Street Art Istanbul – Für das Stückchen Freiheit im Kopf

Marc-Michael Schoberer am Mai 28, 2014

Die Türkei und ihre wunderschöne Hauptstadt Istanbul – da fällt wohl vielen vieles ein. Die netten Klischees vom Zauber des Orients, dem Urlaubsparadies, der aufregend-exotischen Atmosphäre auf den vielen Basare oder dem guten Essen. Aber auch (und das in der augenblicklichen Situation mit Sicherheit vermehrt) kulturelle Missverständnisse, politische Proteste, Internetverbote, ein merkwürdig agierender Ministerpräsident, der trotz einer für uns Europäer etwas gruseligen Sicht auf die Welt, jede Wahl  zu gewinnen scheint. Ja, wir Gewöhnlichen denken an viel, wenn es um Istanbul im Kleinen und die Türkei im Großen geht, doch so einiges kommt uns wahrscheinlich nicht in den Sinn. → diesen Artikel weiterlesen!


Zeichnungen zum Leben erwecken mit Doodle 3D

Marc-Michael Schoberer am Mai 23, 2013

Rick Companje macht aus dem 3D-Printverfahren etwas Neues, bei dem nicht nur Kinderaugen zu leuchten beginnen. Sein Programm Doodle3D, lässt sich buchstäblich kinderleicht verwenden. Man zeichnet ganz einfach auf dem PC, Smartphone oder Tablet ein beliebiges Muster oder sogar Figuren und Skulpturen, welche man dann ganz einfach zum Leben erwecken kann.

Die Zeichnung wird, wie beim herkömmlichen Drucken auch, mit einem Klick auf die „Drucken-Taste“ an den 3D-Drucker gesendet und baut dann nach und nach die einzelnen Schichten auf. Diese bestehen aus Kunststoff und können in verschiedenen Farben gestaltet werden. Wo herkömmliche 3D-Design-Programme an ihre Grenzen stießen, wollte Rick Companje, das Ganze zugänglicher machen, denn dieses Tool kann jeder nutzen der, so heißt es auf der Webseite des Herstellers, einen Bleistift halten kann. Wenn das nicht einfach ist!

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„Hamburgs Kreative“ dockt mit der Ausgabe für 2011/12 an

Marc-Michael Schoberer am September 8, 2011

Das 352 Seiten starke Hardcover-Buch ist diesmal im nordisch-blauen Leineneinband mit Heißfolienprägungen, Blindprägung und zwei Lesebändern vom Stapel gelaufen.

Design: Hamburgs Kreative

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Für Liebhaber von Design und Druckkunst ist Essen im Ruhrgebiet ein gutes Ziel: Das Deutsche Plakat Museum hat mehr als 340.000 Plakate aus Politik, Wirtschaft und Kultur in seinem Bestand und ist damit in Deutschland einmalig. „Flächen, die die Welt bedeuten“ lautet der Titel einer neuen Ausstellung, in der dort bis zum 26. Juni 2011 Theaterplakate von Frieder Grindler und Volker Pfüller gezeigt werden.

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Basics: Die Farbbegriffe nach DIN/ISO

Wolfgang Walenski am April 7, 2011

Farben sind physikalisch betrachtet elektromagnetische Stahlungen unterschiedlicher Wellenlänge (380 nm – 780 nm) die von den menschlichen Augen (Stäbchen + Zäpfchen) aufgenommen und physiologisch betrachtet von den Sinnesorganen als unterschiedliche Farbwahrnehmungen umgewandelt werden.

Im 4-Farbdruck (es gibt auch Skalen mit mehr als vier Farben) haben wir es mit den bunten Körperfarben (Druckfarben) Gelb, Blau und Rot und zusätzlich mit Schwarz (4-Farb-Skala) zu tun. Sie wurden 1954 erstmals als Farbskala mit Gelb, Cyan und Magenta in der Norm 16 509 für den Offsetdruck und 16 508 für den Buchdruck veröffentlicht. 1967 folgte die „Europäische Farbskala“ (Europaskala). Sie wurde zwischenzeitlich aber mehrmals überarbeitet und heute in der Norm ISO 2846-1 in farbmetrische Sollwerte festgelegt. In der fachlichen Umgangssprache der Drucker werden aber unterschiedliche Farbbegriffe angewendet und man findet auch in der einschlägigen Fachliteratur verschiedene Bezeichnungen.

Aus diesem Grunde haben wir nachfolgend die Terminologie der Farbbegriffe zum allgemeinen Verständnis übersichtlich tabellarisch geordnet und zusammengefasst.

Tabelle Farbbegriffe downloaden…


Die Cleverprinting-Farbwelten – inkl. kostenloser Demoversion

Marc-Michael Schoberer am Januar 8, 2010

Gemeinsam mit dem Fachjournalisten Günter Schuler hat Cleverprinting ein Farbmusterbuch konzipiert, das den eher abstrakten CMYK-Farbwerten einen erfassbaren realen Bezugspunkt gegenüberstellt – „Cleverprinting Farbwelten“. Das Mischen der Farben, egal ob InDesign, Photoshop oder ein vergleichbares Programm, ist letztendlich einfach. Entweder gibt man im entsprechenden Tool den nummerischen Farbwert ein oder man schiebt solange am Farbregler, bis man die gewünschte Farbe gefunden hat. Damit man die neu angemischte Farbe für den weiteren Arbeitsprozess nutzen kann, benennt man folglich diese nach den korrekten Werten. Eine Vorstellung vom Farbton, ohne diesen tatsächlich vor Augen zu haben, schafft dieser Farbcode jedoch keinesfalls.

In den Farbwelten finden sich nun über 1.000 Farben, die in passende Gruppen unterteilt und zusammengefasst sind. Ist der Gestalter auf der Suche nach einem natürlichen Farbton, sucht er in der Kategorie Natur, sucht er einen metallischen Farbton, findet er diesen in der Kategorie Metall usw. 68 themenbezogene Farbsets stehen dem Anwender in den Farbwelten zur Verfügung, die Hinweise darauf geben, welche Farbe sich am besten für eine Automobilanzeige oder ein Trendmagazin eignet. Für viele Anlässe und Projekte liegen also bereits fertige Farbsets vor und das „Anmischen“ der Farbe per Hand entfällt. Schließlich sind alle Farbsets aus dem Buch als Datei beigefügt, so dass man diese in InDesign oder Photoshop importieren kann.

Das, was die Cleverprinting-Farbwelten für Designer, Kreative, Layouter und Druckvorstufler zum interessanten Werkzeug macht, ist die Tatsache, dass eine so große Vielfalt an Farben anegboten wird, so dass das selbst „Anmischen“ damit fast hinfällig werden dürfte. Zum anderen, und das ist wohl der entscheidende Pluspunkt, schaffen es die Herausgeber, die jeweilige Farbe mit einer charakteristischen Bezeichnung zu benennen – wobei, eine genaue Vorstellung von “indischgelb“ oder „umbra“ hat vermutlich dann doch nicht jeder. Aber Farbwelten richtet sich schließlich nicht an jeden, sondern an Experten, die eine Auswahl von 72 Türkis-, 72 Cyan-, 72, Blau-, 72 Violett-, 72 Magenta-, 72 Rot-, 72 Orange-, 72 Gelb-, 72 Grün-, 72 Braun-, 72 Schwarz-, 72 Grau- und 72 Weißtönen benötigen, plus die 72 knalligen RGB-Farben.

Cleverprinting kam zudem zu der Erkenntnis, dass ein visuelles Produkt wie eben Farbwelten schwer in Worte zu fassen ist und hat sich daher entschlossen, nicht nur die ersten Seiten des Buches sowie das komplette Inhaltsverzeichnis, sondern auch noch 10 Demo-Sets inklusive der ase-Dateien für InDesign kostenlos zur Verfügung zu stellen. Okay, jetzt wo das gesagt ist, kann ich ja aufhören, darüber zu berichten und auf die Website von Cleverprinting verweisen.

Das gedruckte Buch inkl. CD für 59,90 Euro kann dort natürlich auch bestellt werden.


Als Grafiker und Layouter gehört das Gespür für Farben und Farbwerte zu den Grundvoraussetzungen des Handwerks. Wie sehr man sich aber von den eigenen Augen täuschen lassen kann, beweist zum Beispiel der berühmte Schachbrettversuch von Edward H. Adelson aus dem Jahre 1995. Selbst bei genauerer Betrachtung ist man noch immer davon überzeugt, dass es sich bei den beiden Quadraten keinesfalls um den identischen Farbwert handelt.

Wen das noch nicht von der eigenen Fehlbarkeit überzeugen konnte, ein Besuch auf die Originalseite lohnt sich auf jeden Fall. Neben weiteren beeindruckenden Illusionen finden sich hier auch die Erklärungen für die Sinnestäuschung.

Weitere optische Täuschungen findet ihr hier.

 


ICC Profile

Michael Steinbrenner am Juni 21, 2009

Alle am Reproduktionsprozess beteiligten Ausgabegeräte werden linearisiet, kalibriert und profiliert.
Ein Farbprofil ist die farbmetrische Beschreibung der geräteabhängigen Wiedergabeeigenschaften eines Gerätes in einem geräteunabhängigen Referenzfarbsystem (z. B. CIELab). Die Struktur dieses Profils ist vom International Color Consortium (ICC) festgelegt worden.
Genau genommen ist das Farbprofil eine Tabelle, die RGB-Werten die Normfarbwerte eines Standardfarbraums zuordnet, zum Beispiel L*A*B*, sRGB oder AdobeRGB(1998). Die Kombination aus RGB-Wert und Farbprofil liefert damit die vollständige Information über die tatsächlich gemeinten Farbwerte.
Ziel eines konsequent eingesetzten Color-Managements ist, dass eine Vorlage, die mit irgendeinem Eingabegerät erfasst wurde, an einem beliebigen Ausgabegerät möglichst ähnlich wiedergegeben wird. Colormanagement-Systeme können Geräte wie Scanner, Digitalkameras, Monitore, Drucker sowie Film- und Plattenbelichter aufeinander abstimmen. Die Farbe wird z.B. den Druckbedingungen entsprechend angezeigt.

Wie werden ICC-Profile erstellt?

➢ Zur Erstellung von ICC-Profilen ist eine Profilierungs-Software, ein Spektralphotometer und eine Messvorlage notwendig.
➢ Eingabegeräte wie Scanner und Digital-Kameras werden mit einem IT8-Testchart kalibriert. Zu dieser standardisiert hergestellten Dia- oder Aufsichtsvorlage gehört eine ausgemessene Referenzdatei. Das IT8-Testchart wird gescannt oder fotografiert und in einer definierten Auflösung abgespeichert. Die Profilerzeugungssoftware vergleicht dann die digitalisierte Datei mit der Referenzdatei und berechnet aus den Differenzen das Farbprofil.
➢ Zur Kalibration von Monitoren wird das Spektralphotometer am Monitor befestigt. Mit Hilfe der Profilierungssoftware wird der Farbumfang des Monitors vermessen und in einem weiteren Profil gespeichert.
➢ Für die Profilierung des Proofdruckers wird die IT8-Testchart Referenzdatei auf dem Proofdrucker ausgegeben. Dieser Ausdruck wird mit dem Spektralphotometer vermessen, von der Profilierungssoftware mit der Referenzdatei verglichen und die Differenzen in einem dritten Profil gespeichert.
➢ Die Profilierung der Fortdruckmaschine erfolgt genau wie die des Proofdruckers. Hierbei ist zu beachten, dass der Zwischenschritt beim konventionellen Offsetdruck über die Druckplattenbelichtung ebenfalls kalibriert sein muss. Jede Fortdruckmaschine-Bedruckstoff-Kombination hat ihr eigenes Farbprofil, d. h. es muss für jede Fortdruckmaschine und jedes Papier ein eigenes Profil generiert werden (z. B. 2 Fortdruckmaschinen bedrucken je ein mattes und ein glänzendes Papier = vier Profile).


Die Stimmung eines Bildes drastisch ändern

Peggy Stuber am Juni 17, 2009

Jeder kennt das. Ein schöner, stimmiger Urlaubstag, ein wunderbares Bergpanorama, entdeckt nach langer, kräftezehrender Wanderung. Endlich ist das Ziel erreicht, endlich der ersehnte Ausblick als Belohnung. Doch auf dem natürlich geschossenen Foto ist von der Stimmung nicht viel zu spüren, irgendwie wirkt es langweilig und fad.

Was kann man tun, um Stimmung in ein Foto zu zaubern?

Leicht lässt sich das Foto durch eine Verlaufsebene ergänzen, die dann farblich ganz individuell gestaltet wird. Je nach zu erreichender Wirkung wählt man unterschiedliche Farbtöne. Helle Farben lösen die Stimmung; dunkle, gedeckte Farben geben eine gewisse Schwere hinzu.
Den Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt und dabei ist der Aufwand vergleichsweise gering. Trotzdem braucht man eine gehörige Portion Fingerspitzengefühl, denn mit diesem Effekt kann man schnell übertreiben und dann wirkt das ganze Bild unrealistisch. Also, erstmal üben, bevor man Mutti oder gar den Chef damit überrascht, denn „Weniger ist mehr!“.


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