Emissionen von Laserdruckern

Marc-Michael Schoberer am Mai 25, 2013

Wie gefährlich sind sie wirklich?

Eine Studie des Fraunhofer Institutes zur Gesundheitsgefährdung durch Partikel und Feinstaubemissionen von Laserdruckern beunruhigt derzeit Anwender wie Hersteller gleichermaßen. 
Besteht demnach eine Gefährdung für Anwender? Wie kann man sich schützen und was ist bei der Benutzung von Laserdruckern und Kopiergeräten zu beachten?

Was emittieren Laserdrucker?

Während des Druckvorganges geben Laserdrucker Feinstaub und Ozon ab, gerade bei modernen Geräten ist die abgegebene Menge aber fast nicht mehr messbar. Vielmehr sind es Ultrafeinpartikel, schwerflüchtige organisch-chemische Verbindungen, wie Paraffinkohlewasserstoffe oder Silicium- organische Verbindungen, die nachgewiesen werden konnten. Diese entstehen durch Temperatureinwirkung während des Druckvorganges. Sie verdampfen schlichtweg aufgrund der enormen Erhitzung (> 200 Grad Celsius). 
Die eingangs erwähnte Studie, die durch die BITKOM (Bundesverband der Herstellerbranche für Informationswirtschaft und Neue Medien) in Auftrag gegeben wurde, bestätigt jedoch, dass die Partikelkonzentration maßgeblich von der Außenluft beeinflusst wird. Die Partikelkonzentration stieg beispielsweise rapide an, nachdem ein Fenster geöffnet wurde. → diesen Artikel weiterlesen!


Bogenoffsetdruck-Baureihe Speedmaster SX erfolgreich eingeführt

Marc-Michael Schoberer am Dezember 17, 2012

Seit dem die Heidelberger Druckmaschinen AG im Mai diesen Jahres anlässlich der drupa2012 den Bogenoffsetdruck der neuen Speedmaster SX Reihe vorstellten, ist ein gutes halbes Jahr ins Land gezogen. Keine Sekunde zu früh um einmal Bilanz zu ziehen. Zwei Aspekte dürften da für den modernen Drucker, Mediengestalter und Designer von Interesse sein. Haben sich die Konzepte, nach den der Bogenoffsetdruck der SX Reihe gefertigt wurde, bewährt? Werden diese Maschinen den Ansprüchen die ich als Mediengestalter, Designer oder Drucker an die Druckerzeugnisse, die ihrerseits aus den Ansprüchen meiner Kunden resultieren, gerecht?

Umgesetzte Konzepte

Zur ersten Frage: Der Plan, d.h. das Konzept hinter der BaureiheBogenoffsetdruck Speedmaster SX bestand darin, eine Strategie zu entwickeln, die dem Markt der Druckbranche gerecht wurde. Kunden wünschen sich bei der Umsetzung ihrer Medienerzeugnisse eine Qualität, welche sich nur durch den modernen Bogenoffsetdruck realisieren lässt. Hohe Kosten, die durch geringe Auftragshöhen entstehen, machen diese Qualität so teuer. Die Bogenoffsetdruck Baureihe Speedmaster SX verschafft den hohen Qualitätsansprüchen einen attraktiveren Produktionspreis. Die Speedmaster SX orientiert sich zudem an der Nachfrage nach Druckwerken, die aufwendigere Veredelungen, die steigenden Druckjobs und umweltfreundliche Produktion konsolidieren.

Mit der Bogenoffsetdruck Baureihe Speedmaster SX ist ein Spezialwerkzeug für Drucker, Mediengestalter und Designer konzipiert worden. Die Beobachtungen bei einem Besuch der Präsentation der BogenoffsetdruckBaureihe an den Ständen der Heidelberger Druckmaschinen AG ergaben, dass mit diesen Druckwerken, der Bedarf im Segment Werbedruck gedeckt wird. Die Herausforderung: Wege zu finden hohe Quantität bei gleich hoher Qualität mit sinkenden Kosten unter einen Hut zu bekommen. → diesen Artikel weiterlesen!


Der Katalogdruck

Marc-Michael Schoberer am November 16, 2012

Ja, das waren schon Medienereignisse, damals, als die dicken Wälzer von Neckermann und Quelle von Baur, Schwab und Otto, zweimal im Jahr aus den Rotationspressen liefen. Auf bis zu 1000 Seiten wurden Tausende von Artikeln beworben und der Katalogdruck erreichte unglaubliche Auflagen. Bis zu drei Millionen Stück dieser drei Kilogramm schweren Kataloge wurden verschickt und verschafften der Neckermann AG einen Umsatz von 300 Millionen DM pro Jahr.

Gedruckt wurden diese Ikonen des Wirtschaftswunders anfangs, in den 1950er Jahren, noch im Hochdruck. Bei steigender Auflage gingen die Hersteller beim Katalogdruck aber mehr und mehr zum Tiefdruckverfahren über, das erst bei Auflagen von über 300000 Stück rentabel wird. Im Gegensatz zum Hoch- und Flachdruck, besser bekannt unter der Bezeichnung Offset-Druck, wird im Tiefdruck von einer tiefer geätzten Druckform gedruckt. Winzig kleine, rautenförmige Vertiefungen werden in die Druckform geätzt oder gestochen. Diese sind von den Nachbarnäpfchen durch kleine Stege getrennt und werden von der Druckmaschine mit Farbe gefüllt. Eine Rakel streift die überflüssige Farbe ab und ein Druckzylinder presst das saugfähige, oftmals etwas angefeuchtete Papier, mit großem Druck auf die Druckform. Das Papier saugt die Farbe aus den Näpfchen und fertig ist der Abzug. Dieses Verfahren eignet sich hervorragend dazu im Katalogdruck eine fotorealistische Qualität der Bilder aufs Papier zu bringen.

Betrachtet man einen im Katalogdruck hergestellten Druck durch eine starke Lupe – wie zum Beispiel einem Fadenzähler – sieht man ein fast geschlossenes Bild. Beim Flachdruck und Hochdruck kann man mühelos die Rasterpunkte unterscheiden – beim Tiefdruck laufen die Punkte jedoch zusammen. Dieser Blur-Effekt verbessert ganz entscheidend die Qualität der Abbildungen und darauf kommt es ja an, beim Katalogdruck. → diesen Artikel weiterlesen!


Ein handelsüblicher Homeprinter vermag vieles. Doch hat auch ein solches Gerät seine Grenzen. Spätestens bei komplexeren Druckaufträgen muss der Kunde zu einer professionellen Lösung greifen. Denn die Anschaffung der benötigten Gerätschaften wäre sehr teuer und lohnt sich nicht für den einmaligen Gebrauch.

Holz und Metall – unüberwindbare Hindernisse für Homeprinter

Vor allem beim Material stößt der Homeprinter an hat seine Grenzen. Papier kann er ohne Probleme verarbeiten, dafür ist er schließlich auch ausgelegt. Die meisten Modelle können noch Folien bedrucken, doch spätestens dann ist Schluss. Solche Homeprinter unterscheiden sich in ihrer Geschwindigkeit und Qualität der Kopien. Als Klassiker kommen Laserprinter zum Einsatz. Die direkte Konkurrenz bei Privatpersonen besteht im Inkjetprinter. Lasertechnologie ist schnell und günstig, allerdings kann Inkjet mit einer im Schnitt höheren Druckqualität punkten.
Wenn eine Kopie professionell aussehen soll, sind beide Methoden nicht zu gebrauchen. Oft wird ein Kunstdruck benötigt. Dieses Druckverfahren bezeichnet die exakte Kopie eines Gemäldes. Dabei wird ein breites Spektrum an Farben eingesetzt, um das Bild detailgetreu wiederzugeben. Ein Homeprinter könnte nicht einmal annähernd diese Farbvielfalt spiegeln, denn die Patronen sind auf das CMYK-Farbmodell beschränkt. Cyan, Magenta, Yellow und Key sind die Standardfarben dieses Geräts, während ein Profigerät zudem noch Grün und Orange anzubieten hätte. Dies muss natürlich auch beim Material beachtet werden. Je nach Beschaffenheit kommt noch ein anderes Druckverfahren hinzu. Ein Stück Holz kann nicht mit dem Homeprinter bedruckt werden. Dabei werden Blindschriften benutzt, die Techniken wie Lackierung, Verchromung oder Vergoldung bezeichnen. Mithilfe von Gewindebolzen wird das Abbild auf dem gewünschten Material verewigt. Ein weiteres Beispiel wäre der Tampondruck. Er ist eine Art Printer für Metalle und Kunststoffe.

Druckverfahren sind eine Kostenfrage

Druckerkosten können schnell in die Höhe gehen. Denn die Patronen sind nicht gerade billig und verfügen über keine lange Lebensdauer. Deshalb kommen in der Industrie andere Druckverfahren als bei Homeprintern zum Einsatz. Eine Privatperson würde wohl eher auf Digitaldruck setzen. Damit kann sogar ein ganzes Buch günstig publiziert werden. Sein größerer Bruder wird als Offsetdruck bezeichnet. Ab einer Auflage von 1.000 Stück Papier ist diese Variante lohnenswert. Sie hat nämlich einige Vorteile. Besonders bei der Qualität kann dieses Druckverfahren punkten. Deshalb wird Offsetdruck vor allem im Zeitungswesen oder bei Büchern benutzt.

Schnell wird klar, wann Homeprinter an ihre Grenzen stoßen. Wenn es sich bei dem Material nicht um das übliche Papier handelt, hat das häusliche Gerät keine Chancen mehr. Dann müssen professionelle Techniken wie Blindschriften oder Tampondruck eingesetzt werden. Der Drucker ist zudem eine Kostenfrage. Ein Verfahren muss der Auflage angepasst werden. Wenn mehr als 1.000 Stück einer Visitenkarte benötigt werden, ist es wirtschaftlicher, Offsetdruck zu verwenden.
Quelle: http://www.toner-channel.de/


3D – Drucker

Birk Grueling am Juni 30, 2011

Viel Potential, nicht nur für Spielereien

Davon träumen Architekten und Designer schon lange: die Mini-Modellfabrik für den eigenen Schreibtisch. Ein 3D-Drucker, der jedes am PC entworfene Modell in kürzester Zeit herstellt.

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Was ist die übliche Handhabe, wenn man als Druckerei seine Gebrauchtmaschinen verkaufen möchte? Bisher ging man i.d.R. über einen Zwischenhändler und der verdient mit eine Marge von bis zu 20 Prozent natürlich mit. Das wiederum bedeutet, dass die Druckerei, die ihre gebrauchte aber noch funktionstüchtige Maschine verkaufen möchte, einen geringeren Erlös erzielt und der Käufer der Maschine einen höheren Preis bezahlen muss.

Um nun den Handel mit gebrauchten Druckmaschinen zu erleichtern, hat die Press Invest GmbH eine Internet-Plattform gegründet, auf der Druckereien ihre Maschinen anonym einstellen und zum Verkauf anbieten können. Für die Kaufinteressenten, in aller Regel ebenfalls Druckereien, ist dies ebenfalls von Vorteil, da sie über Press Invest direkt mit dem Anbieter kommunizieren können und Absprachen zwischen den Vertragsparteien so deutlich konkreter werden.

Natürlich hat Press Invest dieses Portal nicht aus reiner Nächstenliebe ins Leben gerufen. So werden sowohl beim Käufer als auch beim Verkäufer jeweils zwei Prozent Vermittlungsgebühr fällig. Es stehen also vier Prozent auf Seiten von Press Invest gegenüber möglicher 20 Prozent seitens diverser Zwischenhändler. Auf den ersten Blick demnach ein eindeutiges Argument für die Online-Plattform. Allerdings sollte man nicht außer Acht lassen, dass anders als die Zwischenhändler, Press Invest nicht kauft und weiterverkauft, sondern nur vermittelt. Sprich keine Lagerräume benötigt und auch kein wirtschaftliches Risiko trägt. Wie sooft gilt es folglich, genau zu schauen, was für einen selbst am sinnvollsten scheint. Dass das Modell Internet-Plattform seine Berechtigung hat, beweisen die über 150 Beteiligten aus der grafischen Industrie, die sich bereits registriert haben – übrigens kostenlos. Darunter befinden sich auch Adressen von freien Serviceanbietern, die auf Press Invest ihre speziellen Dienstleistungen anbieten. Die Idee die dahinter steckt, erklärt Josef Kwasnitza, Geschäftsführer von Press Invest: „Wir bieten alles aus der Hand der besten Fachleute – ob Inspektion, Umzug, Reinigung oder Versand.” Wenn es nach ihm geht, sollten sich möglichst schnell viele Druckereien auf dem Portal registrieren, damit man im Bedarfsfall eine möglichst lebendige Plattform zur Verfügung hat.

Ein interessantes Geschäftsmodell, wie die unterschiedlichen Preise, darunter auch der durch das Bundeswirtschaftsministerium prämierte Hauptpreis des „Gründerwettbewerbs“, im letzten Jahr belegen. Vielleicht ja auch eine interessante Ankaufstelle für Sie?!


Die Wendung einer ROLAND 900, XXL mit einem maximalen Bogenformat von 1310 x 1870 (Bogenoffsetformat 8 mm) revolutioniert den Bogenoffsetdruck.

Jetzt müssen neue Effizienzmaßstäbe für die Druckproduktion mit anschließender Weiterverarbeitung angelegt werden. Dafür ist die Maschine mit einem ROLAND inlineSlitter ausgestattet, der die großen Bogen in der Auslage teilt. Dadurch ist eine sofortige Weiterverarbeitung der Auflage in einer handelsüblichen Falzmaschine möglich. Die Offsetmaschine wurde aufgestellt in der Druckerei Himmer AG, einem bedeutenden Bücherdrucker in Süddeutschland.
Die Maschinenabnahme erfolgte durch einen anspruchsvollen Drucktest ohne Beanstandung.


Die Schlagzeilen sind deprimierend und das hat seinen Grund. Die deutschen Druck- und Papiermaschinenbauer haben ein noch nie da gewesenes Umsatztief zu verzeichnen.

Im Laufe des Jahres 2009 hat es sich schon abgezeichnet, nun liegen die Zahlen auf dem Tisch. Der Fachverband Druck- und Papiertechnik benennt den Jahresumsatz an deutschen Druckereimaschinen mit 3,7 Milliarden Euro und zieht eine bedrückende Zahl zum Vergleich hinzu. Es ist erst zwei Jahre her, da hat Heidelberger Druckmaschinen allein für 3,8 Milliarden Euro Druckmaschinen produziert. Die Aufträge haben sich also deutlich mehr als halbiert.

Ist ein so extremer Rückgang noch mit der Wirtschaftskrise zu erklären? Kann die steigende Nachfrage nach Druckmaschinen aus China eine Atempause verschaffen? Wie lange wird es dauern, bis die Chinesen Maschinen ähnlicher Qualität bauen können?

Viele Fragezeichen, einen echten Ausweg sieht der Fachverband erstmal nicht. Der Aufruf zu energieeffizienter Bauweise allein, ist aus ökologischer Sicht sicherlich ein guter Ansatz, ökonomisch ist es Augenwischerei.


Espresso Book Machine – next generation

Tom Schoener am Januar 26, 2010

Nachdem die erste Version der Espresso Book Machine im Jahre 2006 neue Maßstäbe in punkto Print-On-Demand gesetzt hat und vom „Time Magazine“ sogar zur „Best Innovation 2007“ gekürt wurde, geht es nun mit der digitalen Buchdruckmaschine in die zweite Runde.

Hierfür hat sich der Erfinder der Espresso Book Machine nun einen Partner ins Boot geholt und mit Xerox die Buchdruckmaschine weiterentwickelt. Diese ist nun in der Kombination mit dem Drucker Xerox 4112 erhältlich. Damit kann ein 300-seitiges Buch in den unterschiedlichsten Formaten in weniger als vier Minuten produziert werden. Parallel werden hierbei die Buchseiten und der farbige Umschlag gedruckt, dann geleimt und dreiseitig beschnitten. Auch die Anzahl der verfügbaren Titel ist im Vergleich zu den Anfängen der Espresso Book Machine deutlich größer geworden. Über die proprietäre Software besteht derzeit ein Zugang zu etwa 3,3 Millionen Titel.


Katharina die Große - Druckhaus Berlin-Mitte

Katharina die Große startet mit der Produktion

Gemeinsam mit Kunden, Vertretern des Umweltministeriums Brandenburgs und der Gemeinde Wustermark sowie Lieferpartnern und Mitarbeitern feierte das Druckhaus Berlin-Mitte am Wochenende den Produktionsstart seiner neuen XXL-Druckmaschine.

Die 1.000. Großformat-Maschine der Koenig & Bauer AG (KBA) wurde am zusätzlichen Produktionsstandort in Wustermark, nordwestlich von Berlin installiert. Die Maschine druckt mit bis zu fünf Farben plus Dispersionslack auf ein maximales Format von 120 x 162 cm. Sie ist überdies mit einem Kartonpaket ausgestattet, was die Produktion von schwerem Karton und Mikrowelle ermöglicht.

Ein Novum, auch für die anwesenden Vertreter von KBA, war die Benennung der Druckmaschine nach einer Tochter des Eigentümervertreters Ronald Krögler. Wie Ralf Sammeck, Vorstandsmitglied der KBA betonte, wird damit deutlich, dass für das Team des Druckhaus Berlin-Mitte drucken nicht nur ein technischer Vorgang ist sondern auch eine emotionale Komponente enthält. Martin Lind, Vertriebsleiter des Druckhaus, bestätigte dies, als er in seiner Begrüßung von „der Liebe zu Printmedien“ sprach.

Eigentümer und Geschäftsleitung des Druckhaus Berlin-Mitte, wollen mit der Entscheidung für die neue Druckmaschine und dem zusätzlichen Standort ein Zeichen des Optimismus und für eine langfristig und nachhaltig angelegte Unternehmenspolitik setzen.

Das Druckhaus Berlin-Mitte ist seit Jahren als eine der führenden Druckereien im Bereich der umweltschonenden Printproduktion bekannt. Folglich ist auch der neue Standort nach modernsten Umweltaspekten eingerichtet und wird in die Zertifizierungen nach EMAS, FSC und PSO einbezogen. Auch in Wustermark soll die klimaneutrale Printproduktion für Kunden angeboten werden.

Mehr Infos: www.druckhaus-berlin-mitte.de


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