Das Schneiden von Papier + Karton

Wolfgang Walenski am Februar 5, 2016

Unter Schneiden ist das Trennen  in unterschiedlichen Techniken mittels Messer zu verstehen. Mit Hilfe verschiedener Schneidtechniken werden in der Papierindustrie, aber auch in der Druckerei vor dem Druck und bei der Druckweiterverarbeitung Papier, Karton, Pappe und Druckerzeugnisse wie Broschüren oder Bücher auf eine bestimmte Größe  bzw. auf ein bestimmtes Format gebracht.

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In der Papierindustrie erfolgt das Schneiden der Papierrollen (Jumborollen/Tamboure) vorwiegend von  Rollen zu Formatware auf rechnergesteuerte Querschneider. Dabei ist zu unterscheiden zwischen einem Duplex-Querschneider auf dem zwei verschiedene Formate (auch in unterschiedlicher Laufrichtung) gleichzeitig geschnitten werden können, einem Simplex-Querschneider und einem Sortierquerschneider bei dem das Papier beiseitig mit Hilfe eines optischen Systems kontrolliert und fehlerhafte Bogen ausgeschleußt werden. Auf Querschneider erfolgt das Schneiden entweder mit einem rotierenden und einem feststehenden Quermesser (konventionelles System) oder mit zwei rotierenden Messertrommeln (Gleichlaufsystem). → diesen Artikel weiterlesen!


UV-Lackierungen, Öldrucklack, Dispersionslack und Co

Marc-Michael Schoberer am Februar 3, 2016

Wer nicht lackieren kann ist „gelackmeiert“!

„Gelackmeiert“ ist eine scherzhafte Kontamination aus „lackieren“. Gelackmeiert zu sein,  heißt so viel wie der Betrogene sein und auch im Nachteil sein. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass derjenige, der heute im modernen Offsetdruck nicht lackieren kann, im scharfen Wettbewerb wirklich den kürzeren zieht. Es steigen nicht nur die Anforderungen hinsichtlich der allgemeinen Druckqualität bezüglich Detailreichtum, Bildschärfe, Kontrast, Tonwertumfang und Ausdruckskraft und natürlich auch was die Qualitätskonstanz innerhalb der gesamten Auflage betrifft. Die elektrostatischen Digitaldrucker versuchen den Markt der heutigen Wegwerfgesellschaft mit ihrer „Gut-genug-Qualität“ zu beeinflussen, weil bei diesen Verfahren der Gestaltung der Druckprodukte gewisse Grenzen gesetzt sind. Das betrifft einerseits die Auswahl nur einer sehr beschränkten Anwendung von Papier- und Kartonqualitäten (vorwiegend nur bestimmte und „lizensierte“ Naturpapiere) und andererseits besteht auch keine Möglichkeit des Lackierens. Aber der Markt erwartet neben einer weiter steigenden Druckqualität auch die Möglichkeit und Praktizierung einer der vielen Möglichkeiten einer Oberflächenveredelung durch Lack. Gut genug ist keineswegs im modernen Offsetdruck gut genug. Nicht zuletzt deshalb, hat sich das Gebiet der Druckveredelung durch eine Lackierung im Laufe der Zeit zu einem fast eigenständigen Fachgebiet entwickelt dem sich mehr und mehr  die Druckmaschinenhersteller auch für das kleinere Druckformat zuwenden. Hier möchte ich ganz kurz in Stichworten auf die vielen Möglichkeiten einer Drucklackierung aufmerksam machen.

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Die Vergilbung und Lichtbeständigkeit von Papier

Wolfgang Walenski am Januar 20, 2016

Fast allen weißen gestrichenen, gussgestrichenen und auch ungestrichenen Natur- papieren , werden heute als „Weissmachereffekt“ so genannte optische Aufheller  zugesetzt. Das sind physikalisch gesehen, fluoreszierende Stoffe, die unsichtbares Licht absorbieren, dadurch angeregt werden und ein für uns dann sichtbares Licht aussenden. Das Papier wirkt heller und weisser. Leider sind diese Zusatzstoffe nicht lichtecht und daher sehr instabil.

Sie verlieren  schnell ihren Weissmachereffekt unter dem Einfluss von Tageslicht  und es kommt zu einer  Vergilbung. Auch ohne Lichteinfluss kann es zu Vergilbungen kommen. Dann spricht man von Dunkelreaktionen.  Solche Vergilbungen können bei gestrichenen Papieren auch zu einer Versprödung des Papiers führen. Auch holzfreie ungestrichene Papiere sind übrigens einer solchen Alterungsvergilbung ausgesetzt, da auch bei solchen Qualitäten zur Verbesserung der Weiße optische Aufheller zugesetzt werden. → diesen Artikel weiterlesen!


Angebote als Freelancer effektiv schreiben

Marc-Michael Schoberer am März 25, 2015

Gerade wegen der vielen verschiedenen Aspekte eines Design-Projektes, kann es anders als in anderen Branchen sehr schwierig sein ein Angebot für ein eben solches zu schreiben. Wenn Ihr Angebot nicht sorgfältig erstellt wird, kann es zu Missverständnissen und unglücklichen Kunden führen (nicht zu vergessen der Kummer den man sich selbst bereitet). Das gleiche gilt für Rechnungen. Wenn nicht klar ist wofür Ihre Kunden bezahlen, können Sie die Zahlung hinauszögern oder anfechten.

Es gibt zwei Hauptfaktoren die bei der Erstellung eines Angebotes als Freelancer zu beachten sind: Erstens, Sie haben es mit Menschen zu tun die zum Zeitpunkt des Angebotes noch nicht Ihre Kunden sind; und zweitens, Sie haben es mit Kunden zu tun, von denen Sie hoffen, dass sie Ihnen weitere Aufträge einbringen. Dieser Artikel bietet einige Tips, die auf diesen beiden Prinzipien basieren, um Designern zu helfen kreative und effektive Angebote zu verfassen.


Angebote als Freelancer effektiv schreiben: Die Grundlagen

Ein Angebot sollte einige Basisinformationen über Ihr Unternehmen (Kontaktinformationen), den voraussichtlichen Kunden, und die Tatsache, dass es sich um ein Angebot handelt, enthalten.

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Lithografie – die Geschichte des Steindrucks

Marc-Michael Schoberer am September 18, 2014

Einführung zur Lithografie

Als in Frankreich um das Jahr 1803 zunehmend die Drucktechnik eingesetzt und weiterentwickelt wurde, suchte der Jurastudent Alois Senefelder (1771 – 1834) nach Wegen, seine eigenen Theaterstücke qualitativ hochwertig und gleichzeitig preiswert zu vervielfältigen. Zu dieser Zeit waren Druckkosten immens hoch, also suchte er nach einer günstigen Alternative. Er nutzte den Effekt, dass sich Fette und Wasser abstoßen. Das Druckbild brachte er spiegelverkehrt auf eine völlig flache Steinplatte auf und bestrich diese mit fetthaltiger Tusche oder Kreide. Danach wurde der Stein mit Wasser und fetthaltiger Farbe behandelt. Die Farbe haftete nur auf den fettigen Partien von den wässrigen wurde sie abgestoßen. Im Laufe der Zeit kristallisierte sich der Begriff Lithografie hieraus, welcher aus dem Griechischen so viel wie „Stein“ bedeutet. Lithografie ist somit ein Steindruckverfahren auch als Flachdruckverfahren bekannt. Vor allem im 19. Jahrhundert fand dieses Druckverfahren seine Anwendung im Druck farbiger Druck-Erzeugnisse.

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Basics: Die Farbbegriffe nach DIN/ISO

Wolfgang Walenski am September 14, 2014

Farben sind physikalisch betrachtet elektromagnetische Stahlungen unterschiedlicher Wellenlänge (380 nm – 780 nm) die von den menschlichen Augen (Stäbchen + Zäpfchen) aufgenommen und physiologisch betrachtet von den Sinnesorganen als unterschiedliche Farbwahrnehmungen umgewandelt werden.

Im 4-Farbdruck (es gibt auch Skalen mit mehr als vier Farben) haben wir es mit den bunten Körperfarben (Druckfarben) Gelb, Blau und Rot und zusätzlich mit Schwarz (4-Farb-Skala) zu tun. Sie wurden 1954 erstmals als Farbskala mit Gelb, Cyan und Magenta in der Norm 16 509 für den Offsetdruck und 16 508 für den Buchdruck veröffentlicht. 1967 folgte die „Europäische Farbskala“ (Europaskala). Sie wurde zwischenzeitlich aber mehrmals überarbeitet und heute in der Norm ISO 2846-1 in farbmetrische Sollwerte festgelegt. In der fachlichen Umgangssprache der Drucker werden aber unterschiedliche Farbbegriffe angewendet und man findet auch in der einschlägigen Fachliteratur verschiedene Bezeichnungen.

Aus diesem Grunde haben wir nachfolgend die Terminologie der Farbbegriffe zum allgemeinen Verständnis übersichtlich tabellarisch geordnet und zusammengefasst.

Tabelle Farbbegriffe downloaden…


Buchbinderei – wie Bücher zu kleinen Kunstwerken werden

Marc-Michael Schoberer am Dezember 2, 2013

Für jeden, der Bücher liebt, ist es etwas besonders Schönes – ein stilvoll eingeschlagenes Buch aufwendig gestaltet und liebevoll zu einem Ganzen zusammengefügt. Was heute in der Buchbinderei stattfindet war einst Aufgabe von Mönchen. Sie banden eigene Werke in klostereigenen Buchbinderein und gestalteten so ihre eigens hergestellten Schriften. Bereits im 6. Jahrhundert band der  irische Mönch Dagaeus erste Bücher und ist als erster namentlich bekannter Buchbinder anzusehen. → diesen Artikel weiterlesen!


Die Geschichte des Digitaldrucks

Marc-Michael Schoberer am Oktober 31, 2013

Beim Digitaldruck, auch Direct Digital Printing genannt, dreht sich alles um den direkten Ausdruck vom Rechner zur Druckmaschine. Hier ein kurzer Abriss.

Der Digitaldruck wird meist mit einem elektrofotografischen Drucker umgesetzt. Diese Technologie wird zum Beispiel von Laserdruckern verwendet. Das Gute am Digitaldruck ist vor allem die Flexibilität bei der Gestaltung der Druckvorlagen. Denn anders als bei anderen Druckverfahren, wird für den Digitaldruck keine feste Druckvorlage genutzt, man kann also quasi jeden einzelnen Druckbogen individuell anpassen und anders gestalten. Diese Form des Druckens bezeichnet man auch als Non Impact Printing – kurz NIP. Auch eignet sich der Digitaldruck für das Drucken kleinerer Auflagen. Was sich vor allem für das Drucken in kleinen und mittleren Unternehmen auszahlt. → diesen Artikel weiterlesen!


E-Mail-Marketing vs. Traditionelles Offline-Marketing

Marc-Michael Schoberer am September 27, 2013

In Zeiten des World Wide Web wird Online Marketing immer wichtiger. Neben dem Einbinden von Werbeanzeigen auf Webseiten, wie z.B. durch Banner, Pop-Ups oder Layer, gewinnt vor allem das E-Mail Marketing zunehmend an Bedeutung. Mit dem gezielten E-Mail Marketing kann der Kunde, zum Beispiel ein Shopbetreiber oder Dienstleistungsanbieter, direkt mögliche Verbraucher, die Interesse an seinem Produkt haben könnten, anschreiben und mögliche Gutscheine und Aktionen bewerben. Ein Flyer, ein Werbezettel oder einen Werbung in einem Printmagazin erzielen weniger gute Erfolge. Das Internet und damit auch E-Mails, sind heute omnipräsent und auch Vermarkter kommen nicht umhin, dieses Instrument für ihre Werbung zu nutzen.

Bild: © S. Hofschlaeger / pixelio. de“

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Online-Marketing wird immer wichtiger! Digital first?

Marc-Michael Schoberer am September 3, 2013

Dieser Artikel hat zwar nicht direkt etwas mit dem Thema „Drucken“ zu tun, betrifft uns aber alle und ist extrem interessant.
Social Media Marketing wird immer wichtiger. Das klassische Marketing gerät dabei immer mehr ins Hintertreffen. Viele Unternehmen praktizieren es bereits – das „Digital First“.

Wie sind eure Meinungen dazu?

Digital First (via PR im Web)

Vergessen Sie das klassische Marketing – Ich sage: Digital First! Wenn das Marketing in der komplexen Welt der Sozialen Medien funktioniert, funktioniert es überall anders auch? In meiner bisherigen Laufbahn konnte ich einige Marketingdisziplinen…

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