Visitenkarten Vorlagen

Marc-Michael Schoberer am Januar 8, 2010

Neulich habe ich Sie in einem Artikel zum Thema kostenlose Visitenkarten dazu aufgerufen, Ihre Meinung diesbezüglich kund zu tun. Eine kostengünstige wenn nicht gar ebenfalls kostenlose Alternative ist aber auch das selber Drucken von Visitenkarten.

Eine der großen Herausforderungen stellt dabei das Layout der Visitenkarte dar. Neben dem unerlässlichen gestalterischen Talent muss man natürlich auch ein paar Hinweise beachten. Im Beitrag „Visitenkarten selber drucken“ schrieb Marc ja bereits über die vier goldenen Regeln, die jeder dabei zu beachten hat.

Wer in der realistischen Selbstreflektion einsehen muss, „schade, kann ich nicht“ dem hilft einmal mehr das Internet weiter. Hier findet man zahlreiche Visitenkarten Vorlagen. Einfach ein wenig im Netz stöbern und schon endeckt man mit Sicherheit ein Motiv, mit dem man sich identifizieren kann. Wie in nahezu jedem Bereich gibt es natürlich auch kostenlose Anbieter von Visitenkarten Vorlagen.

Eine weitere, wenn auch etwas aufwändigere Möglichkeit, zu Visitenkarten Vorlagen zu gelangen, sind kostenlose Software-Tools, die man beispielsweise mit Word nutzen kann.

Wem dies alles zu viel ist, der wird sich eine der vielen Online-Printer aussuchen, sich für eine der zahlreichen Visitenkarten Vorlagen entscheiden, einen letztlich doch überschaubaren Betrag dafür entrichten und seine Visitenkarten schnell und problemlos zugeschickt bekommen.


Pro und Contra: kostenlose Visitenkarten

Marc-Michael Schoberer am Januar 4, 2010

Ich möchte an dieser Stelle kurz ein Thema ansprechen, von dem ich denke, dass der Gutenbergblog eine gute Diskussionsplattform darstellen könnte. Und zwar geht es mir um Argumente, die für und gegen kostenlose Visitenkarten sprechen. Prinzipiell ist die reine Existenz dieser Möglichkeit gerade für Berufseinsteiger und Freelancer durchaus positiv zu bewerten, schließlich geht es in diesen Fällen ja zunächst erst einmal darum, bekannter zu werden. In der einen oder anderen Situation mag daher Quantität über Qualität gehen. Und genau das ist mein persönlicher Kritikpunkt Nummer 1: kostenlose Visitenkarten sind selten die Aushängeschilder, die sie sein sollten.

Kurze Geschichte: Neulich bin ich Gast eines kleinen ganz netten Restaurants gewesen. Allerdings stehen Qualität der Küche und Frequentierung der Location im umgekehrt proportionalen Verhältnis zueinander – heißt Küche super, Gastraum nahezu verwaist. Schade für den Inhaber. Am Tresen lagen dann eben kostenlose Visitenkarten herum, die jeder Ästhetik widersprechen. Wenn ich mir also ein paar dieser kostenlosen Visitenkarten zu Promotion-Zwecken mitnehme, welche Assoziationen wird derjenige, dem ich diese überreiche, anhand der Karte über das Lokal treffen. Zumal kostenlos ja dann auch nicht gleich kostenlos bedeutet, schließlich ist auf der Visitenkarte, wenn auch rückseitig, zumindest die Website-URL – also Werbung – aufgedruckt.

Eigentlich ist es traurig darüber zu diskutieren. Aber wir leben in einer Welt der Superlative, in der alles perfekt sein muss und ein kleines Stück Papier zum Statussymbol avanciert.

Nicht das wir uns falsch verstehen. Keineswegs soll dies ein Plädoyer gegen kostenlose Visitenkarten sein. Vielleicht habe ich auch bisher nur keine Gutgemachten gesehen. Also wenn Ihr anderer Meinung seit oder gute Anbieter kennt, bei denen man sich ästhetisch ansprechende aber kostenlose Visitenkarten bestellen kann, dann teilt es uns doch einfach mit.


Visitenkarten entwerfen

Marc-Michael Schoberer am Dezember 20, 2009

Visitenkarten entwerfen ist keine Zauberei.
Visitenkarten entwerfen kann jeder. Theoretisch. Auf relativ begrenztem Raum ein paar Daten unterzubringen, das klingt ja wirklich nicht schwer. Tatsächlich ist es gar nicht soviel Aufwand, eine Karte zu entwerfen, die die Spam-Karten der Autokäuferlegionen um Längen schlägt.
Man nehme Name, Titel, Berufsbezeichnung, Kontaktdaten (Adresse, Telefon, Homepage …) und kombiniere das Ganze idealerweise mit dem klassischen Scheckkartenformat (ISO 7810) und Karton von 300g/m². Soweit die Basics.
In der Praxis nimmt die Gestaltung beim Visitenkarten entwerfen natürlich den meisten Raum ein. Die Visitenkarte ist nicht ohne Grund sprichwörtlich geworden. Der erste Eindruck ist nun mal sehr wichtig, eben „eindrücklich“. Es ist absolut der falsche Moment für Geiz und Sparsamkeit und genau der richtige Zeitpunkt, sich ein paar Gedanken über den eigenen Auftritt zu machen.
Für Do-it-yourself-Freaks eignet sich ein Contest im Visitenkarten entwerfen. Dazu spannt man am besten den kompletten Freundeskreis ein. Da kommen Ideen zusammen mit denen man niemals gerechnet hätte. Zum Schluss wirft man die besten und kreativsten Ideen zusammen. Wenn man dann noch die Weniger-ist-mehr-Meßlatte anlegt, erhält man ein einzigartiges und gutes Endprodukt.
Natürlich hat nicht jeder Lust kreativ zu sein. Visitenkarten entwerfen natürlich auch Profis … Werbeagenturen, Druckereien, Freelancer. Druckereien bieten den Entwurf von Visitenkarten nach Vorlagen oft auch kostenlos an, wenn man gleichzeitig eine entsprechende Menge bestellt. Ein individuelles Produkt entsteht dabei nicht, aber eine gute Basis.


Visitenkarten selber drucken

Marc-Michael Schoberer am Dezember 18, 2009

Wer Visitenkarten selber drucken möchte, denkt im ersten Augenblick vielleicht das ist ein Kinderspiel. Das ist es nicht, es kann aber viel Spaß machen und zu sehr fruchtbaren Ergebnissen führen.

Die Visitenkarte ist das Aushängeschild des modernen Geschäftsmannes im Miniaturformat. Sie ist ein unverzichtbares Mittel zur Kundengewinnung, denn auf diesem oft unscheinbaren Kärtchen aus Pappe sind die Kontaktdaten vermerkt, die die Vermittlung eines Geschäfts erst möglich machen. Je nach Unternehmensstrategie ist die Visitenkarte eher klassisch seriös gestaltet oder will provozieren und um jeden Preis auffallen.

Wenn man Visitenkarten selber drucken möchte, sollte man einen Grundsatz stets im Auge behalten. Die wichtigste Aufgabe einer Visitenkarte ist das Übermitteln von Informationen. Bei aller Freude am gestalterischen Prozess sollte man das niemals vergessen.

Wenn man sich an einige Regeln hält, ist das Visitenkarten selber drucken gar nicht so schwer. Wenn man seinen Kundenkreis gut kennt, sollte es einem gelingen, aus der Masse der Konkurrenten auch gestalterisch hervorzustechen. Man weiß ja selbst am Besten was an den Visitenkarten der Konkurrenz langweilig und nicht gelungen ist und auf welche Aussage man für die eigene Karte besonderen Wert legt.

Vier goldene Regeln zum Visitenkarten selber drucken geben die Richtlinie vor:

1. Übersichtliche Darstellung.

Der Inhalt der Visitenkarte muss auf einen Blick zu verstehen sein.

2. Korrekte Rechtschreibung und Grammatik.

Fehler an dieser Stelle sind unverzeihlich.

3. Aus der Masse herausstechen.

Eine Visitenkarte kann nur funktionieren, wenn Sie auffällt, wenn sie in einem losen Haufen oder der Brieftasche schnell gefunden wird. Um das zu erreichen gibt es viele Möglichkeiten in der Gestaltung, in der Wahl des Papiers …

4. Kreativität, aber nicht auf Teufel komm raus.

Wer für eine gute, kreative Idee die Regeln 1 und 2 vernachlässigt, gibt sich der Lächerlichkeit preis.

Visitenkarten selber drucken macht Spaß, aber auch Arbeit. In der intensiven Beschäftigung mit der Materie verliert man schnell den Überblick. Deshalb sollte man seine Entwürfe vor Drucklegung immer einigen vertrauten, aber unabhängigen Personen zur Überprüfung vorlegen. Die Ergebnisse einer solchen Umfrage sind immer wieder überraschend und verändern oft noch einiges.


Die perfekte Visitenkarte?

Marc-Michael Schoberer am Mai 7, 2009

Ich frage mich immer wieder, “Wie um Himmelswillen sollte die perfekte Visitenkarte aussehen”?
Aus welchem Material?
Wie sollte die Visitenkarte verarbeitet sein?
Die Optik – modern und doch eher peppig, schrill, auffallend, oder doch eher seriös, konservativ?

Klar,  das hängt wie immer vom Kunden und der Zielgruppe ab.
Denn die beste Visitenkarte ist immer die, bei der der Auftraggeber zufrieden ist, der Designer ein gutes Bauchgefühl hat und  die beim Kunden im Kopf bleibt. Ganz schön schwierig…

Aber es muss doch gewisse Richtlinien geben? So eine Art Visitenkartencodex…

Gibt es!

Das Format der Visitenkarte

Als Standard gilt hier das Scheckkartenformat (85 x 54mm). Diese Größe passt bequem in den Geldbeutel und man kann die Visitenkarte perfekt in allen gängigen Archivierungssystemen ablegen. Ein wichtiger Faktor in der heutigen Zeit.
Aber kommt das “normale” Format auch an?
Fakt ist, der Großteil der Visitenkarten auf dem Markt hat das Scheckkartenformat, doch sind auch andere Varianten stark auf dem Vormarsch: DIN A 8 (74 x 52 mm), DIN C8 (81 x 57 mm) oder Größen bis zu
91 x 55 mm, klappbar, schmal, Hochformat – alles ist möglich.

Welche Informationen sollten auf der Visitenkarte enthalten sein?

Es gibt einige wichtige Kontaktinformationen, die einfach nicht fehlen dürfen:

* Firmenname
* Logo der Firma
* eigener Name
* Berufsbezeichnung/Position
* Telefon-, Mobil- und Faxnummer
* Post- und E-Mail-Adresse
* Website

Aber natürlich gilt auch bei der Visitenkarte, genau wie bei allen anderen Printprodukten, alles kann, nichts muss!
Einige Branchen benötigen nur den Namen und die Telefonnummer, warum nicht? Auf die Zielgruppe kommt´s an.

Geschichtliches zur Visitenkarte

Früher erhielt in adeligen Haushalten der Butler eine Karte mit den Informationen über den Gast gereicht. Dem Hausherr wurde diese Karte dann würdevoll überreicht, so wusste dieser genau, wer ihm da seine Aufwartung machen wollte.
Inzwischen wechselte die Visitenkarte ihre rein private Funktion hin zum Geschäftsleben, vor allem in Japan wird der Akt der Visitenkartenübergabe gerade zu zelebriert.

Druck

Die Visitenkarte sollte immer auf hochwertigem und stabilen Papier gedruckt sein, mindestens zwischen 180 und 300g/qm.
Zudem stehen bei qualifizierten Online-Druckereien, zahlreiche Verarbeitungsoptionen zur Verfügung.
Sollte bei der Hausdruckerei um die Ecke produzieren werden, bitte vorher die Möglichkeiten abklären.


Visitenkarten im Netz – Linksammlung

Tom Schoener am April 18, 2009

Der Bloggerkollege von pixey (1) hat sich einmal die Mühe gemacht und eine sehr nützliche Linksammlung zum Thema Visitenkarten erstellt. Hier findet man dann neben riesigen Showrooms mit verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten und kostenlosen Vorlagen, der primär papiernen Identifikationszettelchen, u.a. eben auch Tipps und Tricks, die zur Entfaltung der eigenen Kreativität mittels Photoshop, CorelDRAW oder auch Word einladen. Zusätzlich werden natürlich auch noch ein paar Exoten aus der Welt der Visitenkarten vorgestellt, die mit den prototypischen Exemplaren lediglich noch die intendierte Funktion gemein haben. Und so finden sich in dieser vorzüglichen Sammlung von 25 Linkempfehlungen dann eben auch Origami- oder Lego-„Vistitenkarten“.

Schaut mal rein, lohnt sich auf jeden Fall für all jene, die auf der Suche nach schnellen Lösungen sind. Gerade Links wie „cool business cards“ (2) sind zumindest als Inspiration für die eigene kreative Umsetzung recht hilfreich. Allerdings für den hochwertigen und professionellen Anspruch sei dann doch auf die Druckerei des Vertrauens verwiesen. Eine Visitenkarte ist doch letztlich immer auch das persönliche Aushängeschild.

(1) http://www.pixey.de/25-links-zum-thema-visitenkarte/
(2) http://inspiredology.com/cool-business-cards


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