Book-on-Demand spooky

Peggy Stuber am April 9, 2009

Ich hatte neulich mal wieder das Vergnügen ein Exemplar aus dem unerschöpflichen Fundus des Norderstedter Verlagshauses BoD in Händen zu halten. Es handelte sich um einen Lyrikband – was man ihm auf den ersten Blick nun überhaupt nicht ansah.
Ich möchte keinesfalls eine Lanze brechen, weder über der langsam unüberschaubar werdenden Zahl an On-Demand-Anbietern, noch über ihrer ebenso stetig wachsenden Kundschaft. Nur eine kleine Anmerkung in Sachen Ästhetik gestatte ich mir.
Die Bücher sehen nach wie vor, ich sage jetzt mal, handgemacht aus. Den Kunden reicht das offenbar. Das Wunder das eigene Buch in der Hand zu halten wiegt offenbar deutlich mehr als eine ansprechende Gestaltung. Halten die layout- und satztechnische Schwächen mich vom Lesen ab? Vom Kaufen allemal.