Die Herstellung von Mailings

Wolfgang Walenski am März 29, 2010

Unter dem Begriff “Inline-Finishing” verbirgt sich im Rollenoffsetdruck eine sehr umfangreiche, manchmal aufwendige, aber vor allen Dingen sehr differenzierte Technologie der Weiterverarbeitung der bedruckten Papierbahn zu Fertigprodukten wie z.B. Mailings (Massen-Postsendungen). In der Fachsprache wird manchmal auch von “Endlosveredelung” oder “Web Finishing” gesprochen.

Dazu gehören Produkte, die einerseits eine Falzung aufweisen die über die übliche Standardfalzung eines Falzapparates hinausgehen, aber zusätzlich eine Veredelung oder Bearbeitung erfahren wie sie heute z.B. für die Produktion von Mailings verlangt werden. Diese Arbeiten können aber nur durch zusätzliche Ausbaustufen im Überbau des Falzwerkes einer Rollenoffsetmaschine produziert werden, oder mit Hilfe von speziellen Zusatzaggregaten, die online mit der Rollenoffsetmaschine verbunden sind. “Mailings” (eng. to mail = per Post versenden) sind z.B. typische Produkte, die im Rollenoffsetdruck inline oder online mit zusätzlichen Aggregaten in fast unendlichen Varianten produziert werden. Es sind höherwertige, multifunktionale Produkte wie z.B. personalisierte postversandfähige Kuverts mit einem speziellen Inhalt. Hier wird lackiert, perforiert, gestanzt, aufgeklebt, verleimt, gummiert, angeleimt und Beigaben als Warenproben integriert. Auch Prägungen, Streifleimungen, Duftlackierungen und Aufreissperforationen sind möglich.

Die Herstellung solcher und ähnlicher Produkte verlangt nach einem speziellen Know-how und einem großen kreativen Ideenreichtum, um durch immer neue Produktvarianten der Werbung “junge” und auffällige Ideen anzubieten. Solche Druckerzeugnisse müssen beim Empfänger durch ihre besondere Inline-Konfektionierung eine besondere Aufmerksamkeit unter der Flut der übrigen Prospekte, Kataloge und Handzettel erwecken. Die Personalisierung, Adressierung und Codifizierung spielt dabei heute eine sehr wichtige Rolle, wobei sehr vorteilhaft die digital gesteuerte Inkjet-Technologie oder Laserdrucker eingesetzt werden. Die Herstellung von Mailings ist eine besondere Spezialität weniger Hersteller, für die sich ein stetig wachsender Markt, nicht nur mit großen, sondern auch mit kleinen und mittleren Auflagen entwickelt hat.

Hinweis: Empfehlenswert sind die  „malingtagtage“ in Nürnberg vom 16.06.2010 – 17.06.2010.
Das ist die Fachmesse für Direkt-und Dialogmarketing. Rund 400 Aussteller präsentieren auf der mailingtage Messe Nürnberg ihre Produkte und Dienstleistungen von A wie Adressen, über E wie E-Mail-Marketing, M wie Mobile Marketing bis zu T wie Telefonmarketing oder Z wie Zustellung. Ein umfassendes Vortrgas- und Weiterbildungsangebot, Foren, zahlreiche Praxisworkshops und der Fachkongress ergänzen das Ausstellungsangebot der mailingtage Nürnberg.


Das muss jeder Reproide, Hersteller, Produktioner oder Hersteller und vor allen Dingen auch jeder Kunde, der einen Proof bekommt und abzeichnet, wissen. Auch die Hersteller eines der auf dem Markt befindlichen ca. 27 verschiedenen Anlog- und Digital-Proofverfahrens und nicht zuletzt auch die fleißigen Standardisierungs-Spezialisten sollten mit ihren Werbeaussagen und Versprechungen vorsichtiger sein. Allein schon das Wissen um den Problemkreis Proof/Auflagendruck, der sich in erster Linie um Tonwertverschiebungen bzw. Rasterpunktveränderungen dreht, vermeidet bei ehrlichen technischen Werbeaussagen und Angaben viel Ärger, Enttäuschungen und Auseinandersetzung. Ich will versuchen das alles nachfolgend als erfahrener Offsetdrucker begründen.

Im Offsetdruck heißt die Devise für die drucktechnische Übertragung von Druckfarbe von der Druckform über das Gummituch auf die Oberfläche von Papier: So viel Druck wie notwendig, aber so wenig wie möglich. „Küssend“ drucken, sagte mein alter Lehrmeister, was heute übersetzt „Kiss-Print-Einstellung“ heißt. Aber was heißt das eigentlich konkret und wie hoch ist eigentlich die genaue Druckkraft in der Praxis an der Bogen- oder Rollenoffset- Druckmaschine, die in der allgemeinen fachlichen Umgangssprache auch „Druckspannung“, „Beistellung“ oder „Pressung“ bezeichnet wird? Ist sie in allen Druckwerken einer Mehrfarben-Maschine gleich hoch? Drucke ich auf einer kleinformatigen Maschine mit kleinem Zylinderumfang in der Druckzone mit weniger Druckkraft als auf einer Maschine mit großen Zylinderdurchmesser oder umgekehrt? Welche Unterschiede bestehen diesbezüglich zwischen den Bogen- und Rollenmaschinen, denn auch der Rollenoffsetdruck braucht eine Antwort auf die Frage nach den mechanischen Kräfte im Druck und deren Einfluss auf Tonwertverschiebungen oder Punktverbreiterung. Auch ergeben sich Fragen nach der Verhaltensweise der elastischen Gummitücher die sich in der Druckzone durch die auftretenden physikalischen Druckkräfte unterschiedlich eindrücken oder zusammendrücken oder vielleicht auch eine Wulst bilden. Braucht das Papier A aufgrund seiner Oberflächenstruktur, seiner Rauhigkeit oder Glätte, seines Volumens, seiner Kompressibilität oder seines Farbannahmevermögens mehr Druckkraft als das Papier B? Wie hoch werden die Druckkräfte und in welchen Dimensionen verändern sie sich, wenn ich gezwungen bin, durch Touch Screen oder Knopfdruck, oder vielleicht auch an alten Maschinen noch mit einem Steck- oder Schraubenschlüssel sowie durch Veränderung des Aufzugs mehr Druck zu geben wenn es nicht ausdruckt, oder die Farbe vielleicht nicht richtig „anlegt“? Kann ich mit einem konventionellen harten Gummituch vom Lieferanten A mit weniger Druckkraft arbeiten als mit einem luftgepolsterten weichen Tuch vom Lieferanten B? Welchen Einfluss nehmen auf die notwendige Druckkraft im Druckspalt die verschiedenen Oberflächenstrukturen von Gummitüchern, wie Gummi-Deckplattenhärte, Schliffbild und Prägestrukturen? Sehr viel fachliche Information und viele Lehrmeinungen werden vermittelt über die richtige Zylinderabwicklung an Offsetmaschinen, über die notwendigen Maßnahmen und richtigen Korrekturen zur Erzielung der richtigen Drucklbildlänge bei unterschiedlicher Materialstärke und über die Unterschiede zwischen den sogenannten Schmitzringläufern und den Nichtschmitzringläufern. Viele fachliche Informationen werden auch vermittelt über das Messen der Aufzugdicke mit Lineal oder Fühllehre, mit einer Mikrometerschraube oder mit einer Zylinder-Meßuhr. Im Zusammenhang mit der ewigen Diskussion über die Punktverbreiterung und Tonwertverschiebungen und den völlig ungelösten Problemen mit den immer größer werdenden Unterschieden zwischen Proof/Andruck und Auflagendruck braucht der Offsetdrucker objektive Angaben und Messmethoden über die mechanischen Druckkräfte mit denen die feinsten Rasterpunkte von der Druckform über den mit einem Gummituch bespannten Gummidrucktuch auf die Oberfläche des Papiers gelangen. In der vollklimatisierten Druckvorstufe läßt sich am Schreibtisch auf dem Bildschirm ohne jegliche Kraftanstrengung mit Hilfe der Maus das Bild bearbeiten, vielleicht standardisieren, kalibrieren, farbmanagen und anhand von Kurven und Software-Programmen im RGB-Farbenraum „herumtanzen“. Aber trotzdem kommt ein fortdruckgerechter Proof nicht heraus, denn die drucktechnischen Bedingungen, unter den später gedruckt wird sind nicht bekannt und können auch nicht objektiv ermittelt werden. Die technischen Möglichkeiten mit Hilfe von Toner oder Tinten einen Proof mit und ohne Raster herzustellen sind fast nicht mehr zu überblicken und die Ergebnisse entsprechend zahlreich und fern jeder Druckpraxis. Nach neuesten Martkübersichten sind es immerhin stolze 27 analoge und digitale Proof- Systeme die alle vorgeben, fortdruckgerechte Ergebnisse zu präsentieren. Von Standardisierung wird auch nicht mehr gesprochen. Aber was kann der Offsetdrucker an der Maschine machen, wenn 4 Farbschichten aus dem CMYK-Farbenraum naß-in-naß aufeinander kommen und die dafür notwendigen mechanischen Druckkräfte subjektiv nur über den Daumen gepeilt werden können nach der Formel: So viel Druck wie notwendig aber so wenig wie möglich?! Mit exaktem Prüfen und Messen hat das aber nichts tun. In keinem Maschinenprospekt oder Maschinenbuch der verschiedenen Hersteller wird über den ganzen Problemkreis „Druck“ oder „Druckkraft“ ein einziges Wort verloren. Alles dreht sich nur um die Automatisierung, um Programmierung und Voreinstellung der Maschine, um Ökonomie und leichtes und einfaches arbeiten sowie um den schnellen und sicheren Lauf der Bogen vom Anleger bis zur Auslage. Der hier angesprochene und so wichtige Problemkreis „Druckkraft“ fällt schlicht und einfach unter den Tisch. Er ist auch in keiner Fachzeitschrift Gegenstand einer Diskussion oder eines Fachbeitrages. Müsste an unseren Offsetmaschinen nicht endlich auch eine Möglichkeit geschaffen werden, die Druckkraft genau messbar und steuerbar zu machen? Denn die Druckkraft ist für eine exakte Rasterpunktübertragung und zur Lösung der ständig strittigen und ungelösten Probleme mit Tonwertverschiebungen, Punktveränderungen und Druckkennlinien eine sehr wichtige, aber in der Praxis leider nicht definierbare, objektiv messbare und deshalb auch nicht genau steuerbare Größe. Liegen hier nicht auch die eigentlichen Ursache für das Scheitern und Fehlen einer wirklichen und ganz genauen Standardisierung des Fortdrucks? Ein Proof der mit dem Fortdruck wirklich genau übereinstimmt ist eine unerfüllbare Wunschvorstellung. Die diesbezüglichen Unterschiede sind nach wie vor mehr oder weniger groß. Durch die Tatsache, dass es immer mehr neue Methoden gibt, farbige „schöne“ Bilder durch Spritzen und Tonern von färbenden Substanzen auf ein speziell beschichtetes Proof-Material zu übertragen, werden sie immer größer. Die Offsetdrucker sollten sich von der Druckvorstufe und ihren digitalen Möglichkeiten der Bildbearbeitung am Bildschirm nicht widerstandslos etwas vormachen und Sand in die Augen streuen lassen. Es wird heute im Bogen- und Rollenoffsetdruck heute hervorragend gedruckt und es wurde ein sehr hohes Qualitätsniveau erreicht. Aber trotzdem: Die Druckkraft mit der gedruckt wird, ist eine für den Drucker nicht definierbare Größe. Deshalb kann es auch keinen fortdruckgerechten Proof geben.

Auf jeder Zigarrettenpackung steht, dass Rauchen gesundheitgefährdend ist. Auf jedem Proof sollte in gleicher Weise stehen, dass das Ergebnis nicht fortdruckgerecht erstellt werden konnte…


Sonderfarben

Michael Steinbrenner am Dezember 9, 2009

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Mit Sonderfarben gelingt es Farben darzustellen, die außerhalb des Farbumfangs des Vier- oder Mehrfarbendrucks liegen. Sonderfarben sind Volltöne, d.h. sie werden nicht durch die Skalenfarben CMYK aufgebaut.

Zur Definition von Sonderfarben werden Farbfächer verwendet. Weit verbreitet sind die HKS- und die Pantone Farbfächer. HKS steht für die Druckfarbenhersteller Hostmann-Steinberg, Kast + Ehinger und H. Schmincke. Den HKS Farbfächer gibt es für verschiedene Papiersorten, welche jeweils durch die entsprechenden Buchstaben kenntlich gemacht sind, zum Beispiel:
den HKS N (Naturpapier),
den HKS K (Kunstdruckpapier),
den HKS Ek (Endlosdruck auf Kunstdruckpapier)und
den HKS Z (Zeitungspapier)

Durch die Verwendung von Color-Matching Systemen können Sonderfarben auch durch Skalenfarben aufgebaut werden. Oftmals stehen CMYK-Werte im Fächer selbst abgedruckt, wodurch ein Aufbau durch Skalenfarben möglich ist. Alternativ kann man die Sonderfarbe auch im Photoshop in der Farbpalette auswählen und die Farbwerte mittels Farbmischer abfragen. Allerdings ist der Farbeindruck oftmals nicht identisch im Vergleich zur Sonderfarbe – gerade wenn diese außerhalb des Skalenbereichs liegt.

Sonderfarben werden häufig auch Schmuckfarben genannt und werden in der Praxis hauptsächlich im Verpackungsdruck eingesetzt (Milka-Lila, Zott-Rot).

Auch Farbtöne, die mit Skalenfarben erreicht werden könnten werden häufig als Sonderfarbe gedruckt, wenn enge Toleranzen in den Farbwerten gefordert sind. Viele bekannte Unternehmen benutzen Sonderfarben für das Unternehmenslogo (Telekom, Bosch, Sparkassen usw.). Mit der fertig vorgemischten Sonderfarbe ist ein konstantes und stabiles Druckergebnisse leichter zu erreichen, als mit dem Zusammendruck mehrerer Farben, welcher stets der Produktionsschwankung unterliegt.

Letztendlich müssen das Auge und der Geldbeutel entscheiden – durch die Farbfächer hat der Kunde und der Drucker allerdings ein verbindliches Referenzwerkzeug für die Abmusterung an der Maschine in der Hand.


Beste Tricks zu Photoshop CS4 von VIDEO2BRAIN

Tom Schoener am September 17, 2009

Ein kleiner Tipp, für alle jene, die sich intensiver mit Photoshop auseinandersetzen müssen, oder sagen wir mal “dürfen”.

Video2brain ist bekannt für die Produktion von Online- und DVD Video-Trainings über neuste Software, Fotografie etc., die sich durch zahlreiche Expertentipps und vor allem durch ihre Didaktik auszeichnen. Vor ein paar Monaten haben die Software-Coaches eine Trainings-DVD des Namens „Photoshop CS4 Dirty Tricks“ auf den Markt gebracht. Michel Mayerle, der Trainer dieses Videos, will dabei alle Fragen beantworten, die im Praxisalltag der Anwender von Photoshop auftauchen. Ziel ist es, dass man nach den über acht Stunden, die vollgepackt mit Expertenwissen sind, einen deutlichen Mehrgewinn erhält. Insiderwissen zu LAB-Farbkorrekturen, Spezialeffekten, dem immer wieder problematischen Freistellen und Maskieren, Schärfungstechniken oder Automation sind dabei Themen, die man vergeblich im Handbuch der Bildbearbeitungs-Software sucht.

Die DVD richtet sich dabei sowohl an Anwender, die Photoshop im klassischen Repro-Bereich benötigen, als auch an die Kreativen wie Designer, Grafiker, Illustratoren – einfach an alle, die das Programm häufig benutzen müssen und schnell und effizient damit arbeiten wollen.

Der Hersteller verspricht, dass man nach dem Videotraining das Optimierungspotenzial von Photoshop auszuschöpfen vermag, weiß, wie man Bilder professionell optimiert und Farbkorrekturen vornimmt, sämtliche Kenntnisse über Kurzbefehle erhält sowie komplexe Motive freistellen und maskieren kann. Daneben erklärt der Coach Michel Mayerle, wie man mit maximalem GCR Farbe im Druck sparen kann und zeigt, wie man mit Filter, Pinselwerkzeuge sowie 3D-Objekten Spezialeffekte gestalten kann. Das ist natürlich längst nicht alles, daher sei auf die Homepage von Video2brain verwiesen, auf der sich hierzu natürlich noch weitere Informationen finden lassen.

Wer nichts von Schulungs-DVD´s hält, hier weiterlesen.


ICC Profile

Michael Steinbrenner am Juni 21, 2009

Alle am Reproduktionsprozess beteiligten Ausgabegeräte werden linearisiet, kalibriert und profiliert.
Ein Farbprofil ist die farbmetrische Beschreibung der geräteabhängigen Wiedergabeeigenschaften eines Gerätes in einem geräteunabhängigen Referenzfarbsystem (z. B. CIELab). Die Struktur dieses Profils ist vom International Color Consortium (ICC) festgelegt worden.
Genau genommen ist das Farbprofil eine Tabelle, die RGB-Werten die Normfarbwerte eines Standardfarbraums zuordnet, zum Beispiel L*A*B*, sRGB oder AdobeRGB(1998). Die Kombination aus RGB-Wert und Farbprofil liefert damit die vollständige Information über die tatsächlich gemeinten Farbwerte.
Ziel eines konsequent eingesetzten Color-Managements ist, dass eine Vorlage, die mit irgendeinem Eingabegerät erfasst wurde, an einem beliebigen Ausgabegerät möglichst ähnlich wiedergegeben wird. Colormanagement-Systeme können Geräte wie Scanner, Digitalkameras, Monitore, Drucker sowie Film- und Plattenbelichter aufeinander abstimmen. Die Farbe wird z.B. den Druckbedingungen entsprechend angezeigt.

Wie werden ICC-Profile erstellt?

➢ Zur Erstellung von ICC-Profilen ist eine Profilierungs-Software, ein Spektralphotometer und eine Messvorlage notwendig.
➢ Eingabegeräte wie Scanner und Digital-Kameras werden mit einem IT8-Testchart kalibriert. Zu dieser standardisiert hergestellten Dia- oder Aufsichtsvorlage gehört eine ausgemessene Referenzdatei. Das IT8-Testchart wird gescannt oder fotografiert und in einer definierten Auflösung abgespeichert. Die Profilerzeugungssoftware vergleicht dann die digitalisierte Datei mit der Referenzdatei und berechnet aus den Differenzen das Farbprofil.
➢ Zur Kalibration von Monitoren wird das Spektralphotometer am Monitor befestigt. Mit Hilfe der Profilierungssoftware wird der Farbumfang des Monitors vermessen und in einem weiteren Profil gespeichert.
➢ Für die Profilierung des Proofdruckers wird die IT8-Testchart Referenzdatei auf dem Proofdrucker ausgegeben. Dieser Ausdruck wird mit dem Spektralphotometer vermessen, von der Profilierungssoftware mit der Referenzdatei verglichen und die Differenzen in einem dritten Profil gespeichert.
➢ Die Profilierung der Fortdruckmaschine erfolgt genau wie die des Proofdruckers. Hierbei ist zu beachten, dass der Zwischenschritt beim konventionellen Offsetdruck über die Druckplattenbelichtung ebenfalls kalibriert sein muss. Jede Fortdruckmaschine-Bedruckstoff-Kombination hat ihr eigenes Farbprofil, d. h. es muss für jede Fortdruckmaschine und jedes Papier ein eigenes Profil generiert werden (z. B. 2 Fortdruckmaschinen bedrucken je ein mattes und ein glänzendes Papier = vier Profile).


Siebdruck Symposium 2009

Marc-Michael Schoberer am Juni 16, 2009

Siebdruck Symposium 2009

Siebdruck Symposium 2009

am 25. und 26. Juni in Ismaning bei München.

Die analoge Filmherstellung bildete bisher die elementare Basis in der Siebdruckvorstufe.
Der technische Wandel macht jedoch auch von der Siebdruck-Branche nicht halt und deshalb stellt sich die gerechtfertigte Frage:

Was kommt danach?

Insider munkeln, dass die klassische Filmherstellung definitiv in absehbarer Zeit ein Ende haben wird.
Für die Druckereien ist es deshalb schon heute von größter Wichtigkeit, sich auf Ära danach einzustellen und sich mit den daraus resultierenden Vor- und Nachteilen eingehend zu befassen.

Wie kann man als Siebdruckerei weiterhin im hart umkämpften Markt bestehen?
Welche Investitionen kommen auf die Unternehmen zu?

Das Siebdruck Symposium 2009 soll den Anwesenden genau diesen Marktüberblick offerieren, gezielt über Grenzen und Potential informieren und im Rahmen des speziellen Rahmens der Siebdruckvorstufe als “Entscheidungsfinder” unterstützen.

Renommierte Referenten beleuchten alle Aspekte der “filmfreien” Druckerei der Zukunft.

Weitere Infos und Anmeldung


Profiwissen: Druckvorstufe InDesign CS4

Marc-Michael Schoberer am Juni 14, 2009

Eines Tages kommt die Zeit, da beherrscht man das Basiswissen der Druckvorstufe aus dem “ff”. Man will mehr!
Ta-Daaa – hier ist er, der Begleiter auf dem steinigen Weg zum wahren CS4-Profi.

Das neue Werk der Autoren Hans Peter Schneeberger und Robert Feix heißt ganz nüchtern:
Adobe InDesign CS4: Das umfassende Handbuch

Dieses Buch beschränkt sich nicht nur auf die Beantwortung von 0815-Fragen, sondern präsentiert kerniges Wissen von Profis für Profis. Umfassend und schnörkellos.
Die gut strukturierten Inhalte richten sich an alle, die Adobe CS4 wirklich effektiv für die Druckvorstufe einsetzen und attraktive Layouts gestalten möchten.

Hier ein kleiner Themenauszug:
Optimaler Druckstufenworkflow, Farbmanagement, Satzspiegelaufbau, Typographie, Transparenz, Text, Mustervorlagen, XML und Variablen.

Kurz gesagt, praxisbezogenes Wissen, auf das es bei der täglichen Arbeit ankommt.

Speziellen Fokus legen die Autoren auf die korrekte Ausgabe der Druckdaten, bis ins kleinste Detail werden alle “wenn´s” und “aber´s” angesprochen und es bleibt (fast) keine Frage mehr offen.
Von Preflight, über Separation, bis hin zum PDF-Export, nichts wird ausgelassen.
Im Gegensatz zu anderer Fachliteratur (ich spreche hier wirklich aus eigener Erfahrung), ist man nach dem Lesen dieses Buches wirklich “schlauer” und nicht verwirrter wie zuvor.

Prädikat: Äußerst empfehlenswert! Auch zur Prüfungsvorbereitung…

Mehr Infos


Seit 2005 öffnet Die Fachmesse für Druck und Weiterverabeitung für Fachbesucher, Interessenten und Hersteller ihre Pforten.
Die Messe hat sich kontinuierlich zum Branchentreff etabliert, nicht nur im innerdeutschen Raum, sondern auch in Tschechien und Polen.

Der Informationsschwerpunkt dieser Messe liegt in den Themengebieten Druckvorstufe, Druck, Weiterverarbeitung, Postbearbeitung und -versand.

Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle.

http://www1.messe-berlin.de/vip8_1/website/Internet/Internet/www.postprint/deutsch/index.html