Was heißt Umschlagen – Umstülpen – Umdrehen?

Wolfgang Walenski am Januar 30, 2016

Umschlagen
Nach erfolgtem Schöndruck, also nach dem erstmaligen Bedrucken der Bogen, können diese für den Widerdruck umschlagen werden. (sie schematische Darstellung) Dabei kann dieselbe Druckform auf die Rückseite abgedruckt werden, so dass man zwei Drucknutzen bekommt, oder es wird nach dem Umschlagen für den Widerdruck eine zweite Druckform eingerichtet. Nach dem Umschlagen kommt der seitliche Anlagepunkt (Seitenmarke, Schiebe-oder Ziehmarke) auf die andere Seite, während die vorderen Anlagepunkte (Vordermarken) B und C sich gegeneinander austauschen. Der Drucker hat lediglich nach dem Umschlagen die Seitenmarke A in der Maschine zu wechseln, während die Vordermarken erhalten bleiben. Die Bogen haben also nur einen Anlagewinkel (W) der in der Regel für eine vielleicht notwendige Weiterverarbeitung genau zu markieren ist.

Umstülpen
Nach erfolgtem Schöndruck besteht nach entsprechender Einteilung und Anordnung des Druckbildes auch die Möglichkeit, die Druckbogen zu umstülpen. (siehe schematische Darstellung). Dabei bleibt der seitlich Anlagepunkt A an derselben Papierkante, so dass der Drucker seine Seitenmarke nicht zu wechseln braucht.
Im Gegensatz zum Umschlagen erfolgt aber beim Umstülpen eine Änderung der Vorderanlage in der Weise, dass jetzt die zweite Längskante des Bogens an die Vordermarken B und C der Bogen-Offsetmaschine angelegt wird. Man bekommt praktisch zwei Anlagewinkel (W 1 und W 2). Für den Schön- und Widerdruck durch Umstülpen der Bogen werden besonders hohe Anforderungen an die Formatgenauigkeit der kürzeren Seite und auch an die Winkelgenauigkeit gestellt.
Genau Markierung der Anlagewinkel ist für die Genauigkeit der Weiterverarbeitung sehr wichtig.

Umdrehen
Beim Umdrehen handelt es sich um das zweimalige Bedrucken der gleichen Bogenseite (siehe Schemazeichnung). Hier werden Seitenanlage und Vorderanlage des Druckbogens gewechselt, ohne dass der Drucker die Seitenmarke (A) und die Vordermarken (B+C) zu verstellen braucht. Man bekommt aber zwei Anlagewinkel (W1+W2). Für die genaue Weiterverarbeitung oder Veredelung der Druckbogen ist eine genaue Markierung der Winkel empfehlenswert.


Zweimal falten = 6 Seiten = der Zick Zack Flyer

Marc-Michael Schoberer am Januar 13, 2010

Im Alltag begegnet man den unterschiedlichsten Formen von Flyern. Jetzt will man bei der Druckerei seines Vertrauens beispielsweise für ein neues Projekt eine bestimmte Anzahl Flyer bestellen und scheitert an der exakten Bezeichnung dessen, was man genau will. Nun helfen mit Garantie bei einer halbwegs treffenden Beschreibung auch die Mitarbeiter der Druckerei bei der Findung der gewünschten Flyerform weiter. Da aber auch wir gern Bildungsfernsehen spielen, wollen wir Ihnen heute eine spezielle Form eines Handzettels kurz vorstellen: den so genannten Zick Zack Flyer.

Der Name leitet sich von seiner besonderen Falz-Technik ab. Bei einem Zick Zack Flyer wird der Falzbogen in zwei Teile in wechselnden Richtungen gefalzt. Innerhalb der Drucktechnik wird dies als eine Form der Leprellofalz bezeichnet. Durch die zwei parallelen Falzungen nimmt das Papier eine Z-förmige oder eben zickzackförmige Gestalt an. Anders als bei den ungefalteten Flyern hat der Zick Zack Flyer den Vorteil, dass hier nun sechs Seiten für die Information zur Verfügung stehen, ohne dass dabei das für einen Flyer typische handliche Format verloren geht. Ob man sich nur für oder gegen einen Zick Zack Flyer entscheidet, bestimmt wie immer die jeweilige Intention, die Quantität des Inhalts, die man auf dem Flyer unterbringen zu glauben meint und natürlich der persönliche Geschmack.

zick-zack-flyer1


Die Qualität der Online-Druckereien

Marc-Michael Schoberer am Mai 1, 2009

Es gab Zeiten, da brachte man mit dem Thema Online-Druckereien vor allem eines in Verbindung – schlechte Qualität, miese Kundenbetreuung und keinerlei Support bei Reklamationsfragen.

Zum Glück ist dieses Zeitalter längst Vergangenheit.
Renommierte Online-Druckereien bieten heute Top-Qualität zu günstigen Konditionen.
Reklamationen gibt es kaum, darauf ist man zu Recht stolz. Kundenzufriedenheit und die Betreuung, sollte doch mal ein Problem auftreten, wird groß geschrieben. Man druckt aus Leidenschaft.

Die Produktpalette hat sich im Laufe der Jahre auch kräftig vergrößert. Zu den gängigen Standardprodukten wie Flyer, Folder, Visitenkarten und Briefpapier, kommen Hissfahnen, Beachflags, Wandkalender und komplette Präsentationssysteme.
Sie benötigen ein Firmenschild? Kein Problem, lassen Sie online drucken.
Der Druck mit Sonderfarben ist nicht mehr graue Wunschvorstellung von morgen, sondern die „Blicke-auf-sich-ziehende“ online Druckwelt von heute.


80g-Flyer sind wieder in

Peggy Stuber am April 18, 2009

Je ausgefeilter die Möglichkeiten für jedermann sind, sich einen Flyer zu entwerfen und ihn nach eigenem Gusto drucken zu lassen, um so größer wird die Anzahl kreischbunter Flyer, gedruckt auf (mindestens) 250 g Papier.
Heimlich, still und leise schleicht nun Understatement durch die Hintertür. Immer öfter sieht man wieder, ich sage jetzt mal, Flugzettel, in schwarz-weiß und kaum mehr als Kopierqualität. Erst auf den zweiten Blick und nur für das geschulte Auge offenbart sich die aufwendige Gestaltung. Die bestechende Einfachheit eines scheinbar ausgestorbenen Produkts ist werbewirksam und wirklich begeisternd.