p><strong>Auf alle Preise gibt es noch bis zum 11. September einen Frühbucherrabatt!</strong></p>
<p>Die <a href="http://www.vdmnrw.de/akademie/seminarkalender/konzeption-gestaltung-satz-layout/index.php" target="_blank">Anmeldung</a> erfolgt über die Akademie Druck + Medien<br />
Das <a href="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/10/Tage_der_Typografie_Programm.pdf">Tage der Typografie-Programm</a> findet ihr natürlich auch auf dem Gutenberg Blog.</p>
<p><strong>Jeder der mit Papier und Stift umgehen kann ist willkommen!</strong></p>
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		<title>Hybrid-Belichter</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 14:39:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Für die Zukunft ausgerichtet dank Hybrid-Belichter</h2>
<p>Nach der erfolgreich beendeten Labelexpo zeigt man sich bei der Firma Lüscher sehr positive gestimmt. Denn hier verzeichnete man so viele Besucher am firmeneigenen Stand wie noch nie zuvor und das bereits am ersten Tag. Seine Zufriedenheit drückt auch Anton Tanner, COO der Lüscher AG Maschinenbau so aus: „Speziell freuen wir uns über die Bestätigung, dass unsere Neuentwicklungen den Bedürfnissen des Marktes sehr entsprechen“. Dabei standen vor Allem einzigartige Technologien wie der Hybrid-Belichter Mulit-DX im zentralen Fokus. Denn diese ermöglicht die Druckformherstellung für alle Druckverfahren, viel Offset-, Flexo-, Sieb- und Buchdruck in nur einem einzigen Belichter. Dies fand gerade bei den Etikettendruckern positive Resonanz, da diese Hybridtechnologie somit eine sehr flexible und wirtschaftliche Lösung darstellt. Diese Votum wurde dann auch von der Jury der „Deutschen Druckindustrie“ bestätigt, die den Multi-DX aus dem Hause Lüscher für den Innovationspreis 2011 als einen der Finalisten nominierte.</p>
<div id="attachment_3205" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3205" title="Hybrid-Belichter_Gutenberg_Blog" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_1246072_S-540x378.jpg" alt=" © Ralf Kabelitz - Fotolia.com" width="520" height="378" /><p class="wp-caption-text"> ©Ralf Kabelitz - Fotolia.com</p></div>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p><span id="more-3189"></span></p>
<h2>Eine Hybrid-Belichter Erfolgsgeschichte</h2>
<p>Mit hybriden Belichtungssystemen verschafft man sich bei Lüscher einen echten Wettbewerbsvorteil, denn mit dem Multi-DX und dem Hybrid-Belichter XPose! Flex reagiert die Firma auf die veränderten Bedürfnisse der Druckbranche. Da der Multi-DX beispielsweise als weltweit einziges Gerät in praktisch allen Druckverfahren eingesetzt werden kann, sind endlose Anwendungsbereiche denkbar. Sowohl der Industrie- als auch der Verpackungsdruck sind vorstellbar. <a title="Werbeschilder" href="http://www.digitaldruck-fabrik.de/werbeschilder/" target="_blank">Werbeschilder</a>, Etiketten, Spielzeuge, Sportartikel und Displayelemente sind nur einige praktische Beispiele, bei deren Herstellung der Multi-DX zum Einsatz kommen könnte, wie ein Sprecher der Firma erklärte. Mit diesem Fokus auf multiple Belichtungssysteme stellt man bei Lüscher also die Weichen für die Zukunft, wobei die Direktbelichtung die Wettbewerbsfähigkeit signifikant erhöht. Bei Verpackungen, in denen Sicherheitsmerkmale gewünscht werden, kommt zudem der Hybridbelichter XPose! zum Einsatz, welcher sich für Anwendungen im Sicherheitsdruck bestens eignet. Dabei werden gerade Hersteller von Ausweisen, Banknoten, aber auch der Pharmabereich als Zielpublikum anvisiert. Gerade da es sich bei jeglichem Sicherheits- und Banknotendruck um einen der schwierigsten Disziplinen mit den im Druck zudem höchsten Qualitätsanforderungen handelt, konnte sich die Lüscher AG mit ihren Produkten hier als Spitzenreiter durchsetzen.</p>
<div id="attachment_3206" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3206" title="Gutenberg Blog_Digitaldruck" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/iStock_000012932713Medium-540x358.jpg" alt="© Hlinkazsolt" width="520" height="358" /><p class="wp-caption-text">© Hlinkazsolt</p></div>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p>Doch nicht allein die innovativen und einzigartigen Produkte der Firma sind die Erfolgsgaranten für Lüscher. Anstatt dessen trägt auch die strategische Neuausrichtung des Unternehmens entscheidend zu dessen Erfolg bei. So sind kundennahe Strukturen und innovative Partnerschaften ebenso ein Teil der beeindruckenden und anhaltenden Erfolgsgeschichte wie auch der Ausbau der Kundenbetreuung international und das gerade auf Märkten wie Asien. Die Kundenausbildung wurde durch das firmeneigene Trainingscenter mit Akademie zudem optimiert, welches außerdem umfassende Testmöglichkeiten bietet. Letztendlich mache es sich bezahlt, den Fokus auf die Vielfalt der Produkte der Druckbranche zu legen und dabei eng mit dem Kunden verbunden zu sein, so das Erfolgsrezept bei Lüscher.</p>
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