Nicht jammern, Service verbessern!

Marc-Michael Schoberer am Oktober 26, 2012

Man liest es beinahe täglich:
Kleinere Hausdruckereien klagen lautstark über die chronische Übersättigung des Druckmarktes.

Nicht jammern - Service veressern. Und zwar schleunigst!Schuld seien natürlich wie immer die anderen, die Großen, die Online-Druckereien, die das Internet zum aktiven Verkauf nutzen.
Als sei Print 2.0 ein Buch mit 7 Siegeln?!

Man beschwert sich über die zunehmende Zerstörung der Preisstrukturen und über den Kundenfang der Online Marktführer. Man jammert und jammert und jammert.

Der Service der Online-Druckereien sei schlecht, man selbst würde doch alles viel besser, effizienter und qualitativ hochwertiger machen.

Diese Ungerechtigkeit publiziert man über die Medien. Doch Ungerechtigkeit muss erforscht sein. Deshalb gehen wir der Sache auf den Grund. Ist dieses Problem etwa hausgemacht?

Wir haben den Praxistest gemacht und uns vom Servicegedanken der „kleinen Hausdruckereien“ überzeugt.

Der Kerngedanke:

Eine Druckerei die klagt, muss doch an potentiellen Neukunden interessiert sein, muss dem „Neuen“ Honig um´s Maul schmieren und buhlen was das Zeug hält. Denn Neukunden sind Aufträge. Aufträge nach denen man ja laut Presse händeringend sucht.

Wir haben daher 10 kleinere Druckereien (Offset) kontaktiert und ein klassisches Standardprodukt angefragt.

10.000 Visitenkarten, 4/4- farbig, 350 gr. Papier, Bilderdruck matt, vollständige, druckkonforme Daten werden als PDF geliefert.
Zugegeben, das angefragte Produkt passt mehr in die Sparte „Online-Druck“, aber Interesse, gerade wegen eventueller Folgeaufträge, müsste ja da sein. Oder?

Denkste! Um das Ergebnis vorweg zu nehmen, weder uns und schon gar nicht unserem Auftrag wurde die nötige Aufmerksamkeit geschenkt.
Ja, zum Großteil haben wir noch nicht einmal ein professionelles Angebot erhalten.
Sollte es den Hausdruckereien also doch nicht so schlecht gehen?
Jammert man nur, weil alle jammern und es bequemer ist, die Schuld beim anderen zu suchen?

Bei 10 Offsetdruckereien aus dem gesamten Bundesgebiet sieht der Kundenservice und Customer Relation Management (CRM) wie folgt aus:

- 40 % der Druckereien rieten uns direkt und ohne Umschweife, uns an die bekannten Online-Druckereien zu wenden. Zwar erhielten wir keine konkrete Empfehlung, aber alleine die ablehnende Haltung verblüffte uns.
- 6 Druckereien wollten uns ein unverbindliches Angebot zukommen lassen. Trotz mehrfacher Betonung, dass wir den Auftrag so zügig wie möglich erledigt haben müssten, haben wir zum Teil bis heute kein Angebot vorliegen. Tatsächlich erhalten haben wir nach 7 Tagen 3 Angebote. Die anderen Offerten folgten sporadisch.
- Sage und schreibe 7 von 10 Druckereien vermittelten uns das Gefühl, mit unserer Anfrage hier nicht willkommen zu sein. Man war tendenziell unfreundlich und nur wenig serviceorientiert.
- 40 % der Druckereien konnten uns keine fundierte Auskunft geben, wie die Druckdaten am sinnvollsten geliefert werden sollten. „Schauen Sie mal auf unsere Website, oder schicken Sie ein JPG“. Von PDF war nicht wirklich die Rede. Auch hier wurde deutlich: Der Kunde war vielleicht mal vor 20 Jahren König.
- 3 von 4 Druckereien wiesen uns jedoch umgehend darauf hin, dass Datenchecks extra kosten und definitiv nicht im Service inbegriffen seien.

Der Preis:

Es war natürlich von Beginn an klar, dass eine kleine Druckerei nicht mit den Preisen der Internetkonkurrenz mithalten kann.
Die Preise der Druckereien, die uns auch tatsächlich ein Angebot geschickt haben, lag teilweise über dem 8-fachen Preis aus dem WWW.
Definitiv zu hoch.

Mit einem derart schlechten Ergebnis für die Hausdruckereien haben wir nicht gerechnet. Theoretisch wäre es natürlich möglich, dass wir genau die Schwarzen Schafe bei der Auswahl der Druckereien angefragt haben, die faktisch kein Interesse zeigen.
Die Zahlen sagen jedoch mehr als Worte und geben diesem Gedanken nur wenig Nahrung.
Auch wenn unser Auftrag sicherlich nur sehr geringe Gewinnspannen zulässt, es wäre doch ein Einstieg. Eine Möglichkeit auf interessante Neuaufträge.
Auf positive Mundpropaganda, auf die Hausdruckereien ja sehr viel Wert legen (sollten).

Ich persönlich würde auch sehr gerne mal regional drucken lassen.
Die lokale Wirtschaft unterstützen.

Bei diesem mäßigen Service drucke ich jedoch lieber weiterhin online und nehme in Kauf, dass der persönliche Kontakt verloren gehen könnte.

Natürlich – auf den ersten Blick kann man die Frustration der kleinen Druckereien verstehen, aber dieser Unmut sollte tunlichst nicht an den Kunden weitergegeben werden.
Stattdessen sollte man optimieren, ranklotzen und nicht nur jammern und mit dem Finger auf die anderen zeigen.

Hausdruckereien bei denen der Service noch groß geschrieben wird, können sich gerne bei uns melden und uns von Ihrem Service überzeugen. Wir würden uns freuen.


Unsere neue Redakteurin: Ira Melaschuk

Marc-Michael Schoberer am September 28, 2011

Expertin für Web, Print, Publish und Medien

Natürlich möchte ich nicht versäumen, euch unsere neue Fachredakteurin vorzustellen, denn die hat eine ganze Menge auf dem Kasten, vor allem im Bereich Web-to-Print ist Frau Melaschuk eine absolute Koryphäe.

Unsere neue Autorin Ira Melaschuk ist seit zwölf Jahren Inhaberin des Unternehmens Melaschuk Medien und bietet Beratungen, Workshops und Fachredaktion.

Ihre Spezialisierung auf Web-to-Print begann 2007 mit dem Aufbau der Marktübersicht Web-to-Publish-Systeme mithilfe einer Datenbank, die derzeit über 70 Systeme umfasst und von ihr regelmäßig aktualisiert wird. Web-to-Publish wird von Ira Melaschuk so definiert: „Im Gegensatz zu Web-to-Print, dessen Kernfunktion die webbasierte Drucksachen-Produktion ist, umfasst Web-to-Publish darüber hinaus die Bereiche Marketing-Management und die Ansteuerung von Non-Print-Ausgabekanälen, wie Internet oder mobile Geräte.“

Die Buchhändlerin und Diplomingenieurin für Druckereitechnik begeisterte sich von Beginn an für Internet-Technologien und schrieb bereits 1997 eine der ersten Veröffentlichungen für die Druckbranche zum Thema „Neue Dienstleistungen in der Vorstufe: Online Publishing“.
Einer ihrer Schwerpunkte sind Beratungen zur Auswahl von Web-to-Publish-Systemen für Industrieunternehmen und Mediendienstleister. Die Arbeitsweise von Ira Melaschuk ist dabei konsequent anbieterneutral und orientiert sich ausschließlich an den Anforderungen ihrer Kunden.

„Da ich den überwiegenden Teil der Systeme in der Marktübersicht Web-to-Publish-Systeme aus eigener Anschauung kenne und einen direkten Draht zu allen Anbietern pflege, lassen sich die Systemauswahl-Beratungen besonders effektiv und zeitsparend durchführen“, erklärt Ira Melaschuk.

In Verbindung mit diesen Aufgaben sind für die Beraterin auch weitere Anforderungen im Fokus, wie das Optimieren von Arbeitsabläufen (Prozessoptimierung) und das Erstellen von Wirtschaftlichkeitsnachweisen. Aktuell hat Ira Melaschuk Excel-Schablonen mit Investitionsrechnungen entwickelt, die Mediendienstleister als Werkzeug nutzen können, um ihren Kunden aufzuzeigen, ob sich der Einsatz eines Web-to-Print-Systems für sie lohnt.

Komplexe, technische Zusammenhänge in Wort und Schrift verständlich zu vermitteln ist außerdem die besondere Fähigkeit von Ira Melaschuk und deshalb freuen wir uns besonders, sie als Autorin für Gutenbergblog.de gewonnen zu haben.

Mehr Infos: http://www.melaschuk-medien.de


Web-to-Print-Studie 09/10 – Anbieter, Dienstleister + Lösungen

Marc-Michael Schoberer am August 18, 2009

Die Studie geht bereits in die zweite Runde und liefert qualitativ hochwertigste Informationen zu einem brandaktuellen Thema: Web-to-Print
Viele Druckereien bieten es an, nur wenige behrrschen die Workflows und haben das Konzept auch zu Ende gedacht.
Herausgegeben von bvdm und ZIPCON Consulting, werden 96 Produkte/Lösungen aus Deutschland und Europa analysiert und eingehend bewertet.
Diese Studie bietet allen interessierten Betrieben eine hilfreiche Grundlage zur Qualifizierung der Anbieter und kann auch als Entscheidungshilfe fungieren. Die integirerte Marktübersicht hilft, sich einen kompletten Überblick zu verschaffen.
Die Studie „Web-to-Print 09/10“ richtet sich in erster Linie an Verantwortliche in Druck- und Medienunternehmen, Agenturen, sowie an Dienstleister und an Anwender aus der Industrie, die sich mit moderner, vernetzter und automatisierter Drucksachenerstellung beschäftigen.

Artikel-Nr. 85243, Kombination mit Web-to-Print-Studie 2007, Art.-Nr. 85244
Bestellen:  www.point-online.de

Quelle: www.bvdm-online.de

web2Print - Studie 2009


Jedes noch so kleine, aber ambitionierte Projekt setzt heutzutage auf den Druck von Werbemitteln. Veranstaltungen „wenigstens“ mit Standard-Flyern zu bewerben ist regelrecht zu einer Frage des Prestiges geworden.
Von diesem Trend profitieren in erster Linie Onlinedruckereien. Der Preis stimmt und die Qualität entspricht in der Regel zumindest gut bis sehr gut.

Gut, jeder hat schon unrühmliche Ausnahmen erlebt, trotzdem haben Onlinedruckereien immer häufiger die Nase vorn.
Warum?
Siehe Artikel „Nicht jammern, Service verbessern“.

Online oder Offline - das ist hier die FrageFlyer und Plakate sind in der Regel keine Meisterwerke der Mediengestaltung, sondern durchschnittliche bis gute handwerkliche Arbeit.
Über die Qualität der Drucksachen lässt sich schon in puncto Gestaltung trefflich streiten, ihr Zweck steht aber außer Frage. Es sollen in der Regel relativ banale Informationen vermittelt werden, nicht mehr und nicht weniger. Die Ansprüche der Kunden bewegen sich deshalb meist in einem gut kalkulierbaren Rahmen. Es braucht keine „großartige“ Planung des Druckvorhabens, keine Meetings und Gespräche. Die Aufgabe ist klar und mit einer entsprechend „hochwertigen“ Druckvorlage schnell und ohne Probleme zu bewältigen.

Das Internet ist die perfekte Schnittstelle für derlei Kundenwünsche. Man informiert sich unverbindlich und so ausführlich, wie man es möchte, der verbindliche Abschluss ist immer nur einen Klick entfernt. So ist das In-Auftrag-Geben von Drucksachen entmystifiziert worden. Es geht schnell, es kostet wenig und mit einiger Unterstützung in Sachen Druckdatenvorbereitung lässt sich auch die Hürde „druckfähige Daten“ (Format, Farbraum, Beschnitt …) überwinden.

Das Netz ist eine extrem gut verschlagwortete Werbeplattform. Deshalb haben sich ja so viele Druckereien auf die neuen Bedürfnisse der Kundschaft eingestellt, sich selbstständig möglichst viele Informationen zu besorgen. 
Einige Unternehmen haben diesen Trend leider verpennt.

Die Unterschiede zwischen Online- und Offlinedruckereien liegen sicherlich kaum in der Arbeitsweise, von der viel beschrienen Tatsache, dass man häufig verschiedene Aufträge auf einen Bogen setzt, mal abgesehen. Die Unterschiede liegen in erster Linie im Angebot (Preis) an den und im Umgang mit dem Kunden (näher am Kunden).
Wichtig: Wir sprechen hier vom Normalfall. Das es auch anders laufen kann, können Sie in einem anderen Artikel auf diesem Blog entnehmen!

Onlinedruckereien präsentieren sich auf einem hart umkämpften Markt.
Es geht um Visits, Klickraten, Suchmaschinenoptimierung. Man geht mit der Zeit.
Bei Google mit den wichtigsten Schlagworten vorn zu sein, ist mit Geld kaum zu bezahlen.
Google hat sich zu einer Art Ladentür entwickelt. Das Verhältnis von Interessenten, die diese Tür benutzen, und zahlenden Kunden ist mit dem in einem herkömmlichen Geschäft kaum zu vergleichen. Wer sich diesem Vertriebsweg jedoch versperrt und sich nicht online präsentiert verzichtet auf einen Zugang, der zukünftig noch an Bedeutung gewinnen wird. Nur ein harter Kern von Offlinern wird Nischen außerhalb des Internets dauerhaft besetzen können.
Dieser Fakt ist jedoch noch nicht zu allen durchgedrungen, wird sich aber weiter etablieren.

Auch wenn das Medium Internet ein sehr effizienter Werbeträger ist, die Anfangsinvestitionen sind relativ hoch (Website, Suchmaschinenoptimierung, Bezahlsystem, Verschlüsselung …). Mit einer ordinären PDF-Preisliste sind Kunden heute nicht mehr zufriedenzustellen. Eine integrierte Onlinekalkulation wird erwartet, gern genutzt und häufig kritisiert. Klar muss die erstmal aufgebaut werden, klar schränkt sie die Angebotspalette ein. Aber die Masse der Aufträge wickelt sie effizient ab.
Für führende Online-Druckereien sind selbst diese Fakten Schnee von gestern, man arbeitet mit professionellen Modsites und Web2Print.

Man kann natürlich dem Kundenberater hinterherweinen, alle sich ergebenden Fragen beantworten ja nun das System und ein ordentliches FAQ. Der Markt entwickelt sich jedoch nun mal in diese Richtung. Gegen den Strom zu schwimmen ist sehr ehrenhaft, erfüllt jedoch nur selten die Erwartungen – die meisten gehen unter. Stattdessen sollte man sich durchaus mit dem Strom bewegen, eben um nicht unterzugehen. Das rettende Plätzchen am Ufer (Alleinstellungsmerkmal!) hat man, wenn man überleben möchte, immer im Auge.

Nicht zu vergessen, die Marktführer bieten mittlerweile tolle Shop-im-Shop Lösungen an. So können auch kleinere Unternehmen profitieren.

Natürlich gibt es schwarze Schafe in der Branche, die auch kompletten Mist einfach ausliefern. Denen ist das Druckvolumen wichtiger als das Renommee. Das sind Auswüchse, die Regel bestätigende Ausnahmen, und die gibt es längst nicht nur im Online-Bereich.
Web 2.0 deckt diese „Schwindler“ auch sehr schnell auf.

Der Kunde ist König (oder sollte es sein!) und der Kunde kommt immer häufiger über Google herein. Der Kunde kann dank diverser Programme Druckdaten inzwischen selbst erstellen und will/wird sie auch verwenden. Mit dieser Arbeitsleistung macht er die günstigen Kalkulationen z. T. erst möglich. Gerade weil die Preise so günstig sind und weil die Kunden im Moment einfach auf Selbstbestimmung stehen, wird sich diese Entwicklung nicht aufhalten lassen.


14.10.2009 – 17.10.2009 in Sinsheim

Diese vor allem praktisch orientierte Fachmesse , zählt seit Jahren zu den führenden Messen für die graphische Industrie.
Die Aussteller orientieren sich bei dieser Messe tatsächlich an den Bedürfnissen der Kunden, präsentieren gezielte Lösungsvorschläge für alle Schritte der Produktion und Prozessoptimierung.

Der Besucher darf sich auch auf  aktuelle Themen, wie Web-to-Print, freuen!

Nicht zu letzt die hohe Dichte an Fachbesuchern (80%) sorgt für den großen Erolg der Druck+Form, über 85% der Messebesucher beurteilen den Besuch daher mit “Erwartungen vollkommen erfüllt”.

Mehr unter: www.druckform-messe.de


Web2Print ­- Vorteile für Unternehmen

4c media am März 30, 2009

Vielen Lesern dieses Blog‐Eintrags wird der Begriff „Web‐to‐Print“ sicherlich bekannt vorkommen. Kaum ein Begriff schwirrt derart oft durch die Fachpresse wie „Web‐to‐Print“. Während Digitaldrucker 1 von einer „Crossmedia‐Killerapplikation“ sprechen, hat es manchen eingesessenen Offsetdrucker den Angstschweiß auf die Stirn getrieben.

Unter „Web‐to‐Print“ versteht man die servergestützte Online‐Erzeugung von Druckvorlagen via Internet. Verständlicher ausgedrückt: der Kunde bestellt seine individuell selbst zusammengestellten Drucksachen im Internet, mittels Webbrowser oder einer speziellen Software. Der Server der Druckerei erzeugt die Druckdaten und gibt den Auftrag in die Produktion. Dabei spielt das Druckmedium an sich kaum eine Rolle. Es ist eine fast unüberschaubare Zahl an Anbietern auf dem Markt, die über „Web‐to‐Print“ individuelle Postkarten, T‐Shirts, Fotobücher, Kalender, Mauspads, Bücher, Diplomarbeiten usw. anbieten. Und das äußerst preiswert und schnell.

Welchen Vorteil 2bietet „Web‐to‐Print“ für Unternehmen?

  • Da der Kunde (egal ob Business‐2‐Business oder Business‐2‐Customer) den Inhalt selbst verfasst und korrigiert, werden die Kosten drastisch gesenkt. So entfallen z. B. die Korrektur‐ und Prüfphasen (Lektorat, Satz, Preflight, Proof) in der Druckerei. Die Druckdaten werden vom Server erzeugt und bis zum eintreffen des Druckjobs an der Maschine ist kein menschliches Eingreifen notwendig. Zusammengefasst wird der komplette Prepress‐Bereich der Druckerei übersprungen.
  • Durch das Internet verfügt die Druckerei über ein enormes Einzugsgebiet. Limitierender Faktor ist lediglich die Postzustellung des Kundenauftrages.
  • Kunden profitieren von der Schnelligkeit, Aktualität und können ohne spezielle Kenntnisse ihre Druckvorlagen gestalten, wodurch das Medium Print weiten Teilen der Gesellschaft zugänglich wird.
  • Kaufmännische Prozesse können vom „Web‐to‐Print“ System im Hintergrund abgearbeitet werden, z. B. Rechnungs‐ und Lieferscheinerstellung.
  • Speziell zugeschnittene „Web‐to‐Print“ Systeme binden Großkunden an das Unternehmen.
  • Mittels Business‐to‐Business können freie Kapazitäten optimale genutzt werden, oder eigene Überkapazitäten einfach ausgelagert werden.

Fakt ist, das „Web‐to‐Print“ auch in der Zukunft eine wichtige Rolle im Printbereich spielen wird. Die Digitaldrucksysteme werden immer leistungsfähiger und die Vielfalt der Bedruckstoffe nimmt stetig zu. Wer allerdings an die Investition in eine „Web‐to‐Print“ Lösung denkt sollte genau wissen was er benötigt und wie das Projekt umgesetzt werden soll. Die Zahl der Systemanbieter ist groß und viele halten nicht das, was sie versprechen. Der bvdm 3und zipcon consulting 4sind auf jeden Fall ein guter Ansprechpartner.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, sodass „Web‐to‐Print“ auch ihre „Crossmedia‐Killerapplikation“ wird und Ihnen den Angstschweiß auf der Stirn erspart bleibt.


Umfangreich wie die Anzahl der gefundenen Websites, je nach Schreibweise, sind die Möglichkeiten, den Begriff web-to-print zu verwenden.

Web to Print im Branchenfokus
Softwarehersteller, Technologieberater, Mediendienstleister und Content-Anbieter benutzen ihn ebenso wie Vertriebsportale, Webeagenturen, Drucksystemhersteller und Internetfirmen. Der Bundesverband Druck und Medien lädt jährlich zum Web to Print Forum, einem Branchentreff für die Druck- und Medienindustrie ein.

Web to Print und Medien
Bei aller Vielfalt: bei web to print geht es immer ums Publizieren. Die Anzahl der Inhalte, die veröffentlicht wird, steigt. Neben dem klassischen Medium Print ist die Nutzung von elektronischen Medien (on- und offline) selbstverständlich geworden.
Der Einsatz von traditionellen und neuen Medien ist vielfältig. Marketing und Werbung, Organisation und Dokumentation, Fachveröffentlichungen, Journale und Literatur sind die Einsatzfelder für gedruckte, aber auch elektronische Medien.
Mit der Publikationsmöglichkeit im Internet werden gedruckte von elektronischen Medien teilweise verdrängt, in vielen Fällen aber auch ergänzt. Dadurch sind neue, meist aufwändige Prozesse bei der Aufbereitung der Inhalte für unterschiedliche Medien entstanden.

Web to Print und Internet
Das World Wide Web ermöglicht, neben der Kommunikation, in immer stärkerem Maße Interaktion. Immer häufiger werden Geschäftsprozesse (Bestellung, Auftragsbestätigung, Bezahlung usw.) über das Internet abgewickelt. Shopsysteme ermöglichen Privat- und Geschäftsleuten neue Einkaufsmöglichkeiten, Content-Systeme stellen Inhalte zum Download bereit.
Mit der Generation Web 2.0 erschließen sich neue Kommunikationswelten: Der Zugriff auf zentrale Datenarchive, automatisierter Datenaustausch, die Zusammenarbeit von Partnern innerhalb und außerhalb von Wertschöpfungsketten sind internetbasiert, schnell, kostengünstig und korrekt möglich.

Web to Print und Geschäftsprozesse
Web to Print umfasst die webbasierte Abbildung von Geschäftsprozessen bei Erstellung und Verteilung von gedruckten und elektronischen Medien.
Der Produktionsprozess umfasst Entwurf, Text und Bild, Layout, Korrektur, Druckform, Formatierung elektronische Medien, Druck, Weiterverarbeitung, Komplettierung, Lieferung.
Der Prozess Informationsbereitstellung betrifft produktionstechnische Parameter, Templates, Workflows, Content-Datenbanken,
Der Prozesse der kaufmännischen Abwicklung enthält Angebot, Auftrag, Rechnung, Bezahlung.

Web to Print und Anwendungen
Der Einsatz von Web to Print Technologien ist vielfältig. Er reicht, je nach Anforderung, von der Bestellaufnahme von Standarddrucksachen im Web bis zu komplexen Redaktions-, Produktions- und Logistiksystemen.
Beispiele dafür sind: Zentrales Drucksachenmanagement für Konzerne, Zentrale Werbemittelproduktion für Handelshäuser, Katalogerstellung,


Web2Print

4c media am März 24, 2009

Web2Print – ein Wandel in der Druckindustrie

Auf ein Minimum heruntergebrochen sieht der Workflow des Web2Print wie folgt aus: Man öffnet die Internetseite des jeweiligen Online-Druckanbieters, wählt aus dessen Vorlagen die gewünschte aus, füllt diese mit den eigenen Inhalten, noch einen letzten Blick auf die Voransicht dessen, was man gerade fabriziert hat, klickt auf den Bestellbutton – fertig. Das klingt jetzt recht einfach und natürlich ist der Workflow durchaus komplexer – das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Web2Print gerade für kleinere Unternehmen eine gute Option in puncto Erstellung individueller Druckdokumente darstellt. Es verfügt bekanntermaßen nicht jede Firma über einen eigenen Grafiker oder Layouter, der Visitenkarten, Anzeigen, Aufkleber, Flyer, Geschäftsberichte und was eben alles noch dazu gehört, dem Corporate Design entsprechend entwirft und gestaltet. Damit ist Web2Print eine einfach umsetzbare, kostengünstige und schnelle Alternative, um individuelle Druckdokumente zu realisieren.

In gleicher Weise profitieren natürlich auch mittelständige und größere Unternehmen von der Optimierung des Druck-Workflows. Denn letztlich bedeutet Web2Print für jeden Kunden eine deutliche Kostenreduktion, insbesondere was die Vorstufenkosten betrifft. Da zudem die Transportkosten entfallen und so bis zu 40 Prozent der Gesamtkosten eingespart werden können, ist Web2Print bereits aus wirtschaftlicher Perspektive ein sinnvolles Tool. Doch dies ist keineswegs der einzige Vorteil der sich hier aufzeigen lässt. Nicht minder relevant ist der Faktor Zeit. Man bedenke nur den Aufwand, dem man regelmäßig bei Korrekturabsprachen unterworfen ist. Hinzu kommt dann auch noch die Dauer des Transports vom Kunden zur Druckerei und retour. Dies alles entfällt, wenn man den Weg über das Internet nutzt.

Nun läge die Vermutung nah, dass kostengünstig und schnell Abstriche bei der Qualität bedeuten würden. Das Gegenteil ist der Fall, denn Fehlerquellen wie die falsche Typografie, schlecht skalierte Logos, unkompatible Bildelemente oder Farbkombinationen lassen sich mittels Web2Print ausschließen.

Im Ergebnis stellt Web2Print eine schnellere, effektivere, kostengünstigere und qualitativ sicherere Möglichkeit dar, individuelle Druckvorlagen zu erzeugen – und das 24 Stunden am Tag. Die Tendenz weg von der klassischen Auftragsabwicklung hin zu Web2Print-Dienstleistung ist spätestens seit 2008 deutlich erkennbar, so dass in näherer Zukunft wohl mehr als ein Drittel aller Druckaufträge online realisiert werden.


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