Streetart – Zwischen Guerilla-Aktion und Massenkunst

Birk Grueling am Oktober 21, 2011

Früher war Street-Art eine künstlerische Protestform, quasi eine geklebte und gesprayte Revolution. Heute geben Kunstliebhaber viel Geld für den Besitzer der  eigentlich so öffentlichen Kunstform aus. Ein Name ist mit dem Aufstieg zu einem popkulturellen Massenphänomen untrennbar verbunden – Banksy.

BANKSY RAT STENCIL 2002 - Banksy Rattenbild (c) Alamodefilm


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Drucken morgen: Die Zeichen des Strukturwandels

Wolfgang Walenski am Februar 28, 2011

Wird die DRUPA durch die digi:media abgelöst?


1. Auf den Hunkeler innovationsdays vom  14. – 17.Februar 2011 in Luzern drehte sich alles um den Digitaldruck. Zu sehen gab es u.a. den schnellen Inkjet-Rollendruck, viele Endlos- und Einzelblattsysteme, eine Reihe von digitalen Finishlösungen, neueste Hardware- und Softwareentwicklungen zur Optimierung des Workflows und nicht zuletzt gab es auch viele neue Papiere speziell für den Digitaldruck.

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Die iPad-Debatte

Birk Grueling am Februar 9, 2011

Das iPad hat in den Bundestag Einzug gehalten. Bereits jeder zweite Abgeordnete besitzt so einen schicken Tablet. Wie jede Neuerung sorgt auch der angebliche Heilbringer der Medienbranche für hitzige Debatten im Bundestag.

Dieter Wiefelspütz (SPD) ist von seinem iPad begeistert. „Es erleichtert uns die Arbeit, weil wir uns schneller informieren und Emails sofort beantworten können“, schwärmte der SPD-Parlamentarier im SPIEGEL-Interview. Auch die Kanzlerin sieht man fast gar nicht mehr ohne ihren Apple. Ihr iPad war immerhin auch ein persönliches Geschenk von Arnold „Arni“ Schwarzenegger. Aber auch die restlichen Abgeordneten bekommen ihre neues Arbeitsspielzeug quasi geschenkt. Denn die Verwaltung des Bundestages ersetzt die Kosten der Anschaffung vollständig, egal ob für die Standardausführung (499 Euro) oder für die Premiumversion (knapp 800 Euro). Diese Rückerstattung sorgte in der letzten Woche für viel Wirbel und Entrüstung unter den Bürger. Egal ob seriöse Nachrichtensendung oder Nachmittagsboulevardmagazin, kaum ein Sender schickte nicht seine Reporter auf die Straße, um den Protest der Steuerzahler einzufangen.

Ablenkung gab es auch schon vorher → diesen Artikel weiterlesen!


Thesen auf der Brust. Die T-Shirt-Zeitung.

Birk Grueling am Januar 25, 2011

Dass Printprodukte mit Kreativität und Mut der Medienkrise entkommen können, haben bereits zahlreiche Beispiele gezeigt. Eine der wohl witzigsten Ideen dieser Tage stammt aus Schweden. Dort verbindet die „T-Post“ als erstes Medium zum Anziehen Fashion, Reportagen und Illustration.

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Neuartige Bindung selbst gemacht! Klimaschutz von zu Hause aus

Marc-Michael Schoberer am November 15, 2010

“Klimaschutz in den eigenen vier Wänden. Ein Selbstversuch.” heißt die Diplomarbeit von Anke Stöppel, die an der FH Aachen im Fachbereich Gestaltung entstanden ist. Die Autorin sammelte über 300 Tipps, wie jeder einzelne von uns das Klima schützen kann. Wir finden die Idee so genial, dass wir einen Beitrag verfassen MUSSTEN.

Da jeder an einer anderen Stelle beginnt, klimafreundlich zu handeln, sollte auch ihre Diplomarbeit flexibel gestaltet sein. Es entstanden neun einzelne Hefte mit Klebebindung, die mit Hilfe von Buchbinderschrauben zu einem Buch verbunden werden können. Löst man die Buchbinderschrauben, so kann man die einzelnen Kapitel umsortieren und sich eine eigene Reihenfolge zusammenstellen. So beginnt die junge Mutter mit dem Kapitel “Kleidung und Ernährung”, während der arme Student im Kapitel “Energie” Sparmöglichkeiten findet, die auch der Haushaltskasse zu Gute kommen. Auf diese Weise entstand ein individueller Farbcode auf dem Buchrücken.

Diese neuartige Bindung stieß bei vielen Verlagen auf Ablehnung. Daher lässt die Autorin ihr Buch nun als ganz normales Paperback-Buch bei Books on demand produzieren und vertraut darauf, dass ihre Leser den Rest erledigen: Löcher bohren für die Buchbinderschrauben, das Buch in neun Hefte zerschneiden, Umschläge basteln usw

Alle Informationen rund ums Buch findet man auf www.klimaschutz-selbstversuch.de


„PLAY! Design for Kids“

Marc-Michael Schoberer am November 1, 2010

Der neue Design-Kalender von EIGA ist in einer Edition mit 3 Farbvarianten erschienen.


Der Kalender zeigt einen inspirierenden Querschnitt zeitgemäßer Gestaltung für Kinder – im Spiel erarbeitetet oder zum Spielen animierend.
53 Designer und Architekten, deren Arbeiten Konzept und Gestaltung mit spielerischer Freude verbinden und Kindern Spaß bereiten. → diesen Artikel weiterlesen!


Social Media Revolution

Marc-Michael Schoberer am Februar 10, 2010

Ohne Worte…


Wunderbare Geschenkideen

Marc-Michael Schoberer am Januar 8, 2010

Stimmige Geschenkideen zu finden, dass ist gar nicht so einfach. Schließlich soll ein Geschenk etwas besonderes sein. Wirklich gute Geschenkideen sind perfekt auf den Beschenkten abgestimmt, sind individuell und dabei auch noch persönlich. Doch solch kreative Geschenkideen findet man nicht im Kaufhaus auf der Stange.
Hat man dann endlich eine Idee, sind es genau solche, die man sich ohnehin nicht leisten kann.

Verschwendet deshalb auf der Jagd nach dem perfekten Präsent eure Zeit gar nicht erst in den Geschäften. Setzt die Geschenkideen lieber selbst um. Die tollsten Geschenkideen lassen sich wunderbar einfach selbst entwerfen lassen.

Gestaltet doch einfach mit euren Bilder ein individuelles Fotobuch; z.B. bei fotobuch.de.
Professionell gedruckt wird aus den Bildern schnell ein ganz eigenes Kunstwerk. Oder beliebt bei den Großmüttern: Gestaltet am Computer eine bunte, persönliche Kollage, die ihr dann professionell drucken lasst. Online-Druckereien bieten mittlerweile tollen Support und jede Menge ausgefallener Produktionsmöglichkeiten.

Backt eure ganz persönliche, individuell bedruckte Fototorte bei scake.com. Auch wir haben uns schon eine Gutenberg-Blog Torte bestellt und waren begeistert.

Noch ein genialer Tipp für alle werdenden Väter und Mütter: Auf ultraschall-leinwand.de könnt ihr das Ultraschall-Bild eures Kindes in Top-Qualität auf Leinwand abducken lassen.

Eigentlich ist es doch ganz einfach, oder? Vertraut auf eure Kreativität und nicht auf den Laden um die Ecke. Bastelt, malt und legt los!

Und wem unsere Tipps nicht ausreichen: Auf jollydays.de gibt´s die geballte Ladung kreative Geschenkideen.


Seit Mitte des Monats werden die deutschen Buchläden vermutlich verstärkt von Eltern pubertierender Kinder frequentiert. In der wohl letzten Hoffnung, die Sprachbarriere zwischen den Generationen einreißen zu können, wird man nach dem so eben gemeinsam von DUDEN-Verlag und dem Hamburger Trendbüro veröffentlichten „Wörterbuch der Szenesprache“ greifen. Nun gut, dass war jetzt ein wenig melodramatisch. Schließlich ist der mit gerade einmal 207 Seiten wohl dünnste DUDEN aller Zeiten nicht einzig ein Wörterbuch der Jugendsprache. Neben dem Wortgebrauch derer, die einmal unsere Rente sichern sollen, findet sich im „Wörterbuch der Szenesprache“, so wie es eigentlich der Titel vermuten lässt, auch das Wortgut der so genannten Trendsetter. Gegliedert ist das Werk in die sechs Bereiche Computertechnologie und Netzwerkkultur, Lifestyle, Partykultur, Schule, Uni und Job sowie Medien und Popkultur.

Die Entstehungsgeschichte des Wörterbuches ist dabei recht genial. Man muss davon ausgehen, dass die so genannten Soziolekte mitunter eine stark abgrenzende Funktion haben. Gerade Jugendsprache hat zum Ziel, sich von der Sprachwelt der Elterngeneration zu unterscheiden. Ein Wörterbuch, welches sich zum Ziel setzt, Jugendsprache aktuell widerzuspiegeln, ist praktisch zum scheitern verurteilt, da es keine kanonisierte Jugendsprache geben kann, sprich, in dem Moment wo Jugendsprache verschriftlicht wird, nimmt man ihr die abgrenzende Funktion. Und Sprache ist zu lebendig, die Jugend zu kreativ, als dass es nicht immer wieder zu neuen Wortschöpfungen kommen würde. Es wäre folglich ein wenig von Erfolg gekröntes Unterfangen, wenn die Redakteure des ehrwürdigen DUDENs sich innerhalb der typischen Aktionsräumen der Jugend auf die Suche nach der Szenesprache gemacht hätten. Das Hamburger Trendbüro und der DUDEN-Verlag sind tatsächlich einen ganz anderen Weg gegangen. Sie haben im Vorfeld ein Projekt im Internet gestartet. Auf www.szenesprachenwiki.de wurden die Mitglieder der Sprachgemeinschaft dazu aufgefordert, die eigenen Wortentdeckungen weiterzugeben und so das Buch aktiv mitzugestalten. Mit anderen Worten sind bei der Entwicklung des Wörterbuches nicht wenige Redakteure auf die Suche gegangen, sondern viele eben auch junge Sprachnutzer haben aktiv an der Entstehung des Wörterbuches teilgenommen. Natürlich hat, wie so oft, auch in diesem Fall eine Elite aus den zahlreichen Vorschlägen ausgewählt. Interessanterweise war es letztlich die Suchmaschine Google, die zur letzten Entscheidungsinstanz wurde. Die Sprachwächter gingen nämlich davon aus, dass ein Wort, wenn es öfters bei Google erscheint, mehr als nur „eine Spaßkonstruktion“ sei. Inwieweit das repräsentativ ist, sei einmal dahin gestellt, aber eine bessere Methode drängt sich nun auch nicht zwingend auf. So macht es durchaus Sinn, sich eben da umzuschauen, wo die sich Jugend am häufigsten sprachlich greifen lässt und Trends der genannten Bereiche als Erstes öffentliche Aufmerksamkeit erhalten – dem Internet.

Ja, und nun steht die Erzeugerfraktion vor Hugendubel & Co Schlange, in der Hoffnung, das ihnen unverständliche Vokabular ihrer unmittelbaren Nachfahren aufdröseln zu können. Wird nicht passieren. Noch bevor man das Buch durchgelesen hat, ist es wahrscheinlich längst schon wieder Schnee von gestern. Wer sich aber für die Kreativität und die Entwicklung innerhalb unserer Sprache interessiert, für den stellt das „Wörterbuch der Szenesprache“ eine interessante Sammlung von interessanten Neologismen dar. Und ein Blick auf www.szenesprachenwiki.de lohnt sich auf jeden Fall.


Jede Neuentwicklung, jeder Fortschritt hat auch seine Schattenseite.
Ich will hier jetzt gar nicht philosophisch werden, aber schaut man sich zum Beispiel die Folgen der Digitalfotografie an, stellt man fest, dass der Schatten eher eine Flut, nämlich eine Bilderflut ist. Logisch, denn heute kann man jedes x-beliebige Motiv aus jeder erdenklichen Perspektive sooft man will digital verewigen. Die sich daraus ergebende Konsequenz ist dann eine unüberschaubare Menge an Daten, die man irgendwie auf seiner Festplatte ordnen muss. Fest steht, dass das mit einem gehörigen Aufwand verbunden ist. Nach Jahren wird man dann trotzdem vor einem riesigen Problem stehen, wenn man ein Bild sucht. Man sieht es genau noch vor Augen, hat aber überhaupt keine Ahnung, wo es abgelegt und wie es benannt wurde.

An dieser Stelle kommt nun der ImageSorter ins Spiel. Das Kompetenzzentrum Mensch Maschine Kommunikation der FHTW Berlin hat dieses Tool entwickelt, mit dem man einerseits beliebige Bilder automatisch sortieren und andererseits sich das spezielle Bild suchen lassen kann. Das Suchsystem basiert darauf, dass man weiß, wie das Bild aussieht. Aus den verschiedenen Ordnern können die darin befindlichen Bilder farblich sortiert angezeigt werden. So findet man also das gesuchte Foto anhand von visuellen Ähnlichkeiten und eben Farben.

Nachdem mit der dritten Version des ImageSorters eine Internet-Bildersuche integriert wurde, kommt nun die aktuelle Version mit vereinfachter Bedienung daher und ist neben Windows auch für Mac OS X einsetzbar. Ach ja, der ImageSorter ist sogar kostenlos und steht auf der Homepage von pixolution, einem Startup, dass in diesem Jahr vom Erfinder des ImageSorters Prof. Dr. Kai Uwe Barthel gegründet wurde, als Download zur Verfügung.

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