Lexmark Eco-Simulator: Tipps zum Klimaschutz
Tom Schoener am September 28, 2009
Green IT ist ein Thema, was in den letzten Jahren doch immer stärker ins Bewusstsein der Menschen kommt. Da kann und will sich selbstverständlich auch die Druckbranche keineswegs verschließen. Besonders interessant ist für jeden Anwender, zu sehen, wo er selbst seinen Beitrag leisten kann, um die Umweltbelastung beim Drucken zu reduzieren.
Lexmark stellt mit dem Eco-Simualtor jetzt ein Tool zur Verfügung, dass jedem die Möglichkeit gibt, die Auswirkungen zu überprüfen, die sein Druckverhalten auf die Umwelt hat. Ein Trugschluss ist hier die Annahme, dass sich die Einsparpotentiale insbesondere beim Stromverbrauch finden lassen. Die Life-Cycle-Analyse von Lexmark hat ergeben, dass insbesondere der Papierverbrauch die dominierende Größe hinsichtlich der durchs Drucken hervorgerufenen Umweltbelastung ist. Ausgehend von der durchschnittlichen Lebensdauer eines Multifunktionsdruckers, liegt der Anteil der Umweltbelastung durch den Papierverbrauch bei weit über 50 Prozent. Der Energieverbrauch fällt da mit einem Anteil von etwa 10 Prozent deutlich geringer ins Gewicht. Auch die Belastung durch Produktion und Recycling ist, obwohl natürlich auch hier weiterhin Potenzial in puncto Umweltfreundlichkeit besteht, vergleichsweise niedrig.
Mit dem Eco-Simulator will Lexmark nun zum einen seine Kunden weiter für das Thema Umwelt sensibilisieren. Inwieweit sich dahinter lediglich eine geschickte Marketingstrategie verbirgt, sei an dieser Stelle einmal hinten angestellt. Zum anderen, und dies ist auf jeden Fall positiv hervorzuheben, schafft es der Eco-Simulator Vergleichsgrößen zu schaffen. So wird zum Beispiel die durch das jeweilige Druckverhalten verbrauchte Menge an Erdöl in Relation zu gefahrenen Kilometern mit einem Auto oder Motorrad gesetzt. Dadurch bekommt der Anwender eine für ihn greifbare Größe vermittelt, die ihm den Grad, der durch sein Drucken bewirkten Umweltbelastung, verstehbar macht.
Für das Verständnis des Nutzers hilft es auf jeden Fall, wenn er vor Augen geführt bekommt, dass sich die Ozonverschmutzung und die Gefahr der Erwärmung um jeweils etwa 20 Prozent verringern, nur weil man zweiseitig druckt. Der Eco-Simulator führt dann noch die Komponenten Nutzungsdauer des Druckers, die WiFi-Funktion sowie die Art der benutzen Patronen ins Feld. Insgesamt lässt sich mit diesem optimierten Druckverhalten sowohl die Menge der verbrauchten erneuerbaren Energien als auch die Ozonverschmutzung auf etwa ein Drittel senken.
Letztlich ist es keineswegs eine Neuigkeit, dass man Ressourcen einsparen kann, wenn man beispielsweise zweiseitig druckt. Aber ab und an muss dies wohl wieder ins Bewusstsein gerückt werden – und das erreicht der Lexmark Eco-Simulator auf jeden Fall. Also künftig im Spardruck und zweiseitig drucken, Hochkapazitätspatronen verwenden, einen Drucker gemeinsam mit mehreren Anwendern beispielsweise über die WiFi-Funktion nutzen, den Drucker nach dem Gebrauch ausschalten und ihn, so er seine Schuldigkeit getan hat, bei dafür vorgesehenen Recycling-Annahmestellen entsorgen.








