Wie gut ist Onlinedruck? Genauso gut wie der der Hausdruckerei, mit der man lange zusammenarbeitet? Bietet er sogar mehr? Und was hat man als Kunde einer Onlinedruckerei für den günstigen Preis zu erwarten? Die großen Onlinedruckereien wirken wie Wunderkinder: Sie liefern Standarddrucksachen zum märchenhaften Preis, dafür muss man als Kunde die Daten genau vorbereiten und sich mit einem umfangreichen Shopsystem und seinen festgelegten Abläufen vertraut machen.

Wunderkind und Schreckgespenst: Die Onlinedruckerei

Für den inhabergeführten kleinen Druckereibetrieb kommt der Onlinedruck daher wie ein Schreckgespenst. Zudem diversifizieren große Online-Druckereien ihre Produktpalette immer weiter. Zeit für eine Bestandsaufnahme, was die unterschiedlichen Geschäftsmodelle von Hausdruckerei und Onlinedruckerei leisten und wo die Unterschiede, die Vorteile und die Nachteile liegen. Es gibt einige neuralgische Punkte, die die Ansätze voneinander trennen und die Einschätzung der Leistungsfähigkeit der beiden Modelle erleichtern.

Die typische Seite einer Online-Druckerei, hier am Beispiel von Flyerpilot: Es gibt eine Vielzahl an Druck-Standards wie Flyer, Plakate und Geschäftspapiere, dann aber auch Diversifizierungen. Hier zum Beispiel bedruckte Faltzelte, gastronomische Artikel, Aufsteller und Messeprodukte.

→ diesen Artikel weiterlesen!


Gedruckte Elektronik ist bereits in vielerlei Bereichen fester Bestandteil unseres täglichen Lebens geworden, ob in Form von RFID – Codes oder als Hightech-Produkte im medizinischen und solartechnischen Bereich.

Die ganz oder teilweise gedruckten elektronischen Bauteile und Anwendungen können aber auch unseren ganz normalen Alltag bereichern. So findet man Beispiele zu Büchern mit integrierten Techniken, wie Lichtschaltern und gedruckten Lautsprechern, die das Leseerlebnis der Kinder, aber auch von Erwachsenen bereichern. Auch die mobile Ladestation fürs Handy in der Handtasche ist längst keine Fiktion mehr. → diesen Artikel weiterlesen!


3D – Drucker

Birk Grueling am Juni 30, 2011

Viel Potential, nicht nur für Spielereien

Davon träumen Architekten und Designer schon lange: die Mini-Modellfabrik für den eigenen Schreibtisch. Ein 3D-Drucker, der jedes am PC entworfene Modell in kürzester Zeit herstellt.

→ diesen Artikel weiterlesen!


Der Ausstieg aus der Atom-Energie ist ein großes Thema des Jahres, die Mehrheit der Deutschen will ihn. Klar, dass die atomstromfreie Produktion wie auch der klimaneutrale Druck in der Branche diskutiert wird. Bis 2022 müssen Unternehmen dabei gar nicht warten. Die Online-Druckerei Flyerpilot in Franken gehört zu denen, die bereits komplett atomstromfrei produzieren. Vermutlich als erste Online-Druckerei überhaupt.

Ihren Energieversorger können sich die meisten Unternehmen in Deutschland selbst aussuchen. In der Debatte um den Atom-Ausstieg geht die Druckerei Flyerpilot im unterfränkischen Kreis Schweinfurt mit gutem Beispiel voran: Als vermutlich erste Online-Druckerei überhaupt in Deutschland arbeitet das Unternehmen nun seit dem 1. Mai 2011 zu 100 Prozent atomstromfrei und bezieht seinen Strom komplett aus Wasserkraft.

Das ist möglich, weil sich die Franken für einen regionalen Energieversorger als Stromlieferanten enstchieden haben. Der betreibt in der Nähe der Druckerei ein Wasserkraftwerk, zur Erzeugung des grünen Stroms dient das natürliche Gefälle des Mains. Die Druckerei selbst geht in puncto Nachhaltigkeit noch weiter: Papierschneideabfälle werden konsequent recycelt und eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Firmendach liefert 80KW umweltfreundlichen Strom. Zudem will man auch künftig in den Ausbau ökologischer Prozesse investieren. Der Plan: Im Gegenzug verzichtet man bewusst auf großflächige Anzeigenkampagnen, Stadionwerbung und Sponsoring. Ein guter Ansatz, wenn man diese Ideen auch wirklich weitertreibt.

Atomstromfreier Druck und klimaneutrale Produktion sind aktuell und in Zukunft wichtige Instrumente der Kundenbindung. Schließlich zeichnet sich die Ressourcenknappheit als das große zukünftige Problem der Menschheit ab. Nur Unternehmen, die dieses verinnerlichen und demnach nachhaltig wirtschaften, werden ihre Kunden langfristig binden können. Immer mehr Druckunternehmen übernehmen daher Verantwortung, setzen auf Nachhaltigkeit und bieten klimaneutral gedruckte Produkte an. Ein starker Trend, in den Ausbau ökologischer Prozesse wird dabei viel investiert.

Für den Öko-Druck werden ausschließlich Farben verwendet, die auf nachwachsenden Rohstoffen basieren. Diese Farben enthalten anders als konventionelle Druckfarben kein Mineralöl. Sein Anteil wird hier durch pflanzliche Öle ersetzt, die biologisch abbaubar sind. Gängige Drucksachen wie Broschüren, Flyer, Visitenkarten oder Briefpapier werden dabei von den meisten Unternehmen in Varianten auf Öko-Papier angeboten. Erkennbar ist das für den Kunden häufig an der FSC-Zertifizierung. FSC steht für Forest Stewardship Council, eine Zertifizierung für nachhaltig produzierte Holzprodukte. Produkte zertifizierter Anbieter dürfen mit diesem offiziellen FSC-Logo bedruckt werden. Gleiches gilt für PEFC (nachhaltige Waldbewirtschaftung) oder den Blauen Engel (Recyclingpapier).

Der Prozess einer klimaneutralen Produktion reicht natürlich weit über die verwendeten Materialien und Rohstoffe hinaus. Auch Zulieferer können nach ökologischen Kriterien ausgewählt werden.  Und im Energieverbrauch lässt sich die Umweltbilanz mit Green IT und Wärmerückgewinnung deutlich verbesseren. Etwa durch den Einbau von Wärmepumpen. Mit der Rückgewinnung der Prozesswärme kann die in den Druckmaschinen entstehende Wärme für die Warmwasserversorgung und zum Heizen verwendet werden. Investitionen, die sich für ein Unternehmen auf die Dauer gesehen rechnen. Und Kunden können durch den besonderen Service von Zeugnissen ebenfalls profitieren: So können die CO2-Werte oft individuell für die gedruckten Produkte berechnet werden, ein Emissionszertifikat wird häufig zur Verfügung gestellt.

Einen interessanten Artikel über alle gängigen ÖKO-Labels im Papierbereich, findet ihr hier.


Drucken morgen: Die Zeichen des Strukturwandels

Wolfgang Walenski am Februar 28, 2011

Wird die DRUPA durch die digi:media abgelöst?


1. Auf den Hunkeler innovationsdays vom  14. – 17.Februar 2011 in Luzern drehte sich alles um den Digitaldruck. Zu sehen gab es u.a. den schnellen Inkjet-Rollendruck, viele Endlos- und Einzelblattsysteme, eine Reihe von digitalen Finishlösungen, neueste Hardware- und Softwareentwicklungen zur Optimierung des Workflows und nicht zuletzt gab es auch viele neue Papiere speziell für den Digitaldruck.

→ diesen Artikel weiterlesen!


Zeitenwende – Wendezeiten

Zeinhofer Rudolph am Mai 8, 2010

Es ist an der Zeit anzupacken! Zeinhofer sagt Ihnen wie! Schonungslos!

Natürlich ist es eine Binsenweisheit, dass Krise auch immer Chance bedeutet. Ob jeder so Konfrontierte sie auch entsprechend wahrnimmt, lassen wir einmal dahin gestellt. Mich nervt das destruktive Krisengerede, ich kann es – mit Verlaub – nicht mehr hören. Geht es Ihnen genau so? Wer immer die Nase in den Dreck steckt, kann niemals Morgenluft wittern (nicht twittern!).

Alle selbst ernannten Schwarzseher, Bedenkenträger und Zweifler haben jetzt Hochkonjunktur und werden von der unmittelbar einsetzenden Krisen-Thermik in einen völlig überhöhten Schwebezustand getragen. Sie zerreden jeden konstruktiven Ansatz, können so aus der Vogelperspektive genüsslich die Angstneurosen des Fußvolkes schüren und gelangen dadurch in das Steuerungszentrum von Entscheidern, denn „die Büchse der Pandora“ wird sich über sie ergießen.

Fehlanzeige. Thermik ist bekanntlich instabil, der Absturz der angstvermittelnden Gurus vorhersehbar. Angst ist der denkbar schlechteste Berater in Wendezeiten, in denen historiebeladene Erfahrungen kaum Sicherheit für Entscheidungen vermitteln können. Konstruktivität und Kreativität sind die geforderten Attribute. Sie bauen auf. Ich hege keine Zweifel daran, dass die Zukunftsgesteuerten unter uns ihre Chancen erkennen werden und das dringend notwendige Umdenken einleiten…müssen! Wenn Sie nicht anfangen, wer dann? Geben Sie Ihrem Unternehmen Orientierung. Den Kompass halten Sie in der Hand. Das setzt natürlich voraus, über ihre Geldgeber genügend zu wissen – über Kunden und darüber, wie sie denken. Die amerikanische Trendforscherin Faith Popcorn bringt es auf den Punkt: „Die Zukunft ist ein ernstes Geschäft – wenn die Kunden die Zukunft vor Ihnen erreichen, sitzen Sie in der hintersten Reihe.“ → diesen Artikel weiterlesen!


Regelmäßig treffen sich Entscheider der Druckindustrie mit den Hamburger Unternehmensberatern Apenberg + Partner, um in dieser Runde über Trends und Strategien zu diskutieren. 40 Manager, Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder aus den Bereichen Weiterverarbeitung, Akzidenzdruck, Etikettendruck und aus der grafischen Weiterverarbeitung kamen nach Stuttgart, um sich mit der Zukunft der Druckbranche auseinanderzusetzen.

An Michael Apenberg, Geschäftführer von Apenberg + Partner, war es an diesem Tag, die Entwicklungen der kommenden Jahre aufzuzeigen. Und die Prognose der Unternehmensberater ist zunächst erst einmal wenig erfreulich. Um drei Milliarden Euro, so die Einschätzung von Apenberg + Partner, wird das Volumen für Druckleistungen auf dem deutschen Markt in den kommenden fünf Jahren geringer werden.

Gründe für diese rückläufige Branchenentwicklung sind nach Meinung der Berater ein verändertes Kommunikationsverhalten, die stete Verdrängung durch digitale Medien und das bei der Beschaffung von Werbemitteln zunehmend versucht wird, Redundanzen zu vermeiden. Des einen Leid ist in der Regel eines anderen Freud und so gibt es auch hier Gewinner innerhalb der Branche. Zu nennen sind an erster Stelle die Internetdruckereien, der Digitaldruck und Web-to-Print. Gerade die Internetdruckereien schaffen es gegen den Trend der Branche, ihre Umsätze jährlich zu verdoppeln. Allerdings ist wird diese Entwicklung früher oder später beendet sein, da der Großteil der Branchenleistungen, so die Einschätzung der Berater, für den Workflow einer Internetdruckerei eher ungeeignet sind. Das prognostizierte Marktpotenzial für Internetdruckereien läge daher bei rund fünf Milliarden Euro.

Aus der Einschätzung von Apenberg + Partner wird deutlich, dass die Druckindustrie vor einem Strukturwandel steht. So wird es in den nächsten fünf Jahren zu einer weiteren Konzentration der Unternehmen kommen. Gemäß der Prognose der Hamburger Unternehmensberater werden etwa 3.500 Firmen aufgeben oder fusionieren. Erstmalig betroffen sind diesmal auch Zeitungsdruckereien. Hierzu erklärt Michael Apenberg: “Die meisten Zeitungsverlage produzieren im Vergleich zu ihren Kollegen aus dem Heatset-Rollenoffset viel zu teuer, so dass die Neuinvestition in eine Druckmaschine nach alten und festgefahrenen Kosten- und Tarifstrukturen keinen Sinn ergibt.”

Nach der Krise ist vor der Krise, oder wie muss man diese düsteren Prognosen deuten? Fakt ist, dass es auch in den nächsten Jahren für die Druckindustrie nicht einfach werden wird. Zu groß sind die Veränderungen im Mediennutzungsverhalten der Menschen, zu verführerisch die neuen technologischen Möglichkeiten. iPad & Co. stehen natürlich in Konkurrenz zu den tradierten Kommunikationsmitteln. Dies muss von der Branche heute erkannt werden, um so früh wie möglich darauf reagieren zu können.

Es heißt also wieder: “Nicht jammern, Service verbessern und nah am Kunden sein!”


Es ist mal wieder soweit! Druckereien, Agenturen, Verlage, Fotostudios, Weiterverarbeitungsunternehmen, Vorstufenbetriebe – kurz alle, deren Arbeitsfeld im Bereich Druckprodukte liegt – sind aufgerufen, sich zum Innovationspreis 2010 der Deutschen Druckindustrie zu bewerben. Die Frist endet am 12. Mai 2010.

Der Innovationspreis ist gegliedert in die Hauptbereiche „Druckprodukt“, „ Technologie“ und „Marketing“. Diese Bereiche wiederum unterteilen sich abermals in verschiedene Kategorien. Darüber hinaus wird eine Fachjury aus den Einsendungen mehrere Sonderpreise vergeben: In Zusammenarbeit mit dem DID Deutsches Institut Druck e.V. wird der „Sonderpreis Druckweiterverarbeitung“ verliehen. Für besonders innovative Medienproduktionen wird in Kooperation mit dem Fachverband der Medienproduktioner der f:mp.-Award überreicht. Dies sind aber längst nicht die einzigen Sonderpreise. Auch hochvolumige Printprodukte haben die Möglichkeit, mit dem „High Volume Printing“ prämiert zu werden. Mit diesem Preis sollenTiefdruck- und Rollenoffsetprodukte, deren Fokus auf Workflow und Logistik liegt, eine Chance für eine Auszeichnung erhalten. Gemeinsam mit dem FCP Forum Corporate Publishing wurde zudem die Kategorie Corporate Publishing ausgelobt.

Der Innovationspreis der deutschen Druckindustrie will innovative Printprodukte und technologische Lösungen, aber auch Unternehmen und Unternehmer sowie Bildungseinrichtungen auszeichnen, die als beispielhaft hervorzuheben sind. Durch die Verleihung dieser Awards soll sowohl nach außen als auch innerhalb der Branche verdeutlich werden, wie attraktiv und leistungsfähig die Druckindustrie ist. Daher liegt der Schwerpunkt der Bewertung aller Einsendungen auch auf dem Grad der Innovation. Neben wirtschaftlicher Relevanz sind der Neuheitsgehalt und der Bezug zur Praxis wichtige Kriterien der Jury.

Weitere Informationen, wie zum Beispiel die einzelnen Kategorien, die Teilnahmebedingungen oder Bewertungskriterien, aber auch die Bilder der Gewinner aus den Vorjahren, gibt´s unter www.innovationspreis2010.de.


Auch an der Druckindustrie geht die Krise scheinbar nicht spurlos vorüber. So haben die Unternehmen in den letzten Monaten insgesamt einen Rückgang von knappen zehn Prozent zu beklagen.

In diesen -10% fallen vor allem Produktionsentwicklung mit -10% Rückgang und Auftragsentwicklung mit -16% Rückgang ins Gewicht (Zahlen laut Pressemitteilung des Bundesverbands Druck und Medien [bvdm]). Jedoch wird von Seiten der Unternehmen nicht nur die innerdeutsche Lage negative beurteilt sondern auch die Internationale. So werden Auslandsaufträge mit einem Rückgang von -21% beurteilt und auch die Mehrheit der Firmen sieht keine Verbesserung in der nächsten Zeit. Lediglich 28% der Druckfirmen erwarten eine Verbesserung der Geschäftslage im nächsten halben Jahr, hingegen erwarten 36% eine Verschlechterung. Die restlichen 36% gehen von einer konstanten Entwicklung aus (Zahlen laut Hamburg pressrelations – Herbstprognose 2010).

All diese Zahlen spiegeln auch die Realität im Beispiel der Heidelberger Druck AG wieder, welche laut ihrem Vorstandsvorsitzenden Bernhard Schneider einen massiven Stellenabbau plant. So soll auf Grund der negativen internationalen Marktentwicklung und der anhaltenden Krise nun doppelt so viele Stellen wie geplant abgebaut werden und auch betriebsbedingte Kündigungen sollen erstmals vollstreckt werden. Es ist dabei von einem Abbau von etwa 5.000 Stellen die Rede, was dem doppelten Volumen als bisher entspricht. Diese Einsparungsmaßnahme bedeutet bis 2011 ein Volumen von 400 Million Euro vor allem in den Sektoren Produktion, Forschung, Verwaltung, Produktentwicklung und Vertrieb. Notwendig geworden seien diese drastischen Maßnahmen durch keine merkliche
Verbesserung des Marktes in absehbarere Zeit und der weiterhin schwierigen Kreditvergabe von Seiten der Banken. So müsse das Unternehmen Kosten und Kapazitäten senken, um weiterhin bestehen zu können. Um den ins Auge gefassten betriebsbedingen Kündigungen nachkommen zu können, ist eine Kündigung des Beschäftigungssicherungsvertrags für Ende Juni geplant.
Dieses Beispiel der Heidelberger Druck AG zeigt deutlich, dass auch die Druckindustrie in der Krise steckt, beziehungsweise durch diese massiv beeinflusst ist und nicht zu vernachlässigen ist.

Weitere detailliertere Zahlen und Fakten finden Sie unter der Herbstprognose 2010.


Am 24. September wurden auf der „Printnight“ in Stuttgart die diesjährigen Gewinner des Innovationspreise der Deutschen Druckindustrie ausgezeichnet. Die Fachjury hat entschieden und nun gilt es nur noch, die Gewinner der Kategorien „Druckprodukte“ und „Marketing“ feierlich zu verkünden. Wer die Preise der verschiedenen Kategorien aus dem Bereich „Technologie“, der dritten Oberkategorie, für sich in Anspruch nehmen darf, haben erneut die Leser der Fachmagazine „Deutscher Drucker“, „Publishing Praxis“ und „Grafische Palette“ gewählt. Und auch diese Gewinner wurden selbstverständlich in Stuttgart gekürt. Bereits zum sechsten Mal wurde dieser Branchenaward für innovative Produkte sowie neue technologische Lösungen nun vergeben und will, so der Veranstalter, „die Attraktivität und Leistungsfähigkeit der Druckindustrie nach innen und nach außen“ verdeutlichen.

Bis zum 15. Mai 2009 konnten sich, je nach Kategorie, praktisch alle Akteure der Druckbranche bewerben – angefangen von Druckereien, Verlagen und Agenturen über Fotostudios bis hin zu Printbuyern mit Niederlassung in Deutschland sowie internationale Zulieferbetriebe.

Die Auswahl für die Juroren war dabei in diesem Jahr so groß wie noch nie. Insgesamt 365 Einsendungen in den 13 verschiedenen Kategorien und Unterkategorien erreichten die Event-Organisatorinnen Claudia Reepel und Laura Giordano von der Deutscher Drucker Verlagsgesellschaft. Das sind 50 mehr als im Vorjahr.

Erstmals gibt es in diesem Jahr einen Gewinner in der Kategorie „Crossmediale Vernetzung Print-Online“. Mit diesem neuen Preis hat der Veranstalter auf den Trend in der Branche reagiert. Schließlich werden Druckprodukte immer mehr Teil einer in verschiedenen Medien angelegten Kommunikation. Honoriert wird mit diesem Preis zum einen, wie innovativ und natürlich erfolgreich ein Printprodukt in die Gesamtkommunikation eingebettet wurde und zum anderen wie gut die konzeptionelle Umsetzung von Print und elektronischen Medien aufeinander abgestimmt wurde.

Wer sich für die einzelnen Kategorien, die Zusammensetzung der Jury, die Gewinner (auch aus dem letzten Jahr) oder weitere Hintergründe interessiert, findet auf www.innovationspreis2009.de die gewünschten Informationen.

Den Gewinnern des Innovationspreises der Deutschen Druckindustrie 2009 seien auf diesem Wege die herzlichsten Glückwünsche übermittelt.


Gutenberg-Blog – alles rund um Drucken und Medien is Stephen Fry proof thanks to caching by WP Super Cache