Veer nimmt zahlreiche neue Schriftarten in die umfangreiche Kollektion auf und gibt die Verleihung von Auszeichnungen an Schriftdesigner bekannt.
Veer, Hersteller und Anbieter preisgünstiger visueller Elemente und designbezogener Produkte, erweitert sein Angebot an preisgünstigen und kunstvoll gestalteten Schriftarten. Auerßdem wurden zahlreiche neue Schriftkollektionen und einzelne, exklusive Schriften ins Portfolio aufgenommen.
TypeTogether, eine zur Nutzung durch Verlage und Unternehmen bestimmte Kollektion qualitativ hochwertiger und detailreicher Schriftarten, wurde um vier Schriften erweitert: Etica, Rue, Edita Small und Skolar. → diesen Artikel weiterlesen!
Ich muss zugeben, folgendes typografische Fundstück lässt sich nicht zwingend mit dem Attribut neu bezeichnen. Nun wage ich einmal die Behauptung, dass dieses Kleinod nicht nur mir entgangen sein dürfte und weil ich es ganz persönlich ganz hervorragend gemacht finde, möchte ich es den Lesern des Gutenbergblogs auch keineswegs vorenthalten.
Im Juni 2006 hat der Grazer Multimedia Student Philipp Strahl sich auf, wie ich finde, äußert kreative Art und Weise dem Thema Fonts angenommen und einen unterhaltsamen Sachfilm produziert. Zu Beginn des Videos gibt es eine kurze Einführung in die Konstruktion einer Schrift – und wenn man bisher glaubte, dass dies ein eher trockenes Thema sei, so lehrt uns das Filmchen von Philipp Strahl eines besseren.
Dem schließt sich eine Benefiz Gala an, bei denen die Schriften wie auf einer Modenschau präsentiert werden. Auf diese Weise werden im Film die unterschiedlichen Stile innerhalb der Typografie sehr anschaulich erklärt.
Ein kleiner inhaltlicher Fehler hat sich dann wohl doch in den Film eingeschlichen. Bei der Präsentation der Caslon wird scheinbar eine Baskerville verwendet – ein Fehler, der nach Angabe von Philipp Strahl auf eine falsch beschriftete Schriftart zurückzuführen sei und der auf dem Fontblog eine kleine Diskussionslawine heraufbeschworen hat, ohne dass letztlich dabei die Beurteilung des Filmes negativ ausfiel – im Gegenteil. Dem schließe ich mich, wie bereits erwähnt, gerne an. Aber machen Sie sich am besten selbst ein Bild:
Anmerkung: Im Film sind kurz politisch negativ konnotierte Symbole sichtbar, die jedoch nicht dazu verwendet werden, eine politische Meinung auszudrücken. Vielmehr geht es darum zu zeigen, wie ein solcher Missbrauch einer Schrift ein schlechtes Image bewirken kann. Da weder der Urheber oder die Videoplattform YouTube Grund für Zensur sehen, sehen auch wir dafür keine Veranlassung.
Veer ist ein Hersteller und Anbieter preisgünstiger visueller Elemente und designbezogener Produkte und hat nun in sein umfangreiches Portfolio zahlreiche neue Schriften aufgenommen, darunter exklusive Fonts wie zum Beispiel die aktuellste Scriptfont von Alejandro Paul, Business Penmanship. Zur Einführung dieser Schriftarten will das Unternehmen seine Kunden nun „ auf den guten Geschmack“ mit sechs Schriften-Kostproben aus dem „Online-Schriften-Imperium bei Veer.com “ bringen. Drei Schritte sind notwendig, um das kostenlose Type-Transfer-Set zu bekommen:
Zunächst muss man sich bei Veer registrieren beziehungsweise mit Benutzernamen und Kennwort einloggen. Dann wieder zurück auf die Ausgangseite und nur noch den hier abgebildeten Anweisungen folgen. Fertig. Und schon ist man im Besitz von:
- MELLOTRON – futuristische Eleganz und dekorative Retro-Geometrie
- HOOLIGAN – eine verspielte Sans-serif mit harmonischer Grundlinie
- SUGAR PIE – eine Zierschrift für Verpackungen
- COMPENDIUM – eine visuelle Geschichtsstunde
- GRANT AVENUE BOLD – monumentale Buchstaben
- PILO REGULAR – vintage, aber trotzdem modern mit dynamischer Ästhetik
Diese Schriftproben kann man dann auf einer Vielzahl von Oberflächen nutzen und so die von Veer angebotenen Schriften genau prüfen. Allerdings ist das Angebot begrenzt und es empfiehlt sich, die Teilnahmebedingungen zu studieren, da bestimmte Einschränkungen zu beachten sind.
Weitere Information hierzu gibt es natürlich auf veer.com.
Die Erfinder von Schriftnamen haben schon immer eine Neigung zu recht ungewöhnlichen Bezeichnungen. Die Namen der Klassiker wie Times New Roman, Verdana oder Arial klingen für uns wohl mittlerweile nur deshalb nicht sonderlich abstrus, da sie eben Klassiker sind.
Ich weiß, man muss dies jetzt als eine zirkuläre Argumentationskette empfinden . Aber in der Tat ist es doch so, dass man diese Schriften in der Regel wohl mehrheitlich nutzt, dann darüber spricht und sich schließlich gar keine Gedanken mehr über diese Bezeichnungen macht – im Gegenteil: Times New Roman könnte doch eigentlich gar nicht anders heißen.
Auf webtoolkit4.me findet sich nun eine Sammlung von „5 excellent calligraphic fonts“ und „Jellyka – Gare de Chambord“, „Scriptina“, „Jane Austen“ „Windsong“ und „Fely“ bleiben zumindest schon einmal der Tradition ungewöhnlicher Namen treu. Jede dieser fünf Schriftarten steht für wunderbare Schreibkunst und sollte eigentlich in keiner Schriftensammlung fehlen. Ein Link für den kostenlosen Download findet sich natürlich auch im Post von webtoolkit4.me. Allerdings kann es sein, dass die eine oder andere Schrift nur für private Zwecke frei ist. Aber hierzu gibt es dann ja weitere Angaben auf den jeweiligen Seiten.
Besonders toll wirken die Schriften durch den Oldpaper-Hintergrund. Der steht übrigens auch auf webtoolkit4.me als Download zur Verfügung.
Eigentlich sollte man denken, Schreibschrift ist Schreibschrift – aber weit gefehlt. Es gibt natürlich nicht annähernd so viele digitale wie analoge Varianten, aber die Palette an derartigen Fonts ist riesig. Eine wunderbare Sammlung von 20 kostenlosen Script Fonts hat nun Nick Pagano auf thinkdesignblog.com zusammengestellt. Darunter finden sich Handschriftarten sowie Fonts mit Grunge-Elementen. Damit man sich sofort ein Bild machen kann, wie die Schriften aussehen, die sich hinter Namen wie „Ballpark“, „Creampuff“, „Monika“ oder „Androgyne“ verbergen, gibt es jeweils eine Vorschau sowie einen Direktlink zu den Seiten, von denen man sich die gewünschten Fonts downloaden kann. Alle Schriftarten sind dabei, laut Pagano, selbst für kommerzielle Zwecke frei nutzbar. Aber sicherheitshalber sollte jeder, der auf thinkdesign seine neue Lieblingsschrift gefunden hat, einen Blick in die jeweiligen Lizenzbestimmungen werfen – man weiß ja nie.
Insgesamt aber eine wirklich schöne Sammlung, die auf jeden Fall deutlich macht, dass Schreibschrift eben doch nicht immer Schreibschrift ist.
Es waren einmal 100.000 Schriftarten, von denen jedoch nur ca. 7 voll einsatzfähig waren.
Welcher Webdesigner kennt das Problem nicht?
Man hat eine ausgefallene, ansprechende Schriftart gefunden und will sie in eine Webseite einbinden. Im Normalfall können die gängigen Browser aber nur ein paar websichere Schriften anzeigen. Diese Schriftarten sind weltbekannt und echt nicht besonders spannend. Also was tun?
Es gibt die Möglichkeit, die besondere und nicht websichere Schrift in eine Bilddatei umzuwandeln und diese auf die Webseite zu stellen. Natürlich ist das dann für jedes Schriftstück ein zusätzlicher Arbeitsaufwand. Es muss in einem Grafikprogramm umgewandelt, optimiert und schließlich exportiert werden. Und dieser Aufwand wiederholt sich, wenn z.B. eine Überschrift auf der Seite überarbeitet werden soll. Weitere Nachteile: Bilddateien sind von der KB-Anzahl groß und machen Webseiten langsamer. Die in Bilddateien umgewandelten Texte erscheinen nicht scharf genug, werden von Suchmaschinen nicht gelesen und können nicht als Text kopiert werden.
Wer suchet, der findet…
Wir haben eine Lösung gefunden, sie heisst sIFR (Scalable Inman Flash Replacement) und ist eine von Mike Davidson und Mark Wubben entwickelte Web-Typographie-Lösung für Jedermann.
Beispiel für einen durch sIFR ersetzten Browsertext.
Wie der Name schon verrät: Hier ist Flash im Spiel. Und so funktionierts:
Eine normale (X) HTML-Seite wird in den Browser geladen.
Eine JavaScript-Funktion wird ausgeführt, die zunächst überprüft, ob Flash installiert ist und anschließend nach Tags, IDs, oder Klassen sucht, die vom Webdesigner definiert sind.
Wenn Flash installiert ist, durchläuft die Funktion die Seite und ersetzt die als “sIFRed” definierten Textelemente durch Flash-Filme mit den gleichen Abmessungen und lädt sie in den Browser als Flash-Variable.
Der Actionscript in der Flash-Datei skaliert dann die individuelle Schrift , die man darin gespeichert hat. So wird der Text in einem Flash-Film direkt auf der Seite präzise über dem vorhandenen Browsertext angezeigt.
Kurz gesagt: sIFR ersetzt die normale Browser-Schrift durch eine Flash-Schrift und da ist wirklich jede möglich.
Sollte irgendetwas schiefgehen (kein Flash Player installiert oder Javascript nicht erlaubt), wird die normale Browserschrift angezeigt.
So hat man die Vorzüge der Typografie in Flash in eine normale (X) HTML Seite integriert.
Alles in allem finde ich die Installation und Benutzung recht einfach. Allerdings sind Grundkenntnisse in HTML, Flash und Javascript ein großer Vorteil.
sIFR funktioniert auf Mac, Windows, und Linux und deckt alle gängigen Browser ab.
Das Beste zum Schluss: Dieser Service ist kostenlos!
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann findet man sie noch Heute:
Diese kostenlose Typo von Andy Chung ist mal wieder eine Schrift, die sich zu empfehlen lohnt.
Sehr clean, sehr ästhetisch, mit futuristischen Accessoires. So sticht uns Neighbourhood ins Auge.
Die Typo passt ideal zu “trendigen” und “fashion-lastigen” Projekten.
Neighbourhood wirkt unglaublich erfrischend, auch über längere Text-Abschnitte. Kein Augen zusammenkneifen, keine “schwimmenden” Versalien.
Mit den alternativen Buchstaben-Zeichen kann man gekonnt Highlights setzen und muss somit mit Reizen nicht geizen.
Myfonts.com ist eine der ganz heißen Adressen, wenn es um coole Fonts geht.
Nachteil: Diese „Typoseite“ gab´s nur in Englisch.
Die weltweit größte Plattform für Schriften hat nun einen deutschen Ableger – Myfonts.de
Wir sagen „Merci“!
Ganz bequem können wir nun in Deutsch mehr zu unseren Lieblingsschriften erfahren.
Im Archiv findet man alle Schriften, schön kompakt – prima! Unter der Rubrik „Fontschau“ werden uns die Highlights präsentiert.
Gesucht werden kann nach 3 recht sinnvollen Kategorien:
MyFonts-Kategorien: Der direkteste Weg, Merkmale einer Schrift zu definieren. Anhand dieser Charakteristika werden die jeweiligen Schrift-Familien angezeigt. Schlagwortsuche: Ein Tagfilter lässt uns (meist) schnell die gewünschte Schrift finden. What the Font: Ein automatisches Schrifterkennungssystem. Abbildungen, Wörter oder Sätze lassen sich direkt uploaden. Nach einem Abgleich mit der Datenbank bekommen wir Fontnamen, oder ähnliche Schriften geliefert.
Geheimtipp: What the Font gibt es auch als Apple-App
Fazit: Die Verknüpfung der deutschen und englischen Seite ergibt ein einziges sinnvolles und gutes Tool für die erste Inspiration beim scribbeln. Es ist eine Planungsgrundlage für das Zusammenstellen der benötigen Schriften. Myfont.de gewährt uns sowohl eine Schrift-Testphase, als auch – klar – die Kaufoption. Fontastisch!
Für alle, die kreative Schriften, Wallpapers mit Charme und cooles Design lieben, habe ich einen ganz besonderen Surf-Tipp.
nerfect.com ist die Website des Künstlers und Designers Britton Walters. Ihr findet hier so viel geniale Sachen, dass ihr gar nicht wissen werdet, wo ihr zuerst hinsehen sollt.