In den Anfängen von Apple war das Logo des Unternehmens sechsfarbig. Im Laufe der Zeit hat sich das Unternehmen dem visuellen Understatement verschieben. Hier ein Ausschnitt einer Verpackung des iPad Mini mit Silberfolienprägung.  → diesen Artikel weiterlesen!


Weihnachten ist auch das Fest der Freude, denn Geschenke hat jeder gern. Doch die Insignien des Weihnachtsfestes sind nicht jedermanns/fraus Sache: Goldene Sterne, rote Weihnachtsmänner, Schneeflocken oder Tannenzapfen, am besten noch fotografiert oder realistisch illustriert – das wäre die traditionelle Geschenkpapiermotivik.

Eine neue Geschenkpapierkultur schafft neue Bildwelten

In den letzten Jahren war zu sehen, dass Geschenkpapiere immer mehr zur visuellen Stilisierung neigten und man nach grafischen Auswegen aus dem Kitscheinerlei gesucht hat. Parallel hat sich also eine Weihnachts-Geschenkpapier-Kultur entwickelt, die weg von den ausgetretenen Pfaden ging und sich um neue Bildwelten gekümmert hat. Das kann augenzwinkernd-postmodern geschehen, eine kritische Auseinandersetzung sein oder auch eine klare Opposition gegen die Klischees des Weihnachtsfestes. Manchmal aber ist es einfach ein Bejahen des Weihnachtsfestes mit etwas moderneren Mitteln.

Retro und Vintage sind auch bei weihnachtlichen Geschenkpapieren gefragt

Hinzu kommt auch hier eine Welle an interessanten Retro-Motiven, die zum Beispiel mit alten Kupferstichen arbeiten, mit alten Illustrationen oder Ornamenten und Verzierungen. Diese Motivwelten können Jahrhunderte zurückreichen oder bis zu den 1960-er Jahren der Flower-Power-Ära oder den bräunlich-organgen Farbwelten der 1970-er-Jahre,

Weihnachtsdrucksachen für die Verpackungskunst

Geschenkpapiere sind besondere Drucksachen: Denn sie sind umhüllen und verpacken etwas, das Freude bringen soll. Gleichzeitig verschleiern und verstecken sie den Inhalt zunächst und erhöhen so die Spannung. Die Art der liebevollen Verpackung mag etwas über die Zuneigung ausdrücken, die der Schenkende dem/der Beschenkten entgegen bringt. Deshalb: Geschenkpapier transportiert, je nach Motiv, eine Botschaft. Wir sehen uns mal an, was aktuelle Weihnachtspapier-Designer/Innen im Repertoire haben und was die jeweilige Strategie des Geschenkpapieres ist, mit dem Weihnachtsfest und seinen tradierten Werten zwischen Freude und Überdruss umzugehen.

1. Ein tierisches Vergnügen

Weihnachts-Bewältigungs-Strategie „Elchtest für Geschenkpapiere“. Es müssen ja nicht immer Weihnachtskugel, Weihnachtsbaum oder der Weihnachtsmann selbst als Motivik fungieren. Hier ist der Elch der Held. Illustrativ gekonnt stilisiert und modern umgesetzt in der Niehaus-Geschenkpapier-Edition.

Weihnachts-Bewältigungs-Strategie „Nimm’s mit Humor“: Wieder das Rentier und diesmal noch weiter lebensfroh ikonographisiert. Jenseits des Naturalismus mit röhrenden Rentieren und rotwangigen Weihnachtsmännern darf Weihnachten so für Jung und Alt gerne kommen. Gesehen bei Nicole Grieve von grievedesign aus Kiel. PEFC-zertifziert klimaneutral gedruckt im Format 58 x 42 cm auf 100 g/m² glänzendem Papier.

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Druckfrisch auf den Tisch. Fast 5 kg Inspiration, Orientierung und Information. Das schwergewichtige Jahrbuch »BLICKFANG – Deutschlands beste Fotografen« ist mit der neuen Ausgabe für 2013/2014 an den Start gegangen und zeigt auch diesmal wieder Arbeiten einer erlesenen Auswahl von mehr als 200 Fotografen/innen. 

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Logodesign – Was macht ein gutes Logo aus?

Marc-Michael Schoberer am September 12, 2013

Die meisten Unternehmen haben eines und es gehört zum festen Bestandteil ihrer Corporate Identity. Ein Logo veranschaulicht in bildlicher Form, wofür ein Unternehmen steht und was es tut. Frei nach der Devise „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ sollte ein Logo sowohl individuell als auch in gewisser Weise simpel gestrickt sein, damit es leicht und schnell verstanden und sich ebenso gut gemerkt werden kann.

Im besten Fall wird man dann als Unternehmen sofort mit dem Logo und dessen Farben in Verbindung gebracht. Ein professionell gestaltetes Logo sollte man sich am besten beim Fachmann erstellen lassen. Nach einem Vorgespräch mit dem Logodesigner, hat dieser häufig bereits erste Vorstellungen davon, wie ein passendes Logo aussehen kann. In aller Regel sollten dann mehrere Vorschläge das Resultat sein, welche dann wiederum gemeinsam mit dem Designer besprochen und gegebenenfalls angepasst werden können.

Logodesign: Was sollte ein Logo unbedingt beinhalten?

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typoversity – Season 2

Marc-Michael Schoberer am Juni 13, 2013

Im Hamburger Norman Beckmann Verlag ist kürzlich die zweite Ausgabe von typoversity erschienen, die sich erneut mit herausragenden Typografie-Projekten aus Ausbildung und Studium beschäftigt.

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Zeichnungen zum Leben erwecken mit Doodle 3D

Marc-Michael Schoberer am Mai 23, 2013

Rick Companje macht aus dem 3D-Printverfahren etwas Neues, bei dem nicht nur Kinderaugen zu leuchten beginnen. Sein Programm Doodle3D, lässt sich buchstäblich kinderleicht verwenden. Man zeichnet ganz einfach auf dem PC, Smartphone oder Tablet ein beliebiges Muster oder sogar Figuren und Skulpturen, welche man dann ganz einfach zum Leben erwecken kann.

Die Zeichnung wird, wie beim herkömmlichen Drucken auch, mit einem Klick auf die „Drucken-Taste“ an den 3D-Drucker gesendet und baut dann nach und nach die einzelnen Schichten auf. Diese bestehen aus Kunststoff und können in verschiedenen Farben gestaltet werden. Wo herkömmliche 3D-Design-Programme an ihre Grenzen stießen, wollte Rick Companje, das Ganze zugänglicher machen, denn dieses Tool kann jeder nutzen der, so heißt es auf der Webseite des Herstellers, einen Bleistift halten kann. Wenn das nicht einfach ist!

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guteplakate.de – DER Plakatwettbewerb in Deutschland

Marc-Michael Schoberer am September 17, 2012

Ja, der Marc ist dieses Jahr mit in der Fachjury von guteplakate.de. Deshalb muss ich natürlich auch noch etwas die Werbetrommel für diesen Wettbewerb rühren. Denn schließlich suchen wir ja die besten Kreativen aus Deutschland. Also – mitmachen, gewinnen und 15.000€ kassieren. So einfach ist das nämlich.

Bis zum 31. Oktober 2012 können Vertreter der kreativen Szene auf www.guteplakate.de Plakate und Informationen hochladen. Ihr seid dabei, wenn ihr ein besonders tolles Kulturplakat gestaltet habt.

Viel Spaß – ich freue mich auf eure kreativen Designs.


Information Graphics – Bilder, die uns die Welt erklären

Marc-Michael Schoberer am Juli 13, 2012

Der Taschen – Verlag bringt es mit folgendem Zitat von Albert Einstein auf den Punkt: „Wenn man etwas nicht einfach erklären kann, hat man es nicht verstanden.“ 

© DavidArts - Fotolia.com

Und so widmet sich das Buch „Information Graphics“ von Sandra Rendgen und Julius Wiedemann auf insgesamt 480 Seiten diesem ganz besonderen und vielseitigen Thema. Die Informationsgrafik als journalistische Darstellungsform macht sich eines zunutze – unser visuelles Interesse. Denn oft werden uns komplexe Inhalte erst durch das, was wir mit unseren Augen wahrnehmen können klarer verständlich, bewusster … → diesen Artikel weiterlesen!


Das Sammelfieber greift um sich, in den Tagen der Fußball-Europameisterschaft. Der Klassiker kommt aus dem Hause Panini, parallel setzt der Lebensmittelhandel mit DFB-Sammelkarten und kleinen blauen Schlümpfen auf Kundenbindung. Wer es richtig edel mag, kann online fündig werden: In Zürich läuft für Jerzovskaja der Endspurt, seine „Fussballhelden 2012“ sind das Kunstbuch unter den Alben, mit 400 beigelegten Stickern.

 

Jerzovskaja steht mächtig unter Strom. Der Familienvater (41) produziert aktuell am Fließband, zeichnet alle Spieler und Trainer der Fußball-EM in Polen und der Ukraine. Eigentlich heißt der Illustrator und Buchproduzent Kai Jerzö, den Künstlernamen hat er sich 1991 zugelegt. Aktuell hat Jerzovskaja besonders ehrgeizige Pläne. „Fussballhelden 2012“ soll das weltweit einzige Album werden, das Sticker von allen tatsächlich am Turnier teilnehmenden Spielern hat und noch während der Euro erscheint.  „Ich arbeite gerade wie ein Roboter“, erzählt der Schweizer, der in diesem Jahr anders als zuletzt alle Spieler allein zeichnet.   „1 ¼ Stunden habe ich pro Spieler Zeit, die Beschriftung und die Druck-Dateien sind da bereits inklusive“, sagt der Illustrator, der für das komplette Album auf mehr als 1.000 Arbeitsstunden kommen wird. In diesem Video zeigt er am Beispiel Joachim Löw, wie die Sticker für das stylishe Kunstbuch entstehen: → diesen Artikel weiterlesen!


JAHRBUCH FÜR 2012 ERSCHIENEN

„SELECTION – Germany’s Finest Agencies“ ist mit der sechsten Ausgabe erschienen und zeigt auch in 2012 wieder zahlreiche Selbstdarstellungen von ausgewählten Agenturen und Studios aus Werbung, Design und Internet. Diesmal auf 368 Seiten im orangenen Hardcover-Leineneinband mit goldenen Heißfolienprägungen.

Verlosung

Um euch etwas Gutes zu tun, verlosen wir 2 Ausgaben dieser edlen Selection.
Mitmachen könnt ihr auf unserer Facebook-Fanpage. Teilt einfach den Link und liked den Beitrag. Die Gewinner und Gewinnerinnen geben wir dann in einer Woche bekannt.

Das Annual aus dem Norman Beckmann Verlag präsentiert in Band 6 (ISBN 978-3-939028-29-1) genau 150 Kreativschmieden. Vorgestellt werden neben bekannten und großen Namen der Branche, auch kleinere Hot-Spots und vielversprechende Newcomer-Agenturen und Studios aus ganz Deutschland.

Vertreten sind z. B. + Ruddigkeit, 3st, 804©, Aimaq von Lobenstein, Blumberry, brandix, Bureau Bleen, cantaloop, Damm & Bierbaum, DauthKaun, demodern, denkwerk, DialogFeld, Etwas Neues entsteht, Flaechenbrand, Flok, Fuenfwerken Design, Gingco.Net, giraffentoast, Grabarz & Partner, Grimm Gallun Holtappels, gürtlerbachmann, Hi-ReS!, Kastner & Partners, kempertrautmann, kernpunkt, Kolle Rebbe, Kontrast, KW43, Landor, loved, m&r Kreativ, markenkonstrukt, MetaDesign, Mutabor Design, nulleins™, Oktober, Oliver Voss, Open Studio, Red Rabbit, ressourcenmangel, Rose Pistola, Schmidhuber, Scholz & Friends, Seidldesign oder Strichpunkt, um nur einige Teilnehmer zu nennen.

Neben den Agenturportraits gibt es auch in diesem Jahr wieder spannende Interviews und Fachartikel.

Rede und Antwort stehen in der druckfrischen Ausgabe: Dr. Sven H. Becker (TBWA), Virginie Briand & Michael Meyer (19:13 Werbeagentur), Tammo F. Bruns (kleiner und bold), Heiko Hinrichs (Syndicate), Christian Beckstein (Interbrand), Lars Behrendt (Granny&Smith), Peter Maeschig (Design for Business) und Regina Jäger (Jäger & Jäger).

Die Themen und Autoren der Fachartikel sind:

Is it too much change?“ von Klaus Flettner & Jörg Puphal (Change Communication)

Zeit ist die neue Währung im Internet“ von Philipp Erlach &  Björn Eckerl (Vier für Texas)

Back to the basics“ von Henning Otto (EIGA Design)

Erfolg wollen oder Scheitern vermeiden von Thomas Strerath (Ogilvy & Mather)

Ab sofort erhältlich im Fachbuchhandel, über den Verlags-Onlineshop www.nbvd-shop.de sowie bei Amazon für 39,90 Euro. Detaillierte Informationen zum Projekt gibt es auf der Website zum Projekt unter: www.selection-germany.de


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