Toner umweltfreundlich entsorgen

Marc-Michael Schoberer am März 18, 2014

Ob in kleinen und größeren Büros, Zuhause bei der Heimanwendung oder gar in Großkonzernen, überall kommt heutzutage Laserdrucktechnik zum Einsatz. Jährlich fallen dabei unglaubliche Mengen an Müll an, die jedoch größtenteils vermeidbar wären. Tonerkartuschen und Tintenpatronen sind, ebenso wie Batterien, Sondermüll und gehören daher nicht in die Restmülltonne. Zudem sollte man mit leeren Tonern möglichst vorsichtig umgehen, denn die Reststoffe im Toner selbst, wie der Tonerstaub sollten nicht in die Atemwege gelangen.

Viele wissen gar nicht, dass man neben den herkömmlichen Bezugsorten auch in vielen Geschäften und Onlineshops auf Recycling-Produkte zurückgreifen, die eigene Kartusche neu auffüllen lassen oder leere Tonerkartuschen abgeben kann. Recycelte Toner und Tintenpatronen sind dabei mitunter wesentlich preiswerter und qualitativ ebenbürtig. → diesen Artikel weiterlesen!


Der Ausstieg aus der Atom-Energie ist ein großes Thema des Jahres, die Mehrheit der Deutschen will ihn. Klar, dass die atomstromfreie Produktion wie auch der klimaneutrale Druck in der Branche diskutiert wird. Bis 2022 müssen Unternehmen dabei gar nicht warten. Die Online-Druckerei Flyerpilot in Franken gehört zu denen, die bereits komplett atomstromfrei produzieren. Vermutlich als erste Online-Druckerei überhaupt.

Ihren Energieversorger können sich die meisten Unternehmen in Deutschland selbst aussuchen. In der Debatte um den Atom-Ausstieg geht die Druckerei Flyerpilot im unterfränkischen Kreis Schweinfurt mit gutem Beispiel voran: Als vermutlich erste Online-Druckerei überhaupt in Deutschland arbeitet das Unternehmen nun seit dem 1. Mai 2011 zu 100 Prozent atomstromfrei und bezieht seinen Strom komplett aus Wasserkraft.

Das ist möglich, weil sich die Franken für einen regionalen Energieversorger als Stromlieferanten enstchieden haben. Der betreibt in der Nähe der Druckerei ein Wasserkraftwerk, zur Erzeugung des grünen Stroms dient das natürliche Gefälle des Mains. Die Druckerei selbst geht in puncto Nachhaltigkeit noch weiter: Papierschneideabfälle werden konsequent recycelt und eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Firmendach liefert 80KW umweltfreundlichen Strom. Zudem will man auch künftig in den Ausbau ökologischer Prozesse investieren. Der Plan: Im Gegenzug verzichtet man bewusst auf großflächige Anzeigenkampagnen, Stadionwerbung und Sponsoring. Ein guter Ansatz, wenn man diese Ideen auch wirklich weitertreibt.

Atomstromfreier Druck und klimaneutrale Produktion sind aktuell und in Zukunft wichtige Instrumente der Kundenbindung. Schließlich zeichnet sich die Ressourcenknappheit als das große zukünftige Problem der Menschheit ab. Nur Unternehmen, die dieses verinnerlichen und demnach nachhaltig wirtschaften, werden ihre Kunden langfristig binden können. Immer mehr Druckunternehmen übernehmen daher Verantwortung, setzen auf Nachhaltigkeit und bieten klimaneutral gedruckte Produkte an. Ein starker Trend, in den Ausbau ökologischer Prozesse wird dabei viel investiert.

Für den Öko-Druck werden ausschließlich Farben verwendet, die auf nachwachsenden Rohstoffen basieren. Diese Farben enthalten anders als konventionelle Druckfarben kein Mineralöl. Sein Anteil wird hier durch pflanzliche Öle ersetzt, die biologisch abbaubar sind. Gängige Drucksachen wie Broschüren, Flyer, Visitenkarten oder Briefpapier werden dabei von den meisten Unternehmen in Varianten auf Öko-Papier angeboten. Erkennbar ist das für den Kunden häufig an der FSC-Zertifizierung. FSC steht für Forest Stewardship Council, eine Zertifizierung für nachhaltig produzierte Holzprodukte. Produkte zertifizierter Anbieter dürfen mit diesem offiziellen FSC-Logo bedruckt werden. Gleiches gilt für PEFC (nachhaltige Waldbewirtschaftung) oder den Blauen Engel (Recyclingpapier).

Der Prozess einer klimaneutralen Produktion reicht natürlich weit über die verwendeten Materialien und Rohstoffe hinaus. Auch Zulieferer können nach ökologischen Kriterien ausgewählt werden.  Und im Energieverbrauch lässt sich die Umweltbilanz mit Green IT und Wärmerückgewinnung deutlich verbesseren. Etwa durch den Einbau von Wärmepumpen. Mit der Rückgewinnung der Prozesswärme kann die in den Druckmaschinen entstehende Wärme für die Warmwasserversorgung und zum Heizen verwendet werden. Investitionen, die sich für ein Unternehmen auf die Dauer gesehen rechnen. Und Kunden können durch den besonderen Service von Zeugnissen ebenfalls profitieren: So können die CO2-Werte oft individuell für die gedruckten Produkte berechnet werden, ein Emissionszertifikat wird häufig zur Verfügung gestellt.

Einen interessanten Artikel über alle gängigen ÖKO-Labels im Papierbereich, findet ihr hier.


Für Printprojekte mit grüner Seele

Marc-Michael Schoberer am Februar 15, 2011

Arjowiggins Graphic bietet seinen Online-Service seit Kurzem auch in deutscher Sprache. Mit neuen Website informiert der Konzern nicht nur über umweltfreundliche Wege der Papierstellung, sondern bietet auch einen Umwelt-Rechner zur Planung von nachhaltigen Printprojekten an.

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So schön ist das neue BIO-Logo!

Marc-Michael Schoberer am Februar 9, 2010

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Gestern wurde das neue, frische Bio-Logo von der europäischen Kommision vorgestellt.

Dieses wurde im Rahmen einer Abstimmung im Internet gewählt.
Insgesamt stimmten 130.000 Personen über die 3 Logoentwürtfe ab, die es in die Endrunde geschafft haben.

Das Siegerlogo erhielt die überwältigende Mehrheit von 63% aller Stimmen und stammt aus der „Kreativfeder“ des Düsseldorfer Studenten Dusan Milenkovic.Er darf sich nun über die Siegprämie von 6500 EUR freuen.

Die feierliche Übergabe des Preisgeldes findet im Juli 2010 statt und wird von der Generaldirektion Landwirtschaft & ländliche Entwicklung der EU-Kommision durchgeführt.

„Ich freue mich, dass wir jetzt ein neues EU-Logo für Biolebensmittel haben”, erklärte Mariann Fischer Boel, Kommissarin für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, die als erste vorschlug, das Logo anhand eines Wettbewerbs auszuwählen. „Hierdurch wurden Biolebensmittel stärker in den Mittelpunkt gerückt, und jetzt haben wir ein Logo, mit dem sich jeder identifizieren kann. Der Entwurf ist ansprechend und elegant.”

Ab 1.Juli 2010 ist dieses Logo dann für alle BIO-Produkte, die in der EU hergestellt wurden, verbindlich. Für eingeführte Produkte ist es fakultativ, also nicht zwingend erforderlich.

Das neue Logo stilisiert die EU-Sterne in Form eines Blattes und soll vor allem zwei Aspekte transportieren: die Natur und Europa.


Wenn man derzeit aus dem Fenster schaut, dann lässt eigentlich kaum etwas auf die nicht erst seit Kopenhagen mahnenden Hinweise auf Klimawandel und Erderwärmung schließen. Alles OK. Der Schein trügt jedoch kolossal und so gehören Themen wie Green-IT, erneuerbare Energien, aber auch Atomausstieg die Zukunft. Jetzt kann man sich als Privatperson oder als Unternehmen, welcher Größe auch immer, gut und gern hinter den halbgaren Beschlüssen der Politiker verstecken und einfach so weitermachen, wie bisher. Was kann ich als Einzelner schon ausrichten? Wie gesagt, es geht eben auch einfach. Aber verändern wird sich auf diese Weise überhaupt nichts.

Dass es auch anders geht, beweist die Druckerei Hassmüller aus Frankfurt am Main. Die Druckerei, die der Grandpierre Unternehmensgruppe angehört, will etwas gegen den Klimawandel tun und verwendet mit natureOffice nun ein Verfahren, welches ihnen erlaubt, klimaneutrale Druckerzeugnisse herzustellen.

Kunden, die Produkte der Druckerei Hassmüller kaufen, leisten damit ihren ganz eigenen Beitrag zum Klimaschutz und mit dem Qualitäts-Signet „klimaneutral gedruckt“ kann man dann sein Engagement auch jedem vor die Nase halten. Ich weiß, ich werde jetzt ein klein wenig polemisch. Aber natürlich weiß auch die Druckerei Hassmüller, dass es für klimaneutral hergestellte Produkte einen Markt geben wird. Neben dem durchaus begrüßenswerten ökologischen Ansinnen steht natürlich auch ein ökonomisches. Das ist im höchsten Maße legitim für ein Unternehmen, aber an diesem Satz auf der Homepage: „ Durch das Qualitäts-Signet “klimaneutral gedruckt”, welches auf die Rückseite oder ins Impressum der Drucksache mit eingedruckt wird, machen Sie ihr Engagement öffentlich.“, stoße ich mich dann doch irgendwie – schließlich geht es nicht darum, wenn ich ein Flyer, eine Broschüre oder ein Geschäftsbericht erstelle, dass jeder sieht, was für ein Gutsmensch ich bin, sondern man tut dies, weil es einfach richtig ist. Aber dies ist dann wohl erst der nächste Schritt in der Entwicklung eines neuen Umweltbewusstseins in dieser Gesellschaft. Seien wir also zufrieden und so enden wir mit einem weiteren Zitat von der Homepage der Frankfurter Druckerei: „Bekennen Sie sich zum Klimaschutz und übernehmen Verantwortung.“ Fragen zu Thema werden da übrigens auch gern beantwortet.


Symposium für Nachhaltigkeit in der Fedrigoni-Lounge in Berlin-Mitte

Marc-Michael Schoberer am November 13, 2009

Drei Unternehmen aus der Medienbranche stellen sich ihrer nachhaltigen Verantwortung

Am Abend des 5. November fand der Auftakt einer neuen Reihe von Informationsveranstaltungen für Mediendienstleister im exklusiven Showroom der Fedrigoni Deutschland statt. In Kooperation mit dem Druckhaus Berlin-Mitte und einem Gastreferenten der Stuttgarter Agentur, Star Publishing, stand das Thema Nachhaltigkeit in der Medienindustrie im Mittelpunkt. Das Interesse war groß und hat die Besucher aus Verlagen, Agenturen, Industrie und Druckereien gleichermaßen bewegt. In prägnanten und aufschlussreichen Vorträgen über die Möglichkeiten einer umweltschonenden Medienproduktion konnten die Gastgeber ihr Engagement für den Klima- und Umweltschutz eindrucksvoll präsentieren.

Dieter Ebert, Umweltbeauftragter im Druckhaus Berlin-Mitte, führte zu Beginn des Abends unkonventionell seinen Zuhörern die Notwendigkeit vor Augen, jetzt etwas für die Umwelt und die Zukunft unseres Planeten zu tun. Am Beispiel des seit Jahren für den Umweltschutz engagierten Druckhaus Berlin-Mitte zeigte er welche Möglichkeiten hierzu in der Printproduktion bestehen. Gespannt darf man auf die Eröffnung des „Informationszentrums für nachhaltige Printproduktion“ (INAP) sein, die von Dieter Ebert für Februar 2010 angekündigt wurde.

Benjamin Hillscher, von Star Publishing aus Böblingen, erläuterte das Konzept seines Hauses, auch international agierende Unternehmen für eine umweltschonende und nachhaltige Markenkommunikation zu interessieren. Er zeigte bestehende Hindernisse und Lösungsansätze auf, mit denen besonders Agenturen ihre Kunden für das Thema gewinnen können.

Annette Tauschl, von Fedrigoni Deutschland aus München, präsentierte welche Maßnahmen der italienische Feinpapierhersteller zum Schutz der Umwelt umgesetzt hat und welche Papiere von Fedrigoni mit FSC-Zertifizierung angeboten werden. Besonders stolz ist man bei Fedrigoni auf die Produktpalette Freelife, die mit dem Ecolabel ausgezeichnet wurde, FSC-zertifiziert ist und fast 50% Recyclingfasern enthält.

Im Anschluss an die Vorträge gab es am italienischen Buffet die Möglichkeit für einen regen Austausch und die Planung von konkreten umweltschonenden Printprojekten. Ein gelungener Abend, der sicher nachhaltige Auswirkungen auf die Projektplanungen der Teilnehmer haben wird und der Lust auf mehr Veranstaltungen im „Fedrigoni Showroom“ und im „Informationszentrum für nachhaltige Printproduktion“ des Druckhaus Berlin-Mitte machte.

Symposium der Nachhaltigkeit in Berlin


Mit großem Presseaufgebot haben am Dienstag Abend Hanns-Eberhard Schleyer, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks und Achim Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland im Druckhaus Berlin-Mitte eine kostenfreie Online-Lernplattform gestartet.

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Bei einem an die Pressekonferenz anschließenden Rundgang, konnten sich die beiden und die anwesenden Pressevertreter vom Einsatz modernster Technik im Druckhaus Berlin-Mitte überzeugen. Zugleich wurde die Faszination deutlich die vom Gedruckten ausgeht.
Die Druckerei wurde von der PR-Agentur fischerAppelt als Ort der Präsentation ausgewählt, weil hier deutlich der technische Wandel in einem ursprünglich sehr handwerklich geprägten Industriezweig gezeigt werden konnte.
In allen Produktionsbereichen steht den Mitarbeitern modernste Technik zur Verfügung, die ohne eine fundierte Ausbildung auch in der Computerbedienung nicht beherrschbar ist. Im Druckhaus Berlin-Mitte werden derzeit 13 Auszubildende in acht Berufen ausgebildet.
Die Nutzung der Lernplattform steht Anfängern und fortgeschrittenen Anwendern ohne Registrierung kostenfrei hier zur Verfügung.
Die auf dem Online-Portal zusammengestellten Kurse enthalten didaktisch aufbereitete Lernvideos, Übungsaufgaben sowie Tests für Anfänger und Fortgeschrittene und haben einen Kurswert von über 200 Euro pro Nutzer.

Im Druckhaus Berlin-Mitte arbeiten rund 95 Mitarbeiter und 13 Auszubildende an drei Standorten. Die Druckerei bietet hochwertigen Offsetdruck, Mailingproduktion sowie Konfektionierungsleistungen an. Das Unternehmen ist Mitglied im Netzwerk Europadialog.
Seit 2002 ist das Unternehmen nach EMAS validiert und nach ISO 9001 und 14001 zertifiziert. Als einziges mittelständisches Druckunternehmen in Deutschland veröffentlichte das Unternehmen 2008 erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht.

Mehr zum Druckhaus Berlin-Mitte


Green IT: Öffentliche Förderungen weitgehend ungenutzt!

Marc-Michael Schoberer am November 4, 2009

Green IT






Green IT ist im Druck- und Mediensektor ein ganz aktuelles Thema, denn ressourcenschonende, energieeffiziente IT steht für ein enormes Einsparungspotential für die Unternehmen.
Leider denken die meisten Firmen nicht an den immensen Stromverbrauch der IT-Infrastruktur oder an aktiven Umweltschutz im Unternehmen.
Ein weiterer Denkfehler: Green IT kostet Geld und bringt dem Unternehmen, außer einem temporären Imagepush, nichts.
Weit gefehlt!
Es gibt sogar jede Menge öffentlicher Fördermittel, die bisher weitgehend ungenutzt bleiben.
Das Green IT Beratungsbüro, bestehend aus dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), dem Umweltbundesamt (UBA), der KfW Bankengruppe und dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Wissenslücken zu schließen.
Aufgezeigt werden den Unternehmen individuelle und auf die spezifischen Bedürfnisse abgestimmte Optimierungspotentiale, mögliche Partner und hilfreiche Fördermittel.
Diese Beratung ist übrigens für Anwender in Unternehmen, Behörden und Organisationen absolut kostenlos. Auf geht´s – mit aktivem Umweltschutz sparen!

Schalten Sie jetzt auf GRÜN.

Hier gehts zum Green IT Beratungsbüro

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Lexmark Eco-Simulator: Tipps zum Klimaschutz

Tom Schoener am September 28, 2009

Green IT ist ein Thema, was in den letzten Jahren doch immer stärker ins Bewusstsein der Menschen kommt. Da kann und will sich selbstverständlich auch die Druckbranche keineswegs verschließen. Besonders interessant ist für jeden Anwender, zu sehen, wo er selbst seinen Beitrag leisten kann, um die Umweltbelastung beim Drucken zu reduzieren.

Lexmark stellt mit dem Eco-Simualtor jetzt ein Tool zur Verfügung, dass jedem die Möglichkeit gibt, die Auswirkungen zu überprüfen, die sein Druckverhalten auf die Umwelt hat. Ein Trugschluss ist hier die Annahme, dass sich die Einsparpotentiale insbesondere beim Stromverbrauch finden lassen. Die Life-Cycle-Analyse von Lexmark hat ergeben, dass insbesondere der Papierverbrauch die dominierende Größe hinsichtlich der durchs Drucken hervorgerufenen Umweltbelastung ist. Ausgehend von der durchschnittlichen Lebensdauer eines Multifunktionsdruckers, liegt der Anteil der Umweltbelastung durch den Papierverbrauch bei weit über 50 Prozent. Der Energieverbrauch fällt da mit einem Anteil von etwa 10 Prozent deutlich geringer ins Gewicht. Auch die Belastung durch Produktion und Recycling ist, obwohl natürlich auch hier weiterhin Potenzial in puncto Umweltfreundlichkeit besteht, vergleichsweise niedrig.

Mit dem Eco-Simulator will Lexmark nun zum einen seine Kunden weiter für das Thema Umwelt sensibilisieren. Inwieweit sich dahinter lediglich eine geschickte Marketingstrategie verbirgt, sei an dieser Stelle einmal hinten angestellt. Zum anderen, und dies ist auf jeden Fall positiv hervorzuheben, schafft es der Eco-Simulator Vergleichsgrößen zu schaffen. So wird zum Beispiel die durch das jeweilige Druckverhalten verbrauchte Menge an Erdöl in Relation zu gefahrenen Kilometern mit einem Auto oder Motorrad gesetzt. Dadurch bekommt der Anwender eine für ihn greifbare Größe vermittelt, die ihm den Grad, der durch sein Drucken bewirkten Umweltbelastung, verstehbar macht.

Für das Verständnis des Nutzers hilft es auf jeden Fall, wenn er vor Augen geführt bekommt, dass sich die Ozonverschmutzung und die Gefahr der Erwärmung um jeweils etwa 20 Prozent verringern, nur weil man zweiseitig druckt. Der Eco-Simulator führt dann noch die Komponenten Nutzungsdauer des Druckers, die WiFi-Funktion sowie die Art der benutzen Patronen ins Feld. Insgesamt lässt sich mit diesem optimierten Druckverhalten sowohl die Menge der verbrauchten erneuerbaren Energien als auch die Ozonverschmutzung auf etwa ein Drittel senken.

Letztlich ist es keineswegs eine Neuigkeit, dass man Ressourcen einsparen kann, wenn man beispielsweise zweiseitig druckt. Aber ab und an muss dies wohl wieder ins Bewusstsein gerückt werden – und das erreicht der Lexmark Eco-Simulator auf jeden Fall. Also künftig im Spardruck und zweiseitig drucken, Hochkapazitätspatronen verwenden, einen Drucker gemeinsam mit mehreren Anwendern beispielsweise über die WiFi-Funktion nutzen, den Drucker nach dem Gebrauch ausschalten und ihn, so er seine Schuldigkeit getan hat, bei dafür vorgesehenen Recycling-Annahmestellen entsorgen.


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