Schneller, weiter… teurer?

Felix Ruppert am November 16, 2011

Neue Bezahlmodelle für Online-Zeitungen zaubern Web-Usern die Sorgenfalten auf die Stirn, während die großen Medienkonzerne munter nach der Musterlösung suchen.

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Egal, ob auf Arbeit, in der Schule oder abends vor dem TV: Fragen haben wir täglich. Interessante Fragen, spannende Fragen, ja selbst lästige Fragen begegnen uns jeden Tag zuhauf. Wie gut, dass es da doch die Patentlösung gibt: PC an, rein ins weltweite Netz und schon wird uns die Antwort bequem per Suchmaschine auf dem Silbertablett serviert. Kostenlos.
Haben wir dann noch Bedarf an Wissen oder den neuesten Neuigkeiten, bleiben wir ganz einfach vor dem PC sitzen und surfen bequem durch die Weiten des Internets. Hier ein Zeitungsartikel, da ein Kommentar.  Kostenlos.
Doch genau damit soll jetzt Schluss sein: Neue Online-Bezahlmodelle sollen das El Dorado für Internetnutzer nur noch gegen Wegzoll passierbar machen. Die Vielfalt der frei genießbaren Artikel soll drastisch eingeschränkt werden. Der Grund hierfür liegt auf der Hand: fleißige Verfasser schreiben Artikel um Artikel, tausende Leute lesen diese – und niemand bezahlt dafür.
Will man nun also weiter wie bisher surfen und mal hier, mal da eine Welle reiten, so könnte das zukünftig ziemlich teuer werden. Und „teuer“ ist ein Wort, welches von den Web-Usern stets gar nicht gerne gehört wird. Doch so sehr Surfer ihre Wellen auch lieben, so gefährlich sind doch zu viele, zu hohe Wellen: zwar zeigt uns eine Suchmaschine zigtausende Infos über ein gewünschtes Thema an, doch sortiert sie diese nicht nach Informationsgehalt. Somit surfen wir oft unnütz, vergeuden Zeit mit schlechten oder schlicht unpassenden Artikeln und beginnen, Berichte und Informationen lediglich zu überfliegen. Wer kann schon von sich behaupten, dass er stets die aufgerufenen Artikel gründlich von A bis Z liest? Und hierin birgt sich die Gefahr des grenzenlosen Internets samt seiner Informationswelle: Verlust von Aufmerksamkeit, Feinfühligkeit und dem Augenmerk fürs Wesentliche. → diesen Artikel weiterlesen!


Für Printprojekte mit grüner Seele

Marc-Michael Schoberer am Februar 15, 2011

Arjowiggins Graphic bietet seinen Online-Service seit Kurzem auch in deutscher Sprache. Mit neuen Website informiert der Konzern nicht nur über umweltfreundliche Wege der Papierstellung, sondern bietet auch einen Umwelt-Rechner zur Planung von nachhaltigen Printprojekten an.

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Die iPad-Debatte

Birk Grueling am Februar 9, 2011

Das iPad hat in den Bundestag Einzug gehalten. Bereits jeder zweite Abgeordnete besitzt so einen schicken Tablet. Wie jede Neuerung sorgt auch der angebliche Heilbringer der Medienbranche für hitzige Debatten im Bundestag.

Dieter Wiefelspütz (SPD) ist von seinem iPad begeistert. „Es erleichtert uns die Arbeit, weil wir uns schneller informieren und Emails sofort beantworten können“, schwärmte der SPD-Parlamentarier im SPIEGEL-Interview. Auch die Kanzlerin sieht man fast gar nicht mehr ohne ihren Apple. Ihr iPad war immerhin auch ein persönliches Geschenk von Arnold „Arni“ Schwarzenegger. Aber auch die restlichen Abgeordneten bekommen ihre neues Arbeitsspielzeug quasi geschenkt. Denn die Verwaltung des Bundestages ersetzt die Kosten der Anschaffung vollständig, egal ob für die Standardausführung (499 Euro) oder für die Premiumversion (knapp 800 Euro). Diese Rückerstattung sorgte in der letzten Woche für viel Wirbel und Entrüstung unter den Bürger. Egal ob seriöse Nachrichtensendung oder Nachmittagsboulevardmagazin, kaum ein Sender schickte nicht seine Reporter auf die Straße, um den Protest der Steuerzahler einzufangen.

Ablenkung gab es auch schon vorher → diesen Artikel weiterlesen!


Social Media Revolution

Marc-Michael Schoberer am Februar 10, 2010

Ohne Worte…


Das Internet und das Nutzungsverhalten seiner Gemeinde – ein Feld, dass Stoff für unzählige Studien hergibt. Nun bin ich beim Recherchieren auf die Website von eResult gestoßen, die der Frage nachgegangen ist, wie sich das Leseverhalten der Internetnutzer in den letzten Jahren verändert hat – Ausdrucken oder am Bildschirm lesen, das sei hier nun die Frage.

Möglichweise ist mein kleingeistiges Denken ursächlich dafür, dass ich die Notwendigkeit nicht erkenne, warum man diesem Mysterium auf die Schliche kommen sollte. Aber betrachten wir uns doch zunächst erst einmal das Fazit der Untersuchung: „6 von 10 Webnutzern/-innen lesen Texte immer öfter am Bildschirm“ – so das zentrale Ergebnis der Studie. Gefragt wurden 600 Probanten und das ziemlich konkret: „Wie hat sich Ihr Leseverhalten in den letzten Monaten verändert? Lesen Sie Texte zunehmend am Bildschirm oder drucken Sie Texte öfter aus?“ Keinesfalls will ich es an dieser Stelle wagen, den empirischen Ansatz zu kritisieren, aber um auf diese Frage antworten zu können, kann man nur hoffen, dass sich das Leseverhalten auch wirklich verändert hat. Dass man etwa in gleicher Weise das Internet nutzt, wie vor einem Jahr, lässt diese Fragestellung keinesfalls zu. Im Ergebnis muss sich aus der Umfrage also zwangsläufig ein verändertes Leseverhalten ergeben. Und nun dieses überraschende Resultat. „6 von 10 Webnutzern/-innen lesen Texte immer öfter am Bildschirm…“ Das ist ja mehr als die Hälfte. Wahnsinn – und das, wo doch alle Usability-Experten eine gegenläufige Entwicklung prognostiziert haben. Darunter auch der Autor der Studie, wie dieser selbstkritisch zurückschaut.

Okay, nun haben wir ein wenig Polemik betrieben, schauen wir uns doch aber mal die aufgezeigten Gründe für die Entwicklung an:
1. Die zunehmende Nutzung mobiler Endgeräte wie Net- und Notebooks nimmt zu und denen mangelt es in der Regel an einem Drucker und damit an der Möglichkeit, die Texte auszudrucken.
2. Immer häufiger werden Blogs gelesen und diese zeichnen sich nun einmal durch eine vergleichsweise geringe durchschnittliche Beitragslänge aus.
Den dritten Aspekt möchte ich als Zitat wiedergeben, da ich fürchte, ihn mit meinen unbedachten Formulierungen nicht adäquat abbilden zu können:
3. „Immer mehr reichweitenstarke Websites (wie z. B. Facebook, XING) bieten die Möglichkeit Statusmeldungen abzugeben (140 Zeichen). Diese werden ebenfalls am Bildschirm gelesen – und nicht ausgedruckt.“
Ich hätte gedacht, dass es sich hierbei um Twitter handelt, und Social Media Websites wie die oben genannten neben Kurznachrichten durchaus Raum für längere Texte lassen.

Aber kommen wir nun zum Fazit der Studie:
1. Das Verhalten von Nutzern im Web (hier: Lesen am Bildschirm) verändert sich relativ schnell.
2. Studienerkenntnisse die 8-10 Jahre „alt“ sind müssen kritisch hinterfragt werden. Wichtige Entscheidungen sollten nicht auf deren Basis getroffen werden.
3. Das Thema „Content-Usability“ muss wieder auf die Agenda von Website- und Shop-Betreibern.

Allein die Vorstellung, mir täglich meine Pinwand bei Facebook auszudrucken…
Aber an diesem Beispiel verdeutlich sich doch ganz gut das Problem dieser Studie. Sie arbeitet mit Studienergebnissen, die „8-10 Jahre als sind“, um dann zu dem Schluss zu kommen, dass diese wohl etwas überholt sein. Jetzt mal unter uns: Wir reden hier vom Internet, dem sich wohl am rasantesten veränderten Raum, in dem Menschen miteinander agieren. Facebook, Xing, Twitter und Co. – daran war doch noch vor wenigen Jahren gar nicht zu denken. Natürlich verändert sich das Leseverhalten. Und selbstverständlich spielt auch die technische Entwicklung eine Rolle, so zum Beispiel Monitore mit immer besserer Auflösung oder ein deutlich schnellerer Internetzugang. Früher musste man doch um sein Augenlicht bangen, wenn man den Tag am Rechner verbracht hat. Darüber hinaus sind Websites heute zumeist stark untereinander vernetzt, so dass Ausdrucken den Verlust zusätzlicher Information bedeutet.

Die Studie will im Ergebnis aufrütteln und mit dem alten Vorurteil aufräumen, dass „die Nutzer eh nicht am Bildschirm lesen würden und Website-Betreiber sich daher „in Bezug auf die Textstruktur und Textgestaltung“ kaum Mühe geben müssen.

Jetzt mal im Ernst, für diese Erkenntnis hätte es nun aber wirklich keine Studie bedurft – aber das ist auch nur meine ganz persönliche Meinung. Immerhin wissen wir jetzt: „6 von 10 Webnutzern/-innen lesen Texte immer öfter am Bildschirm“ – wer hätte das gedacht…


Online oder offline, das ist hier die Frage.

Marc-Michael Schoberer und Sebastian M. Hoffmann am Juli 27, 2009

Jedes noch so kleine, aber ambitionierte Projekt setzt heutzutage auf den Druck von Werbemitteln. Veranstaltungen „wenigstens“ mit Standard-Flyern zu bewerben ist regelrecht zu einer Frage des Prestiges geworden.
Von diesem Trend profitieren in erster Linie Onlinedruckereien. Der Preis stimmt und die Qualität entspricht in der Regel zumindest gut bis sehr gut.

Gut, jeder hat schon unrühmliche Ausnahmen erlebt, trotzdem haben Onlinedruckereien immer häufiger die Nase vorn.
Warum?
Siehe Artikel „Nicht jammern, Service verbessern“.

Online oder Offline - das ist hier die FrageFlyer und Plakate sind in der Regel keine Meisterwerke der Mediengestaltung, sondern durchschnittliche bis gute handwerkliche Arbeit.
Über die Qualität der Drucksachen lässt sich schon in puncto Gestaltung trefflich streiten, ihr Zweck steht aber außer Frage. Es sollen in der Regel relativ banale Informationen vermittelt werden, nicht mehr und nicht weniger. Die Ansprüche der Kunden bewegen sich deshalb meist in einem gut kalkulierbaren Rahmen. Es braucht keine „großartige“ Planung des Druckvorhabens, keine Meetings und Gespräche. Die Aufgabe ist klar und mit einer entsprechend „hochwertigen“ Druckvorlage schnell und ohne Probleme zu bewältigen.

Das Internet ist die perfekte Schnittstelle für derlei Kundenwünsche. Man informiert sich unverbindlich und so ausführlich, wie man es möchte, der verbindliche Abschluss ist immer nur einen Klick entfernt. So ist das In-Auftrag-Geben von Drucksachen entmystifiziert worden. Es geht schnell, es kostet wenig und mit einiger Unterstützung in Sachen Druckdatenvorbereitung lässt sich auch die Hürde „druckfähige Daten“ (Format, Farbraum, Beschnitt …) überwinden.

Das Netz ist eine extrem gut verschlagwortete Werbeplattform. Deshalb haben sich ja so viele Druckereien auf die neuen Bedürfnisse der Kundschaft eingestellt, sich selbstständig möglichst viele Informationen zu besorgen. 
Einige Unternehmen haben diesen Trend leider verpennt.

Die Unterschiede zwischen Online- und Offlinedruckereien liegen sicherlich kaum in der Arbeitsweise, von der viel beschrienen Tatsache, dass man häufig verschiedene Aufträge auf einen Bogen setzt, mal abgesehen. Die Unterschiede liegen in erster Linie im Angebot (Preis) an den und im Umgang mit dem Kunden (näher am Kunden).
Wichtig: Wir sprechen hier vom Normalfall. Das es auch anders laufen kann, können Sie in einem anderen Artikel auf diesem Blog entnehmen!

Onlinedruckereien präsentieren sich auf einem hart umkämpften Markt.
Es geht um Visits, Klickraten, Suchmaschinenoptimierung. Man geht mit der Zeit.
Bei Google mit den wichtigsten Schlagworten vorn zu sein, ist mit Geld kaum zu bezahlen.
Google hat sich zu einer Art Ladentür entwickelt. Das Verhältnis von Interessenten, die diese Tür benutzen, und zahlenden Kunden ist mit dem in einem herkömmlichen Geschäft kaum zu vergleichen. Wer sich diesem Vertriebsweg jedoch versperrt und sich nicht online präsentiert verzichtet auf einen Zugang, der zukünftig noch an Bedeutung gewinnen wird. Nur ein harter Kern von Offlinern wird Nischen außerhalb des Internets dauerhaft besetzen können.
Dieser Fakt ist jedoch noch nicht zu allen durchgedrungen, wird sich aber weiter etablieren.

Auch wenn das Medium Internet ein sehr effizienter Werbeträger ist, die Anfangsinvestitionen sind relativ hoch (Website, Suchmaschinenoptimierung, Bezahlsystem, Verschlüsselung …). Mit einer ordinären PDF-Preisliste sind Kunden heute nicht mehr zufriedenzustellen. Eine integrierte Onlinekalkulation wird erwartet, gern genutzt und häufig kritisiert. Klar muss die erstmal aufgebaut werden, klar schränkt sie die Angebotspalette ein. Aber die Masse der Aufträge wickelt sie effizient ab.
Für führende Online-Druckereien sind selbst diese Fakten Schnee von gestern, man arbeitet mit professionellen Modsites und Web2Print.

Man kann natürlich dem Kundenberater hinterherweinen, alle sich ergebenden Fragen beantworten ja nun das System und ein ordentliches FAQ. Der Markt entwickelt sich jedoch nun mal in diese Richtung. Gegen den Strom zu schwimmen ist sehr ehrenhaft, erfüllt jedoch nur selten die Erwartungen – die meisten gehen unter. Stattdessen sollte man sich durchaus mit dem Strom bewegen, eben um nicht unterzugehen. Das rettende Plätzchen am Ufer (Alleinstellungsmerkmal!) hat man, wenn man überleben möchte, immer im Auge.

Nicht zu vergessen, die Marktführer bieten mittlerweile tolle Shop-im-Shop Lösungen an. So können auch kleinere Unternehmen profitieren.

Natürlich gibt es schwarze Schafe in der Branche, die auch kompletten Mist einfach ausliefern. Denen ist das Druckvolumen wichtiger als das Renommee. Das sind Auswüchse, die Regel bestätigende Ausnahmen, und die gibt es längst nicht nur im Online-Bereich.
Web 2.0 deckt diese „Schwindler“ auch sehr schnell auf.

Der Kunde ist König (oder sollte es sein!) und der Kunde kommt immer häufiger über Google herein. Der Kunde kann dank diverser Programme Druckdaten inzwischen selbst erstellen und will/wird sie auch verwenden. Mit dieser Arbeitsleistung macht er die günstigen Kalkulationen z. T. erst möglich. Gerade weil die Preise so günstig sind und weil die Kunden im Moment einfach auf Selbstbestimmung stehen, wird sich diese Entwicklung nicht aufhalten lassen.


Wortwarte – das Neologismen-Portal

Tom Schoener am Mai 11, 2009

Was bitte ist eine Tarnziffer oder eine Ohrlandschaft? Die Beantwortung dieser und ähnlicher Fragen findet Ihr auf www.wortwarte.de.
Seit 2000 listet Lothar Lemnitzer vom Seminar Sprachwissenchaft der Uni Tübingen hier nahezu täglich bis zu 25 Neologismen (so der Fachbegriff für diese Wortneubildungen) auf. Dazu wird der Text abgebildet, in dem diese gefunden wurden. Hauptquelle sind da natürlich deutsche Tageszeitungen oder Onlineportale.

Für den eigenen Wortschatz eine schier nie enden wollende Quelle der Inspiration. Der eigenen Eloquenz sind schließlich keine Grenzen mehr gesetzt, wenn man Motzkismus oder Klimakleriker zu sagen weiß…

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Die Qualität der Online-Druckereien

Marc-Michael Schoberer am Mai 1, 2009

Es gab Zeiten, da brachte man mit dem Thema Online-Druckereien vor allem eines in Verbindung – schlechte Qualität, miese Kundenbetreuung und keinerlei Support bei Reklamationsfragen.

Zum Glück ist dieses Zeitalter längst Vergangenheit.
Renommierte Online-Druckereien bieten heute Top-Qualität zu günstigen Konditionen.
Reklamationen gibt es kaum, darauf ist man zu Recht stolz. Kundenzufriedenheit und die Betreuung, sollte doch mal ein Problem auftreten, wird groß geschrieben. Man druckt aus Leidenschaft.

Die Produktpalette hat sich im Laufe der Jahre auch kräftig vergrößert. Zu den gängigen Standardprodukten wie Flyer, Folder, Visitenkarten und Briefpapier, kommen Hissfahnen, Beachflags, Wandkalender und komplette Präsentationssysteme.
Sie benötigen ein Firmenschild? Kein Problem, lassen Sie online drucken.
Der Druck mit Sonderfarben ist nicht mehr graue Wunschvorstellung von morgen, sondern die „Blicke-auf-sich-ziehende“ online Druckwelt von heute.


Web2Print

4c media am März 24, 2009

Web2Print – ein Wandel in der Druckindustrie

Auf ein Minimum heruntergebrochen sieht der Workflow des Web2Print wie folgt aus: Man öffnet die Internetseite des jeweiligen Online-Druckanbieters, wählt aus dessen Vorlagen die gewünschte aus, füllt diese mit den eigenen Inhalten, noch einen letzten Blick auf die Voransicht dessen, was man gerade fabriziert hat, klickt auf den Bestellbutton – fertig. Das klingt jetzt recht einfach und natürlich ist der Workflow durchaus komplexer – das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Web2Print gerade für kleinere Unternehmen eine gute Option in puncto Erstellung individueller Druckdokumente darstellt. Es verfügt bekanntermaßen nicht jede Firma über einen eigenen Grafiker oder Layouter, der Visitenkarten, Anzeigen, Aufkleber, Flyer, Geschäftsberichte und was eben alles noch dazu gehört, dem Corporate Design entsprechend entwirft und gestaltet. Damit ist Web2Print eine einfach umsetzbare, kostengünstige und schnelle Alternative, um individuelle Druckdokumente zu realisieren.

In gleicher Weise profitieren natürlich auch mittelständige und größere Unternehmen von der Optimierung des Druck-Workflows. Denn letztlich bedeutet Web2Print für jeden Kunden eine deutliche Kostenreduktion, insbesondere was die Vorstufenkosten betrifft. Da zudem die Transportkosten entfallen und so bis zu 40 Prozent der Gesamtkosten eingespart werden können, ist Web2Print bereits aus wirtschaftlicher Perspektive ein sinnvolles Tool. Doch dies ist keineswegs der einzige Vorteil der sich hier aufzeigen lässt. Nicht minder relevant ist der Faktor Zeit. Man bedenke nur den Aufwand, dem man regelmäßig bei Korrekturabsprachen unterworfen ist. Hinzu kommt dann auch noch die Dauer des Transports vom Kunden zur Druckerei und retour. Dies alles entfällt, wenn man den Weg über das Internet nutzt.

Nun läge die Vermutung nah, dass kostengünstig und schnell Abstriche bei der Qualität bedeuten würden. Das Gegenteil ist der Fall, denn Fehlerquellen wie die falsche Typografie, schlecht skalierte Logos, unkompatible Bildelemente oder Farbkombinationen lassen sich mittels Web2Print ausschließen.

Im Ergebnis stellt Web2Print eine schnellere, effektivere, kostengünstigere und qualitativ sicherere Möglichkeit dar, individuelle Druckvorlagen zu erzeugen – und das 24 Stunden am Tag. Die Tendenz weg von der klassischen Auftragsabwicklung hin zu Web2Print-Dienstleistung ist spätestens seit 2008 deutlich erkennbar, so dass in näherer Zukunft wohl mehr als ein Drittel aller Druckaufträge online realisiert werden.


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