Book-on-Demand spooky
Peggy Stuber am April 9, 2009
Ich hatte neulich mal wieder das Vergnügen ein Exemplar aus dem unerschöpflichen Fundus des Norderstedter Verlagshauses BoD in Händen zu halten. Es handelte sich um einen Lyrikband – was man ihm auf den ersten Blick nun überhaupt nicht ansah.
Ich möchte keinesfalls eine Lanze brechen, weder über der langsam unüberschaubar werdenden Zahl an On-Demand-Anbietern, noch über ihrer ebenso stetig wachsenden Kundschaft. Nur eine kleine Anmerkung in Sachen Ästhetik gestatte ich mir.
Die Bücher sehen nach wie vor, ich sage jetzt mal, handgemacht aus. Den Kunden reicht das offenbar. Das Wunder das eigene Buch in der Hand zu halten wiegt offenbar deutlich mehr als eine ansprechende Gestaltung. Halten die layout- und satztechnische Schwächen mich vom Lesen ab? Vom Kaufen allemal.









Für das Cover sind normalerweise die Autoren selbst verantwortlich. Es sei denn, man möchte einige Euro extra anlegen, um Hilfe vonseiten BoDs anzunehmen. Kaum eine(r) ist, wenn er/sie denn Autor ist, auch zeitgleich Layouter. Das ein Buchcover auch allererste Beeinflussung einer Kaufentscheidung ist, scheint all zu oft vergessen zu werden. Darüber hinaus hängt natürlich Gefallen und Nichtgefallen vom persönlichen Geschmack ab.
Ich (als BoD-Autor) feile parallel zum Schreiben eines Romans ebenso lange am Cover wie ich den Text verfeinere. Nach je 3 Jahren Entwicklungsdauer kann ich auch darauf verweisen, eines der 10 besten BoD-Cover der letzten 2 Jahre kreiert zu haben (s. Einstiegsseite von BoD) … das rot-schwarze mit Namen ‘Savannah’. Es geht also auch anders. Wer mehr dazu sehen möchte: s. meine Website.
Hallo Frank,
ich gewähre dir mal diese Eigenwerbung!
Viel Erfolg!
Hallo Marc-Michael,
vielen Dank!