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	<title>Gutenberg-Blog - alles rund um Drucken und Medien &#187; Papier</title>
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	<description>Der unabhängige Blog für die deutsche Druck- und Medienindustrie</description>
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		<title>Papierwelten – die Creative Paper Conference 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Messen]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Creative Paper Conference geht mittlerweile in die dritte Runde und zeigt Papier in seiner Vielfältigkeit. Man möchte eine einmalige Plattform in Deutschland sein, die die Möglichkeiten des kreativen Schaffens mit Papier in all seinen Facetten zeigt. Ob das gelingt? Ich war 2011 auf der Conference und war ziemlich begeistert! Gezeigt werden faszinierende und kreative [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Creative Paper Conference geht mittlerweile in die dritte Runde und zeigt Papier in seiner Vielfältigkeit. Man möchte eine einmalige Plattform in Deutschland sein, die die Möglichkeiten des kreativen Schaffens mit Papier in all seinen Facetten zeigt. Ob das gelingt? Ich war 2011 auf der Conference und war ziemlich begeistert!</strong></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-3394" title="Gutenberg Druckblog_Creative Papier Conference in München" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/02/CPC2012mitLogo.jpg" alt="" width="500" height="500" /><br />
</strong></p>
<p>Gezeigt werden faszinierende und kreative Neuentwicklungen aus Papier sowie hochkarätige Vorträge beakannter Sprecher und Brancheninsider.<br />
Die Sprecherriege verspricht eine abwechslungsreiche Reise durch die Papierwelten: Mit dabei sind H. P. Becker (New Cat Orange), Mirko Borsche, Marc M. Clormann, Kurt Dornig, Ivica Maksimovic, Max Kühne (Paperlux) und Olaf Kern (eurodruck), Jochen Rädeker (Strichpunkt), die Raffinerie, Schmitz &amp; Wiesner sowie Helder Suffenplan (20first). Damit beleuchtet die CPC Geschäftsberichte und Corporate Designs ebenso wie erstklassigen Buchgestaltung, Verpackungslösungen sowie den Papiereinsatz im Editorial Design, gibt Einblicke in die Kommunikation zwischen Kreation und Produktion, in Herstellungsprozesse und konzeptionelle Entwicklungen hochwertiger Printprodukte.<br />
Die Creative paper Conference findet vom 25. bis 26. Oktober 2012 in München statt und ist eine interessante Inspirationsquelle für neue Materialien und die  kreative Umsetzungen.<br />
<strong>Weitere Informationen findet ihr hier:</strong> <a title="Creative Paper Conference - papierwelten" href="http://www.creative-paper.de" target="_blank">www.creative-paper.de</a></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Was heißt Umschlagen – Umstülpen – Umdrehen?</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 10:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Flyer]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>

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		<description><![CDATA[Umschlagen Nach erfolgtem Schöndruck, also nach dem erstmaligen Bedrucken der Bogen, können diese für den Widerdruck umschlagen werden. (sie schematische Darstellung) Dabei kann dieselbe Druckform auf die Rückseite abgedruckt werden, so dass man zwei Drucknutzen bekommt, oder es wird nach dem Umschlagen für den Widerdruck eine zweite Druckform eingerichtet. Nach dem Umschlagen kommt der seitliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Umschlagen</strong><br />
Nach erfolgtem Schöndruck, also nach dem erstmaligen Bedrucken der Bogen, können diese für den Widerdruck umschlagen werden. (sie schematische Darstellung) Dabei kann dieselbe Druckform auf die Rückseite abgedruckt werden, so dass man zwei Drucknutzen bekommt, oder es wird nach dem Umschlagen für den Widerdruck eine zweite Druckform eingerichtet. Nach dem Umschlagen kommt der seitliche Anlagepunkt (Seitenmarke, Schiebe-oder Ziehmarke) auf die andere Seite, während die vorderen Anlagepunkte (Vordermarken) B und C sich gegeneinander austauschen. Der Drucker hat lediglich nach dem Umschlagen die Seitenmarke A in der Maschine zu wechseln, während die Vordermarken erhalten bleiben. Die Bogen haben also nur einen Anlagewinkel (W) der in der Regel für eine vielleicht notwendige Weiterverarbeitung genau zu markieren ist.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3370" title="Gutenberg_Druckblog_Weiterverarbeitung_Umschlag_Umstuelpen" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-18-um-10.08.36.png" alt="" width="376" height="664" /></p>
<p><strong>Umstülpen</strong><br />
Nach erfolgtem Schöndruck besteht nach entsprechender Einteilung und Anordnung des Druckbildes auch die Möglichkeit, die Druckbogen zu umstülpen. (siehe schematische Darstellung). Dabei bleibt der seitlich Anlagepunkt A an derselben Papierkante, so dass der Drucker seine Seitenmarke nicht zu wechseln braucht.<br />
Im Gegensatz zum Umschlagen erfolgt aber beim Umstülpen eine Änderung der Vorderanlage in der Weise, dass jetzt  die zweite Längskante des Bogens an die Vordermarken B und C der Bogen-Offsetmaschine angelegt wird. Man bekommt praktisch zwei Anlagewinkel (W 1 und W 2). Für den Schön- und Widerdruck durch Umstülpen der Bogen werden besonders hohe Anforderungen an die Formatgenauigkeit der kürzeren Seite und auch an die Winkelgenauigkeit gestellt.<br />
Genau Markierung der Anlagewinkel ist für die Genauigkeit der Weiterverarbeitung sehr wichtig.</p>
<p><strong>Umdrehen</strong><br />
Beim Umdrehen handelt es sich um das zweimalige Bedrucken der gleichen Bogenseite (siehe Schemazeichnung). Hier werden Seitenanlage und Vorderanlage des Druckbogens gewechselt, ohne dass der Drucker die Seitenmarke (A) und die Vordermarken (B+C) zu verstellen braucht. Man bekommt aber zwei Anlagewinkel (W1+W2). Für die genaue Weiterverarbeitung oder Veredelung der Druckbogen ist eine genaue Markierung der Winkel empfehlenswert.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Das Schneiden von Papier + Karton</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 09:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter Schneiden ist das Trennen  in unterschiedlichen Techniken mittels Messer zu verstehen. Mit Hilfe verschiedener Schneidtechniken werden in der Papierindustrie, aber auch in der Druckerei vor dem Druck und bei der Druckweiterverarbeitung Papier, Karton, Pappe und Druckerzeugnisse wie Broschüren oder Bücher auf eine bestimmte Größe  bzw. auf ein bestimmtes Format gebracht. In der Papierindustrie erfolgt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unter Schneiden ist das Trennen  in unterschiedlichen Techniken mittels Messer zu verstehen. Mit Hilfe verschiedener Schneidtechniken werden in der Papierindustrie, aber auch in der Druckerei vor dem Druck und bei der Druckweiterverarbeitung Papier, Karton, Pappe und Druckerzeugnisse wie Broschüren oder Bücher auf eine bestimmte Größe  bzw. auf ein bestimmtes Format gebracht.</strong></p>
<div id="attachment_3266" class="wp-caption aligncenter" style="width: 442px"><img class="size-full wp-image-3266" title="Papierrollen_Gutenberg Blog_Papier_schneiden" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_20963047_XS.jpg" alt="" width="432" height="278" /><p class="wp-caption-text">© Oli_ok - Fotolia.com</p></div>
<p>In der Papierindustrie erfolgt das Schneiden der Papierrollen (Jumborollen/Tamboure) vorwiegend von  Rollen zu Formatware auf rechnergesteuerte Querschneider. Dabei ist zu unterscheiden zwischen einem Duplex-Querschneider auf dem zwei verschiedene Formate (auch in unterschiedlicher Laufrichtung) gleichzeitig geschnitten werden können, einem Simplex-Querschneider und einem Sortierquerschneider bei dem das Papier beiseitig mit Hilfe eines optischen Systems kontrolliert und fehlerhafte Bogen ausgeschleußt werden. Auf Querschneider erfolgt das Schneiden entweder mit einem rotierenden und einem feststehenden Quermesser (konventionelles System) oder mit zwei rotierenden Messertrommeln (Gleichlaufsystem).<span id="more-3265"></span></p>
<p>In der Druckindustrie werden große Planobogen auf Kleinformate oder Sonderformate  auf Planschneider oder Schnellschneider zugeschnitten. Diese Maschinen arbeiten nach dem Schwingnittprinzip. Das in Zugrichtung geneigte Messer schneidet zuerst an einer Ecke den Stapel ein, und es wird erst im unteren Totpunkt der Schneidbewegung parallel zum Schneidtisch ausgerichtet. Um auch den letzten Bogen des Schneidstapels durchzuschneiden, muss das Messer geringfügig in ein in die Tischebene eingelassenes Material einschneiden. Diese Aufgabe erfüllt die sogenannte Schneidleiste. Sie besteht aus einem speziellen Kunststoff, der zäh, aber nicht zu hart sein darf. Sie muss ausgewechselt werden, wenn der unterste Bogen einer Schneidlage nicht mehr durchgeschnitten sondern nur abgerissen wird. Das kann im Druck zu unerwünschten sogenannten Feldruckstellen führen. Eine grundsätzliche Regel lautet deshalb: Bei jedem Messerwechsel Schneidleiste umdrehen oder auswechseln. Nach vollendetem Schnitt gehen Schneidmesser und Pressbalken, mit dem das Schneidgut durch hydraulischem Druck zusammengepresst wird, in ihre obere Ausgangsposition zurück.</p>
<p>Ein einwandfreier Schnitt wird erreicht durch das Material und  die Schärfe des Messers, den richtigen, materialabhängigen Schliffwinkel und den materialgerechten Preßdruck. Moderne Schnellschneider sind heute oft Bestandteil eines ganzen Systems zur Vorbereitung des Schneidgutes und zur Beschleunigung und Erleichterung der Arbeitsvorgänge wie Heben, Senken, Zählen, Einstapeln, Rütteln , Wiegen und Puffern und nach dem Schneiden zum Entladen und Transportieren.</p>
<p>In der Druckerei gibt es folgende Schneidvarianten auf einem Planschneider (Schnellschneider) vor dem Druck. Sie dienen der Formatanpassung an das mögliche Format der Druckmaschine, einer Verbesserung der Winkelgenauigkeit oder der Schnittqualität wenn z.B. das vom Papiergroßhändler gelieferte Papiers eine Sägekante,(Ursache für Schneidstaub im Druckbild)  Formatdifferenzen oder einen konkaven oder konvexen Hohlschnitt aufweist:</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3383" title="Bildschirmfoto 2012-01-20 um 16.17.40" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2012-01-20-um-16.17.40-540x330.png" alt="" width="540" height="330" /></p>
<p>Halbieren der Bogen mit Durchschnitt der auch als Trennschnitt bezeichnet wird<br />
Halbieren der Bogen mit Durchschnitt und Anschnitt<br />
Halbieren der Bogen mit Gegenschnitt<br />
Halbieren der Bogen mit Gegenschnitt und Anschnitt<br />
Vierteln der Bogen mit Anschnitt<br />
Vierteln der Bogen mit Anschnitt und Gegenschnitt (Rundumschnitt)<br />
Parallelschnitt der Längskanten<br />
Parallelschnitt mit Winkelschnitt<br />
Einfacher Winkelschnitt</p>
<p>Bei der industriellen Buch- und Broschürenfertigung erfolgt das Schneiden bw. Beschneiden von Einzelexemplaren auf einem sogenannten Trimmer oder  es wird das Prinzip eines Dreischneiders (Dreimessermaschine) angewendet. Davon später.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Die Erotik der Druckbranche &#8211; Edle Geschäftsausstattung aus dem Hause Wolf</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 07:42:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
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		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Eindruck ist wichtig und auch der zweite und dritte… Wer kennt das nicht, wenn man sich neuen Kunden vorstellt oder bereits bestehende pflegen möchte, das man nicht umhin kommt sich eine zum Image passende, aussagekräftige Geschäftsausstattung zuzulegen? Es verschafft einem vor allem auch die Sicherheit und das gute Gefühl auch hier, die Qualität, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><em>Der erste Eindruck ist wichtig und auch der zweite und dritte…</em></h2>
<p>Wer kennt das nicht, wenn man sich neuen Kunden vorstellt oder bereits bestehende pflegen möchte, das man nicht umhin kommt sich eine zum Image passende, aussagekräftige Geschäftsausstattung zuzulegen? Es verschafft einem vor allem auch die Sicherheit und das gute Gefühl auch hier, die Qualität, die man seinen Kunden liefert über die eigene Geschäftsausstattung kommunizieren zu können.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3150" title="Gutenberg_Druckblog_Erotik_der_Druckbranche" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/10/Bild-26-540x270.png" alt="" width="540" height="270" /></p>
<p>Genau aus diesem Grund bietet das Familienunternehmen Wolf Manufaktur  nun ab sofort eine Musterbox mit einer Vielzahl verschiedener Design – Zusammenstellungen an. Mit fast 100 Jahren Erfahrung in der Druckbranche, weiß das Unternehmen ganz genau, was sich Kunden von ihren Geschäftsunterlagen wünschen. Wir ihr wisst, mag ich es eigentlich nicht, werblich zu berichten. Aber diese Musterbox ist wirklich sehenswert und macht Lust&#8230;</p>
<p><em>„Es ist die Liebe zum Papier, die es uns ermöglicht, täglich schöne Dinge herzustellen und uns und unsere Kunden dabei zu begeistern … “</em>, so heißt es auf den Webseiten der Wolf Manufaktur und genau das spiegelt auch die aktuelle Musterbox wieder. Insgesamt findet man darin 8 Veredelungstechniken auf  11 Feinstpapieren und hat somit über 30 verschiedene Kombinationsvarianten zur Auswahl, mit denen man seiner Kreativität im Geschäftsalltag freien Lauf lassen kann. Ja, Druckveredelung kann wirklich erotisch sein <img src='http://www.gutenbergblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3151" title="Gutenberg Druckblog_Druckveredelung" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/10/Bild-25-540x284.png" alt="" width="540" height="284" /></p>
<p>Bewährte Techniken, als auch moderne Trends, wie beispielsweise Letterpress bzw. das Bostonstyle Verfahren, finden hier gleichermaßen ihren Platz und man kann sich vorab so einen präzisen Eindruck darüber verschaffen, wie die Technik später auf dem Papier aussieht und auch wie sie sich anfühlen wird.</p>
<p>So kann man edle Karten zu festlichen Anlässen ebenso gekonnt in Szene setzen, wie Briefpapiere, Visitenkarten, Flyer und vieles mehr.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3149" title="Gutenberg_Druckblog_Musterbox" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/10/Bild-27-540x270.png" alt="" width="540" height="270" /></p>
<p>Wer sich diese edle <a href="http://www.wolf-manufaktur.de/muster-bestellen/" target="_blank">Musterbox</a> nicht entgehen lassen möchte, der kann sie auf der Webseite ordern: Den Preis von 89€ erhält man bei der ersten Bestellung übrigens wieder gut geschrieben.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Prima Klima für Druck und Papier</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/papier/prima-klima-druck-papier-3112.html</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 08:07:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn hier über das Klima geschrieben wird, so handelt es sich nicht um einen meteorologischen Diskussionsbeitrag über eine angebliche dramatische Klimaveränderung der Erde und es geht auch nicht um die Frage, ob die Wüsten einstmals grün waren. Auch soll nicht untersucht werden, warum die Tiefdruckgebiete meist von den Azoren kommen und die Hochdruckgebiete die Ostsee-Insel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn hier über das Klima geschrieben wird, so handelt es sich nicht um einen meteorologischen Diskussionsbeitrag über eine angebliche dramatische Klimaveränderung der Erde und es geht auch nicht um die Frage, ob die Wüsten einstmals grün waren. Auch soll nicht untersucht werden, warum die Tiefdruckgebiete meist von den Azoren kommen und die Hochdruckgebiete die Ostsee-Insel Hiddensee bevorzugen.  Vielmehr geht es nachfolgend  um einen kurzen Überblick um die wichtigsten Begriffe und Messinstrumente für das Klima, im Zusammenhang mit dem  Papier, dem  feuchtigkeitsempfindlichen Material des Druckers.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-3115" title="Öko-Papier" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/09/Fotolia_870357_S-540x382.jpg" alt="" width="540" height="382" /></strong></p>
<p>Papier ist  hygroskopisch. Darunter versteht man seine Eigenschaft, Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft aufzunehmen aber auch an sie wieder abzugeben. Wird der Bedruckstoff z.B. ohne klimaschützende Verpackung in einen Raum mit bestimmter relativer Feuchtigkeit gebracht, so nimmt er &#8211; je nach Raumklima &#8211; aus der Umgebungsluft Feuchtigkeit auf (Adsorption) oder gibt Feuchtigkeit ab (Desorption), und zwar bis zur Erreichung des Gleichgewichtszustandes. Dabei spielt auch die Temperatur eine nicht unwichtige Rolle. Denn bei Änderung der Raumtemperatur ergibt sich auch eine Änderung der rel. Luftfeuchtigkeit. Als Folge der Nichtbeachtung der Luftfeuchtigkeit und Temperatur können sich mehr oder weniger große Probleme sowohl im Bogendruck  im Rollen-Offsetdruck im Digitaldruck  und auch beim Kopieren ergeben. Im Bogen-Offsetdruck sind  es vor allen Dingen Probleme mit der Flachlage des Papiers wie Verspannungen,  Randwelligkeiten sowie schlechte Laufeigenschaften (z.B.stat.Aufladungen, Adhäsionserscheinungen) und den sich daraus ergebenden negativen Folgeerscheinungen Im Rollen-Offsetdruck sind es besonders z.B. Ausdehnungen der Bahn, Bahnrisse, Fehlklebungen und zusätzliche Makulaturen oder Wellenbildungen.<br />
Die nachfolgenden Ausführungen geben einen kurzen Überblick über die verschiedenen Klimabegriffe und sie geben auch Hinweise auf die verschiedenen Instrumente und Möglichkeiten zum Messen und Prüfen der klimatischen Verhältnisse.<span id="more-3112"></span></p>
<h2>1.Klima-Begriffe</h2>
<p><strong>Absolute Luftfeuchtigkeit</strong><br />
Unter diesem Begriff versteht man diejenige Wassermenge in Gramm, welche in einem Kubikmeter Luft enthalten oder die Wassermenge in Gewichtsprozent, die in einem Papier vorhanden ist.  Physikalisch gesehen ist die absolute Feuchtigkeit das Gewicht des Wasserdampfes in 1 m3 Luft (g/m3). Jeder Temperatur ist ein maximal möglicher Feuchtigkeitsgehalt zugeordnet, der dem Sättigungszustand entspricht.</p>
<p><strong>Maximal mögliche Luftfeuchtigkeit</strong><br />
Darunter versteht man diejenige Wasserdampfmenge, die Luft einer bestimmten Menge bis zur Sättigung aufnehmen kann. Setzt man die absolute Feuchtigkeit zu der maximal möglichen Luftfeuchte ins Verhältnis, ergibt sich die relative Luftfeuchtigkeit (RLF oder rel.F).</p>
<p><strong>Relative Luftfeuchtigkeit</strong><br />
Unter der relativen Luftfeuchtigkeit versteht man also das prozentuale Verhältnis zwischen dem tatsächlichen (absoluten) Wassergehalt und dem maximal möglichen Wassergehalt der Luft bei einer bestimmten Temperatur.</p>
<p>RLF in % = Absolute Luftfeuchtigkeit x 100</p>
<p><strong>Maximal mögliche Luftfeuchtigkeit</strong><br />
Die relative Luftfeuchtigkeit ist  die wichtigste Maß- und Meßgröße für das Raumklima, denn hier wird die Temperaturabhängigkeit der Luftfeuchte berücksichtigt</p>
<p><strong>Gleichgewichtsfeuchtigkeit</strong><br />
Hygroskopische Materialien wie Papier und Karton passen sich in ihrem Feuchtigkeitsgehalt der Umgebungsluft an, sie streben einen Gleichgewichtszustand an. Daher wird die Luft, die sich in einem Papierstapel zwischen den einzelnen Bogen befindet, stets mit dem absoluten Feuchtigkeitsgehalt des Papiers im Gleichgewicht stehen. Die mit einem elektronischen Schwertfühler in einem Papierstapel gemessene Gleichgewichtsfeuchtigkeit gibt also die Beziehung zwischen der Feuchtigkeit im Material und jener der Umgebungsluft wieder.</p>
<p><strong>Hysteres</strong><br />
Der Ausdruck Hysterese stammt aus dem Griechischen und bedeutet das Zurückbleiben einer Wirkung hinter der sie verursachenden, veränderlichen physikalischen Größe. Aufgrund der hygroskopischen Eigenschaft von Papier kann es zu einer Feuchtigkeitsaufnahme oder auch Feuchtigkeitsabgabe kommen. Dabei ist es nicht gleich, ob ein Papier durch ein Befeuchten (Absorption) oder durch Trocknen (Desorption) auf seine Endfeuchte gebracht wird. Bei gleichem absoluten Wassergehalt stellen sich in beiden Fällen verschiedene relative Luftfeuchtigkeiten ein. Dieser Sachverhalt wird als Hysterese bezeichnet.</p>
<p><strong>Der Einfluß der Temperatur</strong><br />
Die relative Luftfeuchtigkeit wird von der Temperatur entscheidend beeinflusst. Die relative Luftfeuchtigkeit und die Temperatur sind so eng miteinander verbunden, dass sich die relative Luftfeuchtigkeit sofort ändert, sobald auch die Temperatur einer Schwankung bzw. Änderung unterworfen wird. Sinkt die Temperatur, dann steigt die relative.Luftfeuchtigkeit, umgekehrt nimmt die relative.Luftfeuchtigkeit ab, sobald die Temperatur steigt &#8211; gleicher Wassergehalt der Luft vorausgesetzt . Das bedeutet, dass ein Konstanthalten der rel.Luftfeuchtigkeit bei steigender oder sinkender Raumtemperatur nur dann möglich ist, wenn gleichzeitig be- oder entfeuchtet wird.</p>
<p>Tabelle: Veränderung der relativen Luftfeuchtigkeit in Abhängigkeit von der<br />
Temperatur<br />
_______________________________________________________<br />
Temp.    Relative Luftfeuchtigkeit (RLF) in Prozent (%) bei gleichbleibender<br />
°C    absoluter Luftfeuchtigkeit.<br />
________________________________________________________<br />
10    64    73    82    94<br />
12    55    65    73    82    92    98<br />
14    49    59    65    73    82    87    97<br />
16    43    55    57    65    78    87    93    97<br />
18    38    45    50    57    64    70    75    83    85    95<br />
20    34    40    45    50    56    62    67    73    76    84<br />
22    30    35    40    45    50    55    60    65    70    75<br />
24    27    32    35    40    45    50    54    67    62    68<br />
26    25    28    32    37    40    45    47    53    55    60<br />
28    22    26    28    32    36    42    43    46    50    55<br />
30    20    23    26    29    33    38    39    43    45    50<br />
________________________________________________________</p>
<p>Bei Erhöhung der Temperatur verringert sich die rel.Luftfeuchtigkeit. Umgekehrt kommt es zu einer Erhöhung, wenn die Temperatur abgesenkt wird. (Siehe Tabelle) Senkt sich  z.B. die Raumtemperatur in den Wintermonaten weil die Heizung zum Wochenende gedrosselt wurde, kommt es zu mehr oder weniger starken Anstieg der rel.Luftfeuchttigkeit. Das kann verbunden mit einer Feuchtigkeitsaufnahme durch das Papier und mit einer Randwelligkeit.<br />
Aber nicht nur die Temperatur des Raumes, sondern auch die Temperatur der Papierstapel sollte in den Wintermonaten überwacht werden, bevor das Papier ausgepackt wird. Wird z.B. ein im Winter stark unterkühlter Papierstapel oder eine entsprechend kalte Papierrolle  ausgepackt und in die wärmere Druckerei gefahren, kommt es zu einem Niederschlag von Kondensfeuchtigkeit die sofort von den Randzonen des Stapels oder von den oberen lagen des Rollenpapiers aufgenommen wird. Es kommt zu einer Randwelligkeit und die oberen Lagen der Rolle fallen als Makulatur an.</p>
<p>Bei einem erwärmten Stapel wird umgekehrt die unmittelbare Umgebungsluft erwärmt. Dort sinkt die rel.Luftfeuchtigkeit der unmittelbar den Stapel umgebende Luft und die Randzonen geben feuchtigkeit ab. es treten Verspannungen auf. Darum ist es wichtig, nicht nur die Raumtemperatur, sondern auch die Stapeltemperatur vor dem Auspacken zu messen.</p>
<p>Beschädigungen von Rieseinschlägen oder Palettenumhüllungen sind nach dem Messen wieder zu verkleben. Im verpackten Zustand kann bei wasserdampfdichter Verpackung kein Feuchtigkeitsaustausch stattfinden. Das ist besonders im Winter wichtig, wenn Papier in unterkühltem Zustand angeliefert wird. Erst eine Temperaturangleichung vornehmen ! Die Zeit für einen solche Angleichung ist natürlich abhängig vom Größenlumen der Palette und von der Höhe der Temperaturdifferenz wischen Raum und Unterkühlung.</p>
<h2>2. Geräte zur Klimamessung</h2>
<p><strong>Thermohygrograph</strong><br />
Zur laufenden Kontrolle der rel.Luftfeuchtigkeit und Temperatur dienen registrierende Thermohygrographen. (siehe Abbildung) Damit werden Feuchtigkeit und Temperatur auf Diagrammscheiben über einen längeren Zeitraum aufgezeichnet. So besteht auch nachträglich die Möglichkeit festzustellen, welche Klimabedingen während der Nachtzeit z.B. geherrscht haben. Klimaaufschreibungen sind auch wichtige Dokumente wenn es um die Behandlung von Papier–Reklamationen geht. Eine regelmäßige Eichung solcher Geräte mit Hilfe eines Aspirationspsychrometers ist wichtig.<br />
Eine wesentlich bessere und komfortablere Methode der Klimaaufzeichnung ist der Einsatz eines sogenannten Datenloggers. Der Logger kann ohne Interface direkt über ein Schnittstellenkabel programmiert und ausgelesen werden. Eine Software erlaubt eine umfassende Datenanalyse über Tabellendarstellung, Kurvengrafik und Zoom-Funktion.</p>
<p><strong>Schwertfühler(Stechhygrometer)</strong><br />
Sie dienen der Messung der Feuchtigkeit des Papiers im Stapel. Sie arbeiten wie ein Haarhygrometer. Heute werden aber fast vorwiegend die wesentlich genauer und auch schneller messende elektronisch arbeitende Schwertfühter<br />
verwendet. (siehe Abbildung)</p>
<p><strong>Aspirationspsychrometer</strong><br />
Das Aspirationspsychromter ist ein meteorologisch genaues Kontrollgerät zur Messung von Temperatur und Feuchtigkeit. Es kann deshalb auch als Eichgerät für andere Messinstrumente verwendet werden. Es enthält zwei Quecksilber-Glasthermometer, wovon eines für die Messung befeuchtet wird. Mit einem eingebauten Ventilator (Federwerkantrieb) wird ein Luftstrom von ca. 2m/s erzeugt. Dieser strömt gleichmäßig an den beiden Quecksilbersäulen vorbei. Dabei entsteht am feuchten Thermometer eine Verdunstungstemperatur (Verdunstungskälte) und an der trockenen Quecksilbersäule eine normale trockene Temperatur. Aus beiden Temperaturwerten, d.h. aus der Temperaturdifferenz, wird dann mit Hilfe einer Psychrometertabelle die meteorologisch genaue rel. Luftfeuchtigkeit ermittelt. (siehe Abbildung)</p>
<p><strong>Haarhygrometer</strong><br />
Einfache Haarhygrometer sind in Druckereibetrieben zur Messung der Raumfeuchtigkeit und auch zur Messung der Gleichgewichtsfeuchtigkeit mit einem Schwertfühler leider immer noch vereinzelt anzutreffen. Solche Geräte messen aber nicht in der heute notwendigen und geforderten Genauigkeit und Schnelligkeit. Sie sollten also gegen moderne elektronische Geräte ausgetauscht werden. Das Messprinzip von Haarhygrometer beruht auf den hygroskopischen Eigenschaften von speziellen Haaren und deren damit verbundenen Längenänderung. Diese Längenänderung durch Feuchtigkeitsabgabe und &#8211; aufnahme wird über ein Hebelsystem auf einen Zeiger übertragen. Die rel. Luftfeuchtigkeit in % wird direkt auf einer Skala übertragen  und kann dort abgelesen werden. Eine ständige Eichung solcher Geräte ist unbedingt notwendig.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Massenware „made in Germany“: Papier-Produktion damals und heute</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 08:02:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Backs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Tablet, Smartphone und Zeitungssterben zum Trotz: Das Medium Papier ist begehrt. 19 Millionen Tonnen produziert allein die deutsche Industrie pro Jahr, Papiertechnologen und Papieringenieure arbeiten heute in einem Hightech-Berufsfeld. Ausstellungen wie Deutschlands größtes Papiermuseum in Bergisch-Gladbach bei Köln zeigen, wie die Branche wuchs. Ulman Stromer hat seinen Platz in den Museen des Landes schon lange. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tablet, Smartphone und Zeitungssterben zum Trotz: Das Medium Papier ist begehrt. 19 Millionen Tonnen produziert allein die deutsche Industrie pro Jahr, Papiertechnologen und Papieringenieure arbeiten heute in einem Hightech-Berufsfeld. Ausstellungen wie Deutschlands größtes Papiermuseum in Bergisch-Gladbach bei Köln zeigen, wie die Branche wuchs. </strong></p>
<div id="attachment_3052" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-large wp-image-3052" title="Papier_Papiermaschine_heute" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/07/Papier_Papiermaschine_heute-540x403.jpg" alt="" width="500" height="403" /><p class="wp-caption-text">Papiermaschine, 2011: Foto: VDP</p></div>
<p>Ulman Stromer hat seinen Platz in den Museen des Landes schon lange. Vor den Toren Nürnbergs baute der Franke an der Pegnitz die erste deutsche Papiermühle, und zwar 1390.  Mit Wasserkraft begann damals die Massenproduktion in einer Branche, die vor allem mit der Erfindung des Buchdrucks und durch die Industrialisierung unaufhaltsam wuchs. In mehr als 200 Fabriken sind in Deutschland heute rund 46.000 Menschen an der Herstellung von 300 Sorten Papier beteiligt. Zu bewundern ist die Welt des Papiers und der Drucker mittlerweile in vielen Ausstellungen wie dem Deutschen Museum in München oder dem <a href="http://www.gutenberg-museum.de/" target="_blank">Gutenberg Museum Mainz</a>. Deutschlands größtes Papiermuseum ist in der Nähe von Köln zu finden und eine Ausflug wert. Die <a href="http://www.papiermuehle-alte-dombach.de/8.html" target="_blank">Papiermühle Alte Dombach</a> von Bergisch-Gladbach zeigt als Rheinisches Industriemuseum die Geschichte der Papierindustrie von den Anfängen bis zur Gegenwart.</p>
<div id="attachment_3055" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-large wp-image-3055" title="Papier_Papiermaschine_PM4" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/07/Papier_Papiermaschine_PM4-540x438.jpg" alt="" width="500" height="438" /><p class="wp-caption-text">Papiermaschine, 1889: Foto: LVR-Industriemuseum</p></div>
<p>Das Museum setzt auf interaktive und anschauliche Vermittlung: Die Besucher können in der 1620 gegründeten Mühle ein Rad beim Antrieb des Lumpenstampfwerks beobachten und selbst ein Blatt Papier aus der Bütte schöpfen. Sie werden mit dem Lärm einer modernen Papierfabrik konfrontiert und haben die Möglichkeit, die Entstehung einer Papierbahn auf einer Papiermaschine verfolgen. Die Maschinen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts beeindrucken, besonders die PM4. Das ist eine 40 Meter lange und fünf Meter hohe Papiermaschine aus dem Jahr 1889.  Die detailgetreuen Modelle einer Papiermühle und einer Papierfabrik führen den gewaltigen Sprung von der handwerklichen zur industriellen Fertigung vor Augen.</p>
<div id="attachment_3054" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-large wp-image-3054" title="Papier_Papiertechnologin" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/07/Papier_Papiertechnologin-540x541.jpg" alt="" width="500" height="541" /><p class="wp-caption-text">Achtsam: Papiertechnologin im Einsatz. Foto: VDP</p></div>
<p>Heute wird der Papierverbrauch in Deutschland pro Kopf und Jahr mit rund 224 Kilogramm beziffert. Moderne Papiermaschinen sind Kolosse mit zwei Stockwerken und oft länger als 100 Meter. Bis zu 2000 Meter Papier produzieren diese in der Minute, die Jahresproduktion einer PM4 ist innerhalb einer Stunde erreicht. Anschaulich dargestellt sind diese Kontraste zwischen der Nutzung und dem Konsum von Papier, Zellstoff, Pappe und Karton im 19. Jahrhundert und der Gegenwart in der Bergisch-Gladbacher Dauerausstellung. Das Thema Umweltschutz bietet hier natürlich viele Diskussionspunkte. Rund 390 Millionen Tonnen an Papierprodukten werden welweit zurzeit im Jahr produziert, der Bedaf an Wasser und Holz ist gigantisch. Auch, wenn der Rohstoff Altpapier in der deutschen Industrie als einer der weltweit wichtigsten heute bereits einen Anteil von 60 Prozent hat.</p>
<div id="attachment_3053" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-large wp-image-3053" title="Papier_Papieringenieur" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/07/Papier_Papieringenieur-540x541.jpg" alt="" width="500" height="541" /><p class="wp-caption-text">Aufgerollt: Papieringenieur heute. Foto: VDP</p></div>
<p>Wir sehen: Vielseitig ist der Beruf des Papiertechnologen auf jeden Fall, die <a href="http://www.papiertechnologe.de/frame_html_aufg.html" target="_blank">Aufgabenfelder</a> der dreijährigen dualen Ausbildung anspruchsvoll. Welche Bereiche abgedeckt werden, zeigt die Website des <a href="http://www.vdp-online.de/" target="_blank">Verbands Deutscher Papierfabriken</a> (VDP). Studiengänge zum Papieringenieure gibt es an der Hochschule München, TU Darmstadt und TU Dresden, an der <a href="http://www.dhbw-karlsruhe.de/allgemein/studiengaenge-technik/papiertechnik/" target="_blank">Berufsakademie Karlsruhe</a> wird ein duales Studium angeboten.</p>
<p>Ganz zum Schluss noch einmal zurück zu den Wurzeln und Ulman Stromer in Franken: Wer von unseren Lesern demnächst bei Weizen oder Spezi auf der Wöhrder Wiese in Nürnberg weilt, der kann sich und uns ein Bild machen. Ein Denkmal in Form eines Papierstapels aus Metall erinnert dort nämlich an der ehemaligen Standort der Hadermühle, die erste deutsche Papiermühle und ihren Erbauer Ulman Stromer.</p>
<p>Also: Wer macht ein Foto und postet es für unsere Facebook-Freunde?</p>
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		<title>Die Vergilbung und Lichtbeständigkeit von Papier</title>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 09:59:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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		<description><![CDATA[Fast allen weißen gestrichenen, gussgestrichenen und auch ungestrichenen Natur- papieren , werden heute als „Weissmachereffekt“ so genannte optische Aufheller  zugesetzt. Das sind physikalisch gesehen, fluoreszierende Stoffe, die unsichtbares Licht absorbieren, dadurch angeregt werden und ein für uns dann sichtbares Licht aussenden. Das Papier wirkt heller und weisser. Leider sind diese Zusatzstoffe nicht lichtecht und daher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fast allen weißen gestrichenen, gussgestrichenen und auch ungestrichenen Natur- papieren , werden heute als „Weissmachereffekt“ so genannte optische Aufheller  zugesetzt. Das sind physikalisch gesehen, fluoreszierende Stoffe, die unsichtbares Licht absorbieren, dadurch angeregt werden und ein für uns dann sichtbares Licht aussenden. Das Papier wirkt heller und weisser. Leider sind diese Zusatzstoffe nicht lichtecht und daher sehr instabil.</strong></p>
<p>Sie verlieren  schnell ihren Weissmachereffekt unter dem Einfluss von Tageslicht  und es kommt zu einer  Vergilbung. Auch ohne Lichteinfluss kann es zu Vergilbungen kommen. Dann spricht man von Dunkelreaktionen.  Solche Vergilbungen können bei gestrichenen Papieren auch zu einer Versprödung des Papiers führen. Auch holzfreie ungestrichene Papiere sind übrigens einer solchen Alterungsvergilbung ausgesetzt, da auch bei solchen Qualitäten zur Verbesserung der Weiße optische Aufheller zugesetzt werden. <span id="more-2982"></span></p>
<p>Bei holzhaltigen Naturpapieren ist es vor allen Dingen das im Holzschliff noch enthaltene Lignin (ca. 22%-28 %), das eine schnelle Vergilbung oder sogar Bräunung des Papiers verursachen kann. Je holzhaltiger ein Papier, desto schneller die Vergilbung.  Das trifft auch zu für die Recycling-Qualitäten. Auch bei gestrichenen Papieren kann man grob sagen, dass ein weißeres Papier schneller vergilbt aus ein weniger weißes. Deswegen müssen hochweiße gestrichenen Papiere nicht zwangsläufig auch die „besseren“ Papiere sein.</p>
<p>Vorsicht übrigens bei farbigen Papieren!! Hier kann es zusätzlich zur Lichtvergilbung auch zu einer mehr oder weniger schnellen Verblassen oder gar Verschwinden der Farben kommen. Wenn es für eine bestimmte Druckarbeit erforderlich ist, ein farbiges Papier einzusetzen, dann sollte man sich beim Feinpapiergrosshändler nach der Lichtbeständigkeit bzw. Lichtechtheit erkundigen.<br />
Druckfarben werden bezüglich ihrer Lichtechtheit nach der so genannten Wollskala von der Stufe 1 bis zur Stufe 8 bewertet:</p>
<p><strong>1 = gering<br />
2 = wenig<br />
3 = mäßig<br />
4 = ziemlich gut<br />
5 = gut<br />
6 = sehr gut<br />
7 = vorzüglich<br />
8 = hervorragend</strong></p>
<p>Es wäre wünschenswert, wenn auch weiße Papiere im Zusammenhang mit der Alterungsbeständigkeit hinsichtlich ihrer Lichtbeständigkeit oder Lichtechtheit  eine entsprechende Klassifizierung erfahren würden.</p>
<p><strong>Anmerkung:</strong> Wird Papier und Pappe aggressiven Umwelteinwirkungen, wie verschiedenen Arten von Bestrahlung, erhöhter Temperatur oder chemischen Angriffen über mehrere Stunden ausgesetzt, können Rückschlüsse auf die im Papier im Laufe der Jahre auftretenden natürlichen Veränderungen gezogen werden. Die Norm DIN ISO 5630 beschreibt ein Verfahren zur beschleunigten Alterung von Papier und Pappe durch eine Trockenwärmebehandlung.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		<title>Für Printprojekte mit grüner Seele</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/fur-printprojekte-mit-gruner-seele-2833.html</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 13:36:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Michael Schoberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Printing Green]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Green-IT]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Arjowiggins Graphic bietet seinen Online-Service seit Kurzem auch in deutscher Sprache. Mit neuen Website informiert der Konzern nicht nur über umweltfreundliche Wege der Papierstellung, sondern bietet auch einen Umwelt-Rechner zur Planung von nachhaltigen Printprojekten an. Früher in der Schule war Umweltpapier eine echte Qual, die Tinte verwischte darauf und die graue Farbe war alles andere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Arjowiggins Graphic bietet seinen Online-Service seit Kurzem auch in deutscher Sprache. Mit neuen Website informiert der Konzern nicht nur über umweltfreundliche Wege der Papierstellung, sondern bietet auch einen Umwelt-Rechner zur Planung von nachhaltigen Printprojekten an.</strong></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-large wp-image-2834" title="Arjowiggins_Gutenberg Blog" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/02/Screenshot-website-540x300.jpg" alt="" width="540" height="300" /></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><span id="more-2833"></span></p>
<p>Früher in der Schule war Umweltpapier eine echte Qual, die Tinte verwischte darauf und die graue Farbe war alles andere als schön anzusehen. Diese Zeiten sind schon lange vorbei, auch dank Herstellern wie Arjowiggins Graphic kann umweltfreundliches Papier inzwischen auch für Hochglanzprodukte verwendet werden. Der Schlüssel zur umweltbewussten Produktion von Printprodukten ist dabei nicht nur die Verwendung von Altpapier, sondern auch die Reduzierung von Chemikalien, Wasser und Energie während der Herstellung. So verbraucht 100 Prozent recyceltes Papier in der Herstellung fünfmal weniger Energie, zweimal weniger Wasser und erzeugt 45 Prozent weniger Kohlendioxid gegenüber einer normalen Papierherstellung. Auf sein Papier zu achten, ist also durchaus sinnvoll. Wie viel die Umstellung der Papiersorten der Natur wirklich bringt, kann man mit dem Umweltrechner von Arjowiggins Graphic ausrechnen. Man wählt einfach Grammatur, Seitenzahl, Papiersorte und andere Komponenten aus und das Ergebnis zeigt, wie viel Ressourcen eingespart wurden.</p>
<p><strong>Keine reine Werbeseite, sondern gezielte Aufklärung</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2835" title="Umweltrechner_Gutenberg Blog" src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/02/Umweltrechner.jpg" alt="" width="150" height="360" />Doch dem Papierhersteller geht es nicht nur die Kommunikation der eigenen Leistungen, sondern auch Information und Aufklärung. So gibt es zahlreiche interessante Texte zum Thema Papierrecycling, Umweltschutz oder nachhaltige Produktionsprozesse. Für diese besondere Arbeit bekam das Unternehmen im letzten Jahr deshalb auch den Kommunikationspreis des EU-Umweltzeichens. Eine große Auszeichnung für Arjowiggins Graphic, die erneuert die umweltfreundliche Arbeit des innovativen Unternehmens unterstreicht. So war es der belgische Papierhersteller, der 2009 erstmals in Europa gestrichen, hochweißes Papier aus 100 Prozent recyceltem Material. Inzwischen vertraut sogar das Louvre in Paris auf die umweltfreundlichen Produkte.</p>
<p>Mehr gibt´s hier:<br />
<a href="http://www.arjowigginsgraphic.de" target="_blank">www.arjowigginsgraphic.de</a></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Bedrucken von Transparentpapier</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/papier/das-bedrucken-von-transparentpapier-1914.html</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Dec 2010 10:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Transparentpapiere sind interessante, abwechslungsreiche, schöne und vor allen Dingen auch universelle Papiere. Sie lassen sich verarbeiten auf allen marküblichen Kopierern, sie sind geeignet für Arbeiten mit Tusche, Tuschefüller, Blei-,Farb- und Filzstiften und sie können auch eingesetzt werden auf Kopierer, Laser- und Inkjetdrucker. Transparentpapiere lassen sich selbstverständlich schneiden, stanzen, bohren, falzen, rillen und sogar mit einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/12/pb_5.jpg" alt="" title="Der Gutenberg Blog berichtet über Papier" width="550" height="460" class="aligncenter size-full wp-image-2708" /><br />
<strong>Transparentpapiere sind interessante, abwechslungsreiche, schöne und vor allen Dingen  auch universelle Papiere. Sie lassen sich verarbeiten auf allen marküblichen Kopierern, sie sind geeignet für Arbeiten mit Tusche, Tuschefüller, Blei-,Farb- und Filzstiften und  sie können auch eingesetzt werden auf Kopierer, Laser- und Inkjetdrucker. Transparentpapiere lassen sich selbstverständlich schneiden, stanzen, bohren, falzen, rillen und sogar mit einer Heißfolienprägung versehen. Besonders interessante Effekte lassen sich mit Filigranstanzungen erzielen. Auch eine Drucklackierung lässt sich aufbringen und selbstverständlich können auch die verschiedenen Bindetechniken praktiziert werden. </strong></p>
<p>Die vielen auf dem Markt befindlichen weißen und farbigen Transparentpapiere  findet man in aufwendigen Geschäftsberichten, für mehrfarbige Glückwunschkarten und Einladungen, für ansprechende Speisekarten und  sogar für repräsentative Visitenkarten. Transparentpapiere bieten Raum für fast jede kreative Idee, um sich aus der Vielzahl anderer standardisierter Druckerzeugnisse durch ihre besondere charakteristische Beschaffenheit herauszuheben und auf sich aufmerksam zu machen.<br />
Die schöne, ruhige und gleichmäßige Transparenz und andere Eigenschaften solcher  Papiere ergeben sich durch die Verwendung besonders ausgesuchter Zellstoffe in Verbindung mit der Bearbeitung der Fasern durch die sogenannte Mahlung in einem Refiner. Dabei wird ganz gezielt eine Veränderung der Faserform vorgenommen. Für transparente Papiere erfolgt dabei weniger ein Schneiden oder Kürzen der Fasern, sondern vielmehr ein Quetschen. Das führt zu einer wesentlichen Vergrößerung der Faseroberfläche, verbunden mit einer Zunahme der gewünschten Lichtdurchlässigkeit d.h. der Transparenz, bei gleichzeitger Abnahme des Weißgrades&#8230;<a href="http://www.gutenbergblog.de/papier/das-bedrucken-von-transparentpapier-1914.html" target="_self">weiterlesen!</a><span id="more-1914"></span>Für einen Drucker ist es wichtig zu wissen, dass sich durch diese Art der Stoffmahlung auch die  Poren und Zwischenräume des Papiers schließen , die Saugfähigkeit des Papiers abnimmt und damit ist  eine deutliche  Verlängerung der Wegschlagzeit der Druckfarbe verbunden. Die beiden nachstehenden Oberflächenaufnahmen zeigen in sehr starker Vergrößerung, wie bei einem transparenten Papier die einzelnen Fasern durch die gequetschte Mahlung, die in der Fachsprache auch als „schmierige Mahlung“ bezeichnet wird, flach und so gut wie ohne Poren und Zwischenräume aufliegen. Im Vergleich dazu weist das andere Naturpapier Zwischenräume auf in die die Druckfarbe gut und schnell wegschlagen kann.<br />
Aufgrund dieser speziellen Fertigungsmethoden ergibt sich für den Drucker, auf drei besonders wichtige drucktechnische Gesichtspunkte zu achten.<!--more--></p>
<p>1. Da die Oberfläche von Transparentpapier eine sehr schlechte Saugfähigkeit hat, ist es am besten, rein oxidativ trocknende Druckfarben einzusetzen. In der fachlichen Umgangssprache werden diese Farbserien auch als Folienfarben bezeichnet. Das sind Druckfarben die keine Mineralöle aufweisen und darum allein durch Luftsauerstoff vom pastösen in einen (trocknen) festen Zustand übergehen müssen. Die richtige Druckfarbe ist also die erste Voraussetzung für eine gute Trocknung und für eine einwandfreie Verbindung der Druckfarbe mit der Oberfläche des Papiers.</p>
<p>2.  Das Feuchtmittel spielt im Offsetdruck eine wichtige Rolle. Für die Wasserführung gilt nach wie vor die „goldene Faustregel“: So viel Wasser wie notwendig, aber so wenig wie möglich. Mit den Feuchtwasserzusatzmitteln sollte sehr sparsam umgegangen werden. Wir empfehlen, einen pH-Wert von nicht unter pH 6 einzustellen. Der pH-Wert unseres Transparentpapiers liegt zwar im neutralen Bereich von pH 7, der aber mit +  1,5 schwanken kann. Deshalb besonders kontrollierter Umgang mit Feuchtwasser-Zusätzen!</p>
<p>3. Durch die spezielle Beschaffenheit von Transparentpapier ergibt sich auch die Eigenschaft einer besondere Empfindlichkeit gegenüber klimatischen Schwankungen. Wir empfehlen, eine relative Feuchte von 50-55% bei 20° C im Druck und Verarbeitungsraum konstant einzuhalten. Sind diese Voraussetzungen nicht gegeben, so ist nach dem Druck eine klimaschützende Umhüllung erforderlich, um eine Verspannung oder eine Randwelligkeit der Auflage zu verhindern</p>
<p>Aber es gibt auch den wasserlosen Offsetdruck, der heute in vielen Druckereien betrieben werden kann. Er ist für das bedrucken von Transparentpapier und anderen nichtsaugende Materialien sehr gut geeignet. Denn durch die Abwesenheit von jeglichem Feuchtmittel  wird die oxidative Trocknung der Druckfarbe begünstigt und jegliche Trocknungsverzögerung oder -verhinderung durch den Einfluss von Wasser verhindert, vor allen Dingen bei Drucksujets, die nur eine geringe Farbabnahme haben.</p>
<p>Der wichtigste Vorgang für einwandfreie Druckergebnisse auf Transparentpapier im Offsetdruck ist das Trocknen der Druckfarbe bei gleichzeitiger Beachtung der klimatischen Bedingungen. Deshalb Kurzfassung die wichtigsten technischen Hinweise:</p>
<ul>
<li>Verwendung rein oxidativ  trocknender Druckfarben (Folienfarben)</li>
</ul>
<ul>
<li> Knappe Wasserführung praktizieren</li>
</ul>
<ul>
<li> Einstellung des Feuchtmittels auf einen pH-Wert von nicht unter pH 6.0</li>
</ul>
<ul>
<li> Für einen ausreichenden Farbverbrauch achten</li>
</ul>
<ul>
<li> Der wasserlose Offsetdruck ist eine sehr gute Alternative zum konventionellen Offsetdruck mit Wasser</li>
</ul>
<ul>
<li> Bei der Praktizierung der UV-Trocknung ist durch die Wärmeeinwirkung besondere Vorsicht geboten! (evtl. gibt es Planlageprobleme)</li>
</ul>
<p>Hinzuweisen ist aber auch auf mögliche Kontaktrektionen, die bei ein- oder auch zweiseitigem Druck von dunklen Vollflächen in sehr seltenen Fällen auftreten können. Dabei können sich  nach dem Trocknen  der Farben auf den Flächen fettähnliche und  unerwünschte „Fettflecken“ (Ölabscheidungen) bilden. Vermutlich sind es flüchtige Spaltprodukte, die während des oxidativen Trocknungsprozesses ausgasen, nicht in die Rückseite des im Stapel darüberliegenden Bogens eindringen können, sondern praktisch auf die Oberfläche der Farbfläche  zurückschlagen. In anderen Fällen kann es auch zu Abstosserscheinungen kommen, wenn der Bogen zweiseitig  bedruckt werden soll. Dabei kann beobachtet werden, dass beim Drucken der zweiten Seite die Farbe immer dort abgestoßen wird, wo der Bogen Kontakt gehabt hat mit der Druckfarbe der ersten Seite. In solchen Fällen sind es ebenfalls Ausgasungen von Spaltprodukten der Druckfarbenschicht des Schöndrucks der auf der Widerdruckseite partielle Ablagerungen  verursacht hat.</p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wasserloser Offsetdruck: Es geht auch umweltfreundlich!</title>
		<link>http://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/wasserloser-offsetdruck-es-geht-auch-umweltfreundlich-2676.html</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 09:15:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Walenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum wasserloser Offsetdruck? Der Offsetdruck ist ein Flachdruckverfahren. Dabei befinden sich die druckenden und nichtdruckenden Partien der Druckform in einer Ebene. Die druckenden Stellen sind farbführend, während die nichtdruckenden farbabweisend sind. Diese Wechselwirkung ist auf grenzflächenphysikalische Phänomene zurückzuführen. Die druckenden Zeichnungselemente der Flachdruckform zeigen ein hydrophobes, also ein wasserabstoßendes und damit ein oleophiles Verhalten im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warum wasserloser Offsetdruck?</strong></p>
<p>Der Offsetdruck ist ein Flachdruckverfahren. Dabei befinden sich die druckenden und nichtdruckenden Partien der Druckform in einer Ebene. Die druckenden Stellen sind farbführend, während die nichtdruckenden farbabweisend sind.<br />
Diese Wechselwirkung ist auf grenzflächenphysikalische Phänomene zurückzuführen. Die druckenden Zeichnungselemente der Flachdruckform zeigen ein hydrophobes, also ein wasserabstoßendes und damit ein oleophiles Verhalten im Gegensatz zu den nichtdruckenden Partien, die hydrophile und damit oleophobe Eigenschaften aufweisen. Der eigentliche Druckprozess vollzieht sich im Offsetdruck dadurch, dass zuerst die nichtdruckenden Stellen der Druckform mit Hilfe eines Feuchtwerkes mit einem dünnen Feuchtigkeitschleier überzogen werden. Unmittelbar danach erfolgt die Einfärbung der druckenden Stellen mit Hilfe des Farbwerkes.<br />
Bei diesem Einfärbungsvorgang rollen die sogenannten Farbauftragswalzen auch über den Feuchtigkeitsschleier hinweg. Dass führt dazu, dass die Druckfarbe im Laufe der Zeit mehr oder weniger Feuchtmittel aufnimmt; sie emulgiert mehr oder weniger stark. Diese hier nur ganz kurz angedeuteten unkontrollierbaren physikalischen und chemischen Grenzflächenprobleme im Zusammenhang mit einem wässrigen sauren Feuchtmittel sind es aber, die dem Offsetdruck sowohl im Bogen- als auch im Rollenoffsetdruck manchmal nicht unerhebliche und auch verschiedene Schwierigkeiten bereiten.<span id="more-2676"></span></p>
<p>Unter den heutigen Erkenntnissen betrachtet, stellt das Feuchtmittel auch ein ökologisches Problem dar. Denn es wird nicht mit klarem Leitungswasser gedruckt, sondern mit verschiedenen, bedenklichen chemischen Zusätzen und auch mit einem Anteil an Isopropanol.<br />
Isopropanol ist als organische Verbindung und kann als Vorläuferschadstoff für die Entstehung von Ozon unter Einfluss von Sonnenstrahlen bezeichnet werden. In der Schweiz haben deshalb die Offsetdrucker bereits eine nicht unerhebliche Abgabe für die Verwendung von flüchtigen organischen Verbindungen zu bezahlen. In Deutschland ist langfristig nicht auszuschließen, dass gesetzliche Auflagen sogar zu einem Verbot von schnellflüchtigen Lösungsmitteln führen&#8230;</p>
<p>Es hat deshalb zu keiner Zeit an Versuchen gefehlt, sich aus unterschiedlichen Gründen von der „Geisel Feuchtmittel&#8221; im Offsetdruck zu befreien, zumal es für den Drucker, im Gegensatz zur Druckfarbe, keinerlei Möglichkeit einer objektiven Kontrolle der richtigen Feuchtmittelmenge für die Einhaltung einer guten Farbe-Wasser-Balance gibt.</p>
<p>Schon der Mit-Erfinder des indirekten Flachdruckverfahrens und große deutsche Offsetpionier Caspar Hermann (1871-1934) hat Versuche mit wasserlosem Offsetdruck gemacht. Es wird vermutet, dass er in die Druckfarbe bestimmte Präparate „gemixt&#8221; hat die sicherstellten, dass auch ohne Feuchtung die nichtdrucken Partien der Flachdruckplatte Farbe annehmen. Erst 1967 stellte die damalige 3MCompany auf der DRUPA erstmals eine spezielle Druckplatte vor, bei der die nichtdruckenden Partien eine Oberfläche hatte, die eine stark farbabweisende Silikonschicht hatte.</p>
<p>Heute stehen für den wasserlosen Offsetdruck in erster Linie Platten der Firmen Toray (Japan) und Presstek (USA) zur Verfügung. Es besteht die Möglichkeit der externen analogen und digitalen Bebilderung mit anschließender manuellen oder maschinellen analogen Entwicklung. Die interne direkte digitale Bebilderung in der Offsetmaschine (CTP = Computer to Press) in Verbindung mit dem wasserlosen Offsetdruck kann heute bereits schon an einigen Bogenoffset-Druckmaschinen praktiziert werden.</p>
<p>Der wasserlose Offsetdruck ist also nicht einfach nur eine „Umsteigertechnik&#8221; von nass auf trocken, sondern es ist die modernste „Einsteigertechnik&#8221; in den Offset-Digitaldruck. Die Platten bieten ideale Voraussetzung für die thermische, integrierte Bildaufzeichnung in der Offsetmaschine. In allen Fällen erfolgt bei der Bildaufzeichnung die Entfernung der auf der Oberfläche liegen den farbabstoßenden Silikonschicht und damit ein Freilegen der farbführenden Photopolymerschicht. Die druckenden Elemente liegen damit um etwa 2 my vertieft. Das führt zu der Möglichkeit, mehr Farbe als bei den konventionellen Nassoffset-Platten auf das Papier zu übertragen. Die Druckqualität ist „knackiger&#8221; kontrastreicher und leuchtender. In Verbindung mit unseren matten und glänzenden ikono-Qualitäten, aber auch den spiegelglänzenden Oberflächen von Chromlux läßt sich ohne Übertreibung sagen, dass mit Hilfe der wasserlosen Offsettechnik eine fotografische Qualität erreicht wird. Das Auflösungsvermögen liegt bei bis zu 4000 dpi. damit sind auch beste Voraussetzungen gegeben für die Verwendung eines frequenzmodulierten Rasters. Im übrigen haben Farb-Dichtemessungen auch ergeben, dass mit wasserlosen Platten mit einer geringeren Tonwertzunahme gerechnet werden kann.</p>
<p><strong>Welche Papiere für den wasserlosen Offsetdruck?</strong><br />
Der wasserlose Offsetdruck braucht keine Spezialpapiere, wie es noch vor 20 Jahre der Fall war. Denn die heute zur Anwendung kommenden Druckfarben haben sich der wasserlosen Technik angepasst und die Druckmaschinen sind weitgehend auch so ausgerüstet, dass eine relativ gute und konstante Temperierung der Farbwerke möglich ist.</p>
<p>Wer die Vorteile des ökologischen wasserlosen Offsetdrucks voll ausgeschöpfen möchte und gleichzeitig dabei hohe Druckqualität erzielen möchte, sollte auch gute Papiere eingesetzen. Dabei kann es sich um matt und glänzend gestrichenen Qualitäten handeln, aber auch um die vielen Naturpapiere mit ihren aufeinander abgestimmten Farben und unverwechselbaren Oberflächenstrukturen.</p>
<p>Der wasserlose Offsetdruck kann seine Stärken aber auch voll beweisen, wenn es um das Bedrucken von feuchtigkeitsempfindlichem Transparentpapiere geht. Bei diesen nichtsaugenden Materialien wird durch die Abwesenheit von jeglichem Feuchtmittel, der oxidative Trocknungsprozess der Druckfarben wesentlich verbessert, ja fast garantiert Es tritt also keine Trocknungsverzögerung oder gar -Verhinderung auf wie es im Naßoffsetdruck beobachtet wird, wenn mit zu viel saurem Feuchtmittel gedruckt wird, oder bei wenig Zeichnungsbild der Farbverbrauch zu gering ist und dadurch die Druckfarbe zu viel Wasser aufnimmt, d.h. stark emulgiert.</p>
<p>Wasserloser Offsetdruck heißt also schnelle sichere Trocknung der Druckfarbe in Verbindung mit einer optimalen Haftung mit der Oberfläche des Papiers. Im übrigen ist der wasserlose Offsetdruck auch eine ideale Technik für das Drucken von Gold- Silber- und Iriodin-Druckfarben, weil diese Metallicfarben unter dem Einfluss des meist sauren Feuchtmittels möchte, sollte auch gute Papiere eingesetzen. Dabei kann es sich um matt und besonders „leiden&#8221; können und ihren schönen metallischen Charakter und ihre Brillanz einbüßen.</p>
<p>Der wasserlose Offsetdruck hat sich im Laufe der Zeit, fast heimlich still und leise aber auch stetig, zu einem Verfahren entwickelt das einen sehr rentablen und stabilen Nischenmarkt für Spezialprodukte und für Druckerzeugnisse höchster Qualität bedient. Durch die moderne Technik der integrierten digitalen Druckformbebilderung in der Offsetmaschine (CtP / DI), durch die zunehmende Präsenz von Offsetmaschinen mit DI-Technik und mit der Weiterentwicklung von Offsetmaschinen mit Kurzfarbwerken &#8211; auch für den Zeitungsdruck- hat sich wasserlose Offsetdruck aus der Nische heraus für die Zukunft als ein ausgesprochen interessanter Wachstummarkt entwickelt. Welch hohe Druckqualität der Zeitungsdruck z.B. erreicht hat, kann man sich tagtäglich beim Kölner Stadt-Anzeigen ansehen. Dort wird hervorragend farbig gedruckt. Die Bilder haben auf dem rauhen Zeitungsdruckpapier fast fotografische Qualität.</p>
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