Symmetrie – Ein Balanceakt

Drewers Steven am August 27, 2010

Symmetrie ist ein natürliches Prinzip der Ordnung, das den Mittelpunkt der Balance zwischen oder mehr gegenüberstehenden Seiten oder Objekten repräsentiert. Als ein fundamentales Prinzip der Gestaltung ist sie überall zu finden: von Architektur bis hin zu natürlichen Kristallformationen. In der Natur existiert sie mit einer Präzision und Schönheit die ihresgleichen sucht und so wirkt als würde ein Plan dahinterstecken und kein Zufall. Aus diesem Grund bedienen wir Menschen uns seit jeher dieses Prinzips.

Es gibt verschiedenen Arten von Symmetrie, die Wichtigsten sind jedoch Verschiebung, Reflektion und Rotation. Für jede von ihnen findet man in der Natur praktische Beispiele, und jede kann benutzt werden um eine bestimmte Botschaft zu kommunizieren, wenn man sie richtig und subtil zum Einsatz bringt.

Verschiebung

→ diesen Artikel weiterlesen!


And it makes (Irma) BOOM!

Elena Jakob am August 18, 2010

Ich hoffe, ihr verzeiht mir, dass ich gleich noch einen “Buchtipp” bringe. Allerdings ist dieses “Buch” echt genial und eine Meldung wert! (LG Marc)


Die Niederländerin Irma Boom ist eine der bekanntesten Buchgestalterinnen der Welt. Sie wurde am 16.12.1960 in Lochem, Niederlanden geboren. Als Grafik-Designerin, hat sie sich auf Layout-Gestaltung, speziell Buchgestaltung spezialisiert. Sie wählt unübliche Formate, Materialien, Farben, Strukturen und Typografie.

Irma Boom macht die Bücher zu einem visuellen und haptischen Erlebnis. Ihre Bücher werden in vielen internationalen Ausstellungen repräsentiert, z. B. auch im Museum of Modern Art in New York. → diesen Artikel weiterlesen!


Es gibt keine schlechten Kunden

Drewers Steven am August 3, 2010

Kaum ein Tag geht vorbei ohne eine Horror-Kunden-Geschichte von einem Designer zu hören. Sei es persönlich, per E-Mail, über’s Telefon oder sonst irgendwie.
Jeder hat mindestens eine eigene solche Geschichte. Überall im Internet kann man nachlesen wie professionelle Designer ihrem Frust Ausdruck verleihen. Es gibt jedoch Ansätze um besser damit umzugehen oder die Misere ganz zu umgehen. Einige davon möchte ich heute vorstellen, doch
vorher widmen wir uns den häufigsten Problemen.

Was macht einen schlechten Kunden aus?
Jeder hat seine eigene Definition von „schlechten Kunden“ abhängig von seinem Standpunkt, seiner Persönlichkeit und Toleranz. Ein paar universelle Eigenschaften jedoch fassen das Ganze für mich zusammen.
→ diesen Artikel weiterlesen!


Papiermuster: Hilfe zur Spezifikation einer Druckanfrage

Marc-Michael Schoberer am Juli 29, 2010

Papiersorten gibt es wie Sand am Meer. Von feinem Bibeldruckpapier über hochvolumiges Dickdruckpapier bis hin zu festen Kartons. Von speziellem Postpapier über Durchschreibepapier bis hin zu Bilderdruckpapier. Je nach Zusammensetzung von Zellstoff, synthetischen Fasern und anderen Materialien, ergeben sich unterschiedliche Papiersorten.

Auch verschiedene Herstellungsverfahren ergeben in Folge unterschiedliche Erscheinungs- wie Verwendungsformen der Papiersorten. Hier gilt: Nur durch eine richtige und sorgfältige Wahl der Papiersorte kann das spätere Produkt überzeugen.

→ diesen Artikel weiterlesen!


Angebote als Freelancer effektiv schreiben

Drewers Steven am Juli 7, 2010

Gerade wegen der vielen verschiedenen Aspekte eines Design-Projektes, kann es anders als in anderen Branchen sehr schwierig sein ein Angebot für ein eben solches zu schreiben. Wenn Ihr Angebot nicht sorgfältig erstellt wird, kann es zu Missverständnissen und unglücklichen Kunden führen (nicht zu vergessen der Kummer den man sich selbst bereitet). Das gleiche gilt für Rechnungen. Wenn nicht klar ist wofür Ihre Kunden bezahlen, können Sie die Zahlung hinauszögern oder anfechten.

Es gibt zwei Hauptfaktoren die bei der Erstellung eines Angebotes zu beachten sind: Erstens, Sie haben es mit Menschen zu tun die zum Zeitpunkt des Angebotes noch nicht Ihre Kunden sind; und zweitens, Sie haben es mit Kunden zu tun, von denen Sie hoffen, dass sie Ihnen weitere Aufträge einbringen. Dieser Artikel bietet einige Tips, die auf diesen beiden Prinzipien basieren, um Designern zu helfen kreative und effektive Angebote zu verfassen.


Die Grundlagen

Ein Angebot sollte einige Basisinformationen über Ihr Unternehmen (Kontaktinformationen), den voraussichtlichen Kunden, und die Tatsache, dass es sich um ein Angebot handelt, enthalten.

→ diesen Artikel weiterlesen!


Geometrische Schriften brauchbar machen

Drewers Steven am Mai 27, 2010

Für Grafikdesigner sind geometrische oder modulare Schriften ein guter Anhaltspunkt um mit dem Design von Schriften zu beginnen. Adobe Illustrator und andere Programme bieten eine simple Sammlung von Elementen wie Kreisen, Quadraten und Dreiecken, welche kombiniert werden können um ein passables Alphabet auf die Beine zu stellen. Man versucht hierbei die verschiedenen Symbole zu drehen und verzerren um sie an ein paar wenige simple Regeln anzupassen, die es zu beachten gilt.

Die Intention ein komplettes Alphabet mithilfe von wenigen Formen zu erstellen ist eine gestalterische Herausforderung. Für diejenigen unter Ihnen mit minimalistischen Tendenzen, besteht die Versuchung darin all die ausschmückenden Elemente wie Serifen zu eliminieren und eine einfachere Form zu schaffen. Dank Software wie FontStruct und Font Constructor ist das Zusammenstellen eines Font Sets aus geometrischen Elementen heutzutage einfacher als je zuvor., die beginnen mit Schriftdesign zu experimentieren. → diesen Artikel weiterlesen!


Die Druckvorstufe im Digitaldruck

Marc-Michael Schoberer am Mai 6, 2010

Vorweg: Voraussetzung für einen hochwertigen Papierabzug ist einehochwertige Vorlage! Minderwertige Fotos lassen sich auch durch hohentechnischen und zeitlichen Aufwand in der Druckvorstufe kaum korrigieren.

Wer allerdings in der Druckvorstufe kein konsistentes Colormanagement etabliert, wird auf andere Probleme stoßen: blau- oder rotstichige Bilder trotz einer Testsieger Digitalkamera oder einen verwaschenen Ausdruck beispielsweise. Unabdingbar ist deshalb die Profilierung der Ein- und Ausgabegeräte mit geeigneten Tools. Für die Digitalkamera bietet sich das Werkzeug SilverFast an – von einem abfotografierten Digitalkamera-Target werden Farbwerte gemessen und mit Referenzwerten verglichen. Am Ende sollte für jedes Gerät ein ICC-Standard-Farbprofil vorliegen. Das Standard CIE LAB-Farbmodell, das sich an der menschlichen Farbwahrnehmung orientiert und Farbe unverwechselbar und mathematisch exakt beschreibt, ist der geräteunabhängige Farbreferenzraum, der die Geräteprofile miteinander vergleichbar macht und Farbkorrekturen erst möglicht. Mit einem „kohärenten“ Farbmanagement kann man sich der Bildbearbeitung widmen. Programme wie Photoshop oder das freie IrfanView bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten, von der einfachen Tonwertkorrektur bis hin zu ausgefeilten Bildmanipulationen. In Bildbearbeitungsprogrammen können aber auch Auflösung und Dateiformat definieren werden. → diesen Artikel weiterlesen!


Im Schatten des Flügelschlags: Der Roman auf Twitter

Marc-Michael Schoberer am April 20, 2010

Das schnellste Medium im Internet wird das langsamste: Ab dem 3. Mai 2010 erscheint erstmals ein deutschsprachiges Buch komplett auf Twitter. Der Verlag Motu One veröffentlicht den Roman “Im Schatten des Flügelschlags” von Marcel Magis über das junge Medium, im Herbst 2010 folgt die Buchausgabe sowie E-Book-Versionen für iPhone, iPod touch und iPad.

Täglich erscheint stündlich von 9 bis 19 Uhr ein Tweet, am Ende stehen rund 3500 Tweets, die komplette Veröffentlichung dauert also fast exakt ein Jahr.

Im Buch “Im Schatten des Flügelschlags” wird die Wirklichkeit unzuverlässig: Menschen verschwinden, auch ein Hotel stirbt über Nacht. Ein Pinguin in Paris zeigt seine allzu menschliche Vorliebe für guten Whisky. Im Mittelpunkt steht Mino, der recht erfolglos verschiedene Arbeiten ausführt, sich auf die Suche nach seiner großen Liebe auf eine traumähnliche Reise durch eine japanische Winterlandschaft begibt. In einer “Agentur für Liebesangelegenheiten” findet Mino einen neuen Job, der ihn nach Wien zu seiner großen Liebe führt.

Verlagsinhaberin Corinna Luedtke: “Mit dem Twitter-Projekt beschreiten wir einen eigenen Weg in der Verlagslandschaft, der klassische und neue Medien miteinander verknüpft. Wir sehen in der Verbindung die Zukunft des Buches und Möglichkeiten für die Verlagsbranche. Bisher fürchten etliche Verlage eine Kannibalisierung der Buch-Verkäufe durch das E-Book, ich sehe eher Chancen, indem man zum Beispiel völlig neue Zielgruppen erreichen und für das gute Buch begeistern kann.”

Der Autor Marcel Magis: “Es ist erstaunlich, wie sich ein Buch in Twitter verändert. Jeder Satz wird zum Mikrokosmos.”

Der junge Verlag Motu One stellte Ende 2009 erste Bücher für iPhone und iPod touch vor und kooperiert dabei auch mit renommierten Verlagen. Im Gegensatz zu anderen Lösungen wie E-Pub setzt Motu One jedes Buch neu und verleiht ihnen so ein typografisch eigenes Gesicht. Neben elektronischen Veröffentlichungen stellt der Verlag im Sommer/Herbst 2010 sein erstes Buchprogramm vor, unter anderem eine Anthologie des Projektes “Schreiben gegen das Vergessen”.

Ich kenne Marcel persönlich und war schon von seinem ersten Werk “Mein Leben mit Mitsu” begeistert!  Sicherlich ist es für ihn ein seltsames Gefühl, die Sätze in je 140 Zeichen zu zerlegen.  Jedoch wird so jeder Twitter-Satz noch mehr betont sein und aus dem Roman wird eine ganz neue Form, ein kreatives pars pro toto!

Twitter-Auszüge:

3. Mai 13 Uhr: Ich würde jetzt fliegen wollen, durch Wolken schwimmen und die Stunden bis zur Sonne zählen.
4. Mai 9 Uhr: Die Stadt dampfte. Darüber der Himmel, eben erwacht, Wolkentürme, dazwischen verstreut mattes Licht.
5. Mai 18 Uhr: Ich mag alle Menschen, die ein wenig verzweifelt sind, und Kawaka mit seinen Ärmelschonern schien mir besonders verzweifelt zu sein.
6. Mai 11: Uhr: Von meinem Schreibtisch aus sah ich jeden Tag eine Krähe, die mich zu beobachten schien.
7. Mai 17 Uhr: Ich ging in die Küche, schaltete den Gasherd an, setzte den Topf mit den Eiern auf und wartete.
8. Mai 17 Uhr: Unsere Blicke trafen sich ungefähr auf der Mitte und wir lächelten.

Flügelschlag, Twitter-Link: http://www.twitter.com/fluegelschlag
Marcel Magis: http://www.nemono.de
Motu One: http://www.motu-one.de


Bookmap – Landkarte der Buchschauplätze

Tom Schoener am April 15, 2010

Es gibt ja die unterschiedlichsten Gründe, sich für ein Buch zu erwärmen. Eine hinreißende Rezension im Feuilleton, einen spannenden Teasertext auf dem Buchrücken oder einfach die Vorliebe für den Autor oder die Autorin. Natürlich kann auch die Geografie eine Rolle spielen, wenn man beispielsweise ein Buch lesen möchte, dessen Handlungsspielraum der der eigenen Heimatstadt ist. Aber wer weiß schon so genau, welche Schauplätze in welchem Buch vorkommen?

Nunja, die Antwort dürfte wenig überraschend sein – das Internet weiß es, um genau zu sein, und dass ist ja noch viel weniger überraschend – Google. Okay, dass ist jetzt etwas vereinfacht. Also noch einmal von vorn. Seit Dezember 2009 gibt es mit Pinbooks eine Plattform, die mithilfe des Geotagings von Google Maps die Bücher der Welt geografisch ordnet – und eben nicht nach dem Land oder der Stadt, in welcher das Buch herausgegeben oder geschrieben wurde, sondern nach dem jeweiligen literarischen Handlungsort. Die Suche kann man zudem noch dahingehend spezifizieren, indem man das gesuchte Genre des Buches und die bevorzugte Handlungszeit angibt. Ein virtueller Pin markiert auf der Landkarte nun den Handlungsort. Und natürlich gibt es noch Informationen über Autor, Genre und Erscheinungsjahr – und einen Link zu Amazon.

Das Ganze ist zudem als Community angelegt, in der man sich als Buchfreund anmelden und die Welt an seinem literarophilen Habitus teilhaben lassen kann, sei es, dass man Buchempfehlungen parat hat oder auf der Weltkarte der Bücherschauplätze neue Regionen durch die Freigabe seines persönlichen Wissensschatzes erobert und damit vervollständigt. Spannende Geschichte und für Literaturbegeisterte könnte sich der Besuch der Website auf jeden Fall lohnen – ob man dann unbedingt Buchfreund werden muss, steht dann auf einem anderen Blatt Papier geschrieben.

Tags: , ,

Der Gutenberg Blog auf Facebook

Marc-Michael Schoberer am April 13, 2010

Keine News mehr verpassen! Jetzt FAN werden.
Kennt ihr schon unsere Facebook FAN-Seite? Wenn nicht, dann schnell vorbei klicken und FAN werden!

Wir posten hier neben Blogbeiträgen und interessanten News aus der Welt der Medien und des Drucks, spannende Gewinnspiele und sehenswerte Videos.

Werdet Gutenberg Blog FAN! Wir freuen uns auf euch.