Es gibt gerade in den Tiefen des Internets Tools und Applikationen von denen es ganz gut ist nichts zu wissen.  Nur ab und zu kommt man in eine Situation, in der man sich wünscht, dass dies anders wäre. Dann wäre man so dankbar, wenn man irgendwann einmal einen Artikel gelesen hätte, in dem genau dieses jetzt so dringend gesuchte Tool vorgestellt wurde.

In diesem Beitrag will ich auf ein Online-Tool hinweisen, was Websites in ein PDF konvertiert. Die Rede ist von pdfcrowd. Natürlich es gibt auch andere Möglichkeiten, eine URL in ein PDF umzuwandeln, aber mit pdfcrowd gelingt dies besonders gut – und einfacher geht es eigentlich auch nicht. Einfach die URL eingeben den „Convert to PDF“-Button drücken und fertig. → diesen Artikel weiterlesen!

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Crashkurs in InDesign CS4

Tom Schoener am Januar 16, 2010

Ein Tipp für alle jene, die sich gerade für den Umstieg auf die CS4 Version des Desktop-Publishing-Progamms InDesign entschieden haben bzw. die derzeit noch auf der Suche nach Argumenten für einen Wechsel von CS3 zu CS4 sind.
Auf der Homepage von Cleverprinting findet sich ein achtseitiger Schnellkurs des InDesign-Experten Günter Schuler, der alles, was neu und interessant an der Software ist, vorstellt. Kurz, aber gut und vor allem mit praktischen Tipps erklärt der Autor die neuen Features und Funktionen, wie Preflight, variable Textelemente, Cross Media Publishing oder wie man mit Kuler arbeitet. Fokus seiner Analyse der aktuellen Version liegt dabei insbesondere auf den neuen Funktionen, die für die alltägliche Satz- und Layoutarbeit relevant und notwendig sein könnten.
Der Testbericht hat schon fast eher den Charakter einer Schnellumschulung von InDesign CS3 zur aktuellen Version. Also wer wissen will, ob sich ein Update lohnt, sollte ein Blick in das PDF werfen.


Neueste Version des PDF-Analyzer veröffentlicht

Tom Schoener am Oktober 11, 2009

Es wird mal wieder Zeit, für einen Tipp zum Thema PDF: Der PDF-Analyzer 4.0 ist die Tage veröffentlicht worden. Verbessert wurde bei dieser Version das interne Rendering, zudem kann man es nun dank 128-Bit-AES-Unterstützung vom USB-Stick verwenden.

Für all´ jene, die mit dem PDF-Analyzer noch nichts anfangen können – hierbei handelt es sich um ein von Ingo Schmökel entwickeltes Analyse-Tool für PDF-Dokumente. Freeware wohlgemerkt. Die Windowsanwendung ist seit 2003 auf dem Markt und zeigt alles, was man beim Betrachten eines PDF-Dokuments nicht vordergründig sehen kann. Angefangen von den Layouteinstellungen, den Anzeigemodi, den verwendeten Farbprofilen, den eingebetteten Fonts, Metadaten und weitere technische Einstellungen bis hin zu den gesetzten Schutzattributen. Damit bleiben Daten wie Kopiererlaubnis, Verschlüsslungsstärke und JavaScript-Inhalte künftig nicht mehr verborgen. Gerade dann, wenn man mit einem PDF-Dokument Probleme hat, kann der PDF-Analyzer hilfreich sein.

Die knapp 30 Euro teure Pro-Version erlaubt neben der Analyse der PDF-Datei zudem deren Modifikation. So kann der Anwender unter anderem nachträglich das Seitenformat ändern und Seiten entfernen oder hinzufügen, ohne dabei ein neues PDF aus der ursprünglichen Datei erstellen zu müssen. Die Editieroptionen der Pro-Version des PDF-Analyzer sind in der Tat sehr hilfreich, da so nun auch ohne die originale Quelldatei ältere PDF-Dokumente bearbeitet werden können.

Dass damit auch das Zurücksetzen von Passwörtern, auch unbekannten, sowie der Sicherheitseinstellungen möglich ist, wird jeden erfreuen, der seine Quelldatei oder seine Passwörter verloren beziehungsweise vergessen hat. Mit dem Analyse-Tool muss man nun nur noch auf „Textinhalt“ klicken und prompt wird dieser unabhängig jedweder Sicherheitseinstellungen in den Windows-Editor exportiert.

Ganz unkritisch kann man dieses Tool jedoch nicht sehen. Schließlich erlaubt es, die Sicherheitseinstellungen zu umgehen, zum Beispiel wenn in einem PDF-Dokument festgelegt ist, ob ein Bild oder ein Text in eine Zwischenablage kopiert werden darf oder ob nicht.

Downloadlink


Plug-in zum Entfernen der PDF-Beschnittrahmen

Tom Schoener am September 13, 2009

Hier ein kleiner Tipp für all´jene, denen das Entfernen von PDF-Beschnittrahmen mit den von Adobe Acrobat für diese Zwecke angebotenen Tools zu schaffen macht: Es gibt hierfür nun das Plug-in JoCrop, das dem Anwender ermöglicht, sämtliche Beschnittrahmen mit einem einzigen Klick zu entfernen.

Nach dem man das Plug-In installiert hat, muss man nur noch auf „Dokument“ und dann auf „TrimBox beschneiden“ gehen – und das war´s dann auch schon. Das Beste daran, das von der JoLauterbach Software GmbH auf den Markt gebrachte Plug-in ist sogar kostenlos. Also einfach mal ausprobieren.


E-Books – Muss die Druckbranche umdenken?

Tom Schoener am August 11, 2009

Kann man tatsächlich die Mechanismen der Buchbranche mit denen der Musikindustrie vergleichen?
So geschehen durch den Berliner Wirtschaftssenator Harald Wolf auf einer von ihm, dem Verband Druck und Medien Berlin Brandenburg sowie dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels Berlin Brandenburg am 16. Juli initiierten Podiumsdiskussion, auf dem es eigentlich um das elektronische Publizieren im Allgemeinen gehen sollte.

Thematischer Schwerpunkt war dann aber doch das E-Book und dessen Auswirkungen auf die Druckbranche.

Grundtenor der Aussage des Wirtschaftssenators war ein Hinweis darauf, dass die Buchbranche nicht die gleichen Fehler machen sollte, wie eben die Musikindustrie und den Trend E-Book nicht versäumen solle. Die Buchbranche müsse es schaffen, ein eigenes Internetangebot für die „elektronischen Bücher“ der Öffentlichkeit bereit zu stellen. Der Vergleich mit der Musikbranche ist insofern legitim, als dass es im Ergebnis darum geht, ein Medium, sei es ein Tonträger oder ein Buch, derart zu komprimieren, dass es zu einem ständigen Wegbegleiter werden kann, ohne Ballast zu sein. So sind die Zeiten eines tragbaren CD-Players oder gar Walkmans mit der Erfindung des physisch deutlich kleineren MP3-Players längst vorbei. Hinzu kommen die gegen Null gehenden Produktionskosten für die digitale mp3-Version sowie die Möglichkeit, diese über das Internet vertreiben und und erhalten zu können.

Das PDF als Pentdant zu mp3, WAV, WMA und Co. Eine Analogie zu Buch vs. E-Book könnte nahe liegen – könnte!
Aber darum soll es hier eigentlich gar nicht gehen. Um jedoch Rückschlüsse aus einem solchen Vergleich ziehen zu wollen, muss man sich die Verschiedenheit der beiden Medien vor Augen halten. Während Musik durchaus neben anderen Tätigkeiten im Hintergrund laufen kann, liest man ein Buch oder man liest es eben nicht. Abgesehen davon, dass der Konsum eines Buches i.d.R. deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt als selbst ein intensives und bewusstes Hören einer Platte. Dieses unterschiedliche Nutzungsverhalten muss natürlich in Betracht gezogen werden, wenn man derartige Vergleiche bemühen möchte. Aber dies nur am Rande.
Letztlich ist die Diskussion doch wesentlich spannender, welche Auswirkungen das Kommen des E-Books auf die Druckbranche und Verlage haben wird – und dass das E-Book kommen wird, liegt auf der Hand.

So hat der E-Book-Reader Kindle seit seiner Einführung die erwarteten Verkaufszahlen deutlich überschritten. 4,4 Millionen verkaufte Geräte erhofft sich Amazon bereits für 2010. Zeitnah werden technische und monetäre Hindernisse überwunden und die Zahl der Bücher, die in digitalisierter Form zur Verfügung stehen werden, wird drastisch steigen.

In Kalifornien ist, um ein aktuelles Beispiel zu nennen, für das kommende Schuljahr geplant, aus Kostengründen die klassischen Lehrbücher durch E-Books zu ersetzen. Wie das letztlich im Detail umgesetzt werden soll, ob bis dahin zum Beispiel ausreichend Wiedergabegeräte zu Verfügung stehen werden, ist noch völlig unklar. Kaum zu übersehen ist jedoch, dass auch in Deutschland gern nach kostengünstigeren Alternativen Ausschau gehalten wird und die Vision, dass die Lehrbücher an den Schulen künftig in elektronischer Form daherkommen, ist dann natürlich keineswegs mehr abwegig. Daher stellt sich die Frage, welche Konsequenzen dies für die Druckbranche haben wird. Mit zunehmender Popularität der E-Books wird das Druckvolumen abnehmen. Nun muss sich die Branche fragen, welche Rolle sie in Hinblick auf das E-Book spielen will. Wird das E-Book zum verdammungswürdigen Objekt, welches Arbeitsplätze kostet, oder springt man auf den Zug auf und nutzt die Technikaffinität und das Wissen der Drucker im Umgang mit strukturierten Daten und beteiligt sich am Produktionsprozess der E-Books.

Vielleicht lässt sich zum Abschluss doch noch ein Vergleich mit der Musikindustrie ziehen. Feststeht, dass mit den Potenzialen des Internets und der Möglichkeit Musik digital zu erwerben, der Kauf von CDs deutlich zurückgegangen ist. Andererseits hat das Interesse an Schallplatten in den letzten Jahren wieder einen starken Boom erfahren. Übertragen auf die Buchbranche läge daher der Schluss nah, dass vermutlich Taschenbücher künftig durch das E-Book ersetzt werden. Die literarische Entsprechung zur LP, das gebundene Buch, könnte dann aber wieder an Bedeutung gewinnen. Es mag ein antiquiertes und übertrieben nostalgisches Denken sein, aber ein mit guten Büchern gefülltes Regal wird immer Statussymbol sein, denn es suggeriert Wissen. Ganz zu schweigen davon, dass denkbar selten vorkommt, dass ein Buch einfach aus der Bibliothek getilgt wird

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Workshop: PDF Transparenz

Michael Steinbrenner am Juni 26, 2009

Wir haben hier einen tollen Workshop zum Thema “PDF Transparenz” für euch!

Dieser Eintrag behandelt die Themen Transparenz, Überdrucken, Überfüllen und die hierfür relevanten Versionen 1.3 und 1.4 des Portable Document Formats (PDF).

Ladet euch jetzt den aktuellen Workshop als PDF herunter.

Workshop: PDF Transparenz



Dokumentenmanagement: Dem Chaos entfliehen

Tom Schoener am Juni 18, 2009

Bei der Vielzahl unterschiedlicher Schreib-, Grafik und Arbeits-Programme, die derzeit auf dem Markt sind, ist es praktisch unmöglich, jede Software auf dem Rechner installiert zu haben. Erschwerend kommt in diesem Fall hinzu, dass die Software-Hersteller in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen ihre Anwender mit aktualisierten und verbesserten Versionen erfreuen wollen. So kann es passieren, dass man ein Dokument, welches man beispielsweise von einem Kunden geschickt bekommen hat, nicht öffnen und/oder ansehen kann.

Schnelle Abhilfe für derartige Fälle bietet View Docs Online. Bei diesem Online-Dienst muss man einfach nur das jeweilige Dokument hochladen und kann es wenig später als Flash-Paper im Browser einsehen. Derzeit kann man die Microsoft Office Formate doc, docx, ppt, pptx, pps, xls sowie xlsx, daneben PDF, die Open Office Formate odt, odp, sxw, sxi sowie die Textformate txt und rtf mit View Doc Online hochladen. Das Dokument kann man gegebenenfalls als PDF-Datei herunterladen oder sogar auf der eigenen Webseite einbinden.

Das Ganze ist auch noch kostenlos und daher soll dem Anbieter die Ehre des letzten Wortes an dieser Stelle gebühren: „View Docs Online is a free service: no charges to pay, be happy!“


Der Foxit PDF Reader – Alternative zu Adobe?

Tom Schoener am Juni 10, 2009

Wenn es darum geht, Dokumente im PDF anzeigen und ausdrucken zu lassen, ist der Adobe Reader das Standard-Programm. Nunmehr ist die neunte Generation auf dem Markt und diese kommt u.a. mit schnelleren Ladezeiten und einer besseren Unterstützung multimedialer Inhalte daher. Der Funktionsumfang ist kräftig erweitert worden. So bietet die aktuelle Version die Möglichkeit, Dateien im PDF-Anhang öffnen zu können sowie die Dokumente mit Notizen zu versehen oder Inhalte als Textdatei abzuspeichern, wenn diese Option vom Autor freigegeben wurde. Daneben enthält der Adobe Reader Hilfen für Sehbehinderte, wie z.B. Sprachausgabetools oder die digitale Unterschrift. Damit behauptet Adobe in puncto PDF einmal mehr seine Marktführerschaft.

Nichtsdestotrotz, es gibt Alternativen zu diesem Programm – und das ist gut so. Denn ein Nachteil dieser vielen Funktionen ist, dass diese das Programm nur unnütz aufblähen. Das einst so handliche Tool, benötigt dann eine Unmenge an Speicherkapazität. Eine dieser Alternativen ist beispielsweise Foxit PDF. Die Downloaddatei dieses PDF Readers ist relativ klein. Foxit muss nicht installiert werden und ist somit sofort funktionsbereit. Im Unterschied zum Adobe Reader öffnet es PDF-Dokumente, so komplex sie auch seien mögen, deutlich schneller.

Die Hauptfunktionen des Originals finden sich auch bei Foxit. Man kann ebenso wie bei Adobe eine Seitenübersicht einblenden, direkt auf eine bestimmte Seite springen, den Text vergrößern oder verkleinern oder Textabschnitte kopieren. Es ist möglich, ein gesamtes PDF-Dokument in eine Textdatei umzuwandeln und Kommentare, sowie eigene Bilder einzufügen. Zudem beinhaltet Foxit sowohl eine Such-, als auch eine Druckfunktion.

Basierend auf dem PDF-Standard 1.6 unterstützt der Foxit PDF Reader zudem auch noch JavaScript in PDF-Dokumenten und lässt sich, wem diese „Grundausstattung“ nicht ausreicht, mit einer Vielzahl von Plug-Ins erweitern.

Betrachtet man den jeweiligen Funktionsumfang, kann Foxit mit Adobe nicht mithalten. In der alltäglichen Anwendung ist das kleinere Programm jedoch in den meisten Fällen in der Lage, das Original zu ersetzen. Mit der deutlich geringeren Speicherkapazität haben die Entwickler zudem einen weiteren Vorteil geschaffen, denn so lässt sich Foxit auch unterwegs einsetzen. Schade nur, dass dieses Programm einzig den Windows-Nutzer vorbehalten ist.

Weitere Programme zum Ansehen, Konvertieren und Extrahieren von PDF´s:

PDF-XChange Viewer
PDF XChange Pro
PDF2World


Tabbloid – RSS-Feeds im druckfertigen PDF

Tom Schoener am Juni 6, 2009

Um aus der Flut tagtäglich erscheinender News die den eigenen Bedürfnissen entsprechenden Informationen zu erhalten, sind RSS-Feeds wohl die sinnvollste Methode. Viele Webseiten bieten ihren Content mittlerweile in diesem Format an. Der User erhält so auf das Wesentliche beschränkte Nachrichten, die zumeist nur die Überschrift und den Anfang eines Textes beinhalten. Auf diese Weise kann man mit einem Blick eine relativ große Menge an Informationen verarbeiten und schließlich selbst entscheiden, welchen Artikel man tatsächlich vollständig liest. Kein Wunder, dass RSS-Feeds sich in den letzten Jahren immer mehr etabliert haben. Mittlerweile gehört es wohl zum Alltag, erst einmal in seinen Feed-Reader zu schauen. Der Klassiker ist dann der, dass man emsig am scrollen ist und am Bildschirm die News überfliegt.

Jetzt hat Hewlett Packard mit Tabbloid einen kostenlosen Internetservice gestartet, der aus den RSS-Feeds vollautomatisch ein PDF erstellt. Der User muss jetzt nur noch festlegen, zu welcher Zeit er sein PDF haben möchte und Tabbloid stellt aus den jüngsten Nachrichten der verschiedenen jeweils zuvor ausgewählten Webseiten ein PDF zusammen. Dieses wird schließlich per E-Mail verschickt und lässt sich dann gewissermaßen als kleine individuelle Zeitung ausdrucken.

Ein Haken bleibt jedoch: Da die meisten RSS-Feeds zumeist nur aus Überschrift und Teaser bestehen, selten jedoch den gesamten Beitrag beinhalten, muss der Anwender, wenn er schließlich den gesamten Artikel lesen will, doch wieder auf die jeweilige Webseite gehen. Dies stellt natürlich gewissermaßen die Sinnhaftigkeit eines solchen Service in Frage, denn einzig um Textbruchstücke zu lesen, wird wohl kaum jemand sich dieses PDF ausdrucken. Da jedoch die Zahl der Anbieter, die vollständige Texte und immer mehr auch Bilder in ihren Feeds anbinden, zusehends steigt, könnte sich Tabbloid aber durchaus einmal zu einer angenehmen Alternative zum Feed-Reader entwickeln.

Bis dahin kann man sich ja erst einmal auf die Webseiten beschränken, von denen man weiß, dass sie vollständige Texte in ihren RSS-Feeds anbieten und ergänzt diese mit den Feeds einiger Newsportale. Ein Versuch ist es allemal wert.


Endlich: Websites optimiert drucken

Tom Schoener am Juni 6, 2009

Das Internet stellt mittlerweile eine der Hauptinformationsquellen dar. Egal zu welchem Thema, es gibt stets eine Vielzahl mehr oder weniger hilfreicher Webseiten, auf denen der User die gesuchte Nachricht oder Information findet. Nicht selten will man sich diese dann doch ausdrucken. Problem hierbei jedoch ist, dass in der Regel gleich die gesamte Navigationsleiste, Sidebar, Werbung etc. beim Ausdruck mit zu Papier gebracht wird. Folglich hat man dann eine Vielzahl an Seiten, die zu einem nicht geringen Teil unnütze Informationen beinhalten.

Mit PrintFriendly gibt es jetzt einen Online-Dienst, der von der für den Ausdruck vorgesehenen Webseite eine Druckversion erstellt, die einzig den Text sowie die Inlinebilder beinhaltet. Man gibt einfach die URL ein und PrintFriendly erstellt eine von irrelevanten Informationen befreite Druckversion. Sollte man allein den Text benötigen und auf die Fotos verzichten wollen, macht man sein Häkchen bei „remove images“ und erhält so ein einzig aus dem Text bestehendes Dokument. Zudem bietet PrintFriendly dem User die Möglichkeit, auch einzelne Textabschnitte oder Bilder aus der Druckversion einfach per Mausklick zu entfernen. Im Ergebnis kann man sich also auf diese Weise schnell und einfach eine auf die individuellen Wünsche angepasste Druckversion erstellen.

Daneben lässt sich mit diesem Service auch noch ein PDF der jeweiligen Webseite erstellen – natürlich ebenso befreit von allem Unnützen. All diejenigen, die öfter Webseiten ausdrucken müssen oder wollen, sollten für eine schnelle Anwendung am besten das angebotene Bookmarklet nutzen. Und schließlich kann man PrintFriendly sogar als Plug-In in den eigenen Blog einbetten.

Ein nicht ganz unerhebliches Manko besteht allerdings bei diesem Online-Service: Dieser scheint bisher primär für den englischsprachigen Markt ausgelegt zu sein, den Umlaute werden leider weder in der Druck- noch in der PDF-Version übernommen. Bleibt die Hoffnung, dass PrintFriendly dieses Problem bald gelöst bekommt, denn abgesehen davon handelt es sich um ein sehr einfaches aber vor allem hilfreiches Tool.

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