Druckfrisch auf den Tisch. Fast 5 kg Inspiration, Orientierung und Information. Das schwergewichtige Jahrbuch »BLICKFANG – Deutschlands beste Fotografen« ist mit der neuen Ausgabe für 2013/2014 an den Start gegangen und zeigt auch diesmal wieder Arbeiten einer erlesenen Auswahl von mehr als 200 Fotografen/innen. 

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Tage der Typographie. Runde 13.

Marc-Michael Schoberer am Oktober 3, 2011

GLÜCK – die 13. Tage der Typographie

Gelegenheit zu Austausch, Weiterbildung und Umsetzung kreativer Ideen, wird es auch auf den diesjährigen Typotagen wie zu Hauf geben. Designer, Grafiker, Fachkräfte aus Druck und Medien sowie alle Interessierten sind herzlich zu diesem wirklich tollen Event eingeladen. Die Tage der Typographie finden vom 11. – 13. November 2011 in Düsseldorf statt.
Veranstalter sind auch in diesem Jahr wieder die Akademie für Druck und Medien NRW in “Koproduktion” mit TYPOSITION.



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Neue Schriftkollektionen von Veer

Marc-Michael Schoberer am März 17, 2011

BrandNEU Agency 26® und Filmotype®


Agency 26, voll und ganz inspiriert durch diverse Schriftarten der USA aus dem 19. Jahrhundert, wartet mit über 10 neuen Schriftfamilien und 23 Schriftstilen. Hört sich gut an, oder?

Alle Agency 26 – Schriftstile wurden von Brian Jaramilio entworfen, der seine eigene Inspiration gerne aus der grafischen Sprache der Surf- und Skateboardindustrie schöpft. Er steht auf Logos und Brands und das markt man den Schriften auf jeden Fall an.


Aber zurück zur Typo: Agency 26 bietet mit einem kompletten westeuropäischen Zeichensatz, alternativen Dickten, allen Kleinbuchstaben eine duch und durch moderne Version der Schriftstile vergangener Tage.
Da ich selbst auf “retro” stehe, finde ich auch diese Schriften top!

Newcommer No. 2 Filmotype: Nicht nur in Sachen “Mode” boomen die 50er und 60er Jahre, auch bei den Typografen findet dieses Zeitalter großen Anklang. Filmotype ist sozusagen die Schnittstelle zwischen Bleisatz und Computerrevolution. Ursprünglich umfasste Filmotype einige hundert Stile.

Filmotype entwickelte als erstes eine manuelle Lichtdruckmaschine, mit der dank eines fotochemischen Entwicklungsprozesses Überschriften und Anzeigen gesetzt werden konnten, und trug somit zur Revolutionierung des Werbelayouts und der Werbebeschriftung bei.

2006 hauchten Stuart Sandler und Font Diner der Filmotype-Marke mit der Absicht, diese historische Kollektion hochwertig zu digitalisieren und an die Moderne anzupassen, neues Leben ein.
Aber seht selbst…



Symmetrie – Ein Balanceakt

Drewers Steven am Januar 7, 2011

Symmetrie ist ein natürliches Prinzip der Ordnung, das den Mittelpunkt der Balance zwischen oder mehr gegenüberstehenden Seiten oder Objekten repräsentiert. Als ein fundamentales Prinzip der Gestaltung ist sie überall zu finden: von Architektur bis hin zu natürlichen Kristallformationen. In der Natur existiert sie mit einer Präzision und Schönheit die ihresgleichen sucht und so wirkt als würde ein Plan dahinterstecken und kein Zufall. Aus diesem Grund bedienen wir Menschen uns seit jeher dieses Prinzips.

Es gibt verschiedenen Arten von Symmetrie, die Wichtigsten sind jedoch Verschiebung, Reflektion und Rotation. Für jede von ihnen findet man in der Natur praktische Beispiele, und jede kann benutzt werden um eine bestimmte Botschaft zu kommunizieren, wenn man sie richtig und subtil zum Einsatz bringt.

Verschiebung

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Veer nimmt zahlreiche neue Schriftarten in die umfangreiche Kollektion auf und gibt die Verleihung von Auszeichnungen an Schriftdesigner bekannt.



Veer, Hersteller und Anbieter preisgünstiger visueller Elemente und designbezogener Produkte, erweitert sein Angebot an preisgünstigen und kunstvoll gestalteten Schriftarten. Auerßdem wurden zahlreiche neue Schriftkollektionen und einzelne, exklusive Schriften ins Portfolio aufgenommen.

TypeTogether, eine zur Nutzung durch Verlage und Unternehmen bestimmte Kollektion qualitativ hochwertiger und detailreicher Schriftarten, wurde um vier Schriften erweitert: Etica, Rue, Edita Small und Skolar. → diesen Artikel weiterlesen!


Ich muss zugeben, folgendes typografische Fundstück lässt sich nicht zwingend mit dem Attribut neu bezeichnen. Nun wage ich einmal die Behauptung, dass dieses Kleinod nicht nur mir entgangen sein dürfte und weil ich es ganz persönlich ganz hervorragend gemacht finde, möchte ich es den Lesern des Gutenbergblogs auch keineswegs vorenthalten.

Im Juni 2006 hat der Grazer Multimedia Student Philipp Strahl sich auf, wie ich finde, äußert kreative Art und Weise dem Thema Fonts angenommen und einen unterhaltsamen Sachfilm produziert. Zu Beginn des Videos gibt es eine kurze Einführung in die Konstruktion einer Schrift – und wenn man bisher glaubte, dass dies ein eher trockenes Thema sei, so lehrt uns das Filmchen von Philipp Strahl eines besseren.

Dem schließt sich eine Benefiz Gala an, bei denen die Schriften wie auf einer Modenschau präsentiert werden. Auf diese Weise werden im Film die unterschiedlichen Stile innerhalb der Typografie sehr anschaulich erklärt.

Ein kleiner inhaltlicher Fehler hat sich dann wohl doch in den Film eingeschlichen. Bei der Präsentation der Caslon wird scheinbar eine Baskerville verwendet – ein Fehler, der nach Angabe von Philipp Strahl auf eine falsch beschriftete Schriftart zurückzuführen sei und der auf dem Fontblog eine kleine Diskussionslawine heraufbeschworen hat, ohne dass letztlich dabei die Beurteilung des Filmes negativ ausfiel – im Gegenteil. Dem schließe ich mich, wie bereits erwähnt, gerne an. Aber machen Sie sich am besten selbst ein Bild:

Anmerkung: Im Film sind kurz politisch negativ konnotierte Symbole sichtbar, die jedoch nicht dazu verwendet werden, eine politische Meinung auszudrücken. Vielmehr geht es darum zu zeigen, wie ein solcher Missbrauch einer Schrift ein schlechtes Image bewirken kann. Da weder der Urheber oder die Videoplattform YouTube Grund für Zensur sehen, sehen auch wir dafür keine Veranlassung.


Veer ist ein Hersteller und Anbieter preisgünstiger visueller Elemente und designbezogener Produkte und hat nun in sein umfangreiches Portfolio zahlreiche neue Schriften aufgenommen, darunter exklusive Fonts wie zum Beispiel die aktuellste Scriptfont von Alejandro Paul, Business Penmanship. Zur Einführung dieser Schriftarten will das Unternehmen seine Kunden nun „ auf den guten Geschmack“ mit sechs Schriften-Kostproben aus dem „Online-Schriften-Imperium bei Veer.com “ bringen. Drei Schritte sind notwendig, um das kostenlose Type-Transfer-Set zu bekommen:
Zunächst muss man sich bei Veer registrieren beziehungsweise mit Benutzernamen und Kennwort einloggen. Dann wieder zurück auf die Ausgangseite und nur noch den hier abgebildeten Anweisungen folgen. Fertig. Und schon ist man im Besitz von:

- MELLOTRON – futuristische Eleganz und dekorative Retro-Geometrie
- HOOLIGAN – eine verspielte Sans-serif mit harmonischer Grundlinie
- SUGAR PIE – eine Zierschrift für Verpackungen
- COMPENDIUM – eine visuelle Geschichtsstunde
- GRANT AVENUE BOLD – monumentale Buchstaben
- PILO REGULAR – vintage, aber trotzdem modern mit dynamischer Ästhetik
Diese Schriftproben kann man dann auf einer Vielzahl von Oberflächen nutzen und so die von Veer angebotenen Schriften genau prüfen. Allerdings ist das Angebot begrenzt und es empfiehlt sich, die Teilnahmebedingungen zu studieren, da bestimmte Einschränkungen zu beachten sind.

Weitere Information hierzu gibt es natürlich auf veer.com.


Sammlung exzellenter Schreibschriftarten

Tom Schoener am Februar 4, 2010

Die Erfinder von Schriftnamen haben schon immer eine Neigung zu recht ungewöhnlichen Bezeichnungen. Die Namen der Klassiker wie Times New Roman, Verdana oder Arial klingen für uns wohl mittlerweile nur deshalb nicht sonderlich abstrus, da sie eben Klassiker sind.

Ich weiß, man muss dies jetzt als eine zirkuläre Argumentationskette empfinden . Aber in der Tat ist es doch so, dass man diese Schriften in der Regel wohl mehrheitlich nutzt, dann darüber spricht und sich schließlich gar keine Gedanken mehr über diese Bezeichnungen macht – im Gegenteil: Times New Roman könnte doch eigentlich gar nicht anders heißen.

Auf webtoolkit4.me findet sich nun eine Sammlung von „5 excellent calligraphic fonts“ und „Jellyka – Gare de Chambord“, „Scriptina“, „Jane Austen“ „Windsong“ und „Fely“ bleiben zumindest schon einmal der Tradition ungewöhnlicher Namen treu. Jede dieser fünf Schriftarten steht für wunderbare Schreibkunst und sollte eigentlich in keiner Schriftensammlung fehlen. Ein Link für den kostenlosen Download findet sich natürlich auch im Post von webtoolkit4.me. Allerdings kann es sein, dass die eine oder andere Schrift nur für private Zwecke frei ist. Aber hierzu gibt es dann ja weitere Angaben auf den jeweiligen Seiten.

Besonders toll wirken die Schriften durch den Oldpaper-Hintergrund. Der steht übrigens auch auf webtoolkit4.me als Download zur Verfügung.


20 Script Fonts for free

Tom Schoener am Oktober 18, 2009

Eigentlich sollte man denken, Schreibschrift ist Schreibschrift – aber weit gefehlt. Es gibt natürlich nicht annähernd so viele digitale wie analoge Varianten, aber die Palette an derartigen Fonts ist riesig. Eine wunderbare Sammlung von 20 kostenlosen Script Fonts hat nun Nick Pagano auf thinkdesignblog.com zusammengestellt. Darunter finden sich Handschriftarten sowie Fonts mit Grunge-Elementen. Damit man sich sofort ein Bild machen kann, wie die Schriften aussehen, die sich hinter Namen wie „Ballpark“, „Creampuff“, „Monika“ oder „Androgyne“ verbergen, gibt es jeweils eine Vorschau sowie einen Direktlink zu den Seiten, von denen man sich die gewünschten Fonts downloaden kann. Alle Schriftarten sind dabei, laut Pagano, selbst für kommerzielle Zwecke frei nutzbar. Aber sicherheitshalber sollte jeder, der auf thinkdesign seine neue Lieblingsschrift gefunden hat, einen Blick in die jeweiligen Lizenzbestimmungen werfen – man weiß ja nie.
Insgesamt aber eine wirklich schöne Sammlung, die auf jeden Fall deutlich macht, dass Schreibschrift eben doch nicht immer Schreibschrift ist.


Es waren einmal 100.000 Schriftarten, von denen jedoch nur ca. 7 voll einsatzfähig waren.
Welcher Webdesigner kennt das Problem nicht?
Man hat eine ausgefallene, ansprechende Schriftart gefunden und will sie in eine Webseite einbinden. Im Normalfall können die gängigen Browser aber nur ein paar websichere Schriften anzeigen. Diese Schriftarten sind weltbekannt und echt nicht besonders spannend. Also was tun?
Es gibt die Möglichkeit, die besondere und nicht websichere Schrift in eine Bilddatei umzuwandeln und diese auf die Webseite zu stellen. Natürlich ist das dann für jedes Schriftstück ein zusätzlicher Arbeitsaufwand. Es muss in einem Grafikprogramm umgewandelt, optimiert und schließlich exportiert werden. Und dieser Aufwand wiederholt sich, wenn z.B. eine Überschrift auf der Seite überarbeitet werden soll. Weitere Nachteile: Bilddateien sind von der KB-Anzahl groß und machen Webseiten langsamer. Die in Bilddateien umgewandelten Texte erscheinen nicht scharf genug, werden von Suchmaschinen nicht gelesen und können nicht als Text kopiert werden.
Wer suchet, der findet…
Wir haben eine Lösung gefunden, sie heisst sIFR (Scalable Inman Flash Replacement) und ist eine von Mike Davidson und Mark Wubben entwickelte Web-Typographie-Lösung für Jedermann.

Beispiel für einen durch sIFR ersetzten Browsertext.

Beispiel für einen durch sIFR ersetzten Browsertext.

Wie der Name schon verrät: Hier ist Flash im Spiel. Und so funktionierts:
Eine normale (X) HTML-Seite wird in den Browser geladen.
Eine JavaScript-Funktion wird ausgeführt, die zunächst überprüft, ob Flash installiert ist und anschließend nach Tags, IDs, oder Klassen sucht, die vom Webdesigner definiert sind.
Wenn Flash installiert ist, durchläuft die Funktion die Seite und ersetzt die als “sIFRed” definierten Textelemente durch Flash-Filme mit den gleichen Abmessungen und lädt sie in den Browser als Flash-Variable.
Der Actionscript in der Flash-Datei skaliert dann die individuelle Schrift , die man darin gespeichert hat. So wird der Text in einem Flash-Film direkt auf der Seite präzise über dem vorhandenen Browsertext angezeigt.

Kurz gesagt: sIFR ersetzt die normale Browser-Schrift durch eine Flash-Schrift und da ist wirklich jede möglich.
Sollte irgendetwas schiefgehen (kein Flash Player installiert oder Javascript nicht erlaubt), wird die normale Browserschrift angezeigt.
So hat man die Vorzüge der Typografie in Flash in eine normale (X) HTML Seite integriert.
Alles in allem finde ich die Installation und Benutzung recht einfach. Allerdings sind Grundkenntnisse in HTML, Flash und Javascript ein großer Vorteil.
sIFR funktioniert auf Mac, Windows, und Linux und deckt alle gängigen Browser ab.
Das Beste zum Schluss: Dieser Service ist kostenlos!
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann findet man sie noch Heute:

sIFR Beispielseite: http://www.mikeindustries.com/blog/files/sifr/2.0/
sIFR Homepage: http://www.mikeindustries.com/blog/sifr/
sIFR Dokumentation: http://wiki.novemberborn.net/sifr/

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