In einer Zeit, in der die Technik immer ausgefeilter, die Geräte immer kleiner werden, hat man ein gewisses Grundverständnis davon, wenn etwas als kompakt bezeichnet wird. Ein A2-Drucker ist da nun nicht unbedingt prototypisch. Aber da nun einmal alles eine Frage der Relation ist, darf man der Neuheit aus dem Hause EPSON dieses Attribut durchaus durchgehen lassen.

Mit dem EPSON Stylus Pro 3880 wurde nun auf der IFA ein Großformatdrucker vorgestellt, der seine Anwendungsgebiete u.a. in den Bereichen Fotografie, Werbedruck, POS, FineArt, 3D-Renderings oder Proofing findet und für Profis beziehungsweise ambitionierte Fotografen konzipiert wurde. Für letztere Gruppe wurde nun ein erweiterter Schwarzweiß-Modus eingeführt, der den Fotografen die Möglichkeit bietet, eigene Modi zu kreieren. Da die Tonwerte frei steuerbar und die Schwarztöne individuell gestaltbar sind, lassen sich Drucke nun tönen.

Und dann sind wir praktisch auch schon bei den Farbtönen. Der EPSON Stylus Pro 3880 arbeitet mit der UltraChrome K3 Vivid Magenta Tinte aus dem eigenen Haus. Das ermöglicht gerade im Magenta- und Blau-Bereich deutlich gesättigtere Farben. Eine neue Tintenrezeptur ist zudem ursächlich für ein neutraleres Grau. Der Drucker verfügt über den Micro Piezo-Druckkopf, der gemeinsam mit der UltraChrome K3 VM Pigmenttinte Ausdrucke erzeugt, die durch eine hohe Farbstabilität, Lichtechtheit und einer exakten Wiedergabe der Farbverläufe bestechen. Insgesamt verfügt der Drucker über acht Patronen, die jeweils einzeln austauschbar sind. So gibt es allein drei unterschiedliche Schwarztinten, die für eine optimale Graubalance sorgen. Trotz der kleinen Abmessungen des Gerätes steht es den weniger kompakten Großformatdruckern von EPSON in puncto Ausstattung in nichts nach. So verfügt der EPSON Stylus Pro 3880 sowohl über eine USB 2.0-Schnittstelle als auch über eine Netzwerkverbindung und ist damit bestens für semiprofessionelle wie für professionelle Fotografen geeignet – aber auch für Proof-Ausgaben.

Kommen wir noch einmal zu dem Beginn dieses Textes und damit auf den Grad der Kompaktheit des Gerätes zurück. 684 x 376 x 257 Millimeter sind die Abmessungen des EPSON Stylus Pro 3880.
Okay, das ist nun doch kompakt für einen Drucker, der bis zu A2+ Breite zu drucken imstande ist.

Erhältlich ist der Nachfolger des preisgekrönten EPSON Stylus Pro 3800 ab Ende Oktober für 1399 Euro.

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canonselphycp770-140-5-140394Man lernt doch wirklich niemals aus. Die Semantik der Phrase „Drucker im Eimer“ war für mich bisher eindeutig. Canon hat aber mit dem Canon Selphy CP 770 im vergangenen Jahr ein neues Bedeutungsfenster geöffnet. Seit Juli hat der japanische Kamera- und eben auch Drucker-Produzent mit Canon Selphy CP 790 bereits die zweite Version des Kompaktdruckers auf den Markt geworfen. Hierbei handelt es sich um einen Thermosublimationsdrucker mit dem Fotos im Postkartenformat ausgedruckt werden können.
Das Besondere: durch sein Zubehörfach hat der Kompaktdrucker die Optik eines Eimers. Für alle die den Fokus auf Style legen, sicherlich eine coole Sache.
Hier die Fakten: Die Fotos werden mit 300×300 dpi gedruckt. Bei richtiger Lagerung verspricht der Hersteller eine Farbstabilität von bis zu 100 Jahren. Das 3-Zoll-Display bietet eine Vorschauoption und zudem die ein oder andere Bearbeitungsfunktion. Um Fotos direkt von kompatiblen Digitalkameras drucken zu können, verfügt der Selphy CP 790 über einen Pictbridge-Port. Daneben kann man Fotos von Speicherkarten auch direkt und ohne Computer drucken. Der ganze Spaß kostet 169 Euro. Der Hingucker am Strand ist man damit auf jeden Fall.