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	<title>Gutenberg-Blog - alles rund um Drucken und Medien &#187; gestalten</title>
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	<description>Der unabhängige Blog für die deutsche Druck- und Medienindustrie</description>
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		<title>Denkmal an die Menschenrechte: Jana Stenzel designt in Düsseldorf eine Stadtbahn für Amnesty</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 16:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Backs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Objekt: Eine fabrikneue Stadtbahn. Länge: 30 Meter, Gewicht: 35 Tonnen. Die Aufgabe: Design von innen und außen, Konzept und Umsetzung. Das klingt nach einem Traum für Kreativkräfte. Aber auch nach einer ganzen Menge Arbeit. In Düsseldorf meisterte Jana Stenzel dieses Mammutprojekt für Amnesty International. „Silberpfeile“ werden die schmucken Stadtbahnwagen der Düsseldorfer Rheinbahn eigentlich genannt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Objekt: Eine fabrikneue Stadtbahn. Länge: 30 Meter, Gewicht: 35 Tonnen. Die Aufgabe: Design von innen und außen, Konzept und Umsetzung. Das klingt nach einem Traum für Kreativkräfte. Aber auch nach einer ganzen Menge Arbeit. In Düsseldorf meisterte Jana Stenzel dieses Mammutprojekt für Amnesty International.</strong></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-large wp-image-3317" title="Gutenberg_Blog_Amnesty_Außendesign_Rheinbahn" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Amnesty_Außendesign_Rheinbahn-540x316.jpg" alt="" width="540" height="316" /><br />
</strong><br />
„Silberpfeile“ werden die schmucken Stadtbahnwagen der Düsseldorfer Rheinbahn eigentlich genannt. Wegen ihrer stylishen Formen und glänzenden Farben. Jetzt leuchtet ein Exemplar davon im gelb-schwarzen Design von Amnesty International. Die Verkehrsbetriebe der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt spendeten der Menschenrechtsorganisation zu ihrem 50. Geburtstag eine fabrikneue Bahn, als „Denkmal an die Menschenrechte“.<span id="more-3316"></span></p>
<p>„Wir schauen nicht weg, wir handeln“. Oder „Weder umsonst, noch kostenlos“. Botschaften wie diese können die Fahrgäste in Düsseldorf seit dem 10. Dezember oft genug gelesen. Infotafeln in der Bahn erzählen in Wort und Bild Geschichten von Menschen wie Rebiya Kadeer. Die gehört in China zur Minderheit der Uiguren, kämpft als politisch verfolgte Aktivistin im Exil für die Rechte ihres unterdrückten Volks. Beim Blick unter die Wagendecke gibt es in der neuen Bahn auch einiges zu entdecken: Jana Stenzel (21) hat hier mit ihrem Konzept 30 Tafeln zu den 30 Artikeln der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte installieren lassen.  Von außen ist der moderne Niederflurwagen ein Eyecatcher, zieht im leuchtenden Gelb-Schwarz von Amnesty die Blicke auf sich.</p>
<p>Alois Anders freut all das besonders. Das Düsseldorfer Amnesty-Mitglied hatte die Idee zu diesem Mammutprojekt, er fragte im Frühjahr bei der Rheinbahn an. „Ein Denkmal, das überall in der Stadt präsent ist, das erschien uns optimal“, so der Düsseldorfer zu seiner Idee. Großes Glück für ihn: Mit Jana Stenzel meldete sich im Juli eine Kommunikationsdesignerin von der Fachhochschule Düsseldorf, auf sie warteten spannende Monate in Konzeption und Umsetzung. Inklusive Millimeterarbeit auf großen und kleinen Flächen. Wir wollten wissen, wie so etwas läuft und haben Jana ein paar Fragen gestellt:</p>
<p><strong>Design einer Straßenbahn, Innen- und Außenflächen. Das ist keine alltägliche Aufgabe. Wie bist Du dazu gekommen?</strong></p>
<p><em>Ich bin bereits seit 2007 Mitglied bei Amnesty International. Im Laufe meiner Tätigkeit als Webadministratorin bei Amnesty Düsseldorf habe ich von der Idee erfahren, ein Denkmal an die Menschenrechte zu errichten. Angedacht war zunächst eine Plakat-Kampagne, die vor allem an U-Bahn und S-Bahn-Stationen Aufmerksamkeit erregen sollte. Die Idee wurde konkreter, als sich nach einer Präsentation die Rheinbahn als potenzieller Werbeträger entpuppte. Daraufhin wurde nach Agenturen geforscht, die die Realisierung hätten übernehmen können. Die haben aber nicht die gewollten Ergebnisse geliefert, das angedachte Projekt lag für einige Monate auf Eis. Am Ende war es ein glücklicher Zufall, dass ich als kürzlich vorgestellte Webadministratorin im Juli 2011 von dem Projekt erfuhr. Ich habe sofort meine Hilfe angeboten und drei Entwürfe der Amnesty-Straßenbahn bei der nächsten Gruppensitzung präsentiert. So hat das Projekt seinen Lauf genommen.</em></p>
<p><em><img class="aligncenter size-large wp-image-3320" title="Gutenberg_Blog_Amnesty_JanaStenzel_AloisAnders" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Amnesty_JanaStenzel_AloisAnders-540x555.jpg" alt="" width="540" height="555" /></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>In der Amnesty-Straßenbahn steckt bestimmt eine Menge Arbeit. Wie lange hast Du für dieses Projekt von der Konzeption bis zur endgültigen Realisierung gebraucht?</strong></p>
<p><em>Die Konzeption begann Mitte Juli 2011, endgültig realisiert wurde der Entwurf Anfang Dezember 2011. Hinter dem Projekt liegt also ca. ein halbes Jahr Arbeit.</em></p>
<p><strong>Wie bist Du bei Deiner Arbeit vorgegangen? Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten bei diesem Projekt?</strong></p>
<p><em>Wichtig bei diesem Projekt war vor allem die Kommunikation zwischen Amnesty Düsseldorf, der Zentrale in Berlin und der Rheinbahn in Düsseldorf. Daher habe ich besonderen Wert auf Transparenz gelegt, den einzelnen Parteien möglichst häufig den aktuellen Stand des Projekts kommuniziert und Feedback eingeholt. Eine große Herausforderung hat für mich die Bahn als zu bedruckende Fläche dargestellt: Einen solchen Körper, und dazu noch einen beweglichen, hatte ich zuvor noch nie bedruckt. Als erster Termin stand also eine Besichtigung der Straßenbahn fest, um sich die zu bedruckenden Flächen in ihren Dimensionen vor Augen zu führen und des Weiteren bereits beklebte Bahnen zu mustern.</em></p>
<p><em><img class="aligncenter size-large wp-image-3319" title="Gutenberg_Blog_Amnesty_Innendesign_Rheinbahn" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Amnesty_Innendesign_Rheinbahn-540x760.jpg" alt="" width="540" height="760" /></em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p><strong>Gab es für Dich in Studium/ Ausbildung bisher eigentlich vergleichbare Herausforderungen, die Dich ähnlich gefordert haben? Ist Printdesign Deine Spezialität? Wo liegen Deine persönlichen Schwerpunkte und Vorlieben?</strong></p>
<p><em>Vergleichbare Herausforderungen, im Sinne von zu gestaltenden Verkehrsmitteln, gab es während meines Studiums bisher nicht. Meine derzeitige Bachelor-Arbeit „flingern mitte“ fordert mich ähnlich: Ich arbeite mit einem Kommilitonen zusammen an einem konkreten Projekt zur Stadtteilaufwertung in Düsseldorf. Vorgesehen ist, einer Spielstraße im Stadtteil Flingern mittels Asphaltfarbe eine neue Identität einzuhauchen. Der Boden und die Sitzbänke der Spielstraße dienen als zu bedruckende Fläche, auf der neben Hüpfspielen wie Himmel &amp; Hölle auch Gesellschaftsspiele wie Mühle, Schach, Dame aufgebracht werden. Zu den Spielen wird es Anleitungen geben und Texte, die den Ort charakterisieren und seine Besonderheiten aufzeigen. Die Umsetzung dieses Projekt soll im Frühjahr 2012 stattfinden, und zwar gemeinsam mit den Bürgern. Weitere Informationen dazu gibt es auf meiner Website www.janastenzel.de. Printdesign, nein, experimentelles Printdesign sehe ich als meine Spezialität an. Es gibt allerhand zu bedruckende Flächen im urbanen Raum, die mich reizen und zukünftig beschäftigen werden.</em></p>
<p><em><img class="aligncenter size-large wp-image-3318" title="Gutenberg_Blog_Amnesty_Entwurf_Rheinbahn" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Amnesty_Entwurf_Rheinbahn-540x348.jpg" alt="" width="540" height="348" /></em></p>
<p><strong>Du hast für Amnesty International auch die Website des Bezirks Düsseldorf neu gestaltet. Wie bist Du dort vorgegangen?</strong></p>
<p><em>Die Website des Bezirks Düsseldorf findet Ihr unter <a href="http://www.amnesty-duesseldorf.de" target="_blank">www.amnesty-duesseldorf.de</a>. Ich habe sie dem Webauftritt von Amnesty International stärker angepasst: Aktuelle Meldungen erscheinen regelmäßig auf der Startseite, es gibt neue Rubriken, die über die Geschichte und Arbeit von Amnesty aufklären, vor allem im Zusammenhang des 50jährigen Jubiläums der Organisation. Dazu finden Besucher dort nun ein größeres Angebot an Bildmaterial, das der ständigen Aktivität und Präsenz von Amnesty International gerechter wird.</em></p>
<p><strong>Was bedeutet Dir persönlich Deine Arbeit für Amnesty International?</strong><br />
<em>Persönlich ist es mir sehr wichtig,  sich für die Anerkennung der Menschenrechte, die ja übrigens erst seit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 offiziell existieren, weltweit einzusetzen. Dieser Einsatz bedeutet für mich keinen Kompromiss, sondern eine Lebensnotwendigkeit. Denn wie Amnesty International bereits titelte: „Ich schütze sie, sie schützen mich.“ So sehe ich mich als mündige Bürgerin in der Verantwortung, das Wissen und die Aufklärung über meine Rechte in die Welt zu tragen, zu kommunizieren und zu teilen. Auch um sich der Rechte bewusst zu sein und sie nicht missen zu müssen. Meiner Meinung nach stellt die aufklärende Tätigkeit bei Amnesty International eine Grundsäule für Freiheit und Gleichheit dar und bedingt letztendlich den Fortschritt. Für Fortschritt setze ich mich gerne ein!</em></p>
<p><strong>Welchen Effekt wird die Amnesty-Straßenbahn Deiner Meinung nach in Düsseldorf haben?</strong><br />
<em>Ich erhoffe mir einen kommunikativen Effekt: ein Verständnis für die Arbeit und den Einsatz von Amnesty International, einen Austausch und eine Diskussion über Menschenrechtsverletzungen.</em></p>
<p><strong>Wo liegen Deine beruflichen Ziele? Welche Projekte wünschst Du Dir für die Zukunft?</strong><br />
<em>Meine beruflichen Ziele liegen zunächst im Bachelor-Abschluss des Kommunikationsdesign-Studiums 2012 an der Fachhochschule Düsseldorf. Im gleichen Jahr beginne ich den Master-Studiengang und möchte 2013 in diesem Zusammenhang meine Auslandserfahrungen erweitern. Ich plane für die Zeit meines Masters (2012-2014) mehrere Praktika in kleinen und großen Werbeagenturen und interessiere mich besonders für die Arbeit des Designers im urbanen Raum.Wie kann z.B. die Kommunikation zwischen Stadt und Bürger verbessert werden? Welche Funktion kann ein Designer in dieser Hinsicht einnehmen? Dementsprechend wünsche ich mir für die Zukunft Projekte, die im urbanen Raum stattfinden und eine Partizipation der Bürger ermöglichen.</em></p>
<p><strong>Vielen Dank, liebe Jana. Der Gutenbergblog wünscht Dir für auf dem Weg zu diesen Zielen alles Gute!</strong></p>
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		<title>Street Art: Und dennoch sind wir frei!</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 08:48:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Ruppert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Suche der nordafrikanischen Revolutionäre nach einer Stimme, die nie verhallt, mündet in eine Kunst, die nie ruht: Street Art. &#160; Egal, ob Ägypten, Lybien oder Tunesien. Sie alle haben gehofft, gebetet und gekämpft. Stunde um Stunde. Tag für Tag. Woche um Woche. Sie haben gelitten, wurden geschlagen, haben sich aufgerafft und schließlich gesiegt. Doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Suche der nordafrikanischen Revolutionäre nach einer Stimme, die nie verhallt, mündet in eine Kunst, die nie ruht: Street Art.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_3302" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-3302 " title="Gutenberg_Blog_Street_Art" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/01_marayah.jpg" alt="" width="500" height="334" /><p class="wp-caption-text">Yehia El Alaily www.marayah.com</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong>Egal, ob Ägypten, Lybien oder Tunesien. Sie alle haben gehofft, gebetet und gekämpft. Stunde um Stunde. Tag für Tag. Woche um Woche. Sie haben gelitten, wurden geschlagen, haben sich aufgerafft und schließlich gesiegt.<br />
Doch selbst in den Siegestaumel mischten sich die ersten Spuren von Unsicherheit, welche sich auch schnell bewahrheiten sollten. Längst ist Ernüchterung eingekehrt: Militärräte verbreiten propagandistische Stimmung gegen die Helden der Revolution und regieren eisern; Meinungsfreiheit war wohl nur ein Wunschtraum und die aufgeflammte Hoffnung erlosch schnell wieder. Doch aus dieser Asche der Hoffnung steigt nun ein Phoenix empor: Street Art.<span id="more-3301"></span></p>
<p>Des Nachts, wenn die Laternen die Städte in verheißungsvolles Glühen versetzen, fallen sie über die einst so kahlen Wände der Städte her. Wo einst kahler, grauer Beton war, lassen sie einzigartige Kunstwerke entstehen. Nicht eins oder zwei – Tausende. Wo Propaganda und Druck die Sprache verstummen lassen wollen, entstehen Botschaften, die heimlich still und leise appellieren.<br />
Zur Mittagszeit, wenn die Sonne im Zenit steht und erbarmungslos auf die leergefegten Straßen der Metropolen niederbrennt, kommen sie hervor und verwandelndie Öde mit ihrem eigenen Zauber: die Street Art Künstler. Ein Zauber, der so noch vor wenigen Monaten undenkbar erschien.</p>
<div id="attachment_3303" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-3303" title="Gutenberg_Druckblog_Street_Art" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/03_marayah.jpg" alt="" width="500" height="334" /><p class="wp-caption-text">Yehia El Alaily www.marayah.com</p></div>
<p>Grau. Eng. Kalt. Bedrückend. So konnte man das Stadtbild noch vor den Revolutionen beschreiben. Doch dass diese nicht vergebens waren fällt bei einem Gang durch jedwede Metropole der Revoluzzer-Länder auf. An den Wänden prangen Botschaften, Zeichnungen, gar kleine und große Kunstwerke. Vorbei die Zeit der Tristesse und des sterilen Stadtbilds. Vielfalt heißt die neue Devise in den Staaten, die so lange für Freiheit kämpfen mussten. Und eben diese Freiheit ist es jetzt, die sich auf den Wänden widerspiegelt. Die Menschen, die so lange unterdrückt wurden und verstummen mussten, sind es jetzt, die sich die Freiheit nehmen und ihr Umfeld auch visuell mitgestalten. Ganz im Sinne der Demokratie, die sie anstreben.</p>
<p>Die Motive sind dabei weitreichend und vielfältig: von bunt und farbenfroh über bewaffnete Comicfiguren  bis hin zu mahnenden, bedrohlich wirkenden Objekten. Nur eines haben sie alle gemeinsam: einen Sinn. Eine Botschaft, die sie an jeden Passanten weitergeben wollen. Da gibt es die Botschaften, die nach Mehr streben. Nach dem Mehr an Meinungsfreiheit, dem Mehr an Demokratie. Die Botschaften, die die Revolution verkünden und die Hoffnung auf Veränderung ausdrücken. Die Botschaften, die hoffnungsvoll in die Zukunft blicken und den Ausbruch aus der Diktatur verkünden, aber auch die Botschaften, die eine schwarze Zukunft aufzeigen – kontrolliert, isoliert, diktiert. Botschaften, die von den Passanten aufgenommen werden. Teils mit Wohlwollen und Genugtuung, teils mit Unverständnis und Ablehnung. Doch diese Ablehnung ist nicht einmal unwillkommen, schafft sie doch die Grundlage für eine Diskussion über die Kunst, ja über Systeme allgemein. Und Diskussionen sind wiederum die Grundlage der Meinungsbildung, dem Grundbaustein der Demokratie.</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<div id="attachment_3304" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-3304 " title="Gutenberg_Designblog_Street_Art" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/04_marayah.jpg" alt="" width="500" height="334" /><p class="wp-caption-text">Yehia El Alaily www.marayah.com</p></div>
<p>Street Art ist also, gerade in den nordafrikanischen Ländern, eine Kunst, die weit mehr umfasst, als Kunststile, Zeichnungen oder einfache Botschaften. Sie umfasst alles, wofür gekämpft wurde: Individualität, Freiheit, Selbstbestimmung und Demokratie. Diese Kunstform versteht es &#8211; wohl wie keine Zweite &#8211; zu provozieren, zu attackieren und doch zu mobilisieren. Sie wird nicht versteckt hinter Schranken der Museen oder des Privateigentums, sie ist frei zugänglich. Mehr noch, es ist fast unmöglich, nichts von ihr mitzubekommen. Auch für die Obrigkeit, die so lange die Augen verschlossen hielt vor den Wünschen des Volkes. Viele englische Texte richten sich gerade an die feinen Herren; viele Comicfiguren zielen gerade auf die, die in ihrer Villa Walt Disney Filme schauten, während sich das Volk zu Tode schuftete.</p>
<p>Diese Kunstform lässt also eine völlig neue Kunstszene mit ungeahntem Ausmaß und immensen Möglichkeiten entstehen. Die junge Generation versteckt sich nicht, sondern verkündet ihre Wünsche und Ideale, ihre Aufrufe und Appelle, über ein diesen Ländern bisher unbekanntes Medium: Street Art. Längst haben sich Künstler ihre Namen gemacht und ihre neuen Werke werden mit Spannung erwartet, um deren Sinn zu diskutieren und den erneuten Streich gegen die Obrigkeit zu feiern. Denn dort, wo Taten nicht den gewünschten Effekt hatten und Worte noch gerne ignoriert werden, dringen die Botschaften an den Wänden zu allen vor. Dort sprechen die Bilder die Sprache der Revolution und rufen in Erinnerung, wofür gekämpft wurde und wird. Dort ist Kunst mehr als Impression, Expression oder Kreativität: sie ist Lebensinhalt und die Parole zum Durchhalten.</p>
<div id="attachment_3305" class="wp-caption aligncenter" style="width: 437px"><img class="size-full wp-image-3305" title="Gutenberg_Blog_Design_Kunst_Art_Streetart" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/05_marayah.jpg" alt="" width="427" height="640" /><p class="wp-caption-text">Yehia El Alaily www.marayah.com</p></div>
<p>Als einstiges Kind der Revolution übernimmt Street Art mehr und mehr die Rolle des Anstifters, des Initiators. Desjenigen, der den Menschen den Weg zeigt und desjenigen, der so viele Individuen miteinander verbindet und ihnen Tag für Tag ihr gemeinsames Ziel vor Augen hält. Die Rolle desjenigen, der immer wieder verkündet: Und dennoch sind wir frei!</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>katapult°clip – ein neuer Wettbewerb für filmende Fotografen</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 09:36:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[katapult°, der Nachwuchsförderpreis für professionelle Fotografen erweitert sein Programm um  katapult°clip. Dieser neue Wettbewerb wird gemeinsam mit der Canon Academy ausgerichtet. Teilnehmen können junge, professionelle Fotografinnen und Fotografen, Studierende und Auszubildende in Deutschland, die Filme mit DSLR-Kameras drehen. Die Veranstalter reagieren mit der Ausschreibung dieses Wettbewerbs auf die stetig wachsende Nachfrage nach Filmen oder „bewegten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>katapult°, der Nachwuchsförderpreis für professionelle Fotografen erweitert sein Programm um  katapult°clip. Dieser neue Wettbewerb wird gemeinsam mit der Canon Academy ausgerichtet. Teilnehmen können junge, professionelle Fotografinnen und Fotografen, Studierende und Auszubildende in Deutschland, die Filme mit DSLR-Kameras drehen. </strong></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3263" title="Gutenberg_Blog_katapult_Clip" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/kat_clip_2011-1-540x384.jpg" alt="" width="540" height="384" /><span id="more-3257"></span></p>
<p>Die Veranstalter reagieren mit der Ausschreibung dieses Wettbewerbs auf die stetig wachsende Nachfrage nach Filmen oder „bewegten Fotos“, die Fotografen verzeichnen. Europaweit ist in vielen aufwendigeren Foto-Produktionen ein gefilmtes Making-of des Shootings fast schon  obligatorisch, bewegte Portraits oder Imagefilme sind normale Jobs für Fotografen – ein Trend, der auch in Deutschland Fahrt aufnimmt und das Berufsbild des Fotografen nachhaltig verändern wird.</p>
<p>Nun gab es schon immer Fotografen, die filmen oder Kameraleute und Regisseure, die fotografieren, aber das waren Ausnahmen. Auch haben sich schon immer Auftraggeber von Fotografen und Filmleuten gewünscht, beides aus einer Hand zu bekommen, doch sprachen die technischen Gegebenheiten dagegen. Die Einführung der Canon EOS 5D mit ihren fotografischen und filmischen Möglichkeiten hat das alles jedoch grundlegend geändert. Und andere Hersteller haben ja bereits nachgezogen.</p>
<p>Weitere Ursachen des Trends liegen sicher auch im Rückgang der Printmedien – damit auch des „unbewegten“ Fotos – und der rasanten technischen Entwicklung der elektronischen Medien.</p>
<p>Genug Gründe für die neugierigen Macher von katapult° – selected views und Wolkenkratzer – sich dieses Themas anzunehmen und gemeinsam mit der Canon Academy den Wettbewerb ins Leben zu rufen.     Genre und Thema der Einsendungen sind frei wählbar. Das Spektrum kann also von Dokumentationen, über Imagefilme und Commercials bis hin zu Kurzfilmen oder Musicclips reichen. Die Länge der Filme ist auf zehn Minuten begrenzt und sie müssen mit DSLR-Kameras gedreht worden sein. Die Teilnehmer/innen können je einen Film einreichen.</p>
<p>Dem Sieger des Wettbewerbs winken eine Canon EOS 5D und 1.000 Euro Preisgeld. Platz Zwei und Drei sind mit je 500 Euro dotiert. Außerdem werden die besten Filme auf der Website von selected views dauerhaft präsentiert. Die Prämierung erfolgt im Februar 2012 im Rahmen der Preisverleihung von katapult°drei.</p>
<p>Noch bis zum 16. Januar 2012 können Teilnehmer/innen ihren Film einreichen. Informationen und Teilnahmebedingungen finden Interessierte auf der Website des Wettbewerbs: <a href="http://www.katapult.co/clip" target="_blank">www.katapult.co/clip</a></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Plakatwettbewerb für Studenten: Neue Blickwinkel sind gefragt</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/plakatwettbewerb-fur-studenten-neue-blickwinkel-sind-gefragt-3243.html</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 08:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Backs</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
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		<description><![CDATA[Barrieren sollen verschwinden, vor allem aus den Köpfen. „Studieren mit Behinderung oder chronischer Krankheit“ ist das Thema des 26. Plakatwettbewerbs, den das Deutsche Studentenwerk in diesem Wintersemester für Design-Studierende ausgeschrieben hat. Anmeldung: Bis zum 2. Dezember. Letzte Abgabe: 22. Februar 2012. Der Preis ist heiß: Es geht um insgesamt 5.500 Euro. Sichtbar und unsichtbar sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Barrieren sollen verschwinden, vor allem aus den Köpfen. „Studieren mit Behinderung oder chronischer Krankheit“ ist das Thema des 26. Plakatwettbewerbs, den das Deutsche Studentenwerk in diesem Wintersemester für Design-Studierende ausgeschrieben hat. Anmeldung: Bis zum 2. Dezember. Letzte Abgabe: 22. Februar 2012.  Der Preis ist heiß: Es geht um insgesamt 5.500 Euro.</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3245" title="Plakatwettbewerb_Siegerplak_Gutenberg_Druckblog" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Plakatwettbewerb_Siegerplak-540x720.jpg" alt="" width="540" height="720" /><span id="more-3243"></span></p>
<p>Sichtbar und unsichtbar sind die Barrieren, die Menschen mit Handicaps oder chronischen Krankheiten überwinden müssen. Das Deutsche Studentenwerk hofft für die 26. Auflage seines Plakatwettbewerbs auf Einsendungen kreativer Designer, die diese Barrieren aus dem Umfeld Hochschule und den Köpfen von Lehrenden und Studierenden sichtbar machen. „Entlarvt die kleinen oder großen Vorurteile, die hartnäckigen Klischees über behinderte und chronisch kranke Studierende im Hochschulalltag“ heißt es im Ausschreibungstext. Teilnehmen können Studierende mit den Fächern Grafik-Design, Visuelle Kommunikation oder Kommunikationsdesign, die an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland immatrikuliert sind. Anregungen können die sich direkt auf dem Campus holen , das Studentenwerk stellt eine Liste mit <a href="http://www.studentenwerke.de/adressen/bfb.asp" target="_blank">Ansprechpartnern</a> zur Verfügung.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3244" title="Plakatwettbewerb_Poster_Gutenberg_Druckblog" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Plakatwettbewerb_Posterl-540x763.jpg" alt="" width="540" height="763" /></p>
<p>Den 1. Platz und ein Preisgeld von 2.000 Euro hatte im Frühjahr 2011 Felix Bauer, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, abgesahnt. Unter dem Motto „Alles Liebe?“ wollte das Deutsche Studentenwerk wissen, was Studierende heute für ihr Studium, ihre Hochschule oder ihr Fach empfinden. „It’s Bachelor Weather“ heißt Bauers Siegerplakat. Es stellt eine Vielzahl an Tropfen des Bachelor-Regens dar, in Fünfergruppen aufgereiht. Die Aufschrift „It´s Bachelor Weather“ auf einer tiefschwarzen Wolken zeigt, woher die düstere Stimmung kommt. „Herzblut“ ist der Titel des Plakats von Kerstin Michels (Fachhochschule Trier). Als eine der wenigen unter den insgesamt 240 teilnehmenden Design-Studierenden aus 28 Hochschulen wählte Michels ein traditionelles Liebessymbol wie das Herz. Allerdings auf radikale Weise.</p>
<p>Der Plakatwettbewerb gibt es bereits seit 1987. Gefördert wird er vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, Kooperationspartner ist das <a href="http://www.mfk-berlin.de/" target="_blank">Museum für Kommunikation</a> Berlin. Die Entscheidung hat eine Jury, die mehrheitlich aus Designern besteht.  Im Anschluss an die Preisverleihung geht außerdem eine Ausstellung mit einer Auswahl der 30 besten Plakate für 1 1/2 Jahre auf Tour durch Deutschland. Bestellt werden können die Siegerplakate auch, ein entsprechendes Formular findet Ihr <a href="http://www.studentenwerke.de/pdf/plakatbestellung.pdf" target="_blank">hier</a> .</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Streetart &#8211; Zwischen Guerilla-Aktion und Massenkunst</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 07:38:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birk Grueling</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Früher war Street-Art eine künstlerische Protestform, quasi eine geklebte und gesprayte Revolution. Heute geben Kunstliebhaber viel Geld für den Besitzer der  eigentlich so öffentlichen Kunstform aus. Ein Name ist mit dem Aufstieg zu einem popkulturellen Massenphänomen untrennbar verbunden &#8211; Banksy. Es ist schon verrückt. Eigentlich will Street Art kostenlos und für jeden zugänglich sein. Kunst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Früher war Street-Art eine künstlerische Protestform, quasi eine geklebte und gesprayte Revolution. Heute geben Kunstliebhaber viel Geld für den Besitzer der  eigentlich so öffentlichen Kunstform aus. Ein Name ist mit dem Aufstieg zu einem popkulturellen Massenphänomen untrennbar verbunden &#8211; Banksy.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_3167" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3167" title="01BANKSY RAT STENCIL 2002" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/10/01BANKSY-RAT-STENCIL-2002-540x303.jpg" alt="" width="520" height="295" /><p class="wp-caption-text">BANKSY RAT STENCIL 2002 - Banksy Rattenbild (c) Alamodefilm </p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong><br />
<span id="more-3165"></span></p>
<p>Es ist schon verrückt. Eigentlich will Street Art kostenlos und für jeden zugänglich sein. Kunst erlebbar machen, außerhalb der normalen Orte der Kunstvermittlung wie Museen oder Galerien, ist ihr Ziel. Laut dem Wiener Institut für Graffitiforschung (ja, das gibt es wirklich) umspannt der Begriff Streetart alles von dem kleinen Proteststicker an den Laternenmasten, über gesprühte Schablonenbilder bis hin öffentlichen Protestkunst. Doch eigentlich ist Street Art längst kein Untergrund mehr, etwas Schuld daran hat der Londoner Street &#8211; Art &#8211; Veteran Banksy. Seine Werke sprüht der, liebevoll als „Zorro der Straßenkunst“ bezeichnet, Brite mit Hilfe von Schablonen an Wände überall auf der Welt. Mal sind es englische Bobbies im Zungenkuss vertieft oder Ratten, die die Stadt mit Farbe bekleckern. Seine Motivation dafür beschrieb der Künstler gegenüber dem Guardian einmal so: „Du kannst die halbe Stadt besitzen, wenn nur dein Name draufsteht.“</p>
<div id="attachment_3168" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3168" title="02BANKSY STUDIO INTERVIEW WIDE" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/10/02BANKSY-STUDIO-INTERVIEW-WIDE-540x303.jpg" alt="" width="520" height="295" /><p class="wp-caption-text">BANKSY STUDIO INTERVIEW WIDE - &quot;Banksy bei dem für den Film aufgenommenen Interview in einem Studio&quot; (c) Alamodefilm </p></div>
<p><strong>Große Inszenierung des Unerkannten</strong><br />
Das hat der Künstler, der aus der Graffiti-Szene von Bristol stammt, definitiv mehr als geschafft. Seine Kunstwerke werden nicht nur regelmäßig ausgestellt, sondern sind, so weit noch an der Wand, wahre Touristenmagneten. Gleichzeitig gehen seine zu verkaufenden Kunstwerke mal schnell für über 800.000 Dollar über den Auktionstisch. Klar, dass dem selbst zur Marke gewordenen Künstler häufig der Buyout und Verrat der Street Art Szene vorgeworfen wird. Vielleicht auch, weil Banksy die Selbstinszenierung so lieb und exzessiv betreibt. Doch nicht nur unenttarnte Brite hat den Sprung in die Galerien der Welt geschafft. Zum Beispiel stammt das Plakat „Hope“, das Barack Obama in den USA-Farben rot, blau und weiß, zeigt von Street Art Künstler Shepard Fairey. Seit dem US-Wahlkampf 2008 ist dieses Bild weltbekannt. Die Liste ähnlicher Beispiele ist lang, kaum eine Kunstmesse oder hippe Galerie kommt heute noch ohne Street Art-Werke aus. Ein Umstand, der vielleicht auch an der visuellen Wirksamkeit der Kunstform liegt.</p>
<div id="attachment_3172" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3172" title="06BANKSY BALLOONS, PALESTINE 2005" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/10/06BANKSY-BALLOONS-PALESTINE-2005-540x303.jpg" alt="" width="520" height="295" /><p class="wp-caption-text">BANKSY BALLOONS, PALESTINE 2005 - &quot;Banksy malt sein berühmt gewordenes Luftballonbild an die israelische Mauer in der West Bank / Palästina 2005&quot; (c) Alamodefilm</p></div>
<p><strong>Kreativkanal für Grafiker</strong></p>
<p>Viele der Künstler sind nämlich selbst Grafiker und Mediengestalter aller Art, die sonst mit Werbung und Layouts für Aufmerksamkeit sorgen. Street Art ist für sie ein Kanal der Enge der Werbekunden und ihrer Briefings zu entfliehen und sich einmal kreativ auszutoben. Die Möglichkeiten sich auszutoben sind dabei schier unbegrenzt.</p>
<div id="attachment_3171" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-large wp-image-3171" title="05ELEPHANT - BARELY LEGAL 2006" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/10/05ELEPHANT-BARELY-LEGAL-2006-540x303.jpg" alt="" width="520" height="295" /><p class="wp-caption-text">ELEPHANT - BARELY LEGAL 2006 - &quot;Der ganzkörperbemalte Elefant auf der Barely Legal Ausstellung von Banksy in L.A. im Jahr 2006&quot; (c) Alamodefilm </p></div>
<p><strong>Interessante Beispiele für Street Art findet man unter:</strong><br />
<a href="http://german-street-art.blogspot.com/" target="_blank">http://german-street-art.blogspot.com/</a><br />
<a href="http://www.berlinpiraten.de/" target="_blank">http://www.berlinpiraten.de/</a><br />
<a href="http://streetart.antville.org/" target="_blank">http://streetart.antville.org/</a><br />
Oder eben auf der Seite von Banksy höchstpersönlich: <a href="http://www.banksy.co.uk/" target="_blank">http://www.banksy.co.uk/</a></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;EAT! Design with Food&#8221;</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/trendscout/eat-design-with-food-3157.html</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 08:18:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Designkalender für 2012 &#8220;EAT! Design with Food&#8221; zeigt Design und Kunst für und aus Essbarem. Die neueste Ausgabe aus der Kalenderreihe von EIGA präsentiert insgesamt 54 Designer, Künstler und Architekten, die visuelle Strömungen und besondere gestalterische Lösungen aus dem Umfeld von Essen, Trinken und Ernährung zeigen. Ob Produkt-, Grafik- oder Interiordesign, ob Architekturprojekt oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Designkalender für 2012 &#8220;EAT! Design with Food&#8221; zeigt Design und Kunst für und aus Essbarem. Die neueste Ausgabe aus der Kalenderreihe von EIGA präsentiert insgesamt 54 Designer, Künstler und Architekten, die visuelle Strömungen und besondere gestalterische Lösungen aus dem Umfeld von Essen, Trinken und Ernährung zeigen.</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3161" title="Food_Design_Kalender_Gutenberg" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/10/17-540x359.jpg" alt="" width="540" height="359" /></p>
<p><span id="more-3157"></span></p>
<p>Ob Produkt-, Grafik- oder Interiordesign, ob Architekturprojekt oder freie Kunst. Die versammelten Arbeiten informieren über Zeitgenössisches aus der Szene und liefern viel Inspiration und Anregungen. Kulinarische Kunstinstallationen und -Happenings, interessante Produkte, konzeptionelle Food-Fotografie, Brand- und Grafik-Design rund um das Thema Esskultur. Ein wesentliches Kriterium für die Auswahl der Projekte war, dass sie den Pfad des guten, künstlerischen Geschmacks nicht verlassen; denn mit Essen spielt man nicht.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3160" title="EAT_Designkalender_Gutenberg_Blog" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/10/13-540x359.jpg" alt="" width="540" height="359" /></p>
<p>Wie schon in den vergangenen fünf weit beachteten und mehrfach ausgezeichneten Designkalendern von EIGA Design spielen auch in diesem Projekt eine individuell gestaltete, experimentelle Typografie und zeitgemäßes Grafik Design eine zentrale Rolle für das Design.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3159" title="Designkalender_Gutenberg_Blog_2" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/10/4-540x359.jpg" alt="" width="540" height="359" /></p>
<p>Das Kalenderprojekt wird auch 2011 von der Hamburger Designagentur EIGA initiiert und vom Verlag NBVD verlegt. Unterstützung findet des Designkalenderprojekt, wie in den Vorjahren, durch namhafte Partner aus Druck und Veredelung.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3158" title="Designkalender_Gutenberg_Blog_1" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/10/10-540x359.jpg" alt="" width="540" height="359" /></p>
<p>Der Kalender ist u.a. direkt beim Verlag unter <a href="http://www.nbvd-shop.de" target="_blank">http://www.nbvd-shop.de</a>, über Amazon sowie im gut sortierten Buchhandel für 17 EUR erhältlich.</p>
<p>Links:<a href="http://www.nbvd-shop.de" target="_blank"></a><br />
<a href="http://www.eiga.de" target="_blank">www.eiga.de</a></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>„Hamburgs Kreative“ dockt mit der Ausgabe für 2011/12 an</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/hamburgs-kreative-2012-3102.html</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 13:36:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das 352 Seiten starke Hardcover-Buch ist diesmal im nordisch-blauen Leineneinband mit Heißfolienprägungen, Blindprägung und zwei Lesebändern vom Stapel gelaufen. Auch in der mittlerweile 7. Ausgabe werden wieder zahlreiche Selbstdarstellungen von erlesenen Werbe-, Design- und Internet-Agenturen, Freelancern, Illustratoren, Fotografen und weiteren, ergänzenden Mediendienstleistern aus der Hansestadt präsentiert. Neben altbekannten Kapitänen der Branche, finden auch vielversprechende Newcomer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das 352 Seiten starke Hardcover-Buch ist diesmal im nordisch-blauen Leineneinband mit Heißfolienprägungen, Blindprägung und zwei Lesebändern vom Stapel gelaufen.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-large wp-image-3103" title="Design: Hamburgs Kreative" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/09/4-540x405.jpg" alt="Design: Hamburgs Kreative" width="540" height="405" /><br />
</strong><br />
<span id="more-3102"></span><br />
Auch in der mittlerweile 7. Ausgabe werden wieder zahlreiche Selbstdarstellungen von erlesenen Werbe-, Design- und Internet-Agenturen, Freelancern, Illustratoren, Fotografen und weiteren, ergänzenden Mediendienstleistern aus der Hansestadt präsentiert. Neben altbekannten Kapitänen der Branche, finden auch vielversprechende Newcomer und bislang noch eher unbekanntere Kreativunternehmen und Freelancer einen Platz an Bord.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3107" title="Design: Hamburgs Kreative zeigt Werbeagenturen" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/09/15-540x405.jpg" alt="Design: Hamburgs Kreative zeigt Werbeagenturen" width="540" height="405" /></p>
<p>Redaktionelle Beiträge von Branchenvertretern runden die individuellen Eigenpräsentationen zusätzlich ab.<br />
Die Themen und Vorwortautoren sind diesmal:</p>
<ul>
<li>„Hamburg ist der Platz für Dich.“ von Mike John Otto (Creative Director und Managing Director / Hi-ReS! Hamburg)</li>
</ul>
<ul>
<li> „Eine Stadt ist keine Marke.“ von Michael Reinermann (Geschäftsführer / Generation Digitale)</li>
</ul>
<ul>
<li> „Kreativität ist ortsabhängig.“ von Stefan Zschaler (Managing Partner / Leagas Delaney Hamburg)</li>
</ul>
<ul>
<li> „Is it true that hamburgers are originally from Hamburg?“ von Günter Sendlmeier (Geschäftsführer / brandtouch)</li>
</ul>
<ul>
<li> „Der schönste aller Reize.“ von Daniel Frericks und Frank Bannöhr (Geschäftsführer / neues aus hamburg)</li>
</ul>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3104" title="Hamburgs Kreative Fotografen" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/09/5-540x405.jpg" alt="Hamburgs Kreative Fotografen" width="540" height="405" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zudem stehen in insgesamt 10 Interviews Rede und Antwort:<br />
Felix Stöckle (Landor Associates), André Firmenich (SHAKEN not STIRRED), Claudia Fischer-Appelt (KARL ANDERS), Katja Knoblich<br />
(palisander), Detmar Karpinski (KNSK), Bettina Carabillò (Barutzki Design), Ulrike Krämer (Werbeberaterin und Leiterin IN.D), Robert<br />
Mende (DESIGNERDOCK) sowie das Designerduo Rocket &amp; Wink und die freie Kreative Chris Alt.</p>
<p>– Für Marketingentscheider eine ideale Entscheidungshilfe bei der Wahl des zukünftigen Werbepartners.<br />
– Für Kreative sowohl Inspirationsquelle, als auch ein optimales Tool zum Networking oder bei der Jobsuche.<br />
– Für Studenten das geeignete Medium zur Orientierung.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3105" title="Hamburgs Kreative: Illustrationen" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/09/11-540x405.jpg" alt="Hamburgs Kreative: Illustrationen" width="540" height="405" /></p>
<p>„Hamburgs Kreative – Das Verzeichnis 2011/12“ (ISBN 978-3-939028-28-4) ist für 24,90 Euro im Buchhandel sowie online unter <a href="http://www.nbvd-shop.de" target="_blank">www.nbvd-shop.de</a> erhältlich. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf<a href="http://www.hamburgskreative.de" target="_blank"> www.hamburgskreative.de</a></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Museum für Druckkunst zeigt: Schrift und Typografie in der zeitgenössischen Kunst</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/museum-fuer-druckkunst-schrift-typografie-zeitgenoessischen-kunst-3021.html</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 09:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Backs</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Leipziger Typotage haben im Museum für Druckkunst einen festen Platz im Terminkalender. Erstmals lockt die aktuell 17. Auflage nun mit einer Sonderausstellung. Thema bis zum 17. Juli: „Schrift und Typografie in der zeitgenössischen Kunst“. Was passiert, wenn Schrift einen neuen Kontext sucht? Und nicht in erster Linie als Zeichensystem und Informationsmedium funktioniert? Diesen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Leipziger Typotage haben im Museum für Druckkunst einen festen Platz im Terminkalender. Erstmals lockt die aktuell 17. Auflage nun mit einer Sonderausstellung. Thema bis zum 17. Juli: „Schrift und Typografie in der zeitgenössischen Kunst“.</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3024" title="SchriftundTypografie_Poster_Leipzig" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/06/SchriftundTypografie_Poster.jpg" alt="" width="540" height="765" /></p>
<p><span id="more-3021"></span><br />
Was passiert, wenn Schrift einen neuen Kontext sucht? Und nicht in erster Linie als Zeichensystem und Informationsmedium funktioniert? Diesen und ähnlichen Fragen geht die Sonderausstellung „Schrift und Typografie in der zeitgenössischen Kunst“ nach, die noch bis zum 17. Juli im Leipziger Museum für Druckkunst zu bewundern ist. Rund vierzig Positionen internationaler Künstler und Grafik-Designer werden in der traditionsreichen Verlagsstadt gezeigt. Schrift und Typografie sind der Schwerpunkt ihrer Arbeiten.  Die präsentierte Auswahl umfasst Zeichnungen, Buchkunst, Fotografie und Skulptur sowie Multimedia, Installation, Graffiti und Kunst im öffentlichen Raum.</p>
<p>Ein breites Spektrum zeigt hier, dass Schrift und Typografie ihre zweidimensionalen Grenzen sowie ihr klassisches Medium Papier verlassen haben. Sowohl in Form als auch Funktion erfahren sie in den gezeigten Werken Erweiterung und Modifizierung. Mit der Ausstellung wollen die Veranstalter der Leipziger Typotage einen Einblick in unterschiedliche Herangehensweisen an Schrift und<br />
Typografie im Spannungsfeld des gegenwärtigen Kunstschaffens bieten. Anhand der Werke soll gezeigt werden, wie stark Schrift unsere Wahrnehmung prägt und beeinflusst. Im Rahmen von Führungen und Workshops lädt die Ausstellung ein zu einem visuellen Dialog mit Schrift in Kunst und Design. Außer am 12. Juni findet jeden Sonntag um 12 Uhr öffentliche Führungen statt, Angebote für <a href="http://www.druckkunst-museum.de/angebote-fuer-schulen.html" target="_blank">Schulen</a> gibt es ebenfalls.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3022" title="SchriftundTypografie_Rienermann" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/06/SchriftundTypografie_Rienermann.jpg" alt="" width="480" height="517" /></p>
<p>Das 1994 gegründete Museum erfreut Liebhaber von Druck und Design vor allem durch seine Rolle in den Bereichen Schrift und Schriftgießerei. Es bietet eine einzigartigen Sammlung von europäischen und orientalischen Gußmatrizen, Schriftschablonen, kunstvoll gefertigten Stahlstempeln und Bleilettern. Nur wenige Institute können international ähnliche Bestände aufweisen. Zu den wertvollsten unter den exotischen Schriften zählen Hieroglyphen, Chinesisch, Keilschriften, Runen und andere geheimnisvolle Zeichensätze. Einer der letzten aktiven Schriftgießer in Deutschland ist hier aktiv. Besucher können während seiner Arbeitszeit erleben, wie aufwendig die Herstellung von Bleilettern bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts gewesen ist.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3023" title="SchriftundTypografie_Koncar" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/06/SchriftundTypografie_Koncar-540x192.jpg" alt="" width="540" height="192" /></p>
<p>Interaktiv ist die gesamte Leipziger Dauerausstellung. Neben der Schriftgießerei locken Setzerei, eine Werkstatt für Holzstich (Xylographie), Druckmaschinen und Pressen für den Hoch-, Tief- und Flachdruck sowie eine komplett eingerichtete Buchbindewerkstatt mit Vorführungen und Mitmachangeboten. Unterstützt wird das Museum seit Jahren von der Gesellschaft zur Förderung der <a href="http://www.druckkunst-museum.de/Ziele.html" target="_blank">Druckkunst Leipzig e.V.</a> .</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kunst auf Platte: Die Nordstadtbraut</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/kunst-auf-platte-die-nordstadtbraut-2989.html</link>
		<comments>http://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/kunst-auf-platte-die-nordstadtbraut-2989.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 May 2011 10:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birk Grueling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[gestalten]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Trendscout]]></category>

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		<description><![CDATA[Vinyl gilt eigentlich als veraltet, etwas angestaubt, nur für den Musiknerd oder den DJ mit Anspruch an besonderen Klang. Dennoch kann sich kaum jemand dem Zauber der Schallplatte entziehen, fast jeder hat eigene Erinnerungen an schöne Stunden mit Vinyl. Das merkt man schnell, wenn man  kurz am Flohmarktstand von Renate Marek stehen bleibt.  Jung und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vinyl gilt eigentlich als veraltet, etwas angestaubt, nur für den Musiknerd oder den DJ mit Anspruch an besonderen Klang. Dennoch kann sich kaum jemand dem Zauber der Schallplatte entziehen, fast jeder hat eigene Erinnerungen an schöne Stunden mit Vinyl.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-large wp-image-2992" title="Gutenberg_Druckblog_Nordstadtbraut" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/05/nordstadtbraut-008-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></strong></p>
<p>Das merkt man schnell, wenn man  kurz am Flohmarktstand von Renate Marek stehen bleibt.  Jung und Alt fühlen sich angezogen von ihrer Idee Popart auf alte Schallplatten zu bannen. Während die einen begeistert sind, schütteln andere jedoch den Kopf, die „Kunst auf Platte“ polarisiert am Künstlerufer des Leineflohmarkts. Genau diese Reaktionen will Marek, die ihre Werke unter dem Künstlernamen „Nordstadtbraut“ vertreibt, hervorrufen. „Ich will Kunst für alle Liebhaber machen, deshalb können sich meine Käufer nicht nur das Motiv, sondern auch den Preis für die Platte aussuchen“ erklärt die Nordstadtbraut ihre Philosophie. Nebenbei hilft die 28-jährige auch noch der Umwelt. Bei ihr landen viele alte Plattensammlungen, die sonst einfach in den Müll wandern würden. „Ich bekomme viele Schlagerplatten oder alte Scheiben, die nicht mehr verkauft werden können. Manchmal tut es mir für große Musiker leid, aber irgendwie trage ich ja auch dazu bei, ihr Werk zu erhalten“, schmunzelt Marek.</p>
<p><span id="more-2989"></span><br />
<strong>Idee kam auf einer Australienreise</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-large wp-image-2991" title="Kunst auf Platte_Gutenberg Blog" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/05/boot-boo-hook-062-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></strong><br />
Die Idee für ihre Kunst ist der Nordstadtbraut auf einer Australienreise gekommen. Dort entdeckte sie die Streetart-Kunstwerke der Künstlerin „Syke“ in Sydney. Schon vorher hatte Marek in Holland und Südkorea verschiedene Stile von Streetart fotografiert. Wieder zuhause in Deutschland, fing sie sofort an Schablonen zu entwerfen und einfach mal ein paar Platten zu besprühen, eher aus Spaß. „Die Platten zu verkaufen war eigentlich gar nicht mein Ziel. Irgendwann hat mein Freund die Platten genommen und mit zu einem Flohmarkt nach Hamburg genommen. Allein hätte ich die Initiative wahrscheinlich nie ergriffen“, erzählt die Nordstadtbraut von ihren Anfängen. Doch der Erfolg war riesengroß, nach wenigen Stunden waren alle Platten ausverkauft.</p>
<p><strong>Kreativität spricht sich rum</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-large wp-image-2990" title="Kunst auf Vinyl_Gutenberg Druckblog" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/05/nordstadtbraut-047-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></strong></p>
<p>„Ich musste noch nicht einmal Werbung machen, es lief alles über Mund-zu-Mund Propaganda und inzwischen kann ich davon sogar leben. Für mich ist mit der Kunst ein Traum in Erfüllung gegangen“ strahlt die 28-jährige freie Künstlerin. Ihr Atelier hat sie in einem Kellerraum unter ihrer WG in der hannoverschen Nordstadt eingerichtet. Hier steht sie täglich rund acht Stunden und sprayt ihre Motive auf Vinyl. Die Umrisse der Bilder bereitet sie mit Photoshop vor und schneidet sie als Schablonen mit der Hand aus. Mit der Graffitispraydosen werden die Bilder dann auf das Vinyl gebannt. Die Platten verkauft sie hauptsächlich im Internet. Inzwischen arbeitete sie aber auch für Auftragskunden, die zum Beispiel ihr Hochzeitsfoto oder ein Porträt ihres Kindes auf Vinyl haben wollen. Einen großen Traum hat die Nordstadtbraut trotz des Erfolgs noch: Einmal eine richtig große Ausstellung entwerfen und vielleicht ein Buch über ihre Kunst gestalten.</p>
<p><a href="http://www.kunst-auf-platte.de/" target="_blank">http://www.kunst-auf-platte.de/</a></p>
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		<title>Kommunikationsdesign als Marke – Ideen zur Selbstvermarktung</title>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 08:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[gestalten]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Norman Beckmann Verlag aus Hamburg hat wieder eine neue Publikation im Programm: »Kommunikationsdesign als Marke« von Damian Gerbaulet. Gerbaulet, selbst Kommunikationsdesigner mit eigenem Branding-Studio in Berlin, beschäftigt sich in seinem 112-seitigen Hardcover-Buch intensiv mit der Selbstvermarktung und Markenentwicklung im Kommunikationsdesign. Er untersucht dabei die Herkunft und das Wesen des Phänomens Marke, erforscht die Eigenheiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Norman Beckmann Verlag aus Hamburg hat wieder eine neue Publikation im Programm:<br />
»Kommunikationsdesign als Marke« von Damian Gerbaulet.</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-2975" title="Kommunikationsdesign_Gutenberg_Druckblog" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/05/8-540x404.jpg" alt="" width="540" height="404" /></p>
<p><span id="more-2972"></span><br />
Gerbaulet, selbst Kommunikationsdesigner mit eigenem Branding-Studio in Berlin, beschäftigt sich in seinem 112-seitigen Hardcover-Buch intensiv mit der Selbstvermarktung und Markenentwicklung im Kommunikationsdesign.<br />
Er untersucht dabei die Herkunft und das Wesen des Phänomens Marke, erforscht die Eigenheiten und Hürden der Branche und stellt aus den gewonnenen Erkenntnissen einen zyklischen Prozess vor, der als Denkanstoß und Leitfaden dient.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-2974" title="Ideen zur Selbstvermarktung_Gutenberg_Druckblog" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/05/1-540x404.jpg" alt="" width="540" height="404" /></p>
<p>Zudem gibt es spannende Gespräche mit bekannten Gestaltern, wie z. B. Stefan Sagmeister, Eike König oder Kurt Weidemann, der in dem Buch eines seiner letzten Interviews gegeben hat.<br />
In den Gesprächen wird das Verhältnis von Marke und Kommunikationsdesign, anhand der jeweiligen persönlichen Werdegänge und Positionen, näher beleuchtet.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-2978" title="Kommunikationsdesign_Beckmann_Gutenberg_Druckblog" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/05/3-540x404.jpg" alt="" width="540" height="404" /></p>
<p>Das Buch liefert Einsichten in eine sehr komplexe Branche, der ein gesünderes Maß an Selbstdarstellung oft gut täte.</p>
<p>Produziert wurde es mit dem haptisch sehr besonderen Einbandmaterial „Plike“ und veredelt wurde es mit mehreren silbernen Heißfolienprägungen.</p>
<p><strong>Erhältlich im gut sortierten Buchhandel sowie direkt über den Verlag</strong><strong><br />
(<a href="http://www.nbvd-shop.de" target="_blank">www.nbvd-shop.de</a>) für nur 19,95 EUR.</strong></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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